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Forenthema: Aufbauen, bewußt genussvoll essen, Fastenerfolge halten - Austausch!

» Forum: Aufbautage - Richtig Essen nach dem Fasten

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am 13.04.2021 um 12:56 Uhr
... hat natti geschrieben:
natti
natti
... ist OFFLINE

Beiträge: 479

Liebe alle,

ich werde versuchen, nicht mehr täglich nach neuen Nachrichten zu schauen - aus genau dem Grund, den Wombat nannte: Ihr seid schon so etwas wie meine "Stütze" und mein Support (wie oft habe ich in der Osterwoche daran gedacht, was ich wohl hier posten würde, wenn...), aber ich will das nicht zu stark machen. Was, wenn es hier dann länger keine Einträge gibt (oder im IV-Threat?! ). Funktionieren soll mein neues (naja...) Konzept schließlich auch ohne täglichen Erfolgsbericht. Lieber gelegentlich hereinschauen, Eurer Unterstützung gewiss sein, aber nicht zum Fixpunkt machen. Wer mich kennt, weiss aber, dass ich dann trotzdem immer noch genug schreibe

@Wombat: Ich bin ganz bei Dir, was Bewegungsfreude, Leichtigkeit, Verwunderung über die Schwierigkeit von "ein bisschen", Verzicht auf Nachrichten (hatte ich über die Ostertage), Neues Genussessen etc. angeht Aufregen und giftig-Sein geht aber immer noch so wie vorher .

Bei mir ist die Waage tatsächlich konsequent jetzt wieder bei der 58 , wenngleich meine Gesamtverfassung variiert. Seit Tagen bin ich vor lauter Arbeit nicht mehr zu den 10.000 Schritten oder sonstiger "Fitness" gekommen , umso mehr freut mich, dass der Verzicht auf Süß, Alkohol und Zwischenmahlzeiten offenbar genügt. Und mehr Schritte sind für heute abend fest eingeplant, dass sollte anders sein. Da fehlt der Hund...

Ich habe übrigens für mich das Gefühl, dass ich gewichtstechnisch besser damit fahre, von einer normalen 3-Mahlzeiten-Abfolge auszugehen und dann mal einen ganzen Tag oder eine Mahlzeit auszulassen. Als ob der Körper sich ansonsten schlichtweg umstellt auf weniger Stoffwechsel und damit weniger Verbrauch und nicht - wie gewünscht - auf gleichen Verbrauch bei geringerer Zufuhr.

Und zur Aufmunterung noch: Gestern hat's mich nachmittags (wenigstens nach dem Essen!) gepackt: Zack, waren mehrere Lindor-Kugeln und Ostereier einfach so weg... , und abends habe ich auch noch Nüsse gegessen, obwohl ich eigentlich pappsatt war. Aber ich bleibe dabei: Nicht unterkriegen lassen, sondern (das ist übrigens neu) GLEICH wieder zurück in das gewünschte Verhalten wechseln, nicht "ach, ist auch egal, morgen wieder neu".

Ich hoffe, allen anderen geht's gut - Christiane klingt besser im IV-Threat, das ist schön, auch Acqui ist da aktiv. Bea kommt hoffentlich gut klar - sonst melden, dafür ist der Threat ja da!

Gutes Genuss-Essen weiterhin
Eure
Natti


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am 13.04.2021 um 21:04 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 2013

Einen schönen guten Abend euch Lieben!

Ich habe mich lange nicht gemeldet, aber mir geht es wieder ganz gut - es fällt mir oft der Spruch aus der ersten Reha ein (von jemand anderem, die viiiel schlimmer dran war als ich): man muss nicht jedem Schmerz die volle Aufmerksamkeit schenken. Manchmal liege ich fast auf der Lauer, ob nicht irgendwo doch was zwickt? Aber momentan zwickt es nur noch an einer Stelle, und das lasse ich morgen abklären.

Letzte Woche hatte ich wieder Probleme mit dem Schlafen, habe mich auch der Völlerei hingegeben, was die Mattigkeit zusätzlich gefördert hat: meine geliebt-gehasste Kokosschokolade gefuttert und mehrere Tüten Lakritze, nun kommt das Zeugs für eine Weile nicht mehr ins Haus!

Bei der Kokosschokolade möchte ich einen Fortschritt verkünden: die 200 g Tafel war nicht bereits auf der
Heimfahrt vom Supermarkt verschlungen, ich hatte 1,5 Tage was davon und habe zwischendurch auch noch an was anderes gedacht. Wer denkt, das ist jetzt aber übertrieben, irrt leider. Und es war die erste Tafel in dieser Saison (die gibt es nur im Winterhalbjahr) und ich möchte keine zweite - auch ohne, dass mir davon übel geworden ist. Und nein, ich werde nicht testen, ob nicht doch nach einer zweiten Tafel dieses süß-bittere Suchtgefühl wieder kommt.

Und damit bin ich bei deinem Beitrag "zur Aufmunterung", Natti: Es gibt Fortschritte, auch wenn es Gänsefüßchen sind, und die gilt es zu erkennen und zu feiern, selbst, wenn tausend innere Stimmchen meinen es klein reden zu müssen. Und natürlich gibt es auch Rückschläge - das gehört einfach dazu. Rückschläge kann man aber angucken und daraus lernen, welche Auslöser es gibt, wo die Schmerzpunkte liegen, sich überlegen, mit welcher (liebevollen) Strategie wir dem beim nächsten Mal begegnen möchten. für mich auch immer die spannende Frage: wo war der "Point of no return"? Denn die Spannungskurfe steigt überproportional an, und ich wehre mich lange, bevor ich dem Suchtdruck erliege.

So arbeite ich bereits seit 9 Jahren und komme mehr und mehr aus dieser Spirale des emotionalen Essens heraus.

Hach ja - seufz - als ich eure Beiträge in den letzten Tagen gelesen habe, war ganz viel in mir, was ich dazu schreiben wollte, aber schon das Antworten denken hat mich erschöpft. So bleibt mir nur das innerliche Nicken, das ich beim Lesen hatte, mit euch zu teilen. Ich freue mich sehr über unseren Austausch, über eure Beiträge, die mir zeigen, wir sind nicht alleine mit unseren Themen, ihr habt sie auch - ein wenig anders, aber doch im Kern ähnlich. Auch wenn ich nicht immer zu allem was schreiben kann, weil mir dazu die zeitlichen Ressourcen und die Konzentration fehlt, nehme ich Anteil und fühle mich wärmstens verbunden.

Heute habe ich fast drei Stunden Emails beantwortet und Rückruflisten abtelefoniert - es gibt Zeiten, da ballt sich einfach alles. Dazwischen noch die Eltern besucht - ist einfache Strecke eine Stunde Fahrzeit- und mich um die überfällige Autoreparatur gekümmert. Dieses viele Sitzen - im Auto, am PC...) ist zudem gerade Gift für meinen geplagten Rücken.

Noch habe ich viele Fragen und wenig Antworten, aber es schaut so aus, als ob ich doch kürzere Fastenphasen machen dürfte - also eine Woche oder so. Momentan komme ich aber mit einem Nulltag im Intervallfasten prima klar (auch mein Gewicht bleibt stabil bei um die 58 kg!!! - möchte in dieser Woche einen zweiten einführen. Vielleicht wäre das eine gute Dauerlösung.

Drei Mahlzeiten an den Esstagen fände ich auch ok, Natti, aber das Problem ist bei mir nicht die Zahl der Mahlzeiten - das ist im Grunde nämlich nur eine: ich beginne mit irgendeiner Mahlzeit und kreise danach nur noch um Nahrungsaufnahme. Das nervt mich kolossal. Diese Nahrungspausen aus dem "Schlank im Schlaf* / Insulintrennkost" von 5 Stunden einzuhalten (hatte ich mal und hat total gut getan!) schaffe ich nur, wenn ich unterwegs bin - zuhause steigt die innere Spannung derartig, dass ich mit Kauen gegensteuern muss (obwohl ich keinerlei Hungergefühle habe). Und das sind dann häufiger die weniger optimalen Leckereien, die ein Verlangen nach mehr auslösen. Wie schon oben geschrieben, ich werde darauf achten, nichts mehr von diesem leeren Kram im Haus zu haben. Vielleicht hat ja jemand von euch dazu eine Idee, wie die Anspannung anders zu regulieren ist? Kaugummi ist kein guter Plan, mein Zahnstatus lässt das nicht zu.

Ach ja, zum Thema Hund: es ist ein absolut perfekter Plan: Seelentröster, Bewegungsmotivator, Immunsystembooster, Therapeut, das ultimative Mittel gegen Einsamkeit und Unverstanden Sein, ja, ich wüsste keinen Grund, keinen Hund zu haben.

Es gibt so viele Rassen mit so unterschiedlichen Anforderungen, da findet wirklich jeder den passenden... Ich habe einen Berner Sennenhund, der macht massig Dreck, verliert Haare ohne Ende das ganze Jahr, man braucht ein großes Auto, wenn man noch andere Leute außer den Hund transportieren möchte oder muss (lange Zeit blockierte meine im Polo die ganze umgeklappte Rückbank samt Kofferraum - nun habe ich wieder einen Kombi), aber: rückenschonende Größe (kann am Halsband gehalten werden ohne Bücken, damit entfällt das nervige An- und Ableinen). Durch die Höhe ist er unten rum nicht so nass bei Schietwetter. Meine ist auch nicht wirklich wasserliebend (heißt, geht nicht in jede Pfütze und jeden Bach), damit stinkt nicht immer alles nach "nasser Hund" Sie kläfft nicht - das würde mich wahnsinnig machen! - braucht nicht so oft Bewegung, aber wenn, dann geht sie auch mit (wir laufen regulär täglich unsere 12-20 km in drei Runden, sogar jetzt, wenn auch langsamer), aber ich kann sie auch 6-7 Stunden allein lassen, wenn ich arbeite. Familientauglich, gutmütig, ruhig, verschmust, sehr anhänglich...

Es lohnt sich immer, sich vorher über die Rassen zu informieren. Wer sich einen Terrier holt, sollte gleich ne Großpackung Oropax mitkaufen und die Nachbarschaft versorgen, falls kein Einfamilienhaus in Alleinlage zur Verfügung steht (und je kleiner umso lauter). Der darf wegen dem Jagdtrieb nicht abgeleint werden usw. Ein Labbi geht in jede Pfütze, hat immer Hunger und frißt alles - was einem schon mal die Angst-Schweißperlen auf die Stirn treiben kann, wenn wieder so Psychopathen Giftköder auslegen. Und bei Mixen sollte man gucken, was da so drin steckt - das schlägt ja dann unter Umständen durch. Tierschutzhunde sind übrigens viel besser als ihr Ruf, unheimlich dankbar und anhänglich - da sind wir uns einig, nicht wahr, Aqui? Ach ja, wer parterre wohnt wie ich, der kann sich auch was großes schweres gönnen, wer das Tier aber womöglich eine Treppe hochtragen muss, sollte auf das Gewicht und die eigene Kraft achten. Nicht auszumalen, wenn ich mit meinen Rückenproblemen die 40 kg in den Kofferraum wuchten müsste, weil sie nicht mehr hoch springen kann... Wenn das notwendig wird (sie ist schon ziemlich alt), muss ich mir eine Rampe basteln.

Wer mal einen Hund hatte, wird mir zustimmen: ein Haus ohne Hund ist irgendwie leer...

Ganz liebe Grüße (bevor ich das Forum hier mißbrauche und euch langweile)

Christiane

--
Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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am 14.04.2021 um 00:50 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist OFFLINE

Beiträge: 1849

Hallo ihr Lieben,
eigentlich war ich auf dem Weg ins Bett, hab aber noch mal kurz ins Forum geschaut, bevor ich den PC runter fahren wollte. Mein Hund wärmt bereits mein Bett vor (ja darf sie!!!)

Und ich kann Christiane nur recht geben, ohne Hund oder Haustier ist das Haus leer und ja.... man sollte sich Gedanken machen, welcher Hund zu einem passt vom Wesen her. Einen Hund aus dem Tierschutz zu nehmen, den man nicht kennt, ist natürlich mehr ein Risiko, als einen Hund aus dem hiesigen Tierheim zu holen, den man "ausprobieren" kann. Aber das Universum hat es da immer gut mit mir gemeint. Es gab nie Probleme, die wir nicht bewältigen konnten. Und mein "Ü-Ei" passt hervorragend zu mir. Sie kam ja extra für mich frisch aus Ungarn aus dem Tierschutz. Ich wußte nur, dass sie sich mit Katzen verträgt, das war ganz wichtig, dass sie ein Handicaphund ist, sich mit anderen Hunden versteht, mehr wußte ich nicht. Sie war halt eine Internetliebe und lebt nun bereits seit 2 1/2 Jahren bei mir.
Christiane, wir beide wissen, wie es mit der "Liebe auf dem ersten Blick ist" nicht wahr?
Einem Tier ein neues Zuhause zu geben, wenn man weiß, dass es kein schönes Leben bisher hatte, ist für mich was anderes als sich einen Welpen vom Züchter zu holen. Ich hab beides gehabt, ich würde immer wieder einen Hund aus dem Tierschutz nehmen, egal ob In- oder Ausland.

Natürlich kann ich auch verstehen, dass andere sich einen Rassehund vom Züchter holen, aber auch da sollte man sich schon vorher schlau machen, was welche Hunderasse für Charaktereigenschaften hat und natürlich auch wie groß sie werden. Ein Berner Senne bei mir wäre schon etwas groß, und den bekäme ich auch alleine nicht die Treppe hoch, wenn er nicht mehr könnte. Auch danach hab ich mir den Hund ausgesucht. Sollte schon kein Mini sein, aber nur bis 20 kg, falls ich sie mal tragen muß.

Auch wenn ich jetzt nur was zum Thema Hund geschrieben habe, hat wenig mit Aufbauthread zu tun aber ich bin ja sowieso beim Intervallen. Leider bin ich noch nicht bei den 58 kg, über die ich mich unterdessen auch schon sehr freuen würde, aber ich arbeite dran, wenigstens gedanklich. Ich halte mein Ziel im Auge.

Natti, es gab auch schon mal eine Zeit, wo sich kaum was getan hat im Forum, irgendwie so eine absolut ruhige Phase, man schaut rein und nix ist passiert. Dann gibt es Phasen, da schaut man einen Tag mal nicht rein und braucht erst 1/2 Std. um wieder auf dem laufenden zu sein.
Aber das schöne ist, dass man sich irgendwann wieder "trifft" , sich wieder austauscht, Unterstützung bekommt, motiviert wird weiter zu machen, obwohl man am liebsten abbrechen würde und man anhand der Erfahrungen bei anderen schauen kann, ob es was für einen selber ist. Man sieht ab und zu Parallelen und probiert es gerne selber aus.

So nun gehe ich dahin, wo bereits meine Fellnase ist.
Gute Nacht
Aqui


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am 14.04.2021 um 08:39 Uhr
... hat natti geschrieben:
natti
natti
... ist OFFLINE

Beiträge: 479

Guten Morgen!

Musste natürlich doch mal schauen - soviel dazu , dass ich nicht täglich usw. usw Macht der Routine

Wir hatten zu Hause einen Dobermann, als ich ein Kind/Jugendliche war - meine Aufgabe war der tägliche Großspaziergang = am Fahrrad. Anders ist diese Rasse nicht müde zu bekommen Habe ich sehr geliebt (natürlich nicht "scharf" gemacht, aber ein Unterschied zu anderen Hunderassen war schon da, und der Jagdtrieb (und die Geschwindigkeit!) enorm). Den wird's im Alter aber sicherlich nicht (mehr) geben Ich bin seit jeher auch ein Fan des Hunds, zu dem man sich nicht bücken muss Und meine Tochter würde wahnsinnig gerne einen Berner Sennehund haben - aber das ist in der Stadt (wir haben zwar Platz, aber zum einen dann doch nicht soviel für den vielen Schwanz und den vielen Hund und 2. Stock Altbau ist für einen Hund (Hüfte) Gift). Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob sie sich über die Größe der K...haufen im Klaren ist Ich hoffe ja auch, dass es noch ein Weilchen dauert, bis sich die Frage stellt...

@Christiane: Ich bin so froh zu hören, dass es Dir wirklich soviel besser geht! Und Du hast genau recht: Ein gewisses Maß an Ignorieren ist schon gut. Las gestern über Ludwig XIV und was der auszuhalten hatte - krass Mäuse-Klick

Sehe die Konsequenzen immer im Vergleich Schwiegereltern - Eltern - bei mir viel "Gejammere" (direkt proportional mit der Bereitschaft zu KG und Eigeninitiative) und bei meinem Mann das Gegenmodell, totales Ignorieren, bis hin dazu, dass man nicht mal sagen kann, ob man Bauchweh oder Kopfweh hat. Das ist auch nicht ideal (schon gar nicht, wenn wirklich etwas ist), aber der Mittelweg schwebt mir so vor: Wenn man was hat, muss man das auch merken und auch was tun, und jammern ist jedenfalls nicht "etwas tun". Seinen Körper kennen und schätzen, aber nicht zum Mittelpunkt machen. Und nicht jedes wehwehchen verlangt Aufmerksamkeit. Eine meiner Töchter war bis vor einiger Zeit so: Sobald sie anrief, bekam man erst einmal 15 Minuten das ärztliche Bulletin, ob es an der Nase gejuckt hatte und ob sie eine Viertelstunde lang wach gelegen hatte... brrr! Insofern: Super, dass es aufwärts geht, nicht übermütig werden und hoffentlich bald alles besser (trotz langer Autofahrten, das ist natürlich Gift!) und vielleicht sogar gut!

Kokosschokolade würde mich nun tatsächlich kalt lassen Werde sie für Dich aufheben Das Kreisen der Gedanken ums Essen ist natürlich eine ganz fiese Begleiterscheinung. Umso bemerkenswerter, dass Du da bist, wo Du stehst! Und in den guten Zeiten auch so positiv mit den Rückschlägen/dem Ausprobieren/dem Nicht-Schaffen umgehst! Hoffentlich auch hier, dass sie anhalten und Du "im Rhythmus" bleibst!
Weil Du von dem "Abnehmen im Schlaf" schreibst: Ich bin ja auch überzeugt, dass abhängig von der Situation unterschiedliche Konzepte greifen. Vielleicht bist Du da jetzt vorbei, brauchst Du andere Modelle und eine andere Vorgehensweise. Ich merke, dass es oftmals bremst, wenn ich denke "früher habe ich doch auch", weil es den Raum für das Jetzt blockiert. Inzwischen z.B. kann ich sehr viel lockerer mit Druck umgehen, weil ich gemerkt habe: Ich kann ihn aushalten, mir fällt in kritischen Situationen etwas ein. Das zuzulassen, hat Jahre gedauert - weil ich mir das gar nicht zugestanden habe. Da hat geholfen, den Körper/Geist/Arbeitsalltag schlichtweg mal zu beobachten - so, wie wir das während der Fastenzeit auch tun.

@Acqui: Hunde sind ja auch so anpassungsfähig (in Maßen natürlich) - und da ja bei Dir bis auf die Katze wenig Konkurrenz ist, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass jeder Hund sich bei Dir total wohlfühlt. Tierheim/-schutz traue ich mich nicht so recht, aber eigentlich geht's mir so wie Dir: Da sind so viele, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht "gepasst" haben...da müsste auch für einen selbst etwas dabei sein.
Und ja, lustig, wie doch viele Personen über Jahre hier dabeibleiben /wiederkommen - mein übliches Fastenzeit-Fasten hat immer wieder dieselben zusammengeführt, die oftmals das Jahr über gar nicht sehr präsent waren. Man entwickelt ja doch eine Anhänglichkeit...

Gestern nachmittag habe ich dann übrigens kräftig danebengelangt - zum Mittagessen schon zu viel, dann doch die Tüte Ostereier zwar nicht geleert (dafür war sie zu groß), aber doch kräftig reduziert.

Aber heute wird ein Auszeittag, habe ich mir fest vorgenommen, und da ich wieder einmal lauter Termine habe, wird das auch schon fast zwangsläufig gehen. Musste aber schon an Euch denken: Frühstück ist normalerweise unproblematisch für mich auszulassen, aber heute morgen habe ich natürlich HUNGER. Die Psyche ist schon schräg drauf

Wünsche Euch einen sonnigen Tag
Natti


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am 18.04.2021 um 09:08 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1284

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von LuChia am 18.04.2021 um 09:10 Uhr ]

Zitat:


natti schrieb:

Las gestern über Ludwig XIV und was der auszuhalten hatte - krass Mäuse-Klick




Sachma, das waren ja wirklich unvorstellbare Torturen, welchen dieser Mensch ausgeliefert war! Und seine Untertanen- aufgeschnitten zu Forschungszwecken! In jener Zeit war es wohl tatsächlich gesünder, sich keinen Arzt leisten zu können und einen großen Bogen um diese Spezies zu machen- gerade, wenn es einem nicht so gut ging!
Deine Tochter hat die sehr auf sich und ihr Befinden konzentrierte Phase ja offensichtlich wieder hinter sich gelassen und es gibt nun auch für dich wieder interessantere Themen mit ihr am Telefon?
Ein Wandeln zwischen den Extremen in Literatur und Real life : O )

Bis zum Decken unseres Frühstückstischs werde ich nun noch ein wenig warten, das muss erstmal alles raus aus meinem Kopf…

Liebe Natti, ich wünsche dir weiterhin eine gute Balance zwischen Genuss und Verzicht und eine sonnige, schöne Frühlingszeit!


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am 18.04.2021 um 12:31 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 2013

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Regenwurm am 18.04.2021 um 12:38 Uhr ]

Mäuse-Klick

bin ich gerade drüber gestolpert - für die basischen unter euch liest sich lecker!

Den link von Ludwig xIv musste ich abbrechen, hat mir den Magen gehoben, spätestens bei der Gaumenplatte! Aber der Typ war ja geistig auch etwas daneben, besessen, wenn er das alles mitgemacht hat um der Glorie willen. Intelligenz geht manchmal bei Inzucht baden...

Jammern ist nichts dagegen tun - das ist wieder einer der Sätze, die treffen und zutreffen und hoffentlich die Energie liefern, zu ändern - und morgen, wenn ich wieder bei Doc antreten darf, auf radiologische Nachsuche zu bestehen. ich bin wirklich kein Freund, mich ständig dieser Strahlung auszusetzen, aber nach vier Wochen sich stetig verschlimmernder Schmerzen - trotz OP - mag ich einfach nicht mehr Versuchskaninchen spielen.

Mein Appetit ist ungebremst - Ablenkungsessen. Wirklich gut geht es mir nur während eines ruhigen ausgedehnten Waldspaziergangs. Euch allen einen entspannten Restsonntag!



--
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(Kirkegaard)


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am 20.04.2021 um 12:26 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 2013

Ups, ruhig hier...

Heute ist Esstag, und "bewußt und genussvoll" kann ich schon gut. Leider auch sehr ausgiebig. Die Sonne scheint und lockt nach draußen - mal sehen, was ich achtsam und langsam zuwege bringen kann.

Morgen soll wieder genullt werden, so ist der Plan, da habe ich Eltern auf dem Programm, heißt Ablenkung, und so wird es sicher auch nicht allzu schwer, der Nahrung aus dem Weg zu gehen.

Vielleicht steht in meinen Zielen demnächst auch ein einziger Zuckertag pro Woche Heute hatte ich schon reichlich: Feigen, Stückchen 85%ige Schoki, die letzten beiden Lakritzschnecken... Wäre schön, wenn es bei heute bliebe.

Euch allen viel Erfolg! Was machen die Basischen Vorsätze? Teilt doch gern mal ein paar Essenspläne mit uns! Inspiriert mich sehr!

--
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am 21.04.2021 um 17:03 Uhr
... hat natti geschrieben:
natti
natti
... ist OFFLINE

Beiträge: 479

Einen Gruss in die stille Runde - wobei im Intervallfasten ja einiges los ist

Ich könnte mich gerade - eigentlich war ich gut dabei - gestern zwar nicht der Tag Auszeit (zähle ihn aber als solchen), weil zwischen Mittagessen und Abendessen des Folgetags noch ein Frühstück war, aber stabilisierend auf alle Fälle. Heute dann ein Haps zum Frühstück, und um 16 Uhr "Mittagessen" (weil bis dahin Termine). Und da habe ich zwar maßvoll herzhaft gegessen, und zunächst auch nur ein Schälchen Pudding, aber dann noch gleich zwei hinterher, noch ein paar Kekse und noch Schokolade. Und das alles ohne geistige Umnachtung... Während ich dies schreibe, schnell noch drei Lindor Kugeln dazwischengeschoben. Dabei hatte ich eigentlich das Gefühl, dass die Regel "Süß nur am Wochenende, und Nachtisch darf sein" wirklich ordentlich funktioniert und dauerhaft funktionieren kann

Setzen wir mal die Analysebrille auf: Auslöser war der Klassiker: Telefonat wegen eines Rechtsstreits, der uns aufs Auge gedrückt worden ist und durch die Gegenseite sehr, sehr unschöne Erlebnisse produziert. Leider unausweichlich, da langfristige Folgen, denen man sich nicht entziehen kann. Also Stressessen. Und "unkonzentriertes" Essen. Dann noch ein Pläuschchen hintendran, und - zack - war der Keks angeknabbert und der Pudding weg und überhaupt. Und dann steht da die Tüte Lindor am Arbeitsplatz - angesichts eiserner Regel sonst kein Problem (witzigerweise übrigens am Wochenende, wo dürfte, nicht sonderlich attraktiv). Aber jetzt...

Alles nicht schlimm, das weiss ich auch , aber lästig und ärgerlich und überhaupt.

Zweite Analyse: Ich bin zur Zeit - ähnlich wie Christiane es beschreibt - ziemlich "auf Essen gepolt". Ich schaffe zwar die Mahlzeiten ohne Zwischensnack und auch Auslassen etc., aber in den Gedanken bin ich viel dabei. Und blöderweise auf so eine subtile Weise, die sich gar nicht auf gezieltes Essen richtet, sondern eher allgemein. Wenn ich in mich hineinhorche, dann ist da gar nicht so viel an klarer Vorstellung, sondern eher so ein allgemeines "ich-will-essen"-Gefühl. Soooo möchte ich das nicht, eher selbstverständlich und gelassen. Denn anstrengend kann ich für ein paar Wochen durchhalten, aber nicht konsequent. Und gemäß dem Threat-Titel soll's ja genussreich sein

@LuChia - war gewissermassen erfreut zu lesen, wie Du Dich die letzten Wochen ernährt hast (im anderen Threat). Meistens klingst Du so bewusst, da tut es recht gut, dass es nicht immer der Fall ist. Aber meistens
Und ja, derzeit ist es sehr nett mit der Tochter - sie hat inzwischen eine richtig schöne Beziehung zu jemandem, und das stabilisiert und lockert offenbar total. Ich hoffe sehr, das ist belastbar...

@Christiane: Wie fies, dass Deine Rückenschmerzen doch nicht besser sind, am Anfang sah es ja so aus... Hat der Doc sich auf Weiteres eingelassen? Bei Magenproblemen wegen der Schmerzmittel hilft übrigens vielleicht - neben den Säureblockern und Magenschutzmitteln - auch ein "Trick" (kennst Du vielleicht aus den Schwangerschaften): Haselnüsse ganz, ganz lange zu kauen. Das beruhigt offenbar und tut meinem Magen gflls recht gut.
Du näherst Dich wieder dem Intervallen und einem regelmäßigen Ablauf - schön!
Und Dein Mann tut Dir leid, irgendwie süß. Aber man muss ja auch der Typ "ich-lass-mich-mal-verwöhnen" sein - ich bin eher so ein Kontrollfreak, und Überraschungen und Unterordnung unter die Vorstellungen anderer ist nicht so mein Ding Dafür bekommen andere aber auch alles perfekt organisiert (was mich dann gelegentlich auch meckern lässt, ich müsste alles machen).

@Acqui: Was macht der Fortschritt, näherst Du Dich dem Zwischenziel? Und wenn schon kein Garten (mehr), dann aber doch jede Menge Pflanzen auf dem Balkon und im Haus, oder?

wünsche Euch allen keine "Einbrüche" und gutes Körpergefühl - besser als bei mir eben jedenfalls

Natti


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am 21.04.2021 um 18:41 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1284

Zitat:


natti schrieb:

@LuChia - war gewissermassen erfreut zu lesen, wie Du Dich die letzten Wochen ernährt hast (im anderen Threat). Meistens klingst Du so bewusst, da tut es recht gut, dass es nicht immer der Fall ist. Aber meistens




Natti, auch meine Naschorgien sind ganz bewusst. Weshalb sollte man geistig umnachtet sein, wenn man Pudding, Schokolade, Kuchen und Kekse isst?
Ich fand die Osterzeit-genauso wie auch Advents- und Weihnachtszeit- herrlich. Naschen macht doch Spaß!
Weshalb gestattest du dir denn das Naschen nur am Wochenende?
Ich hab meine Zuckertage häufig, wenn ich arbeiten gehe und freue mich meist morgens oder oft auch am Abend davor schon darauf. Hab dann die herrlichsten Süßigkeiten in der Tasche und mittlerweile auch einen Vorrat bei der Arbeit geparkt. So lange es nicht täglich so ist und zwischendurch ordentlich gegessen wird, sehe ich da kein Problem. Wer fasten kann, kann auch naschen : O )
Wichtig ist mir aber auch dabei, dass es nicht zur Gewohnheit wird. Dann ist’s nichts Besonderes und macht keinen Spaß -schmeckt mir nicht- mehr. Aber nach ein paar Tagen oder einer Woche ist es toll, wieder richtig in Schweinereien zu schwelgen, finde ich : O )


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am 22.04.2021 um 11:55 Uhr
... hat natti geschrieben:
natti
natti
... ist OFFLINE

Beiträge: 479

Hallo allerseits!

Die Waage ist mein Freund: 58.3 Das kann aber eigentlich nur an rasantem Muskelschwund liegen, da soviel Arbeit anfiel, dass ich gestern tatsächlich bis 22 Uhr (und da wollte ich dann nicht mehr heraus) gerade mal 500 Schritte hatte. Auch nicht gewollt...

@LuChia: Nur am Wochenende Alkohol und Süß ist der Versuch, mir klare Routinen zu verodnen, die mir ein maßvolles und genußvolles Essen zu ermöglichen (und auch das Gewicht halten). Und so wie bei Acqui der Käse und bei Christiane die Lakritze locken, ist es bei mir die Schokolade. Einmal angefangen...
Der Effekt ist deutlich spürbar - zum einen schmeckt mir Schokolade deutlich weniger gut (das umzusetzen muss ich noch lernen - gegenwärtig ist es eher dieses: Hmmm, merkwürdig, da muss ich noch mal etwas anderes essen, kann doch nicht sein, dass die Schokolade gar nicht so gut schmeckt ), und die klare Regel macht es mir leicht(er) Maß zu halten. Und genau das möchte ich integrieren.

Heute ist ein neuer Tag, habe ein halbes Laugenbrötchen mit Käse und Leinsamen (die sind bei mir viel dabei - habe ich durchs Fastenbrechen im ersten Jahr schätzen gelernt: Joghurt mit ein bisschen Honig plus Leinsamen finde ich jetzt immer köstlich, der "Knack" spricht mich total an). Mittagessen dann schon gekocht, gibt's nachher mit allen, und die "Testhose" passt auch noch.

Komme gerade nicht zum Nachlesen im anderen Threat, hoffe aber das beste für und von Euch allen,
Natti


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