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» Forum: Fastentagebücher und Fastengruppen

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am 18.05.2018 um 08:05 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1138

Zitat:


Regenwurm schrieb:

..., ich sollte dringend wieder zur Ruhe kommen. Vielleicht wirklich in einer Meditation. Warum verliere ich es immer wieder aus dem Leben - ich weiß doch, was mir gut täte...

Ich wäre so gern in einer Hütte im Wald...







Liebe Christiane,

da gibts doch verschiedene Möglichkeiten für dich: Hinwandern mit dem Hund und rasten ohne Wein zu trinken. Die Bäume beobachten, wie Aqui es beschrieb.

Oder abends im Bett diese Hütte imaginieren und dich mental da hin versetzen?

Viel Kraft und entspannende Momente zwischendurch wünsche ich dir!
Lu


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am 18.05.2018 um 09:59 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist OFFLINE

Beiträge: 1741

Guten Morgen Lu, guten Morgen Christiane,
ich hoffe, es wird ein guter Morgen, für Dich Lu nicht unbedingt... Zahnarzt ist für mich ein ganz heikles Thema. Ich bin durch eine bestimmte Begegnung traumatisiert und schaffe einen Zahnarztbesuch nicht ohne Beruhigungsmittel, das weiß der Arzt und das weiß ich, ich bin richtiger Angstpatient geworden. Mußte leider die letzten Jahre sehr häufig zum Zahnarzt, weil der Vorgänger einiges versäumt hatte, ich starke Parodonthose habe und nichts mehr zu retten war. Ich war 4 Jahre in extremer Behandlung und es war die Hölle für mich. Aber Zähne und Gesundheit sind für mich sehr wichtig, also mußte ich da durch.
Ja gute Zähne sind auch sehr teuer, es fängt mit Füllungen, Kronen, Brücken an, besondere Behandlungen kosten auch extra und wenn man nachher eine sehr gute Prothese haben möchte, kostet es einen Mittelklassewagen. Mir tun die Menschen sehr leid, die schon zum Teil in jungen Jahren solche Probleme haben, aber nicht zum Zahnarzt gehen. Sie laufen dann mit Karies oder Lücken rum, verkneifen sich das Lachen oder stehen über den Dingen und lachen trotzdem. Zum Teil gehen sie aus Angst nicht zum Zahnarzt zum Teil aber auch, weil sie es sich nicht erlauben können. Denn nichts ist kostenlos. Ich drücke Dir die Daumen, dass alles gut geht und Du relativ entspannt wieder zurück kommst.

Isoliert in Städten leben, egal ob es ein Ghetto aus nur Migranten ist, wie Klein-Instanbul in Duisburg-Marxloh z.B. oder ob nur Alte, Junge, Behinderte unter sich wohnen, Integration it das A und O unserer Gesellschaft.
Ich wohne in einer Neubausiedlung aus Reihenhäusern, wo ich die Älteste bin. Um mich herum Familien mit kleinen Kindern, großen Kindern oder kinderlose Familien. Ich fühle mich hier sehr wohl, weil um mich herum eine Lebendigkeit ist. Wenn ich mir überlege, dass wir in meinem Alter wie ich heute bin, mit meiner Mutter eine Wohnung bei uns in der Nähe gesucht haben und bereits eine altengerechte Wohnung. Auch meine Mutter wollte noch Kinderlachen hören und aus dem Fenster schauen und sehen, wie die Kinder spielen und nicht nur mit älteren Menschen zusammen wohnen. Wir haben dann auch eine ganz normale Wohnung für sie gefunden, wo auch junge Leute wohnten. Jetzt kann ich sie gut verstehen. Ich finde die Mehrgenerationenprojekte sehr gut, wo alt und jung zusammenleben, so wie es früher ganz natürlich war.

Also ich war skeptisch bei abnehmendem Mond zu fasten, muß aber sagen, dass es bei mir mehr auf die Einstellung zum Fasten, als auf den Einfluß des Mondes ankommt, wenigstens dieses mal. Es fällt mir diesmal sehr leicht, weil ich motiviert bin, es auch bewußt und gerne mache. Oft quäle ich mich, dann bin ich froh, wenn ein Tag wieder geschafft ist und bin froh, wenn ich dann das fasten brechen kann. Der Erfolg hält dann auch nicht lange an.
Ich selber möchte nicht so oft fasten. Ich lese, dass unterdessen mehrere 1 x im Monat ein Kurzfasten machen. Ich faste lieber 2 x im Jahr richtig, d.h. eigentlich mindestens 10 Tage lang und ansonsten möchte ich nur Intervallen, oder mal eine Obstwoche einlegen. Mein Ziel ist es, an mein Wohlfühlgewicht wieder zu kommen und den Wunsch nach viel Bewegung zu haben, aktiv zu sein und gerne gesund zu essen. Ich esse und trinke gerne, es bedeutet für mich Lebensfreude und ich wäre kein Mensch für Lichtenergie - nur von Prana zu leben. Es soll Menschen geben, die das schaffen und es geht ihnen hervorragend, aber es ist auch sehr umstritten. Für mich käme es nicht in Frage, weil es mir Lebensfreude nehmen würde.

Geschlafen habe ich gut, keine belastenden Träume gehabt, hab zwar wirr geträumt, kann es aber nicht mehr richtig zusammen bekommen, aber keine Herzklopfen etc. gehabt. Ich schlafe ab und zu mit einer geführten Meditation ein, dann führe ich mich auch an den Ort, wo ich Ruhe finde, liege im Gras am Bach und höre die Vögel zwitschern oder liege im warmen Sand am Meer und höre das Rauschen der Wellen. Dabei kann ich sehr gut einschlafen.

Ich wünsche uns einen guten 4. Tag und Dir Christiane hoffentlich einen nicht so stressigen 5. Tag. Du hast heute frei, aber ich weiß, dass Du auch ein strammes Programm hast.
Wir sollten viel öfter "Nein" sagen - auch das fällt mir schwer. Im Moment genieße ich sehr die Ruhe um mich herum und sie kommt auch innerlich bei mir an. Die 4 Std. Arbeit heute hindern mich nicht daran, die Ruhe zu behalten. Vorher Sauerstoff tanken durchs Radfahren und den Vormittag noch durch Austausch mit euch verbringen.
Einen schönen Tag wünscht
Aqui


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am 18.05.2018 um 13:37 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1138

Hey Aqui,

du bist richtig im Fastenmodus, das liest sich so schön!
Dein gestriger Wunsch an mich, ich möge inneren Frieden finden, ist in Erfüllung gegangen- ich danke dir!

Der Besuch bei der Ärztin war gar kein Problem, ich hab alles gut überstanden, vorerst ein schickes Provisorium in der Backe und die Betäubung lässt langsam nach. Bin direkt nach dem Zahnarztbesuch weit durch den Wald gestreift, habe meinen Baum besucht und einen kleinen See voller Seerosen entdeckt. Während des Fastens fallen mir immer mal solche Geschenke zu. Nun habe ich bereits 13000 Schritte auf der Uhr und mir eine Pause redlich verdient. Ich bin richtig müde- durch die Angst vor der Behandlung wird ja im Körper ein Hormoncocktail produziert und man ist insgesamt auf Flucht gepolt und angespannt.
Mein Hirn konnte sich nun wieder der Produktion von Endorphinen widmen- ich bin im Fastenhigh. Sicherlich liegt das auch daran, dass ich mich getraut hab und stolz wie Bolle bin: „Hat ja gar nicht weh getan!“

Du hast ja ganz schreckliche Erfahrungen beim Zahnarzt gemacht- mein Mitgefühl!
4 Jahre zahnärztliche Behandlung, hohe Kosten- aber es hat sich ganz bestimmt gelohnt, oder?

Mehrgenerationenprojekte sind eine gute Sache, ja.
Aber seit ich von einem solchen Projekt gehört habe, dass eine alte, an Demenz erkrankte Frau dort aus und ins Heim umziehen musste, weil sie eine Gefahr für die Hausgemeinschaft wurde, hab ich auch Zweifel an der praktischen Umsetzung der solidarischen Idee, die hinter solchen Projekten steckt. Die alte, nun erkrankte Dame hatte sich jahrzehntelang um die Kinder der anderen BewohnerInnen gekümmert…

Essen ist eine ganz tolle Erfindung, da stimme ich aus vollem Herzen zu : - )
Vorhin beim Spazieren überkam mich eine unbändige Lust auf Mozzarella. Da ich auf dem Rückweg sowieso noch eine Kleinigkeit besorgen wollte, kaufte ich für die Zeit nach dem Fasten Mozzarella und Harzer Käse- kleine Eiweißbomben. Und ehe ich mich versah, hatte ich drei Bund Spargel, eine Melone, Gurke und Ingwer dabei. Melone, Gurke und Ingwer durften mit- mach mir nachher Gurkenwasser. Mit Ingwer mache ich mir Tee und die Melone ist im Kühlschrank verstaut. Auf die Idee hattest du mich gebracht, Aqui.
Aber der Spargel musste wieder zurückwandern. Der hätte bereits heute die Weichen Richtung Fasten brechen gestellt- ich kenn mich. Hab mir gut zugeredet und erklärt, dass es noch eine Weile Spargel gibt.

Stolz bin ich auf mich!
Meinen Eiweißjieper hab ich mit Buttermilch besänftigt und nun bin ich richtig, richtig müde.
Werde jetzt die klassische Fasten- Mittagsruhe einlegen- mit Leberwickel!
Lasst es euch gut gehen- Christiane du auch, trotz Stresses.

Ich schlaf ne Runde für dich mit : - )


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am 18.05.2018 um 17:20 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist OFFLINE

Beiträge: 1741

Hallo Lu,
ja ich fühle mich gut, schlürfe mein stilles Wasser - wir haben auf der Arbeit einen Wasserspender.
Du hast den Zahnarztbesuch gut überstanden, puh, ich habe mit Dir gelitten....
Ja meine Zahnbehandlungen haben sich gelohnt, ich fühlte mich aber auch nicht mehr wohl, die Zähne wurden locker, haben sich zum Teil verschoben, ich mußte was "Richtiges" tun. Ich bin so froh, dass meine Kinder alle ganz gesunde Zähne haben, vielleicht bleibt ihnen diese Prozedur erspart. Das war übrigens etwas, was ich von meiner Mutter geerbt habe, nur fing es bei ihr viel früher an.

Das was Du mit den Seerosen beschreibst habe ich immer auf einer bestimmten Fahrradtour, da komme ich an einem See vorbei und halte an, genieße die Abendsonne und schau auf das Wasser, es ist dort so ein Leben drin, ob Pflanzen oder die kleinsten Tierchen, ich schaue dann den Enten zu und freue mich riesig, wenn sie Nachwuchs haben. Wenn die Familie stolz an dem See entlang läuft. Dann fühle ich tiefen Frieden in mir.
Da mein Darm heute sehr ruhig ist, werde ich ihn gleich mal mit Buttermilch locken oder Kefir, wenn das nichts hilft gibt es Sauerkrautsaft oder Pflaumensaft.

Ja, Du kannst stolz auf Dich sein und Dich freuen - dass Du den Zahnarzt geschafft hast, und dass Du das Einkaufen gewisser Lebensmittel noch aufgeschoben hast Ich werde morgen einkaufen gehen aber auch sehr gezielt, frische Dinge lass ich noch weg, die kaufe ich lieber Dienstag - mir ist nach Erdbeeren und Wassermelone.

Du konntest Dir erlauben, eine Runde zu schlafen, dann bist Du bestimmt jetzt putzmunter und wollen wir mal hoffen, dass Du auch heute Nacht noch gut schlafen kannst.
Ich habe jetzt Feierabend und werde mal zusammen packen.
Wir lesen uns später bestimmt noch mal.
Aqui


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am 18.05.2018 um 19:14 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1138

Liebe Christiane,

ist hoffentlich alles gut bei dir?

Ja Aqui, was du über Kinder und Zahngesundheit und Natur mit Entenkindern schreibst, kann ich unterschreiben.
Du schreibst, dass dir das Fasten bei zunehmendem Mond recht leicht fällt- so geht es mir auch. Ich hab auch nie ausmachen können, wann ich während des Fastens schneller abnehme- bei zu- oder abnehmendem Mond.
Es muss in den Alltag passen und die Motivation muss vorhanden sein, finde ich.
Langsam, auch durch deine Bemerkung Christiane, du wärst gerne in einer Hütte im Wald, bekomme ich Lust, mal wieder ganz auszusteigen und ein paar Tage am Meer zu fasten.
Nebenbei Rad fahren, laufen, schwimmen, mich massieren lassen- darauf hätte ich große Lust.
Aber auch Waldspaziergänge und Massagen zu Hause tun unendlich gut, ich will nicht meckern.
Mein Wochenende wird glücklicherweise nicht so arbeitsintensiv wie befürchtet. Mein für heute ursprünglich geplantes Pensum hätte ich nicht hinbekommen, ich war echt matschig nach Zahnarzt und Waldspaziergang. Hab geschlafen wie ein Bär.
Im Haushalt mache ich weiterhin nur das nötigste, das läuft nicht weg.

Habe meine Füße im Basenbad und mir Bücher bestellt. Hach, das Stöbern und Kaufen macht mir während des Fastens immer Spaß! Bin sonst gar keine Shoppingtante, es ist irgendwie ein Ersatz und auf jeden Fall auch Belohnung und Motivation, dran zu bleiben.
Gestern hab ich mir im Buchladen schon ein Büchlein gekauft und freue mich sehr darauf: „Die Kunst des guten Lebens“- kennt ihr das? Ich hab bereits beim Blättern darin sehr gelacht und es musste mit. Das wird mir heute Nacht Gesellschaft leisten, falls ich nicht schlafen kann, Aqui : - )
Konntest du deinen ruhenden Darm in die Gänge bringen? Ich drück dir die Daumen!

Habt beide einen schönen Fastenabend!


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am 18.05.2018 um 22:07 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1848

Au weia, ich komme ja kaum noch mit Lesen nach!

Dir, Lu erstmal ganz doll meine Hochachtung für den überstandenen Zahnarztbesuch! Auch ich habe da so meine Kindheitserlebnisse, völlig ohne Erinnerungen, weiß ich nur von meiner Mutter... Sobald ich den Bohrer höre oder diesen typischen Zahnarztgeruch rieche, werde ich stockesteif und kriege Herzrasen. Bei mir ist auch noch eine Lücke - aber sowas geht bei mir nur mit Dope... Es sind inzwischen viele Brücken und Kronen, traurig, aber solange der eRsatz gut sitzt und seine Aufgabe erfüllt, nehme ich es dnkend an. Die neuen sind hübscher als die alten Und ich bin dankbar, dass ich nicht noch andere Ersatzteile brauche!

Ihr lest euch so wunderbar in eurer Mitte, und auch die tiefen Gedanken zu gesellschaftlichen oder persönlichen Themen kann ich gut mittragen, könnte schon seit Tagen zu allem viel sagen, wenn ich denn noch könnte! Das lesen alleine macht mich aber satt und müde, danke dafür!

Dieses schwarze Loch in mir, in dem jedwede Energie abfließt, kriege ich nicht zu, deswegen überlege ich ernsthaft, ob ich es für dieses Mal nicht gut sein lasse. Allerdings habe ich noch Süppchen für morgen - dann doch noch bis Sonntag?

Auch ich würde dann im Juni vielleicht doch noch mal ran, aber auch das muss ich von meinem Zustand abhängig machen. Vielleicht komme ich ja wieder in einen IV-Flow, das wäre mir das Liebste. Ansonsten bin ich gerne wieder dabei. Die nächsten Tage sind einigermaßen selbstbestimmt und zwar mit guten Vorsätzen zu echt wichtigen und notwendigen Vorhaben gekoppelt, aber ohne zeitliche Auflagen - ich bin frei und selbstbestimmt, und an diesen Formulierungen klebt so eine wunderbare Leichtigkeit...

Ich weiß nicht, ob es an der Mondphase liegt, glaube ich eigentlich nicht, denn im letzten Fasten, habe ich nachgelesen, ging es mir ganz ähnlich. Aber die anschließende Phase war sowas von toll, ganz lange mein schönstes Körpergefühl, so ganz in meiner Mitte. Na denn?

Aqui und LuChia, fühlt euch umarmt! Morgen endlich hoffe ich, mir die Zeit für unseren Austausch wieder nehmen zu können. Hoffentlich wird euch mein Geschwafel dann nicht zu viel...

müde Grüße

Christiane

--
Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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am 18.05.2018 um 23:15 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist OFFLINE

Beiträge: 1741

Hallo ihr Lieben,
wieder ein Tag geschafft ohne um den Kühlschrank zu kreisen, noch keine Gelüste zu essen, das finde ich sehr gut. Obwohl mich Gerüche animieren, ich bin während der Fastenzeit sehr viel geruchtsempfindlicher als sonst, egal ob es angenehme Gerüche sind, wie leckeres Essen oder unangenehme Gerüche wie Zigarettengeruch z.B.

Ich faste ja jetzt das erste mal überhaupt bei Neumond, ich weiß nicht inwieweit es Einfluß hat auf Gewichtsverlust, aber auf meine Motivation nicht. Da hab ich jetzt erkannt, dass es wirklich nur an mir selber liegt, ob mir wirklich nach fasten ist oder nicht. Wochenende werde ich auf jeden Fall noch fasten und was danach ist, schau ich mal. Ich glaube morgen früh werde ich eine Runde joggen. Was ich wohl merke, dass meine Kondition etwas nachläßt. Also Steigungen mit dem Rad fahren fällt mir schwerer, ich spüre etwas Kurzatmigkeit. Bin gespannt, wie dann das Joggen geht, aber ich bestimme ja die Zeit und die Größe der Runde.

Ich denke mein Wochenende wird entspannt sein, morgen in Familie und übermorgen mit Freund zum Radeln - Wetter soll mitspielen, für Montag hab ich noch nichts geplant. Aber dieses überschaubare Programm passt sehr gut zu meiner Motivation.

Nein, mein Darm ist heute nicht zu motivieren, manchmal tat er so als ob, aber es war nur Luft morgen gibts dann Sauerkraut- oder Pflaumensaft, aber erst am Nachmittag, wenn ich wieder zu Hause bin, denn dann möchte ich schon eine Toilette in der Nähe haben. Man weiß ja nie so genau, wann es dann fluppt.

Ja Christiane, wir beiden haben eine große Gemeinsamkeit: Die Zahnarztphobie.... aber da müssen auch wir durch, zum Glück gibt es da Hilfsmittelchen, sonst hätte der Zahnarzt an uns keinen Spaß.
Meine Liebe, Dein "Geschwafel" wie Du es ausdrückst, kann uns nie zu viel werden, wir freuen uns drauf.
Fühlt euch geknuddelt und gute Nacht
Aqui


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am 19.05.2018 um 00:12 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1138

Ja liebe Christiane,

da schließe ich mich Aqui wieder an:
Bitte schreib so viel du möchtest, wenn du Zeit und Muße hast, ich freu mich sehr darauf!
Aqui, viel Erfolg beim Sport machen weiterhin, du bist ja echt fleißig! Und dass die Kondition variiert, ist doch ok., du fährst und läufst doch keine Rennen.

Ja Christiane, das Bewusstmachen der eigenen Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit führt geradewegs in Entspannung und Glück, das erlebe ich auch immer wieder : - )

Hör in dich hinein, du wirst merken wann es Zeit ist, dieses Fasten zu beenden.
Und wenn wir uns im Juni hier wieder treffen würden- das wäre schön!

Ich bin schon wieder müde und geh jetzt auch ins Bett,
bis morgen!


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am 19.05.2018 um 10:27 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist OFFLINE

Beiträge: 1741

Einen guten Pfingstwochenendemorgen wünsche ich euch.
Ich habe wahrhaftig bis 9.30 Uhr geschafen , meine Blase hatte ich um 5.30 Uhr geleert, danach sofort wieder weitergeschlafen und meine Katze hat mich um diese Uhrzeit dann "zart" geweckt. Oh Manno..... Jetzt erst mal einen leckeren Tee und euch schreiben. Ich fühle mich ein wenig gerädert, aber weiterhin gut motiviert. Wir haben heute Tag 5 Lu und ich, Christiane Du wirst entscheiden, ob Du bei Tag 6 für Dich abbrichst oder noch Dein Süppchen heute löffelst. Mir ist im Moment überhaupt nicht nach Suppe. Mir reicht mein Tee und mein Wasser, einen Cappu am Tag gönne ich mir trotzdem, aber nach Brühe ist mir nicht. Wenn ich länger fasten würde, dann käme auch eine Brühe auf den Speiseplan, weil er doch Mineralienlieferant ist. Ich habe zur Zeit sowieso nicht so großartige Gelüste. Oft hab ich es, dass ich wenigstens etwas Tomatenmark "lutschen" muß oder mal am Schmelzkäse minimäßig nippe, nur des Geschmacks wegen. Aber ich könnte im Moment nicht sagen, was mich verführen würde.
Ich freue mich auf frisches Obst, wie Erdbeeren und Wassermelone und ich könnte mir vorstellen, dass ich davon ein paar Tage mich ernähren würde, bis ich dann auch zu anderen Dingen greife. Aber nach einem herzhaften Brötchen mit Tomate und Ei sowie einer Scheibe Käse ist mir zum Glück nicht.
Wie sehen eure Gelüste aus? Vorfreude auf irgend etwas? Lu - bei Dir ist es Mozarella und Harzer Käse, Christiane bei Dir?
Also mein Ziel ist es auf jeden Fall eine 5 auf der Waage zu sehen und unter 30 % Fett zu sein, und nach Möglichkeit keine 59,9 (sieht immer noch besser aus als eine 60,0) sondern schon eine 57, denn mein Ziel ist ja immer noch 55 kg und die halten durch Intervallen und viel Bewegung.
Also weiter gehts in einen weiteren Fastentag!
Ganz lieben Gruß
Aqui


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am 19.05.2018 um 12:45 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1848

Meine lieben Fastengefährtinnen!
Nun endlich versuche ich mal, diese Fastenzeit aufzuarbeiten, wobei ja das mit der Arbeit bitte nicht wörtlich zu verstehen ist. Aber das Forum wird lebendig vom Austausch, und die vielen wertvollen Anregungen von euch sind so an mir vorbeigerauscht, weil mein Oberstübchen wegen Überlastung geschlossen bzw. nur sehr eingeschränkt betriebsbereit war.
Ich habe an Tag 2 begonnen, weil seither zwar Lesen, aber kaum mehr wirklich darauf eingehen dran sein konnte. Und ihr habt natürlich doch eine Menge aufgerührt.
Begriffsbestimmungen: schlechte Träume nach video – Zukunft und Vergangenheit – wechseljhre – schlechte nachrichten – Umgang mit persönlichen Angriffen – Gehmeditation im Wald – Umgang mit alt/jung und inklusion Integration Generationshäuser neue Wohnkonzepte – Fasten und mond – obstwoche und Zucker – „Hugo nennt, habe ich auch und der kann von 0 auf 100 drei Meter groß werden“ – Hütte im Wald: hinwandern… - Zahnarzt – Meditaition und Imagination – vererben von Krankheiten -
Danke für die Einladung, mich jetzt schreibend auszutoben, aber da ich auch heute noch so ein bissel was anderes machen wollte, packe ich es doch nicht alles in einen Beitrag.
Zunächst aber zu heute: Es wird mein Tag 6 werden, ich werde erst morgen früh das Fasten ganz ruhig brechen und mich dann hoffentlich planvoll aufbauend achtsam weiter ernähren. Ab Montag bis Freitag wird es ein Intervallfasten 1:1, und dann schau ich weiter. Mein Mann ist nämlich heute am Morgen in seine noch bis Ende des nächsten Monats bestehende Dienstwohnung gefahren, weil er Fernsehentzug hat. Mein Sohn hat zum Schlafen vorbeigeschaut, er war in der Nähe, ihn konnte ich während seines Frühstücks genießen, ist aber bereits wieder gefahren. Ihm habe ich alles Frische mitgegeben, was ich nicht für den morgigen Tag benötige, damit er nicht noch zum Einkaufen fahren muss, er war ziemlich erkältet. Für heute habe ich noch 2 Portionen Brühe, trinke aber gerade erstmal heißen Tee.
Ich bin wieder sehr unentschlossen, denn meine Fastenkäseglocke vermisse ich während des normalen Lebens schmerzlich. Da fallen zwar meine Schutzfilter weg, und ich bekomme wie durch frisch geputzte Fenster alles an Reizen mit, was außerhalb so herum tobt, aber eben doch gedämpft, stehe eben hinter Glas, geschützt, unangreifbar. Das habe ich mir visualisiert – eine Meditationsmethode, mit der ich gut kann, die wir ja auch bei Imaginationen einsetzen können. Ist ein Überbleibsel aus einer Zeit, wo ich sehr unter dem Mobbing durch Vorgesetzte gelitten habe, da habe ich mir eine Glasscheibe visualisiert, und sie standen auf der einen, ich auf der anderen Seite. Im Fasten geht das superleicht, und mittlerweile entsteht sie sogar von ganz alleine in Form einer Käseglocke. Zwar sind meine Sinne sehr geschärft, aber das kompensiert die Glasglocke dann, so dass ich nicht durch das Fasten und die Sinne einer unabwendbaren Reizüberflutung ausgesetzt wäre. Ich weiß, liest sich für Normalos sehr schräg… Habe halt im Laufe meines Lebens doch die ein oder andere Psycho-Klatsche bekommen.
Mein Fastenziel ergibt sich schon aus dem Anlass: aus der Zuckergier, dem süchtigen Umgang mit künstlich gesüßten Nahrungs– und Genussmitteln, Weißmehlprodukten und ähnlichen ungesunden Konsumgütern auszusteigen, dabei ein paar lästige Donauwellen verlieren und mir wieder darüber klar werden, welche Prioritäten ich in der nächsten Zeit setzen möchte. Mit dem Zuckerhype bin ich gut weiter gekommen, das Gewicht werde ich morgen früh ermitteln, und so rein optisch ist schon einiges gepurzelt, die Hose sitzt lockerer. Vielleicht habe ich ja bereits eine 5 vorne stehen, aber ich möchte mich darauf nicht so fokussieren. Auch dieses eine Facette von Krankheit, der ich nicht anhängen möchte.

Ich möchte mich wieder bewusst gesund und mit Genuss ernähren, vollwertige Lebensmittel zu mir nehmen und trotzdem Maß halten, anknüpfend an das tolle Körpergefühl vom letzten Herbst. Und ins Paket packe ich diesmal mehr Bewegung, in der festen Absicht, es diesmal wirklich längerfristig beizubehalten: mehr Bewegung. Das tut Psycho und Körper gut. Da meine Wuffeline wieder sehr beim Laufen eiert, also wieder Gelenkprobleme und Schmerzen zu haben scheint, muss ich das unabhängig von den Hundespaziergängen hinkriegen, und das ginge beispielsweise mit Radfahren zur Arbeit. Sind so in etwa 10 km, leider eine böse Steigung dazwischen… Versuche ich noch dieses Wochenende anzufangen. Joggen wäre auch nicht schlecht – ich bin ja eine lahme Ente, würde deswegen nicht so arg stark ins Schwitzen kommen. Mal sehen. Für die Dauer war eigentlich von Anfang an eine Woche geplant, lieber fasse ich in einem Monat nochmal nach.
Auch ein Ziel wäre eine höhere Stressresistenz, denn diese Handwerker und der Wasserrohrbruch haben mich ja erst aus dem schönen Intervall-Flow rauskatapultiert, das sollte ja diesmal nicht so geschehen. Stress zum Üben hätte ich sicher auch diesmal, mein Mann ist ja bald ganz und für immer da… Und eine Badbaustelle in seinen Räumlichkeiten bei mir gibt es auch. Aber das ist seine.
Fasten ist für mich nicht nur eine Lupe, um hinzugucken, was gerade am „Dransten“ ist. Es führt mich durch Träume und die auftauchenden Gedanken und Bilder auch an die Themen, die meine Seele sich für die nächste Zeit auswählt. Allzu oft habe ich gute Strategien, um diese oft unangenehmen Themen auch unbewusst zu verdrängen. Alles Schutzmechanismen, die ich mir durch meine Lebensgeschichte angeeignet habe, waren mal überlebenswichtig, aber heute macht es mehr Sinn, sich eins nach dem anderen vorzuknöpfen und aufzulösen.
Das ist mir wohl beim letzten Fasten so ganz nebenbei gelungen! Denn eine Essstörung von mir war, direkt nach dem Heimkommen eine Art Essreflex zu entwickeln, das war wie ein Zwang. Und anfangs habe ich wirklich wahllos und auch schnell und viel Essen in mich reingestopft, und wenn nicht direkt was Gesundes greifbar war, bin ich an meinen Suchtstoffen hängen geblieben. Eine Strategie war, sich diese Gurken- und Marmeladengläser mit Suppen und Saucen hinzustellen, dann konnte ich schnell was Leckeres und die Seele Nährendes zaubern. Dazu noch die kohlenhydratarme Eiweiß-lastige Ernährung nach 17 Uhr, und mir ging es deutlich besser. Diese Umstellung meiner Gewohnheiten wurden flankiert mit dem direkten Hundespaziergang, damit waren auch Spannungen, die ich von „draußen“ mitgebracht hatte, wieder abgeflossen. Denn das war eine der Ursachen für diesen Essreflex. Aber dann war da wieder mein Männe, der ja auch seine Bedürfnisse und Strategien hat. Dem hat das nicht gepasst, dass ich erstmal länger weg bin (Arbeit oder andere Vorhaben) und dann sofort wieder losstürze. Da hat er sich kurz vor dem zu vermutenden Heimkommen eine Hunderunde gedreht, und meine Maus kann durch die Schmerzen beim Laufen nicht gleich wieder los. Auch Gespräche dazu halfen nicht nachhaltig, da hatte er ein sehr löcheriges Gedächtnis. Er wollte nach einem Tag alleine auch was von mir haben, und das war dringend und unaufschiebbar – er ist da wirklich sehr kindlich drin. Aber ich befand meine Bedürfnisse als vorrangig und habe dem Hund Schmerzmedikamente gegeben die hatte sie deswegen früher schon mal verschrieben bekommen, und sie hatten wunderbar geholfen, diesmal bekam sie aber Magenblutungen und wäre mir fast eingegangen. Der Schuss ging massiv nach hinten los. Das war aber so dramatisch, dass wir (mit immer mal wieder Neuauflage der Gespräche darüber) doch dazu übergehen konnten, dass ich erst mit dem Hund meinen Gang machen und dann eine halbe Stunde die Anliegen meines Mannes anhören durfte.
Und nun ist es weg. Wenn ich heimkomme, habe ich diesen Essreflex nicht wieder. Das schreibe ich zum Einen dem Hundespaziergang und zum Anderen auch der Ablenkung durch meinen Mann zu. Vielleicht war das auch sowas wie ein Bedürfnis nach Geborgenheit? Unbequeme oder gerade unpassende Bedürfnisse wurden in meiner Herkunftsfamilie gern mit Essen gestillt, also wurde dem Kind ein in Zucker getunkter Schnuller als Schalldämpfer gegeben, statt es rumzutragen, dafür hatte meine Mutter ja keine Zeit. Später war es der Zwieback oder Keks, noch später Schoki oder Bonbons… Essen war so gekoppelt mit Trost und menschlicher Nähe – Ersatzbefriedigung für eine Vielfalt von Dissonanzen in der Bedürfnislandschaft. Ich habe nie bewusst Hunger gefühlt, auch keinen Durst. Vielleicht, weil ja der ganze Tag irgendwie mit kauen, lutschen und schlucken angefüllt war? Ich wurde ein knubbeliges Kind und von meinem von Natur aus eher hibbeligen mageren Bruder deswegen auch oft genug gehänselt… Damit hatte ich Kummer, und was war das probate Mittel gegen Kummer? Genau, Essen. Einsamkeit? Essen. Ungerechtigkeit, die niemand sich anhören wollte? Essen. Enttäuschung, Wut, Verzweiflung, Schmerzen? Essen. Heute kenne ich andere Strategien!
Es hat wirklich lange gedauert, bis ich das bewusst auf der Agenda hatte, fast mein ganzes Leben lang. Wenn ich heute essen möchte, versuche ich innezuhalten, hinzuschauen und vor allem hinzufühlen, was ist da wirklich los? Was fühle ich da gerade, welches Bedürfnis ist im Mangel?
Und daher verstehe ich auch deinen Ansatz, Lu, wenn du schreibst, du fühlst dich beschenkt durch diese große Gefühlspalette, die du an einigen Tagen erleben durftest – auch wenn so manch einer das mit der Freude über Kummer und Schmerz, Traurigkeit und Wut nicht nachvollziehen kann. Aber sie geben uns so wertvolle Hinweise darauf, dass wir da irgendwo nicht bekommen, was wir brauchen. Und meistens sind wir selbst in der Lage, etwas an der Situation in der Art zu verändern, dass sich diese unerwünschten Gefühle verabreden. Würden wir sie übergehen und einfach unter den Teppich kehren, müsste sich unsere Seele anders äußern, und das könnte deutlich schlimmer werden.
Hingucken, hin fühlen, das geht aber nicht, wenn ich im untersten Energielevel bin. Das ist dann spätestens der Punkt, wo ich das Fasten anfange. Halte ich mich nicht an diese Erkenntnis, endet das in heftigen Fressattacken, die letztlich zu einem Dauerdurchfall und Magen-Darm-Krämpfen führen. Mein Körper ist weise, er zwingt mich mittlerweile einzusehen, dass diese Strategie nicht erfolgreich ist. Mein Körper ist mein bester Freund!
Das häufigere Fasten hat aber womöglich unerwünschte und ernsthafte Nebeneffekte. So suche ich schon länger nach der Ursache für meine gehäuften muskulären und orthopädischen Verletzungen. Mein Leben lang habe ich mir nichts gebrochen oder gezerrt – und die letzten beiden Jahre kam ich von einer in die nächste Verletzung. Das große Blutbild hat keine Hinweise gegeben, nur, dass manche Langzeitwerte immer wieder massiv in den Keller gehen, wie beispielsweise der Eisenspeicherwert. Dazu unerklärliche plötzlich auftretende Ohnmachtsanfälle ohne erkennbare Ursachen, mein immenser Durst, irgendwas ist da körperlich in Schieflage. Daher auch jetzt die Blutuntersuchung bei dem Facharzt – der schaut noch ein paar mehr Parameter an, ich erhoffe mir da weiterführende Hinweise. Könnte das womöglich mit dem Fasten zu tun haben??? Auch die Darmprobleme? Oder ist es wirklich nur die Stressverarbeitung?
Ich möchte besser verstehen und besser einwirken und steuern können. Besser auf die Signale meines Körpers reagieren können. Ich habe ja nur den einen!
So, meine Lieben, hier mache ich erst einmal einen Break. Ich wohne auf dem Dorf, und samstags wird die Gass` gekehrt! Wohnung gemacht habe ich schon, aber so kleinere Projekte warten trotzdem noch auf mich. Ich werde aber später gerne fortfahren – hoffentlich wird es euch wirklich nicht zu viel.
Liebe Grüße erstmal!

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Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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Tonia Tünnissen-Hendricks
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