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Verstopfte Ohren - Ohrpfropfen - Ohrenschmalzpfropf (Cerumen Zerumen Zeruminalpfropf Ceruminalpfropf)

Pipette zum Dosieren
Pipette
zum
Dosieren
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Wenn du plötzlich das Gefühl hast, dir hätte über Nacht jemand ungewollt ein Ohropax* in eins deiner Ohren gestopft und du auf diesem Ohr nur noch alles ganz gedämpft oder gar nicht mehr hören kannst, dann könnte es sein, dass sich in deinem Ohr ein Ohrenschmalz-Pfropfen gebildet hat ... in der Fachsprache Ceruminalpfropf genannt.

Auch bei mir bildet sich von Zeit zu Zeit ein solcher Pfropfen - meist nur in meinem rechten Ohr und überwiegend nur im Winter, wenn die trockene Heizungsluft selbst mein Ohrenschmalz zäher werden lässt ... Ich merke dies meist recht schnell beim telefonieren, denn dann kann ich regelrecht spüren wie sich durch den leichten Druck des Telefonhörers das Ohrenschmalz in meinem Ohr verklebt. Wenn ich dann anschließend ein bisschen am Ohrläppchen zupfe und die Gegend unter dem Ohrläppchen leicht massiere, löst sich das verklebte Ohrenschmalz in den ersten Tagen meist wieder ... allerdings funktioniert das mit dem Frei-Massieren nur eine begrenzte Zeit. Irgendwann kommt immer mehr Ohrenschmalz dazu bis das Ohr mehr oder weniger dicht ist ... doch soweit brauchst du es nicht kommen lassen!

Ganz falsch wäre es allerdings, wenn du mit einem Wattestäbchen versuchst, das Ohr wieder freizubekommen ... denn mit einem Wattestäbchen schiebst du das Ohrenschmalz für gewöhnlich nur noch fester zusammen und verschlimmerst den Zustand nur.


Ein bewährtes Hausmittel gegen einen Ohrpfropfen ist frisch aufgebrühter, lauwarmer Kamillentee, den du mit Hilfe einer kleinen Pipette* oder Spritze (ohne Nadel natürlich) sanft ins Ohr tropfen lässt. Auf keinen Fall darfst du die Flüssigkeit zu kräftig ins Ohr spritzen. Das könnte dir dein Trommelfell übelnehmen. 5-10 Tropfen Kamillentee reichen bei mir übrigens in der Regel schon vollkommen aus.

Am besten legst du dich für diese Prozedur gemütlich mit einem Handtuch bewaffnet auf die Couch, so dass das verstopfte Ohr zur Decke zeigt. Dann lässt du die Kamillenteetropfen ein paar Minuten einwirken und lässt den Tee dann wieder ganz sanft aus dem Ohr herauslaufen. Am besten hältst du für diesen Zweck einige Papiertücher bereit, denn die "Suppe", die dann aus deinem Ohr herausläuft, ist für gewöhnlich ziemlich gelb ;-) ... diesen Vorgang kannst du ganz nach Bedarf zwei- bis dreimal hintereinander wiederholen bis du deutlich spürst, dass der Pfropfen sich aufgelöst hat.

In der Apotheke kannst du auch spezielle Tropfen erwerben, die den gleichen Zweck verfolgen ... meiner Meinung nach reicht Kamillentee aber völlig aus.

Wenn sich ein besonders hartnäckiger Pfropfen mit dieser simplen Selbstbehandlungsmethode dennoch nicht löst, solltest du nicht weiter selbst herumexperimentieren, sondern lieber rasch einen HNO (Hals-Nasen-Ohrenarzt) aufsuchen, der dir entweder die Ohren fachmännisch ausspült, aussaugt oder mit Hilfe eines speziell geformten Löffels das Ohr mal eben flott "freischaufelt" ...

Auf keinen Fall jedoch solltest du Experimente mit der Munddusche anstellen, es sei denn du hast einen speziellen Ohr-Aufsatz für deine Munddusche (ja! sowas gibt es). Der normale Druck der Munddusche ist nämlich viel zu hoch und kann im Ohr zu bösen Verletzungen führen. Unser Trommelfell ist schließlich sehr sensibel.

Ohrenschmalz schützt unseren Gehörgang

Grundsätzlich hat Ohrenschmalz eine sehr wichtige Aufgabe zu erfüllen und ist bei weitem nicht einfach nur lästig!

Das Ohrenschmalz hält die Haut in unserem Gehörgang feucht und schützt unseren äußerst sensiblen Gehörgang vor Verschmutzungen, Bakterien und Insekten. Letzere werden durch den bitteren Geschmack des Ohrenschmalzes vertrieben. Normalerweise ist dieser Schutzmantel so flüssig, dass das Ohrenschmalz regelmäßig zusammen mit angesammeltem Staub, abgestorbenen Hautpartikeln und Schmutz in unsere Hörmuschel fließt, wo wir es dann beim morgendlichen Duschen ganz einfach mit weggewaschen können.

Du solltest es auf jeden Fall generell absolut vermeiden, mit Wattestäbchen im Gehörgang herumzubohren! Wattestäbchen eignen sich einzig und allein dazu, die Ohrmuschel zu reinigen. Und es sollte auch ohnehin auf gar keinen Fall dein Ziel sein, restlos sämtliches Ohrenschmalz aus dem Gehörgang herauszuspülen, weil das Schmalz ja - wie bereits erwähnt - einen wichtigen Sinn und Zweck im Ohr zu erfüllen hat. Wenn dir diese Schutzschicht fehlt sind Ohrenschmerzen vorprogrammiert.

Mittel gegen Verstopfte Ohren - Ohrpfropfen - Ohrenschmalzpfropf (Cerumen Zerumen Zeruminalpfropf Ceruminalpfropf)

Kamille
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7 Kommentare zu diesem Artikel


Hallo Bernd :-)

ich glaube, wenn mir eine Sprechstundenhilfe so etwas am Telefon sagen würde, dann würde ich mir auf der Stelle einen anderen Arzt suchen.

Da kann ich ja froh sein, dass ich im Laufe der Jahre ein paar wirklich gute Ärzte und Fachärzte gefunden habe *nick*nick* ... auch wenn ich diese glücklicherweise nur selten brauche ...

Aber ich bin mir sicher, dass du auch in deiner Umgebung die ein oder andere gute Arztpraxis finden kannst und wünsche dir alles Gute.

liebe Grüße
Tonia :-)

geschrieben von Tonia am 21.07.2014 um 10:34 Uhr


Ja, vielleicht muss ich das mit dem Jammern mal üben. Von Natur aus bin ich leider kein Jammerlappen. Ich habe schon 6 Wochen!!! auf einen Arzttermin mit höllischen Schulterschmerzen gewartet. "Schmerzen hat jeder unserer Patienten" sagte man mir. Wer jammert muss noch länger warten.
Bei einem Auto-Unfall würde ich selbst am Unfallort zuerst dem helfen, der nicht (mehr) nach Hilfe schreit.

geschrieben von Bernd am 18.07.2014 um 10:30 Uhr


Hallo Bernd :-)

wenn du akute (höllische) Schmerzen hast, wird dich KEIN Arzt auf einen Termin in 2 Wochen vertrösten. OK ... 2-3 Stunden Wartezeit musst du dann vielleicht einkalkulieren, aber niemals 2 Wochen.

Aber das setzt natürlich voraus, dass du bereits bei der Terminabsprache am Telefon deutlich klar machst, DASS es WIRKLICH akut ist und keinen langen Aufschub vertragen kann.

Wenn du "nur" ein bisschen schlecht hörst und ansonsten keinerlei Einschränkungen und Schmerzen dabei hast, ist es meines Erachtens ja auch völlig in Ordnung, wenn man mal 2 Wochen warten muss, weil der Terminkalender des Arztes halt in der Regel ein prall gefüllter ist.

Generell mit der Einstellung an die Sache ranzugehen, dass man ja bei Arztterminen IMMER mindestens 2 Wochen warten muss, bis man mal an die Reihe kommt, halte ich für absolut übertrieben.

viele Grüße
Tonia :-)

geschrieben von Tonia am 18.07.2014 um 09:20 Uhr


Die Unqualifizierten Bemerkungen ala "geh doch schnell zum HNO" kann man sich echt sparen. Mindestens 2 Wochen Wartezeit sind doch üblich.

geschrieben von Bernd am 18.07.2014 um 09:01 Uhr


Hallo Aya :-)

also bei "höllischen Schmerzen" würde ich nicht lange herumfackeln und nach Lösungen im Internet suchen, sondern schleunigst einen Hals-Nasen-Ohrenarzt besuchen.

Ein "einfacher" Ohrenpfropf verursacht für gewöhnlich keine wahnsinnigen Schmerzen, sondern ist eher nur nervig, weil man halt irgendwann nicht mehr so viel durch dieses Ohr hören kann.

LG - Tonia :-)

geschrieben von Tonia am 13.01.2014 um 09:28 Uhr


Ich habe das jetzt zum 2. Mal, aber nur auf dem linken Ohr. Auf diesem habe ich auch höllische Schmerzen, was kann das sein?

geschrieben von Aya am 13.01.2014 um 08:38 Uhr


Habe seit 3 Wochen ein Problem mit den Ohren, sobald ich draufliege (Kissen) ist das Ohr zu. Zuerst nur links, jetzt an beiden Ohren. Schmerzen habe ich keine, sobald ich stehe und leicht am Ohrläppchen ziehe sind die Ohren wieder frei.
Was kann das sein?
Tagsüber keine Probleme, nur wenn ich mich überkopf anstrenge.

geschrieben von Thomas am 14.11.2013 um 03:02 Uhr



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