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Mädesüß


botanisch: Filipendula ulmaria
Botanische Synonyme:Spiraea ulmaria
Mädesüß (Pflanzen) Filipendula ulmaria
Mädesüß (Pflanzen)
Filipendula ulmaria


Bei den Druiden galt das um die Sonnenwende blühende Mädesüß als eine der heiligsten Pflanzen überhaupt. Die cremeweißen Blütendolden des Mädesüß verströmen während der Blüte einen herrlich süßlichen Mandelduft.

In der Volksheilkunde schätzt man die Blüten und Blätter des Mädesüß als harntreibendes und schweißtreibendes Mittel gegen Rheuma, Gicht, Fieber, Schleimhautentzündungen, Kopfschmerzen, Migräne und andere Schmerzen.

Dass Mädesüß die Magensäure verringert, ist wissenschaftlich bewiesen. Das Kraut hilft somit hervorragend gegen eine Magenübersäuerung. Allerdings ist es noch nicht restlos klar erforscht, ob Mädesüß auch den Säurespiegel des gesamten Körpers herabsetzen kann. Die wunderbare Heilkraft der Pflanze bei arthritischen und rheumatischen Beschwerden deutet jedoch darauf hin, dass die Reduzierung der Magensäure zu einer Verringerung des Säurespiegels im gesamten Körper führt und somit Gelenkschmerzen wirksam lindert.

Mädesüß ist im übrigen auch ein hervorragendes Mittel gegen Durchfall, das man sogar ohne Bedenken Kindern verabreichen kann.

Darüber hinaus eigenen sich die schmackhaften Blüten durchaus auch für die Herstellung von Marmelade, Limonade, Kräuterwein oder zum Garnieren von Desserts.

Andere volkstümliche Namen für Mädesüß
Spierstrauch · Beielichrut · Echtes Mädesüß · Geißbart - Geißleitere · Königin der Wiesen · Rüsterstaude · Wiesengeißbart · Wiesenkönigin




Am bekanntesten ist das Mädesüß jedoch im Kampf gegen Kopfschmerzen und Migräne. Man könnte sogar sagen, dass es sich beim Mädesüß um DIE Anti-Kopfweh-Pflanze überhaupt handelt.

Mädesüß beinhaltet entzündungshemmende Sylicylate, die im Jahr 1838 erstmals aus der Pflanze extrahiert wurden. Ungefähr 60 Jahre später stellte das Arzneimittelunternehmen Bayer eine ähnliche künstliche Substanz her - nämlich die Acetylsalicylsäure (ASS) - und gab dieser neuen "Wundermedizin" den Namen Aspirin®. Während das A für den Begriff Acetyl steht, wurde die Endung spirin aus dem mittlerweile veralteten botanischen Gattungsnamen Spiraea des Mädesüß abgeleitet.

Derweil es bei einer langfristigen Einnahme von Aspirin® zu Magengeschwüren und Magenblutungen kommen kann, verursacht Mädesüß keine derartigen Nebenwirkungen.

 

Daher findet das natürliche Mädesüß noch heute großen Anklang als sanftes Arzneimittel gegen Kopfschmerzen und Migräne.

Die Blüten und Blätter des Mädesüß können sowohl frisch als auch getrocknet verwendet werden. Die getrockneten Blätter solltest du allerdings in einer lichtundurchlässigen Dose dunkel aufbewahren.

Mädesüßkraut getrocknet (BIO)
Mädesüßkraut
getrocknet (BIO)


Für einen Teeaufguss überbrühst du 2 TL getrocknetes Mädesüßkraut (Spiraeae herba) und/oder Mädesüßblüten (Spiraeae flos) oder 4 TL frisches Mädesüßkraut und/oder Mädesüßblüten mit 250 ml kochendem Wasser und lässt den Tee dann ca. 10 Minuten ziehen bevor du ihn möglichst heiß genießen kannst.

Mädesüß besitzt folgende therapeutische Eigenschaften
» beruhigend (sedativ)
» blutreinigend
» entzündungshemmend (antiphlogistisch)
» harntreibend, entwässernd, nierenanregend (diuretisch)
» schmerzlindernd (schmerzstillend) (analgetisch)
» schweißtreibend
» zusammenziehend (adstringierend)
Mädesüß hilft bei folgenden Krankheiten & Beschwerden
» Blasenentzündung » Magenkrämpfe
» Durchfall » Magenschleimhautentzündung
» Gelenkentzündung, Gelenkschmerzen » Rheuma
» Gicht » Schleimhautentzündung
» Magen- und Darmbeschwerden » Sodbrennen

Mädesüß-Rezepte für Gesundheit und Wohlbefinden

Mädesüßblüten getrocknet
Mädesüßblüten
getrocknet


Mädesüß-Blüten-Tee
» 250 ml Wasser zum Kochen bringen
» 2-3 Teelöffel Blüten überbrühen
» Tee ca. 10 Minuten ziehen lassen

» wirkt beruhigend und schmerzlindernd



Mädesüß enthält folgende Inhaltsstoffe
» Phenole:Salicylsäure - Salizylsäure

Blüte:von Mai bis Oktober

Mädesüß-Tipps für den Gärtner

Das mehrjährige Mädesüß ist sehr pflegeleicht und winterhart. Es erreicht eine Wuchshöhe von ca. 60-150 cm und bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort.

Du kannst das Kraut direkt ins Beet pflanzen oder in einem Kübel auf der Terrasse halten. Um im nächsten Jahr einen üppigen Wuchs zu fördern, solltest du die Pflanze unmittelbar nach der Blüte zurückschneiden.



Tonias Wunschliste

Tonias Wunschliste

Quellen und Weiterführende Literatur
» Von Salbei, Klee und Löwenzahn
» Pflanzen der Kelten
» Grundkurs Pflanzenbestimmung
» Pflanzenheilkunde
» Kräuter (mit 100 Arten)
» Praxishandbuch Heilpflanzen
» Kräuter
» Der neue KOSMOS Heilpflanzenführer
» Das grosse Lexikon der Heilpflanzen
» Das neue Handbuch der Heilpflanzen



6 Kommentare zu diesem Artikel


Hallo Christiane :-)

vielleicht ist es ja irgendwie die Kombination der verschiedenen Zutaten, die zum Durchfall führt? Bevor du das Mädesüß ganz weg lässt, würde ich mal versuchen, es separat als Tee zuzubereiten. Vielleicht funktioniert es ja dann ohne Durchfall?

LG - Tonia :-)

geschrieben von Tonia am 24.10.2016 um 11:59 Uhr


Im smoothie ist ein Teelöffel und im Tee etwa 1,5 Teelöffel. Der Tee zusammen mit Schachtelhalm (Entgiftung)1El, schluesselblume, Mistel und Weissdorn (Blutdruck)1,5 El seihe ich nicht ab. Ich nehme eine halbe Tasse Tee durch ein Sieb und fülle mit heissen Wasser auf. Nur jetzt wo zu dem Tee das Mädelsüss dazu kam gibt es Durchfall.

geschrieben von Christiane am 24.10.2016 um 11:35 Uhr


Hallo Christiane :-)

wenn ich näher darüber nachdenke, ist es ja eigentlich tatsächlich eigenartig, dass die therapeutische Eigenschaft "blutverdünnend" in den Büchern nicht auftaucht, denn schließlich wird ja gerade Aspirin (ASS) gezielt zur Blutverdünnung eingesetzt und das basiert ja auf dem im Mädesüß enthaltenen Wirkstoff. Von daher war der Rat aus dem Kräuterhaus gar nicht mal verkehrt.

Aber dass Ihr nun alle Drei davon gleichermaßen Durchfall bekommen habt, ist schon ungewöhnlich, wo es doch vielmehr GEGEN Durchfall helfen soll?!

Könnte es vielleicht an der Dosierung gelegen haben? Nicht selten wirken ja Kräuter therapeutisch in beide Richtungen - je nachdem wie man sie dosiert? Wie viele Teelöffel von dem Kraut waren denn täglich im Spiel? Und habt Ihr den Tee mit kochendem Wasser aufgeschüttet? Und wie lange habt ihr ihn ziehen lassen?

viele Grüße
Tonia :-)

geschrieben von Tonia am 24.10.2016 um 10:52 Uhr


Der Tipp kam aus dem Kräuterhaus. Meinen Mann habe ich das Mädelsüss im smoothie untergeschummelt, unbeabsichtigt allerdings und auch er hat Durchfall gekriegt.
Bei meiner Mutter ist es schlimmer, aber sie hat auch noch neue Tabletten , so könnte ich mir auch Vorstellung das es die Kombination ist.
Danke herzlich...

geschrieben von Christiane am 24.10.2016 um 10:12 Uhr


Hallo Christiane :-)

in den insgesamt 10 von mir genannten Kräuter-Büchern steht nichts davon, dass Mädesüß eine verdauungsanregende oder sogar abführende Wirkung besitzt. Im Gegenteil ... dort ist eher die Rede davon, dass Mädesüß einem Durchfall entgegen wirken kann.

Habt Ihr denn vielleicht parallel zum Mädesüß-Tee noch etwas anderes in Euer Ernährung geändert, das jetzt zu einem Durchfall führen könnte? Ständiger Durchfall ist natürlich nicht gut.

Andererseits wird auch in keinem dieser Bücher dem Mädesüß ein blutverdünnender Effekt zugeschrieben? Habt Ihr diese Information aus einem Buch? Oder hat Euch ein Heilpraktiker oder Arzt das Mädesüß zur Blutverdünnung empfohlen?

viele Grüße
Tonia :-)

geschrieben von Tonia am 24.10.2016 um 10:03 Uhr


Kann es sein, dass Mädesüß-Tee zu Durchfall führt? Seit meine Mutter und ich diesen Tee zur Blutverdünnung trinken, haben wir einen lästigen Durchfall.

geschrieben von Christiane am 24.10.2016 um 09:48 Uhr




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