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Forenthema: Aufbauen, bewußt genussvoll essen, Fastenerfolge halten - Austausch!

» Forum: Aufbautage - Richtig Essen nach dem Fasten

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am 17.07.2021 um 13:03 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist ONLINE

Beiträge: 1849

Hallo natti,
ich möchte mich dann auch gerne noch mal hier melden. Bei mir ist es sonst auch ruhig geworden. Ich intervalle weiterhin, mal mehr mal weniger. Im Moment hab ich zu viele Einladungen. Mein Kühlschrank ist sehr übersichtlich, ich könnte nächste Woche fasten, aber das wird dann spontan und kann auch unterbrochen werden und wird dann nur ein längeres Intervallen. Bei mir sieht es ja so ähnlich mit dem Gewicht aus wie bei Dir vielleicht plus 5 kg, da bei mir die Schmerzgrenze nun absolut mit 65 kg erreicht ist, ich aber zwischen 61 und 62 kg schwanke und die im Auge behalte. Du weißt, mein Ziel auch unter 60, aber dabei auf nicht so viel verzichten wollen.
Sport ist immer noch so lala bei mir, viel mit dem Hund laufen, Rad fahren zwischendurch aber zu mehr raffe ich mich doch nicht auf. Ernährung ist ok, viel Gesundes, sehr bewußt, Süßes gar nicht in Form von Süßigkeiten und Kuchen, auch nix Salziges zum Knabbern beim Fernsehen, aber dafür gerne was mit Alkohol (Weinschorle, Procecco-O-Saft, Erdbeerbowle, auch mal ein Bierchen). Jeder hat so seine Schwachstellen. Eis würde ich sehr gerne essen, aber mein Gefrierfach ist zu klein, ich liebe Zitronen-Sorbet- mit Procecco - aber wenn wir mal unterwegs sind, gönne ich es mir gerne. Am liebsten dann die sauren Sorten, Zitrone, Joghurt und Buttermilch. Die Sahne dazu brauche ich nicht.
Ich werde mich weiterhin erst mal so über Wasser halten und vielleicht kommt ja eine Fastenwoche dazu. Wir bleiben in Kontakt.
LG Aqui


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am 27.07.2021 um 13:39 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 2013

Hallo Natti und Aqui,

ihr beiden seit so tapfer und konsequent dran geblieben... Dafür klopfe ich euch mal dicke auf die Schulter!

Ich habe nun die letzten Wochen versucht, meine Erkenntnisse aus dem Klinikaufenthalt zu integrieren, ist mir ganz gut gelungen - bis vor zwei Wochen. Berufliche Disharmonien, vieles, was mit meinem Wertesystem kollidiert, zuhause die üblichen Baustellen (heißt ja mittlerweile "anstrengender Alltag", und schon rutsche ich in die emotionale Essspirale. Vorher keinerlei Lust auf Süß, nicht mal auf meine 85%-Schokolade. Ich hätte auch den Lakritze weglassen können, wenn mein Mann den Suchtel in mir nicht mit einer Begrüßungstüte angefüttert hätte - lag drei Wochen ignoriert im Schrank, bis die stressige Phase begann.

Daraus habe ich gelernt, dass ich das Zeug echt nicht mehr kaufe. Mein Schweinehündchen hat sich aber einen neuen Trick ausgedacht, unterstützt von der altvertrauten Co-Abhängigkeit: ich kaufe dann für meinen Mann Snickers und Co und gehe dann aber auch selbst irgendwann dran... Das nächste, was erstmal von der Einkaufsliste gestrichen wird, weil ich eben weiß, wie das endet. Ich muss jetzt Prioritäten setzen, denn die letzten 2 Wochen haben mir zwei Kilo mehr beschert. Meine schönen Sommerröcke quetschen mich prompt ein, weil es natürlich wieder alles am Bauch sitzt. Geht so jetzt aber gar nicht.

Im Übrigen habe ich beim Lesen eurer letzten Beiträge ganz viel genickt und geschmunzelt. Es tut gut, nicht alleine zu sein!

Was mir gut tut, ist jeden Mittag und jeden Abend einen großen Salatteller zu essen, so wie uns die emsigen Küchenkräfte in der Klinik es geschnippelt haben. Das esse ich vor dem anderen, was eventuell auch noch auf dem Plan steht (Meinen Mann kriegst du mit Salat nur in homöophatischen Dosen) Vollwert- und mindestens 50 % Rohkost - das tut mir insgesamt gut, entlastet meinen Reizdarm. Ich sehe es an der Haut und spüre es am Schlaf. Das habe ich durch- und damit auch mein Gewicht gehalten. Und auch die Heißhungerattacken sind weniger geworden - bis vor 14 Tagen.

Gestern habe ich eine Fastenwoche gestartet, geht ganz gut, essen ist tatsächlich nicht so präsent im Kopf. Erst heute hatte ich Hungergefühle, kann tatsächlich mit leeren Kohlenhydratspeichern zu tun haben? Mmh, wieder ein neuer Denkansatz... Aber wenn sie ganz leer sind (Fasten), dann knurrt nix mehr. Das ist, dachte ich, der Effekt des geleerten Darms?

Einen netten und halbwegs trockenen Sommernachmittag wünsche ich euch... Freu mich, wieder mit euch in den Austausch zu gehen!

--
Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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am 28.08.2021 um 11:35 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 2013

Hallöle Natty und wer noch schaut,

eine neue Nachfastenzeit steht an, ein neues Besinnen auf das, was wir ja bereits wissen, gelernt und verinnerlicht haben, als wertvoll und richtig erkannt - und mir gelingt es dennoch nicht wirklich, es auf Dauer umzusetzen. Ärgerlich, entmutigend? Eher zum Schmunzeln, denn bei solchen Erlebnissen sehe ich doch immer das innere Kind, dass eben nicht strikt nach Erfahrungen und Gelerntem lebt, sondern seinen Impulsen folgt - wie schön, dass es auch dies noch so in uns gibt!

Ich möchte im Aufbau versuchen, einen Plan (den ich noch immer nicht habe) umzusetzen, damit die Verführerlis nicht zu früh zuschlagen und mich wieder in den Suchtdruck saugen. Geht so in Richtung überwiegend rohköstlich und frisch.

Mal sehen, wie es diesmal klappt, dazu ein bis zwei Intervalltage in der Woche durchzuhalten. Weiter abnehmen möchte ich nicht, bin nun gefühlt eher "zuwenig", meine Wunschfigur ist vitaler und muskulöser.

Wo stehst denn du gerade, und wie setzt du die Ernährungsstrategie im Alltag um?
Liebe Grüße

Christiane

--
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(Kirkegaard)


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am 31.08.2021 um 09:00 Uhr
... hat natti geschrieben:
natti
natti
... ist OFFLINE

Beiträge: 479

Liebe Christiane, liebe alle,

wie schön, dass es hier eine "Meldung" gibt! Wenn auch immer dasselbe - wie halten wir denn nun durch, was wir eigentlich wollen...?!

Ich war in den letzten Wochen nicht sehr aktiv hier, weil "Sommer" war. Anderes Lebensgefühl (dieser frühe Herbst macht mir jetzt schon zu schaffen). Und - bis jetzt, toitoitoi - habe ich meine Vorsätze ziemlich gut einhalten können. Ich deute das als das Herantasten an das, was "machbar" ist. Heißt konkret: 1x Woche einen Tag Essen ausfallen lassen, morgens auf die Waage, "Ausgleich" für reichliches Essen durch Mahlzeiten danach reduzieren. Unter der Woche kein Alkohol (geht zumeist gut) und kein Süß (der Teil klappt nach wie vor nicht), abends nach dem Abendessen kein Knabbern mehr. Am Wochenende darf das aber alles sein. Dazu 2x/Woche Fitnesstudio (aus anderen Gründen). Am Wochenende noch einmal ein großer Spaziergang/Radfahren o.ä. ist dagegen etwas auf der Strecke geblieben. Es hilft, dass ich das offen kommuniziere und auch, dass Dienstreisen erst jetzt wieder anfangen...
Was als Mantra für mich (!) funktioniert, ist tatsächlich das "Nie wieder", das ich in diesem Jahr erlebt habe und durch ein paar Photos aus dem Herbst/Winter verstärkt/bebildert wurde. Als ich die 62kg nach einigen Einladungen (Gruß an Acqui!) überschritten hatte, "zog" das. Und es hilft, dass ich sofort gegenwirke, dh sobald ich merke, heute war es arg viel, dann direkt umschwenken und nicht erst "morgen".

Sehr bewußt ist mir auch, dass jetzt die "harte" Zeit kommt - sprich: im Herbst habe ich bisher neue Gewohnheiten nicht festigen können. Das soll dieses Jahr anders sein.

Eine neue Erkenntnis, die mich trägt, ist noch etwas anderes: Solange ich in dem obigen Rhythmus einigermassen drin bin, gibt es eine Grunddisziplin. Als ich aus Gründen ein paar Frustfressensattacken hatte, kam sofort dieser Gedanke von "egal". Aber mit dem "nein, jetzt direkt aufhören/umschwenken" und dem Bewußtsein, dass ich mit einem Tag Aussetzen wieder ein anderes Körper-/Essgefühl bekomme, liess sich das bisher tatsächlich einfangen. Immer mal die Frage: Was will ich denn gerade wirklich essen - so, wie das nach dem Fasten eine gewisse Selbstverständlichkeit hat.

Und zuletzt hilft, dass durch diese Grunddisziplin selbst Lindor-Kugeln nicht sooo toll schmecken. Ganz erstaunlich für einen Schoko-Afficionado wie mich.

Ich weiss nicht, ob das hilft. Deine Schilderung von den harten Zeiten und den Rückfällen kommt mir bekannt vor, aber auch, dass Du das Salat-Essen für Dich entdeckt hast. Auch die konsequente Suche nach den Auslösern - was "bedient" Essen? Im Moment funktioniert die "Verhaltenstherapie" recht ordentlich bei mir, und im Moment bin ich auch guter Dinge. Sollte es sich verfestigen, ergänze ich mal die Liste auf der ersten Seite

Herzliche Grüße an alle,
Eure
Natti


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am 05.09.2021 um 11:43 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 2013

Oh, ja, endlich!

Meine Nachfastenphase ist mal wieder planlos gescheitert, aber gescheitert ist das falsche Wort. Bewusstes und genussvolles einer kulinarischen Sehnsucht Nachgeben und dann hinspüren, was genau da "bedient" wird - ist ja auch ein Erfolg. Das Gewicht ist mir schnurz, solange die Klamotten passen, und die Zunahmen halten sich in Grenze.

Meine Muskelkraft ist zurück, im Fasten habe ich ja immer das Gefühl, mir wurde der Stecker gezogen und der Akku ist lange nicht mehr so leistungsfähig wie früher. Ich laufe, besonders am Wochenende, viel und weit, meiner magenleidenden Hündin zuliebe auch oft mal nachts - das zehrt. Dabei ist an IV-Tage ohne Nahrung für mich nicht zu denken. Aber wenn ich dem Gedanken Bedeutung beimesse, dass mein Tier mich spiegelt, ist wohl eher Stärkung angesagt als Verzicht. Dass ich nicht so zunehme, ist für mich die Bestätigung, dass ich richtig liege.

Bei deiner Schilderung musste ich dennoch schmunzeln und nicken. Deine Konsequenz und Disziplin ist bewundernswert! Mein Vorsatz war montags kein süßes - und scheitert oft daran, dass auf der Arbeit besonders oft an Montagen von netten Kolleginnen etwas mitgebracht und dargeboten wird. Da komme ich ganz schlecht dran vorbei... Das ist nicht nur süß, sondern auch noch kostenlos - irgenwie greifen da frühkindliche Prägungen / Nachkriegsgene (habe ich ja selbst nicht erlebt).

Aber jeder Tag ist eine neue Chance, bewusst und achtsam zu leben und zu genießen! Bis bald mal wieder!

Christiane

--
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(Kirkegaard)


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am 12.01.2022 um 17:59 Uhr
... hat natti geschrieben:
natti
natti
... ist OFFLINE

Beiträge: 479

Liebe Mitleser/innen,
nun habe ich ja seit September nicht mehr geschrieben; vielleicht von Interesse, wie es im Herbst/Winter gelaufen ist. Ähnlich wie Christiane ist das für ich auch inzwischen erkannt, dass es eine "harte" Zeit ist, verrückterweise schon im September/Oktober, wenn die Tage ja eigentlich noch lange sind und auch das Kalte sich in Grenzen hält.

Dieses Jahr (bzw. vergangenes Jahr) konnte ich recht lange mit den eingeübten Vorsätzen durchhalten. EIne Erkenntnis ist also auch, die Vorsätze so zu gestalten, dass sie zu einem (mir) passen.

Mit 1x Woche einen Tag aussetzen und das gezielt planen, Waagenkontrolle, kein Alkohol unter der Woche (kein Süß unter der Woche habe ich nicht geschafft) und keine Zwischenmahlzeiten bin ich ziemlich weit gekommen. "Eingerissen" ist es beir mir dagegen beim "genussvoll konzentriert" essen, das bekomme ich viel zu oft nicht hin. Allerdings konnte ich bis jetzt (befinde ich mich gerade in einem spontanen Heilfasten, für mich auch ganz neu) immer gut in Erinnerung rufen, worauf ich denn jetzt Lust habe und mich daran ausrichten.

Schwierig sind Ferien (da will ich einfach nicht kontrollieren, und oft geht es auch nicht) und Feiertage. Da aber dienstliche Anlässe so gut wie weggefallen sind, konnte ich meinen Rhythmus gut halten, und selbst als Dienstreisen wieder einsetzten, war es gut möglich, die Woche planerisch anzugehen.

Was nach wie vor unverändert ist, ist "Essen als Belohnung" und "Essen als Stressreduktion". Immerhin weiss ich beides und kann daher gegensteuern (nämlich: Keine Zwischenmahlzeiten, kein Snacken).

Soviel also als "Erkenntnis", die vielleicht der/dem einen oder anderen hilft.
Herzliche Grüße
Natti


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am 13.01.2022 um 07:31 Uhr
... hat Christmas63 geschrieben:
Christmas63
Christmas63
... ist OFFLINE

Beiträge: 11

Liebe natti,
das Problem kenne ich. Noch bin ich im Fasten, kenne aber die oben genannten Punkte. Beim vorletzten Heilfasten könnte ich das Gewicht halten, beim letzten Fasten nur 2 kg. Jetzt bin ich schon am Überlegen, wie ich diesmal den inneren Schweinehund überwinden kann. Am wichtigsten finde ich, in der inneren Mitte bleiben zu können. Da hilft mir persönlich Meditation und Gebet. Allerdings nehme ich mir oft nicht die Zeit dazu. Liebe Grüße Christmas63


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