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Forenthema: Aufbauen, bewußt genussvoll essen, Fastenerfolge halten - Austausch!

» Forum: Aufbautage - Richtig Essen nach dem Fasten

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am 05.02.2019 um 11:38 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist OFFLINE

Beiträge: 1487

Ein Hallöchen an euch,
da ich ja gerade meine bewußte Aufbauphase nicht zur Zufriedenheit geschafft habe, denke ich natürlich auch viel nach, woran es liegt.
Es sind meine Gelüste - ganz klar.
Ich verspüre wenig Hungergefühl, das ist im Moment so mein Thema im Familienkreis. Es gibt Menschen, die werden mürrisch, wenn sie Hunger haben und der "Hunger" meldet sich dann auch zur bestimmten Zeit. Ich habe da keinen Biorhythmus bei mir.

Wie bei Anna-Karina und bei Christiane hab ich morgen überhaupt keinen Hunger, Appetit. Wenn ich frühstücken "muß" ist es für mich eine Qual, ich kämpfe dann mit einem Brötchen. Ab mittags ging es dann schon eher, dann darf es auch schon was Herzhaftes sein, aber braucht noch nicht. Gegen Nachmittag kommt der Appetit, so ab 15 Uhr kreise ich um den Kühlschrank, es ist aber auch kein Hungergefühl, sondern Appetit und dann kann ich essen.... Ich bin immer unheimlich schnell satt, höre dann auch meistens auf, außer es ist zu lecker und außer es ist ein Tier darauf (kann nur Fisch sein, weil ich kein Fleisch esse) das für mich gestorben ist und das landet nicht im Müll. Aber dann kann es sein, dann ich kurz danach ein Stück Käse essen und dann noch mal und noch mal..... Das ist meine Sünde.
Meine Mutter hat damals ihre festen Mahlzeiten gehabt und sich vollkommen dran gehalten, 3 x am Tag und ganz genau eingeteilte Portionen. Es war gut für sie, sie hatte ihre Struktur im Leben, sie war diszipliniert in (fast) jeder Hinsicht - ich bin es nicht. Ich habe auch keine festen Putztag, den hatte meine Mama auch immer beibehalten......
Ich finde es sehr interssant von euch zu lesen, wie ihr mit Hungergefühl, Appetit, Disziplin, Kontrolle nach dem Fasten umgeht.

Ich bin gescheitert, gebe es zu, aber es gibt ja ein nächstes Mal. Das Fasten war ok, sogar fast 3 Wochen aber nicht streng nach Buchinger, mir ging es aber sehr gut dabei und im März ist das nächste mal dran. Der Aufbau ist eigentlich das A und O danach. Ich bin sehr bewußt danach, hab auch Gelüste auf Gesundes, aber bin oft in der alten Tretmühle wieder drin zu schnell......
Aber wie gesagt, ich esse auch, wann mir danach ist, ich putze auch, wenn ich glaube es ist notwendig, und das ist meine Lebensphilosophie. Ich höre einfach in jeder Hinsicht auf mein Bauchgefühl, auch wenn es nicht immer richtig liegt

Ansonsten bin ich beim intervallen immer zwischendruch, das ist dabei das Schöne, wenn es mal einen Tag nicht passt, nicht klappt, dann nimmt man halt den nächsten Tag. Kann auch ein Nachteil sein, wenn man nicht genügend kontrolliert ist.
Ich wünsche euch einen schönen Tag.
Aqui


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am 06.02.2019 um 13:22 Uhr
... hat Annakarina geschrieben:
Annakarina
Annakarina
... ist OFFLINE

Beiträge: 89

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Annakarina am 06.02.2019 um 13:43 Uhr ]

Zitat:

Aqui schrieb:
Ich höre einfach in jeder Hinsicht auf mein Bauchgefühl, auch wenn es nicht immer richtig liegt.


Und wieso solltest Du damit nicht richtig liegen? Was ist falsch an Bauchgefühl? Ich bin ehrlich gesagt genauso. Ich hasse Regeln, die nicht zu mir passen. Zum Beispiel frühstücken. Ich frühstücke nicht. Warum quälst Du Dich mit einem Brötchen herum? Lass es doch einfach. Daran ist doch nichts Schlimmes.

Es gibt Leute, die haben morgens Hunger, und es gibt Leute, die haben morgens keinen Hunger. Die Leute, die morgens Hunger haben, sollen frühstücken, die Leute, die morgens keinen Hunger haben, sollten besser nicht frühstücken, denn so ein reingezwungenes Frühstück verdirbt einem den ganzen Tag. Meine Erfahrung.

Und es erhöht die Kalorienzufuhr, denn wenn ich frühstücke, esse ich im Gesamttotal des Tages mehr, da ich das Frühstück als überflüssige Mahlzeit ja noch auf meine normalen Mahlzeiten und was ich da zu mir nehme, draufpacke. Ohne Frühstück bin ich glücklicher und esse im Laufe des Tages weniger.

Ich bin ja heute noch beim Fastenbrechen, ab morgen erst im Aufbau, aber ich werde sicher nicht frühstücken, wenn ich keinen Hunger habe. Dann trinke ich morgens mein Wasser oder meinen Tee, und gut ist. Wenn ich mittags keinen Hunger habe, fange ich eben erst am Nachmittag an zu essen, um 14 Uhr, um 15 Uhr. Ist doch völlig in Ordnung. Warum machst Du Dir deshalb Vorwürfe?

Aber was ich an Deiner Stelle machen würde, das ist, mir für die Zeit am Nachmittag dann, wo ich Hunger kriege, schon mal etwas vorzubereiten. Z.B. eine Suppe mit Gemüse-Einlage. Die kann dann von mittags an, wo Du sie zubereitet hast, stehenbleiben, bis Du Lust hast, sie zu essen. Und wenn Du dann Hunger kriegst, isst Du sie. Dann brauchst Du nicht um den Kühlschrank zu kreisen.

Kann auch ein Obstsalat sein oder ein Tomatensalat oder ein Kartoffelsalat oder so etwas. Alles Sachen, die abwarten können, bis sie gegessen werden. Wenn Du genauso wie ich Vegetarierin bist, ist Fleisch ja kein Problem, und ein Gemüsegericht kann man gut vorbereiten. Beispielsweise so ein überbackener Gemüse-Nudelauflauf wie der hier: Mäuse-Klick
Der ist sogar noch besonders einfach, weil man gefrorenes Gemüse nimmt, also da gar nicht mehr Gemüse putzen und schneiden muss.

Mein Problem ist auch immer, wenn ich dann Hunger kriege und nicht direkt etwas dahabe, eventuell noch viel Gemüse vorbereiten muss, um das essen zu können. Dann stecke ich mir doch glatt lieber eine TK-Pizza in den Ofen. Schmeckt zwar nicht, ist aber schon fertig. Wenn ich aber eine Gemüsesuppe oder einen überbackenen Gemüseauflauf vom Vortag hätte oder den am Vormittag oder Mittag schon vorbereitet hätte, ist das genauso einfach schnell aufgewärmt wie Fastfood. Aber es ist richtiges Essen.


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am 06.02.2019 um 14:46 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist OFFLINE

Beiträge: 1487

Ein besonderes Hallo an Annakarina,
hihihi, ich mußte schmunzeln, klar Du hast vollkommen recht, ich kann selber entscheiden wann ich was esse. Wenn meine Tochter zu Besuch ist und dann auch für längere Zeit mit dem Schwiegersohn, der auch nicht gerne frühstückt "zwingen" wir uns dazu, weil sie wahnsinnig gerne frühstückt und dann zwinge ich mir ein Brötchen runter, sonst natürlich nicht.
Gerade war ich bei meinem Sohn, sie haben gefrühstückt, ich kam aber nur so dazu und habe nur einen Tee getrunken, das reicht mir auch für morgens.

Und ich mache es genauso wie Du beschrieben hast, bzw. zu der Zeit, als ich noch arbeiten ging. Ich hab mir morgens was vorbereitet für abends wenn ich "hungrig" nach Hause kam. Denn dann noch zu warten, hätte evtl. auch zu einer Tiefkühlpizza geführt. Und ich mache mir immer direkt für 2 Tage etwas. Ich esse sehr gerne vegetarische Aufläufe oder Nudelgerichte und wenn sie dann nur noch kurz warm gemacht werden müssen, ist auch mein innerer "Hugo" zufrieden.
Ich denke, wir sind da absolut auf der gleichen Wellenlänge
Ich wünsche Dir viel Erfolg beim bewußten Aufbauen - ich habe heute einen Intervalltag für mich beschlossen.
Ganz lieben Gruß
Aqui


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am 06.02.2019 um 21:15 Uhr
... hat Annakarina geschrieben:
Annakarina
Annakarina
... ist OFFLINE

Beiträge: 89

Zitat:

Aqui schrieb:
Wenn meine Tochter zu Besuch ist und dann auch für längere Zeit mit dem Schwiegersohn, der auch nicht gerne frühstückt "zwingen" wir uns dazu, weil sie wahnsinnig gerne frühstückt


Echt? Ihr seid zu zweit, also in der Überzahl, und dann geht ihr zwei gegen Eure eigenen Bedürfnisse an, schadet Euch sogar selbst, nur um ihr einen Gefallen zu tun? Warum kann sie nicht allein frühstücken und Ihr beide macht einen Spaziergang in der Zeit? Damit sie mal merkt, wie das ist, wenn man in seinen Bedürfnissen nicht wahrgenommen wird.

Ich kenne Deine Tochter ja nicht, wahrscheinlich ist sie ein sehr netter Mensch, und Ihr tut es deshalb, aber das erinnert mich an eine frühere Studienfreundin von mir. Die hat auch immer allen ihren Willen aufgezwungen, und ich habe mich im Nachhinein immer gefragt, warum ich das jetzt getan habe, weil ich das doch gar nicht wollte. Irgendwann habe ich dann den Kontakt zu ihr abgebrochen, weil sie absolut nicht eingesehen hat, dass sie sich auch mal nach anderen richten muss, nicht immer alle anderen nach ihr. Das konnte sie aber absolut nicht begreifen. Und das war mir dann einfach zu dumm. Alle anderen sollten nach ihrer Pfeife tanzen, aber ihr kam es nicht in den Sinn, auch mal für jemand anderen etwas zu tun. Solche Leute brauche ich nicht.

Aber das betrifft natürlich nicht Deine Tochter. Sie weiß ja sicher, dass Ihr nicht gern frühstückt und kann aber eben einfach nicht von ihren eigenen Gewohnheiten abgehen. Dann solltet Ihr aber wirklich nur dabeisitzen und einen Kaffee oder Tee trinken und Euch nicht noch ein Brötchen runterzwingen, das ist doch wirklich nicht nötig.

Ich muss ehrlich sagen, ich habe mir auch so viele Jahre - Jahrzehnte - lang erzählen lassen, man müsste unbedingt frühstücken, und mich immer gefragt, was falsch mit mir ist, bis ich dann endlich mitkriegte, dass ich nicht die einzige bin, dass ich da heute etwas allergisch reagiere. Ich frühstücke auch gern. Aber um 11 oder 12 Uhr. Dann können die Frühstücker gern mit mir mit frühstücken.


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am 06.02.2019 um 21:22 Uhr
... hat Annakarina geschrieben:
Annakarina
Annakarina
... ist OFFLINE

Beiträge: 89

Aber ich muss sagen, das ist heftig heute. Außer dem gedünsteten Apfel und dem kleinen Schälchen Suppe heute Mittag habe ich heute nichts mehr gegessen. Ich bin immer noch voll bis obenhin. Nicht mal Wasser geht mehr rein. Davon habe ich heute Morgen vor dem Fastenbrechen ein oder zwei große Gläser getrunken, dann der Apfel, dann noch ein Becher Tee, dann das Süppchen und seither vielleicht noch 250ml Wasser, mehr ging nicht runter, beim besten Willen nicht.

Dafür reicht das Süppchen aber dann noch morgen für den ganzen Tag, also brauche ich da nichts mehr zu kochen. Ich bin mal gespannt, wann ich morgen Hunger kriege. Im Moment fühlt es sich so an, als könnte ich morgen wieder fasten, weil ich gar nichts brauche.


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am 07.02.2019 um 10:51 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist OFFLINE

Beiträge: 1487

Hallo Annakarina,
so wie Du es jetzt hast, ist das Fastenbrechen toll. Leider ist dem nicht immer so. Manchmal ist man viel zu schnell wieder im gewohnten Essen drin, anstatt langsam und bewußt aufzubauen. Ich drücke Dir die Daumen, dass es gut klappt.
Meine Tochter/Schwiegersohn kommen mich nur 1 - 2 x im Jahr besuchen und ich sie ebenfalls. Sie ist eine ganz liebe, bescheidene Person und liebt es in Gemeinschaft zu frühstücken, Früher haben wir immer zusammen gefrühstückt, als ich noch eine große Familie hatte. Ich hab mir das Frühstücken erst abgewöhnt, seit ich nur noch für mich sorgen muß. Deshalb fällt es mir auch unheimlich schwer, dann wieder zu essen. Auch wenn ich mit meinen anderen Kindern brunchen gehe, ist es eigentlich für mich rausgeschmissen Geld. Meine Mutter liebte es immer mittags essen zu gehen, das war auch noch nicht meine Zeit, aber es ging dann schon, weil es ja meine erste Mahlzeit war. Für mich alleine habe ich einen ganz eigenen Rhythmus. Ich esse wenn mir danach ist. Das kann dann am späten Vormittag ein Joghurt sein und um 17 Uhr eine warme Mahlzeit, oft reicht aber auch nur Brot und ein Salat.
Es ist dann für mich aber kein Verbiegen, wenn ich jemanden zuliebe eine Ausnahme mache. Ich esse halt dann nur ganz wenig, dehne ein Brötchen so aus, dass andere in der Zeit 2 - 3 essen können alledings liebe ich es auch nur Obstsalat zu essen.
Ich finde es schon wichtig auf seinen Körper zu hören, allerdings gaukelt er einem ab und zu auch was Falsches vor
Dann guten Aufbau!
LG Aqui


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am 07.02.2019 um 14:42 Uhr
... hat Annakarina geschrieben:
Annakarina
Annakarina
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Beiträge: 89

Also Obst ist natürlich viel besser als ein Brötchen. Nachdem ich gestern schon mit dem Apfel fastengebrochen hatte, habe ich das heute quasi noch einmal wiederholt, und da hatte ich so den Gedanken, dass ich das in Zukunft eigentlich immer (oder eher immer öfter) machen könnte, mit einem gedünsteten Apfel den Tag beginnen. Ist sehr lecker. Aber da ich morgens ja nie frühstücke, wird das wahrscheinlich nichts.

Aber ich bin jetzt froh, dass das nun so gut läuft, ich fühle mich richtig wohl, bin nur noch etwas schwach, wie ich vor allem heute beim Herumlaufen gemerkt habe. Wie Leute am Anfang schon so viel essen und sich den Aufbau vermasseln können, das ist mir rein körperlich unverständlich. Wenn ich bedenke, wie schwer mir gestern schon die Suppe im Magen gelegen hat. Wie kann man dann noch mehr essen? Da müsste man sich doch vor Schmerzen winden.


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am 08.02.2019 um 08:59 Uhr
... hat natti geschrieben:
natti
natti
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Beiträge: 271

Hallo in die Runde, schön, dass es hier gerade so lebhaft zugeht!

Und schade, liebe Acqui, dass es mit unguten Gefühlen einhergeht, weil der Aufbau blöde gelaufen ist. Wäre "ein Tag zurück" innerlich möglich, also so tun, als ob Du noch mitten drin bist und dadurch einen Schritt wieder in die Aufbau-Phase tun kannst?

Ansonsten kann ich Euch, liebe Acqui und Christiane, nur zustimmen. Seinen Weg muss jeder für sich finden; jeder fastet aus anderer Motivation und mit anderen Erfahrungen, und so ist auch der Aufbau und seine Tücken, vor allem aber - worum es ja hier vor allem geht - das "Halten".

Bei mir geht's so lala. Nach dem Hammer-Intervallen (danke, Christiane ) ist es mir nicht mehr wirklich gelungen, längere Aufbauzeiten einzuplanen. Frühstück ausfallen lassen geht fast immer, aber ich habe das Gefühl, dass ich es auch nicht zu oft machen sollte, weil dann der Körper sich einfach umstellt, dass es morgens nichts gibt - und fertig. Der spürbare Effekt, Appetit und Hunger beiseite zu stellen, sich zu begnügen, das kommt dabei doch eher selten zum Tragen. Und die Schokolade...

Die fehlende Waage stört mich doch zunehmend, es fehlt die direkte Motivation/Kontrolle, was das Gewicht angeht .

Herzliche Grüße in die Runde,
Natti


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am 09.02.2019 um 17:27 Uhr
... hat Annakarina geschrieben:
Annakarina
Annakarina
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Beiträge: 89

Ich bin froh, dass ich mich nicht wiegen muss, denn das Gewicht sagt ja eigentlich gar nichts aus. Ich sehe an meiner Kleidung, dass ich jetzt ein, zwei Kleidergrößen weniger habe als vor dem Fasten, das ist eine schöne Bestätigung. Auch alte Hosen anzuziehen, die jetzt wieder passen, nachdem ich sie vorher schon nicht mehr anziehen konnte. Da ich nicht trainieren konnte während des Fastens, ist alles noch nicht wieder so fest wie vor einiger Zeit. Das Training allein, wenn ich es ordentlich betreibe, ist dann noch mal eine Kleidergröße weniger. Da wird alles schlanker und "definierter", aber auf der Waage tut sich da nichts. Soll ich mich dann darüber ärgern, dass sich auf der Waage nichts tut, obwohl ich eine Kleidergröße weniger habe?

Als ich noch jünger war, habe ich das auch getan, klar, wie wir alle, aber mittlerweile fühle ich mich erwachsen genug, auf die Waage zu verzichten. Ich sehe ja, wie ich im Spiegel aussehe, ich sehe, wie meine Sachen passen (oder auch noch nicht), da sehe ich genau, was ich wissen muss. Dieser Waagenterror liegt hinter mir. Gott sei Dank.

Ich rutsche jetzt wirklich ganz von selbst ins Intervallfasten hinein. Gefrühstückt habe ich ja noch nie, aber jetzt dehne ich das noch mehr aus und esse erst frühestens um 12 Uhr. Heute war es sogar so, dass ich um 15 Uhr das letzte Mal gegessen habe, und wenn ich morgen nicht vor 12 Uhr esse, wäre das natürlich gut, aber das muss nicht sein. Wenn ich um 11 Uhr oder um 10 Uhr Hunger bekomme, habe ich dann auch schon eine ordentliche Intervallfastenperiode hinter mir. Es ist schön, wenn man sich zu nichts zwingen muss.

Dieser Aufbau läuft wirklich perfekt. Ich bin ganz begeistert. Ich bin so schnell satt, dass ich gar nicht zu viel essen kann (außer ich würde irgendwelche leeren Kalorien in mich reinschaufeln, aber das tut man ja im Aufbau nicht), denn Linsensalat, gedünstete Äpfel (wirklich mein neues Lieblingsgericht ) oder selbst ein Gemüse-Nudelauflauf wie heute Mittag machen so schnell und mit so kleinen Mengen satt, dass ich über überhaupt nichts nachdenken muss. Es geht alles wie von selbst. Heute habe ich sogar ein bisschen Erdbeereis gegessen. Selbstgemacht. So zwei, drei Teelöffel als Nachtisch. Das war herrlich.


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am 11.02.2019 um 10:45 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
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Beiträge: 1487

Hallöchen,
ja ich war früher ein Waagenfetischist muß ich zugeben. Ich brauchte immer die Bestätigung, dass ich aufgrund meines Spiegelbildes wußte, was sie Waage mir sagen würde. Es war für mich ein Spiel und ich lag immer ganz genau richtig.
Seit ich nun Schwierigkeiten habe, mal wieder eine "5" zu sehen, mag ich meine Waage nicht mehr. Sie bestätigt ja immer noch, was ich im Spiegel sehe und darüber bin ich nicht glücklich. Bei mir geht es auch noch um Abschied nehmen von der "Jugend".... ein Thema was ich schon lange in mir trage, aber so langsam im reinen bin mit mir. Es hat eine andere Rollenverteilung statt gefunden in den letzten Jahren, das ist mir sehr bewußt geworden.

Also was heißt das? Entweder sich was vormachen und nicht auf die Waage gehen, oder es anpacken und dafür sorgen, dass Körpergefühl und Waage wieder im Einklang sind. Im Moment meide ich die Waage. Mein Aufbau nach dem letzten Fasten war ja nicht so vorbildlich und "Hugo" hat sich gefreut. Ich bin nun wieder im Intervallen, aber auch da nicht so diszipliniert wie erwünscht. Aber ich weiß, dass ich es kann und das ist wichtig. Es kommt immer auf die Schmerzgrenze drauf an.
Euch einen guten Start in die neue Woche.
Aqui


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Tonia Tünnissen-Hendricks
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