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Kräuter ernten und konservieren

Die Kräuter-Liesel von Liesel Malm
Die Kräuter-Liesel
von Liesel Malm


Damit du dich später auch wirklich am Duft, am Aroma oder an der Heilwirkung deiner Kräuter erfreuen kannst, solltest du unbedingt bereits beim Sammeln ein paar goldene Regeln beherzigen ...

Idealerweise legst du dir für deinen Bedarf an Kräutern einen eigenen hübschen Kräutergarten an. Das macht nicht nur Spaß, sondern es schützt dich vor möglicherweise schadstoffbelasteten Kräutern und die Natur möglicherweise vor dem Aussterben bestimmter Pflanzen. Eine Vielzahl von "Un"-Kräutern wächst ohnehin ganz unverwüstlich und vergnügt in jedem Garten.

Alle Wiesen und Matten,
alle Berge und Hügel
sind Apotheken.
(Paracelsus)

Artenschutz

Möglicherweise steht das Kraut, welches du sammeln möchtest in der freien Wildbahn unter Naturschutz. Das könnte den Förster, der dich beim Kräuter-Sammeln aufgreift, möglicherweise erzürnen. Und letzten Endes wäre es doch wirklich jammerschade, wenn du die letzten Blümchen ihrer Art, die da noch im Walde wachsen, gänzlich zum Aussterben bringst!

Bitte sammel in der freien Natur wirklich nur solche Kräuter, die extrem zahlreich vertreten sind und denen es wirklich nicht schadet, wenn du einige davon für deine Zwecke mit nach Hause nimmst.

Die "roten" Listen gefährdeter Pflanzen und Tiere kannst du in der Regel auf den Internetseiten der jeweiligen Bundesländer einsehen. Für NRW ist zum Beispiel die LÖBF (Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten NRW) für den Artenschutz zuständig.
 


Schadstoffbelastung

In deinem eigenen Kräutergarten kannst du selbst auf einen ökologischen Anbau achten und brauchst dort keine große Angst vor Schadstoffbelastungen haben.

Ich kann es jedoch auch gut verstehen, wenn du es reizvoll findest, den morgendlichen Spaziergang mit einem Kräuter-Streifzug zu verbinden. Allerdings solltest du dann unbedingt darauf achten, dass diese Kräuter möglichst weit entfernt von Straßen oder landwirtschaftlich genutzten Flächen wachsen, damit du die Kräuter ohne Abgase, Reifenabrieb, Pflanzenschutzmittel oder Insektenvernichtungsmittel nutzen kannst.



Tipps zum Sammeln der Kräuter

Nachdem du dir sicher bist, dass die Kräuter, die du zu sammeln gedenkst, nicht unter dem Artenschutz stehen und obendrein an einem unbedenklichen Ort wachsen, was die Schadstoffbelastung angeht, gibt es noch eine Reihe von weiteren Regeln, die es beim Kräuter-Sammeln zu berücksichtigen gibt ...

Korb aus Vollweide
Korb aus Vollweide

  1. Sammel nur Pflanzen, die du sicher kennst! Manche Pflanzen sind nämlich durchaus giftig und können schon bei der Berührung zu unangenehmen Folgen führen - mal abgesehen von den Schäden, die das Gift beim Verzehr anrichten könnte.
     
  2. Wenn du die Kräuter trocknen möchtest, dann ist der späte Vormittag - unbedingt aber vor der Mittagshitze - die beste Erntezeit des Tages (sobald der Tau getrocknet ist), jedenfalls gilt das für die meisten Pflanzen. Für die frische Verwendung der Kräuter spielt die Tageszeit keine Rolle. Hier ist es dann sogar gut, wenn du sie nicht schon Stunden vor dem Essen abschneidest, sondern erst, wenn du sie frisch brauchst.
     
  3. Geh' beim Ernten immer ganz liebevoll mit den Kräutern um. Rupf bitte nicht einfach wild an der Pflanze herum! Benutze stattdessen eine Schere oder ein scharfes Messer für die Ernte.
     
  4. Schneide niemals alle Triebe von einer einzigen Pflanze ab. Gib ihr die Chance weiter zu leben und sich zu vermehren. Vielleicht benötigst du ja ein paar Wochen später nochmal etwas von dieser Pflanze.
     
  5. Getrocknete Kräuter kannst du in etwa ein Jahr aufbewahren. Überlege dir also gut wie viel von einem jeweiligen Kraut du verwenden möchtest und sammel dann auch wirklich nur diese Menge und nicht mehr. Lass die anderen Pflanzen leben.
     
  6. Die geernteten Kräuter legst du zum Transport am besten locker in einen Korb, dessen Boden du vorher mit Küchentüchern ausgepolstert hast. Ideal sind Körbe mit einem Deckel, da diese die gepflückten Kräuter vor direkter Sonneneinstrahlung schützen - zu leicht werden die Kräuter nämlich sonst welk, bevor du zu Hause ankommst. Du kannst den Korb bei strahlendem Sonnenschein aber auch einfach mit einem Geschirrtuch abdecken. Zeitungspapier eignet sich zum Auslegen des Sammelkorbes weniger gut, da der Saft der Kräuter sich mit der Druckerschwärze vermischen kann. Auf gar keinen Fall solltest du Plastiktüten zum Sammeln von Kräutern verwenden! Die Pflanzen fangen darin sehr schnell an zu schwitzen und werden welk.

     

Tipps zum Konservieren der Kräuter

Nostalgische Blechdosen zum Beschriften
Nostalgische Blechdosen
zum Beschriften


  1. Bevor du die Pflanzen zum Trocknen auslegst, solltest du sie sorgfältig waschen und von schadhaften Stellen befreien. Dies gilt besonders für Pflanzen, die du in der freien Natur gesammelt hast, denn an diesen könnte ja durchaus auch ein Hund bereits sein Bein gehoben haben ... Es gibt sogar eine Faustregel, die besagt, dass Erwachsene ab Kniehöhe und Kinder ab Bauchnabelhöhe Kräuter ernten sollten, da in Bodennähe Gefahr besteht, sich mit dem Fuchsbandwurmerreger zu infizieren, der durch Urin übertragen werden kann.
     
  2. Breite die Kräuter auf Küchentüchern zum Trocknen aus. Der Ort, an dem dies geschieht, sollte möglichst trocken, luftig und warm sein. Damit die Pflanzen von allen Seiten trocknen können, ist es erforderlich, dass du sie möglichst 1x am Tag wendest. Trocken sind sie, sobald du sie zerbröseln kannst.
     
  3. Das Aroma und der Duft der Pflanzen bleibt am besten erhalten, wenn du die getrockneten Kräuter in dunkle Schraubgefäße füllst. Kontrolliere in den ersten Tagen, ob die Kräuter beim Einfüllen auch wirklich richtig trocken waren. Wenn die Kräuter noch nicht trocken genug waren, bildet sich im Deckel der Gefäße Kondenswasser ... dann solltest du sie ganz geschwind noch einmal ausbreiten und einen weiteren Tag trocknen lassen.


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Quellen und Weiterführende Literatur
» Kräuter und Gewürze aus dem eigenen Garten
» Dumonts Kleines Kräuter Lexikon



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