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Forenthema: Langzeitprojekt Intervallfasten

» Forum: Fastentagebücher und Fastengruppen

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am 26.08.2012 um 22:17 Uhr
... hat heike2211 geschrieben:
heike2211
heike2211
... ist OFFLINE

Beiträge: 219


Huhu Zusammen, hi Aqui

Ja, ich kann das nur bestaetigen, was Odem schreibt! Mein 'Weckruf' waren die Ergebnisse eines Bluttests im Fruehjahr - 'alles' war erhoet und der Blick in den Spiegel hat das sehr bestaetigt - dass mir auch meine Klamotten nicht mehr gepasst haben, hat dann das Fass endgueltig zum Ueberlaufen gebracht.

Waehrend des Abnehmens habe ich dann gemerkt, wie viel besser es mir auf einmal ging - bei mir gingen einige sehr unangenehme Stoffwechselstoerungen und Intolleranzen vor - das habe ich jetzt (toi, toi, toi) in den Griff bekommen und dass mir jetzt Stueck fuer Stueck meine Klamotten wieder passen, ist natuerlich super und eine unglaubliche Motivation.

Ich kann berichten, dass seit gestern mein BMI im Bereich 'Normalgewicht' liegt und mein Bauchumfang hat sich wirklich reduziert - 86 cm.
Das heisst nach diesen beiden Kriterien komme ich jetzt in den Bereich 'gesund' und raus aus 'gefaehrdet' oder 'alarm'.

Beides soll weiter runter - mit einem BMI von 23 waere ich super gluecklich.

Heute war ich ernaehrungs-technisch ganz 'brav' - habe aber die Fahrradtour, die ich eigentlich vorhatte wegen akuter Faulheit ausfallen lassen...

Jetzt schaue ich mir noch Tatort und werde dann genuesslich weiter schlafen - falls es mich nicht doch noch zu einer naechtlichen Fahrradtour treibt (ich denk' mal nicht)

Liebe Gruesse

Heike


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am 27.08.2012 um 07:03 Uhr
... hat katyes geschrieben:
katyes
katyes
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Beiträge: 728

Heike,
ich finde es immer beeindruckend, wie fit du noch am Abend bist. Bei mir fällt gegen 22 Uhr der Hammer - ich brauch meine 8 Stunden Schlaf, sonst bin ich zu nix zu gebrauchen.

Allen erstmal einen GUTEN MORGEN! Finde es schön, dass sich unsere Runde vergrößert!

Ich war gestern noch im Fitness-Studio und in der Sauna. Hat mir beides sehr gut getan. Der Sport hat momentan eine super Auswirkung. Ich esse auch weniger. So geht mein Gewicht langsam aber stetig nach unten. Das gefällt mir außerordentlich.
Heute morgen bin ich ziemlich platt - das kommt vom ausgiebigen Sport. Aber ich werde mal sehen, wie ich heute meinen 0-Tag schaffe. Ich bin zumindest hoch motiviert, weil ich jeden Tag die Ergebnisse auf der Waage sehen kann. Ich vergleiche auch nur die 1-Tage miteinander - und auch da ist der absteigende Trend klar zu erkennen - genauso wie bei den Nullern.

Wünsche euch allen einen schönen Tag!


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am 27.08.2012 um 09:23 Uhr
... hat Odem geschrieben:
Odem
Odem
... ist OFFLINE

Beiträge: 683
Gewichtskurve:
Gewichtsverlauf

Moin Moin zusammen,

so, jetzt geht ein "regelgerechgter" 0-Tag los. Das Wochenende hat sich auf der Waage übrigens nicht gezeigt. Also alles im grünen Bereich.

Die guten Blutwerte direkt nach oder bei einem Fasten haben einen einzigen Grund: Es gibt kein Zuviel an Energieaufnahme. Auch kein "falsches" Essen, das Probleme machen kann. Der Schlüssel liegt eindeutig in der Signatur von unserer Forenchefin Tonia:
***Die meisten Menschen essen zuviel!
***Von einem Drittel dessen, was sie essen, leben sie,
***von den anderen zwei Dritteln leben die Ärzte!
***(alte ägyptische Weisheit)

Man braucht keine naturwissenschaftlich problematischen Gift- und Schlackentheorien. Die Dosis macht das Gift und zuviel Essen selber ist das Problem.

Ich lebe seit ein paar Jahren fast durchweg von bewusst "gesundem" Essen und vegetarisch. Das hat mich nicht vor grottenschlechten Blutwerten geschützt. Erst jetzt mit dem Redzieren der Essensmenge wird ein Schuh daraus.

Intervallfasten hilft mir dabei, dass ich diese Reduzierung nicht als Mangel, sondern als lustvolle Bereicherung meines Lebens erfahre. Ich hoffe darauf, dass das ein wirklich langfristiges Projekt wird. Denn zurück zu den alten Gewohnheiten ist auch ein Zurück zu den alten Problemen. In diese Bewegung weg von den alten Gewohnheiten ist das Intervallfasten vielleicht ein Schritt, vielleicht auch eine dauerhaftere Lösung. Da muss ich schauen, was sich entwickelt. Vielleicht gelingt mir ja irgendwann das dauerhafte Maßhalten. Aber bis dahin muss es bei mir 0-Tage geben.

Viele Grüße

Odem

--
Dem Leben begegnen wie ein Kind laufen lernt. Hinfallen, weinen, wieder aufstehen und weiter machen.

odem@imalltagleben.de


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am 27.08.2012 um 11:51 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist OFFLINE

Beiträge: 1550

auch moin moin zusammen
jop Odem, kann ich alles nur bestätigen, wir leben halt im Überfluß und die Ergebnisse bekommen wir präsentiert. Auch ich lebe seit Jahrzehnten vegetarisch - allerding esse ich Fisch, ich lebe auch sehr bewußt und versuche immer im Einlang mit der Natur zu sein. Aber da auch ich Schwächen habe, weiß ich wohl, woher meine Fettröllchen kommen Und das mit dem Intervallfasten hört sich sehr gut an. Vor allen Dingen, weil auch ich der Typ bin, der ein Tag absolut konsequent und diszipliniert sein kann, der aber Schwierigkeiten hat, sich auf lange Sicht zu "beherrschen". Ich tu es dann zwar, versuche auch so gut wie kaum zu schwächeln, weil ich ja weiß warum ich es tu, aber es kommt doch ab und zu schlechte Laune auf Besonders wenn eine Einladung angesagt ist... Natürlich saß ich dann auch schon oft mit meinem Wasser oder mitgebrachtem Süppchen dabei..... Kochen beim Fasten hat mir nie viel ausgemacht, ganz im Gegenteil, ich war während der Zeit sogar sehr kreativ. Da ich nun nur noch für mich alleine kochen muß (Kinder sind aus dem Haus) , darf mein Kühlschrank während der Zeit leer sein. Wenn ich mich durchringe, Ende des Monats länger zu fasten, möchte ich trotzdem gerne bei euch mitschreiben, weil ich glaube, dass dieser Thread länger bestehen bleibt und ich danach auf jeden Fall Intervallfasten machen möchte, um meine Werte und mein Gewicht im positiven Bereich zu halten.
Ich wünsche euch einen guten Wochenanfang
Aqui


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am 27.08.2012 um 12:01 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist OFFLINE

Beiträge: 1550

@heike - wow Du hast ja super in den 3 Monaten abgenommen, Du mußt dich ja richtig erleichtert fühlen herzlichen Glückwunsch! Mein Ziel sind 5 kg - das ist leicht zu schaffen, aber schwieriger ist es, das dann auch zu halten. Ich merke aber im Moment, dass die Zeit gekommen ist. Ich bewege mich wieder mehr (ich war mal sehr sportlich, das hat in den letzten Jahren aufgrund von Antriebschwäche sehr nachgelassen) und ich spüre, nun ist die Zeit gekommen, wo es wieder aufwärts geht. Jetzt kommt die Bewegung und bewußte Ernährung dran, danach geht es an meine Seele. D.h. innere Ruhe finden, dazu ist natürlich Yoga toll, hab ich früher auch gemacht und fand ich ganz toll, autogenes Training ebenfalls. Ich würde aber sehr gerne wieder zur Meditation finden - Zeit und Gelegenheit hab ich dazu, nur noch nicht die innere Ruhe (Gedanken kreisen ständig....) aber das wird schon, bin da sehr zuversichtlich
Einklang Körper, Geist und Seele das ist mein Ziel.


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am 27.08.2012 um 18:47 Uhr
... hat katyes geschrieben:
katyes
katyes
... ist OFFLINE

Beiträge: 728

Hallo,
das klingt echt vernünftig - ich habe meine Ernährung auch langsam umgestellt - Vegetarier (samt Fischgenuss) bin ich aber nun schon etwa 8 Jahre. Aber ich bin dabei aber nicht militant. Wenn ich unbedingt Fleisch essen will - dann mache ich das halt - ist mir aber bisher nur selten passiert (ca. einmal im Jahr). Dadurch bin ich entspannter und kann mein Essen geniessen, ohne mich eingeschränkt zu fühlen. Und ich glaube, das ist es: wir wollen geniessen können, ohne ungesund zu leben, ohne das Gefühl zu haben: Das ist jetzt echt schwer und ich darf nicht, wie ich will. Die Disziplin beim Intervallfasten ist auch nciht ohne, aber ich merke, dass der "Trost" auf den kommenden Tag Vieles leichter macht.

Bisher läuft mein 0-Tag ganz prima. Und morgen freue ich mich schon auf mein frisches Frühstück.


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am 27.08.2012 um 20:52 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1636

Schon wieder Abend, also guten Abend zusammen!

Ihr habt eure 0-Tage hoffentlich strack durchgestanden und seid jetzt stolz auf euch! ich hatte heute meinen letzten Fastentag - der 21. - und verspüre sowas wie Zaudern, weiter-machen-wollen, Angst vor unkontrollierbaren Fressattacken und damit Rückfall in Magenschmerzen undbrennende Durchfälle.

Morgen gibt es erstmal den Apfel. Ich habe ihn schon im Kühlschrank liegen, eine wunderschöne Pink Lady. Er duftet im Kühlschrank, aber gleich lege ich ihn raus, damit er morgen auch Zimmertemperatur hat. Wie wird dann wohl morgen früh die Küche riechen?!

Da ich aber nur noch entspannt essen möchte - achtsam und nie nebenbei - werde ich den Apfel wohl erst nach der Arbeit angehen, dann kann ich ihn auch genießen. Und die Kerne sammel ich, denn ich möchte versuchen, diese Sorte mal zu ziehen. Wenn es klappt, lasse ich ihn mir auf eine hiesige Sorte mit aufpfropfen. Solche Projekte machen mich schon sehr kribbelig! Dieser Apfel ist also in vielfacher Weise für mich etwas besonderes. und sollte es wirklcih ein Bäumchen werden, wird es mich an diesen, hoffentlich dauerhaften Wendepunkt in meinem Leben errinnern.

Ups, klingt das aber theatralisch!

Odem, dieses wochenendlose Intervallfasten passt auch mir gut ins Konzept! ich werde mich dir nächste Woche anschließen, erstmal dreimal pro Woche, und wenn das Gewicht dann weiter runtergeht, vielleicht nur noch zweimal. mal schauen. Wir wollen ja nicht unbescheiden werden.

ich wünsche euch einen guten schlaf und viel Kraft für morgen!


--
Ziele sind Träume mit Termin!


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am 27.08.2012 um 23:43 Uhr
... hat heike2211 geschrieben:
heike2211
heike2211
... ist OFFLINE

Beiträge: 219

Zitat:


katyes schrieb:

Heike,
ich finde es immer beeindruckend, wie fit du noch am Abend bist. Bei mir fällt gegen 22 Uhr der Hammer - ich brauch meine 8 Stunden Schlaf, sonst bin ich zu nix zu gebrauchen.




Huhu Zusammen, hi Katyes

Ich war schon immer eher eine Nachteule - da ich selbststaendig bin und von zu Hause arbeite, habe ich morgens nicht so viel Vorlauf bevor ich um 9 Uhr anfange - da komme ich auf 8 Stunden Schlaf trotz langen Abenden...

Ich hatte gerade volle 3 Tage frei - sonst arbeite ich ja auch immer an den Wochenenden, zumindest ein paar Stunden, aber die letzten 3 Tage hab' ich praktisch nix gemacht und heute noch stundenlag das grosse Strassenfest in meiner Gegend genossen und bin dann heut' Abend noch knapp 1.5h mit dem Rag durch die Stadt geduest - gestern war ich ja faul.

Ernaehrungsseitig war ich bin auf einen Starbucks Luxus Mocca Frappuchino zurueckhaltend. Allerdings hatte dieser Frappuchino gefuehlte 2000 Kalorien, daher erwarte ich auch fuer morgen keine Bewegung auf der Waage - aber das war's wert.
Ab morgen geht's wieder ins Gym, das war naemlich 2 Tage geschlossen.

Jetzt muss ich doch noch eine Mail schreiben, aber dann ist Schluss fuer heute.

Ganz herzliche Gruesse

Heike


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am 27.08.2012 um 23:52 Uhr
... hat heike2211 geschrieben:
heike2211
heike2211
... ist OFFLINE

Beiträge: 219

Zitat:


Aqui schrieb:

@heike - wow Du hast ja super in den 3 Monaten abgenommen, Du mußt dich ja richtig erleichtert fühlen herzlichen Glückwunsch!




Hi Aqui

Danke Dir - aber die eigentliche Herausforderung ist es ja, es nicht wieder zuzunehmen. Ich habe mich seitdem ich Ende Mai angefangen habe mit dem Fasten, soviel mit Ernaherung und Gesundheit beschaeftigt, dass ich hoffe, einen Weg gefunden zu haben, mich satt essen zu koennen, ohne wieder zuzunehmen und die Falle in die ich durch Unwissenheit geraten war zu vermeiden.

Es fuehlt sich jetzt tatsaechlich sehr gut an, aber vor allem weil ich wieder Sport machen kann, ohne mich danach krank und elend zu fuehlen - das ist noch besser als die duenneren Hueften. Aber die sind auch nicht schlecht - die Klamotten sehen besser aus.

Ganz viele Gruesse

Heike


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am 28.08.2012 um 00:58 Uhr
... hat Odem geschrieben:
Odem
Odem
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Beiträge: 683
Gewichtskurve:
Gewichtsverlauf

Moin Moin zusammen ... das passt immer - unabhängig von der Tageszeit

So, 0-Tag ist durch. Heute mittag hatte ich eine Buttermilch - mit sehr durchschlagendem Erfolg. Mal sehen, was das morgen als Gewicht ergibt. Das wäre aber reiner Wasserverlust.

Mein Bewegungsprogramm musste ich heute kürzen, es ist nicht mal 'ne Stunde geworden. Ist aber manchmal so, wenn nicht alles in einen
Tag passen will. Ich habe für mich anspruchsvolle Übungen gemacht, die die Bauchmuskeln und Schulter/Armmuskulatur besonders beanspruchen. Da habe ich doch die größten Defizite, weil ich hier 15 Jahr praktisch nichts machen konnte. Vor dem Zubettgehen werde ich jetzt noch etwas "sitzen" = meditieren. Das habe ich in den letzten Monaten zugunsten von Bewegungsübungen eher vernachlässigt, weil jede Yogapraxis mit einer Entspannung endet. Das ist aber lange nicht dasselbe wie eine Meditationsübung. Aber 15 Minuten vor dem Schlafen kann ich mir fast immer gönnen ... ich muss nur dran denken. Getreu dem Motto: Die schwerste Yogaübung ist das Ausrollen der Matte.

Aqui,

Zitat:

Ich würde aber sehr gerne wieder zur Meditation finden - Zeit und Gelegenheit hab ich dazu, nur noch nicht die innere Ruhe (Gedanken kreisen ständig....) aber das wird schon, bin da sehr zuversichtlich



Die Übung von Meditation bedeutet nicht, dass man sitzt und innere Ruhe hat. Der erste Schritt in diese Richtung ist sich hinzusetzen und wahrnehmem was ist! D.h. wenn man die kreisenden Gedanken wahrnimmt, dann ist man schon auf dem Weg. Der zweite Schritt ist zu versuchen seine Konzentration auf einen Punkt zu bringen. Idealerweise auf den Atem indem man z.B. einfach seine Atemzüge zählt. Der Geist wird wieder anfangen zu wandern - also holt man ihn wieder in die Konzentration zurück.

Immer und immer wieder. Ganz geduldig ... naja, sagen wir mal mit dem Vorsatz geduldig mit sich zu sein

Es gibt auch noch andere "richtige" Anleitungen zum Meditieren. Das, was ich an Meditationsliteratur kenne, leidet aber durchweg an zu opimistischer Prognose, was die "Ruheerfahrung" in der Meditation angeht und einen Mangel an Praxis - wie auch, wenn es Bücher sind, die man erstmal selber umsetzen muss. Wenn man in die Praxis geht (und ich habe jede Woche zwei Meditationskurse - kann mich also nicht vor einer gewissen Regelmäßigkeit drücken, selbst wenn ich die private Praxsis mal etwas vernachlässige), dann erlebe ich zumindestens nur ganz wenig Menschen, die diese absolute Ruheerfahrung wirklich machen. Aber viele Menschen, die in ihrer Praxis ganz andere Dinge mitbekommen die nicht weniger wertvoll sind.

Ein etwas älterer Mann Ende 60, der regelmäßig zur Meditation kommt, über 40 Jahre Praxis und vermutlich alle deutschsprachigen "Gurus" durch hat, hat mir kürzlich erzählt, dass er seit Jahren nur noch dabei ist, die Zeit des Sitzens "auzuhalten". Ich wollte von ihm wissen, warum er denn immer noch zur Meditation kommen würde? "Ich bin immer ganz stolz, es geschafft zu haben!" (wr machen im Kurs 3 * 15 oder 20 min Sitzen). Auch eine Herangehensweise.

Auch andere Menschen, die mit mir meditieren erzählen eher davon, dass sie die Zeit des Sitzens nutzen mehr Klarheit und Orientierung zu bekommen als über besondere Ruheerfahrungen. Aber alle berichten darüber, dass die Gedanken kreisen, wenn sie beginnen, sich zu setzten.

Besser wird es nur, wenn man es wirklich regelmäßig macht! Ich habe meine Gruppen seit über 5 Jahren. Die, die schon länger dabei sind, haben alle eine deutlich positive und sichtbare Veränderung gemacht.

Meditationspraxis ist immer die Entscheidung in die Regelmäßigkeit zu gehen - es ist eine Verabredung mit sich selber. Ob im Kurs oder privat zuhause. Einen Timer stellen, sich aufrecht hinsetzen und den Sitz erst verändern, wenn der Timer sich meldet. Vielleicht am Anfang 5 min, dann 7, dann 10, dann 15 oder 20. Irgendwann braucht man mindestens 15 min

Und Ruhe? Ja, die kommt irgenwann mal. Und man ist erstaunt, in welchen unterschiedlichen Gestalten diese Ruhe daher kommt. Es ist aber - selbst bei meinen eigenen Lehrern - nie die absolute Abwesenheit des "Kopfkinos" mit seinen kreisenden Gedanken. Die regelmäßige Praxis - und nur sie - ist es die einen hier "herausholt".

Jetzt habe ich mich ein wenig in die eigene Begeisterung zum Thema geschrieben und es ist später geworden als geplant. Trotzdem gehe ich jetzt noch auf de Matte - um wahr zu machen, was ich geschrieben habe und weil ich sehr gut weiß, dass eine gute "Sitzung" den Schlaf befördert. Wenn ich konsequent regelmäßig sitze brauche ich tatsächlich weniger Schlaf um morgens frisch zu sein.

Viele Grüße

Odem

--
Dem Leben begegnen wie ein Kind laufen lernt. Hinfallen, weinen, wieder aufstehen und weiter machen.

odem@imalltagleben.de


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Tonia Tünnissen-Hendricks
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