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am 19.05.2006 um 03:08 Uhr
... hat jenn19 geschrieben:
jenn19
jenn19
... ist OFFLINE

Beiträge: 3

hallo
ich hätte eine frage: hat jemand so aufgebaut,wie es hier empfohlen wird?
ich habe nämlich angst,dass es zu viel ist.
gleich am ersten tag knäcke...? ich dachte man muss so aufbauen: 1.tag nur saft
2.tag äpfel
3.tag kefir
4.,tag joghurt natur
5,tag hafer gekocht
6.tag bißl quark

etc... also richtig mild anfangen.... wie habt ihr aufgebaut? und habt ihr zugenommen oder konntet ihr das gewicht halten?
danke freu mich auf eure antworten


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am 21.05.2006 um 23:27 Uhr
... hat Mercutio geschrieben:
Mercutio
Mercutio
... ist OFFLINE

Beiträge: 126

Hallo jenn,

Ich denke man kann es machen wie man möchte, solange man sich an ein paar Regeln hält. Die findet man ja auch auf dieser Seite bei den Aufbautagen.

Wichtig ist wohl, dass die Dinge, die man beim Aufbau isst leicht verdaulich sind und möglichst naturbelassen. Ausserdem sollte man wirklich aufhören zu essen, sobald man satt ist, und das Sättigungsgefühl setzt nach dem Fasten recht fix ein. Wenn du dann noch langsam isst und sehr langsam und lange kaust, dann kann dir garnichts passieren, dass du wieder zunimmst.

Bei meinem ersten Fasten habe ich beim Aufbau leider über die Strenge geschlagen. Ich kann dir sagen, dass man in diesem Fall natürlich wieder zunimmt und dass man sich auch sehr schlecht fühlt, zum einen körperlich, weil der Magen und der Darm das wohl noch garnicht so richtig verarbeiten kann und zum anderen auch psychisch, weil man so gut durchgehalten hat und sich selbst alles wieder kaputt macht.

Wenn du ein Knackebrot mit Magerquark und etwas Kräutern z.B. Schnittlauch isst, dann macht das garnichts aus, wenn du "richtig" isst. Und vorallem sollte man es auch bei einem Knäckebrot belassen und auf den Körper hören, nicht gleich 4 Knäckebrote reinschlingen.

Eine Suppe mit Gemüse und frischen Kräutern hat kaum Kalorien und vorallem kaum Fett, die kann man auch gut essen, denke das ist kein Problem. Ich kann dir auch nur empfehlen nach dem Fasten weiter Sport zu treiben. Das Geheimnis um Gewicht zu halten liegt ja eigentlich nur darin, dass man nicht mehr Kalorien aufnimmt als man verbraucht und Sport ist da der beste Ausgleich, auch wenn man später nach dem Aufbau wieder mal ein bisschen sündigt

Ich hoffe das hilft dir ein wenig, ich habe selbst den Fehler gemacht zu schnell zu viel und vorallem die falschen Dinge im Aufbau zu essen, z.B. Fleisch und man fühlt sich echt mies. Diesmal will ich es besser machen und die Empfehlungen von Tonia sind super, man kann ja auch ein bisschen abändern wie man mag, aber die Grundregeln für den Aufbau sind bekannt, dann kann garnicht so viel schiefgehen.

Viel Glück und liebe Grüße

Andre


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am 25.05.2006 um 14:06 Uhr
... hat krabbeltier geschrieben:
krabbeltier
krabbeltier
... ist OFFLINE

Beiträge: 67

Ich habe jetzt 4 Fastenperioden hinter mir. Meine Erfahrung bestätigt diejenigen des Vorschreiberlings voll und ganz. Beim ersten mal bin ich die Aufbauzeit langsam angegangen, beim 2. und 3. Mal habe ich mir relativ kurz danach (schon nach 4 bis 5 Tagen) den Bauch ziemlich vollgeschlagen und auch schon wieder Alkohol getrunken. Ich bin zwar kein regelmäßiger Trinker, aber Bier und Wein hauen auch rein. Danach nahm ich wieder auf alte "Größe" zu.

Diesmal fastete ich länger, statt bisher 12 nun 17 Tage. Das Abnehmen ging langsamer vonstatten. Aber ich vermied einen plötzlichen "Lastwechesel" in punkto Nahrungsaufnahme und habe eher schleichend wieder die Essmengen gesteigert (wie es ja auch empfohlen wird). Aber das ist halt so eine Sache mit der Umsetzung. Gefährlich ist es wenn man gegen Ende des Fastens sich wie Schneekönig auf das Essen freut - man will es dann auch auskosten.

Jedenfalls habe ich seit Fastenende weitere 2 Kilo abgenommen. Knäckebrot habe ich auch ab Tag 2 der Aufbauzeit gemampft. Langsam essen und sich nicht vom guten Geschmack auf der Zunge zu mehr verleiten lassen! Nach 10 Minuten ist der Geschmack wieder weg und vermisst ihn auch nicht mehr. Ich habe seitdem wenig Fleisch gegessen (höchstens 2 Mal pro Woche), dafür mehr Fisch und viele unterschiedliche Salate und Obst. Das Knäckebrot ist inssofern praktisch da man was Richtiges zum Kauen hat.

Kaffe habe ich in den 2 Wochen höchstens 5 Tassen getrunken, Alkohol noch gar nicht, dafür ziemlich viel Buttermilch. (Die schmeckte mir früher gar nicht so, jetzt finde ich sie sehr lecker - dafür konnte ich meinen letzten Rest Sauerkrautaft wirklich nicht mehr leer trinken - er landete im Spülbecken, der Arme)

Man muss sich während der Aufbautage genauso zusammenreißen wie während des Fastens, wenn nicht mehr. Jedenfalls gilt das für die Menge des Essens. Dafür steht dann wieder eine riesige Auswahl an unterschiedlichsten Geschmäckern zur Verfügung - und das ist während des Fastens ja mit das größte Problem - das Lechzen nach Geschmack auf der Zunge..


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Tonia Tünnissen-Hendricks
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