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Forenthema: Auf der ganzen Linie fasten, persönliche Neudefinition

» Forum: Dies und Das Plapper-Ecke

am 23.03.2009 um 16:06 Uhr
... hat Pfannenchef geschrieben:
Pfannenchef
Pfannenchef
... ist OFFLINE

Beiträge: 12

Ich habe zwar bereits zuvor aus Heilzwecken gefastet. Diesmal ist es bei mir aber ein ganz anderes Fasten. Ich faste in allen Lebensbereichen und habe mir vorgenommen, das beizubehalten.

Das heißt ich faste nicht nur vom Essen her, sondern mit meinem kompletten Konsum und mache mir dabei den Asket-Report (Mäuse-Klick zunutze.

Das heißt während des Fastens räume ich jeden Schrank komplett aus und stelle mir bei jedem Gegenstand die Fragen:
- Habe ich ihn in den letzten 6 Monaten benötigt?
- Was wären die Konsequenzen wenn ich ihn nicht mehr besitze?
- Ist dieser Gegenstand im Weg, nimmt er Platz weg, würde er beim nächsten Umzug stören?
- Würde ich diesen Gegenstand auf eine Weltreise mitnehmen? usw.
Wenn kein sinnvoller Grund dafür spricht den Gegenstand zu behalten, dann versteigere ich ihn konsequent oder gebe ihn an einen Umsonst-Laden für Bedürftige ab.

Weiterhin habe ich mit Energie-Fasten begonnen. Ich habe rigoros den Stromverbrauch reduziert. Unnötige elektrische Verbraucher wie Fernsehgerät und dergleichen habe ich abgeschafft, da im Fernsehen sowieso nichts gescheites kommt. Den Radiowecker habe ich durch einen mechanischen Aufziehwecker ersetzt, ebenso habe ich den Staubsauger durch einen Besen ersetzt. Für Teppich würde ich allenfalls noch einen mechanischen Reiniger verwenden.

Ich verzichte ausserdem auf Tiefkühllebensmittel, somit bleibt die Kühltruhe in Zukunft ausgeschaltet.

Ausserdem betreibe ich Wasser-Fasten. Das heißt ich minimiere meinen Wasserverbrauch. Statt zu duschen wasche ich mich am Waschbecken mit dem Waschlappen, zum Haarewaschen reichen auch ein oder zwei Zahnbecher voll Wasser, die man über den Kopf leert. Getragene Kleidung wird gut gelüftet und mehrmals getragen. T-Shirts hänge ich auf eine Textilstange wo sie mehrere Tage lang lüften können, bevor ich sie wieder trage. Oberbekleidung versuche ich zunächst mit einem feuchten Lappen vor Verschmutzungen zu befreien. Somit läuft die Waschmaschine nur noch minimal.

Dazu habe ich überflüssige Versicherungen entschlackt und bei jeder einzelnen, die ich behalten habe geschaut, wo ich sie am günstigsten bekommen.

Auch überflüssige kostenpflichtige Internetangebote wie Xing, Dating-Cafe, Webspace usw. habe ich konsequent entschlackt und rausgekündigt.

Das Auto habe ich übrigens auch abgegeben, da ich es nicht benötige. Zur Arbeit komme ich mit dem Rad, in die Stadt mit der S-Bahn. Bei Fernreisen sind Zug und Flugzeug bequemer.

Ich arbeite auf ein Leben hin, das völlig von materiellen Dingen, die nicht unbedingt zum Überleben notwendig sind entschlackt ist. Im Mittelpunkt soll der Mensch stehen, die Beziehung zu anderen Menschen, aber keinesfalls mehr tote Materie.

Im Gegenzug investiere ich das ersparte Geld in Ausbildung wie Sprachkurse, Fernstudien und engagiere mich sozial und politisch.

Weiterhin will ich durch extrem geringen Bedarf vom Zwang unabhängig sein, mich als Arbeitnehmer sozusagen prostituieren zu müssen, indem ich meinen Willen und meine Arbeitskraft in der ARbeitszeit fremdbestimmen lassen.

Gibt es noch jemand, der das Fasten als persönliche Neudefinition sieht, um sich auch von der umgebenden materiellen und geldwirtschaftlichen Schlacke zu befreien?


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am 24.03.2009 um 15:53 Uhr
... hat afflicta geschrieben:
afflicta
afflicta
... ist OFFLINE

Beiträge: 109

Sali Pfannenchef,

ehrlich gesagt ist mir dieser Ansatz zu extrem und daher noch nicht einmal bewundernswert; zwar bin auch ich immer wieder enttäuscht, wenn sich hinter der schönen Fassade von Menschen nur Dummheit, Oberflächlichkeit und Schein zeigt. Aber so weit wie Du würde ich nicht gehen wollen.

Ich bin für mich zu dem Entscheid gekommen, dass es immer eine Balance zwischen Form und Inhalt geben sollte - auch bei Menschen; wer viel weiss, darf sich auch nach Aussen hin gerne schön gewanden; eine inhaltsleere Identifikation über das Äussere hingegen finde ich traurig; völlige Ignoranz der äusseren Erscheinung allerdings auch - Stil sollte man schon beweisen und auf sich und seine Kleidung etc. achten, auch seinen Mitmenschen zuliebe.

Möglicherweise wirst Du jetzt denken: das schreibt die eh nur, weil sie halt gerne einkauft und konsumiert - und das stimmt sogar teilweise. Aber ich konsumiere nicht als Kompensation oder aus Langeweile, sondern sehe darin auch einen ganz bewussten äusseren Ausdruck meiner inneren Persönlichkeit - zwei Aspekte, die ich gerne im Einklang weiss (s.o.)

In diesem Sinne vg,
afflicta


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am 29.01.2010 um 14:03 Uhr
... hat missyqueen geschrieben:
missyqueen
missyqueen
... ist OFFLINE

Beiträge: 166

also ich finde den ansatz schon lobenswert und vielleicht sollte man immer mal einige dinge im leben überdenken....vielleicht nicht ganz so radikal aber man sollte sich vieles bewusst machen!


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am 29.01.2010 um 17:30 Uhr
... hat Sunray geschrieben:
Sunray
Sunray
... ist OFFLINE

Beiträge: 1346

Ich würde eher zur Meinung und Haltung von afflicta und auch missyqueen tendieren.
Ich halte grundsätzlich nichts von radikal Kehrtwenden. In den meisten Fällen sind sie von vorneherein zum Scheitern verurteilt weil nur die Wenigsten die Power aufbringen so was wirklich dauerhaft durch zu ziehen.
Ist es aber nur auf Zeit, egal ob gewollt oder weil gescheitert, dann ist es schlicht in jeder Hinsicht eine Energieverschwendung gewesen.

Deshalb, alles mal wieder überdenken und so manches verändern, JA. Das ist sicher richtig und auch notwendig bei uns allen. Aber das mit Augenmaß und in sinnvoller Art und Weise. Übertreibungen, weder in die eine noch in die andere Richtung bringen niemanden was. Auch mir selber nicht.

Gruß
Sunray


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Tonia Tünnissen-Hendricks
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