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Mondphase
19.11.2017

Neumond


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Forenthema: Intervallfasten zum abnehmenden Mond ab Vollmond jeden Monats

» Forum: Fastentagebücher und Fastengruppen

 

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am 15.09.2017 um 08:35 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
... ist ONLINE

Beiträge: 464

Hallo und guten Morgen.
das war ja ein toller Tag gestern. - Leider nicht. Zwei Stunden später, nach meinem Spaziergang, gegen 21.00 war ich fertig mit der Welt, völlig am Boden, ohne jegliche Zuversicht , voller Zweifel, mit Rückenschmerzen und der fast Gewissheit, das Konzept geht nicht auf. Heilfasten ist auch nur eine Illusion, eine Hoffnung, wieder mal so eine Sache wie Homöopathie z.b., die wirksam sein soll, aber bei mir natürlich nicht ... Wie immer. Wie so vieles in meinem Leben. Der Tag war auch nicht ohne, Behördenbesuch hier zuhause für die Genehmigung eines Teppichbodens für mein Zimmer. Ich kotz gleich in die Ecke, und auch das funktioniert nicht dank Heilfasten. Und der Anteil für die Biokläranlage, den ich mitzutragen habe muss auch noch bewilligt werden. Da bin ich wieder, der alte Sozialkrüppel, am Ende und darf darauf warten, dass die Sonne wieder scheint, ich wieder hoffen darf, wieder seine kindliche, kindische , böse gesagt kindische Freude über die Natur als Schöpfung ausleben darf. Immer auf andere angewiesen, nie wirklich selbstständig geworden bin ich ein Spielball des Lebens, ohne Abwehr gegen die Reaktionen meiner Umwelt.

Das ist ein Gefühl, dass mich immer wieder mal ereilt im Leben und ich will das nicht mehr haben. Das einzige,was mich nicht in Stich läßt, ist mein Verstand, dass ich ein bisschen meditieren kann und Abstand gewinnen kann, von diesem Albtraum. Und tatsächlich sind meine Träume ganz ähnlich. Ich befinde mich irgendwo in einer Stadt, die ich nicht kenne, weiß nicht woher und wohin, wieso und weshalb. Und das schon Hunderte mal in meinem Leben. Ich musste mir schon oft selbst sagen, von nichts kommt nichts. Ändert das was? Nein. Immerhin habe ich viele schlechte Gewohnheiten abgelegt, schon lange: Rauchen, kiffen u.a. , aber was erwächst mir daraus? Leere, nix! Nix? Bin ich nicht undankbar gegenüber dem Leben, wo ich doch auch so viel gutes erlebt habe, gute , wertvolle Menschen kennengelernt habe?
Ja, man muss ja auch noch dankbar sein, damit man die restliche Scheisse ertragen kann. Wohl nur deswegen.
So gehen die Gedanken. Ich trinke gleich noch mal Sauerkrautsaft und mache mich leer. Abstand nehmen Ruhe einkehren lassen, beobachten.
9. Fastentag. Selbst meine "fast" Freundin macht mich gestern verrückt mit ihrem Gelaber, was nützt es dir, das fasten usw. Blöde Kuh halt. Das habe ich vor ca. Zwei Monaten mir erlaubt zu sagen, seit dem ignorieren mich die Kühe vollständig, wenn ich zum einkaufen in den Ort gehe. So ist meine Naturverbundenheit! Krass!

Georgie

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am 15.09.2017 um 18:22 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
... ist ONLINE

Beiträge: 464

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Georgie am 15.09.2017 um 18:25 Uhr ]

Hallo Fastentagebuch, hallo alte Zeilen, setzt euch.
Nach dem gestrigen schlimmen Anfall von Verzweiflung und Unmut habe ich mich heute gut erholt. Die Rückenschmerzen sind so schnell verschwunden, wie sie sich eingestellt haben. Heute morgen waren sie urplötzlich verschwunden. Schmerzhafter Spuk, verschone mich in Zukunft, altes Schreckgespenst. Auf Dauer hast du eh keine Chance, must weiter, dem nächsten Menschen das Leben schwer machen.
Aber ich bin jetzt vorsichtig geworden. Der gestrige Tag hat mir gezeigt, dass der Tag um 18.00 noch nicht vorbei ist.
Ich habe mich also entspannt, nur geistig gearbeitet und auf mich acht gegeben. Und so muss ich doch demjenigen recht geben, der sagte, jedes Fasten ist anders. Die Bedingungen sind ja auch wesentlich anders, als in den vergangenen Jahren. So oft, in kurzen Zeitabständen habe ich vorher noch nicht gefastet. Eine völlig andere Anforderung an Körper, Geist und Seele.

Und gestern habe ich mich kurzerhand in ein Pranier/Lichtnahrungsforum eingetragen. Das war das Resultat der Attacke, die mich abends ereilte. Es ist ein sehr kleines Forum nur, kein Wunder, denn beim Thema Ernährung ist dort wohl das Ende der Fahnenstange erreicht, bzw. die Luft darüber. Die Leute sind genau so normal wie hier, die Probleme in gewisser Weise ähnlich bis sehr ähnlich, aber doch einen Tick anders eben. Aber die Erfahrung des emotionalen Essens, aus den verschiedensten Stimmungen, der gesellschaftliche Druck, sind ja auch hier in diesem Forum ein Hauptthema, hier geht es um "die Ernährung danach" , das sich lösen von - Süchten - , dort um den Ausstieg und eine noch andere Form der Ernährung.
Ich habe mich damals im Urkost-Forum schon sehr gewundert, diese selbst schon eine ziemlich umstrittene, kleine Randgruppe, hatten nichts besseres zu tun, als sich hart gegen jede abweichende Idee, spirituelle oder anderswie ... Einflüsse ... abzugrenzen, diese herabzusetzen, als irreal darzustellen, obwohl sie sich doch in der gleichen Situation befanden, wie diese. Und zum Thema Lichtnahrung ging die Forenleitung voll ab, genau so zu Meridianen, Chakren, Meditation. Man kann sehen, jedem menschlichen Bewusstsein sind seine Grenzen gesetzt, und ich möchte der Brigitte Rondholz auch keinen Vorwurf daraus machen, dass sie ihre Lehre so präsentieren möchte, wie sie es für richtig hält. Nur hat diese Starrheit dazu geführt, dass sie ihr Forum dicht gemacht hat, wahrscheinlich aus dem Gefühl heraus, ständig alles nachbessern zu müssen, harte Grenzen setzen zu müssen, um 'die Reinheit der Lehre' zu bewahren. Schade. Sie wollte immer, dass sich alle gleich 'Urkost' ernähren, um ihnen das anstrengende (der Seele belastende) Fasten zu ersparen. Und fasten ist bei Urkost durchaus Programm, zur Vorbereitung (mit Wasser und Heilerde) und auch mal zwischendurch. Soweit davon.
Ja, der heutige 9. Tag dauert schon eine ganze Weile, ich kann noch nichts negatives von ihm sagen. Möge es so bleiben.

Allen Fastenden meinen Respekt und mögen alle ihr Ziel erreichen!

Georgie



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am 16.09.2017 um 10:16 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
... ist ONLINE

Beiträge: 464

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Georgie am 16.09.2017 um 10:24 Uhr ]

Hallo mein liebes Fastenbuch, hallo alte Zeilen, setzen ... ;-D
Heute ist der 10. Fastentag und noch lange nicht der letzte. Der Mond befindet sich bald im letzten Viertel. Über Essen und solche Genüsse quatsche ich nicht. Ich beschäftige mich auch nicht mehr mit neuen kulinarischen Ideen oder jubele die erste Nachfastenmahlzeit hoch. Ich möchte nämlich raus aus diesem scheinbar endlosen Kreislauf. Einige in diesem Forum fühlen sich schon während des Fastens besser als in den Zeiten zwischen den Fastenintervallen. Ich kann das nachvollziehen und werde in Zukunft weder das eine, noch das andere groß bejubeln.
Ich finde dieses fasten in Intervallen von zwei Wochen sehr interessant. Ungefähr so interessant wie einer, der sich selbst " psychoanalysiert". Denn DIE Probleme, die mit dem Hunger, oder sagen wir lieber mal mit dem leeren, schrumpfenden Magen verknüpft sind, sind schon recht fundamental. Viele Ängste, gerade auch Existenzängste, sind mit diesem hohlen, ziehenden bis zwickenden Gefühlen in der Magengegend aufs engstens verknüpft. Ich glaube das kennt sicherlich jeder Mensch, aber ich ganz besonders, bei dem was im Leben einstecken musste. Und all das kommt natürlich wieder hoch. Die Rückenschmerzen sind sozusagen der i - Punkt zu diesem Thema, ich habe mich früher schon ausgiebig mit diesem Thema auseinandersetzen müssen. Ich bekam die 1987 , wachte einfach damit auf und kein Arzt hat mir geholfen. Da wäre ich mit Krebs besser bedient gewesen, daran können die nämlich noch rumpfuschen ;-D (Gott hat mich davor bewahrt, Gott sei Dank). Ich bin damit 5 Jahre rumgelaufen, im wahrsten Sinne des Wortes, denn stehen könnte ich nicht, an keiner Ampel, an keiner Kasse. Es wurde viel später besser damit, aber aus dem Arbeitsprozess war ich raus. Und es kommt immer mal wieder. Aber davon ab ...
Durch emotionales essen habe ich diese Gefühle immer schön verdrängt und bin dadurch in diesen Modus "Essen um mich wohlzufühlen" geraten, oder essen aus Unruhe, um dieses Unwohlsein loszuwerden. Durch das leichte Übergewicht habe ich immer mal die Notbremse Fasten ziehen müssen. Denn es kam schnell zu Symptomen wie : Bluthochdruck, Wassereinlagerungen, u.a. Derzeit habe ich dann das erste mal 30 Tage gefastet und ... nix Betablocker und Pinkeltabletten .
;-P , mein lieber Hausarzt. Hab ich selbst geschafft und seitdem weiß ich Bescheid! - Der stellt nur noch die Diagnosen und ich sag, dann gehe ich mal ne Runde fasten, der alte Giftpillenschmeisser. Nix, aus! Mein Großvater war Chefarzt im Krankenhaus Wandsbek, der hat seine Familie schon in den Dreissiger Jahren vegan Rohkost ernährt, über längeren Zeitraum. Daher hab ich das wohl. Und meine Mutter hat schon teilweise vegetarisch gekocht und leider erst ziemlich spät, als wir schon fast erwachsen waren, auf Dauer.

Das ist alles nicht so sehr schön aber ich muss das mal aufschreiben.

Damit habe ich mich rumzuschlagen.
Und das geht irgendwann vorbei, und wenn ich noch 1000 mal fasten müsste.

Ja, nicht nur jedes Fasten ist anders, auch die Motive der Fastenden sind anscheinend recht verschieden.
Allen Fastenden ein schönes Wochenende. Ich lese natürlich fleissig mit.

Georgie


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am 16.09.2017 um 11:53 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist ONLINE

Beiträge: 1124

Hallo Georgie,

ich bin gestern hier gewesen, und dein Beitrag hat mich emotional ganz unterirdisch tief berührt, sehr in meinen eigenen Schmerz gebracht und damit an negative Energien angebunden, die mir die Kehle zudrücken.

Es kam bei dir soviel Bitterkeit hoch, soviel Enttäuschung und eine ordentliche Portion Lebensmüdigkeit, dass ich gespürt habe, mich davor schützen zu müssen, in diesen Strudel mit reingezogen zu werden. Ich lese bei dir immer mal wieder mit - kann da aber leider nicht tiefer einsteigen.

Heute hat es mich getrieben, dir noch zu sagen, dass du diesen Glauben, dass sich am Ende alles auflösen und in einen Sinn kommen kann, nicht verlieren mögest, dass am Ende des Tunnels unvermittelt wieder Licht auftauchen will, das haben wir alle schon erleben dürfen, und mir gibt es die Kraft, aus den Löchern wieder rauszukrabbeln.

Das Heilfasten kann nach meinen Erfahrungen nichts leisten, was nicht du selbst leisten kannst, es spült unsere eigenen Resourcen frei, die wir selbst durch ungute Gewohnheiten und negative Gedanken immer wieder zumüllen. Und ewig grüßt das Murmeltier - müssen wir doch wieder und wieder - nur für diesen heutigen Tag - die Kraft unserer positiven Gedanken nutzen und dürfen dann deren ungeheure Macht erfahren.

Was du gestern erlebt hast, war vermutlich ein Fastentief, daran kann durchaus, wenn du ihm die Chance gibst, eine Erkenntnis, ein Hochgefühl, ein Stück Heilung (vielleicht in ungeahnter Richtung?) erwachsen. Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft und eine ausreichende Portion Zuversicht. Und komme gerne auch, wenn du dich mitteilen magst, bei uns vorbei!

Ein schönes Wochenende wünscht dir

Christiane

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am 16.09.2017 um 14:52 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
... ist ONLINE

Beiträge: 464

Hallo Christiane, Danke für dein Mitgefühl und deine Zeilen.

Und entschuldige bitte mein Geschreibsel, ich habe es extra so formuliert, dass es jetzt wie ein reines Tagebuch geschrieben ist. Was da abläuft, ist schön sehr krass, ich will es auch nicht mit euch teilen, im dem Sinne; bin nur froh, es einfach mal formulieren und aufschreiben zu können. Aber schau genau hin, es ist nicht schlimmer als das, was zur Zeit von anderen in diesem Forum berichtet wird. Und ich finde die Geschichten der anderen überhaupt nicht weniger bewegend, berührend oder erschreckend ... Es ist eher so, dass mich das Mitlesen eurer Geschichten so weich gemacht hat, dass ich nun überhaupt dazu in der Lage bin, mal über meinen Mist zu berichten. Dafür schulde ich euch Dank!
Es ist nicht so schlimm, wie es auf den ersten Blick aussieht. Ich glaube manchmal selbst nicht, wieviel Gutes und positives ich in meinem Leben erlebt habe. Ganz außergewöhnliche Begegnungen, um die mich jeder beneiden würde und die kaum jemandem zuteil werden.
Es ist halt so, wenn die Sonne scheint, ob draussen in der Natur, oder im täglichen Leben, wenn eine positive Stimmung vorherrscht, vergleiche das mal mit einem dunklen, regnerischen Wetter über Wochen. Da geht bei fast allen die Stimmung in den Keller. Wenn ich sehe, was die Frauen in meinem näheren Bekanntenkreis, mit ihren Männern durchmachen... , ihre Krankheiten ...
Nun, es ist mir auch peinlich, mich so in den Vordergrund zu drängen. So ist es eben, das Geschreibsel, man verliert sich manchmal darin.

Es ist bei mir so, eine klitzekleine Begebenheit, ein freundliches Wort, eine freundliche Geste können mich sofort aus tiefster Verzweiflung, Unmut, Groll usw. heraus holen.

Wenn ich sehe, das Gute ist noch da, auch die Liebe ist noch da, welch eine Beruhigung, welch heimliches Glück . Und doch ein bisschen armselig , wenn es einen selbst nicht erreicht.
Ich erlebe ja nichts, was nicht andere schon vor mir erlebt hätten. Und Heilfasten beinhaltet doch das gesamte Spektrum des Daseins, alles wird angesprochen, Körper, Geist und Seele. Ich lasse mich voll drauf ein, habe mich seit 2010 hauptsächlich und sehr intensiv mit Ernährung, Krankheit und Gesundheit, Fasten, Lichtnahrung, auseinander gesetzt.
Wenn man seine tiefen körperlichen Symptome anpeilt, kommt man unweigerlich in psychische oder seelische Bedrängnis, weil die Ursachen letztendlich dort zu finden sind. Und durch die Auseinandersetzung mit denen, in dem man sich z. B. selbst verzeiht, anderen verzeiht, auch schlechtes an einem erst mal bejaht und akzeptiert, bekommt man die Chance, was zu ändern.
Ich könnte jetzt ununterbrochen weiter schreiben, darum mache ich erst mal Stopp.
Und zum Abschluss, wenn ich hier für andere Hoffnung habe, und anderen
Mut machen kann, gibt mir das selbst auch Hoffnung und Mut.
Wie praktisch!
Ich schreib heute schon zu viel und muss mal Pause machen.
Danke.
Läuft doch!

Georgie

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am 16.09.2017 um 21:26 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist ONLINE

Beiträge: 1124

Hallo Georgie,

wir haben uns heute Morgen wohl knapp verpasst, den Beitrag hatte ich noch nicht gelesen. Du hast wirklich schon ganz gewaltig was aushalten müssen - hatte diesen Sommer mal ein Geschmäckle mit der Rückenproblematik und muss seither morgens eine schmerzliche Viertel bis halbe Stunde Übungen machen, bevor ich senkrecht kommen kann. Seither ist der Schmerz aus dieser Region aber erträglich, manchmal auch ganz weg. Bei mir ging Sitzen gar nicht, alles andere mehr oder weniger schmerzhaft, aber auszuhalten, und Gehen war die beste Medizin. So ist das bei jedem ein wenig anders. Wenn ich mir vorstelle, damit 5 Jahre ohne eine Diagnose (ich habe meine sehr schnell bekommen) und damit auch ohne eine Perspektive auf Ende der Tortur hätte leben zu müssen, unvorstellbar.

Ich wollte nicht deine Intimität hier zerstören aber es klang für mich schon so, dass dir Gesellschaft nicht unlieb gewesen wäre. Ich finde deine Beiträge bewegend, und sie treten teilweise bei mir eben auch was los, vielleicht, weil sie ein Echo in mir finden.

Nun bleibt mir nur, dir eine gute Zeit zu wünschen, werde wohl doch hin und wieder noch mal vorbeilesen...

Gute heilsame Nachtruhe!

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am 17.09.2017 um 04:07 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
... ist ONLINE

Beiträge: 464

Hallo, keine Sorge, ihr stört mich wirklich nicht. Ich habe bloß diesen Modus gewählt, um mit meinen Problemen besser klar zu kommen. Also, nicht "ich teile euch mit", sondern voll auf mich selbst gerichtet. Wenn man krank ist, so ist das.
Nein, zum mitlesen gedacht und wenn ich mal einen Krankenbesuch bekomme, freut mich doch. Ist doch nicht immer so, fasten ist immer anders. Ich danke dir.

Georgie

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am 17.09.2017 um 19:36 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
... ist ONLINE

Beiträge: 464

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Georgie am 17.09.2017 um 19:43 Uhr ]

Hallo Leute, hallo Fastentagebuch,
alte Zeilen setzen, gestern ist Vergangenheit,
jeder neue Tag neu geschaffen vom allgütigen Schöpfer.
Heute ist Tag 11, das letzte Viertel des abnehmenden Mondes. Heute morgen schien mal
richtig die Sonne, allzu selten, dem Empfinden nach. Nachmittags hat's dann doch geregnet und sogar gewittert (nicht zu fassen, ist es heiß oder schwül??). Jetzt klärt es sich wieder auf,
draußen sind es 10,6 Grad, im Zimmer 14,9 ... dascha man nich viel, eher bannich wenig.
Die Hände werden kalt, aber die Heizung bleibt natürlich aus! Im September, Heizung ... das geht nicht. Ich muss mich wohl nach etwas bewegen, gleich, anschließend.
Ja, das ist hier ja mein Thema, darum muss ich hier auch weiter schreiben. Und wenn hier gerade mal keiner mit fastet, wird's halt ein Tagebuch. Das ist das geringste Problem.
Mit vielem ist man eh alleine, trotz bestehender Beziehungen, das werden andere genau so empfinden. Ich denke oft, mit den anderen auszukommen, ist die eine Sache, mit sich selbst aber muss man ein Leben lang klarkommen ! Man kann sich hierhin und dahin bewegen, aber man kann sich nicht loswerden.
Ich komme automatisch in den Tagebuch - Modus. - Bin ich lebensmüde?
Ja ab und zu. Aber echt ... gäääähn.
Das ist aber weiiit davon entfernte, mich umbringen zu wollen.
Meine neuesten Erkenntnisse: Was ist Hunger? Hunger ist ein periodisch über längere Zeit knurrender Magen mit einem hohlen Gefühl, dass auch mal zwicken kann. (Hihi) - Mit essen wollen, Appetit haben, hat das gar nichts zu tun. (Hihi) Ich bin noch nicht an dem Punkt angelangt, essen zu wollen. Und das hohle Gefühl im Magen ... das kenne ich doch von früher, aus meiner Kindheit, meiner Jugend , wenn ich zum Zahnarzt musste, 'ne Prüfung bevorstand, oder vor 'ner OP an der Schulter nach 'nem Sportunfall ... Also, ist DAS Hunger? Ich zweifele. Als ich mit Tabakrauchen aufgehört habe, ich habe das damals als Hunger interpretiert. Und habe dann, wie so viele andere auch, gegessen und mal so richtig zugenommen.
Die Leute, die sich von Lichtnahrung ernähren (sie tun das wirklich, sie sagen nicht, wir ernähren uns ... nicht ...), haben diese hohle Gefühl nämlich nicht mehr. Ich werde die mal fragen, heute oder morgen, wie sie das hin bekommen. DAS interessiert mich aber mal wirklich.
Nun ja, heute 11. Fastentag, da ist noch nicht so viel los, mal so über die Jahre geschaut. Kritisch wurde das bei mit immer erst so ab Tag 25 aufwärts, aber auch nur für 1 bis 2 Tage. Aber die Tage, wo ich aufgegeben habe, meistens hatte ich arg Stress und war so sehr in Unruhe gekommen, dass ich aufgegeben habe. Es hatte nie mit Verlangen nach Essen, Genuss oder so, zu tun.
Hmm, ist schon ein komischer Modus, Tagebuch schreiben. Gut ist, dass man dabei wirklich weiter denken kann, andererseits muss man aber aufpassen, dass man nicht irgendwelche selbstherrlichen Gedankengänge bekommt. Das wäre auch nur so ein Gefühl, aber zu egoistisch, und darum nicht wahrhaftig genug, nicht aufrichtig und zu hohl. Damit käme ich nicht weiter.
Es lesen ja auch einige mit. Wäre mir peinlich.

Also, bis morgen.

Georgie





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am 17.09.2017 um 20:13 Uhr
... hat Hellen geschrieben:
Hellen
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... ist OFFLINE

Beiträge: 813

Hallo Georgi,

ich bin so ein oft heimlich Mitleser. Ich trinke immer viel zu wenig. Ich bekomme davon dicke Füsse, weil mein Körper dann das bisschen Flüssigkeit schnell einlagert. Ich kann mir nicht vorstellen, daß Lichtnahrung funktioniert. Ich weiß aus Erfahrung, daß je länger man Fastet, um so weniger baut man "Bestand" ab. Doch irgendwann ist dann doch Ende. Ich habe auch ein Buch mit dem Titel: Du bist nicht krank, du bist durstig. Darin sind viele Zivilisationskrankheiten mit Wassermangel erklärt. Ich habe nichts dagegen, jeder nach seinem Willen, aber ich kann mir auf Dauer ein Leben ohne Essen und Trinken nicht vorstellen. Ganz abgesehen von der geselligen Komponente: einem Schwätzchen bei einem Glas Wein, die ja dann auch nicht mehr stattfindet. Denkst Du wirklich, dass das funktioniert und das der Mensch all den leckeren Versuchungen widerstehen soll? Und was ist dann der innere Gewinn? Ist uns nicht alles auf Erden zum massvollem Genuss angeboten? Ich habe mich vor ein paar Jahren mit dem Thema Lichtnahrung beschäftigt, aber irgendwie fehlt mir am Ende der Sinn.

Einen schönen Abend und viele Grüße
Hellen

--
Gestern ist vorbei und morgen ist noch weit. Aber heute, nur heute will ich gut zu mir sein und gut für mich sorgen.


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am 17.09.2017 um 22:02 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
... ist ONLINE

Beiträge: 464

Hallo Hellen,
Danke für deine Zeilen.
Das Buch "Du bist nicht krank, du bist durstig", ich habe von dem schon gehört.

Ich kenne auch: Du bist nicht hungrig, sondern du hast Durst! Ich habe das mal nach einer schweren Enttäuschung erlebt, nach der ich wieder mit Tabakrauchen angefangen habe. Nach einem Jahr ungefähr habe ich mich mit Hilfe von Akupunktur wieder davon lösen können. Und anschließend hatte ich wie viele anderen ein Bedürfnis mehr zu essen.
In dieser Zeit hatte ich die Wahrnehmung, eine Verwirrung zu durchleben. Ich bekam mit, dass das vermeintliche Hungergefühl in Wirklichkeit !Durst! war. Auch ich habe damals nicht sonderlich auf genug trinken geachtet.

Dieses Buch, ich habe es noch nicht gelesen, weiß aber so einigermaßen, um was es geht.
All diese Methoden sind gut. Mann kann aber nicht alles auf einmal machen. Ich habe auch schon mal nur mit Wasser gefastet. Ich werde dieses Buch auch mal lesen, vielleicht noch dieses Jahr.
Das sind alles ganz unterschiedliche Methoden und Wege.
Lichtnahrung ist etwas ganz anderes, weit ab von diesen auch schon sehr fortgeschrittenen Methoden, die lediglich dazu dienen, seine Gesundheit wieder herzustellen.
Ich gehe der Schulmedizin in jeder Hinsicht aus dem Wege und würde um dieser zu entgegen, jede andere Methode vorziehen. Und so jetzt bin ich bei Heilfasten gelandet.
Lichtnahrung: Natürlich sind mir alle Einwände, alles nur Erdenkliche an Argumenten die dagegen sprechen, voll bewusst. Trotzdem lasse ich das Thema nicht aus, in meinen Überlegungen.
Und wenn man Fragen hat und etwas besser verstehen will, muss man sich eben zu den Leuten hin begeben oder zumindest Kontakt zu ihnen aufnehmen. Und das habe ich getan.
Ich werde meine Fragen stellen und Antworten bekommen.
Ein Leben ohne Essen und Trinken, hat das noch mit dem normalen, gesellschaftlichen Leben zu tun? Nein.
Aber wo du den Sinn anspricht:
Der Sinn des Lebens ist für dich zu genießen?
Jedem das seine ...
Muss ja nicht verkehrt sein.


Georgie






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