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05.12.2016

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Wermut


botanisch: Artemisia absinthium
Wermut (Samen) Artimisia absinthium
Wermut (Samen)
Artimisia absinthium


Wußtest du, dass Wermut eine der wichtigsten Zutaten des Absinth ist, dem grünen Branntwein mit Anis-Geschmack?

Oder dass Wermut früher als Gegenmittel bei Schierlingsvergiftungen, Pilzvergiftungen und Seeschlangenbissen eingesetzt wurde?

Aber noch interessanter finde ich, dass zu Shakespeares Zeiten Kräuterfrauen Salbei und Melisse gegen den Altersschwachsinn verabreichten. Und der griechische Arzt Hippokrates bereits vor 2.500 Jahren außerdem Wermut gegen die Vergesslichkeit im Alter empfahl.

Britische Studien an der "University of Newcastle" ergaben Anfang 2000, dass diese alt bekannten Kräuter tatsächlich Inhaltsstoffe in sich tragen, welche positive Wirkungen gegen die Alzheimer-Krankheit besitzen.

In der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) wird der Wermut bei Appetitlosigkeit und Darmwürmern eingesetzt. Er stimuliert auch den Uterus, weshalb man Wermut auch während der Geburtswehen einsetzt.

Neuere Forschungen weisen außerdem darauf hin, dass Wermut äußerst effektiv das Immunsystem aktiviert.

Wermut fördert dank seiner Bitterstoffe zudem die Aufnahme von Eisen und macht seinen Einsatz daher auch in Zusammenhang mit einer Anämie (Blutarmut) sinnvoll.

Andere volkstümliche Namen für Wermut
Absinth · Artenheil · Bitterer Beifuß · Eberreis · Echter Wermut · Heilbitter · Magenkraut · Ölde · Schweizertee · Wurmkraut




Wermut besitzt folgende therapeutische Eigenschaften
» immunstimmulierend
» insektenabwehrend
Wermut hilft bei folgenden Krankheiten & Beschwerden
» Blutarmut
» Eisenmangel
» Gallensteine
» Immunschwäche, Schwache Abwehrkräfte, Abwehrschwäche

Hildegard von Bingen zur Pflanze Wermut:

Wermut-Tee von Sidroga®
Wermut-Tee von Sidroga®

Der Wermut ist sehr warm und sehr kräftig und der wichtigste Meister gegen alle Erschöpfungen. Denn von seinem Saft gieße genügend in warmen Wein, und den Kopf des Menschen, wenn er schmerzt, befeuchte ganz bis zu den Augen und bis zu den Ohren und bis zum Nacken, und dies sollst du abends tun, wenn du schlafen gehst, und bedecke den ganzen Kopf mit einem wollenen Hut bis zum Morgen, und es unterdrückt den Schmerz des geschwollenen Kopfes und den Schmerz, der sich im Kopf "erbulset" von der Gicht, und es vertreibt auch den inneren Kopfschmerz.

Und gieße auch von seinem Saft in Baumöl, so dass das Öl jenen Saft um zwei Teile übertrifft, und wärme es in einem gläsernen Gefäß an der Sonne, und bewahre es so auf für ein Jahr. Und wenn irgendein Mensch in der Brust Schmerzen hat, so dass er davon hustet, dann salbe ihn auf der Brust damit. Und wer in der Seite Schmerzen hat, den salbe dort, und es heilt ihn innen und außen.

Aber zerstoße Wermut in einem Mörser zu Saft und füge Unschlitt und Hirschtalg und Hirschmark bei, so dass vom Wermut-Saft zweimal so viel sei wie vom Talg und vom Talg zweimal so viel wie vom Hirschmark, und mach so eine Salbe. Und ein Mensch, der von sehr starker Gicht geplagt wird, so dass seine Glieder sogar zu zerbrechen drohen, den salbe damit nahe am Feuer, so es schmerzt, und er wird geheilt werden.

Und wenn der Wermut frisch ist, zerstoß ihn und drücke seinen Saft durch ein Tuch, und dann koch Wein mit Honig ein wenig, und gieß diesen Saft in den Wein, so dass derselbe Saft den Wein und den Honig an Geschmack übertrifft, und trink dies nüchtern vom Mai bis zum Oktober jeden dritten Tag, und es unterdrückt die "lanchsucht" und die Melancholie in dir, und es macht deine Augen klar, und es stärkt das Herz, und es lässt nicht zu, dass die Lunge krank wird, und es wärmt den Magen, und es reinigt die Eingeweide, und es bereitet eine gute Verdauung.

Ein Mensch aber, der von fauligem Blut geplagt wird, und durch eine Ausscheidung des Gehirns an den Zähnen leidet, der koche Wermut und Eisenkraut in gleichem Gewicht in gutem Wein in einem neuen Topf, und er seihe diesen Wein durch ein Tuch und trinke ihn, unter Beigabe von ein wenig Zucker. Aber er lege auch diese warmen Kräuter, wenn er schlafen geht, auf seinen Kiefer und binde ein Tuch darüber. Und dies tue er, bis er geheilt wird.



Wermut-Tipps für den Gärtner

Wermut ist ein mehrjähriges Gewürzkraut, das eine Wuchshöhe von bis zu 90 cm erreichen kann.

Wermut bevorzugt einen warmen Standort und ein möglichst feinkrümeliges Saatbeet.

Aussaat: März - April (im Frühbeet)



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Wermut bevorzugt trockene, magere, gut durchlässige und kalkhaltige Böden in sonniger Lage. Am besten wächst er in Heide- oder Steingärten. Ausgesät wird Wermut von Mitte April bis Ende Mai oder aber, für die Ernte im folgenden Jahr, von August bis September ins Freiland. Das Saatgut darf nicht mit Erde abgedeckt werden, da Wermut ein Lichtkeimer ist. Die Keimzeit beträgt je nach Witterungsbedingungen 7 bis 21 Tage. Sobald die Pflanze 5 - 8 cm groß ist, wird sie im Abstand von 100 x 60 cm verpflanzt.

Ein bis zwei Pflanzen sind je Haushalt völlig ausreichend. Wermut verträgt sich nicht gut mit anderen Pflanzen und sollte daher stets abseits gepflanzt werden. Im ersten Jahr werden nur die Blätter verwendet, im zweiten Jahr auch die Blütenrispen. Nach der ersten Ernte sollte der Wermut stark zurückgeschnitten werden, damit er wieder neu austreiben und eine zweite Ernte hervorbringen kann. Alle 3 - 4 Jahre muss der Wermut neu ausgesät werden, da er mit der Zeit recht stark verholzt.



Quellen und Weiterführende Literatur
» Von Salbei, Klee und Löwenzahn
» Kleines Heilkräuter-Lexikon
» Das neue Handbuch der Heilpflanzen
» Naturheilkunde richtig anwenden
» Pflanzenheilkunde
» Kräuter (mit 100 Arten)
» Praxishandbuch Heilpflanzen
» Kräuter
» Das grosse Lexikon der Heilpflanzen
» Der neue KOSMOS Heilpflanzenführer
» Kräuterbuch der Klostermedizin



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