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Forenthema: Aufbauen, bewußt genussvoll essen, Fastenerfolge halten - Austausch!

» Forum: Aufbautage - Richtig Essen nach dem Fasten

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am 11.11.2017 um 12:33 Uhr
... hat Gedanken im Kopf geschrieben:
Gedanken im Kopf
Gedanken im Kopf
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Beiträge: 26

Hallo natti, hallo Mitleser,

habe mein Projekt zuckerfrei abgeschlossen, es lief vom 16.09 bis 01.11 somit über 6 Wochen. Unter zuckerfrei verstand ich keine Zugabe von künstlichem Zucker, keine Süßstoffe oder Honig/Sirup. Somit auch kein Malz, Dextrose oder anderen ..Osen welche zugesetzt werden.
Früchte ass ich, auch Trockenobst, solange es nicht gezuckert war. Saft trank wie auch ich Bier hin und wieder.
Was wollte ich für mich damit bewirken.
Sensibilisierung meines Geschmacks auf Zucker/Süsses.

Muss unterbrechen, Kindereinsatz, später mehr
Gedanken in Kopf


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am 16.11.2017 um 12:58 Uhr
... hat natti geschrieben:
natti
natti
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Beiträge: 300

Liebe Gedanken-im-Kopf,
jetzt bin ich schon sehr gespannt und warte auf die Fortsetzung!

Nach einem ziemlichen Durchhänger für einige Tage hatte ich jetzt ein paar gute. Die Waage zeigt das noch nicht, aber immerhin kontinuierlich ein bißchen nach unten. Eigentlich auch lächerlich, sich für 2, 3 Kilo so anzustellen... aber ich merke es am Taillenumfang, an der Brust, an den Beinen, und es ist einfach jenseits des Wohlfühlgewichts (oder besser: des Wohlfühlköpers, das ist es viel mehr). Aber noch nicht beim "Unwohlfühl-Körper", und das ist schon gut so.

Einen echten IV-Tag mit 24 Stunden schaffe ich zur Zeit irgendwie nicht, aber wenigstens mal wieder gezielt eine Mahlzeit ausfallen lassen. Wobei das zu Hause am schwersten ist, weil da regelmäßig am großen Tisch gespeist wird, gerade auch gut (wenn's albackenes Brot oder nur Harzer Käse gäbe - von mir aus, aber leider eben nicht ) und vor allem in gemeinschaftlicher Runde. Und eben konnte ich tatsächlich den Griff zur Tafel Schokolade damit ausbremsen, dass ich wußte, es gibt gleich frischen, warmen Griesbrei mit Zimt und Zucker .

Das ist für mich ohnehin mit das Schwerste: Ich tue mich sehr schwer damit, über Belohnungen aktuelle Gelüste aufzuschieben. Damit bin ich natürlich nicht alleine, dafür hat es ja sogar in der Ökonomie schon einen Nobelpreis gegeben [also natürlich nicht fürs Aufschieben, sondern fürs Erforschen selbigen Nicht-Könnens ]. Deshalb übe ich mich ja derzeit an ganz kleinen Dingen daran, das gezielt zu tun - erst an der nächsten Straßenecke auf die Uhr blicken, erst nachher dies-und-das tun.

Wenig mehr von mir zu berichten. Der Herbst ist eine nicht sonderlich schöne Zeit, jedenfalls die kurzen Tage (erst recht nach der Zeitumstellung) und das trübe Wetter sind gräßlich, egal was ich mir einzureden versuche (und so sehr auch auch raschelndes Laub und goldige Wälder geniessen kann). Ich bin ein Sommertyp! Umso besser, dass es jetzt wieder etwas sonniger ist.

So - damit übe ich mich weiter. Habe allerdings eben schon eine Portion von dem frischen Griesbrei nachgeholt... Und kann es nicht mal bedauern

Viel Humor und viel Gelassenheit Euch allen,
Natti


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am 16.11.2017 um 13:18 Uhr
... hat natti geschrieben:
natti
natti
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Beiträge: 300

@Christiane/Regenwurm.

Ich habe gesehen, dass Du mächtig zu kämpfen hast mit der Auflösung Deines über Jahre gewachsenen und Dir ans Herz gewachsenen Gartens.

Vielleicht darf ich ungefragt eine Überlegung dazu anstellen, die mir gekommen ist.

M.E. machst Du es Dir gerade doppelt schwer. Du willst Dir selbst gegenüber freundlich und achtsam für Bedürfnisse sein und - so verstehe ich Dich - auch anderen gegenüber und deren Bedürfnissen (ohne aber deren Bedürfnisse über Deine zu setzen). Achtsamkeit ist für Dich keine Umschreibung von Egozentrik, sondern ein Grundgefühl, Bedürfnisse und Eigenarten wahrzunehmen und darauf zu reagieren - Deine eigenen und die von anderen.

Könnte folgendes vielleicht sein: Der Verlust des Gartens schmerzt Dich zutiefst, auch und besonders die Art-und-Weise, wie Du Dich für Andersartigkeit ("bio", Wildbewuchs, naturnah, ... - eben auch achtsam gegenüber den Bedürfnissen und Eigenarten der Pflanzen) abgestraft siehst. Deine Trennung davon braucht Zeit, und die willst Du Dir und Deinen Pflanzen auch geben. Diese Zeit geht aber über den Zeitpunkt hinaus, zu dem Du den Garten zurückzugeben hast. Diese Rückgabefrist akzeptierst Du an sich auch: Sie ist Ausdruck dessen, dass der Garten eben leider nicht Deiner war und daher bestimmte Regeln einzuhalten sind, wie man die Übergabe regelt, und dass dieser Zeitpunkt eben auch nicht von Dir bestimmt ist.

Nun setzt Du Dich über diese Regeln gezielt hinweg - weil Du für Dich mehr Zeit brauchst und mit dem Schmerz für Dich achtsam umgehen willst. Damit aber verletzt Du eine andere eigene Regel, die für Dich ebenso gilt: Du willst die Bedürfnisse anderer auch achten und respektieren. Dazu gehört auch, dass der Vertrag eben endet. Du hast das nicht gewollt, aber ein Vertrag braucht den Willen beider, und den gibt es jetzt eben nicht mehr. Indem Du aber die gesetzte Frist überschreitest, überschreitest Du auch diese Grenzen anderer, die Du respektierst. Und das lässt Dich nicht auf das Abschiednehmen konzentrieren, weil Du innerlich das Gefühl hast, dass Du etwas falsch machst. Was ja auch stimmt - weil Du Deine eigenen Prinzipien überschreitest.

Richtig (=Achtsamkeit gegenüber dem Schmerz) und Falsch (= Achtsamkeit über den berechtigten Bedürfnissen der Verpächter) stehen also im Konflikt miteinander, und das unauflösbar, weil es kein "vorrangig" gibt.

Vielleicht ist es aber auch zu sehr "um die Ecke gedacht" und ich liege ganz daneben.

Vielleicht hilft es aber auch, die Situation zu verstehen und einordnen zu können, so dass Du bei der endgültigen Aufgabe dann auch eine gewisse Erleichterung verspürst, weil der Konflikt (dieser jedenfalls )damit beendet ist.

Liebe Grüße
Natti


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am 18.11.2017 um 18:12 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
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Beiträge: 1636

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Regenwurm am 18.11.2017 um 18:16 Uhr ]

Hallo Natti,

gerade war ich doppelt durcheinander - erst dein Namensvetter mit y (who is who???), die fastet wohl länger? oder du? Hä???

Und nun dieser Beitrag von dir, den ich echt zweimal lesen musste - und mir dann ganz langsam fast schon eine gedankliche Skizze gemacht habe. Und zu dem Fazit kam: Du hast ja da vollkommen Recht!

Meine Lösung war: ein bisschen beide Prinzipien verletzen, mich ganz dolle beeilen mit den letzten Arbeiten und der Herausnahme bestimmter Stauden, weil es anschließend ja wirklich keine Überlebenschancen für diese vielen schönen Pflanzen geben würde. (Alles wurde durchgefräst - keine hat überlebt... nur die schon größeren Bäume, die ich nicht mitnehmen konnte, ohne sie womöglich umzubringen, die haben sie stehen lassen). Drei Tage zu spät den Garten zurückgegeben (konnte ich vertreten), heute noch restliche Dinge entsorgt, jetzt ist alles erledigt, und die schöne Gartenzeit ist Geschichte. Das Loslassen war schmerzhaft, aber nun, wo es vorbei ist, schaue ich nach vorn, und ich freue mich darauf, nun in meinem Innenhof das kleine Paradies zu erschaffen. Allerdings mit etwas schwierigeren Lichtverhältnissen, dafür aber deutlich günstigerer Wasserversorgung. Mich ohne die Möglichkeit, meine Finger in Erde zu graben? Geht nicht. Meine Seele braucht das.

Ich bin aber superbeeindruckt, wie du mich analysiert und damit auch verstanden hast, was ich mir in der Verletztheit jüngerer Anteile selbst während des Prozesses nicht klarmachen konnte, welche Kräfte da an mir reißen und zerren. Erst nach dem Schlußstrich (der dann doch noch keiner war, weil sie Nacharbeiten gefordert haben, die heute dann auch abgeleistet wurden) konnte ich klarer sehen und kam fast zu den gleichen Beschreibungen und Erkenntnissen wie du.

Nun aber voran - weg von kompensatorischem Süß futtern (ich habe doch tatsächlich in Ermangelung von anderem Zeugs ein paar Löffel Erdnussbutter geschleckt und dann eine schöne große gegarte Rote Beete aus MEINEM GARTEN aufgegessen, die war so lecker süßelig!!!) und hin zu ordentlich strukturiertem Intervallen. Das habe ich in dieser Woche nämlich nicht - überhaupt nicht!!! - hinbekommen. Habe auch nicht mehr durchschlafen können und war sehr fahrig und unkonzentriert. Alles wieder beim Alten. Dabei weiß ich doch, was mir gut tut und was nicht. Aber manchmal muss eben auch so ein Rückfall sein...

Dir danke ich sehr für diese Rückmeldung - und das wunderbare Gefühl, verstanden worden zu sein

--
Krisen sind die Steigbügel zu nachhaltigen Veränderungen!


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am 21.11.2017 um 08:41 Uhr
... hat natti geschrieben:
natti
natti
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Beiträge: 300

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von natti am 21.11.2017 um 17:57 Uhr ]

Liebe Mitleser(innen),

Gewicht bleibt stabil, Essverhalten auch. Beides eher so -so , denn eigentlich würde ich gerne 2 Kg weniger morgens auf der Waage haben und vor allem auch wieder etwas mehr so essen, wie es der Threat-Titel verheißt. Eigentlich müsste ich ihn noch ergänzen um "nicht so viel essen" . Denn am WE z.B. habe ich sehr genussvoll 1 Creme Brulee, 2 Stück Schokolade und ein Schoko-Törtchen nebst heißer Schokolade mit Sahne (und 1 Glas Wasser!) verputzt. Das war sehr schön, aber gleichzeitig ist mir natürlich bewußt: Zuviel. Zumal der Abend davor mit Kaninchenbraten, Panna Cotta und Meeresfrüchte-Salat auch nicht gerade zurückhaltend angelegt war. Ich versuche ja, wenn ich am Vortag "zugeschlagen" habe, am Tag darauf direkt zu reduzieren. Wie man sieht Immerhin gestern Zurückhaltung und auch beim geschäftlichen Essen aufs Essen stückweise konzentriert (=bewußt essen, es war auch lecker) statt auf die Gesprächsführung (= angespannt, reaktionsschnell, ...).

Liebe Christiane,

das erleichtert mich sehr, das mein gequastes Zeugs bei Dir richtig angekommen ist (habe es mir eben noch einmal durchgelesen - das ist wirklich ziemlich um die Ecke gedacht und noch mehr um die Ecke geschrieben 8- - kein Wunder, dass das nicht zu verstehen war und umso besser, dass es doch gelungen ist!)! Und dass Du jetzt hoffentlich nach vorne schauen kannst, wünsche ich Dir.

Weil Du häufiger geschrieben hast, dass Essen bei Dir Geborgenheitsgefühle wachruft und hochkommen lässt - bei mir hat es etwas mit "über-die-Stränge-Schlagen" und auch mal "unkontrolliert" und "unvernünftig" sein zu tun. Hilft allerdings auch nicht, das dann in den Griff zu bekommen, logischerweise

Herzliche Grüße an alle, freue mich, mal wieder von denen zu lesen, die gelegentlich posten!

Eure
Natti


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am 21.11.2017 um 16:42 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
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Beiträge: 1636

Hallo Natti,

das ist momentan ja auch genau mein Thema. Genuss zulassen, aber immer vorsichtig bei Suchtfutter sein - das kann schnell wieder in die Spirale gehen. Als du das mit den Schoki. Genüssen geschrieben hast, ist mir direkt der Sabber gelaufen Unmittelbar zuvor habe ich noch verkündet, ich hätte es im Griff und könnte morgen Abend wieder essen...

Es sit mir ganz und gar nicht Recht, dass bestimmte nahrungsmittel in meine Gehirnchemie eingreifen können und dann Macht über meine Gedanken und mein Handeln bekommen, ja, es sit nicht anders als bei den anderen stofflichen Süchten, nur, dass wir das ja nicht für möglich halten. Seit ich das so erkennen muss, komme ich aber Stück für Stück da raus. Auslöser war ein Film in arte...

Noch habe ich nciht für mich beschlossen, nie nie wieder Schokolade zu essen. aber es wird noch eine Weile brauchen, bis ich da nicht so voll aufmerksam sein muss. Und dann ist es ja nur noch der halbe Genuss... Das längste, was ich mal "ganz ohne" ausgehalten habe, war ein halbes Jahr, Und dann, schleichend durch die Hintertür...

Bestimmt ist das auch nicht bei jedem so, genauso, wie manche Menschen Alkoholiker werden und andere bedenkenlos alkoholische Getränke genießen können usw. Für mich wäre das mit dem Schoko-Genuss immer gefährlich.

Dir wünsche ich weiterhin viel Freude an den gelegentlichen Excessen

Liebe Grüße
Christiane

--
Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(von wem das ist, habe ich vergessen)


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am 04.12.2017 um 22:07 Uhr
... hat natti geschrieben:
natti
natti
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Beiträge: 300

Guten Abend allerseits!

Ich hoffe, der Advent hat Euch allen schon gut getan - Besinnlichkeit, Nachdenken, Innehalten - sich klarmachen, was "Warten" bedeutet, was "Wachen" heißt. Was das für unser Leben heißt. Ich liebe in der Adventszeit den Besuch in der Kirche - das Erwartungsvolle ist so deutlich spürbar, und gerade die alten Paul-Gerhardt-Lieder, Bach-Weihnachtsoratorium - das strahlt eine solche Freude einerseits aus, und andererseits aber auch immer dieses Verinnerlichte, dieses Wunder(n). Und die Impulse, die hier kommen, erscheinen mir so aktuelle wie eh': Wo fühlt man sich geborgen, wo ist es vertraut, wer und was lässt uns Sicherheit spüren? Worauf freuen wir uns? Und wie freuen wir uns?

Vielleicht ein paar viele Gedanken für ein Forum, das sich mit Heilfasten beschäftigt - aber für mich hängt das durchaus zusammen. Verzicht und Genuss, Beschränkung und Fülle. In der Fastenzeit ist das alles viel schwerer angesichts der bevorstehenden Karwoche, aber in der Adventszeit ist es so viel freudvoller - und trotzdem ist es eine Zeit der Besinnung, der inneren Einkehr. Ich wiederhole mich Dass man anderen Dingen im Leben Raum gibt, dass man nachspürt, dass es mehr gibt als den Alltag, die Bewältigung, ... Und das tut gut. Um es mal so auszudrücken: Die Befassung mit dem Mystischen erdet einen. Mich jedenfalls.

Im Übrigen bin ich noch recht ordentlich dabei. Meine 61,xx begleiten mich zwar konstant, aber auch das ist ja schon mal 'was. Neulich war ich sogar mal bei 60,1, aber das kann nur ein Messfehler gewesen sein.

Was mir einigermassen gelingt, und das ist neu, ist das Erkennen, dass ich genug von etwas habe. Das heißt nicht, dass ich nicht bis an diese Grenze gehe - aber doch im Moment selten darüer hinaus. (zu) viel Süß ist es trotzdem allemal! Aber der abendliche Heißhunger ist im Moment nicht da (dafür tagsüber - aber das ist ja auch nicht schlecht). Und warmem Eierlikör habe ich noch widerstehen können

Herzliche Grüße in die Runde
Eure
Natti


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am 28.12.2017 um 09:20 Uhr
... hat natti geschrieben:
natti
natti
... ist OFFLINE

Beiträge: 300

Zunächst einmal wünsche ich allen ein gutes Neues Jahr - nicht allzu viele Vorsätze, dafür kontinuierliche Veränderungen und vor allem immer wieder ein gutes Gefühl für sich selbst und mit sich selbst!

Weihnachten war für mich dieses Jahr ein sehr schönes Fest. Bei uns wird auch immer viel gegessen, aber bis auf einen Abend (köstliche kleine Naschereien!) habe ich mich nicht "überfressen", mich auch konsequent beim Frühstück zurückgehalten und so einen kleinen Ausgleich gehalten. Heruntergegangen ist das Gewicht nicht, aber immerhin auch nicht signifikant nach oben. Als die Waage einmal die 63 übersprungen hatte, habe ich es tatsächlich am Tag darauf geschafft, auch das Mittagessen in einem echten Intervalltag auszulassen.

Insgesamt merke ich aber sehr deutlich: Was ich wieder verlernt habe, ist den "leeren Bauch" auszuhalten, ihn auch positiv zu bewerten , und die Selbst-Disziplin, die dazu gehört. Mal schauen, ob das auch ohne einen erneuten Fasteneinsatz (der nächste wird ja in der Fastenzeit sein) einholbar ist - DAS wäre ein echter Erfolg.

Herzliche Grüße und bis 2018 an Euch
Natti


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am 03.01.2018 um 18:08 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
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Beiträge: 1636

Hallo Natti,

dir wünsche ich auch alles Gute und vor allem Gesundheit für das neue Jahr. Es ist schön zu lesen, wie du immer wieter vorwärts gehst, dir selbst auf der Spur und auf die Schliche kommst... Ich fühle mich immer wieder hier gespiegelt.

Was mich sehr in Schwingung gebracht aht, sit dein Satz: es ist genug von allem für dich (für mich) da... oder so ähnlich. Das habe ich als absolut wahrhaftig empfunden, und da komme ich immer öfter auch hin - mit kleineren Rückfällen zwar - bei Haselnussnougatstückchen, da ist nie genug für mich da, und ich konnte nicht aufhören, bis alle weg waren und mir dann auch meine Übelkeit bewußt wurde. Aber immerhin - ich kann es sehen, annehmen und mir liebevoll über´s Häuptchen streicheln - siehste, so kann es einem gehen!

Schön, immer mal wieder von dir zu lesen!

Liebe Grüße und eine weiterhin gute Zeit

Christiane

--
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(von wem das ist, habe ich vergessen)


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am 09.01.2018 um 12:48 Uhr
... hat natti geschrieben:
natti
natti
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Beiträge: 300

Ein gutes Neues Jahr in die "Runde", ganz besonders an Christiane, die sich hier mit aufmunternden Posts gelegentlich meldet!

Für mich sind die Weihnachtsferien immer geprägt vom Weihnachtsfest, dann einigen ruhigen Tagen zwischen den Jahren und dann einer Woche Winterurlaub im Schnee. Es gibt nichts Erholsameres als dieses Bewegungs-, Essens-, Schlafprogramm, allenfalls noch Bergwandern im Sommer!

Womit wir beim Thema dieses Forums sind: "Fastenzeiten" und "Herunterschrauben" geht da nicht. Ich bin heilfroh, dass ich jetzt nur die 62kg ankratze und es nur ein bis eineinhalb Kilo mehr sind... Aber ich merke, dass ich dort wirklich körperliche Kräfte brauche, und dass ich richtig Appetit/Hunger habe - anders als dies sich sonst bemerkbar macht. Verrückterweise verbrauche ich in dieser Winterwoche sicherlich am Tag 1000 Kalorien mehr als sonst, ohne dass ich wirklich soviel mehr zu mir nehmen würde, und doch folgt immer ein Zunehmen. Und bitte keine Erzählungen über die schwereren Muskeln, die da aufgebaut worden sind Ersichtlich schaltet mein Stoffwechsel herauf und verwertet besser. An sich ja alles gut und richtig, nur im Zeitalter des Überflusses unerwünscht...

Ein richtiges Intervall bekomme ich nicht hin; was ich heute mal versuche ist "kleines Essen". Zum Frühstück also nur ganz wenig, zum Mittagessen gleich auch, abends auch noch einmal. In der Hoffnung, dass dies zwar kein kompletter Intervalltag ist und ich auch nicht < 500 Kalorien ende, aber eben doch mit weniger insgesamt.

Gute Vorsätze habe ich keine, ehrlich gesagt bin ich nicht dazu gekommen. Und vor allem hilft es mehr, meine ich, wenn sie aus einer reflektierten Situation heraus erwachsen, weil diese einem dann erinnern hilft, warum man eine Änderung vornehmen wollte.

Ein schöner positiver Nebeneffekt der sportlichen Tage ist aber, dass ich mehr Lust habe, wider den Schweinehund zu agieren. Morgens mache ich wieder meine kleinen Übungen, und auch tagsüber bin ich aktiver. Die 10.000 Schritte hatte ich ja immer, aber jetzt ist es einfach insgesamt noch bewegungsfreudiger, und das ist schön.

Was ich an meiner Gewichtskurve seit dem letzten Fasten sehr deutlich ablesen kann, ist jedenfalls eines. Es gelingt mir dieses Jahr, das Gewicht zu halten - aber sobald einmal eine "Stufe" drin ist, also ein signifikanter Steigerungseffekt (bei mir im September), komme ich nicht mehr herunter. Und dann ist sozusagen "der Wurm drin" und komme ich nur sehr schwer bis gar nicht zurück in den Modus, in dem ich vieles vom ersten Posting umsetzen kann.

Herzliche Grüße in die Runde,
Natti

PS: Christiane, ich lese bei Euch im Thread gerne mit und nach und bin immer wieder beeindruckt, was Du alles schulterst und wie Du das tust. Da sind sehr viele Anstöße und Gedanken dabei. Wobei ich mich gelegentlich fragte (Achtung, aufgedrängte Überlegung!), ob das Gleichmaß eigentlich wirklich das Maß der Dinge ist, und nicht eher das "Umgehen können". Freude, Lachen, Vergnügt-Sein, aus-sich-herausgehen sind ja ebenso Teil des Lebendigen wie Trauer, Wut, Ärger, Beleidigt-Sein. Ich denke manchmal, ich möchte mich so gut kennen, dass ich den guten Gefühlen Platz einräume und sie zulasse, und die blöden Gefühle auch - im Bewußtsein, dass ich weiss, wie ich damit umgehe und sie mich damit nicht zerstören oder dauerhaft ausbremsen. Nur so ein Gedanke - und vermutlich wieder ziemlich verquast


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Tonia Tünnissen-Hendricks
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