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Forenthema: Intervallfasten als Neustart

» Forum: Fastentagebücher und Fastengruppen

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am 17.08.2018 um 16:19 Uhr
... hat Theechen geschrieben:
Theechen
Theechen
... ist OFFLINE

Beiträge: 271

Ich habe übrigens neulich Quatsch geschrieben. Ich habe mein Intervallfasten mit 5:2 angefangen und nicht mit 16:8. Ich glaube auch nicht, dass 16:8 die gleichen gesundheitlichen Effekte hätte


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am 17.08.2018 um 22:30 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1976

Hallo Theechen, (und hallo an die Anderen...)

das ist ein interessanter Aspekt mit den Mudras und der Konzentration, ja, so ist es bestimmt! Weil wir uns auf die Druckpunkte focussieren sind wir weg von dem Gegenstand der Begierde. Könnte funktionieren! Und bei diesem Schmerz- und Anspannungs-Mudra war es ja mit jeder Hand was anderes, und das auch noch eine bestimmte Zeit halten und dazwischen eine bestimmte Zeit lang Pause. Das bindet die Gedanken sehr stark und führt sie weg von dem Angstgegenstand, um den sie ja ansonsten krankhaft kreisen. Bei mir hat das super geholfen, und klar überlege ich dann, wieso, wie kann das funktionieren - esoterisch oder hokuspokus oder Einbildung? Nee, kann ich mir total gut vorstellen, wie oben, und Akupressur ist auch ein Methode, die funktioniert bei mir, damit bin ich mal die Migräne lange Zeit losgeworden, genauso wie eine Fußreflexzonenmassage und Druckpunkte. Alles Methoden, über die manche Menschen trefflich streiten können, Schüsslersalze ist auch sowas - aber wenn es doch bei mir hilft?! Wäre es Einbildung, ist mir´s auch egal - Hauptsache, die Linderung kommt, und feinstoffliche Wirkweisen oder auch Mentaltraining sind ja auch Methoden.

Du hast heute also intervallt, und es klang auch sehr ausgeglichen. Das mit dem leichteren Fasten, wenn ich gut abgelenkt bin, das kann ich bei mir auch bestätigen, aber ich stelle es mir auch schön vor, mal ganz in Ruhe, so auf einer meditativen Fastenreise zum Beispiel oder beim Fastenwandern. Es wäre für mich allerdings eine vollkommen neue Erfahrung und spannend, zu schauen, was das mit mir macht. LuChia macht ja ganz bewußt Auszeiten und genießt dann das Fasten mit allen Sinnen, teilweise auch am Meer. Stelle ich mir toll vor, könnte aber bei mir auch nach hinten los gehen.

Klappt das denn mit deiner Arbeit und deiner Energie jetzt besser?

Euch lieben Mitfasterinnen und Mitfastern wünsche ich jetzt eine entspannte und erholsame Nacht!

--
Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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am 18.08.2018 um 08:55 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
... ist OFFLINE

Beiträge: 1836

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Georgie am 18.08.2018 um 09:58 Uhr ]

Was angestellt …

Okay, es ist halt die Frage, ob man bis Ende seines Lebens immer mit den gleichen Problemen herum eiern möchte. Ich nicht.
Darum suche ich (mal mehr, mal weniger VERZWEIFELT ) nach Ursache und Lösung. Mudras haben mir bei manchen Problemen geholfen, bei anderen eher nicht.
Die Ursachen von Heißhungerattacken sind ja auch nicht so einfach festzustellen. Sie könnten einen emotionalen Ursprung haben, einerseits, andererseits aber auch ein körperliches Mangelsymptom sein. Nach meinen bisherigen Recherchen handelt es sich DANN dabei am (aller)ehesten um einen Mangel an Mineralien und Spurenelementen. Das Thema ist einfach zu komplex und zu schwierig auf den Punkt zu bringen. Kaum hat man eine Erkenntnis gewonnen, werden neue Fragen aufgeworfen.
Es ist traurig, bei sich und auch bei anderen festzustellen, dass die gewonnenen Erkenntnisse, auch die Freude darüber, nur vorübergehender Natur sind.
Wir drehen uns im Kreis.
Aber das ist nur meine (düstere) Meinung.
Und Disziplin … ja Disziplin, das ist bei mir nur, dass ich handeln MUSS, eine Flucht nach vorne, um herauszukommen aus diesem Karussell.

Aber ich möchte euch nicht mit meiner momentan eher düsteren Stimmung anstecken.

Die Mudras,
vielleicht helfen sie,
das muss jeder für sich selbst herausfinden.

Bis dann.

Georgie








--
"An der inneren Reinheit ist ALLES gelegen.
Die ganze Schöpfung beruht auf ihr."

(J.H.S. 1950 - 2010)


"Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben " (Leo Tolstoi)


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am 18.08.2018 um 19:55 Uhr
... hat Liora geschrieben:
Liora
Liora
... ist OFFLINE

Beiträge: 958

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Liora am 23.08.2018 um 15:22 Uhr ]

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am 19.08.2018 um 14:49 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist OFFLINE

Beiträge: 1815

Hallo ihr Lieben,
schön Liora, dass Du auch wieder mit im Boot bist.
Die Gier bei dem einen, Essen als Ersatz für eine zu verspürende Leere bei dem anderen, Sucht auf gewisse Dinge bei dem Dritten - was ist es bei mir? Ich merke, wenn ich mehr Zeit habe, denke ich mehr ans Essen. Ich habe keinen Hunger in dem Sinne - so wie es auch Christiane beschreibt, ich kenne viele Leute, die richtig Hunger verspüren und dann auch ungenießbar werden, wenn sie nichts bekommen.

Bei mir ist es auch Gier, wenn ich einmal anfange zu essen. Sehr selten halte ich mich daran, nur das zu essen, was ich mir vorgenommen habe. Dann findet immer mal wieder ein Stück Käse den Weg zum Mund, ein Knäckebrot, Obst, Joghurt, was gerade greifbar ist. So unkontrolliert.

Und es ist im Moment echt der Wurm drin, was Bewegung angeht, die Motivation fehlt mir, obwohl das Wetter super ist. Zufrieden bin ich mit mir nicht.
Früher brauchte ich mir auch überhaupt keine Gedanken über das Essen zu machen, ich habe vollwertig gekocht für eine große Familie, habe alles mitgegessen außer Fleich und Wurst, hatte immer mein Wunschgewicht halten können und die Welt war in Ordnung - das ist halt heute nicht mehr so. Ich hatte auch früher keine Darmprobleme gehabt, normale Verdauung, nur verstärkte Verdauung beim joggen

Georgie bei mir ist es genauso wie Du es schreibst, ich komme mir auch vor, als drehe ich mich ständig im Kreise, fange immer wieder von vorne an und gelange nicht ans Ziel, aber was ist mein Ziel? Ich bin im ganzen ein wenig ziellos muß ich ganz ehrlich zugeben. Es ist keine Depriphase, es ist einfach so eine Suche nach mir selbst.

Bald beginnt ein neuer Abschnitt für mich - mein Rentenalter - und das macht mich zwar in einer Art froh, aber auch nachdenklich. Ich merke, dass ich mehr grübel, je näher es kommt. Vielleicht, weil ich mich automatisch mehr mit dem "letzten Viertel" des Lebens beschäftige. Was hab ich an Zielen erreicht, was möchte ich noch erreichen und inwieweit ist es überhaupt möglich?

Jeder ist seines Glückes Schmied, wir haben es selber in der Hand, das Beste aus unserem Leben zu machen. Es läuft selten alles rund, viele Faktoren spielen eine Rolle, dass sich unsere Ziele ändern (müssen), das können Krankheiten sein, Tod des Partners, Arbeitslosigkeit und vieles mehr, was wir in der Jugend nicht einkalkulieren. Wenn ich dran denke, was ich mit 20 für Vorstellungen hatte und wie es jetzt ist - schon ein großer Unterschied.
Es ist toll wenn man mit 20 weiß, was man für Träume hat und sie sich dann mit 60 erfüllen kann, weil dann die Zeit dazu da ist, vielleicht das Geld und vielleicht auch der Partner, der die gleichen Träume hat. Was ich alles schon vor hatte..... mit dem Wohnmobil unterwegs sein, auswandern..... aber das alles wollte ich nie alleine machen, Voraussetzung war für mich ein Partner, der das gleiche Ziel hatte. Das Leben spielt oft halt ein anderes Spiel als man es plant.

Liora, bei Dir im Umfeld ist viel Umbruch schreibst Du, es macht Dich nicht unbedingt zufrieden, ist wohl auch mit familiären Ärger verbunden. Du spürst aber, dass der Verzicht auf Zucker Dir sehr gut tut, Du gehst anders mit Begegnungen um. Und liebe Liora, auch ich bin nicht frei von Zwängen, erwische mich immer wieder dabei, dass ich "Hugo" nachgebe und er sich eins ins Fäustchen lacht. Was ich mich so frage, ob wir nicht alle ein wenig verdrängen, so lange es uns gut geht, wenn wir richtig einen vor den Bug bekommen, fangen wir an zu überlegen, was kann ich ändern, was muß ich ändern, wozu bin ich bereit. Wir wissen doch alle, was uns nicht gut tut, gerade wir im Fastenforum.
Viele Menschen legen überhaupt keinen Wert auf irgendwelche gesunde Faktoren, das sieht man wie sie einkaufen, wie sie aussehen und wenn man sich mit ihnen unterhält, weiß man, es ist ihnen absolut egal, sie qualmen, sie trinken, sie essen Fastfood, sie bewegen sich wenig, sie sind dick, haben leider dann auch oft dicke Kinder und geben es der nächsten Generation weiter. Kein gesundes Essen auf dem Mittagstisch und auch unbelehrbar. Ich spreche jetzt nur von der selbstverschuldeten Fettleibigkeit nicht von einer Krankheit.
Wir haben uns mit so vielen Themen beschäftigt, aber für mich gilt wirklich: Der Geist ist willig, das Fleisch ist schwach - nicht als Ausrede, sondern als Tatsache. Ich weiß, dass ich da manchmal ein wenig streng zu mir bin, aber das muß ich sein (für mich selber).

Theechen, bald kommt Dein großer Tag, wozu ich Dir alles Gute wünsche, die Vorfreude ist wahrscheinlich schon sehr groß. Bist Du gut im Zeitplan mit allem?
Ich wünsche euch einen sonnigen, besinnlichen, friedlichen Sonntag.
Mein Wochenendplan ist leider ins Wasser gefallen durch einen Todesfall im Freundeskreis und einen Krankheitsfall, so drehe ich mich ziemlich betrübt im Kreise und kann mich nicht so richtig aufraffen Plan B zu machen, d.h. Hintern hoch, auf Rad und alleine radeln, Wetter ist super dafür.
Ich hoffe, ihr habt mehr Elan als ich.
LG Aqui


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am 20.08.2018 um 07:07 Uhr
... hat Theechen geschrieben:
Theechen
Theechen
... ist OFFLINE

Beiträge: 271

Guten Morgen ihr Lieben,

Nur kurz, ich arbeite gleich, wünsche euch einen tollen Wochenstart und gute Erlebnisse.

Fastet heute jemand mit? Ich hoffe es geht gut, da ich am Wochenende so üble Migräne hatte. Bin aber heute besser aufgewacht und willens.

Fühlt euch umarmt
Theechen


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am 20.08.2018 um 22:08 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1976

Halloho, ups, hier ist ja doch einiges losgewesen! Da schau ich mal einen Tag nicht rein...

Ja, Theechen, heute wollte ich mitfasten, aber bin gedankenlos gewesen und habe gegessen. Unabsichtlich, und da wollte ich ja shcon lange raus. Es hat mich immer wieder mal erwischt. heute eben. Also morgen wird wieder ein enuer Versuch gestartet.

Drehe ich mich deshalb im Kreis? Ich meine nicht. Immerhin bekomme ich es heute viel früehr mit, bin schon viel bewußter und kann es auch in einer guten fürsorglichen Art reflektieren. Früher neigte ich dazu, mich in solchen Situationen, wenn ich es nach langer Zeit bemerkte, verbal gedanklich abzuwatschen, in Grund und Boden zu stampfen. Der Umgang mit mir selbst ist doch um einiges liebevoller geworden. Und wenn das das einzige Ergebnis wäre, hätte es sich dafür shcon gelohnt. Aber Fasten sit viel mehr, es ist eben ein Neustart, ein kleiner immer wieder beim Intervallen, ein bewußtes Einwurzeln und Verankern in den Böden, die wir uns selbst bereiten.

Und daher drehe ich mich vielleicht wirklich im Kreise, aer doch eher wie eine Primadonna, die frohlockend über eine blühende Wiese tanzt. Und irgendwie ist mir so, als hättest du das, Georgie, nicht so lebensbejahend gemeint...

Wenn wir im Augenblick unseres Scheiterns - dann wenn unsere eigenen Pläne mit denen des Universums nicht deckungsgleich sind? - das Gefühl haben, auf der Stelle zu treten, uns im Kreis zu drehen, immer wieder in die selben Löcher in der Straße zu fallen (tolle Geschichte, Liora!), dann soltlen wir an eine beliebige Stelle dieses Gemeinschaftstagebuchs blättern und mal eine alte Situation und unsere Gedanken dazu durchlesen, und wir werden feststellen, wieviel Veränderung, wie viele Fortschritte es gegeben hat.

Und so lasst uns doch miteinander fort-schreiten, solange die Richtung stimmt...

Gedanken zur Nacht !!!

--
Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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am 22.08.2018 um 05:18 Uhr
... hat Theechen geschrieben:
Theechen
Theechen
... ist OFFLINE

Beiträge: 271

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Theechen am 22.08.2018 um 05:22 Uhr ]

guten Morgen ihr Lieben,

Bei mir ist gerade der Wurm drin, wenn ich faste. Aber vielleicht ist es auch einfach so, dass mein Körper das Essen braucht. Ich habe in letzter Zeit so starke Kopfschmerzen. Nichts zu essen, ist da auch nicht förderlich. Aber eigentlich ist es eher das Durchhaltevermögen. Ob ich zu inkonsequent und zu wenig diszipliniert bin? Ich weiß es nicht. Aber ich fahre ganz gut mit dieser Einstellung, auf meinen Körper zu hören. Und bevor ich mich damit quäle, beende ich das intervallfasten lieber. Das kann auch nachmittags um 4 Uhr sein. So war es am Montag. Ich denke der Zeitpunkt kommt wieder, an dem es mir besser damit geht.

Liora, ich freue mich sehr mit dir, dass du durch das gesunde Essen solch eine innere Stärke erlebst. Ich wünsche dir bei dem Ärger unter Unruhe, die du mit den Menschen um sich herum erlebst, dass du dich unabhängig davon machen kannst. Familie ist nicht alles. Die Beziehung zu meiner Familie ist zum Teil auch sehr kompliziert. An den richtigen Stellen habe ich gelernt, mich abzugrenzen. Damit geht es mir viel besser. Das heißt nicht, dass es nicht manchmal weh tut oder ich mir besseren Kontakt wünschen würde. Aber das ist auch nicht immer meine Verantwortung. Wenn es hart auf hart kommt, wäre ich immer bereit da zu sein.

Ich wünsche dir sehr, dass es leichter wird. Du bist eine sehr reflektierte Frau mit tollen Gedanken. Ich überlege inzwischen immer, womit es mir gut geht. Ich glaube das ist das wichtigste. Es geht nicht darum, was die anderen wollen, sondern was ich will. Und wenn es mir gut damit geht, ist es ja schön etwas für den anderen zu tun. Aber ich verbiege mich nicht mehr.

Christiane, wie war dein gestriger Tag? Konntest du noch mal neu starten? Ich freue mich, dass dieses starke bewerten bei dir weniger geworden ist und dass der liebevolle Teil mehr gestärkt wird. Ich empfinde das als einen sehr langen Prozess. Für mich ist es ein wahrscheinlich lebenslanges Lernen. Sie zu lieben und etwas Gutes zu tun sollte das allerwichtigste sein. Das habe ich eigentlich erst in den letzten Jahren so richtig begriffen. Es hat mir einfach nie jemand beigebracht, mich um mich selber zu kümmern.

Liebe Aqui, deine Rente nähert sich? Mein Chef geht demnächst auch in Rente. Ich erlebe ganz hautnah mit, wie schwierig es ist, diesen Übergang zu gestalten. Ich glaube es ist eine echte Herausforderung, dieses gebraucht werden und die Leistungorientierung in der Arbeit loszulassen. Und Zeit für ein Resümee ist es auch. Bestimmt gibt es viel, was man an Wünschen Träumen und Vorstellungen nicht realisiert hat. Aber was ich schön finde, es gibt immer die Möglichkeit aktuelle Wünsche und Träume zu realisieren. Natürlich im Rahmen der Möglichkeiten, die man hat. Aber die gestaltet man sich zumindest zum Teil auch selbst. Was ist denn mit deinem Partner? Geht der auch in Rente? Euch eröffnen sich dann ganz neue Möglichkeiten.

Georgie, ich hoffe du hast meine Anmerkung zu den Mudras nicht falsch verstanden. Deine Anregungen empfinde ich als sehr wertvoll. Wenn ich von dir lese, habe ich manchmal etwas Sorge. Ich glaube deine Stimmung erinnert mich an frühere Jahrzehnte bei mir. Keine schöne Erinnerung. Wir kämpfen manchmal mit Geistern, ich tue das auch immer noch, wenn auch etwas auf anderer Ebene als früher.ich bin in Gedanken bei dir.

Meine Vorbereitungen sind sehr weit fortgeschritten. Gerade werden die letzten Dinge zusammengepackt, die zu organisieren sind. Das ist nun doch langsam etwas aufregend. Ich glaube, es wird eine wunderschöne Zeit. Unsere Freunde und auch Familie planen fleißig und ich habe das Gefühl, dass sie richtig schöne Dinge vorbereitet haben.

Das einzige was ich mir jetzt noch wünsche, ist dass es mir gesundheitlich so gut geht, dass ich diese Zeit richtig gut genießen kann. Die Entscheidung weiter so wenig zu arbeiten, war wirklich sehr gut. Ich glaube, bei mir ist es im Moment die Summe der vielen Einschränkungen, die zur Folge hat, dass ich einfach nicht länger arbeiten kann. Das ist für mich schwer zu akzeptieren. Aber erstaunlich ist für mich, dass ich langsam etwas mehr Energie neben der Arbeit habe. Das zeigt sich daran, dass ich mehr im Haushalt mache und sogar Lust dazu habe. Dann wird natürlich sofort mein schlechtes Gewissen größer, weil ich mehr tun kann. Das ist irre, dass ich eine Normalität im Alltag gar nicht mehr gewöhnt bin. Wenn ich mich mit der Arbeit überfordere, dann habe ich genau diese Energie nicht. Als ob jemand schon kurz nach dem Aufstehen den Stecker gezogen hätte. Mir wurde neulich bewusst, dass ich 20 Jahre komplett über der Grenze gewesen bin, mich einfach überfordert habe. Wie gut, dass ich jetzt anfangen kann genau das nicht mehr zu tun.

Heute also auf ein Neues. Ich schaue mal wie lange ich nichts esse. Das als Intervall zu bezeichnen, traue ich mich gerade nicht. Ich lasse es auf mich zukommen.

Euch einen wunderschönen Tag

Euer Theechen


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am 22.08.2018 um 06:26 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1976

Hallo euch Lieben,

ich habe gerade keine Zeit, alles zu lesen, würde und werde mir aber bestimmt hetue im Laufe des Tages mal diese nehmen und den Faden wieder aufnehmen.

Unterdessen konnte ich gestern über den Tag gut intervallen, habe aber am Abend auch einen Löffel Sauerkraut und einen Löffel Kartoffelbrei gegessen. Dieses Intervallen bis zum Aend und dann etwas essen kann man ja beliebig oft wiederholen, hat ja etwas mit unseren Motiven für das Intervallfasten zu tun. Ist es nicht der GEwichtsverlust, haben wir andere Motive? Dann müssen wir, wie du Theechen, sehr genau hinspüren, was nährt unser Ziel, was brauchen wir.

Heute Abend spätestens möchte ich wieder hierher kommen und mehr darüber und zu euch sagen. Ich freu mich aber sehr, dass du wieder da bist, Liora, dass unsere Truppe sich so schöne seit längerer zeit unterstützen kann. Beitragen wollen ist für mich immer ein starkes Motiv gewesen, und partizipieren...

bis später dann!

--
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am 22.08.2018 um 21:57 Uhr
... hat Theechen geschrieben:
Theechen
Theechen
... ist OFFLINE

Beiträge: 271

Liebe Christiane,
Heute lief es bei mir wieder gut. Ich habe es wie du gestern gehalten und gegen 20 Uhr eine Kleinigkeit gegessen. Damit ging es mir gut. Ich freue mich auf das Essen morgen und mein Kopf ist zumindest teilweise etwas besser. Was für eine Erleichterung. Mir hat richtig Sorge gemacht, dass nichts helfen wollte. Heute sieht die Welt besser aus. Die Sektgläser blitzen mich sauber aus dem Schrank an und ich bin zufrieden, jeden Tag eine Kleinigkeit im Haushalt gut zu schaffen.

Euch süsse Träume
Theechen


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