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Forenthema: Ayurveda

» Forum: Gesunde Ernährung

am 10.06.2007 um 17:22 Uhr
... hat SuperNova geschrieben:
SuperNova
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Beiträge: 24

Hallo,

ich habe mein erstes Fasten hinter mir und versuche nun meine Kochkünste mit ayurvedischen Gerichten. Ich habe bislang nicht viel davon gegessen, denn einerseits ist es alles (fast alles) super lecker, andererseits wird da viel mit Sahne und Ghee (also Butterfett) gekocht. Es sind doch sehr kalorienreiche Sachen! Irgendwie befürchte ich davon zuzunehmen. Hat jemand Erfahrung mit der ayurvedischen Küchen und deren Vorteilen?

Wäre schön etwas darüber hier zu lesen.

Vom kompletten Verzicht auf Milch- und Brotprodukte (habe hier einige Beiträge dazu gelesen) halte ich nichts.

Gruß,
SuperNova


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am 30.07.2007 um 17:31 Uhr
... hat zarah001 geschrieben:
zarah001
zarah001
... ist OFFLINE

Beiträge: 14

hallo,

ich habe auch ein ayuvedisches kochbuch.
klar machen die da viel ghee und sahne.aber man kann auch olivenoel nehmen und die sahne weglassen oder reduzieren.
was ich an dem essen mag sind die kräuter und gewürze.
gerade ingwer koreander sind ja sehr gesund und kurven die fettverbrennung an.
du kannst es ja so kochen das es nicht zu fettig ist.
diese süssspeisen die da drin sind muss man natürlich ganz weglassen.
obwohl die ja ....soooo....lecker sind.
ich esse zum beispiel am liebsten gemüse-curry.und das ist echt super fettarm.

liebe grü
zarah


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am 16.09.2017 um 12:22 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
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Beiträge: 1324
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Hi SuperNova,
hi Fastenfreunde, ich rolle gerade das ganze Forum von hinten auf.
Falls du noch mitliest, es irgendwann mitliest, oder vielleicht schon das Zeitliche gesegnet hast, das hinterher:
Bei Ayurveda geht es doch um die sogenannten Doshas, das sind gewisse Eigenschaften der Individualität eines Menschen, sie sind aber auch den einzelnen Nahrungsmitteln zugeordnet. Diese sollten sich idealerweise im Gleichgewicht befinden. Mit den entsprechenden Eigenschaften der einzelnen Lebensmittel kann man nachbessern, ausgleichen, harmonisieren, heilen.
Das ist die eine Sache. Das andere sind die universellen Basiseigenschaften der materiellen Schöpfung, Sattva, Rajas und Tamas. Das könnte man mal schnell erklären: Tamas, das Prinzip der Schwere, der Trägheit, der Dumpfheit, der Unwissenheit. Rajas, das Prinzip des Feuers, der Hitze, der !Leidenschaften!, des gebunden und verhaftet sein. Und zuletzt Sattva, Prinzip der Reinheit, der Tugendhaftigkeit, der Befreiung. Alles was existiert, kann in diese Kategorien, oder deren Mischformen eingeteilt werden. Hier nun in Bezug auf die Ernährung:
Tamas: Fleisch, Fisch, Eier, Pilze . Rajas: Alle Gewürze, Lauch, alles Scharfe, Zwiebeln, Paprika.
Sattva: Frisches Obst und Gemüse, , Milch und Milchprodukte (aber nur Frischkäse und Konsorten, kein Hartkäse), Joghurt und wahrscheinlich auch Quark...?
Dann auch frisches Brot, die Betonung auf frisch! und am besten selbst gebacken. (Wegen der unübersichtlichen Zutatenliste, und Bio hast du dann obendrein ) Das dazu, dass du nicht auf Brot verzichten möchtest (weil du das gerade betonst).
Zu Sattva, Rayas und Tamas gibt es folgende kleine Geschichte:
In den Wäldern Indiens (oder des Unterbewusstseins) hausten drei Räuber, namens Sattva, Rajas und Tamas. Diese zogen umher und überfielen die Menschen und raubten sie aus. Anschließend Tamas: "Last in uns gleich umbringen." (Unwissenheit)
Rajas: "Nein, lasst uns ihn fesseln und abhauen. Er wird eh nicht gefunden und muss elendig verrecken." (Leidenschaft, gebunden sein, Gebundenheit.
Sattva sagte garnichts und so wurde das arme Opfer gefesselt und gebunden seinem Schicksal überlassen.
Die Räuber zogen allmählich weiter, bei der nächsten Rast entfernte sich Sattva von seinen Kumpanen, unter dem Vorwand, er hätte unterwegs was verloren. Er schlicht zu dem armen Opfer zurück, befreite ihn von seinen Fesseln und erkläre ihm den kürzesten Weg, um aus dem unübersichtlichen Wald heraus zu finden. Der arme Mensch folgte seinem Rat und fand unversehrt seinen Weg in die Freiheit.
Sattva ist also das befreiende Element, auf dass es ankommt.
Ein herzlicher Gruß, wohl in die Zukunft, vielleicht auch schon ins Jenseits! (Pappnase auf, Pappnase ab)


Georgie

--
Es kann nicht sein was nicht sein darf.
(Christian Morgenstern)

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am 16.09.2017 um 12:29 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
... ist OFFLINE

Beiträge: 1324
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Und fetthaltig, habe ich so nicht kennengelernt. Am besten einfach,
Milchprodukte dürfen nicht gemischt werden, keine Sahne, lieber Frischkäse oder: Joghurt. Super lecker zu Gemüsepfannen, mit wenig Öl, dafür zerkleinerte Nüsse und selber kochen, so kannst du kontrollieren, was dran kommt.

Grüße

Georgie

--
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am 04.07.2019 um 12:56 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 870

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von LuChia am 04.07.2019 um 13:05 Uhr ]

Oh Georgie,

das hast du gut erklärt- kurz und knackig, danke! Die Räubergeschichte ist schön.

Ich beschäftige mich immer mal wieder mit Ayurveda und gönne mir während des Fastens gerne ayurvedische Massagen, nutze ayurvedische Öle zur Haar- und Körperpflege und hab auch tolle Kochbücher zum Thema.
Im Alltag gerät mir das ganze aber oft aus dem Blick, ich koche und esse auch sehr gerne ganz einfache Gemüsegerichte ohne viele Gewürze. Dann schmeckt man die einzelnen Zutaten phantastisch raus.

Aber inspiriert durch diesen Thread werde ich den Schatz der Ayurvedaküche in naher Zukunft wieder öfter heben. Der passt hervorragend in meine Nachfastenzeit.

Danke!

Nachsatz: Ich schließe mich dir, @zarah an. Wandele die Rezepte, gerade was das Fett betrifft, oft ab. Allerdings nutze ich für diese Gerichte kein Olivenöl, lieber Sesam- oder Kokosöl.
Ghee hab ich schon seit Jahren nicht mehr benutzt und Sahne passt für mich gar nicht dazu.


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Tonia Tünnissen-Hendricks
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