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Raute


botanisch: Ruta graveolens
Weinraute (Rauten-Samen) Ruta graveolens von Dürr Samen
Weinraute (Rauten-Samen)
Ruta graveolens
von Dürr Samen


Im Mittelalter wurde das Kraut der Raute gegen die Pest eingesetzt, da es mit seinem Geruch die Ratten als Krankheitsüberträger vertrieb.

Die Blätter der Weinraute duften nach Moschus und schrecken damit Fliegen ab.

Mönche brachten die Pflanze einst vom Mittelmeerraum in den Norden Europas, wo man ihre Heilkräfte besonders bei Augenkrankheiten schätzte. Daher stammt auch der volkstümliche Name Augenkraut, unter dem die Raute in einigen Gebieten immer noch bekannt ist.

Andere volkstümliche Namen für Raute
Augenkraut · Augenraute · Edelraute · Gartenraute · Weinkraut · Weinraute · Wein-Raute




ACHTUNG ... beim Verzehr:
Schwangere sollten die Raute meiden, da das ätherische Öl der Raute zu einem Abbruch der Schwangerschaft führen kann - besonders in den ersten drei Monaten. Meist bedarf es hier wirklich großer Mengen an Raute oder halt das pure ätherische Rauten-Öl. Aber besser ist es, wenn man einfach während der Schwangerschaft vorsichtshalber gänzlich auf die Raute verzichtet.

Raute besitzt folgende therapeutische Eigenschaften
» abtreibend (abortiv)

Raute enthält folgende Inhaltsstoffe
» Flavonoide:Rutin (Rutosid)

Hildegard von Bingen zur Pflanze Raute:

Die Raute wächst mehr aus dem starken und vollen (d.h. "Queckin") Grün der Erde als von der Wärme. Und sie hat gemischte Wärme in sich, aber doch mehr Wärme. Sie ist stark an Kräften in der Feuchtigkeit, und sie ist gut gegen die trockenen Bitterkeiten, die in jenem Menschen wachsen, in dem die richtigen Säfte fehlen. Aber sie ist besser und nützlicher roh als pulverisiert zu essen. Und wenn sie gegessen ist, unterdrückt sie die unrechte Hitze des Blutes im Menschen. Denn die Wärme der Raute vermindert die unrechte Wärme der Melancholie und mäßigt die unrechte Kälte der Melancholie. Und so wird es dem Menschen, der melancholisch ist, besser gehen, wenn er sie nach anderen Speisen isst. Aber auch wenn jemand eine andere Speise gegessen hat, wovon es ihn schmerzt, esse er nachher Raute, und es schmerzt ihn weniger.

Auch ein Mensch, der triefende Augen hat, nehme Raute und zweimal so viel Salbei und zweimal so viel Kerbel wie Salbei, und er zerstoße diese Kräuter mäßig in einem Mörser, damit sie etwas Saft geben. Und dann tauche er die so zerquetschten Kräuter in Eiweiß, und abends, wenn er schlafen geht, lege er sie auf die Stirn bis zu beiden Schläfen, und sie ziehen die üblen Säfte heraus, wie wenn jemand aus einer Frucht Saft saugt.

Wer schwarze oder verdunkelte Augen hat, so dass es manchmal wie eine Wolke ist, und wenn er in den Augen wie neblig sieht, dann nehme er den Saft der Raute und zweimal so viel reine Flüssigkeit des Honigs und mische dazu etwas guten und klaren Wein, und er lege ein Stücklein Weizenbrot hinein, und er binde es nachts mit einem Tuch auf seine Augen.

Wenn aber ein Mensch bisweilen in den Nieren und in den Lenden Schmerzen hat, dann geschieht dies oft wegen einer Krankheit des Magens. Dann nehme dieser Mensch Raute und Wermut in gleichem Gewicht, und füge mehr als diese Bärenfett bei, und dies zerstoße er gleichzeitig, und damit salbe er sich stark neben dem Feuer um die Nieren und seine Lenden, wo es ihn schmerzt.



Blüte:von Mai bis Juli

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Quellen und Weiterführende Literatur
» Der neue KOSMOS Heilpflanzenführer
» Das grosse Lexikon der Heilpflanzen
» Kräuter
» Dumonts Kleines Kräuter Lexikon
» Dumonts Kleines Gewürz-Lexikon
» Kräuter (mit 100 Arten)
» Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen
» Kräuterbuch der Klostermedizin



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