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» Forum: Fastentagebücher und Fastengruppen

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am 13.11.2021 um 17:04 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1234

Hey Christiane,

Recht haste!
Essen macht unglaublich schläfrig- gerade wenn man vorher gefastet hat : 0 )

Ich konnte nicht mehr- 10 Tage reichen.
Hab heute Mittag echt hungrig und mit großem Appetit eine Portion gebratenen Rosenkohl gegessen. Es war nötig- als hätte ich einen eingebauten Schalter, der sich nach 10 Tagen umlegt und sagt: Schluss, Ende, Feierabend!

Jetzt ist mir wohlig im Bauch, das Frieren ist weg, aber ich bin tatsächlich sehr müde. War vorhin bei schönstem Sonnenschein am See, bin durch den Wald gelaufen und war glücklich.
Eine wirklich schöne Fastenzeit war das und von der Länge her für mich nun genau richtig. Alles andere wäre in Quälerei ausgeartet und so soll es ja nicht sein.

Du möchtest im Dezember/ Januar vielleicht länger fasten? Welcher Zeitraum, wie lange schwebt dir denn da vor?

Lustig, was du alles für Schätze unterm Dach gehortet hast! Am besten gefallen mir die ungeliebten Geschenke zur ersten Hochzeit : 0 )

Nach der Ackerei würde ich mir an deiner Stelle heute aber auf jeden Fall ein Wannebad gönnen- so als krönenden Abschluss der schönen Fastenzeit.
Dabei machst du vielleicht deine Augen zu und schwelgst in Erinnerungen an Juist...

Hab einen wundervollen und entspannten Abend und eine erholsame Nacht mit süßen Träumen!


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am 13.11.2021 um 18:45 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1976

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Regenwurm am 13.11.2021 um 18:50 Uhr ]

Hallo Lu,

es ist immer wieder so erfrischend, wie du nach einer hochdisziplinierten Fastenzeit im Genuss schwelgst! Genau so soll es sein, und auch das, die Wertschätzung und Wiederentdeckung unserer Nahrungsvielfalt, ist für mich ein ganz wichtiges Kriterium, immer wieder zu Fasten. Wie ja auch Messer hin und wieder nachgeschärft werden müssen. Und wie wir die Naturgeräusche erst wirklich gut hören können, wenn wir eine Weile im Stillen gelaufen sind - nicht, wenn wir direkt aus dem Getöse kommen oder uns in einem Pulk schwatzender Menschen durch die Natur bewegen. Jedenfalls geht es mir so.

Ich habe heute morgen im Haus gewerkelt und am Nachmittag, als der Regen nachließ, im Hof weitergemacht, bis es dunkel wurde. Der nächste Hänger ist brechend voll, aber wegfahren kann ich ihn heute nicht mehr. Das muss nun bis Montag warten. Morgen habe ich ohnehin keine Zeit, weiterzuschneiden, und wenn doch, ist jetzt vielerorts tatsächlich Platz, um auch Schnittgut abzulegen.

Ich bin auch sehr müde, war wieder richtig durchgefroren. Mein Männe hat sich von mir heute Abend bekochen lassen: Lachfilet mit Salat und Bratkartöffelchen. Es hat ihm gut geschmeckt, für mich hat es gut gerochen, und dabei habe ich dann eine Tomatensuppe gelöffelt. Die letzte Portion Gemüsebrühe musste ich ins Klo kippen, sie hatte Schlieren oben drauf. Tomatensaft als Suppe schmeckt hinreißend, finde ich. Tag 11 ist vollbracht, und morgen werde ich das Fasten brechen. Ob schon morgens oder erst am Abend, das werde ich dann sehen.

Wie lange ich im Januar fasten möchte? Puh, das ist mir für konkrete Planungen noch zu lange hin. Vielleicht zwei Wochen? Zwischen den Jahren und die erste Januarwoche habe ich Urlaub - dann bin ich schon mal drin und kann auch in der Arbeit weiterfasten. Es ist auch abhängig von meiner mentalen Verfassung. Auf jeden Fall freue ich mich, dass wir dann wieder gemeinsam fasten!

Dir wünsche ich jetzt einen wunderbaren Urlaub mit der Familie, Lu, genieße ihn mit allen Sinnen!

--
Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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am 14.11.2021 um 08:06 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1234

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von LuChia am 14.11.2021 um 08:13 Uhr ]

Zitat:


Regenwurm schrieb:

Lachfilet




: 0 )

Liebe Christiane,

du hattest nach der vielen schweren, körperlichen Arbeit an der frischen Luft hoffentlich eine erholsame, gute Nacht?

Heute steht für dich das Fastenbrechen an. Bleibt es bei der Mango?
Für mich steht zum Frühstück Ananas auf dem Plan, die gab es gestern Abend schon. Saftig, süß und einfach köstlich.


Am Nachmittag gab es aber auch noch einige andere Leckereien- wenig essen kann ich einfach nicht. Muss nach dem Fasten immer essen, bis der Bauch gut gefüllt ist, erst dann bin ich rundum zufrieden.
Die Müdigkeit ist überstanden und ich bin wieder ganz und gar im Nichtfasten- Modus angekommen. Wie schnell das immer geht!
Hab gestern wieder ganz bewusst wahrgenommen, wie viel Energie der Körper benötigt, um die nach einer Fastenzeit aufgenommene Nahrung zu sortieren und zu verdauen. Es ist schon eine große und umfassende Müdigkeit, die mich beim Fastenbrechen einholt. Glücklicherweise dauert sie nur einen Tag und ist somit kalkulierbar.
Gestern kam noch dazu, dass ich so früh aufgestanden war, abends war ich sehr froh, ins Bett zu dürfen.
Dir wird es ähnlich gegangen sein.
Und heute ist der erste Tag, an welchem auch für dich wieder der kulinarische Genuss mehr in den Vordergrund treten darf.

Hast du denn eindeutige Vorlieben die nächsten Tage betreffend?

Mein Appetit geht weiterhin Richtung Gemüse. Lauch, Kohl in allen Variationen, Zwiebeln und Knoblauch stehen auf dem Plan, Kartoffeln und Quark...
Heute aber erstmal Paprika, Zwiebeln, Knoblauch und Spinat in Kombi mit Vollkornspaghetti und gerösteten Pinienkernen.

Ich bin sehr froh, dass die innere Beschäftigung mit dem Essen nun, wo ich es wieder tue, aufhört. Das war unangenehm, ich konnte mich kaum noch auf etwas anderes konzentrieren und war innerlich ziemlich unruhig.

Jetzt wo ich weiß, dass es regelmäßig wieder was gibt, ist ein tiefer Frieden in mich eingezogen.

Was mir gestern wieder auffiel: Wenn ich auf Industriezucker verzichte, esse ich mehr, ich benötige größere Mengen als sonst sowieso schon. Ist das bei dir auch so? Das fiel mir in der Zeit vor dem Fasten schon auf: Der Zuckerverzicht ist kein Problem, ich werde auch satt und zufrieden, benötige dafür aber von allem mehr.

Finde es echt schön, in diesem Jahr so lange und konsequent auf den Genuss hin zu verzichten.
Zähle fast die Tage bis zum 1. Advent und zum ersten Dominostein. Das wird ein Genuss wie in der Kindheit und bestimmt koche ich diesmal auch Kakao : 0 )

Meinem Körper allerdings bekommt der Zuckerverzicht sehr gut. Meine Haut ist jetzt nach dem Fasten glatt und babyweich, die Augen strahlen und ich fühle mich insgesamt rundum gesund.
Weiß jetzt schon, dass ich das alles aufgebe, wenn ich wieder anfange zu naschen.

Auch deshalb freue ich mich auf den Januar. Wir werden zusammen fasten! Ein neues Jahr beginnt und damit eine Zeit, in welcher es erstmal keinen Grund für mich gibt, Zucker zu konsumieren. Weihnachten ist vorbei, Ostern und Eiszeit sind noch weit weg.

Ich weiß noch nicht wann ich einsteige, werde aber nach Weihnachten schon mal hier reingucken und dich ganz bestimmt entdecken, wenn es bei dir losgeht. Vielleicht genießt du aber die erste Hälfte deines Urlaubs auch tatsächlich erstmal noch (Reste-)essend mit deinem Mann- das wird sich wie immer alles finden.

Bis dahin wirst du Garten und Haus auf Vordermann gebracht haben und auf einen produktiven November zurückblicken können. Schönes Gefühl!
Dann kommt die Weihnachtszeit, in der du deine Lieben um dich hast und mit ihnen gemeinsam genießen und glücklich sein wirst. Es gibt so vieles was da ist, wovon du dich noch lange nicht verabschieden musst!

Ich hab kürzlich gehört: "Irgendwann kommt der Tag, an dem wir sterben müssen!" "Ja. Aber an allen anderen Tagen leben wir."

Hab einen schönen Sonntag und genieße das Fastenbrechen in vollen Zügen!


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am 14.11.2021 um 09:40 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1976

Guten Morgen Lu!

...und danke, dass du mich doch noch begleitest ja, ich werde hetue mit Mango brechen, aber nur, wenn heute Nachmittag der Museumsbesuch wegfällt. "Abends keine schnellen Kohlenhydrate", heißt, Gemüse und zwar reichlich und bunt, da sind unsere Vorlieben exakt gleich! Ist nach jedem Fasten so. Montag früh (ist bei mir erst mehrere Stunden nach dem Aufstehen) würde ich mein Mangosmoothie genießen - und zwar reichlich. Bei mir tritt nach dem Fasten das Gefühl, rundum satt zu sein, sehr schnell ein, und ich möchte darauf hören - das kleine Christianchen rutscht da aber sehr schnell in eine mehr mehr mehr Laune, weil es doch so umwerfend gut schmeckt, Und wer weiß, wann die Alte uns wieder zu Fastenzeiten zwingt...

Ich habe heute morgen zum Ende der Fastenzeit nochmal so ergiebig die Kanalisation gefüttert, dass sich endlich endlich das ersehnte Gefühl der angenehmen Leere und Leichtigkeit einstellt. Tja, ein Einlauf hätte mir das sicher schneller beschert. Da ich gewichtsmäßig noch reichlich Reserven habe, überlege ich mir, weiterhin zu intervallen, aber nicht auf Krampf, sondern nur, wenn mein Körper und meine Seele sich nicht wehren. Das würde helfen, den saisonalen Verlockungen nur in Maßen nachzugeben. Plätzchen backen und am Teig naschen ist für mich ein schönes Andocken an die Kindheit und die zeit, als meine Kinder klein waren. Ansonsten eventuell im Dezember wieder.

Gestern gab es wieder kein Wannenbad - habe noch Musik gehört und dabei ein Blech Walnüsse geknackt für die Weihnachtsbäckerei. Ich musste dieses Jahr die gesamte Beute (war wenig genug wegen der Hunde und des nassen Wetters) in der Nachwärme des Backofens trocknen. Geknackt nehmen sie weniger Platz ein und können mäusesicher aufbewahrt werden... Danach gab es nur noch die schnelle Dusche und das Bett - war schon spät für mich (22.30 Uhr), eincremen habe ich dann auf heute morgen verschoben. dieses Ritual möchte ich wirklich bewahren, ich fühle mich viel wohler in einer eingecremten Haut. Die Zeiten, wo sich meine eher fettige Haut selbst versorgt hat, sind vorbei.

"Sterben ist ein lebenslanger Prozess, der mit der Geburt beginnt." Das ist ein Satz aus einem Film, der mich tief beeindruckt hat. So gesehen können wir Abschiednehmen und loslassen in unserem ganzen Erdenleben erkennen. und immer hat Neues die Lücken gefüllt. Warum soll das im Alter anders sein? Bei vielen menschen beobachte ich sowas wie Bilanz ziehen, und die meisten in meinem unmittelbaren Umfeld konzentrieren sich auf das Erreichte, das, was ihnen geschenkt wurde, und die negativen Facetten werden untergeordnet. Daraus resultiert eine Zufriedenheit und Dankbarkeit, die ich als sehr wohltuend erlebe.

Aus diesem Fasten gehe ich raus, gerade zu dem Augenblick, in dem sich die mentalen Wirkungen zu entfalten beginnen. Das ist leider bei kürzeren Fastenzeiten häufig so. Ich nehme immer wertvolle Impulse und Erkenntnisse mit, aber so richtig in Gang kommt es erst nach zwei Wochen. wenn ich es schaffe, bis Weihnachten halbwegs stabil zu bleiben und auf das weiße Gift weitestgehend zu verzichten, würde ich deshalb zwei oder sogar drei Wochen im Januar bevorzugen und die Dezemberwoche canceln. du hast diesbezüglich eine klare Aussage getroffen, die mir hilft, mich auf unsere Januarzeit zu freuen. Auch Flöckchen wird wieder dabei sine, vielleicht diesmal auch "richtig". Sie macht eine Fastenwanderung auf einer Insel und wird ihre Erfahrungen mit uns teilen. Spannend! Da das ein Projekt ist, dass mir auch schon lange vorschwebt, bin ich dafür sehr dankbar. Und viele andere werden sich dann im Forum tummeln, vermutlich zu viele, denn ich möchte ja weiterhin nicht nur am PC sitzen

Dann verabschiede ich mich aus diesem Thread und sage Aufwiederlesen im Januar!

herzlichst
Christiane

--
Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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am 14.11.2021 um 10:40 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1234

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von LuChia am 14.11.2021 um 10:42 Uhr ]

Zitat:



"Sterben ist ein lebenslanger Prozess, der mit der Geburt beginnt."




“Die Geburt ist nicht ein augenblickliches Ereignis, sondern ein dauernder Vorgang. Das Ziel des Lebens ist es, ganz geboren zu werden, und seine Tragödie, dass die meisten von uns sterben, bevor sie ganz geboren sind. Zu leben bedeutet, jede Minute geboren zu werden. Der Tod tritt ein, wenn die Geburt aufhört.”

Erich Fromm

Das ist ein Zitat, das mir dazu einfällt und mich seit meiner Jugend begleitet : 0 )

Liebe Christiane,

vielen Dank für die schöne, anregende, wohltuende und motivierende Fastenbegleitung!

Ich freue mich auch sehr auf den Januar und wünsche dir bis dahin eine schöne, spannende, lustige, nährende und warme Zeit voller kleinerer und größerer Glücksmomente!

Sorge gut für dich, deine Haut, die Kleine und die Alte!
Euch allen einen guten Appetit!

Im Januar wird das Forum aus allen Nähten platzen, denke ich : 0 )

Bis bald!


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am 29.12.2021 um 20:49 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1976

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Regenwurm am 29.12.2021 um 20:52 Uhr ]

Liebe Fastenfreundinnen und Freunde!

So, da bin ich wieder - gefüllt mit allen Arten von Leckereien im Überfluss und bereit, mich in eine Fastenerleichterung zu stürzen. Die Hosen passen leider wieder körpernah. Es ging mir körperlich viel zu gut bei gleichzeitigem Bewegungsmangel...

Wie isses nun mit uns? Beginnen wir das neue Jahr mit einer gemeinsamen Fastenzeit? Ich für meinen Teil könnte - wenn diese Berge an Nahrungsresten und meine Hemmung, Essen wegzuwerfen ("...und in anderen Ländern müssen die Kinder hungern..." mich nicht daran hindern würde, sofort anfangen... So werden wir die verderblichen Gemüseüberhänge noch aufessen bzw. verarbeiten und einfrieren, und am Sonntag soll es dann losgehen. Bin in der komfortablen Situation, nächste Woche noch Urlaub zu haben. Gleichzeitig werde ich eine Bewegungsroutine in meinem Alltag integrieren, jetzt, wo ich hundelos durch´s Leben gehen muss und die Gefahr droht, zuviele Trägheitsmomente niederringen zu müssen. Routine gibt Struktur und Struktur hat eine Eigendynamik.

Ich würde mich sehr freuen, wenn wir diese Zeit wieder gemeinsam erleben! Eine von uns muss ja nun den Anfang machen

Guten Start ins neue Jahr!
Christiane

--
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am 30.12.2021 um 10:00 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1234

Moin Moin miteinander!

Der Sonntag als erster Fastentag entspricht exakt meiner Vorstellung.
Morgen möchte ich entgegen aller sonstigen Gewohnheiten Chips, Flips und Pizza essen, dazu gibts Cola und Bionade.

Der 1. Januar dient dann dazu, den Darm nach den täglichen Weihnachtssüßigkeiten und der Silvesterknabberei mit Obst und Gemüse auf die Zeit der Reinigung vorzubereiten.

Fühle mich körperlich wohl und habe auch einiges richtig gemacht. Gegessen hab ich seit Weihnachten in einem täglichen Zeitfenster von ca. 4 Stunden- erst eine große Portion Gemüse und Obst, anschließend wurde hemmungslos genascht. Klöße und andere Beilagen wollte ich in diesem Jahr nicht, hab stattdessen eine tägliche Portion frisch geschlagene Sahne in den Kaffee und über den Kuchen geschaufelt, bevor es an den bunten Teller ging. Die Sahne mit Erythrit, die Süßigkeiten konventionell mit reichlich Zucker.
Christiane,die Kokosschokolade wurde bereits kurz nach dem Nikolaus verkostet und ausgemustert, liegt jetzt rum und verstaubt. Die schmeckt tatsächlich richtig eklig- nicht nach Kokos und von der Konsistenz her auch eher bäh. Wird wie deine dann im Januar entsorgt- die möchte man niemandem anbieten. Bleibt meine Neugier auf die von dir favorisierte. Da wir ähnliche Erfahrungen bei der Verkostung der Sommeredition gemacht haben, interessiert mich dein Suchtfutter nun weiterhin- würde mir ganz bestimmt zusagen : 0 )

Hier laufen das letzte Mal Weihnachtslieder- klassische Weihnacht kann ich bis Silvester hören, in der frühen Adventszeit mag ich sogar die alten Kinderlieder.

Gesättigt bin ich und freue mich nun auf die letzten beiden Schlemmertage. Heute gibt es indisches Essen- Palak Paneer und Naan- Brot mit Knoblauch. Genascht wird auch nochmal- noch erlaube ich es mir. Am Entlastungstag werden mir Ananas und Bananen über den ersten Zuckerentzug hinweghelfen und die Reste der ungesunden Knabbereien aus dem Darm befördern. Ab Sonntag gilt es dann, sich ganz bewusst auf die Reinigung zu konzentrieren und der fleißigen Leber zu huldigen : 0 )

Bewegung fehlt mir auch ein bisschen, komme an einigen Tagen nicht mal auf 10000 Schritte. Das muss sich ändern. Für Sonnabend ist ein Neujahrsspaziergang geplant- Ausflug mit Überraschungsfaktor und Treiben- lassen, hoffentlich auch etwas Sonne.
Noch geht es mir gut, aber nach den langen Nachmittagen und Abenden mit Kerzenlicht wird es wirklich höchste Zeit für mich, die Tageslichtlampe zu aktivieren.

Lassen wir also die letzten Tage mit gutem Essen dankbar ausklingen und starten am Sonntag gemeinsam asketisch in das neue Jahr?

Ich wünsche allen Lesenden und ganz besonders dir, liebe Christiane, einen gesunden und entspannten Jahreswechsel und ein spannendes und glückliches 2022!

Bis Sonntag!


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am 31.12.2021 um 20:29 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1976

Sehr sehr gerne! und ich wünsche dir und uns allen einen gelingenden und gesunden Start in ein achtsames vorurteilfreies und erfahrungsreiches Jahr 2022!

herzliche Grüße
ch...

--
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am 02.01.2022 um 08:41 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1234

Guten Morgen liebe Christiane, danke!
Ein gesundes und schönes 2022 mit allem, was für Dich dazu gehört, wünsche ich dir!

Neumond- Zeit, sich von alten Gewohnheiten zu trennen. Ich hab erstmal nichts zu verabschieden, feiere mit einem Kaffee das bisher Erreichte : 0 )

Das Naschen in Abständen werde ich beibehalten, habe die Vor- und Weihnachtszeit mit Schokolade und Kuchen sehr genießen können. Dass ich den ohne Frage sehr ungesunden Industriezucker in diesem Jahr ganz streiche, ist daher eher unwahrscheinlich. Habe gerade gar keinen Leidensdruck- und den brauche ich, um mich von unguten Dingen zu verabschieden.
Werde das Gute, Bewährte aus dem letzten Jahr im Umgang mit Zucker beibehalten, das heißt, immer wieder lange Phasen der Abstinenz einlegen, um eine Gewöhnung zu vermeiden.
Konkret bedeutet das erstmal, eine Weile zu fasten, um meinem Körper Gelegenheit zu geben, sich zu reinigen. Wie es dann weitergeht, dahingehend hab ich noch keinen Plan. Das ergibt sich hoffentlich während der Fastenzeit.

Wie sieht es bei dir aus- bist du bereit?
Sind die Reste soweit verarbeitet und eingefroren, dass dein GöGa den Rest jetzt ohne Probleme alleine schafft?

Ich kann deinen Widerwillen dagegen, Essen wegzuwerfen, total verstehen. Mache ich auch praktisch nie. Lese gerade ein Buch über ’s Nichts- Kaufen. Die Zahlen, welch große Mengen an Nahrung jedeR einzelne täglich wegwirft, sind unvorstellbar. Da zählen bestimmt auch die riesigen Mengen an Backwaren und Gemüse, die in großem Stil industriell vernichtet werden, dazu. Dass in einzelnen Haushalten Tonnen an Lebensmitteln in den Müll wandern, kann ich mir sonst gar nicht vorstellen.

Ich esse sogar, wenn ich Äpfel schneide (für Salat, Kuchen o.ä.) dabei die Kerngehäuse- auch weil ich weiß, dass in ihnen besonders gute Nährstoffe für den Darm stecken. Dabei darf man sich nicht von jedem beobachten lassen, glaube ich : 0 )

So, ich beginne die Fastenzeit jetzt mit einem ausgiebigen Thymianbad. Anschließend gibt’s Bettruhe mit Buch und Tee. Später werde ich mal gucken, ob und welche Helferlein ich mir in dieser ersten Fastenzeit des neuen Jahres dazu hole. Frischpflanzensäfte können nie schaden, denke ich.

Hast du schon eine zeitliche Vorstellung deiner Fastendauer?
Hab einen guten und sanften Einstieg in Tag 1!


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am 02.01.2022 um 09:32 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1976

Moin moin, Lu!

da haben wir uns ja nur knapp verpasst! Mein kleiner Hugo - vielleicht die kleine Christiane? - läuft gerade Amok und fährt alles an (Schein-)Argumenten auf, damit ich nochmal wenigstens einen Tag verschiebe. Schön, dich gleich jetzt hier zu lesen und mit deiner fröhlichen Vorfreude auch die eigene Sehnsucht nach Leichtigkeit und Loslassen aufzuspüren. Seit ein paar Tagen schlafe ich wie ein Stein - Halbzeit des Urlaubs - innere Entscheidungen, was meine Berufsausübung betrifft, Neuorientierung bei den Wichtigkeiten. Loslassen und liebevolles Betrauern von wichtigen Lebensbestandteilen wird Thema sein, Neuorientierung, Suche nach Wegen, neue Wichtigkeiten auch fest zu integrieren. Das Rad steht bereit - die Idee, jeden Tag ein kleines Stück zur Eingewöhnung zu fahren, ebenfalls.

Nach dem Tod meiner Hündin im November bin ich um eine Zehnerpotenz mit den Schritten eingebrochen - wohl wissend, dass das ein Teufelskreis ist, weil meine Seele das Laufen braucht, um sich neu zu sortieren und zu heilen. Ich habe mir Hunderunden ohne Hund in der Klinik angewöhnt und auch gelernt, sie genießen zu können, trotzdem fehlt mir meine stete stille Begleiterin sehr.

Zucker war erstaunlich wenig Thema in der letzten Zeit - ich habe nun an Plätzchenresten hier gestern erstmals probiert, was die Jungs von anderen Verwandten bekommen und hier zurückgelassen haben. Sie sind nicht motorisiert und müssen ja alles tragen. Mich lockt es gar nicht, was mein mann also nicht vernichtet, wandert in die Tonne. Nichtmal Schokolade reizt mich. Einige Male hatte ich nach diesen Baumstämmen aus Nougat und Marzipan gesucht, konnte mich dann aber nicht zum Kauf entschließen, später gab es keine mehr. Und auch die Kokosschokolade, die ich im Advent einmal mitgenommen und auch gegessen hatte - in einer emotional sehr bedürftigen Situation - wurde wohl ausgelistet, jedenfalls war sie in meinem Stamm-Aldi nicht mehr im Regal. Früher wäre ich dann alle anderen Filialen abgefahren, aber diesmal war es ok, ich nahm es als Unterstützung von oben.

Zucker, Honig, Erdnussbutter - crunchy natürlich!!! - sonst meine ganz großen Verwöhner- und Belohnerlis - spielten keine Rolle. Datteln hin und wieder, Nüsse nahezu täglich eine größere. Aber schon in der letzten Woche habe ich nicht mehr danach gegriffen. Übersatt. Ich sehe also auch keine Notwendigkeit, meine Ernährung grundsätzlich zu ändern oder zu überdenken. Lediglich das emotionale Essen, dass ich weiterhin sehr ausgeprägt ausübe, bräuchte die Entwicklung von Alternativen, zumal mit dem näher kommenden finalen Abschied von den Eltern ein größerer Schmerz absehbar in mein Leben kommen wird.

Auch die Situation bei den Eltern kann ich nun annehmen, sie schmerzt mich, aber je mehr sie sich verlieren und von dem leuchtenden erwachsenen Elternteil entfernen, der sie mal waren, desto einfacher wird es für mich, damit umzugehen. und interessanterweise bin ich nun mehr und mehr in der Lage, diese Fürsorge und Liebe meiner inneren Kleinen angedeihen zu lassen, die sie früher vom Elternteil erwartet hatte. Alles gut und richtig so, der natürliche Lauf der Dinge, der mich wachsen und reifen lässt.

Die Dauer meiner Fastenzeit? Gerne länger, aber ich möchte es diesmal flexibel gestalten. So wie du in der letzten Fastenzeit, habe ich diese Woche Freitag einen Termin, eine Einladung zum Wintergrillen ausgesprochen, wo ich mal sehe, ob es da zu einer Unterbrechung kommt. Mein Körper kann das nach jahrelanger Fastenroutine, ohne Schaden zu nehmen, und wie ich mich kenne, ist für mich pflanzliches Grillgut sehr bekömmlich und auch danach ein Wiedereinstieg möglich. Das halte ich auch jetzt "Hugo Schweinehunderl´s " Agument entgegen, es würde soviel leckeres Gemüse verderben... Denn es spricht auch nichts gegen eine längere Fastenzeit.

Ich werde Omega 3-Pillen und eine Haar-Nahrungsergängzung schlucken, weil ich einige Zeit nach einem Langfasten sehr unter Haarausfall gelitten habe, ohne letztlich den Zusammenhang beweisen zu können. Aber so, wie nach der zweiten Woche eine Buttermilch oder auch mein Proteindrink dazu kommt, darf es auch das Pillchen sein - bis zum Sommer weiß ich dann, ob es den Haarausfall vermeidet, oder ob ich nur in einen saisonalen "Fellwechsel" komme. Die Haare wachsen ja nach.

Ein Ritual zum Fastenbeginn? Heute Abend ein Wannenbad mit ausgiebigem Eincremen und nochmal hier reingucken, vielleicht auch der Einlauf zur gründlichen Leerung. Würde es sicher erleichtern.

Gewicht, stelle ich fest, pendelt sich ein. Ich habe Schwankungen, die mir in der Klinik als normal bei Hashimoto attestiert wurden, habe meine zwei Hosengrößen im Schrank hängen und Gewichtskontrolle als Energiefresser nun endgültig abgelegt. Es gibt deutlich wichtigeres im Leben, zumal meine Körperweisheit mich da offenbar mehr und mehr schützt, zunehmend in dem Maße, indem ich mich annehme und ein Verbeißen vermeide. Da gibt es ganz andere mit viel größeren und ungesünderen Schwankungen.

Ja, dann lass uns mal starten! Innere Reinigung ist ein gutes Bild für mich! Und ich fände es spannend, wenn unser Flöckchen tatsächlich von ihrer Insel aus mal was mit uns teilt...

Liebe Grüße besonders dir, Lu, und gutes Gelingen - allen, die sich jetzt auf eine Fastenreise begeben...

Christiane

--
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Tonia Tünnissen-Hendricks
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