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Forenthema: 51 Tage Fasten mit Normalgewicht - geht das?
» Forum: Spezielle Fragen zum HeilfastenGehe zu Seite: ( 1 | 2 )
Olaf schrieb:
51 Tage ohne Fettpolster war für viele schon tödlich
Das sind Deine unqualifizierten Postings für gesunde Gehirnzellen auch!
war ein Lacher -
ich denke auch Olaf, Du solltest nicht einfach 1satz Kommentare rauslassen ohne Fundament - wenn Austausch, dann auch mit Hintergrund -
Hallo nochmals Claudius
Wie gesagt, mir macht es nichts aus auch privat zu schreiben, hab die Funktion hier ohnehin offen. Wenn also Bedarf dazu besteht, zu welchen Fragen auch immer, die Du hier vielleicht nicht öffentlich machen willst, dann mach das gerne.
Du brauchst dazu nur auf meinen Namen klicken und dann hast Du da ein kleines Fensterchen für ein privates Kontaktformular.
Also, ich faste mehr oder weniger nach Buchinger, ein bissel abgewandelt vielleicht.
Tee, Wasser, Brühe (selbstgekocht), sehr stark verdünnte Säfte, mal Molke, mal Buttermilch, mal Kefir, je nach Bedarf. Den erlaubten Löffel Honig spare ich mir meistens, habe festgestellt das es mir ohne besser geht. Es sei denn ich bekomme zum Ende der Fastenzeit mal wirklich eine Unterzuckerung und es muss schnell gehen (vorwiegend habe ich das wenn überhaupt nachts). Das hatte ich jedoch glaube ich nur 2 mal so wirklich.
Auch meine Tasse Kaffee am Morgen lasse ich mir schmecken, hebt die Stimmung, den Kreislauf und ist geschmacklich ein wahres Highlight. Sogar meinen kleinen Schwaps Milch gönne ich mir darin. Habe keine Laktose-Intoleranz, also verbiete ich mir das nicht. Beim allersten fasten habe ich wirklich nur und ausschließlich Tee, Wasser und Brühe getrunken.
Fazit, mir ging es da weder besser noch schlechter als mit oder ohne Kaffee oder Milchprodukten.
Gerade weil Fasten bei mir so einen allumfassenden positiven Effekt und Erfolg hat schreibe ich jeden Fastenzeit hier immer wieder unermüdlich um auch andere (die vielleicht gerade verzweifeln, einen Weg suchen, nicht wissen was sie noch tun können) zu ermutigen.
Ich persönlich bin ein ziemliches Häufchen Elend, um es mal charmant auszudrücken. Man könnte sagen, so locker 3 Jahrzehnte kannte ich nichts als Leid und Schmerzen. Wie viel man mir davon hätte ersparen können, wäre mal einer auf die Idee gekommen mir zu sagen – faste doch mal. Naja, ich glaube das kann man nicht aufwiegen.
Ob es meine Arthrose, meine Bandscheibenvorfälle, mein Morbus Crohn, meine Nierenprobleme, Hautirritationen, Allergien, etc. und schlussendlich auch aus dem ganzen Mist resultierende Depressionen sind, es ist fast alles vertreten.
Will das hier nicht wirklich bis ins Detail ausdehnen, dafür hab ich sie sogar schon auf den Sack bekommen, ich möchte doch bitte keinen damit langweilen.
Wenn es Dich aber interessiert, dann berichte ich gerne, nur will ich meine Leidensgeschichte keinem aufzwingen. Du verstehst mich hoffentlich.
Kurze (naja, ist vielleicht unfair, auch 2 Wochen sind nicht kurz und eine sehr stolze Leistung) Fastenzeiten bekommen mir gar nicht, nutzen auch recht wenig, bewirken eher das Gegenteil. Ich stecke dann noch mitten im Entgiftungsprozess und würge diesen dann quasi ab. So richtig „drin“ im Fasten bin ich immer erst gegen Ende Woche 2/Anfang Woche 3, traurig aber wahr.
Therapeutisches Heilfasten beginnt ja ohnehin erst ab Tag 20/21. Das kann ich aus meinen persönlichen Erfahrungen auch wirklich so bestätigen. Danach geht es stetig bergauf, wenn das Bergfest gelaufen ist, ab da ist rundum wohlfühlen angesagt.
Ums Gewicht würde ich mir wie gesagt auch nicht zu viele Gedanken machen, ab einem gewissen Punkt stagniert es meist bei Schlanken. Und nach einem vernünftigen Aufbau wird sich das auch wieder recht schnell einpendeln. Anderenfalls hätten sich hier die regelmäßigen Faster ja irgendwann in Luft aufgelöst.
Zum Thema Eiweiß – ja mei, da wird immer ein riesen Zirkus und Fass draus gemacht. Völliger Blödsinn. Wir bestehen ja nun aus Eiweißketten, Leben ist Eiweiß, Leben sind Aminosäuren.
Und wenn man nicht vor hat monatelang zu „hungern“ dann besteht auch kein Grund zur Sorge. Seit Urzeiten ist unsere „Software“ für das Fasten ausgelegt. Anderenfalls wäre die Menschheit wie gesagt schon lange ausgestorben.
Für einen gewissen Zeitraum macht es daher überhaupt nichts keinerlei eiweißquellen beim fasten zu sich zu nehmen, es macht sogar Sinn darauf zu verzichten, alte Eiweißablagerungen sollen ja nun auch abgebaut werden.
Solltest Du dennoch meinen irgendwann ist der Zeitpunkt für Dich gekommen Eiweiß zu Dir zu nehmen, dann bestell Dir ein gutes hochwertiges Sojamolkenisolat, oder etwas anderes vegetarisches/veganes Eiweiß, wenn Du kein tierisches zu Dir nehmen möchtest.
Da wird man bei guten Anbietern mittlerweile genauso fündig wie glutenfrei oder laktosefrei.
Wenn Du mit Säften vorhast zu Fasten, wunderbar, dann hast Du eh mehr kcal und somit auch weniger Probleme mit der Gewichtsabnahme, nur bekommen leider viele Faster von den Obstsäften Hungergefühle. Probier es einfach aus – Versuch macht klug.
Es gibt für niemand die universal/pauschal-Lösung. Jeder „tickt“ anders und muss seinen Weg finden.
Bezugnehmend auf meine ganze Vorgeschichte würden mir wahrscheinlich die meisten Fastenärzte und auch Bücher davon abraten zu fasten, erst recht so lange und auf eigene Faust, aber…..
…ja aber, es war die beste Entscheidung meines Lebens.
So, jetzt habe ich Dich glaube ich vorerst mit genug Lesestoff versorgt – bei Fragen – immer her damit. Sollte ich sie beantworten können, dann mache ich das umgehend und von Herzen gern.
Also, in diesem Sinne - auf eine gute und erfolgreiche Zeit.
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LG Gartengnom
Gibt dir das Leben Zitronen - mach Limonade draus!
Nichts ist überzeugender als die eigene Erfahrung. Die ist die Basis jeder Wissenschaft. Schlägt jede Studie, jede Befragung etc.
Will das Glück nach seinem Sinn, dir was Gutes schenken,
sage Dank und nimm es hin, ohne viel Bedenken.
Jede Gabe sei begrüßt, doch vor allen Dingen:
Das, worum du dich bemühst, möge Dir gelingen !!!
-Wilhelm Busch-
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Noch wichtiger als dein Gewicht ist zu wissen, wie viel Körperfett du mit dir herumträgst. Denn ein zu hoher Fettanteil zeigt, ob du aus gesundheitlichen Gründen abnehmen solltest – oder bereits im grünen Bereich bist.Die Körperanalysewaage von Heimwert misst nicht nur Gewicht und Körperfettanteil, sondern auch Muskelmasse, BMI und viele weitere spannende Werte.
Hallo nochmal,
Freut mich ja sehr dass sich hier gleich so ein Austausch für dich ergeben hat! Während der Sommermonate kann es hier im Forum ganz schön ruhig sein...
Das mit Normalgewicht fasten ist wirklich sowas von undokumentiert, es gibt starke Meinungen in alle Richtungen, ich glaube fast, es wird auf einen Selbstversuch hinauslaufen.
Hmm, was meinst du denn mit "undokumentiert"?
Da ich in meinen 16 Jahren Fastenerfahrung v.a. mit Normalgewichtigen zusammen gefastet habe, bzw. mich ausgetauscht habe, ist mir das nie so aufgefallen; selbst das eine Mal als ich in einer Fastenklinik gefastet habe waren da v.a. Normalgewichtige. Ist ja irgendwie auch verständlich, Gewichtsabnahme ist ja nur einer der vielen Gründe der Leute zum Heilfasten treibt.
Naja, jedenfalls hier im Forum müssten sich schon einige Tagebücher von Normalgewichtigen Langzeitfastern finden - angefangen mit Gartengnom natürlich, da ist ja ein riesiger Erfahrungsschatz in den Tagebüchern zu finden!!!
Dass es starke Meinungen in alle Richtungen gibt scheint mir typisch für alle Arten und Motivationen zu Fasten, nicht nur für den Fall der Normalgewichtigen. Fasten ist halt im Großen und Ganzen ein sehr kontroverses Feld. Und dann sind ja individuelle Erfahrungen halt auch sehr sehr verschieden, im Grunde läuft es da tatsächlich immer auf einen "Selbstversuch" hinaus.
Wobei ich immer fand dass ich sehr von Fachliteratur, erfahrener Begleitung und Fastenfreundschaften profitiert habe; all diese Erfahrungsschätze helfen einfach immer wieder eine Perspektive auf die eigene Erfahrung zu bekommen, und längerfristige Fehleinschätzungen die Riesenleiden mit sich bringen zu vermeiden.
(In meinem Fall z.B., ich bewege mich so am unteren Rand Idealgewicht und faste v.a. wegen Fibromyalgie, erspare ich mir halt viel Leiden wenn ich so ab Tag 10 etwas Eiweiß zuführe. Da wäre ich jetzt so alleine nicht drauf gekommen, weil ich allein einfach die Symtome nicht deuten konnte...)
Auf jeden Fall merke ich, wie wichtig ist, die "Grundversorgung" mit Saft und Buttermilch zu gewährleisten
Ich hatte die Idee, mit Wasserfasten anzufangen und dann ins Saftfasten überzugehen, aber ich denke auch jetzt, dass das nicht nötig ist. Ich würde lieber eine längere Fastenzeit haben, durchgehend mit Saft und Buttermilch, als die Radikalform für kürzere Zeit. Es ist mir wichtig, längere Zeit alte Essgewohnheiten loszulassen und mich voll der "inneren Reise" hingeben zu können. Was wäre denn für dich eine ausgewogene Fastenform? Buchinger?
Hmmm, also jede Fastenform in der du mehr als nur Wasser und Tee zu dir nimmst kann prinzipiell "ausgewogen" sein, bzw. kann sie ausgewogen gestaltet werden, einfach weil du einige Optionen hast die auch Vitamine, Mineralien, Fruchtzucker, Salz, evtl. auch Eiweiß, etc. enthalten. Das heißt ja nicht dass man da dann während des Fastens dauernd was zu sich nimmt, oder in riesigen Mengen, die Hauptnahrungsmittel sind ja auch hier Wasser und Tee.
Vielleicht einfach Mal mit einem "Programm" anfangen, Saftfasten oder Buchinger oder Lützner oder ... halt einer Kurart die dir zusagt. Dann siehst du ja was dir gut tut und kannst anfangen zu variieren um deinen Bedürfnissen gerecht zu werden (die ändern sich ja auch im Laufe einer Fastenkur). Manche vertragen z.B. Säfte nicht so gut, oder kriegen das einfach nicht hin mit dem langsam trinken, verdünnen, etc.; andere kriegen die Basenbrühe nicht runter - wohl auch wenn vergessen wird etwas Salz zuzufügen
Nochmal zur Eiweißfrage, es ist generell nicht notwendig ab dem 1. Fastentag irgendwie Eiweiß zuzuführen, außer du bist totaler Extremsportler, untergewichtig oder kommst irgendwie psychologisch nicht ohne aus. Für Normalgewichtige geht eine Woche fasten erst mal ganz ohne Eiweiß -- schaden tut es aber auch nicht.
Viel Erfolg!!
Robyn













