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Forenthema: Frage zur Darmentleerung
» Forum: Spezielle Fragen zum HeilfastenEinen schönen Guten Morgen!
Am Montag möchte ich mit dem Fasten beginnen und habe, da ich ein absoluter Neuling bin mal eine dumme Frage zur Darmentleerung.
Ich habe vor, soweit es gut funktioniert, mit Buttermilch abzuführen.
Spürt man die Wirkung denn gleich, oder kann es sich da um Stunden handeln. Es ist nämlich so, dass ich arbeiten muss und es mir doch sehr unangenehm wäre ständig zur Toilette rennen zu müssen. Ist die Prozedur denn mit der einer Darmgrippe zu vergleichen oder geht es eher gemächlich und langsam zu?
Ich weiß ich stell blöde Fragen, aber ich möchte doch gern wissen was auf mich zukommen wird.
Weshalb ist eigentlich alle zwei Tage eine Entleerung nötig, wenn doch gar keine feste Nahrung mehr gegessen wird.
Wenn ich jetzt schon dabei bin, noch eine Frage zum Tee: Kann ich z.B. einfachen Beutel-Pfefferminztee aus dem Supermarkt trinken oder muss ich mir da aus Kräutern selber einen Brühen?
So, ich hoffe es kann mir jemand weiterhelfen.
Gruß Klaus
Einen wunderschönen guten Morgen Klaus
ich finde deine Fragen gar nicht sooooo blöd ...
Es zeigt mir, dass ich das Thema "Darmentleerung" offensichtlich noch nicht ausführlich genug auf der entsprechenden Infoseite dargestellt habe, die du vermutlich gelesen haben wirst - gell?
Nun ... es ist ein weitverbreiteter Irrglaube, dass man nach "1 x abführen" leer ist ... klaaaar, der erste große Schwung ist dann raus, aber der Darm ist lang und an den Wänden setzt sich mit der Zeit bei den meisten Leuten so einiges fest (in der Regel durch falsche Essgewohnheiten und die falschen Lebensmittel)
Diese "Verkrustungen, Ablagerungen" oder wie auch immer man es nennen will, gilt es im Laufe des Fastens weitgehend zu lösen.
Ähnliche Ablagerungen, Gifte, ein Überschuss an Säuren, kurzum jede Menge "Müll" sammelt sich in und um die anderen Organe im Körper - ebenfalls durch die besagten meist falschen Essgewohnheiten ...
Vom Fasten profitieren dann im Prinzip alle Organe - nicht nur der Darm, dennoch werden die anderen Abfallstoffe auch über den Darm entsorgt und gerade DIE müssen dann auch schleunigst den Ausgang finden, damit sie die Magenschleimhaut nicht angreifen und sich dann durch löchrige Wände wieder einen Weg in den Körper suchen ...
Deswegen alle 2 Tage ... wobei natürlich im Laufe des Fastens nicht mehr so viel rauskommt wie in den ersten 1-3 Tagen ...
Du würdest dich wahrscheinlich wundern, was auch nach 42 Tagen fasten immer noch alles aus dir rauskommt, obwohl du keine feste Nahrung zu dir nimmst ...
Wenn man DAS einmal selbst erlebt hat, dann weiß man auch was mit "Entschlackung" gemeint ist
So manch ein Darm ist nunmal ganz schön sumpfig ...
Jaaaaa .. nun zur Gewalt der Entleerung ...
Wenn du mit den sanften Abführtmethoden klar kommst, was im übrigen meiner Meinung nach der beste und magenfreundlichste Weg ist, wirst du in der Regel keine so heftigen Darmentleerungen erleben, die mit einer Darmgrippe vergleichbar sind. Es kündigt sich - zumindest bei mir - eher "normal" an, so dass du Zeit satt hast, auf die Toilette zu gehen und meistens musst du dann auch nicht 7x hintereinander losrennen und jeweils eine viertel Stunde auf dem Topf sitzen ...
Dieses unkontrollierte Darmgrippe-Gefühl entwickelt sich meist nur bei den harten Abführmitteln, in Form der ganzen Salze ...
Achja ... Pfefferminz-Tee ... wenn außer der Pfefferminze wirklich sonst nix drin ist, kannst du den auch im Supermarkt kaufen.
--
viele kunterbunte Grüße - Tonia :-)
***Die meisten Menschen essen zuviel!
***Von einem Drittel dessen, was sie essen, leben sie,
***von den anderen zwei Dritteln leben die Ärzte!
***(alte ägyptische Weisheit - 4000 vor Christi)

Noch wichtiger als dein Gewicht ist zu wissen, wie viel Körperfett du mit dir herumträgst. Denn ein zu hoher Fettanteil zeigt, ob du aus gesundheitlichen Gründen abnehmen solltest – oder bereits im grünen Bereich bist.Die Körperanalysewaage von Heimwert misst nicht nur Gewicht und Körperfettanteil, sondern auch Muskelmasse, BMI und viele weitere spannende Werte.
[ Beitrag wurde editiert von Kerstin am 10.03.2006 um 08:58 Uhr ]
Hey Danke für die promte Antwort.
Jetzt steh ich am Montag schonmal nicht ganz so dumm da.
Ich lass einfach mal alles auf mich zukommen und dann werd ich schon merken wie mein Körper drauf reagiert.
Schwupps jetzt hab ich doch ganz vergessen mich anzumelden und hab mit dem Login meiner Freundin geantwortet. Aber egal, mir wurde trotzdem geholfen.
hallo Tonia,
du schriebst was von Pfefferminztee. Ist der auch abführend? Ich trinke nämlich die Teemischung mit Löwenzahn, Pfefferminz und Brennessel, und jedensmal danach muß ich ein wenig abführen. Das ist ja wahrscheinlich gut, oder? und reicht es dann aus, das ich keine anderen Abführmittel nehmen muß, z.B. Buttermilch oder Sauerkrautsaft?
Liebe Grüße backain
[ Beitrag wurde editiert von Tonia am 11.03.2006 um 10:52 Uhr ]
Hallo Backain
yEp ... die Pfefferminze hat zwar nicht unbedingt abführende Eigenschaften, aber immerhin "verdauungsfördernde" ...
Mäuse-Klick
Allerdings unterstützen den Prozess in dem Fall wahrscheinlich tatsächlich auch noch die beiden anderen Kräuterlein. Die Brennnessel wirkt blutreinigend, harntreibend, entwässernd, nierenanregend und stoffwechselanregend ...
Mäuse-Klick
... und der liebe Löwenzahn wirkt ebenfalls entschlackend, blutreinigend, harntreibend, nierenanregend, entwässernd, stoffwechselanregend und verdauungsfördernd
Mäuse-Klick
yEp ... wenn du das mit diesem Tee hinbekommst, dass du danach immer schön zum Töpfchen kannst, brauchst du nicht auf andere Weise abführen. Das ist hervoooooorragend!
Die Kombination werde ich mal im Bereich "Darmentleerung" mit aufnehmen. Berichte mal, ob es weiterhin immer so schön damit klappt.
--
viele kunterbunte Grüße - Tonia :-)
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[ Beitrag wurde editiert von Katja C. am 12.03.2006 um 09:59 Uhr ]
Hallo,
ich habe schon mehrfach gefastet, aber komme immer wieder an die Frage, ob ich die richtige Form der Darmentleerung für mich gefunden habe. Salze sind nichts für mich, da ich zu magenempfindlich bin. Deshalb nehme ich den Irrigator. Nun habe ich noch einmal gelesen, dass diese Methode nicht so gut durchspült, als wenn man "von oben" den Darm entleert. Ist das richtig? Außerdem wird hier zum Thema Darmentleerung alle 2 Tage empfohlen. Ich habe gehört, dass andere die tägliche Entleerung empfehlen. Richtet sich das nach der Methode? Oder nach dem körperlichen Befinden des Fastenden? Freue mich auf eine Antwort - Danke!
Hallo Katja
klar ist es IDEAL, wenn du jeden Tag eine Darmentleerung hinbekommst - beim Fasten sowohl als auch im Alltag!
Spätestens jedoch alle 2 Tage sollte was aus dir rauskommen.
Ein Einlauf ist nicht grundsätzlich verkehrt! Wenn es mit Hilfe der "harmlosen" verdauungsfördernden Varianten auf natürlichem Weg nicht klappt mit der Entleerung, weil vielleicht eine Art Pfropfen im Enddarm sitzt, der so hartnäckig ist, dass er sich durch Sauerkrautsaft oder Buttermilch oder entsprechend geeignete Kräuterlein, die die Verdauung unterstützten nicht lösen lässt, DANN ist ein Einlauf immer noch die bessere Methode wie die magenschädigenden Salze.
Dennoch ist ein Einlauf ein für den Körper eher unnatürlicher Eingriff und sollte daher meiner Meinung nach ebensoweng zuuuuu häufig angewendete werden wie die Salze, damit sich dein Darm nicht an dieses Hilfsmittel gewöhnt und im Alltag ganz normal arbeiten kann.
Das Thema richtet sich im übrigen nicht nach der Methode, sondern ist immer individuell an der fastenden Person festzumachen. Jeder reagiert da halt anders.
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***(alte ägyptische Weisheit - 4000 vor Christi)
Wie schnell wirkt denn das Glaubersalz? Kündigt sich die Wirkung ein wenig vorher an? Wieviele Stunden nach Einnahme des Glaubertranks kann ich noch spazieren gehn (ohne Toilette in der Nähe)?
Und dann noch eine Frage nicht direkt zum Thema: wieviel darf ich denn während des Fastens maximal trinken?
Danke für die Antworten!
Dorothea
Hallo Tonia,
herzlichen Dank für die Antwort. Ich habe es heute mal mit Sauerkrautsaft probiert und bin gespannt, was nun passiert!
Gruß, Katja












