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Forenthema: Aufbauen, bewußt genussvoll essen, Fastenerfolge halten - Austausch!

» Forum: Aufbautage - Richtig Essen nach dem Fasten

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am 19.05.2019 um 21:46 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
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Beiträge: 1636

Hallo Natti und "plus"

danke dir für die warmen Worte - ein Blick auf meine Gewichtskurve läßt aber nun leichte Panik aufkommen. Seit einer Weile esse ich nur noch einmal am Tag, insgesamt komme ich auf geschätzt 1500 kcal, und was passiert? ich nehme zu. Meine Müdigkeit, meine Konzentrationsprobleme, Entzündungen am Zahnfleisch und jeder kleinen Verletzung, Pickel, die plötzlich wieder auftreten und nicht mehr abheilen - was ist mit mir los? Ein Teil meiner inneren Stimmen flüstern: Heilfasten bringt es wieder ins Lot! Ein anderer Teil behauptet, das sei erst der Grund dafür, dass ich so aus der Balance bin. Was bleibt? Ratlosigkeit! Morgen habe ich den Arzttermin, der Licht ins Dunkel dieser Disbalancen bringen soll.

9 Monate, sagst du, braucht es, neue Gewohnheiten zu verankern? Puh, das ist eine ziemlich lange Zeit... Vielleicht wäre es leichter, ein Zimmer auszumisten...

Liebe Grüße

Christiane

--
Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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am 20.05.2019 um 22:22 Uhr
... hat natti geschrieben:
natti
natti
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Beiträge: 297

Liebe Christiane,
die Irritation über die physischen Vorgänge, die man nicht durchschaut, glaube ich sofort. Auf einmal wird der Körper fremd, und nicht mehr "verbündet".
Ich weiss ja nicht genau, wie alt Du bist - Wechseljahre sind schon durch, oder?
Ansonsten gibt es ja das Phänomen, dass der Körper bei Zufuhr von geringeren Kalorien auf "Sparflamme" stellt und daher tatsächlich erst einmal bunkert? Die Idee des Intervallfastens mit ganzen Tagen (24h) ist ja, dass genau das nicht passiert, weil es nur kurzfristig ist.
Drücke Dir die Daumen, dass Dein Arzt Dich beruhigen kann und ein paar Ideen hat!
Viele Grüße
Natti


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am 21.05.2019 um 07:24 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1636

Hallo Natti,

Arzt hat nichts gebracht - er ist ziemlich ratlos, hat meiner Nachfrage nach Kurzfasten aber nicht ablehnend gegenüber gestanden. Das alleine zeugt schon von seiner Ratlosigkeit. Ich soll nun ins Schlaflabor. Vollkommen daneben - ich schlafe gerade ausgesprochen gut! Aber meine preußischen inneren Stmmen sagen, es wird nicht boykottiert - also leier ich nun die Schalflaborkiste an.

Auffällig ist schon, dass das Gewicht seit Februar hochgeht, und seit Februar versuche ich meine Psychopillen auszuschleichen. Gaaanz langsam. Da hat er auch drauf gezeigt. Ok... ich fühle mich nicht depri und ich bin einfach nur total erschöpft...

Aber es gibt keine weiteren Pillen und die will ich ja im Grunde auch nicht. Vielleicht klappt es dann auch wieder mit dem IV-Fasten?

Das Thema Essen und Psyche läßt mich nicht los!

Eine gute Zeit wünscht dir
Christiane

--
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am 21.05.2019 um 22:42 Uhr
... hat natti geschrieben:
natti
natti
... ist OFFLINE

Beiträge: 297

Liebe Christiane,
wenn Medikamente im Spiel sind, finde ich Äußerung ganz schwierig. Denn welche Wechselwirkungen da mit Wassereinlagerungen/Stoffwechsel/... bestehen, das kann nur ein Fachmann/-frau beurteilen, das ist ja dann gezielt nicht mehr das "übliche". Und es hängt ja auch sehr vom jeweiligen Medikament ab. Im Internet ist die "Rote Liste" verfügbar, hast Du mal nachgeschaut?

Wenn ich zusammenfasse, dann kommt da einiges zusammen:

Ausschleichen (dazu erst einmal: Gratulation, aber auch (aus Erfahrung damit im engsten Freundeskreis) kein Druck auf Dich selbst, nun aussteigen zu müssen!) samt Selbst-Beobachtung und vermutlich auch einer gewissen Unruhe damit,
im Job persönlich und fachlich sehr gefordert sein (hattest Du mal angemerkt),
vielleicht auch noch die Situation zu Hause nicht immer ganz einfach (ich entsinne frühere Jahre, wo Ihr eine WE-Beziehung hattet und Du auch gelegentlich sehr froh warst, dann mal wieder alleine zu sein),
offenbar auch noch familiär einige Dissonanzen bestehen
Dir vielleicht auch immer noch/wieder das Gärtnern etc. fehlt

dann wäre ich auch erschöpft! Du kommst in all' dem ja kaum noch vor, und damit meine ich z.B. Dinge zu tun, die einfach nur aus sich heraus Spass machen, Dir gut tun, die den Gedanken-/Sorgen-/Aufpass-Zyklus durchbrechen, weil man sich in ihnen verliert.

Dazu fällt mir ein, dass vielleicht klare Strukturen helfen könnten, also z.B. ein ganz kontinuierlicher Tagesablauf (gleiche Aufstehzeit, gleiche Bürozeiten, gleiche Schlafenszeit, ...), in dem Spaziergehen, Dinge für Dich auch ihren festen täglichen Platz haben. Damit würden so wenig wie irgend an weiteren Anforderungen an Dich gestellt, sich auf irgendetwas von außen einstellen zu müssen.

Das muss ja nicht dauerhaft sein, aber mal für zwei Wochen (15-day-challenge, sozusagen).

Das Schlaflabor täte ich mir übrigens (aber nur Außensicht - Dein Arzt wird Gründe haben, die Du nachvollziehen kannst) nicht an - wenn man ein ganz schlechter Schläfer ist, wie Du es von Dir schilderst, und dann schläft man mal gut (also auch erholsam), wie Du es erlebst - dann kann's wohl eher nicht daran liegen. Jedenfalls nicht zentral. Preussisches Pflichtgefühl hin-oder-her! Kann man ja immer noch machen...

Liebe Christiane, ich hoffe, ich bin damit nicht übergriffig - es sind Gedanken, die mir von außen kommen, und sie mögen völlig an dem vorbeigehen, was in Dir und um Dich herum los ist. Nimm' Dir, was passt und lass' liegen, was nicht passt, und vielleicht ist das ja auch schon hilfreich, wenn man Dinge negativ aussondern kann.

Liebe Grüße
Natti


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am 07.06.2019 um 19:20 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1636

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Regenwurm am 07.06.2019 um 19:46 Uhr ]

Hallo Natti,

mein Arzt war ratlos, hat mir erstmal das Blut untersucht, und dann, als dabei nichts aus dem Lot schien, einen Coktail verschrieben aus Histaminblockern und Hochsetzen meiner Psychomedis, die ich gerade loswerden wollte. Gebracht hat es nicht viel - durch die Histaminblocker bin ich nur noch müder, um nicht zu sagen schon morgens erschöpft, und die Erhöhung der Psychopharmaka blieb gänzlich ohne erkennbare Wirkung. Also habe ich für nichts 3 Monate erfolgreiche Reduktion weggeworfen. Aber nutzt ja nix - auf ein Neues.

Ich habe eine andere Theorie, seelischen Stress mit und um meine Eltern, das innere Kind hat große Not. Das Mittel der Wahl bei kindlichen Schmerzen, so habe ich es verinnerlicht, ist Kauen, also esse ich, was mir in die Finger fällt.

Mittels Aufstellungsarbeit konnte ich einen Knoten gut lösen und bin nun ein Stück weit erwachsen weiter gekommen, aber die Nöte sind weiterhin da und brauchen ganz deutlich etwas völlig anderes als Nahrungszufuhr. Es bahnt sich nämlich ein Überessen mit Übelkeit und Ekelgefühlen an, und ich bekomme es nicht gestoppt.

Also doch eine Woche Heilfasten (oder mehr?)?

Mein Gewicht stagniert auf hohem Niveau und mir geht es, obwohl an vielen Fronten (Arbeit, Familie, Finanzen) eine relativ entspannte Atmosphäre eingekehrt ist, immer schlechter. Am liebsten würde ich in eine Klinik einrücken - 3 Monate und länger. Ich sehne mich nach Ruhe!

Wechseljahre - bin wohl noch nicht ganz durch, aber bislang (seit 7 Jahren nun schon) verliefen sie sehr gemäßigt. Keine Wallungen, keine Abstürze, toitoitoi. Die Haut, ok, wird immer trockener, die Muskulatur baut ab trotz Bewegung. Aber das ist der Lauf der Dinge, und abwenden kann ich es nicht, nur lindern.

Fazit, es wäre echt gut, den Dreh auf eine Heilfastenzeit zu kriegen und danach wieder neu ins Intervallen zu kommen. Momentan schaffe ich nicht mal 24 Stunden...

Liebe Grüße von einer derzeit etwas gefrusteten Christiane



--
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am 07.06.2019 um 19:21 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1636

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Regenwurm am 07.06.2019 um 19:41 Uhr ]

ach so, 57 - ich bin 57.

Unser beider Austausch darunter hatte ich gar nicht mehr auf der Platte und jetzt erst wieder gelesen, und du hast richtig gute Denkanstöße gegeben, die ich mir auch zum Teil selbst schon gesagt, aber nicht zugestanden habe.

Meine Hündin ist krank, sie hat eine Entzündung und schont ein Vorderbein, leidet auch wohl sehr unter der sommerlichen Hitze, so dass wir kaum mehr weiter laufen können. Damit fällt weg, womit ich noch halbwegs auftanken konnte, was so manchen Stress kompensiert hat.

Aber generell ist die gesamte Situation für mich sehr kräftezehrend. Mein Mann arbeitsunfähig an der Schwelle zur Zwangsverrentung (was ja gar nicht schlimm ist und in seinem Fall auch nicht mal weh tut), bombardiert mich quasi pausenlos mit seinen Belangen und Wünschen, schon eine krass andere Situation als unsere Wochenend-Ehe... Meine Eltern brauchen mehr und mehr Unterstützung, so dass ich nun oft auch zweimal in der Woche hinfahre (einfach eine Dreiviertelstunde), und ich mache mir Sorgen und darf aber nicht wirklich helfen.

Auf der Abeit ist es anspruchsvoll, fordernd und fördernd, ich fühle mich wohl, aber daist auch immer etwas schmurgelnd. Doch im Großen und Ganzen komme ich nun in ruhigere Fahrwasser. Das ist eine gleichbleibende Belastung, die gerade so leistbar ist, wenn nichts anderes an mir zehrt. Gerade das kann ich aber leider momentan nicht so bestätigen... Und dazu fehlen jetzt noch die Zeiten nur für mich. Die Waldspaziergänge, das Buddeln in der Erde, Ruhe zum Lesen, Kreatives.

Die innere Anspannung steigt immer höher und ich esse gewohnheitsmäßig dagegen an, denn Kauen entspannt mich... Dadurch tut es das Gewicht der Anspannung aber mehr und mehr gleich...

Deine Idee mit dem Testballon - 15 Tage strenge Struktur nach Plan - das werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren. Vielleicht kann ich damit auch das Gewichtsding angehen, vielleicht gleichzeitig kurz Heilfasten...

Ich danke dir für diese Impulse, das war vielleicht gerade der Schubser, den ich noch brauchte!

herzlichst
Christiane

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am 13.06.2019 um 11:19 Uhr
... hat Grün-Tee geschrieben:
Grün-Tee
Grün-Tee
... ist OFFLINE

Beiträge: 20

Hallo!

Ich habe meine ersten Aufbautag. Bin ich richtig hier?

Heute morgen stand ich wie die Kuh vorm Tor. Was soll ich jetzt essen, worauf habe ich Lust? Völlig unschlüssig...

Ich weiß, erstmal leichtverdauliche Sachen um alles wieder in Schwung zu bekommen, aber einfach ist tatsächlich anders.

Erstmal ein Glas Buttermilch getrunken und eine Banane gegessen. Ich habe aber noch Hunger... Eigentlich könnte ich jetzt ein Brathänchen aka Broiler essen.

Das Fasten war wahrscheinlich doch zu kurz um gleich gravierende Veränderungen zu bewirken, wie z. B. eine Verkleinerung des Magens, aber ich werde mich zusammen reißen und es langsam angehen lassen.

Ich möchte wirklich wieder hauptsächlich vegetarisch essen. Das ist mir schon mal 3 Jahre gelungen und hat mir auch gut getan. Mein Mann kam dann mal nach all der vegetarischen Zeit mit Senf am Mundwinkel nach Hause! Ich musste trotzdem lachen. Besser als Lippenstift, aber dann bin ich auch wieder in alte Muster zurückgefallen.

LG
Grün-Tee

--
Das Leben ist schön, von einfach war nie die Rede.
(Quelle Internet)


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am 14.06.2019 um 14:23 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1636

Hallo Grüntee,

das ist hier wie im Fastenforum - du kannst irgendwo dazukommen oder auch ein eigenes Thema aufmachen. Vielleicht schaust du von wegen Aufbauen auch mal bei den Infos nach, da hat Tonia ja supergut zusammengetragen, ich glaube, es gibt auch eine Beispielwoche! Natti guckt halt nicht täglich rein, ist ja auch ein Langzeitprojekt...

Ich wünsche dir einen runden Abschluss deiner Fastenerfahrung durch achtsames, sanftes Aufbauen, und vielleicht lesen wir uns ja mal wieder im Fasten

Grüßle Christiane

--
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am 15.06.2019 um 06:28 Uhr
... hat Grün-Tee geschrieben:
Grün-Tee
Grün-Tee
... ist OFFLINE

Beiträge: 20

Hallo Christiane!

Danke für Deine Wünsche!

Die letzten beiden Tage waren nicht einfach. Am ersten Tag habe ich 3 Pellkartoffeln mit etwas Öl und Salz gegessen. Super lecker!

Es ist aber nach wie vor nicht einfach, nicht in altes Essverhalten zurückzufallen. Verdauung hat funktioniert, das freut mich. Die Gewichtsentwicklung überrascht mich auch positiv.

Wir werden uns sicher hier weiter über den Weg laufen.

Ich lese nach wie vor mit, aber bin im Moment ein wenig am "Internetfasten".

Ganz lieben Gruß!
Grün-Tee

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am 21.06.2019 um 09:00 Uhr
... hat natti geschrieben:
natti
natti
... ist OFFLINE

Beiträge: 297

Liebe Christiane,
es tut mir riesig leid, dass ich jetzt seit einigen Wochen nicht mehr hier war (auch alles am Limit, auch mit schönen Dingen wie (gelungene und willkommene) Hochzeit eines Kindes, aber trotzdem...); ich hoffe, Du konntest inzwischen etwas zu Deiner eigenen Mitte vordringen. Denn das, was Du beschreibst mit Mann und Eltern, daneben noch Job und Haus (wenn ich das recht erinnere) - das genügt schon, um aus dem Lot zu kommen!

Ganz ungefragt vielleicht bzgl. Eltern (bei mir ein Riesenthema wegen meiner sehr fordernden Mutter), und vielleicht ist das auch für den Umgang mit Deinem Mann wichtig, ein Rat, der mich ein Stück weit (ganz geht es nicht, und das ist ja auch gut so, man will ja nicht kalt und unberührbar sein): Mach', was Du meinst, was eine gute Tochter/gute Ehefrau tun würde. Aber nicht mehr und nicht anders und schon gar nicht das, was von Dir ein- und angefordert wird; nicht sorgen, was alles ginge, wenn sie anders wären/sich anders verhalten würden; etc. etc. Der Schlüssel bist Du selbst: Was kannst Du leisten, was willst Du leisten? Und nicht die anderen: Was sollst Du leisten, was musst Du leisten?

Mit Deinem Mann finde ich es fast noch schwieriger, da Ihr ja viel beisammen seid und damit längere Auszeiten gar nicht möglich sind (vielleicht daher auch Deine "Fluchtgedanken" in Richtung Klinik etc.). Möglicherweise müsst Ihr (und ich fürchte, Du) hier Klarheiten herstellen: Wieviel kannst Du für ihn tun, inwieweit kannst Du ihn - emotional und praktisch - unterstützen, wo brauchst Du aber auch von ihm emotionale und praktische Unterstützung? Wie können Abläufe anders gestaltet sein? Ich weiss, dass viele das nicht gut hinbekommen, aber vielleicht ist er ja ein rationaler Typ, mit dem man wirklich vereinbaren kann: Morgens und nachmittags sprechen wir jeweils zu einer festgelegten Zeit/festgelegtem Punkt (Kaffeetrinken, ...) über seinen Zustand etc. etc. - aber ansonsten nur, wenn es dringende, akute Veränderungen gibt. Also für Dich und für ihn in der Gemeinsamkeit seine Situation nicht als Dauerthema aufrufen, sondern ihm einen Platz zuweisen. Dass das nicht immer funktioniert, ist mir klar, aber es kann helfen, dass Du Dich den Problemen dann widmen kannst und nicht als Dauerschleife...

Alles nur Überlegungen - ich hoffe, irgendetwas hilft!
Ganz liebe Grüße
Natti


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Tonia Tünnissen-Hendricks
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