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Forenthema: Intervallfasten als Neustart

» Forum: Fastentagebücher und Fastengruppen

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am 18.10.2017 um 10:20 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
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Beiträge: 1976

Grüße an alle, die mal reingucken

Schön, Erhard, bei dir läuft es doch auch superstabil! Wir merken jetzt direkt und unmittelbar, was uns nährt und was uns belastet - ist das nicht ein Riesenschritt?

Ja, die Dunkelheit, und jetzt auch noch der Nebel... mir fehlt Licht und Wärme. Vielleicht heute mal in die Sauna???

Mit dem Essen ist das so eine Sache - Rückfall! Ich rutsche mit dem essenden Intervall immer weiter in ungute Begehrlichkeiten, habe gestern nach der Mahlzeit wieder mal gedankenlos zuviele Nusskekse gegessen, die leichte Übelkeit hat mich anschließend wachgerüttelt, dass ich das so nicht mehr machen sollte. Ich werde auch am Donnerstag intervallen - und zwar ganz und gar ohne feste Nahrung. Das erdet mich doch erheblich stärker und hält mich in der Konsequenz und Bewußtheit bei der Nahrungsaufnahme.


ich wünsche uns allen eine stabile Achtsamekit und dennoch viel Genuss!

Christiane



--
Krisen sind die Steigbügel zu nachhaltigen Veränderungen!


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am 18.10.2017 um 23:59 Uhr
... hat Liora geschrieben:
Liora
Liora
... ist OFFLINE

Beiträge: 958

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Liora am 12.11.2017 um 08:03 Uhr ]

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am 19.10.2017 um 07:02 Uhr
... hat Einstein39 geschrieben:
Einstein39
Einstein39
... ist OFFLINE

Beiträge: 120

Guten morgen zusammen,

Fastentag gestern ist gut gelaufen. Der Hamburger mit meinem Sohn war lecker und da ich morgens schon mit dem Rad unterwegs war, hatte ich auch entsprechenden Hunger. Das Problem war eher dass dadurch mein Hunger abends auch wieder größer war. Gestern der Fastentag hat das irgendwie wieder egalisiert. Ich versuche heute am Essenstag mal bewußt mit wenig Kohlenhydraten auszukommen, besonders keine Mehlkohlenhydrate. Ich merke, dass z.B. Kohlenhydrate in Avocados oder Mais nicht unbedingt gleich die Insulinwippe in Gang setzen. Da ich etwas zugenommen habe, werde ich mal versuchen diese Woche 3 Fastentage einzulegen. Christiane, ich habe mir extra für heute Buttermilch gekauft. Mal schauen wie ich meine Essenstag heute gestalte.
Liora, ich fand es während meines alternierenden Fastens, also ein Tag Essen, am nächsten Tag null Kalorien auch sehr schwierig das Durchzuhalten. Wenig Essen liegt mir mehr. Beim tageweisefasten entleere ich ja nicht meinen Darm, deshalb signalisiert der vermutlich dass Nachschub notwendig ist. Die Zeit ist auch zu kurz, dass der Geist klar wird. Das heißt dass die Belohnung für das Fasten ausbleibt. Ich habe das nach 3 Wochen abgebrochen, obwohl ich sogar 2 KG in 3 Wochen an Gewicht verloren habe. Bei 5:2 mit ein bisschen Bewegung fühle ich mich wohler.

Wünsche allen einen achtsamen Umgang mit Essen/Nichtessen und einen wunderschönen Tag. Bei uns ist heute 10 Std Sonne.

Liebe Grüße, Eckhard


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am 19.10.2017 um 07:06 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1976

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Regenwurm am 19.10.2017 um 07:07 Uhr ]

Hallo Liora,

danke für die Blumen - es bleibt ja trotzdem ein bewußtes Ringen um den richtigen Weg - und ich bin nun den dritten Monat im Intervall, und die zweite Woche im 5:2. Da verliere ich aber gerade auch einw enig den Boden unter den Füßen. Weil ich keinen Tag durchhalte, sondern immer nur bis nachmittags, und dann esse ich mit meinem Mann die abendliche warme Mahlzeit, die zwar gesund gestaltet ist, aber trotzdem mit Fasten nicht mehr viel gemein hat. Momentan erinnert meine Ernährung eher an eine Diät, und das war eigenltich das, was ich nienienie mehr machen wollte.

Was ich in dieser Periode verinnerliche, ist aber, dass es für mich nur ein Fasten oder ein Nichtfasten in einem natürlichen Tagesrythmus geben wird, und das tut mir dann gut. Nach dem nächsten Mondfasten werde ich wieder versuchen 5:2 anzugehen, und zwar mit nicht diskkusionsfähigen totalen 2 Fastentagen. Mein Mann wird versuchen, mich zu demontieren, aber da kann ich dann auch sauer reagieren. Es sind noch zwei Wochen hin, und die möchte ich betont bewußt und achtsam essen, nicht ins Süße verfallen (auch das kam die letzten Tage, seit mein Mann da ist, wieder durch) und mein Ding hübsch langsam weiter machen.

Heute ist ein Intervalltag. Mal sehen, ob ich den gänzlich durchhalte. Schickt mir Kraft...

Und noch eine Bemerkung, Liora: wenn du das mal probieren möchtest? Einen planvollen Aufbau nach einem Fasten machen und darin die Intervalltage einbetten, sozusagen als Übergang zwischen der Heilfastenzeit und dem später irgendwann einsetzenden normalen Essen, wenn uns die neuen Gewohnheiten in Fleisch und Blut übergegangen sind, dann zieht es nicht mehr so in Richtung Süß, weil es ja noch Fasten ist (mental). Und einmal im Monat diese paar Tage (wenige, wegen dem Körpergewicht) zum resetten, das funktioniert bei mir prima.

Dranbleiben! Liebe Grüße

Christiane


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am 19.10.2017 um 11:53 Uhr
... hat Theechen geschrieben:
Theechen
Theechen
... ist OFFLINE

Beiträge: 271

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Theechen am 19.10.2017 um 11:56 Uhr ]

Hallo und guten Morgen zusammen,

ich melde mich mal wieder bei euch, nachdem ich im Juli/August nur ein-, zweimal kurz geschrieben hatte. Aber seit ich dieses Forum entdeckt habe, lese ich relativ regelmäßig mit und freue mich aus der Ferne über eure Erfolge, die Erkenntnisse und über diese Offenheit in eurem Schreiben. Das motiviert mich enorm, da ich auch so sehr ringe im Moment und mich nun traue, euch an meinen Gedanken teilnehmen zu lassen.

Seit März 2017 habe ich regelmäßig 5:2 gemacht, aber auch gesundheitlich bedingt ein paar Mal Heilfasten 5 Tage und einmal 15 Tage. Ich habe meine Ernährung komplett umgestellt, da ich Einfluss auf meine Erkrankung nehmen wollte, die mich im Alltag sehr belastet und immer wieder arbeitsunfähig macht. Ich wollte unbedingt wissen, ob mir die Ernährungsumstellung hilft. Dabei war ich sehr restriktiv und streng mit mir, habe keinerlei Ausnahmen gemacht, weil ich ehrlich gesagt auch ziemlich verzweifelt war und nicht ständig auf noch mehr Medikamente zurückgreifen wollte. Dafür bin ich einfach noch zu jung.

Vor ein paar Wochen nach dem Urlaub habe ich meine Ernährung deutlich gelockert. Ich hatte keine Lust und Energie mehr, mich immer so zusammenzureißen. Dieser Verzicht auf Getreide, Milchprodukte und Zucker fällt mir dauerhaft sehr schwer, wenn ich Ausnahmen mache. Wenn ich komplett verzichte, ist es einfacher. Nur: jetzt sitze ich wieder in der Falle. Ich habe solche Gelüste, die ich ganz schwer abwenden kann, habe gerade keine Lust mehr, mich gesund zu ernähren. Mich lacht alles so an: Brötchen, Schokolade, Quark mit Früchten. Diese Gier kennt ihr ja auch.

Wenn ich faste, geht es mir super gut. Ich fühle mich leicht, die Schmerzen sind weniger. Das Heilfasten hilft mir gesundheitlich wirklich weiter. Insgesamt bin ich ganz langsam etwas stabiler geworden, natürlich mit Einbrüchen, aber das ist okay. Ich bin auch so ein alles oder nichts Typ. Entweder ich esse nichts oder alles. Nur, wie komme ich zu einem gesunden Mittelmaß. Ist es gut, sich ständig alles zu verwehren?

Mit 5:2 komme ich im Moment nicht so gut klar, abends esse ich dann deutlich mehr als die 500kcal. Zu 16:8 zieht es mich eher hin, auch wenn ich dann in den 8h tendenziell ungesund und viel esse. Ich möchte gerne wieder dort hinkommen, lange Essenspausen von 4-5h zu machen und nicht ständig zwischendrin zu essen. Am liebsten würde ich noch einmal 1-2 Wochen Heilfasten, gesund aufbauen und feste Essenszeiten wieder einführen, an denen ich mich orientieren kann. Ich bin gerade in so einer Suchbewegung, wie ich gut und liebevoll mit mir umgehen kann.

Puh. Sorry, dass das so lange geworden ist. Ich habe sicher keine Zeit, so viel zu schreiben, wie ihr, aber es tut gut, das mal von der Seele geschrieben zu haben. Ich würde mich freuen, mit euch darüber im Austausch zu bleiben.

Liebe Grüße
Theechen



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am 20.10.2017 um 07:19 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1976

Hallo an alle, besonders an Theechen!

Oh wie vertraut sind mir die Dinge, über die du da berichtest! Und gerne, sehr gerne, begleite ich dich in einer Heilfastenwoche, wenn du es noch ein paar Tage schieben magst. Ich werde Anfang November, wenn ich Urlaub habe (welcher Luxus!!!) eine Fastenwoche einläuten, aus der vielleicht auch 10 Tage werden können - je nach Körpergefühl. So arg viel abnehmen möchte ich nicht mehr. Mein Ziel heißt Stabilität, und raus aus der Zuckersucht!

Gestern war es wieder kein Fastentag, und schlimmer: ich bin wieder ein Stück weiter in die Süßfalle gerutscht - habe wieder das Bedürfnis, nach einer guten sättigenden Mahlzeit was Süßes zum Abschluß zu nehmen und füttere da die Suchtrezeptoren, die gleich nach mehr schreien. Gestern gab es dann einen Negerkuss, und einen zweiten hinterher, dabei mag ich diese widerlich süßen Dinger gar nicht wirklich. Mir wurde schlecht, aber das heilt mich nicht. Tags zuvor war es der Nusskeks (das liebe ich sehr, - wie alles mit Nüssen), aus denen immer mehr wurden, bis ich Bauchweh hatte.

So geht das nicht, ich darf diese für mich süchtig machenden Produkte nicht mehr konsumieren, mich nicht einlullen lassen von der Ausnahme, wo ich da noch nur eins mit Genuss essen kann, mein Willen wird ausgehöhlt, und schleichend im Unterbewußtsein unterwandert und schließlich ausgeschaltet. Sehr schwer für mich momentan, weil mein Mann hier ist - krankgeschrieben bis zum Jahreswechsel - und dieses Gift hier anschleppt.

Ich brauche wieder ein "Umschaltfasten", und vielleicht auch wieder eine Woche 1:0.

Es gab aber auch ein Aha-Erlebnis: ich habe Hungergefühle gespürt!!! Auf der Fahrt nachhause nach der Arbeit! Ganz eindeutig!

Euch allen einen achtsamen Wochenausklang!

--
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am 20.10.2017 um 16:50 Uhr
... hat Theechen geschrieben:
Theechen
Theechen
... ist OFFLINE

Beiträge: 271

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Theechen am 20.10.2017 um 17:00 Uhr ]

Hallo Christiane,

Was für ein herzliches Willkommen. Danke!

Ich kann dich so gut verstehen. Heute konnte ich mich zügeln und bin sehr glücklich darüber. Das ist dir in letzter Zeit ja auch schon häufig gelungen, gell? Auf eine Art sind wohl alle sehr streng mit uns, wenn wir durch essen kompensiert haben. Aber es wäre wirklich schön, wenn essen nicht diesen grossen Stellenwert hätte, sondern nebenher läuft. Ich muss gestehen, dass ich v.a. in der häufigen Erschöpfung einfach nichts mehr dagegen setze. Aber es gibt viele Auslöser. Ich möchte nun die letzten Tage/ Wochen loslassen und nach vorne schauen und herausfinden, wie es mir mit Essen wieder gut gehen kann.

Ich hätte grosse Lust, mit dir gemeinsam mit dem Fasten zu starten und 1 oder auch 2 Wochen zu machen. Willst denn direkt am 01.11. schon beginnen oder erst später? Wegen der zwei Feiertage habe ich 4 Tage frei, allerdings wird mein Freund nicht begeistert sein, wenn ich schon wieder faste und wir Urlaub haben. Er geht so gerne mit mir Essen und ist ein echter Geniesser. Ich weiss noch nicht, wie ich es ihm beibringen soll. Dein Mann scheint ja auch wenig begeistert zu sein?

Ein paar kg Verlust nach unten schaden mir zum Glück noch nicht, auch wenn manche finden, dass ich mit den 15kg weniger schon schlank bin. Aber vorher war ich wirklich doll pummelig. Ich behalte es mal im Kopf, es sind jetzt leider viele Feste, bei denen ich keine Lust habe mich zu erklären, das macht es schwerer. Es wäre sicher einfacher dazu zu stehen und mich selbstbewusst damit zu positionieren. Schliesslich geht es mir wirklich besser damit. Manchmal bin ich mir selbst peinlich.

Was hat es mit dem Hungergefühl auf sich, dass du dich so freust? Ist es die Freude über einen gelungenen Verzicht und darüber, nicht immer voll zu sein? Völlegefühl ist mir seit dem öfteren Fasten tatsächlich unangenehm.

Ich wünsche allen heute genussvolles Essen ohne Frust.

Theechen


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am 20.10.2017 um 18:40 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1976

Grüßle euch allen!

Das mit dem Hunger ist ganz ungewohnt für mich - ich habe oft Durst, aber nie Hunger, esse aus Lust, esse aus Unruhe und aus einer hohen inneren Anspannung, auch und besonders aus Frust, Traurigkeit, Wut und vielen anderen unangenehmen Gefühlen, aber Hunger, richtigen echten Hunger kenne ich nicht wirklich. Manchmal, sehr selten, fühle ich so eine Leere in mir, die sich in der unteren Leibeshälfte manisfestiert, das könnte dann sowas wie Hunger sein, so wie er manchmal beschrieben wird... aber diesen nagenden bohrenden grummelnden Hunger, der fast weh tut, der durch Nahrungsaufnahme zu stillen ist, den kenne ich nicht wirklich. Aber gestern, haha, da war er, ganz eindeutig, der echte Hunger!!! Nur kurz, aber er hat sich mal aus seiner Ecke getraut und gezeigt.

Das ist ein Schritt auf dem Weg zur Gesundung, zu einem besseren Kontakt zum Körper und dessen Bedürfnissen. Weg von Ersatzessen für was auch immer, jedenfalls nicht aus Hunger.

Heute hat das ganz und gar nicht funktioniert, da hatte ich bereits sehr früh am Tag emotionalen Stress und habe das dann irgendwann tatsächlich mit einer Nussfruchtmischung zugedeckt, und da habe ich beschlossen, heute einen alles-ist-erlaubt-Tag dazwischenzuschieben. Und ich habe schon ganz viele ungesunde Sachen gegessen, die ich seit langem nicht mehr angerührt habe, weil mein Mann die angeschleppt hat, aber nun für eine Woche oder mehr nicht hier ist. Die angebrochene Tafel Schokolade, die Packung Marzipan, zwei Scheiben Käse... Aber dazwischen auch mal was Gesundes, Zucchini-Nudeln mit leckerer selbstgekochter Tomatensauce. Und wißt ihr was? Das hat viel besser geschmeckt als der öde Nur-Süß-Kram. Ich glaube, das war mal notwendig. Morgen werde ich auch essen, allerdings gesund, Zielfutter sozusagen, ich habe soviel tolles noch im Garten... Mein Ältester mit Freundin kommt am Abend, sie wollen sicher auch noch einen Happen futtern, bevor sie auf eine Geburtstagspartie fahren, Gemüsegratin vielleicht, ist ja schnell gemacht. Die beiden sind Vegetarier.

Das Intervallen werde ich wohl erst am Montag wieder beginnen, vielleicht wirklich 1:0? Anders als du, Eckhard, finde ich darin eher Halt als in der lockereren Variante - bisher jedenfalls, aber es ist eine Krücke, und am liebsten wäre mir, mit nur einem Fastentag pro Woche auszukommen. Das wird wohl noch ein weiter Weg.

Tja, wann fasten wir? Vollmondfasten begänne am 5., aber das ist mitten in der Woche, und dann gibt es ganz sicher wieder Diskussionen, aber so ist es ja nun mal. Da werde ich wohl durch müssen - so oder so. Ich beneide jeden, der das nach freiem Gusto und ohne ewige Kommentare machen kann, wie er es für richtig hält. Ich empfinde es als übergriffig, wenn mir jemand vorschreibt, was ich essen oder nicht essen soll. Mein Urlaub beginnt am 27., wobei ich diesen Tag ganz sicher nicht fasten möchte, da bin ich bei meinen Eltern eingeladen.Danach ist alles möglich. Ich bin da flexibel. Sag doch mal an, wie es dir am ehesten passt.

So bleibt mir noch, euch ein nettes, achtsames genussvolles herbstliches Wochenende zu wünschen! Das letzte in der Sommerzeit

--
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am 21.10.2017 um 09:07 Uhr
... hat Einstein39 geschrieben:
Einstein39
Einstein39
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Beiträge: 120

Guten Morgen zusammen,
herzlich willkommen Theechen. Gestern hatte ich Intervalltag. Ist auch bis zum Abend gut gelaufen. Abends habe ich einen alten Freund getroffen und in dem Zusammenhang ist ein alter Trennungsschmerz hoch gekommen den ich eigentlich schon "cool" verarbeitet hatte. Das war wohl nichts. Habe mich sehr traurig gefühlt und gemerkt dass es da noch viel Unverarbeitetes nicht Akzeptiertes bei mir im Herzen unterwegs ist. Ich habe sofort einen irren Hunger bekommen, nur um das nicht zu spüren. Ich habe mir dann etwas Zeit für mich genommen, um runterzukommen, aber ich wußte, wenn ich jetzt zuhause esse, könnte das ausarten. Ich bin dann bei meinem Lieblingsitaliener einen Salat essen gegangen und habe zusätzlich noch eine kleine Melonen-Vorspeise genommen. Insgesamt habe ich gestern wohl etwas mehr als 600 Kalorien gegessen. Trotzdem bin ich heute morgen froh, dass ich meinen Fastentag nicht wirklich gebrochen habe. Es war aber wieder mal so offensichtlich, wie mein Geist versucht, diese Gefühle von Schmerz nicht wahrhaben zu wollen und wie schnell süchtiges Essen sich als Ausweg auftut. Glück gehabt, diesmal schnell genug gemerkt.
Dieses Wochenende bin ich in Holland an der See. Freue mich schon. Nächster Intervalltag ist bei mir am Montag. Ich plane eine 18-tägige Heilfastenperiode ab dem 1.11.. Da sind wir dann ja schon einige, die ab anfang November fasten wollen. Toll.
Liora, die Burger waren hervorragend. Ich habe sie wirklich genossen. Da ich ja morgens geradelt hatte, habe ich sie völlig frei von schlechtem Gewissen geniessen können. Wenn ich Dich so lese, sehe ich viele positive Veränderungen bei Dir, Du bist wieder viel mehr im Leben. Darum geht´s. Und ich gebe Dir recht, zwischenmenschliche nährende Begegnungen und Humor sind für mich das Salz in der "Lebenssuppe".
Christiane, ich habe nochmal über mein 5:2 Fasten nachgedacht. Vielleicht hilft mir das ja auch nur so gut, weil ich noch ein gutes Stück von meinem BMI-25 Gewicht entfernt bin, da wirkt Kalorienreduzierung vielleicht noch fast so gut wie Fasten. Theechen, ich finde echte Hungergefühle auch klasse, es ist für mich ein Zeichen, dass ich ziemlich zufrieden und bei mir bin - sozusagen mit dem Leben verbunden.
Wünsche allen einen freudigen Umgang mit dem (Nicht-)Essen.
Ganz liebe Grüße, Eckhard


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am 21.10.2017 um 12:02 Uhr
... hat Liora geschrieben:
Liora
Liora
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Beiträge: 958

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Liora am 12.11.2017 um 08:03 Uhr ]

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Tonia Tünnissen-Hendricks
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