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Wie wirkt sich das Fasten auf die Einnahme von Medikamenten aus?

» Häufige Fragen zum Heilfasten

Die zehn Geheimnisse der Gesundheit von Adam Jackson
Die zehn Geheimnisse
der Gesundheit
von Adam Jackson


Wenn du auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen bist, solltest du vor einer Fastenkur UNBEDINGT und DRINGEND Rücksprache mit dem Arzt deines Vertrauens halten, bevor du mit dem Fasten beginnst!

Während des Fastens reagiert dein Stoffwechsel nämlich vollkommen anders auf Dinge, die von außen zugeführt werden. Die "normale" Dosierung deiner Tabletten kann beim Fasten viel zu hoch sein und somit zu unerwünschten gesundheitlichen Komplikationen führen.

Dies betrifft nicht nur Medikamente zur Behandlung von Bluthochdruck (Betablocker), sondern auch Tabletten zur Hemmung der Blutgerinnung (Blutverdünner), z.B. Marcumar, ASS, Aspirin oder ähnliche Mittel, sowie entwässernde Medikamente (Entwässerungstabletten). Aber auch Antibiotika und Cortison lassen sich nur schwer mit dem Fasten vereinen.

Schmerzmittel oder Rheuma-Medikamente sind ebenfalls nicht sonderlich gesund während des Fastens. Dein leerer Magen kann durch diese Stoffe extrem überbelastet werden. Nicht umsonst findest du bei den meisten Medikamenten auf dem Beipackzettel die Information, dass du die Tabletten nach dem Essen zu dir nehmen sollst.

Ebenfalls meiden solltest du während des Fastens Schlafmittel und Beruhigungsmittel.



Fast alle pharmakologisch-chemischen Medikamente haben zahlreiche Nebenwirkungen. Schmerzmittel beispielsweise unterdrücken zwar kurzfristig den Schmerz, beseitigen aber nicht dessen Ursache. Gleichzeitig belasten und schwächen regelmäßig eingenommene Schmerzmittel aber nun einmal bedauerlicherweise unseren gesamten Organismus. Ein Teufelskreis, der während des Fastens noch viel teuflischer werden kann!

Homöopathische Heilmittel stellen besonders beim Fasten eine gute Alternative dar, da unser Körper während der Fastenzeit deutlich empfänglicher selbst für kleinste Anreize ist. Aber auch die Einnahme dieser Mittel solltest du bei den bereits erwähnten therapeutischen Anwendungen lieber vorab mit deinem Arzt besprechen. In der Regel sind homöopathische Mittel giftfrei, ohne schädliche Nebenwirkungen und können während des Fastens problemlos weiter eingenommen werden.
 


Kann ich auch ohne chemische Medikamente auskommen?

Diese Frage solltest du dir und deinem Arzt grundsätzlich IMMER stellen! Die meisten Krankheiten und Wehwehchen - vor allen Dingen die chronischen Problemchen (Bluthochdruck, Diabetes, Neurodermitis, Rheuma, Migräne, Schlafprobleme, Depressionen, etc.) -  lassen sich oft auch ohne chemische Giftstoffe gut und gründlich ausheilen. Das "Herausreißen" der Wurzel des Übels dauert zwar meist ein wenig länger, ist dafür aber nebenwirkungsfrei und auf eine dauerhafte Gesundheit ausgelegt.

Mit besonders netten Worten beschreibt dies auch Rüdiger Dahlke in seinem Buch "Bewusst fasten": "Fast immer erfordert ein Absetzen von Medikamenten großes Einfühlungsvermögen von Ihrer Seite, da sich viele Ärzte nur ungern Vorschläge machen lassen. Versuchen Sie es trotzdem, es geht um Sie, nicht um Ihren Arzt!"

Ich habe mir übrigens genau aus diesem Grunde schon vor langer Zeit eine Ärztin gesucht, die sich nicht nur stur der Schulmedizin verschrieben hat, sondern auch offen ist für naturheilkundliche Verfahren.

Speziell was die Bereiche Bluthochdruck, Neurodermits und Rheuma angeht, gibt es in unserem Heilfasten-Forum zahlreiche Berichte von Betroffenen, die ihre gesundheitlichen Probleme durch ein regelmäßiges Heilfasten lindern oder sogar ganz ausheilen konnten. Bluthochdruck-Patienten berichten davon, dass sie während des Fastens und auch noch lange Zeit danach gänzlich ohne Betablocker ihren Blutdruck auf einem normalen Level halten können.

Häufig sind Übergewicht, Bewegungsmangel, eine mangelhafte Ernährung und ein insgesamt labiler Lebensstil - vielleicht noch gekoppelt mit zu viel Alkohol und Nikotin - Schuld an physischen und psychischen Erkrankungen. Hier mit Medikamenten die Symptome zu unterdrücken, halte ich für vollkommen falsch. Eins, zwei, drei kommen nämlich dann weitere durch die Chemiekeulen verursachte Problemchen hinzu, so dass es dir auf Dauer nicht besser, sondern eher schlechter ergehen wird. Eine Fastenkur kann einen ersten Einstieg in eine gesündere Lebensweise darstellen. Wichtig ist es danach allerdings, nicht wieder in alte ungesunde Gewohnheiten zurückzufallen, um auch weiterhin gesund zu bleiben! Diese Einstellung vertrat übrigens auch schon Hippokrates, der berühmteste Arzt des Altertums:

Wer stark, gesund und jung bleiben will,
sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft
und heile sein Weh eher durch Fasten
als durch Medikamente.

(Hippokrates | 460-370 v.Chr.)

Dieser Aussage schließt sich auch der berühmte Erfinder Thomas Edison (1847-1931) mit folgenden Worten an: "The doctor of the future will give no medicine, but will instruct his patient in the care of the human frame, in diet and in the cause and prevention of disease." (Der Arzt der Zukunft wird keine Medizin verabreichen, sondern seine Patienten in der Pflege des menschlichen Körpers, seiner Ernährung und bezüglich der Ursache und Prävention von Krankheiten unterrichten.)

Genau diesen Ansatz verfolgt übrigens der wie ich finde ausgesprochen sympathische Allgemeinmediziner, Gesundheitswissenschaftler, Präventivmediziner, Arzt für Naturheilverfahren sowie Sport- und Ernährungsmediziner und Fernsehdoktor Dr. med. Thomas Kurscheid in seinem neuesten Buch "Dein Körper belügt Dich! - Wie Du seine Tricks durchschaust und länger lebst". Wenn du einfach und effektiv deinen Lebensstil in eine gesunde Richtung ändern möchtest, findest du bei Dr. Kurscheid ganz bestimmt eine Menge Anregungen.
 


Chemische Medikamente solltest du dir auf Dauer NUR verschreiben lassen, wenn es tatsächlich keinen anderen, sinnvolleren "Ausweg" mehr gibt und du bereits alles nur Mögliche ausprobiert hast oder natürlich, wenn du dich in akuter Lebensgefahr befindest.



Tonias Wunschliste

Tonias Wunschliste

Quellen und Weiterführende Literatur
» Heilfasten: Die Buchinger-Methode
» Bewusst fasten



10 Kommentare zu diesem Artikel


Diabetes Typ II
ich bin seit 8 Jahren Diabetikerin und möchte die Hoffnung nicht aufgeben, dass sich Zellen wieder regenerieren können. Bei Gewichtsverlust, sprich weniger Fettzellen könnten sich Störungen im Körper wieder normalisieren. Vor allem bei gesunder Ernährung.
Ein Jahr habe ich nach dem letzten Heilfasten ohne Medikamente leben können.
Die Entgleisung findet statt wenn zu viel Kohlehydrate und Zucker gegessen wird. Z. B. durch Stressessen. Meine Mutter hatte auch Diabetes und wenn ich sie so in Erinnerung sehe, hat sie immer gerne gegessen und genascht. Ich bin der Überzeugung dass die Ausrede "liegt in den Genen" gerne benutzt wird um weiter alles in sich hineinwerfen zu können.
Falsches Essen über viele Jahre richtet eben Schaden an. Ich stehe zu meinen Fehlern und weiss warum ich sie gemacht habe und das ist ok.
Somit auf, auf eine neue Runde um weiter Verbesserung ins Leben zu bringen.

geschrieben von Irmgard am 25.05.2016 um 09:41 Uhr


Hallo Surya :-)

ich weiß leider nicht all zu viel über das » Kleine Fettblatt (Brahmi)

Da es jedoch nach meinen Informationen auch eine entschlackende Wirkung hat, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass es sogar als Alternative zu den üblichen Mittelchen zur Darmentleerung herhalten kann?!

Aus welchen Gründen nimmst du es denn zu dir? Und machst du das auf eigene Faust oder hat dir das ein Therapeut empfohlen? Dann würde ich zur Vorsicht diesen Therapeuten einmal dazu befragen.

Allerdings können während des Fastens alle Mittelchen - egal ob es sich dabei um klassische Medikamente oder relativ naturbelassene Heilkräuter handelt - andere Wirkungen erzielen. Häufig ist es besser, die Dosierung zu reduzieren oder wenn es gesundheitlich machbar ist, während des Fastens lieber ganz darauf zu verzichten.

viele Grüße
Tonia :-)

geschrieben von Tonia am 05.03.2016 um 09:39 Uhr


Liebe Tonia,

kann ich Brahmi während einer Heilfasten- Kur unbedenklich einnehmen?

Viele Grüße, Surya

geschrieben von Surya am 04.03.2016 um 19:01 Uhr


Hallo, darf ich vorstellen: Epileptikerin, regelmäßige Medikamenteneinnahme, nur leichte Form der Krankheit, letzter Anfall vor ca. 10 Jahren.

Alle Ärzte inklusive der Fastenarzt, bei denen ich das Fasten ansprach, verwiesen mich an meinen Neurologen. Mein Neurologe riet mir davon ab, weil er sich nicht sicher war.
Ich bin bestimmt kein Paradebeispiel aber ich wollte es einfach wissen. Und schließlich wollte ich schon seit vielen Jahren fasten - traute mich bloß nie.

Jetzt fing ich einfach an. Zwei Entlastungstage, dann fünf Tage Fasten nach Buchinger, zwei Aufbautage, weiterhin regelmäßige Medikamenteneinnahme. Ich hatte keinen Anfall oder sonst irgendwelche Beschwerden. Das Fasten war ein gutes Gefühl.

Aber ich bin keine Richtlinie für andere Leute mit Epilepsie. Das muss wohl jeder für sich entscheiden und dabei einfach auf sich selbst hören. Ich jedenfalls freu mich auf das nächste Fasten im Oktober.

geschrieben von hexe9 am 10.09.2015 um 20:35 Uhr


Hallo Debora :-)

in unserem Heilfasten-Forum haben im Laufe der Jahre eine ganze Menge Leute gepostet, die ebenfalls an einer Schilddrüsenunterfunktion leiden und dennoch 1-2 x im Jahr erfolgreich fasten.

Aber vielleicht magst du dich ja einfach selbst im Forum anmelden und einmal in die Runde fragen, ob vielleicht gerade im Moment jemand dort ist, der ebenfalls eine Schilddrüsenunterfunktion hat.

Liebe Grüße
Tonia :-)

geschrieben von Tonia am 30.01.2015 um 14:33 Uhr


Hallo Tonia,

ich habe eine Schilddrüsenunterfunktion (eine Schilddrüse ist leider Tod), ich nehme täglich Thyroxin. Absetzen darf ich die Tabletten nicht. Ich plane demnächst zu fasten. Weißt Du vielleicht wie sich das aufs Fasten auswirkt, aus anderen Erfahrungsberichte oder so...?
Vielen lieben Dank im Voraus für Deine Antwort.
LG
Debora

geschrieben von Debora am 30.01.2015 um 14:26 Uhr


Hallo Nana :-)

fast alle Medikamente haben während des Fastens eine stärkere Wirkung, weil sie nicht wie im Ess-Alltag mit einer größeren Menge frischer Lebensmittel durch den Darm wandern müssen und somit problemloser komplett ins Blut gelangen können. Damit einhergehend fallen auch die Nebenwirkungen sämtlicher Medikamente stärker aus als im Ess-Alltag. Und mir fällt kein Grund ein, warum das beim Cortison anders sein sollte. Und dass Cortison heftige Nebenwirkungen mit sich trägt - vor allen Dingen im Langzeitgebrauch, ist ja allgemein bekannt.

Nachdem ich als Neurodermitis-Patientin von meiner Jugend an häufig mit Cortison "abgespeist" wurde und sich meine Probleme dadurch im Laufe der Jahre extrem verstärkt haben, stehe ich der Einname von Cortison-Präparaten oder dem Gebrauch entsprechender Salben sehr sehr negativ gegenüber. Ich habe vor vielen Jahren das Zeugs irgendwann entgegen dem Rat meiner Ärzte "in die Tonne gepfeffert" und mit dem Fasten einen natürlichen und wesentlich gesünderen Weg gefunden, um meine Neurodermitis vollkommen in den Griff zu bekommen. Ich für meinen Teil würde auch bei jeder anderen chronischen Krankheit nach einem cortisonfreien Weg suchen, um wieder gesund zu werden. Cortison übertünscht ja bei chronischen Leiden meist nur die Probleme und heilt sie nicht. Wobei das jetzt nicht heißen soll, dass Fasten immer der einzig mögliche gesündere Weg ist, um gesund zu werden. Aber ich würde mich definitiv nicht auf eine Langzeitbehandlung mit Cortison einlassen.

Ich wünsche dir viel Erfolg, dass auch du einen besseren Weg findest, um gesund zu werden :-)

liebe Grüße
Tonia :-)

geschrieben von Tonia am 06.10.2014 um 09:12 Uhr


Hi liebe Tonia... ich habe eine Frage... ich muss Cortison nehmen, wie würde sich das auf's Fasten auswirken? Arzt meint, ich darf die Tabletten nicht weglassen :( hast du Rat?
Liebe Grüße

geschrieben von Nana am 05.10.2014 um 11:43 Uhr


Hallo Claudia :-)

die Aussage, dass sich der Diabetes vom Typ II durch Fasten und natürlich durch eine dauerhafte Gewichtsnormalisierung in den meisten Fällen vollständig ausheilen lässt, stammt aus dem jahrzehntelangen Erfahrungsschatz der Buchinger Klinik in Überlingen - um genau zu sein aus dem Buch Heilfasten - Die Buchinger Methode von Maria Buchinger.

Man geht dort davon aus, dass es sich bei dieser Erkrankung in Kombination mit Übergewicht in der Regel mehr oder weniger einfach um eine "Fettstörung" handelt. Und zwar produziert die Bauchspeicheldrüse bei dieser Personengruppe durchaus reichlich Insulin, aber dies kann den Zucker nicht ausreichend aus dem Blut abtransportieren, weil die Insulinempfänger der Fettzellen aufgrund von "Überfüllung" ihren Job nicht zur Genüge ausführen können.

Eine dauerhafte Gewichtsreduzierung soll dieses Problem tatsächlich lösen können.

Wäre ich persönlich von diesem Leiden samt Übergewicht betroffen, würde ich es auf JEDEN Fall auf einen Versuch ankommen lassen bevor ich mein Leben lang Medikamente schlucken, bzw. spritzen würde.

viele liebe Grüße
Tonia :-)

geschrieben von Tonia am 19.08.2013 um 10:05 Uhr


Liebe Tonia,

ich möchte Dich eigentlich nur darauf hinweisen, dass sich Diabetes in der Regel NICHT ausheilen lässt.
Es gibt bei Diabetes mellitus TYP II, der auf ÜBERGEWICHT zurückzuführen ist (!), die Möglichkeit dies durch starke Gewichtsabnahme und konsequente Lebensumstellung bei Ernährung und Bewegung zumindest vorübergehend zu reduzieren - aber das ist kein Garant und vor allem auch nicht auf Dauer gesichert!
Diabetes im Allgemeinen ist eine Stoffwechselerkrankung die auf einen irreparablen, autoimmunen Defekt zurückgeht (immer stärker abnehmende Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse) und auch genetisch weitervererbt wird.

Leider kein schönes Kommentar... ;-(

Liebe Grüße,
Claudia

geschrieben von Claudia am 19.08.2013 um 00:31 Uhr




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