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Forenthema: Zeitspanne zwischen 2 Fastenkuren

» Forum: Spezielle Fragen zum Heilfasten

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am 24.02.2019 um 12:47 Uhr
... hat gelbmaus geschrieben:
gelbmaus
gelbmaus
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Beiträge: 9

Hallo,
bin heute bei Tag 18 meiner ersten Fastenkur und möchte ab morgen das Fasten beenden. Ich habe 11 kg verloren und möchte weiter abnehmen. Ich nehme mir ganz fest vor, meine Ernährung umzustellen. Zusätzlich will ich in Zukunft 1 Tag in der Woche fasten. Sollte ich das in der Aufbauwoche schon machen? Gibt es irgendwelche Vorgaben, welcher Zeitraum zwischen 2 Fastenkuren liegen soll?
Danke für Eure Antworten und einen schönen Sonntag.
VG Claudia


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am 24.02.2019 um 20:21 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
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[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Georgie am 24.02.2019 um 20:23 Uhr ]

Hallo Claudia,
Congratulations zu deiner abgeschlossenen Fastenrunde!
Neugierige Frage: Was für eine Ernährungsumstellung hast du denn geplant?
Auf vegetarisch oder sogar vegan? Das wäre mal das beste.
Wieviel Zeit zwischen den Fastenrunden liegen sollte, kann man generell nicht sagen. Es könnte natürlich sein, dass es auch hier Empfehlungen gibt, aber wie oft jemand fasten möchte, das ist wohl eher eine persönliche Entscheidung. Manche kommen ja richtig auf den Geschmack … obwohl … fasten - Geschmack, irgend etwas stimmt da nicht.
Du kannst ja mal beim Intervallfasten reinschauen, oder dich überhaupt mal mit dem Thema vertraut machen. Ich faste selbst jeden Monat ca. 10 - 14 Tage. Auch das könnte man Intervallfasten nennen. Regelmäßigkeit schafft Gewohnheit und das hilft ungemein, denn es baut sich ein Rhythmus auf, an den sich der Körper gewöhnt. Es gibt ja nicht nur schlechte Gewohnheiten.
Noch ein Tipp und der ist wichtig: Suche dir einen neuen Hausarzt! Ärzte, die das Heilfasten nicht unterstützen, respektieren deinen eigenen Bemühungen NICHT, können damit nicht umgehen. Und das können wir nicht gebrauchen. Der Körper heilt sich selbst, nicht der Arzt. Und wenn dieser nur eins tut, nämlich Medikamente verschreiben und den Patienten abhängig macht, wo ist dem damit geholfen?
Und zum Abschluss, mit Übergewicht kannst du eh fasten, so lange es deiner Lebenssituation und deinem Befinden nicht abträglich ist.


LG

Georgie






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"An der inneren Reinheit ist ALLES gelegen.
Die ganze Schöpfung beruht auf ihr."

(J.H.S. 1950 - 2010)


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am 26.02.2019 um 10:27 Uhr
... hat gelbmaus geschrieben:
gelbmaus
gelbmaus
... ist OFFLINE

Beiträge: 9

Hallo Georgie,
vielen Dank für Deine Antwort. Ich freue mich auch ganz sehr, dass ich so lange durchgehalten habe. Es ist mir auch wirklich nicht allzu schwer gefallen.
Meine Ernährung möchte ich gern erstmal auf vegetarisch umstellen. Vegan kann ich mir schlecht vorstellen.
Einen neuen Hausarzt zu finden ist relativ schwierig. Aber ich werde mich bemühen. Am besten, man muss gar nicht erst hin.
Wenn Du 10-14 Tage fastet im Monat, machst Du dann immer alles komplett mit Entlastungstagen und 1 Woche Aufbautage? Da isst Du doch eigentlich nie normal oder?
Abführen dann auch immer mit Glaubersalz? Ist das für den Darm gut?
VG Claudia


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am 26.02.2019 um 18:00 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
... ist OFFLINE

Beiträge: 1547
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[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Georgie am 26.02.2019 um 18:03 Uhr ]

Hallo Claudia,
zum abführen nehme ich Sauerkrautsaft, der wirkt nicht so brutal wie die salzigen Methoden und ist gleichzeitig auch noch sehr gesund für den Darm (Milchsäurebakterien). Glaubersalz hat diesen guten Effekt NICHT.
Ich bereite mich nicht großartig vor, da ich mich eh schon vegan ernähre (für mich das Beste) und in diesen kurzen Intervallen ist es wohl auch nicht nötig.
Bei dieser Fastenrunde habe ich die ersten Tage Sauerkrautsaft getrunken, jetzt mache ich erst mal Pause damit und lasse ein paar Tage vergehen. Vielleicht bis Wochenende …
Ja und der Aufbau … natürlich esse ich nicht gleich volles Programm los, erst mal leichte Kost, eh alles vegan (bis auf die Kaffeemilch ), aber Aufbau in dem Sinne mache ich eigentlich nicht. ich denke, das ist eh alles leichte Kost, was ich esse.
Du hast Recht, besser gar keinen Arzt. Das sehe ich genau so, aber wahrscheinlich jeder andere auch. Früher habe ich mal meine Blutwerte überprüfen lassen. Heute versuche ich mich optimal zu ernähren und der Arzt geht leer aus.

Grüüüße

Georgie


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am 05.03.2019 um 14:01 Uhr
... hat Capricorn5x geschrieben:
Capricorn5x
Capricorn5x
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Beiträge: 11

Hallo Georgie,

in Deiner Antwort hast du geschrieben ob nach dem Fasten auf Vegetarisch oder Vegan umgestellt wird. Gibt es aus Deiner Sicht nicht noch ein Mittelding zum Fleisch. Ich habe den Fleischkonsum gedrosselt, aber speziell an Wochenenden oder Grillabenden nehme ich mir ein Steak oder Burger, kann das denn falsch sein?

Gruss
Joschi


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am 05.03.2019 um 20:28 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
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Beiträge: 1547
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[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Georgie am 06.03.2019 um 15:10 Uhr ]

Hallo Joschi,
ein Mittelding? … Neee.

Aber man kann sich ja der vegetarischen Ernährung langsam annähern, indem man den Fleischkonsum erst mal einschränkt. Es gibt ja heute auch die Möglichkeit, Fleisch - Ersatzprodukte aus Soyaprotein zu kaufen (gab es früher nicht). Tests auf der Straße haben bewiesen, dass kaum einer den Unterschied zwischen echtem Fleisch und dem Ersatzprodukt heraus schmeckt.
Zum Thema 'Grillen': Wir grillen Gemüse und Sojawürstchen oder andere Produkte aus dieser Richtung.
Vegetarische Ernährung ist eigentlich völlig unproblematisch, der Körper bekommt durch die erlaubten Milchprodukte alles, was er braucht. Und es gibt Massen an Rezepten.
Letzteres gilt aber auch für die Vegane Ernährung. Es ist sozusagen eine ganz neue Welt voller kreativer Möglichkeiten. Allerdings ist 'vegan' vielleicht ein wenig komplizierter, anders als bei 'vegetarisch' muss man hier halt speziell darauf achten, woher man z. B. Eiweiß bekommt, oder B12. Aber auch das ist kein Problem. Man muss bedenken, so ein Bulle/Stier auf der Weide, der isst ja auch nur Pflanzen und das sind seeehr kräftige Tiere. Man vergisst sehr leicht, dass alle Lebewesen aus Eiweißen aufgebaut sind. Unsereiner hält sich an Hülsenfrüchte, speziell Kidneybohnen enthalten viel Eiweiß.

Also: Einfach anfangen, sich anders zu ernähren. Hartnäckig sind die Prägungen aus unserer Kindheit, wenn man nicht vegetarisch aufgewachsen ist (bin ich auch nicht).
Es muss schmecken 'wie bei Muttern' , manche können so etwas nie überwinden. Aber wer Heilfasten praktiziert, der hat meiner Meinung nach die besten Voraussetzungen, da eine Ernährungsumstellung in diesem Zusammenhang eh angebracht ist, um sich seine durch das Fasten erworbenen Resultate nicht gleich wieder zunichte zu machen.

LG


Georgie

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am 06.03.2019 um 10:06 Uhr
... hat Tonia geschrieben:
Tonia
Tonia
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[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Tonia am 06.03.2019 um 10:41 Uhr ]

Hallo Zusammen

ich persönlich halte eine möglichst abwechslungsreiche, aber dennoch maßvolle Mischkost mit einem großen Anteil an Gemüse und Obst und gesunden Ölen - angepasst an die individuellen Bedürfnisse - für die gesündeste Ernährungs-Variante. Ich fühle mich im Großen und Ganzen am wohlsten mit der eher mediterranen Ernährungsweise. Sicherlich gibt es auch einen Personenkreis, der mit einer vegetarischen oder sogar veganen Ernährung sehr gut zurecht kommt.

Aber DIE EINE richtige Ernährungsform gibt es definitiv nicht! Dafür ticken wir alle viel zu verschieden und je nachdem, wo wir herkommen oder vielmehr wo unsere Ahnen herkommen, sind die Menschen halt evolutionstechnisch teilweise an völlig unterschiedliche Ernährungsweisen gewöhnt. Ziel sollte daher vielmehr sein, den individuell eigenen richtigen Weg zu finden.

Das kann eine vegetarische Ernährung sein wie sie oft bei den Indern vorherrscht oder eine sehr fettlastige fleischreiche Ernährung wie man es von den Ureinwohnern Grönlands kennt.

Aber ich denke tatsächlich, dass die meisten Menschen, die hierzulande leben und deren genetisches Erbgut an eine bunte Mischkost mit Fleischanteilen gewöhnt ist, über kurz oder lang mit einer rein veganen Ernährung einen akuten Nährstoffmangel erleiden werden und sich zusätzlich mit Nahrungsergänzungsmitteln versorgen müssten, um gesund zu bleiben, was aus meiner Sicht wiederum nicht die Lösung sein kann.

Dass es für viele viele Menschen sinnvoll und wichtig ist, deutlich seltener Fleisch zu verzehren, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Wir essen weltweit viel zu oft und viel zu viel Fleisch. Das kann auf Dauer einfach so nicht weiter funktionieren. Aber ganz und gar auf Fleisch zu verzichten, halte ich ebenfalls für verkehrt.

--
Viele kunterbunte Grüße
Tonia

------------------------
***Die meisten Menschen essen zuviel!
***Von einem Drittel dessen, was sie essen, leben sie,
***von den anderen zwei Dritteln leben die Ärzte!
***(alte ägyptische Weisheit)


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am 06.03.2019 um 16:16 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
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[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Georgie am 06.03.2019 um 16:25 Uhr ]

Hallo Tonia,
jaaaa, möglicherweise, wenn man das nur ernährungstechnisch sieht … aber wenn man die Massentierhaltung betrachtet, die Auswirkungen auf die Umwelt … da wird es aber zappenduster. Wer sieht, was mit den männlichen Küken passiert, kann eigentlich ruhigen Gewissens kein Ei mehr essen. Das Ganze schimpft sich zu Recht 'Industrie', wenn du hier auf dem Land mal eine Kuh, oder mehrere auf einer Wiese stehen siehst, DAS ist nicht die Wahrheit. Da kannst du dankbar sein, dass du so etwas noch mal zu sehen bekommst. Fast die gesamte Fleisch - und Milchproduktion findet in großen Hallen statt, Stall kann und darf man das nicht mehr nennen (Romantik = null). Diese Tiere haben nie das Tageslicht gesehen und werden hormonell und medikamentös vor versorgt. Und so ein armes Leben soll ich dann auch noch essen? Das ist das hinterletzte.
Und dafür, dass diese Tiere nie die Sonne gesehen haben, werden sie dann auch noch bestraft, in dem sie einfach umgeballert werden. Von dem Problem der Tiertransporte ganz abgesehen.
So ein Bolzenschussgerät tut ja nicht weh, da ist der Tod schneller als der Schmerz … von wegen. Das ist ein absoluter Schock für so ein Lebewesen, nachweisbar und messbar.
Es gibt auch keine Bioschlachtung, die Schlachthöfe sind immer die Gleichen, egal was da rein gekarrt wird. Kann eben auch Bio sein, das ist dem Schlachthof egal.
Hausschlachtung mit Singen vornweg? Bitte schön, alles Geschmacksache.

Ja und nun zu den Mängeln, die durch vegane Ernährung auftreten. An was hast du denn da gedacht? Eiweißmangel? Ich mache mal ein Foto von dem jungen Bullen auf der Weide hier um die Ecke, ein schöönes Tier und sehr kräftig. Der hat seine Muskulatur nur von Gras fressen bekommen. Also wozu der Umweg über tierische Produkte?? Pflanzen enthalten Eiweiß in Hülle und Fülle. Was wäre da noch? Vitamin B 12? Das bekommt man von Wildkräutern, die man eigentlich eh essen sollte , um gesund zu bleiben. Denn alles Gemüse ist hochgezüchtet und bei Weitem nicht das wert, was es vorgibt, zu sein. Auch die heutigen Getreidesorten müssten zurück gezüchtet werden. Aaach was für ein Thema. Ich komme so richtig in Wallung. Da wäre noch so viel mehr, aber ich mag nicht , da sich doch jeder selbst überzeugen möchte und sollte.

Zitat: "Dass es für viele viele Menschen sinnvoll und wichtig ist, deutlich seltener Fleisch zu verzehren, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Wir essen weltweit viel zu oft und viel zu viel Fleisch. Das kann auf Dauer einfach so nicht weiter funktionieren. Aber ganz und gar auf Fleisch zu verzichten, halte ich ebenfalls für verkehrt."

Letztendlich, mein Entgegenkommen, du hast Recht, viel zu viel … Aber der letzte Satz, wiesoooo? Verkehrt schon mal gar nicht.

LG

Georgie



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am 06.03.2019 um 21:47 Uhr
... hat Tonia geschrieben:
Tonia
Tonia
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[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Tonia am 06.03.2019 um 21:54 Uhr ]

Hallo Georgie

mein Sternzeichen ist der Löwe *grins* Vielleicht esse ich ja deswegen gerne mal ein gutes Stück Fleisch. Die tägliche Fleisch-Ration eines ausgewachsenen Löwen beträgt immerhin ungefähr 7-10 Kilo Fleisch! Aber dafür kann der Löwe auch zwischendurch immer mal wieder tagelang "fasten" siehe: Mäuse-Klick Sind die großen Raubtiere und mein Sternzeichen sich soooo ähnlich?

Nein! Quatsch! Ein Karnivore bin ich ja nun auch wieder nicht. Ich esse gar nicht soooo viel Fleisch. Aber ich bin halt durch und durch ein überzeugter Omnivore und kein Herbivore wie der Jungbulle auf deines Nachbars Weide, der genau genommen ganz korrekt betrachtet ja auch kein reinblütiger Herbivore ist, weil er nämlich die Insekten, die auf den Grashalmen leben - wenn auch versehentlich - einfach munter mitfrisst. Siehe: Mäuse-Klick

Natürlich finde ich die Massentierhaltung auch nicht romantisch! Gar keine Frage! Und wenn ich Tiere, die ich zuvor mit viel Liebe selbst großgezogen hätte, auch eigenhändig töten und zerlegen müsste, würde ich mit absoluter Sicherheit auch zur Vegetarierin werden. Aaaaaaber ich würde mit hundertprozentiger Sicherheit eine furchtbar zickige, ständig schlecht gelaunte Persönlichkeit werden, wenn ich auch noch obendrein komplett auf andere tierische Lebensmittel wie Milch, Honig, Käse oder Eier verzichten müsste. Neeeee!!! Dann würde ich mir eher wie der Alm-Öhi bei Heidi eine Ziege in den Stall stellen und ein paar Hühner in den Hof setzen

Ich weiß, dass man sich als Veganer auch mit Hilfe natürlicher Lebensmittel so ernähren kann, dass man keinen Mangel erleidet. Und wer das tatsächlich ohne industriell hergestellte Nahrungsergänzungsmittel über Jahrzehnte hinweg erfolgreich schafft, sich damit rundum wohlfühlt und nichts vermisst, hat meinen vollen Respekt!

Ich würde mich damit überhaupt nicht wohlfühlen. Für mich wäre es verkehrt! Mir würde ein Stück Lebensqualität und Genussfreude verloren gehen. Mal davon abgesehen, dass es mir persönlich äußerst schwerfallen würde, mich als Veganer wirklich ausreichend über die Nahrung mit Nährstoffen zu versorgen. Ich vertrage beispielsweise überhaupt gar keine Soja-Produkte. Jeder Versuch, den ich immer mal wieder gestartet habe, endete mit einem stundenlang anhaltenden fürchterlichen Juckreiz im Mund und Rachen. Eine so ausgeprägte Allergie-Reaktion kannte ich früher nur von rohen Möhren und Apfelschalen. Während ich Möhren und Äpfel heute wieder problemlos essen kann, reagiere ich um so stärker auf Soja. Aber der alles entscheidende Punkt ist wohl einfach: Ich WILL gar nicht auf tierische Lebensmittel verzichten. Ich bin ja davon überzeugt, dass diese für meinen individuellen persönlichen Organismus absolut gesund und unverzichtbar sind.

Nichtsdestotrotz liebe ich auch Wildkräuter. Mein Garten ist voll davon (Wilde Rauke, Blutampfer, Sauerampfer, Löwenzahn, Gänseblümchen, Bärlauch, Borretsch) und die landen natürlich auch regelmäßig auf meinem Salatteller *jamm*jamm*

--
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am 07.03.2019 um 13:51 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
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[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Georgie am 07.03.2019 um 13:55 Uhr ]

Moin moin Tonia,
ich hab mal mit dem Jungbullen auf der Weide gesprochen, er sagt, er arbeitet immer mit Kopf unten und die kleinen Lebewesen nehmen immer so schnell Reißaus, dass er sie gar nicht erwischen kann. Außerdem legt er gar keinen Wert auf 'Winzlinge'. So nennt er sie nämlich.
Diese Winzlinge haben ja auch ein Überlebensinstinkt.
Also, alles "wissenschaftlicher" Spekulatius.
Zitat:
"Ich weiß, dass man sich als Veganer auch mit Hilfe natürlicher Lebensmittel so ernähren kann, dass man keinen Mangel erleidet. Und wer das tatsächlich ohne industriell hergestellte Nahrungsergänzungsmittel über Jahrzehnte hinweg erfolgreich schafft, sich damit rundum wohlfühlt und nichts vermisst, hat meinen vollen Respekt!"

Neee, das funktioniert wahrscheinlich nicht. Erst einmal geht das nur mit Bio Bio, aber nicht mit industriell hergestellten Lebensmitteln. (Da bin ich das beste Beispiel für, brauche zwar keinen Arzt, habe aber doch das ein - oder andere. . Und brauche darum mehr Bio, als ich mir z. Z. leisten kann.)

Ansonsten, es ist halt, wie es ist. Ich habe noch keinen Menschen von veganer Ernährung überzeugen können. Selbst 100% ige Vegetarier schrecken davor zurück.

Es ist ja jedem seine eigene Entscheidung, wie er sich ernähren möchte.

Nur die armen Tiere … und was daraus für die Menschheit entsteht …

Kann man nur abwarten.

Ich bin weg.





Georgie

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Tonia Tünnissen-Hendricks
Tonia Tünnissen-Hendricks
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