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» Forum: Fastentagebücher und Fastengruppen

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am 02.01.2022 um 16:53 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 2013

So, ich nochmal!
Bin heute durch Höhen und Tiefen gegangen, hatte um die Mittagszeit herum einen richtigen Energiekick, bin dann aber vor etwas mehr als einer Stunde tierisch abgekracht, das war schon irre. So richtig mit heulendem Elend und allem. Jetzt, wo die Nahrung wegfällt, fällt auch die emotional stabilisierende Wirkung von Essen auf mich weg. Ich werde gut auf mich aufpassen müssen in dieser Fastenzeit...

Was habe ich dann gemacht? meine Gemüsevorräte gesichtet und ein Stück Lauch, eine große Möhre, eine große Zwiebel und die aufgetaute Petersilie in meinen Suppentopf gepackt und das angestellt. Seit es auf kleiner Flamme simmert, höre ich Jesse Cook, der hat eine tolle neue Musik rausgebracht, die mich immer gut und hell energetisiert. Jetzt wird es schon dunkel - fast eine halbe Stunde haben wir nun schon länger Licht! Schade, dass ich den Po nicht nochmal am Nachmittag hoch bekommen habe, es war so schönes Wetter. Gehe ich jetzt nochmal oder ab in die Wanne? Mmh...

Wie war dein erster Tag, Lu? Bist du für dich oder hängt noch Familie um dich rum? Ich habe ja nur meinen GöGa, der es doof findet, dass ich nicht mit ihm esse, der aber nun brav die Weihnachtsüberhänge angeht. Er hat sogar das restliche Gebäck, dass die Brut hier einfach "vergessen" hat, mit rüber in seine Latifundien genommen und wird es nicht verkommen lassen

Morgen bin ich erstmal unterwegs, will dabei sein, wenn die erste "Essen auf Rädern"-Lieferung kommt. Heute habe ich gekniffen. Der Tag für mich hat gut getan - so konnte ich in die Stimmungen eintauchen und sie auch gut wahrnehmen, ich neige dazu, sonst alles in mir zu beerdigen und nicht nachzuspüren, was ich dann brauche.

Ok, ich werde nochmal die Schuhe schnüren und eine Runde durch die Weinberge laufen. Das füllt den Sauerstoffspeicher und lässt mich später hoffentlich gut schlafen.

Eine gute erste Fastennacht!

--
Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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am 02.01.2022 um 18:46 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1284

Liebe Christiane,

so viel hast du geschrieben, wie schön!

Ich bin total platt und bringe keine geraden Gedanken mehr zustande. Emotional bin ich in einem ziemlichen Tief. Und auch körperlich schwächele ich seit ein paar Tagen. Vormittags hab ich einiges im Haushalt gemacht, dann ein wichtiges und stabilisierendes Telefonat geführt, aber insgesamt wird das heute nichts mit mir. War letzte Nacht lange wach und hab ne Serie geguckt, um mich von trüben Gedanken abzulenken- heute bin ich müde und hab Kreislauf.

Morgen früh wird Tageslicht aus der Lampe getankt!

Du hast dir Gemüsebrühe gekocht- wie selbstfürsorglich und schön!

Bei mir gab's Erkältungstee und jetzt freue ich mich auf Rosenkohlwasser und Ananassaft.

Gebadet hab ich heute Morgen schon, überlege allerdings, ob ich gleich nochmal in der Wanne verschwinde.

Es kann nur besser werden- körperlich, mental, emotional.

Du hattest hoffentlich einen schönen Nachmittag und kommst nun gut durch die erste Fastennacht!

Bis morgen in hoffentlich besserer Verfassung : 0 )


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am 02.01.2022 um 19:36 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 2013

Ach Lu, das tut mir wirklich sehr leid, dass es dich so gebeutelt hat. Hoffentlich gelingt es dir mit dem Fasten, dein Immunsystem nochmal zu puschen. Heißes Bad, das war sicher dabei sehr wohltuend.

Ich erinnere mich, dass du häufiger schon in den ersten Tagen und Stunden emotionale Achterbahnen und, wie du es so nett formuliert hattest, Übellaunigkeit aushalten musstest - so erging es mir ja streckenweise auch am heutigen ersten Tag. Ich war noch immer nicht in der Wanne, aber habe noch einen zweiten sehr wohltuenden zügigen Marsch durch die Gemarkung gemacht. In den nächsten Tagen wird mir wieder für soviel Geschwindigkeit die Energie fehlen. Heute war es toll. Die Helligkeit hat mich bis weit nach 17 Uhr begleitet - ich schaue selten auf die Uhr, wenn ich draußen unterwegs bin, das ist meine Zeit, da hat Termindruck nichts zu suchen. Heute hat die Kirchturmuhr Viertel nach geschlagen, daher hatte ich eine Orientierung.

Na, dann wünsche ich uns eine erholsame und ruhige Nacht, an der wir alles störende und belastende hinter uns lassen können! Schlaf gut!

--
Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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am 03.01.2022 um 07:25 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1284

Guten Morgen an Tag 2,

Christiane- nochmal vielen Dank!

Mit deinen lieben, unterstützenden Worten konnte ich tatsächlich getröstet ins Bett fallen und habe durchgeschlafen. Bin immer noch erkältet, aber auf dem Weg der Besserung und gehe auch in dieser Woche nicht arbeiten.
Gestern kam wirklich einiges zusammen: Infekt, erster Fastentag mit Zuckerentzug und der monatliche Tiefpunkt im Zyklus. Ab heute geht es langsam aufwärts. Irgendwie ja auch schön, dass mein Körper von alleine begonnen hat, zu entgiften. Daher rührte bestimmt der plötzliche Verzicht auf Süßigkeiten und gestern dann auch auf Nahrung- ganz problemlos.
Wären es lediglich Kopf- und Gliederschmerzen gewesen, die mich während der letzten Tage plagten, würde ich den Zuckerentzug als einfache Erklärung stehen lassen. Aber so kam eben einiges zusammen und am Ende ist es auch egal, welche Ursache mein Unwohlsein hatte- wichtig ist, dass sich was ändert und es wieder aufwärts geht. Und irgendwie war es auch folgerichtig, dass ich gestern Nachmittag bereits völlig platt war. Nach einer fast durchwachten Nacht ein Thymianbad und dann aber keine Ruhe, sondern Großwaschtag mit Bettenbeziehen. Heute freue ich mich darüber, so viel erledigt zu haben. Die Hütte duftet frisch, das neue Jahr hat begonnen.

Ihr habt so schönes Wetter? Beneidenswert! Und schön, dass du die Gelegenheit nutzt und häufig raus gehst, um den Kopf frei zu bekommen, Seele und Körper durchpusten lässt und für Bewegung sorgst!

Heute fährst du zu deinen Eltern? Da bist du ja dann wieder lange mit dem Auto unterwegs und hast wenig Zeit, dich zu entspannen.

Verabredest du dich noch mit dem Hund deiner Freundin zu Erinnerungsläufen an deine geliebte Fellnase? Das hat dir doch, so schmerzlich die Erinnerungen auch sind, im Herbst etwas Trost spenden können? Dass sie dir sehr fehlt, ist verständlich. Ihre stille Begleitung wird dir erhalten bleiben, so lange du sie in deinem Herzen trägst.

Ich weiß genau, was du damit meinst, dass deine Seele das Laufen braucht. Bewegung in der Natur ist ein wirksames Heil- fast ein Zaubermittel. Gönn sie dir, so oft es geht!

Hier ziehen Januarstürme übers Land. Gestern war ich gar nicht draußen, vorgestern waren wir mit meiner Freundin zu einem Neujahrsspaziergang unterwegs. Ja, meine kleine Familie ist bei mir, allerdings geht heute hier der Alltag wieder los. Der Neujahrsausflug war trotz durchgehender Wolkendecke und früher Dunkelheit sehr schön und ich werde auch heute wieder rausgehen und mich durchpusten lassen- das hebt erfahrungsgemäß umgehend die Stimmung.

Wenn ich an unsere Novemberzeit an der Ostsee zurückdenke: Strandspaziergänge, Sauna, Kochen, Kerzen… Das bekommt man mit Abstrichen auch in den Alltag integriert, um Erinnerungen zu beleben.
Das Leben will genossen und dankbar angenommen werden, denke ich. Beim Sortieren der Fotos aus dem letzten Jahr staunte ich wieder über die große Fülle und bin gleichzeitig erschrocken darüber, dass die Zeit mit zunehmendem Alter offensichtlich echt immer schneller verfliegt. Festhalten geht nicht.

Du wächst und reifst und bist dabei sehr tapfer.
Verlustängste- begründete genauso wie irrationale- können sehr bedrohlich sein.
Gut, dass du die Kleine fest an der Hand hältst, sie tröstest und nährst. Gerade in Fastenzeiten entdecke ich häufig (wieder), was mich jenseits guten Essens stärkt und nährt, aufbaut und schützt. Das wünsche ich dir auch.

Einen guten Start in unseren zweiten Fastentag wünsche ich dir!
Bis später : 0 )


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am 03.01.2022 um 19:08 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
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Beiträge: 2013

Hallo Lu,

schade, aber heute komme ich erst sehr spät dazu, hier reinzugucken. Schön, dass wir beide eine so ruhige und erholsame Nacht hatten! Ich bin zwar einige Male aufgewacht, weil es so stürmisch war und im Hof irgendwelche Eimer rum polterten, aber immer beruhigt wieder eingeschlummert. Ich mag Unwetter sehr, wenn ich drinnen im warmen Bettchen sicher liegen darf Und dann hatte ich auch lange einfach keine Lust, aufzustehen, habe mich erst nach 8 Uhr aus den Laken geschält. Bei mir echt selten, zumal ich wieder sehr früh in der Kiste lag.

Jaja, die Eltern... Es wird immer länger als geplant, die neue Waschmaschine läuft auch Ewigkeiten - ein Tribut an das Energielevel. Muttern kriegt sie nicht mehr an, hat auch Waschen gar nicht mehr auf dem Schirm. Mein Vater war sehr umtriebig, kam mir mit dem Müll entgegen, leider noch in Unterhosen. Es wird nicht mehr lange gut gehen in der Wohnung. Das Essen auf Rädern ist nur eine Übergangslösung, wird uns hoffentlich über die Zeit bringen, bis wir einen Platz in einer guten Einrichtung haben. Das wollen sie absolut nicht und wehren sich mit allem, was sie haben. Wird aber irgendwann in nicht allzu weiter Ferne notwendig werden.

Ich bin heute morgen tatsächlich mit einem Hungergefühl aufgewacht!!! Bemerkenswert, weil ich eigentlich nie Hunger fühle. Mein Magen hat richtig geknurrt! Netter Versuch! Nach dem Kaffee (nee, davon lass ich nicht gänzlich ab - eine Tasse erlaube ich mir morgens) musste ich mich gewohnheitsmäßig entleeren, also auch kein Einlauf heute notwendig.

Ich war den ganzen Tag gut drauf, könnte man tatsächlich schon als Fastenhoch einstufen! Dabei hatte es ab frühem Abend durchgängig gestürmt und geregnet, auch über Tag, so stark, dass teilweise die Autobahn schwamm und weder Scheibenwischer noch Reifen es richtig packten. Meine Laune war sensationell, ich war richtig fröhlich. Die Eskapaden meiner Eltern konnte ich auch total locker nehmen - meistens macht mich das traurig, und ich muss dann bewusst gegensteuern. Heute war alles gut.

Als ich am Nachmittag heim kam, habe ich mir direkt eine Brühe in die Mikrowelle gestellt und freute mich sehr daran, dass die Fastensuppe fertig war und ich so ganz schnell die warme Flüssigkeit trinken konnte. Dann habe ich mir den Hund meiner Freundin geholt (die viel um die Ohren hatte mit Enkel und längerem Besuch der Schwiegereltern) und bin nochmal eine richtig große Waldrunde gegangen. Auf den letzten Metern ging es nur noch mit Leuchthalsband, aber sie lief wirklich toll mit. Ich habe es so sehr genossen! Und dann gab es wieder eine Nachhause-Komm-Suppe. Ich bin rundherum zufrieden, sitze bei Kerzenschein auf der Couch und trinke heißen Gewürztee (Yogi-Glückstee)

Draußen rum laufen, egal bei welchem Wetter, das war und ist immer meins gewesen. Ich habe meinem zweiten Mann, als ich ihn kennengelernt habe, gesagt, Pumps und Kleidchen wie auch Make up, das ist mal nett, aber ich fühle mich dann schon ein wenig verkleidet. In Wanderschuhen, Pullover, Hose und wetterfestem Anorak dagegen, kann ich gut jeden Tag sein. Lieber im VW-Bus unterwegs als in einer All-inklusiv-Anlage oder einem schnieken Hotel (kann ich über kurze Zeit auch genießen, aber nicht länger). Und ich bin ein Draußen-Mensch. Drinnen nur bei echtem Schietwetter (und das ist Definitionssache ) Hier ist es ja nicht kalt - und bis auf die Haut geht der Regen im Wald selten. Den Wind mag ich auch, der pustet einen so richtig durch, da bleibt kein trüber Gedanke hängen. Ich fühle mich immer sauerstoffgeflutet, wenn ich bei "Wetter" spazieren gehe. Allerdings juckt mir nun mein Ohr, weil soviel Wind reingepustet hatte.

Ich liebe die Ost- und noch mehr die Nordsee, aber rein gehe ich eher selten - Wandern am Strand dagegen finde ich ungemein anregend. Kennst du Juist? Da war ich mal vor Jahren Ende Oktober für 10 Tage und bin jeden und jeden Tag um die Insel gelaufen. Anfangs war ich danach total fertig, am Ende nur noch wohltuend müde...

Ja, dann hoffe ich mal, dass auch du gut durch deinen Tag gekommen bist. Frische Luft und sich draußen Bewegen ist ja auch bei Erkältung nicht verkehrt - allerdings solltest du dich gut einpacken. Wenn ich Kopf- und Gliederschmerzen höre, klingelt es mir allerdings mit der Omi aus Südafrika in den Ohren... Das waren meine Nebenwirkungen nach der Booster-Impfung im November. Da hatte es mich tatsächlich für 2 Tage richtig erwischt. Pass gut auf dich auf!

Tag 2 ist schon überstanden, das ging nun richtig schnell und verdächtig reibungslos! Vielleicht tauche ich heute in mein heißes Wannenbad ein? Gestern war ich auf einen Schlag so müde, dass ich nur noch - mit Wärmflasche - unter die Decke gekrochen bin.

Gute Nacht, und gute Besserung...

--
Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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am 04.01.2022 um 09:59 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1284

Vielen Dank, ich bin jetzt tatsächlich auf dem Weg der Besserung!

Gestern Abend war ich bereits in der Wanne, als Du geschrieben hast, und kurz danach im Bett. Hab noch lange gelesen und dann wieder gut geschlafen- bis mich heute Morgen der Wecker herausholte.
Du sprühst ja förmlich vor guter Laune, wie schön! Und das wiederentdeckte Hungergefühl würde ich an deiner Stelle auch feiern! Ich genieße das Wechselspiel von Hunger und Sättigung sehr und kann mir gar nicht vorstellen, dauerhaft darauf zu verzichten.

Von einem Fastenhoch bin ich weit entfernt- meine Laune ist heute Morgen extrem schlecht und ich bin froh, den Vormittag über alleine zu sein und mich nicht zusammenreißen zu müssen. Am besten gelingen mir Arbeiten im Haushalt, da kann ich mich gut abreagieren.

Das Schlechte kommt raus- seit gestern stinke ich, das hab ich selten, kenne es aber vom Fasten. Stimmung und Geruch haben auf jeden Fall mit der wochenlangen Fehlernährung zu tun- Zucker ist eben doch ein kleiner Teufel.
Gut, dass alles nun wieder den Körper verlässt.

Frühlingsgefühle hatte ich gestern auch und ein bisschen verstehe ich deinen Vater- das Wetter schreit doch nach Shorts : 0 )
Mich sprach im Entgegenkommen ein fremder Mann an und meinte grinsend, dass es sooo warm noch nicht wäre, ich würde übertreiben.
Das entscheidet ja glücklicherweise jeder für sich und ich fühlte mich in Jeans, Shirt und Lederjacke sehr wohl. Hatte nach dem Zusammentreffen kurz ein schlechtes Gewissen wegen meiner Erkältung und überlegte, ob ich vielleicht noch einen Pullover hätte anziehen sollen. Prompt begegnete mir ein Paar- er in Shorts, sie mit Pelzjacke, Schal und Mütze : 0 )

Dass du dir viele Gedanken um deine Eltern machst und dich das emotional sehr beschäftigt, kann ich verstehen. Vielleicht liegt es wirklich schon an der Fastenglocke, dass du dich gestern geschützter fühlen konntest?

Auch dass du gut schlafen kannst, ist wunderbar.

Warst du gestern noch baden?
Ich wünsche dir einen guten Start in Tag 3!


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am 04.01.2022 um 14:12 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 2013

Hallo Lu,

heute morgen ist mein Hoch verflogen, ein wenig hallt die gestrige Energie aber noch nach. War schon auf einen Hundespaziergang zu dritt, bei Dauerregen, der aber Hundefrauen nicht abhalten kann. Wenn ich mal draußen bin, ist es gut, nur der erste Schritt, der Entschluss, der fällt leichter, wenn der Himmel blauer ist.

Nun arbeite ich meine vorweihnachtlichen "Verpflichtungen" ab. Meine buckelige Verwandschaft hat Weihnachtspost (3zeilige, teils vorgedruckte Grüße) zugesandt, und ich hatte so gar keine Lust, darauf in der heißen Vorbereitungsphase zu reagieren. Nun telefoniere ich mit den armen Tanten, die ja so vernachlässigt werden, und das dauert dann meistens länger. Eine am Tag reicht mir dann, die Hälfte habe ich jetzt...

Es hat mir meine Stimmung nicht vermiest, bin immer noch gut drauf, aber das gestern hatte sich fast wie Droge angefühlt, war mir schon ein Stück weit unheimlich. Was Essen oder Nicht Essen mit unserer Psyche macht, ist schon faszinierend. Ich entgifte auch sehr über die Haut - ob ich stinke, kann ich nicht sagen, aber es sprießen die Unreinheiten, war auch im letzten Fasten schon so, nur später. Herpes habe ich gerade auch, Halsweh seit Silvester und einen trockenen Husten, der mich aber nur anfallsweise plagt. und da ich mich regelmäßig testen lasse, ist Omi unwahrscheinlich. Nichts zum Abjammern.

Deine Schilderung von gestern mit der Kleidung und den Feedbacks dazu - ich musste schmunzeln. Mein Vater hatte die Long-Version an in edlem Feinripp - vormals weiß... Hier sieht man auch alle Schattierungen, aber auf Shorts kommen die Landeier im Januar dann doch nicht. Blüschen habe ich aber auch gesehen mit legerer Jacke über den Arm. Sogar bei mir letzte Woche - vielleicht habe ich damit meinen Hals etwas zu stark exponiert. Trage sonst immer Schal. Das Pärchen - er mit Shorts, sie sehr winterlich - bedient ja die klassischen Klischees von den verfrorenen Frauen

Unser 3. Tag läuft, und ich bin heute ärgerlicherweise ans Haus gefesselt, weil ich auf einen Handwerker warten muss

So, nun habe ich eine längere Pause gemacht, mein GöGa hat sich bereit erklärt, die Stellung zu halten, so dass ich in die heiße Badewanne gehen konnte, habe ich sehr genossen. Dann noch eine Brühe getrunken, während er sich seine Spiegeleier gemacht hat, und dann kam schon der Handwerker. Sehr Mensch - hat mir 50 % Kulanz erlassen, war trotzdem noch teuer genug. Ach ja...

Dafür bin ich nun wieder ein freier Mensch und kann den Nachmittag gestalten, wie ich will. Mmh, will ich überhaupt weg? Oder mich vielleicht mit einem der neuen Schmöker und einer Kanne heißem Tee auf der Couch gemütlich einrichten? Ich werde dir berichten...

Ach noch was: meine Freitags-Fastenunterbrechung entfällt wegen dem nassen Wetter. Auch Wintergrillen macht ja mehr Spaß, wenn man sich trocken um das Grill- und Lagerfeuer versammelt. Wir haben also verschoben.

Dann wünsche ich uns einen schönen 3. Fastentag! Mich verfolgen Gedanken ans Essen - dummerweise horte ich noch ungegessene Köstlichkeiten, an die sich - ja wer oder was? - nun erinnert und in mein Gedächtnis schiebt... Habe einiges nun an ungewohnte Plätze verschoben, weil sich mein Männe geweigert hat, das bei sich aufzuheben, lieber pendelt er immer und holt es sich aus dem Küchenschrank. Da ist es aber nun nicht mehr, so dass diese stete Erinnerung verblassen darf.

Bis zum Abend halt dich tapfer - und nutze alle deine bewährten Strategien gegen schlechte Laune! Morgen bist du dann womöglich in der Fastenleichtigkeit - auch da beobachte ich ja bei uns regelhafte Wiederholungen im Fasten...

--
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am 04.01.2022 um 17:56 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
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Beiträge: 2013

Nochmal ich...

Die suchende Unruhe, die hatte mich am Nachmittag in den Fängen. Da bin ich erst in die Küche, wenn ich schon nix von meiner übersichtlichen To Do-Liste streichen kann, sollte wenigstens ein neues Süppchen simmern. Diesmal habe ich noch die letzte Pepperoni und ein Stück frischen Ingwer reingeschnippelt. War ein wenig fad, die letzte... Mich fröstelt es heute erheblich, da muss ich etwas einfeuern.

Danach habe ich mir den Hund der Freundin geholt, weil es mit Hund einfacher ist, bei miesem Wetter spazieren zu gehen. Meine inneren Begleiter nörgelten dann auch sehr, aber der Hund musste doch raus Wenn nicht der eigene, dass das Schweinehunderl. Die Runde fiel aber erheblich kleiner aus als gestern, es ist kalt geworden, und meine Jacke war noch von heute morgen feucht.

Nun habe ich meinem GöGa beim Essen Gesellschaft geleistet, der tapfer die Reste vernichtet - heute hat er sich zum Wildschweingulasch noch Knödel gemacht, kein Extra Gemüse (ginge für mich gar nicht). die Töpfe sind leer und meine Küche und der Kühlschrank lichtet sich weiter. Das Naschwerk hat nun die Behausung gewechselt, warum nicht gleich so? Meine neue Suppe ist ein Gedicht! Trotz dem ist mir immer noch fürchterlich kalt, und ich sitze jetzt
auf dem Sofa mit Wärmflasche und in eine weiche Decke eingekuschelt. Das Buch liegt bereits neben mir, vielleicht gehe ich das gleich noch an.

Was macht deine Stimmung, Lu? Kommst du langsam wieder auf einen guten Grund, oder quält dich die üble Laune, trübe Gedanken und der Gedanke an das weiße Gift, was dir all das eingebrockt hat? Bald hast du es aus allen Poren ausgeschieden und strahlst wieder vor Energie und guter Laune. Wenn die Fastenleichtigkeit dich trägt...

Mir ist gar nicht so sehr nach Zucker gewesen in den vergangenen Wochen, eher nach Fett (Nüssen) und Gemüsen, auch die eher mit "guter Butter" als mit Oliven- oder Kokosöl. Die erste Zeit nach dem Abschied von meinem Hundemädel habe ich alles in mich reingestopft, ohne Geschmack und Genuss. Habe auch gelegentlich - häufiger als sonst - einen Becher Glühwein oder Bier getrunken. Das war relativ schnell wieder verflogen - die Röllchen sind länger geblieben...

Nun ist also der dritte Tag fast vorbei - etwas schwieriger von der Stimmung und der Energie. Beides jetzt erstmal im Keller. Anteile von mir hadern mit dem Verschieben des freitäglichen Essenstermins. Bestimmt war der Plan, mich danach nicht mehr reinkommen zu lassen. Ausgetrickst! Morgen stehen die Eltern wieder an - bin gespannt, wie sie nun mit dem Essen auf Rädern zurecht kommen und ob sie zwischenzeitlich hadern und verbal aufrüsten oder es annehmen können.

Wie sieht dein Fastenplan aus, Lu? Hast du vor länger zu fasten, gibt es wieder Unterbrechungen, oder strebst du eine bestimmte Länge an? Mir kämen gerade, wenn sich in dieser Zeit nichts gravierend ändert, 14 Tage gerade recht. Dann habe ich noch etwas vom Flow...

Was ganz fantastisch ist, ich schlafe wie ein Baby! Das ist ja weit über das Fasten hinaus bei mir ein Thema, und ich hatte auch gerade in Fastenzeiten oft damit, mit unruhigem Geist und Seelenwunden, die hochkamen und zu Alpträumen führten, schon einiges abzuarbeiten. Diesmal ist es ruhig, ich kann mich auftanken und erholen. Auch das ein echter Zugewinn, selbst wenn es nicht von Dauer wäre.

Dann sage ich nun mal Gute Nacht und schau mal ins Buch! Dir wünsche ich eine große Portion Leichtigkeit und bessere Stimmung - auch wenn dir die Übellaunigkeit bei der Hausarbeit den nötigen Schwung geschenkt hat. Bis morgen!

--
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am 04.01.2022 um 21:23 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
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Beiträge: 1284

Hey liebe Christiane,

große Freude- viel geschrieben hast du wieder!

Herzlichen Dank für die Beschreibung deines Umgangs mit den Tanten, das hat mich sehr gefreut!
Ich weiß gar nicht, wie meine Stimmung heute war, wahrscheinlich wirklich der 3. Tag- Klassiker: Von allem ein bisschen in schöner Abfolge. Hab viel erledigt, gute Gespräche geführt, hatte einen konstruktiven Mailwechsel, an dem ich eben noch weitergeschrieben habe und hoffe, dass sich grundsätzlich was in die richtige Richtung bewegt- die Weichen sind gestellt.

Und im Haushalt hab ich echt viel geschafft, da muss ich mich sonst viel mehr überwinden.
Gestern und heute jeweils 11000 Schritte, das muss erstmal reichen, dafür hab ich was für die Muckis getan.

Ganz vergessen habe ich, dir auf deine Frage, ob ich mal auf Juist war, zu antworten. Nein noch nie- werde ich aber in diesem Leben noch nachholen!
Ich liebe Rügen, Usedom, Hiddensee, den Darß und Poel- Inseln sowieso!

Husten hatte ich auch, Kopf- und Gliederschmerzen und Fieber. Omi- wie niedlich! Jammern darf man immer, finde ich, schon Herpi ist Grund genug : 0 )
Mir gehts jetzt wieder gut- das kommt ganz sicher vom Fasten.

Spiegeleier- hmmm………….
Morgen werde ich mir auch mal einen Tomatensaft heiß machen- Chili rein, vielleicht noch Knoblauch und löffeln.
Und Ingwerwurzeln hab ich heute auch geholt, will mal was anderes als Tee und kalt ist mir auch.
Meine Masseurin hat den Termin für Donnerstag abgesagt- schade, darauf hab ich mich gefreut. Überall personelle Engpässe- ich überlege trotzdem, mir ne Alternative zu suchen.

Fasten werde ich wahrscheinlich bis zum Wochenende, genau weiß ich’s noch nicht. Heute ist erst Dienstag und ich fühle mich echt schon wieder richtig wohl. Nehme diesmal schnell ab, trotz zunehmenden Monds- hat also damit tatsächlich nichts zu tun- ich kann bei zunehmendem Mond prima Gewicht verlieren : 0 )
Denke gerade- jaaaa 2 Wochen!!!- aber ich kenn mich. Noch 2 Kilo weniger und ich bekomme nachts unangenehmen Hunger, dann höre ich auf. Egal wann ich mein Fasten breche, ich werde dich solange begleiten, wie du fastest- klar!

Dass du das Grillen verschoben hast, ist für das angestrebte, ersehnte Fastenhoch sehr gut, denke ich. Unterbrechen und Weitermachen nimmt was von der Leichtigkeit im Kopf- erstmal. Du kannst dann wieder reinkommen, aber ich find’s ohne Unterbrechung auch einfacher.

Merke gerade, dass mir die Konzentration abhanden kommt. Werde jetzt in die Badewanne gehen und dann auch mit meinem Buch im Bett verschwinden.
Morgen mehr!

Auf dass deine Nächte weiterhin traumhaft, traumlos- einfach erholsam und gut bleiben!
Morgen hast du einen hoffentlich schönen, aber ganz bestimmt auch anstrengenden Tag vor dir.

Nacht!


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am 05.01.2022 um 08:42 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
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Beiträge: 2013

Liebe Lu,

schön, dass du am Abend noch die Kraft hattest, deinen Tag mit mir zu teilen! Was du geschrieben hast, erinnert mich wieder ein wenig an das Unbequeme, dass ich immer wieder etwas vergesse: wenn unsere Laune kippt, uns etwas um- und damit antreibt, die Situation sich ins Unerwünschte wandelt, dann bewegen wir uns, mobilisieren teils ungeahnte Energien, suchen die Veränderung - hin zu dem, wie wir uns unser Leben vorstellen, wünschen, oder einfach nur irgendwas in eine gewünschte Richtung bewegen. Trotzdem hätten wir es gern leicht, frei, beschwingt und wohlig - darin verharren wir gern, und das darf ja auch sein, aber es bleibt dann vieles, was in diesem angenehmen Status nicht so vordergründig stört, bleiben, wie es ist, gegen jedes besseren Wissen.

Du hast im Haushalt viel erreicht, wohl auch einen Kontakt schriftlich gepflegt, der mit Umständen verbunden ist, die du verändern möchtest - es ist Bewegung reingekommen, und Anschub hast du von deiner kleinen Fastenkrise bekommen. Wir verändern etwas - wie unsere Ernährung - und schon beginnt es sich fortzupflanzen! Immer wieder eine tolle Erfahrung. So gesehen sollte ich nicht auf das Fastenhoch warten, weil es mich ja in der Komfortzone verharren lässt, sondern viel mehr die Krisen nutzen, um Auswege zu suchen und Veränderungen anzuschieben.

Meine Tanten mag ich schon sehr - sie sind Teil meines Lebens, aber Familie insbesondere Verwandschaft, und hier explicit die ältere Generation, kann auch sehr anstrengend sein. Ich nutze diese Angebote auf Teilhabe an meinem Leben und vor allem Zuhören, was sie gerade bewegt sehr gern als Empathie-Übung. Mir fällt insbesondere die Selbstempathie oft schwer - zu tief drinnen sitzt der Funktionsmodus, das preußische Erbe meiner Erziehung.

Die gestrige Tante hat nur Söhne - und wie ich aus eigener Erfahrung weiß, haben Söhne wohl ein anderes Kommunikationsverhalten als Töchter. Die leben überwiegend ihr eigenes Leben und koppeln mehr an die Familie der Frau an. Mann lässt das Netzwerk oft von frau pflegen - nicht immer, aber oft. Und so sind diese Telefonate sehr lang und irgendwann ist mein Empathie-Tässchen leer.

Die schwierigste muss ich noch anrufen. sie hat im vorletzten Jahr die einzige Tochter verloren, ganz plötzlich und ohne Vorwarnung. Die Enkel leben ihr Leben, wohnen auch nicht um´s Eck, der Schwiegersohn auch, sie sind auch gegen Impfen, damit eine potentielle Bedrohung für Hochbetagte... Eine Ausrede findet sich ja immer. Jedenfalls ist am Ende des Lebens niemand mehr da, der die beiden in ihrer Leere tröstet. Ich werde es nicht richten, aber eine Stunde, einen Tag lang kann ich Freude schenken.

Schreibe ich nicht, um dich zuzumüllen, aber du hattest dich kurz auf dieses Thema bezogen...

An Tag 4 stehe ich mit dem Wunsch, heute ein wenig mehr Energie und trotzdem gute Nerven zu behalten. Heute schaue ich auf der Arbeit vorbei, fahre zu meinen Eltern und möchte etwas von meiner To-Do-Liste abarbeiten, was auch die Eltern betrifft. Vielleicht in rückwärtiger Reihenfolge, so wie ich die Prioritäten setzen muss.

Gestern Abend bin ich sehr früh ins Bett, sogar für meine Verhältnisse, konnte dann schnell einschlafen und habe tatsächlich bis zur gewohnten Weckerzeit durchgeschlafen. Traumlos ist es nie, und mein Unterbewusstsein arbeitet sehr effektiv meine Prioritäten ab und gibt mir auch gute HInweise, was dran ist und wo die Lösungen liegen könnten. Anders als im Nicht-Fasten kann ich aber danach gut einschlafen, grübele nicht weiter und nehme die Impulse dankbar und in tiefem Vertrauen an. Mmh, sollte ich das vielleicht ins Nach-Fasten-Leben übernehmen???

Was ist das am Fasten, dass uns so an die eigene Seelenweisheit bringt? Es scheint etwas tief Archaisches zu sein, weil ja in allen Kulturen, zu allen Zeiten Fasten zur Lösungsfindung herangezogen wurde. Wir haben alle Werkzeuge, die wir brauchen, vergessen nur immer wieder ihren Gebrauch. Faszinierend insbesondere, weil es sich in diesem Fasten sofort einstellt, worauf ich sonst immer mindestens eine, oft auch zwei Wochen warten muss!

Eine körperliche Leichtigkeit hat sich auch bei mir bereits eingestellt, auf die Waage stelle ich mich nur sonntags. Im Grunde sind mir die Kilos wurscht, der Speckpanzer aber nicht, und der manifestiert sich mit zunehmendem Alter sehr ungesund am Oberbauch. Wahrscheinlich muss ich die ungeliebten Bauchübungen jetzt etwas verstetigen und auch sonst mehr die Gesamtheit der Muskulatur fordern, wenn ich dem altersbedingten Abbau entgegenwirken möchte. Du bist mir gestern in gutem Beispiel voran gegangen! Dieses Bröckchen picke ich mir sehr gerne raus und ahme nach! Mal gucken, wie weit ich komme!

So, auf in den Tag, die Zeit rennt bereits voran! Bis zum Abend eine gute und ertragreiche Fastenzeit!

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Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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