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Forenthema: Eine Woche Fasten ab 20. August

» Forum: Fastentagebücher und Fastengruppen

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am 30.08.2016 um 16:32 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
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Beiträge: 1901

Hallo Helenna,

puh, ich bin sowas von postwendend in mein altes Ding rein geschlittert - nicht die große Esserei, aber es gelingt mir nicht, nur abends zu essen. Entweder ganz oder gar nicht. Ich bin so in Gedanken, dass ich schlicht vergesse, dass eigentlich Intervallen angesagt sein sollte. Na, wenn ich gewußt hätte, dass mein Mann, der tatsächlich bei allem nur beisteuerte, es wäre Zeit, dass ich endlich wieder normal esse - obwohl er ja keine Einschränkungen hatte - ich habe für ihn gekocht, habe mich auch dazu gesetzt, nur nicht mitgegessen, das aber hat ihn genervt. Egal, ob ich müde war (Gartenarbeit bei den Temperaturen ist ja auch kein Ponyhof!), ob ich schlecht geschlafen habe und von der Schanrcherei entnervt war, ob es die Hitze war - alles war durch das Fasten bedingt. Kenne ich ja schon von ihm.

Jetzt, nachdem ich mürbe war, mich zu rechtfertigen (Kindergarten!!!), wo ich wieder esse, da ist er in seiner Dienstwohnung, um seinen Geländewagen zu entrosten - die Werkstatt ist dort in der Nähe. Hätte ich das gewußt... Aber er ist ein Meister in spontanen Entscheidungen...

Ich vertrage alles, was bisher in meinen Magen gewandert ist, esse ja bei der Hitze hauptsächlich Obst und Smoothies aus Joghurt, Obst und Gemüse. Morgen abend wollte ich ein wenig Seefisch dazu machen, weil mein Jüngster die letzten 3 Tage vor dem Abflug nach Thailand im Hotel Mama weilt. Den werde ich noch ein wenig verwöhnen

Mit Paläo muss ich mich tatsächlich noch mal ernsthaft auseinandersetzen, was du dazu schreibst, klingt für mich hochinteressant. Bislang bin ich davon ausgegangen, dass ich zunehme, wenn die Energiebilanz nicht mehr stimmt, ich also mehr Energie zu mir nehme als verbrenne. Ich gehöre nicht zu denen, die gut aufmuskeln, eher so der Ausdauertyp, trotz Krafttraining. Ohne Muskelmasse habe ich es aber schwer, und oft esse ich ein Bruchteil von dem, was mein Mann ißt, er hockt nur auf dem Sofa, ich renne den ganzen Tag rum - und nehme zu. Eine Frage des Grundumsatzes... und der ist bei mir sparbrötchenmäßig. Fett esse ich in Maßen, achte auf gutes Öl und beim Fleisch oder Fisch auf Marmorierung, mag auch Avocados und Nüsse aller Art sehr gerne. Aber Fettränder bei Wurst schneide ich ab, und fetter Käse (Edelschimmel z.B.) macht ja superschnell satt. Nutella ist mir zu süß, bei Nougatschokolade wird mir übel. Süße Getränke mag ich nicht (Limonaden, Cola, pure Säfte...) Ein Croissont aber, da werde ich auch gerne mal schwach...

Dabei liebe ich Gemüse und Obst, gerne auch als Rohkost (oft aus der Faust) Milchprodukte wie Joghurt, Quark, Käse, auch nicht unbedingt die fetten Sorten, brauche auch nicht viel, kann, wenn ich "im Dreh" bin, lange ohne Nahrung sein... aber wenn ich mal anfange zu essen, höre ich nicht mehr auf.

In den 7 Tagen habe ich gut 2,5 kg abgenommen, das ist schon echt ordentlich - und seit dem Sommer netto 6,5 kg, also damit kann ich sehr zufrieden sein. Vielleicht schaffe ich es, diesmal nicht mehr so zu pendeln. Meine verletzungsbedingte Studiopause geht auch dem Ende entgegen, da wird es dann auch wieder ein wenig leichter, von wegen der Energiebilanz. Und sobald die Hitzewelle verebbt, fahre ich wieder mit dem Rad zur Arbeit.

Du machst einen sehr strukturierten Eindurck auf mich, das, was ich gern wäre, aber immer darum ringen muss. Bei 30 Grad und 95 % Luftfeuchte joggen gehen, da kann ich nur den Hut vor ziehen. Bei mir wird im Fasten oft der Stecker gezogen. Nur einmal, da habe ich es geschafft, weiter zu joggen, war gut drin vor dem Fasten und konnte es ohne Schwierigkeiten fortsetzen. Das war auch im Sommer, aber ohne Hitzepeaks.

Hast du deine Wohnung denn nun so, dass du dich wohlfühlst? Wie groß war denn die vorher? Es ist ja immer leichter, von klein auf größer umzuschalten als umgekehrt... Auch dass du alles via Taxi oder öffentichem Verkehr bei- und wegschaffen musst, finde ich eine bewundernswerte Leistung! Macht man sich gar nicht bewußt, wenn man an ein Auto vor der Haustür gewöhnt ist, wieviel Umstände man ohne hat... Auch, wenn oft ohne Auto kein Problem ist - hin und wieder eins zu haben ist absolut praktisch!

Wirst du dieses Wochenende wieder nach BKK fliegen?

Weiterhin ein angenehmes Fasten wünscht

Christiane

--
Ziele sind Träume mit Termin!


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am 31.08.2016 um 13:03 Uhr
... hat helenna geschrieben:
helenna
helenna
... ist OFFLINE

Beiträge: 287

Hello Regenwurm,

ja, ich glaube das ist schwierig, wenn sich der wichtigste Mensch um einen herum nicht als fastenunterstützend zeigt. Nicht ideal und eigentlich auch sehr schade. Denn er wird auch wollen dass es dir gut geht und du fit und schlank bleibst. Er kann doch nur gewinnen dadurch!
Ich allerdings mache das auch nicht, wenn mein Mann zuhause ist. Irgendwie hab ichs bis jetzt nicht geschafft, das auch nur zu erzählen. Ich habe immer seine Dienstreisen genutzt. Ich habe keine Lust dass er sich sorgt (ich hab in seinen Augen auch kein einziges Kilo zu verlieren). Zudem: Das Leben mit Essen gehen, mit Freunden weg etc. was wir führen, das ist dann durchs Fasten etwas lahmgelegt. Darauf habe ich keine Lust. Und es passt ja immer. Es gibt genügend Zeiten, wo er nicht da ist.

Ja, lies ein wenig zu Paläo
Meine Ernährung war früher so dermaßen falsch. Und ich dachte ich würde vieles richtig machen.
Fettwarm, wenig bis kein Fleisch. Viel Obst. und vor allem viel Joghurt und Quark. Ich konnt zum Abendessen 500g Joghurt essen. Heute weiß ich: Völliger Mist. Vor allem das viele Obst. Ich hab am Tag bestimmt 2 Äpfel und noch irgendwas gegessen. Ich hab mich bei Obst nie gebremst. Gerade meine Mutter kauft total viel. Pflaumen, Pfirsiche, Nektarinen, Melonen...egal, ich hab alles gegessen ohne mich da zu fragen, ob das gut ist. Und natürlich ist es das nicht. Das sind teilweise nicht mehr, als etwas gesündere Süßigkeiten. Das heutige Obst ist so auf süß gezüchtet, es ist ne wahre Pracht. Und somit hab ich jahrelang meinen Körper mit diesem Zucker gefüttert. Dazu der Milchzucker aus dem Joghurt. Und das Milcheiweiß, was laut meinem neuen Wissen im Verdacht steht, ebenso wie Gluten in die Blutbahn (wenn man Leaky Gut Syndrom hat, von dem ausgegangen wird, dass jeder mit Autoimmunerkrankung dieses mehr oder weniger hat) zu gelangen und eine Immunreaktion auszulösen.
Insulinresistenz, Hashimoto und alles was dazugehört hätte ich wahrscheinlich mit der richtigen Ernährung so gar nicht gehabt.
Nun weiß ichs besser. Aber herrje, nein, ich bin nicht strukturiert. Kann ich sein, ja. Aber selten bin ichs wirklich. Daher klappts mit der Ernährung auch nur immer so halb. Ich würde gerne eine Weile mich perfekt Paläo ernähren. Oder noch mehr, mich Paläo speziell für Hashimoto ernähren. Aber ich bin solch ein Genussmensch. Und Gewohnheitstier. Kaffee ohne Milch? Nie mehr in ein leckeres Stückchen Baguette beißen? Schwierig. Aber Letzteres ist der Schlüssel zum Erfolg, wenns um Hashimoto geht. Gluten = never. Soweit hab ich das nun gelernt.
Auf der anderen Seite ists aber eben so, dass mich mein Hashimoto nicht wirklich beeinträchtigt. Ich merk davon eher nix. Obwohl ich - trotz ständiger Dosiserhöhungen -immer noch leicht in der Unterfunktion bin. Von daher seh ich mein glutenfreies Leben noch nicht wirklich so.

Ich hoffe einfach, dass ich es unter der Woche hier schaffe, mich mit guten Proteinen und Gemüse/Salat zu ernähren. Meinen (guten) Fettkonsum erhöhe, Kohlenhydrate auf ein Minimum...
Vielleicht leg ich auch ab und an n Eiweißtag ein. Intervallfasten sagte ich ja ist nichts für mich. Aber vielleicht n Intervalleiweißtag. Du siehst, ich bin noch oder wieder am experimentieren. Neue Lebensumstände bringen eben oftmals neue Ernährungsweisen mit sich. Oder zumindest die Chance darauf.

So. Aber mal zum Fasten. Heut ist Tag 11. Aber irgendwie fühl ich mich nicht mehr im Fasten. Ich hab den Buttermilchkonsum etwas höher geschraubt. Und in meine Brühe geb ich schon seit tagen einen Schwupps an Brokkolisoup aus dem Tetrapack dazu. Die ist zwar wenig Gehaltvoll (so 30kcal auf 100) aber naja. Es läppert sich über den Tag eine Zahl zusammen die man wohl nicht mehr streng als Fasten bezeichnen kann. Dafür mach ich seitdem auch wieder Sport. Vorgestern und gestern eine Runde laufen. Heute bin ich ins Gym. Irgendwie hebt es sich auch wieder auf damit. Dennoch. Ich glaub mittlerweile fahre ich eher eine sehr Low Calorie Diät. Aber ich habe so gut wie nie Hunger. Mir gehts super. Ich könnt ewig so weitermachen. Zumindest fühlt es sich so an. Morgen fängt die Arbeit wieder an. Eigentlich wollt ich da so weitermachen wie bisher. Und am Freitag früh gehts nach Koh Samui, nur fürs WE. Irgendwann am Freitag gibts dann spätestens wieder feste Nahrung. Mit Aufbauplan hab ichs nicht so. Ich ess weniger am Anfang. Aber vertragen tu ich alles. Und ich glaube die These nicht, dass man nach dem Fasten schneller zunimmt als man es sonst täte. Sicher, isst man weniger, nimmt man langsamer bis nicht zu. Aber irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem man wieder "normal" isst. Und dann nimmt man auch wieder zu. Ess ich nach dem Fasten schnell wieder normal, ist der Punkt dann entsprechend eher da. Im Grunde geht es ja einzig darum, dass man dauerhaft etwas ändert. Weniger oder anders isst. Langzeitfaster müssen sich erst mal wieder an Nahrung gewöhnen. Nach 10 Tagen entwöhne ich mich aber kaum

So, nun werde ich mal ein wenig der Arbeit widmen. Es will noch was vorbereitet werden
Einen schönen Resttag!

Helenna


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am 03.09.2016 um 06:21 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
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Beiträge: 1901

Hallo Helenna,

falls du nochmal schaust... ich bin etwas traurig, aber diese Woche hat mir echt den Boden unter den Füßen weg gezogen. Gern hätte ich mich noch mehr mit dir ausgetauscht. Aber auch bei mir war kein Raum für Umschalten und Aufbauen. Es hat einfach nur "rums" gemacht.

Es war sehr heiß, die Schule hat wieder begonnen, und alle meine Familien haben sich auf einmal gemeldet und mussten besucht werden. Am Mittwoch nach dem Dienst bin ich dann in Stuttgart gewesen, habe mit meinem Jüngsten seine Studentenbude dort aufgelöst und ihn "heim"-geholt - Nachtschicht. Ihn habe ich in den letzten zwei Tagen kaum gesehen, weil ich zuviel arbeiten musste, und er hat ein paar Freunde und seinen Vater besucht. Nur am Abend haben wir miteinander gegessen und ein wenig geplaudert. Der Alltag hat diesmal sofort nach mir gegriffen, keine neuen Elemente konnte ich retten, noch nichts verändern.

Heute fliegt er für ein halbes Jahr nach BKK, er wird dort arbeiten und mit seiner Freundin den Alltag testen, nebenbei hier weiter auf Master studieren und im Februar die Klausuren mitschreiben... So jedenfalls der Plan. Wir haben gestern abend noch mit Hochdruck Papierkrieg geführt und ein wenig Abschied gefeiert. Um 10 Uhr setze ich ihn in den Zug. Vorher ein letztes gemütliches Frühstück...

Für dich hat die Arbeit wieder begonnen, und gleich auch ein Wochenende bei deinem Mann. Bestimmt genießt du eure gemeinsame Zeit! Der Alltag hat uns sehr schnell wieder.

Ich danke dir für deine Ernährungsimpulse - werde in der nächsten Woche mal vermehrt ein Auge auf die eiweißbetonte Ernährung werfen. Bislang habe ich eher eiweißbetonte Trennkost gegessen, um keine Heißhungerattacken zu provozieren, denn ohne Obst? Das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Da bin ich doch noch anders unterwegs - mein Ziel heißt, Verbannung von Weißzucker und Weißmehlen, tut mir gut, gelingt aber nicht immer. Für mich ist es wichtig, den Psychohunger vom rein körperlichen zu unterscheiden, letzteren spüre ich ja kaum. Den Bedürfnissen hinter dem Psycho-Hunger (ich nenne es jetzt mal so) auf die Spur zu kommen und da besser für mich zu sorgen.

Ich werde mich wohl jetzt wieder aus dem Forum zurückziehen, bis ich einen neuen Anlauf nehme - nächsten Vollmond oder auch übernächsten? Mal sehen.

Dir wünsche ich einen weiterhin guten Weg und eine wieder ein wenig bessere Balance in deinem Spagat zwischen den Welten. Gutes Einwurzeln in der neuen Wohnumgebung! Vielleicht treffen wir uns hier ja mal wieder...

Christiane

--
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Tonia Tünnissen-Hendricks
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