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Löwenzahn


botanisch: Taraxacum officinale
Löwenzahn (Samen) Sorte: Sperlis Lyonell
Löwenzahn (Samen)
Sorte: Sperlis Lyonell


Auf der nördlichen Halbkugel der Erde wächst der Löwenzahn fast überall wild. Er fühlt sich wohl auf Wiesen, Feldern, Äckern, an Wegrändern und auch im Garten. In vielen Ländern wird der Löwenzahn jedoch auch in Kulturen angebaut.

Der Gehalt an Milchsaft im Löwenzahn ist im Frühjahr am höchsten. Daher sammelt man das ganze Kraut (Wurzeln, Stängel, Blätter und Blütenknospen) am besten bereits im März - und zwar noch vor der Blüte! Aus der Wurzel des Löwenzahn kannst du einen Kaffee-Ersatz herstellen, indem du die Wurzeln im Herbst nach dem Verblühen sammelst, sorgfältig reinigst, in Scheiben geschnitten im Backofen bei ca. 30 Grad röstest und anschließend durch die Kaffeemühle drehst.

Aus den frischen Blättern des Löwenzahn kannst du einen Salat bereiten. Die Blätter lassen sich jedoch auch wie Spinat als Gemüse kochen.

Das erste, was mir spontan zum Thema Löwenzahn einfällt ist der Latzhosenträger Peter Lustig mit seinen interessanten Geschichten aus Natur, Umwelt und Technik, die im Fernsehen schon seit 1978/79 regelmäßig unter dem Namen Löwenzahn zu sehen sind. Diese kultige Sendung im ZDF (tivi) schaue ich mir auch heute als Erwachsene hin und wieder immer noch genau so gerne an wie die Sendung mit der Maus, obwohl diese Geschichten eigentlich für fünf- bis zehnjährige Kinder gedacht sind *grins* :-) ... die einzelnen Folgen gibt es mittlerweile auch auf DVD zu kaufen!

Den Löwenzahn findest du in der Regel auf jeder Frühlingswiese. Er ist im übrigen trotz seines gefährlichen Namens ein strikter Vegetarier und kein bisschen gefährlich. Mit seiner gelben Blüte strahlt uns der Löwenzahn im Frühjahr und Sommer fröhlich und frisch an. Er wächst praktisch überall, egal ob an Wegrändern, auf Kuhwiesen, mitten in der Stadt und sogar an Autobahnen kannst du ihn finden.

Aus der strahlend leuchtend gelben Blüte entwickelt sich später auf wundersame Weise die Pusteblume, deren weiße Haare die neuen Samen wie an einem Fallschirm durch die Luft tragen.

Andere volkstümliche Namen für Löwenzahn
Pusteblume (weil man die ausgeblühten Köpfe durch die Gegend pusten kann)
Brummer (weil man aus den hohlen Stängeln prima Blasinstrumente herstellen kann)
Hahnenspeck (weil die Hühner mit Vorliebe gerne Löwenzahn-Blätter fressen)
Bettsescher oder Bettpisser (wegen der harntreibenden Wirkung)
Kuhscheiß (Kühe bekommen von großen Mengen Durchfall)
Milchblume, Milchkraut, Milchstock oder Kuhblume
(wegen des weißen Saftes in den Stängeln und Wurzeln und auch wegen der höheren Milchleistung, die Kühe nach dem Verspeisen von Löwenzahn erbringen)
Judenblume (wegen der gelben Farbe, mit der die Juden gekennzeichnet waren)
Schäfchenblume (weil der weiße wollige Pusteblumenkopf an Schäfchen erinnert)

Augenmilchkraut - Bitterblume - Blindblume - Butterblume - Dotterblume - Franzosensalat - Herzheil - Hundsblume - Hundszahn - Märzenbusch - Maiblume - Kettenröhrlein - Mönchskopf - Lichtli - Ringelblume - Röhrlichrut - Röhrlsalat - Saublume - Schmalzblümlein - Sommerwurzel - Wiesenlattich




Wenn man den Hexen Glauben schenken mag, brauchst du dich nur von Kopf bis Fuß mit Löwenzahn einreiben und schon bist du überall gern gesehen und bekommst jeden Wunsch erfüllt ... na ... DAS gefällt mir :-)

Der Löwenzahn besitzt eine Reihe von erstaunlichen therapeutischen Fähigkeiten, obwohl er von vielen Leuten einfach als zähes Unkraut betrachtet wird. So wirkt er zum Beispiel stark harntreibend, wodurch sich der Löwenzahn in Frankreich den Namen "Pissenlit" eingehandelt hat ... zu deutsch: "Piss ins Bett" ... Seine Wurzeln wiederum sind sehr nützlich für die Leber und japanische Untersuchungen im Jahr 1999 haben ergeben, dass die Löwenzahn-Wurzel sich auch als sehr hilfreich bei der Krebs-Bekämpfung erweist.

Geschnittenes Löwenzahnkraut mit Löwenzahlwurzel für Tee-Zubereitungen
Geschnittenes Löwenzahnkraut mit Löwenzahlwurzel für Tee-Zubereitungen

Der Löwenzahn ist ganz besonders gut geeignet für eine Blutreinigungskur im Frühjahr, um die Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben und den Körper zu entschlacken.

Beim Löwenzahn trifft die Theorie der durch Paracelsus begründeten Signaturenlehre auf interessante Weise zu. Paracelsus ging nämlich davon aus, dass das äußere Erscheinungsbild einer Pflanze darauf hindeutet, welche Leiden damit behandelt werden können. So setzte man den Löwenzahn wegen seiner gelben Farbe zur Behandlung von Gelbsucht (einer Leberkrankheit) ein, was sich heute durch wissenschaftliche Untersuchungen als völlig korrekte Maßnahme erwiesen hat und auch die harntreibende Wirkung des Löwenzahn könnte man mit der gelben Farbe des Urins in Verbindung bringen.
 

Löwenzahn besitzt folgende therapeutische Eigenschaften
» appetitanregend
» appetitzügelnd, appetithemmend
» blutbildend (antianämisch)
» blutreinigend
» entschlackend
» harntreibend, entwässernd, nierenanregend (diuretisch)
» stärkend, kräftigend, vitalisierend (tonisierend)
» stoffwechselanregend
» verdauungsfördernd
Löwenzahn hilft bei folgenden Krankheiten & Beschwerden
» Abgeschlagenheit, Erschöpfung, Frühjahrsmüdigkeit, Schlappheit, Schwäche
» Akne
» Appetitlosigkeit, Appetitmangel
» Blasenentzündung
» Blutarmut
» Ekzeme
» Flechten
» Furunkel
» Gallensteine
» Gelbsucht
» Gelenkentzündung, Gelenkschmerzen
» Gelenkverschleiß, Gelenkabnutzung
» Geschwüre
» Gicht
» Hämorrhoiden
» Hautausschlag, Hautausschläge
» Hautkrankheiten
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» Immunschwäche, Schwache Abwehrkräfte, Abwehrschwäche
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» Koliken
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» Krebs-Geschwüre, Tumor-Wachstum
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» Milzentzündung, Milzschwellung
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» Vitamin-C-Mangel
» Warzen
» Wassersucht, Wasseransammlung im Körper
» Zuckerkrankheit

Löwenzahn-Rezepte für Gesundheit und Wohlbefinden

Press-Saft-Frühjahrskur aus Wurzeln und Blättern:
» täglich 2 - 3 Esslöffel frisch gepressten Löwenzahn-Saft
» mit Saft oder Wasser einnehmen

Die Frühjahrskur sollte 4-6 Wochen dauern.
(wirkt verdauungsfördernd, entschlackend, blutreinigend und harntreibend)

Zubereitung von Löwenzahn-Tee:
» 1 Teelöffel Blätter/Wurzeln/Blütenköpfe/Stängel (getrocknet)
» oder 2 Teelöffel Blätter/Wurzeln/Blütenköpfe/Stängel (frisch)
» 1 Tasse kochendes Wasser (ca. 150 ml)
» 10 Minuten ziehen lassen
» durch ein Teesieb schütten

3 Tassen täglich trinken

Löwenzahn-Breiumschläge:
Aus klein gehackten Blättern und Blüten kannst du Breiumschläge herstellen, die gegen Geschwüre, Warzen, Akne, Ekzeme, etc. helfen.

Löwenzahn-Stängel:
Maria Treben berichtet in ihrem Buch "Gesundheit aus der Apotheke Gottes", dass täglich 5-6 frisch und roh gegessene Löwenzahn-Stängel bei chronischer Leberentzündung rasche Hilfe bringen. Außerdem helfen sie auch Zuckerkranken. Diese sollten täglich bis zu 10 Stängel essen, so lange der Löwenzahn in der Blüte steht.

Die Stängel mitsamt der Blüte werden gewaschen. Dann erst werden die Blütenköpfe entfernt und die Stängel langsam gekaut. Löwenzahn-Stängel schmecken anfangs etwas bitter, sie sind saftig und essen sich ähnlich wie ein Endivienblatt.

Auch ständig kränkelnde Menschen, die sich abgeschlagen und müde fühlen, sollten eine 14-tägige Kur mit frischen Löwenzahnstängeln durchführen.

Dauer der Löwenzahn-Kur als Schmerztherapie
Wenn es um die Behandlung schmerzhafter Erkrankungen geht, ist eine längere und vor allen Dingen regelmäßige und nicht zu niedrig dosierte Anwendung wichtig! Eine Löwenzahn-Schmerz-Therapie sollte mindestens 2 bis 3 Monate durchgeführt werden.



Löwenzahn enthält folgende Inhaltsstoffe
» Bitterstoffe:Taraxin
» Mineralstoffe:Kalium, Kalzium - Calcium
» Vitamine:Vitamin A - Retinol, Vitamin C (Ascorbinsäure), Vitamin D (Calziferol)

Blüte:von März bis August

Tonias Wunschliste

Tonias Wunschliste

Quellen und Weiterführende Literatur
» Gesundheit aus der Apotheke Gottes
» Naturheilkunde richtig anwenden
» Essbare Wildbeeren und Wildpflanzen
» Pflanzenheilkunde
» Dumonts Kleines Kräuter Lexikon
» Das große Kräuterheilbuch
» Vitamine, Mineralien und Co.
» Praxishandbuch Heilpflanzen
» Kräuter
» Heilkräuter und Zauberpflanzen
» Der neue KOSMOS Heilpflanzenführer
» Kräuter und Gewürze aus dem eigenen Garten
» Von Salbei, Klee und Löwenzahn
» Das grosse Lexikon der Heilpflanzen
» Kleines Heilkräuter-Lexikon



2 Kommentare zu diesem Artikel


Hallo Doreen :-)

ich vermute mal, dass du es mit der Menge an verspeisten Löwenzahnblättern eventuell ein wenig übertrieben haben könntest. Bauchschmerzen und Durchfall sind dann durchaus möglich.

Wie heißt es immer so schön? Die Dosis macht das Gift.

Ich würde an deiner Stelle mal mit Fencheltee versuchen, den rumorenden Bauch zu beruhigen. Viel Trinken, damit alles gut durchspült und ausgespült wird, ist ohnehin sicherlich auch hilfreich. Und dann würde ich mal darauf tippen, dass es in 4-5 Tagen wieder gut sein sollte ...

viele Grüße
und alles gute für deinen Bauch

Tonia :-)

geschrieben von Tonia am 25.04.2016 um 09:48 Uhr


Hallo,

habe ca. 4 Wochen die Löwenzahhnblätter roh gegessen. Seit 2 Wochen habe ich dauerhaftes Bauchrumoren und häufigen Stuhlgang und auch Durchfall.
Eine Magen-Darm Grippe oder Keime sind schon ausgeschlossen worden.
Abbau der Zellulose? Habe seit 4 Tagen aufgehört den Löwenzahn zu essen.
Helfen konnte mir bisher niemand, außer der Zelluloseverdacht des Apothekers.

geschrieben von Doreen am 22.04.2016 um 13:27 Uhr




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