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Forenthema: 1 Woche Fasten - Loslassen, Selbst-Therapie

» Forum: Fastentagebücher und Fastengruppen

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am 09.11.2019 um 08:56 Uhr
... hat Liora geschrieben:
Liora
Liora
... ist OFFLINE

Beiträge: 940

Hallo. Gestern und heute als ich wieder konkreter darüber nachdachte, ob/was eine Woche - max.10 Tage fasten mir bringen könnten, kam mir der Begriff "Selbst-Therapie" in den Sinn. Und im Grunde genommen traf und trifft es das bei mir stets auf den Punkt, vielleicht auch bei anderen (?). Man hilft sich selbst, die einen körperlich (Gewicht loslassen), die anderen seelisch (alten Ballast abwerfen, klarer und fokussierter denken, wieder Prioritäten sehen und setzen, offen für Neues sein).
Diese seelischen Aspekte, die unser Gemüt im Alltag begleiten bzw den Alltag dadurch formen/bestimmen, habe ich in letzter Zeit, viele Wochen, doch auch vernachlässigt. Und so stellt man schleichend und dann schlagartig (ambivalent) fest, dass da wieder eine gewisse "Leere" und/oder"Unentschlossenheit" und/oder Lustlosigkeit oft die Oberhand übernehmen. Ja, auch eine Form der Energielosigkeit. Hinzu kommen/wird dies begünstigt von negativen vergangenen/erst kurz zurückliegenden Erinnerungen/Erfahrungen/Verhaltensweisen. Das zeigt mir, dass es an der Zeit ist, mal eine Woche innerlich aufzuräumen

Dieses Fasten-Tagebuch wird also (darauf deutet ja auch der Begriff Selbst-Therapie hin) recht persönlich, auch wenn ich versuchen werde einiges abstrakt zu schreiben.
Alles nach dem Motto: es muss keiner mitlesen, den es stört, aber ich selbst weiss um den schriftlichen Nutzen/Effekt bei mir.

Ein kleines Dankeschön nochmal an Karin, die mich auf Umwegen irgendwie auch dazu animiert, ein bisschen "wach" gerüttelt hat. Manchmal reicht ein kleiner Schubs oder eine Nachfrage aus der Ferne.

Ich beginne heute. Denn heute hätte ich eh einen Intervalltag und der Anfang fällt mir nicht wirklich schwer, da ich seit Monaten (August?) Sowieso 1-2 Tage die Woche faste.
Okay, wie immer muss ich aber zugeben, dass mir diese "mehrere Tage am Stück" erstmal wie was Groooooßes, Schweeeeres erscheinen, aber so war das vor jeder Fastenzeit für mich. Und es erscheint mir auch eher psychisch etwas anstrengend (der Anfang), weil man nie Weiss, wie schnell sich die Stimmung ändert. Aber das tut sich momentan eh ständig, auch im Essensmodus.

Ich hoffe, dass ich nach dieser Woche Fasten und der damit verbundenen Aufarbeitung von ein paar Dingen wieder etwas Freier und optimistischer sein werde, los-gelöst von Sachen, die vorbei sind, gestört haben, mich an mir selbst genervt haben ect.

Ich faste nur mit Wasser und ab Tag 3 ein oder zwei oder drei kleine Glässer Orangensaft. Vielleicht Wechsel ich auch spontan ganz ins Saftfasten nach dem Einstieg. Ich brauche nichts abnehmen und kann es tatsächlich auch bei meiner Arbeit fast schon nicht mehr "verantworten" dass sich Kollegen, viele, Gedanken machen, ob es mir gut geht wenn ich plötzlich Gewichtstechnisch nochmal runterrutsche - hatte das bereits während meiner letzten Beziehungsphase dort.

Ach und egal wer was gegen Milch hat bzw das nicht als strenges fasten ansieht - ich brauche einen milchkaffee am Tag und darauf will ich auch nicht verzichten.
Tee lasse ich ganz weg, absolut keine Lust drauf.

Tag 1 also.
Aktivitäten: Haushalt bereits erledigt, da mein Kind seit der Uhr Umstellung gerne um 5/5:30 Uhr aufsteht.
Gestaubsaugt, geputzt, Wäsche gemacht, gebügelt.
Okay Blätter vor unserem Haus muss ich noch wegkehren, bin diese Woche dran.

Mittags: Backen mit meinem Kind und meiner Nichte, die zu Besuch kommt. Und eine runde mit ihnen Fahrrad fahren, aber nicht weit, ich bin keine grosse Fahrrad Fahrerin.

Gedanken/Gefühle/was ich heute zurücklassen will:
Die Erinnerung an eine ganz grosse Angst, die mich vor wochen ständig bei der Arbeit begleitet hat. Da war ich noch in einer anderen Abteilung und ohne Grund und überfallartig waren ständig ängstliche Gefühle da, die Sorge und sogar Panik etwas falsch zu machen, einen gigantisch grossen Fehler. Das wurde nicht besser durch richtige Konzentrationsschwierigkeiten und eine gefühlte "Verwirrtheit", ausgelöst oder begünstigt von emotionaler Überforderung. Jetzt ist die emotionale Überforderung weg, gegangen mit dem Schlussmachen, aber da ich wieder in einer neuen Abteilung bin, erinnere ich mich wieder verstärkt an diese Angst vor Fehlern und die Angst, etwas nicht gut genug oder schnell genug zu machen. Ich möchte zurück in die Abteilung wo ich ganz am Anfang war, aber das geht erst im März. Oder mal zwischen den Jahren.
Und anstatt dass ich froh bin, dass die Menschen dort auch toll und kompetent und nett zu mir sind, denke ich immer nur "ach wäre ich nur .."
Meine Aufgabe: es jetzt akzeptieren, dass ich eben diese zeit dort sein..muss.
Das Leben und die Arbeit sind halt kein Wunschkonzert. Aber leider habe ich in dieser Abteilung keinen ähm..spass, es ist absolutes Männer-Reich, genau wie die Materie dort und ich fühle mich dort als Frau fehl am Platz und auch irgendwie dämlich, zumal ich selbst nur die einfacheren Aufgaben erledige.

Das erstmal für heute. Hab Wie immer schnell und viel geschrieben.

Grüsse, Liora


--
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am 09.11.2019 um 10:43 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist OFFLINE

Beiträge: 1547

Hallo Liora,
ich wünsche Dir ganz viel Erfolg zur Selbst-Therapie, ich werde mitlesen (ich darf ja ) aber werde Dich mit den Gedanken und Gefühlen alleine lassen. Ich finde es nur sehr interessant, wie Du an Deine Gefühle ran gehst und ich selber hab ja auch die Erfahrung gemacht, dass Schreiben ganz viel hilft - ich führe deshalb auch Tagebuch aber halt ganz alleine für mich, bzw. bin in einem geschlossenen Forum ab und zu, wo ich einer Person schreibe, die es leider nicht mehr lesen kann und das geht auch nur die Person und mich was an. Aber auch da dürfen andere mitlesen, es kommentiert keiner. Und deshalb mache ich das auch nur 1 x, um Dir auf die Schulter zu klopfen und Dir zu sagen: Pass auf Dich auf!
Ich habe auch vor, eine Woche zu fasten, kann aber auch nur ein Intervallen werden/bleiben, welches ich wie Du auch immer 1 - 2 x in der Woche gemacht habe. Bei mir ist es aber des Gewichts wegen, das ich gerne halten möchte, bzw. noch ein paar kg abnehmen möchte.
Alles Gute Liora
LG Aqui


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am 09.11.2019 um 11:37 Uhr
... hat Hellen geschrieben:
Hellen
Hellen
... ist OFFLINE

Beiträge: 1204

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Hellen am 09.11.2019 um 11:40 Uhr ]

Liebe Liora,

auch von mir einen ganz lieben Gruss und gutes Gelingen. Ich werde auch mitlesen. Ich habe ab Dienstag Urlaub und reise bis Samstag nach Hamburg zur Kultur und dann weiter nach Buesum zu meiner "alle 2 Jahre" Wellnesswoche.
Ich denke an der Nordsee auch viel nach, wenn der Wind die "fest sitzenden" Gedanken wegweht und anderen Sichtweisen Platz macht, wenn niemand am Deich laeuft, und man mit sich und seinen Gedanken allein ist.
Auch mir hilft aufschreiben, wobei ich ein Dankbarkeitstagebuch fuehre, und nur positive Dinge notiere: was habe ich gut hinbekommen, geschafft und was hat mir freude bereitet. Das gibt mir vorm Schlafengehen ein gutes Gefuehl. Nicht noch einmal den ganzen Mist durchgehen, sondern nach dem Schoenen und Guten suchen, was, wenn man sich dessen bewusst wird, immer auch reichlich vorhanden ist, aber oft als selbstverstaendlich angesehen wird.
Am Donnerstag habe ich mich verhoben. Ich habe seit Jahren keine Rueckenschmerzen mehr gehabt, also auch nie darueber nachgedacht, nie dafuer dankbar gewesen. Oh, ich werde mich freuen, wenn ich wieder schmerzfrei bin.
Liebe Loira eine schoene Fastenzeit wuenscht Dir Hellen.

--
Gestern ist vorbei und morgen ist noch weit. Aber heute, nur heute will ich gut zu mir sein und gut für mich sorgen.


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am 09.11.2019 um 18:43 Uhr
... hat Liora geschrieben:
Liora
Liora
... ist OFFLINE

Beiträge: 940

Ihr Lieben.. Ich zitiere mich mal so etwa "der Anfang fällt mir nicht wirklich schwer "..von wegen. Ich habe den Einstieg NICHT geschafft. Bis 15 Uhr lief es locker und dann hat mein Kopf regelrecht nach Gründen gesucht, um doch einen Essens-Tag zu "erzwingen". Kein Grund war mir blöd genug.
"Du könntest später dann schön gemütlich mit den Kindern essen, ist doch noch netter als wenn sie alleine essen".
"Sonntags anfangen als Start in den Montag ist doch noch produktiver" bis zu "eigentlich egal, WANN du anfängst, schadet auch nicht, erst noch ein oder zwei Kilo zuzunehmen" und natürlich "du hast echt leckere Sachen daheim"..
Naja. Die nackte Wahrheit. Ich hatte keinerlei Hungergefühl und tatsächlich habe ich das (obwohl ich es vor dem Langzeit-fasten regelmäßig hatte) nurnoch echt selten und auch nur, wenn ich wirklich genau hinspüre und im Alltag mal weniger zum essen komme.
Ich denke schon, dass das Intervallen ein Bis zweimal die Woche das mit-beeinflusst hat. Im Grunde ist es für mich auch eher positiv, denn ich mag das Gefühl des Hungers nicht. Ich hab im Alltag also lange Essenspausen und Weiss und spüre dann trotzdem, wann es an der Zeit ist für essen, auch ohne das eklige Gefühl in der magengegend.

Zurück zum Thema. Einstieg nicht geschafft. Schade. Definitiv. Und im Nachhinein bereue ich es auch sehr, aber nicht wegen dem essen an sich, sondern weil ich eben auch gerne schon mitten im fasten wäre und ja auch gerne ..schnell. .an mein Ziel kommen mag.
Ja ich hatte auch negative Gedanken mittags, da hatte ich auch die ausrede parat dass morgen meine tage anstehen müssten.
Natürlich nenne ich auch das trostlose Wetter als "Versagens-Grund"- schon um 15 Uhr sah es draußen wie 18 Uhr aus, absolut dämmrig und einfach grau.
Sicher kann ich tolle Momente des Tages nennen. Die Kinder waren fantastisch gelaunt, das backen hat ihnen super viel Spass gemacht, kein Streit, kein gemotze, Bewegung an der Luft, das Gefühl der Verantwortung, die Unbeschwertheit der Kinder ect ect.
Aber über allem liegt so ein ..Schatten und es ist schwer ihn lange zu vertreiben.
Ich sehe Alles, was ich habe und es ist definitiv GENUG, Ich habe auch so tolle Mitmenschen, Familie, Freunde, klasse Kollegen, aber irgendwie will dieses "schleichende Unbehagen" nicht weggehen. Ich möchte auf keinen Fall -und das hört man überall von vielen Menschen über sich selbst - plötzlich zu einer emotionalen Esserin werden, aber heute würde ich mich definitiv als solche bezeichnen
Nun denn. Neuer Anlauf morgen.

Aqui und Hellen!!! Ach ihr Lieben. Ich freue mich, dass ihr da seid, auch noch Besucher hier seid.
Aqui, auch wenn das eher ein tagebuch ist (zumindest teile) bist du trotzdem eingeladen gerne deine Woche mitzufasten bzw so lange wie du magst. Und wann auch immer du beginnen magst.
Hellen, bei dir hab ich vage was in Erinnerung, dass du immer im herbst gefastet hast, also müsstest du für dieses Jahr schon durch sein. Ich gönne dir deinen baldigen Urlaub und eine wunderschöne Auszeit!
Dankbar sein ist so wichtig.
Und ich glaube ich ergänze mein Tagebuch in dieser Hinsicht - allem, was ich gedanklich schweres abgearbeitet habe, stelle ich etwas positives gegenüber.
Ich habe auch nurnoch eine Woche Arbeit und dann die Woche vor meinem Geburstag Urlaub (1 Woche). Und für meinen geburstag werde ich mir frei eintragen lassen.
Ich wünschte ich hätte Montag schon Urlaub. Wäre ich nur wieder bei "meinen Damen" in der Abteilung. Die Zeit ist so zäh und es ist noch ewig hin bis Frühjahr.
Und auch das lernen daheim fällt mir zunehmend schwerer, es ist gerade so ein Punkt, an dem ich am liebsten irgendeinen Bereich meines Lebens einfach "wegschmeißen" will, weil die Kombinationen anstrengend sind. Ich dachte es reicht, mich emotional/bindungs-mäßig wieder frei zu machen aber ich fühle mich gerade etwas gefangen in Pflichten
Alles machbar, alles generell sinnvoll, aber im Moment würde ich am liebsten das Studium und alle Gedanken die damit verbunden sind, einfach wegwerfen. Okay dann bleibt nur die Arbeit und die aktuelle Männer-Welt dort aber das vergeht und es bringt zumindest Geld.
Oder macht mir das lernen aktuell keinen spass, weil ich in Gedanken immer schon wieder bei der Arbeit bin, da wieder/ständig hin zu müssen. Ich Weiss nicht genau, wo mein Problem liegt. Obwohl ich ein reflektierter Mensch bin.
Auch meine Träume können mir diesmal keine ideen liefern, denn erinnere mich schlichtweg seit Wochen an keinen einzigen Traum. Manchmal schwitze ich nachts und bin oft wach, spüre auch manchmal regelrecht den Halbschlaf, aber es gibt keine Bilder, keine Farben, keine Fetzen.

Morgen trickse ich mich gedanklich selber aus: ich gehe an den ersten Fastentag mit dem Vorsatz,dass es einfach wieder ein Intervalltag wird.
Heute hat es mich einfach auch so "erschreckt", dass da jetzt "viele" Tage folgen sollen.

Ich bin müde und hier ist für heute Feierabend.

Träumt schön, ihr lieben und aqui : finde ich gut, dass wir da eine Gemeinsamkeit haben mit dem Niederschreiben und dadurch ordnen der Gedanken
Und Hellen genauso. Um einen schönen Aspekt ergänzt. Ich glaube ich sollte mal wieder das Buch "motiviere dich selbst.." anfangen.
Wenn ich mir gleich meinen Text hier durchlese, wird er mir wohl selbst Wie eine ewige Jammerei ohne fassbaren Grund erscheinen


Liora

--
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am 10.11.2019 um 08:27 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
... ist OFFLINE

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[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Georgie am 10.11.2019 um 08:29 Uhr ]

Guten Morgen Liora,
du liest dich aber seeehr aufgeräumt und klar.
Da gibt es doch so einen Weisheitsspruch, ungefähr so:

Die Gefühle kann man nicht ändern, aber die Gedanken dazu.

Ich habe um diese Jahreszeit grundsätzlich auch diese Schwierigkeit, die immer kürzer werdenden Tage, das meist nass - kalte Wetter … es wird vielen so ergehen. Es ist eben nicht der Frühling, genau das Gegenteil, der Winter kommt erst. Und ich wünsche uns allen einen ausgewogenen Restherbst und einen schönen Winter mit vielen klaren Tagen.

Ansonsten noch, mein geistiger Lehrer sagte gerne: Ab 21.12 (Wintersonnenwende) wird es wieder heller.

Viel Erfolg für deine Fastenrunde! (Unser Thema ist ja ähnlich.)

LG

Georgie


--
"An der inneren Reinheit ist ALLES gelegen.
Die ganze Schöpfung beruht auf ihr."

(J.H.S. 1950 - 2010)

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am 10.11.2019 um 08:50 Uhr
... hat Hellen geschrieben:
Hellen
Hellen
... ist OFFLINE

Beiträge: 1204

Lieber Georgie,

die Kelten feierten am 31.10. Samhain, das Ende des Jahres. Fuer sie begann das neue Jahr mit dem Kraftschoepfen der Natur in ihrer Ruhephase. Das Leben kann nicht immer hell und voller Energie sein, auch die Phase des neu sammelns, des Reflektierens und der Veraenderung gehoert dazu. Alle Energie gleicht sich aus, nichts und niemand kann immer nur aus dem Vollen schoepfen. Versuche doch diese Zeit auch positive zu sehen. Du hast die Moeglichkeit Kraft zu schoepfen, wie die Natur, die wir ja letztendlich auch sind.

Ich wuensche Dir viele positive Gedanken Hellen


--
Gestern ist vorbei und morgen ist noch weit. Aber heute, nur heute will ich gut zu mir sein und gut für mich sorgen.


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am 10.11.2019 um 12:55 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist OFFLINE

Beiträge: 1547

Hallo ihr Lieben,
nun nehmen doch einige am Tagebuch von Liora teil und das finde ich schön und ich habe das Gefühl, dass auch Liora sich darüber freut. Also ab und zu auch ein Austausch dazu von uns.
Liora ich mußte schmunzeln, weil ich es im Moment genauso sehe, jeder Tag ein Intervalltag.....bei mir ist es auch so, dass ich nicht gerne ganz "verzichten" möchte, lieber ganz bewußt und gezielt wenig und kalorienarm essen und dabei auf mein Gewicht achten. Bitte keine "6" mehr
Georgie, ich habe auch immer Probleme mit dem Abschiednehmen vom Sommer. Dieses Jahr auch wieder sehr verstärkt und auch mit solch einem Unmut und Gefühlsausbrauch, dass ich nahe stehender Person auf die Füße getreten bin, bzw. verunsichert habe. Aber ich habe es aufgeklärt, es hatte nur was mit mir zu tun und mit dem Abschied nehmen, auch wenn die fallenden Blätter einer bestimmten Kastanie nur ein Metapher war. Aber andere können ja nix für meine Gefühle.

Und Du Liora mußtest auch wieder loslassen und hinterfragst natürlich viel. Auf der Arbeit bist Du auch in Wartestellung, dass Du in eine andere Abteilung wieder darfst. Die Zeit mit Kind und Freunden ist bereichernd für Dich, aber es ist auch eine sehr nachdenkliche Zeit, viel Zeit wegen der dunklen Jahreszeit, lange Abende bei Kerzenlicht und das leider nicht immer zu zweit. Ich ja.... meine Katze ist immer bei mir sie kuschelt sehr gerne abends mit mir und ab späten Abend ist dann wieder mein Hund dran, wenn wir zu Bett gehen (sie kommt nicht mit nach oben, weil meine Treppe offen ist).

Liora, Dir gibt Dein Kind sehr viel, mir meine Tiere und meine Kinder natürlich auch, aber sie sind ja alle aus dem Haus, haben eine eigene Familie, aber wir sind viel zusammen.

Ich hoffe, Du findest einen guten Start ins Fasten oder Intervallen. Bei mir ist es gestern auch nur ein Intervalltag geblieben, heute weiß ich noch nicht, schau ich mal. Aber ich bin gedanklich bei Dir Mache Dir einfach Gedanken ,was jetzt gerade zu Dir gehört, ist es das Studium nicht, kannst Du es vielleicht verschieben, setze Dich nicht zu sehr unter Druck, wenn Du spürst es gehört nicht zu Dir. Wenn Du nur einen Popo-Tritt brauchst dann ist es ok, aber wenn es mehr ist, dann hinterfrage es.

Hellen alles Gute für Deinen Rücken - ich kenn das, hab ich auch ab und zu Probs mit. Im Moment toi, toi, toi absolute Ruhe.
Alles Gute Aqui


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am 10.11.2019 um 15:20 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
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[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Georgie am 10.11.2019 um 15:36 Uhr ]

Halli hallo,
um Samhain habe ich mir in diesem Jahr auch viele Gedanken gemacht und einige interessante Videos geschaut. Z.B. :
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Interessant, das keltische Jahr beginnt am 1. November. Es gibt aber auch nur zwei Jahreszeiten, Sommer und Winter.
Ja, ach ja, ich leide auch unter inneren Wutzuständen, mag mir nix mehr sagen lassen, gehe lieber die Wände hoch.
Sicherlich hat das was mit Loslassen zu tun.
Das Fasten tut mir gut, die Zustände kommen aber sporadisch wieder. Mein Vertrauen zu meinen Mitmenschen schwindet. - Andererseits findet es ein anderer Teil von mir ganz toll, glaubt, ohne andere auskommen zu können. Nur, der innere Frieden dazu … fehlt.

Das Video ist sehr interessant, schaut es euch mal an.

LG

Georgie




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am 10.11.2019 um 15:34 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
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Beiträge: 1553
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[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Georgie am 10.11.2019 um 17:29 Uhr ]

Moin moin,
was das Fasten speziell angeht, schreibe ich hier mal weiter.
Der 10. Tag: Heute vormittag Arbeit in der Pferdezucht, die Sonne scheint den ganzen Tag schon, und so ist wenigstens mein Energielevel einigermaßen ausgeglichen. Stimmungsmäßig geht es so lala … Ich widmen mich jetzt mehr und mehr spirituellen Themen, um dieser konsumsüchtigen Anwandlungen Herr zu werden, die mich seit Monaten plagen. Es ist nur ein guter Vorsatz, zusammen mit dem Fasten sollte es aber was bringen.

Ja, so ist man wieder auf sich selbst zurück geworfen. Hat ja auch sein gutes, mit sich selbst klarkommen, aufräumen, sich besinnen.

Georgie

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am 10.11.2019 um 17:27 Uhr
... hat Hellen geschrieben:
Hellen
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... ist OFFLINE

Beiträge: 1204

Hallo Georgie,

in Hamburg gibt es einen Hexenladen. Practical Magic. Dort bestelle ich Raeucherwerk, Kerzen und Ritualzutaten. Das ist alles mit viel Liebe und Energie hergestellt. Ich feiere den keltischen Jahreskreis und glaube an die Kraft, die Energie, die wir fuer uns selbst daraus gewinnen koennen. Vielleicht auch ein Ansatz fuer Dich.

Viele Gruesse Hellen


--
Gestern ist vorbei und morgen ist noch weit. Aber heute, nur heute will ich gut zu mir sein und gut für mich sorgen.


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