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Zunehmender Mond


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Forenthema: Auf ein Neues

» Forum: Fastentagebücher und Fastengruppen

 

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am 10.09.2017 um 09:32 Uhr
... hat Shaline geschrieben:
Shaline
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Beiträge: 44

Schönen Sonntag allen.

Tag 7. Ich kann kaum glauben, dass ich es bis hierher geschafft habe und mich noch immer recht normal durch den Alltag bewege. Obwohl sich schon ein bißchen Schwäche bemerkbar macht, dass muss ich schon sagen. Ich beweg mich auch ruhiger und mach mehr Pausen als sonst. Aber das tut gut und war ja auch ein Ziel dieser Kur - runter kommen, Perfektionismus minimieren, Pause als 'in Ordnung' annehmen.

Der Tag gestern lief gut. Der renovierte Raum ist jetzt so gut wie fertig, es müssen nur noch ein paar Sachen weggeräumt werden. Das fühlt sich auch gut an. Endlich ein Ende in Sicht!

Am Mittag gab es wieder ein Leberwickel und damit ne Stunde Ruhe auf der Couch mit Buch.
Am Nachmittag bin ich dann endlich mal wieder ne Runde (6km) walken gegangen. Auch hier zeigte sich der körperliche Abbau. Ich konnte mein sonstiges Tempo nicht aufnehmen, sondern musste etwas ruhiger machen. Aber es war sonst gut zu bewältigen.

Am Abend auf der Couch hatte ich ein kurzes Tief. Plötzlich tat mir mein Magen mit Hungergefühl weh. Das fand ich gar nicht gut. Vielleicht ist es doch nicht gut am Abend Ingwer-Zitronen-Tee zu trinken? Vielleicht wirkt der nicht nur wärmend sondern auch appetitanregend? Also mit frieren hab ich ja seit etwa zwei Tagen kaum noch Probleme. Am Abend wird mir nur noch bisl kühler, aber das ist eher so wie immer. Das starke frösteln ist weg.

Heute steht ein ruhiger Sonntag an. Wir machen dann noch einen Ausflug mit Spaziergang, am Nachmittag wird noch für die Schule geübt, vielleicht bleibt auch noch Zeit für ein Spiel und dann hoffe ich auf einen entspannten Abend ohne Hunger und Magenschmerz!

Bis später

--
Nur eine kleinen Ruhepause kann eine große Quelle neuer Kraft entspringen. (unbekannt)


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am 11.09.2017 um 07:33 Uhr
... hat Shaline geschrieben:
Shaline
Shaline
... ist OFFLINE

Beiträge: 44

Ein Hallo an alle.

Tag 7 lief richtig gut. Ich fühlte mich morgens fit, konnte direkt mit meinem kleinen Fitnessprogramm starten. Am Vormittag ging es dann auf zu einem Ausflug, bei dem wir auch etwa 3h im Spaziertempo unterwegs waren. Um mich rum gab´s viel Gejammer in Form von: "Ich kann nicht mehr. Ich hab hunger." Da dachte ich - so würde es mir normalerweise auch gehen. Wir waren ja insgesamt knapp 8h unterwegs, dann auch noch übern Mittag, da bin ich sonst auch unleidlich, wenn ich nicht richtig essen kann. Dieses Problem begleitete mich nun nicht. Allerdings hatte ich keine Lust auf Schlossbesichtigung, da war es mir zu kalt drin und ich hatte eh schon mit frieren zu tun.
Auch am Abend war mir fröstelig, er verlief jedoch ohne Hunger oder Magenschmerzen.

Heute Tag 8?
Ich war heute schon zeitig wach, meine Große geisterte schon halb sechs rum und ich konnte nicht mehr einschlafen, weil mir mein Oberkiefer Richtung Nasennebenhöhlen so weh tut. Ich weiß gar nicht was los ist. Ich bin nicht erkältet oder so, es tut auch nicht bei Druck weh. Hm, werd dann mal ein Kamille-Dampfbad machen, vielleicht entspannt die Wärme mein Gesicht ein bißchen.
Auch sonst ist der Start in den Tag heut so träge. Ich fühle mich total unmotiviert, habe noch keine morgendliche Fitness-/Dehnungsübung gemacht und empfinde meine Stimmung auch ziemlich kellermäßig.
Wollte nachher mit dem Fahrrad einen kleinen Einkauf erledigen, aber habe gerade das Gefühl - das schaffst du nicht. Keine Ahnung was hier grad los ist, aber schön ist es nicht.
Vielleicht schreib ich heute später noch mal.

Euch einen schönen, positiven und kraftvollen Tag

--
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am 12.09.2017 um 08:18 Uhr
... hat Shaline geschrieben:
Shaline
Shaline
... ist OFFLINE

Beiträge: 44

Guten Morgen - Tag 9 = Fastenbrechen

So schlecht wie der gestrige Tag begonnen hat, ging er glücklicherweise nicht weiter. Die Sonnenstrahlen haben mein Gemüt besänftigt, ich konnte Wäsche im Garten aufhängen und der Einkauf mit dem Fahrrad ging auch besser als erwartet. So ging der Tag doch noch in eine Leichtigkeit über. Ich konnte zu Hause schön aufräumen und war am Nachmittag noch mit den Kindern unterwegs. Am Abend kam dann ne bleierne Müdigkeit und kalte Füße, aber sobald ich im Bett liege, fühlt sich mein Körper so aufgeregt an. Dann brauch ich ne Weile um zur 'Ruhe' zu kommen und einzuschlafen.
Außerdem stelle ich seit ein paar Tagen zunehmende Druckschmerzen im oberen Bereich des Gesäßes wahr. Erst dachte ich, ich krieg n Pickel, aber da ist nix und gestern Abend taten mir dann beide Seite weh. Auch heute morgen ist dieser Schmerz noch da. Als hätte ich blaue Flecken. Hm???

Heute morgen konnte ich gleich wieder mit meinem Fitness-Programm starten und hoffe, dass ich es schaffe, ihn als morgendlichen Begleiter zu behalten. Schließlich soll nach dem Fasten nicht alles wieder wie vorher werden. Das Fasten sollte mir ja helfen Gewohnheiten zum gesünderen Verhalten hin zu verändern und gesund, aber voller Genuss zu Leben.
Nun sitz ich also vor meinem ersten Fruchtmus (100g), nehme ihn häppchenweise zu mir, lasse ihn ne Weile im Mund, damit die Verdauung da schon starten kann und ich muss sagen - ich bin schon satt, obwohl noch nicht alles weg ist.
Es ist schon krass. Ich hab voll Appetit, freu mich schon auf diverse Speisen und dann ist man so schnell satt Wenn ich hier ordentlich aufmerksam bleibe, dann schafft man auch mit kleinen Portionen genusshaft zu essen. Die Geschichte mit dem ordentlich kauen und auch schluckbare Sachen ne Weile im Mund zu lassen, ist glaube ich ein Schlüssel der helfen kann, sich nicht 'zu überessen'.

Jetzt geh ich gleich zu meiner 'kleinen Arbeit', heut Mittag gibt's noch mal ne Leberwickel, morgen ist Sauna angedacht und dann mal sehen, wie die Aufbautage laufen.

Allen Fastern, Aufbauern oder bald Fastern einen schönen Tag

--
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am 13.09.2017 um 14:49 Uhr
... hat Shaline geschrieben:
Shaline
Shaline
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Beiträge: 44

Hallo zusammen. Aufbautag 1

Heute bin ich später am Schreiben als bisher, mit Grund.
In den letzten Tagen bestand mein Frühstück ja aus Tee und dazu konnte ich auch gerne Schreiben. Heute gab es aber das erste Knäckebrot mit Bärlauchaufstrich. Da wollte ich mich durch nichts ablenken lassen ich sag euch - lecker und satt. Dazu hatte ich noch ein paar wenige Himbeeren aus dem Garten von gestern.

Heute gab es das Sportprogramm mal nach dem Frühstück, dafür war es ausgedehnter. Dafür nutzte ich mal wieder meine Wii-Fit, die mich gleich begrüsste, dass wir uns schon 244 Tage nicht gesehen haben - Uups. Zu meiner Verteidigung - sie registriert nicht, wenn ich z.B. Zumba* mache und auch nicht, wenn ich mich ohne sie bewege und sportel, es sei denn ich trag das ein, aber das ist mir zu viel Aufwand. Also hab ich erst mal mit ein paar Erwärmungsspielen wie Parcours, Boxen und HulaHoop begonnen. Danach hab ich mein eben vor langer Zeit erstelltes Fitness-Programm gestartet. Ich wollte mal sehen, wie fit ich bin. Und siehe da, vor einer Woche fühlte ich mich kraftloser und war es auch. Ich habe bis auf die Übung Liege-/Seitstütz alle voll geschafft und gut dabei geschwitzt. Wenn ich es schaffe, wenigstens zwei/drei Tage in der Woche diese Übungen zu machen, kann ich weiter Muskeln aufbauen. Zum Fettabbau brauche ich weiter Nordic Walking, Radfahren und vielleicht schaff ich es auch wieder einen Schwimmtermin zu finden. Alles nicht so einfach, vor allem wenn man arbeiten geht.

Nach meinem Sportprogramm ging es jedenfalls in die Sauna. Letzte Woche habe ich 60°C sehr gut vertragen, hatte aber bei einem 90°C-Gang mächtige Kreislaufprobleme. und auch das war heute kein Problem. Mein Kreislauf war normal gefordert.

Nun bin ich ein bißchen spät mit meinem Mittag - Kartoffeln mit Quark - wie ich mich darauf freue. Und ich werde langsam essen, gut kauen und genießen, nicht schlingen.
Und heute Abend gibt es dann auf´s Knäcke mit Aufstrich noch ein Radischen drauf - aus´m Garten

Gestern Abend habe ich übrigens noch eine kleine Sünde begangen - ich konnt´s mir nicht verkneifen ein kleines Stückchen, wirklich nur ne winzige Ecke von meiner Zartbitterschokolade abzubeißen und auf der Zunge zergehen zu lassen. Das mache ich übrigens immer so. Schokolade lasse ich grundsätzlich im Mund, bis sie quasi von selbst weg ist, damit kann man den Verbrauch sehr reduzieren. Bei Bitterschokolade ist das ein Genuss, bei Vollmilch find ich das nicht so lecker, darum ess ich kaum noch 'normale' Schokolade.

Nun lass ich mir mein Mittag schmecken und wünsche allen noch einen schönen Tag.

--
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am 13.09.2017 um 19:19 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
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Beiträge: 1134

Hallo Shaline,

habe gerade mal die letzte Seite gelesen und finde dich auf so einem guten Weg! Und das alles hast du ganz alleine durchgezogen - Hut ab!

Ich wünsche dir für deinen Neustart von Herzen viel Erfolg und eine gute Energie, die dich trägt. Im Augenblick spürt man sie bis hierher!

Einen entspannten Tagesausklang!

Christiane

--
Krisen sind die Steigbügel zu nachhaltigen Veränderungen!


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am 14.09.2017 um 09:51 Uhr
... hat Shaline geschrieben:
Shaline
Shaline
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Beiträge: 44

Guten Morgen an alle. Aufbautag 2

Vielen Dank an Christiane für deine Rückmeldung. Das tut gut. Oft nimmt man sich selbst ja kritischer wahr und ich gehöre zweifelsfrei dazu, mich schnell zu kritisieren. Da ist eine Rückmeldung von außen oft auch hilfreich, um sein eigenes Bild zu vervollständigen.
Meine Familie kann zu dem Thema schlecht rückmelden, die freuen sich nur, wenn Mama und Frau trotz nicht oder wenig essen trotzdem noch was leckeres zu Essen bereitet.
Immer wieder fragt mich mein Mann, besonders seit vorgestern, ob ich was mitesse. Ich muss dazu sagen, meist habe ich mich zu den Mahlzeiten mit an den Tisch gesetzt, weil die Kinder signalisiert haben, wie wichtig ihnen das ist. Jedenfalls ist mein Mann mit der HF-Zeit überfordert und verunsichert. Verständlich, ist ja auch nicht sein Thema.
Ich hab mir ne Liste geschrieben, mit welchen Speisen ich meine Aufbautage vollziehe und die hängt für alle sichtbar am Kühlschrank. So weiß auch mein Mann - 'sie ißt wieder mit'

Gestern Abend habe ich das erst Mal ein Hungergefühl gehabt und einen Ahnung davon bekommen, wie schwer es wird, dass vernünftige Essen beizubehalten. War es Hunger oder war es Appetit ? - ich vermute sehr stark letzteres.
Ich weiß noch nicht so ganz, wie ich wieder zu einem gesunden Sättigungsgefühl zurück finde und starken Appetit von echtem Hunger unterscheiden kann.
Ich kann mir schon normale Portionen auf den Teller machen und es dabei belassen. Schwer wird es nur, wenn noch was da ist, besonders "kleine Portionen, die sich nicht lohnen aufzuheben" oder es sehr lecker ist. Genau diese Problematik wurde schon oft in anderen Beiträgen beschrieben. Aber wie kriegt man es hin?
Gestern Abend hatte ich ein Knäckebrot mit Bärlauchaufstrich und darauf frisches Radischen in Scheiben - sehr, sehr lecker. Laut Aufbauplan ist ein Knäckebrot erlaubt. Ich habe auch nur eines gegessen.
Aber was ein Kampf in meinem Kopf. - Die Lust diesen Geschmack noch einmal zu erleben, gegen den Verstand, der mir sagt: "Morgen schmeckt das auch nochmal so gut. Nichts läuft dir weg!"
Damit ich meinen Geist ein wenig beruhigen konnte, hab ich wie gestern Abend 'gesündigt' - ein kleines Stück Zartbitterschokolade auf die Zunge und es wurde still.

Beim Kochen mache ich das ja schon so, dass ich die Mengen koche, die tatsächlich gegessen werden sollen. Z.B. genaues Abzählen der Kartoffeln, nach dem Prinzip, wer ist wie viel oder Nudeln die ich immer abwiege. Klar hier ist es dann in der Verteilung etwas schwieriger, ich wiege sie ja vor dem Kochen. Eigentlich heißt es ja 80g/Person. Hier hatte ich schon immer 'geschummelt' und 100g/Erw.+80g/Kind gekocht.
An der Stelle kommt mir der Gedanke, was ist besser - 20g mehr Nudeln oder ein Nachttisch, wie z.B. eingekochtes Obst oder n Fruchtjoghurt (gekauft - zu viel Zucker, also wohl selbst gemacht mit frischen oder TK-Früchten)?
Das beste wäre wohl ein bißchen Salat schon davor oder dazu.
Hm!? Das wird echt spannend, weil ich weiß, dass wir gern unterwegs sind und ich jetzt nicht der Wochenend-Koch bin, der gern ewig in der Küche steht. Ab und zu mach ich das gern, aber immer?
Na jedenfalls, kann man beim Kochen doch auch gut kontrolliert zubereiten und wenn es alle ist, ist es alle. Aber die anderen Mahlzeiten - Frühstück, Abendessen - solange noch Brot da ist, kann man ja auch noch mal was nehmen

Ja - bewusst, gezielt und kontrolliert essen ist viiiiiel schwieriger als gar nicht zu essen!!!

Heute hab ich mich schon mal sehr darüber gefreut, dass ich zwei Knäcke essen konnte , zum Mittag gibt´s Gemüsesuppe und heut Abend wieder Knäcke und Joguhrt mit Honig.

Mein sonstiges Tagesprogramm ist eher "ruhig". Ich nehme mir immer ganz viel vor und bin dann am Abend enttäuscht, wenn ich wieder nicht alles geschafft habe. Auch daran will ich arbeiten. Na mal sehen was geht. Sport stelle ich heute mal hinten an, obwohl ich mein kleines Morgenprogramm absolviert habe, aber der Körper braucht ja auch mal ne Regenerationszeit - die ist heute

Ich wünsche allen einen starken Tag

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am 15.09.2017 um 20:09 Uhr
... hat Shaline geschrieben:
Shaline
Shaline
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Beiträge: 44

Hallo ihr - Aufbautag 3

Oh, oh, oh - was für ein Tag war das gestern. Mein Kopf, meine Fantasien haben sich nicht mehr bändigen lassen.
Zum Mittag sollte es ja Gemüsesuppe geben - nach zwei Löffeln wollte ich nicht mehr. Es hat mich angewiedert. Diese Suppe hatte ich zu den Entlastungstagen ja schon zwei Tage lang gegessen. Nee, das ging gar nicht. Ich hab mir dann einen Fruchtjoghurt aus dem Kühlschrank genommen und diesen genüsslich zum Mittag gefuttert.
Dann ging es mir erstmal gut und ich hab mir eine Pause gegönnt und bisl gelesen. Und dann ging es los - Essfantasien. Die leckeren Gemüse-Käse-Wraps, die ich meiner Familie in der letzten Woche mehrfach machen musste - wie schmecken die eigentlich? Es ließ mich nicht mehr los. Ablenkung musste her, also raus an die frische Luft und so gab es einen Spaziergang im Regen, der echt gut tat und schön war, da der stürmische Wind der letzten Tage nachgelassen hatte.
Aber dann war ich wieder zu Hause - allein. Da hab ich mir den Zauberwürfel vorgenommen, die einzelnen Schritte zur Lösung aufgeschrieben usw., aber diese fiesen Gedanken an den Wrap ließen mich nicht los. Ich kennen meinen Kopf, der gibt erst Ruhe, wenn diese Fantasie befriedigt ist. Ich könnt euch vorstellen was jetzt kommt...
... zum Abendessen hab ich mir und meinem Mann so ein Teil gemacht. Am 2.Aufbautag, statt Knäcke. Au weia. Ich habe ihn genossen und ganz langsam gegessen und guuuut gekaut. Man war ich satt. Aber es dauerte nicht lange und die Rache folgte - Bauchzwicken! Meinem Magen gefiel also nicht, was mein Kopf verlangte. War ja klar. Zum Glück musste ich noch mal los und die Kinder einsammeln und hatte damit noch ein wenig Bewegung, die für eine gute Verteilung sorgte und meinen Magen wieder besänftigte.

Heute war ich brav Zum Frühstück gab es zwei Knäckebrot und eine handvoll Trauben und Tee. Dann war ich die ganze Zeit unterwegs. Zum Mittag war ich nicht daheim, aber glücklicherweise haben wir in der Stadt eine "Löffelbar" mit leckeren Suppen und da hab ich ganz in Ruhe eine gute Süßkartoffelsuppe gegessen und war sogar nach der kleinen Portion satt. Leider haben die direkt einen Löffel Schmand in die Suppe geklatscht und das war der geschmackliche Gau. Sehr schade.
Am Nachmittag war ich wieder gut beschäftigt. Bei ner Freundin gab es Kaffee und Kekse, die ich aber gut ignorieren konnte, während die beiden einen nach dem anderen vertilgten.
Zum Abend gab es wieder Knäcke mit Quark und Brotaufstrich und dazu lecker Tomate-Mozarella.
Mein Kopf ist seit gestern Abend still und ich kann nun wieder entspannt aufbauen und meinen Magen nicht überfordern.

Das ist schon krass, wie übel einem Gedanken, reine Gedanken an etwas mitspielen und einen unter Druck setzen können. Wie kriegt man das nur in Griff? Ich kann doch nicht immer nachgeben, damit ich Ruhe finde!?
Die Herausforderung wächst.

Morgen fahren wir zu einer Geburtstagsfeier - Thema Mexiko - bin gespannt, wie ich mit dem dortigen Angebot an Speisen und Getränken umgehen kann
Ich werde Sonntag berichten.

Ich wünsche allen einen entspannten Freitag Abend und ein schönes Wochenende!

--
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am 17.09.2017 um 20:01 Uhr
... hat Shaline geschrieben:
Shaline
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Beiträge: 44

Hallo zusammen - 5. Aufbautag bzw. 2. "Normaltag"

Gestern sind wir also bei der Geburtstagsfeier gewesen uns es war wie zu erwarten seeeehhr schwer.
Der Tag begann noch daheim mit zwei Scheiben Knäcke und Tee. Zum Mittag gab´s ne Hühnersuppe, die ich auch noch langsam gegessen und gut gekaut habe. Es ist aber schon komisch wenn man an einem Teller viel länger sitzt, als die anderen. Ich hatte schon damit gerechnet, dass mich jemand fragt, ob es mir nicht schmeckt...
Überhaupt habe ich festgestellt, welche Herausforderungen auf einen warten, in größerer Gesellschaft zu essen - man widmet dem Essen weniger Aufmerksamkeit, als den Leuten. Damit vergisst man schnell das gute Kauen und kann auch leicht den Überblick über die Menge verlieren, besonders bei Fingerfood.
Am Nachmittag gab´s Kuchen, zum Glück in kleinen Stücken - dennoch hatte ich nach einem Stück Sodbrennen
Am Abend hat meine Lust dann tatsächlich die Oberhand gewonnen - Fladenbrot mit Fetacreme und die Nachos mit Salsa-Soße waren mein Untergang, meine Finger langten immer wieder über den ganzen Abend hinweg zu. Dafür hab ich mir das Grillgut, außer Aubergine, verkniffen und nur einen kleine Schale Chilli con carne gefuttert.
Dem Alkohol konnte ich auch gut widerstehen, es blieb bei einem Corona.

Zum Frühstück war mein Verstand wieder gut dabei und ich habe es bei einer Hälfte vom Körnerbrötchen belassen, obwohl ich mehr 'geschafft' hätte.
Zum Mittag gab es heute Nudeln mit Zucchinistreifen und Lachs. Ich habe die Nudeln wie immer abgewogen, aber tatsächlich nur 360g für zwei Erwachsene und zwei Kinder gekocht. Dazu hab ich noch ein bißchen Feldsalat mit Möhrenraspeln und Gurkenstückchen gemacht, die dann direkt auf dem Teller etwas Öl und Balsamico bekamen. Und was soll ich sagen? Es hat funktioniert!!! Ich habe bestimmt nur die Hälfte der üblichen Nudelportion gegessen und war wirklich satt. D.h. von den 360g Nudeln blieb sogar noch was übrig, denn mein Mann hat es mir gleich nachgetan und brauchte auch keinen Nachschlag. Meinen Kindern hat es zwar nicht so gut gefallen, dass sie so lange beim Essen sitzen bleiben mussten, weil Mama jetzt so lange zum Essen braucht, aber sie werden sich schon daran gewöhnen und vielleicht auch wieder bewusster, langsamer essen.

Heute Nachmittag war schon wieder der nächste Geburtstag und es gab leckeren Kuchen. Zwei kleine Stückchen und dann war gut. Das Ergebnis? Wieder Sodbrennen
Um meinem Gewissen etwas Erleichterung zu vertschaffen, bin ich mit dem Rad gefahren und als ich wieder zu Hause war gleich noch ne halbe Stunde zum Zumba* mit der Wii.
Ich hoffe die Waage ist gnädig mit mir.

Morgen sind wir am Abend schon wieder zum Geburtstag eingeladen. Es wird gegrillt und ich hoffe es gibt auch Gemüse, da ich auf Fleisch zur Zeit gar keinen Appetit habe und ich denke mein Magen wird es mir danken.

Allen einen schönen Abend und morgen einen guten Start in eine neue Woche

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am 18.09.2017 um 12:52 Uhr
... hat Einstein39 geschrieben:
Einstein39
Einstein39
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Beiträge: 113

Hallo Shaline,

das hast du ja inkl. Aufbau super durchgezogen. Glückwunsch. Es ist auch ganz toll für alle Mitleser. Du hast die Aufbautage wirklich ganz lebensnah und realistisch beschrieben. Das wird vielen hier im Forum helfen. Ich habe es noch nie geschafft 5 Tage durchzuhalten. Wünsche Dir weiterhin viel Kraft im Umgang mit Essen.

Liebe Grüße, Eckhard

PS. Ich habe übrigens nach dem Fasten mein Gewicht durch Intervallfasten ganz gut halten können


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am 19.09.2017 um 12:25 Uhr
... hat Shaline geschrieben:
Shaline
Shaline
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Beiträge: 44

Hallo zusammen. Tag 4 im normalen "Eß-Leben"

Hallo Eckhard. Vielen Dank für deine Rückmeldung zu meinen Einträgen, aber auch deine Erfahrungen mit dem Fasten. So etwas motiviert auch mich und stärkt mich.
Ich freue mich zu sehen, dass hier doch ein paar Leute lesen und meine Erzählungen vielleicht auch dem ein oder anderen helfen können. Ob im Sinne von Motivation oder dem Hinweis auf die Schwierigkeiten, die es so gibt.
Hier sitz ich nicht allein im Boot.

Der Gang gestern morgen auf die Waage war total fies. Tagelang ißt man nix und nimmt im Grammbereich ab, dann ißt man einmal ein paar leckere Brotstückchen und Kuchen und schon zeigt die Waage eine Zunahme im Kilogrammbereich an!!!
Wie kann man nur mehr an Gewicht zulegen, als man überhaupt ißt? Schleppen wir soviel Gewicht in unserem Darm mit rum?
Ich habe gestern gleich versucht gegen zu wirken und mehr zu verbrennen, als ich an Nahrung zu mir nehme.
Nach nem kleinen Frühstück mit zwei Scheiben Vollkorntoast und Kaffee, bin ich mit dem Rad einkaufen gefahren. Kaum zurück habe ich mir meine Nordic Walking-Stöcke geschnappt und bin los gelaufen. Am Ende waren es 2 1/2h straffen Schrittes. Das muss doch was bringen? 500g weniger!
Zum Mittag gab es eine Wiederholung des Vortages, schließlich waren ja nun noch Nudeln und Co übrig. Ich habe mir Zeit zum Essen genommen und bewusst gekaut und so. So richtig satt fühlte ich mich allerdings nicht. Naja.
Da meine Beine vom vielen Laufen recht schwer waren, hab ich mich auf die Couch verzogen. Und so nach einer Stunde kam der Hunger zurück. Und dann ging wieder dieser Kampf zwischen Lust und Verstand los. Naja, und dann kamen in meinem Kopf so Argumente auf wie: "Morgen schmecken die Nudeln nicht mehr!" (es waren nämlich immer noch welche da), "Die kleine Portion ist doch nicht schlimm, du hattest doch nicht viel" - ihr könnt euch das vielleicht vorstellen. ... naja und dann hab ich mir noch die kleine Portion die übrig war geholt. Da wir am Abend ja schon wieder zu einem Geburtstag gehen sollten, wäre die Alternative wegschmeißen gewesen. Man war ich genudelt! Und das fühlte sich gar nicht gut an.
Bei der Feier hatte ich jedenfalls keinen Hunger und wollte eigentlich auch nix essen. Nur mit einem Getränk in der Hand da stehen geht ja gar nicht. Jedem fällt auf, dass man noch nix gegessen hat: "Du fastest doch nicht mehr. Komm setzt dich! Iß!"
Also hab ich mir wieder ein paar Stückchen Baguette genommen und zwei Scheiben gegrillte Zucchini. Die anderen waren "beruhigt" und ich fühlte mich noch schlechter und voller
Nun ist bis zum Wochenende erst mal Schluß mit Einladungen.
Jetzt heißt es wieder disziplinierter/ bewusster Essen. Ich will ja am Ende nicht mehr Kilos drauf haben, als vorher.
Bei meinem morgendlichen Sport (Muskelaufbau-)Programm läuft es zur Zeit auch nicht so gut. Ich nehme mir zwar die Zeit und bin auch motiviert, nur schaffe ich zum Einen keine steigende Anzahl von Wiederholungen und zum Anderen macht mir mein Ellenbogen Probleme. Es knirscht und knackt im Gelenk und fühlt sich komisch an. Da ich mir ja nicht schaden will, hör ich dann immer nach wenigen Wdhg. auf.
Auch sonst fühlen sich meine Muskeln so schwer und träge an, dass es mehr Motivation braucht mit Sport zu beginnen, als während der HFT.

Ich habe gestern übrigens einen Artikel zum Thema "Selbstkontrolle" gelesen. Hier wurde unsere Möglichkeit der Selbstkontrolle an zur Verfügung stehende mentale Energie gebunden. D.h. nach einem anstrengenden, kräftezehrenden Tag verfügen wir nicht mehr über die nötigen Energiereserven, um unsere Lust bzw. den natürlichen Hang zu z.B. Süßem zu kontrollieren. Unser Körper will den Akku aufladen und das passiert eher mit Süßem als mit Sport
Das einzige was uns laut diesem Artikel tatsächlich helfen kann, sind Automatismen. So wie wir abends automatisch nach der Chipstüte greifen, können wir uns also auch angewöhnen z.B. ein paar Übungen zu machen, einen Tee zu kochen, statt ein Bier zu trinken oder die Chipstüte im Schrank zu lassen.
Um aber neue Gewohnheiten zu automatisieren, brauchen wir Zeiten der Ruhe, in denen wir eben noch Energien übrig haben für Selbstkontrolle und die Einführung von neuen Ritualen.

In diesem Sinne, allen einen schönen Tag und hoffentlich noch mentale Energie am Abend.

--
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