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Forenthema: Langzeitprojekt Intervallfasten

» Forum: Fastentagebücher und Fastengruppen

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am 05.09.2012 um 00:51 Uhr
... hat Odem geschrieben:
Odem
Odem
... ist OFFLINE

Beiträge: 683
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Hallo Katyes,

Zitat:

wegen der Nieren - ich glaube, ich bin auch so ein "Körpertyp". Zumindest habe ich bei meinem ersten Fasten heftig mit Nierenschmerzen zu tun gehabt.



ich hoffe hier liest kein Physiologe mit ... aber es stimmt grundsätzlich, dass jeder Mensch seinen eigenen "Körpertyp" repräsentiert und so seine spezifischen Schwächen und auch Stärken hat. Bei mir sind es tatsächlich die Nieren, die immer wieder Ärger machen. Und das hier vegetarisch 'ne gute Idee ist, kann ich nur bestätigen. Allerdings bin ich in den Vegetarismus eher zufällig geraten. Und es geht mir einfach super damit. Unabhängig davon ist es auch mein täglicher Beitrag zu einer besseren Welt

Dat mit 'de Kerls tut mir natürlich leid. Manchmal ist es mit den menschlichen Beziehungen nicht ganz so einfach. Man kann sich hier auch nicht wirklich schützen, muss aber letztlich durch. Macht es aber auch nicht einfacher.

@ Christiane,
das mit den Esstagen wird bei mir zunehmend "komisch". Heute beim Frühstück war ich nach einem Brötchen einfach satt. Heute mittag hatte ich Ravioli mit Pilzen (ok ... fertig), Linsen/Kürbis Gemüse und ein gemischtes "buntes" Sommergemüse. Davon habe ich eine früher "normale" Portion gegessen und fühlte mich absolut genudelt. Heute Abend nach insgesamt vier Stunden Yoga (zwei Kurse + eigene Vorbereitung) geht aber kaum was. Eine Nektarine, ein Stück Käse und ein Glas Wein ... fertig. Meine Portionen werden einfach deutlich kleiner ohne dasss ich das bewusst forciere.

@ Katja,

Zitat:

Ich will jetzt wirklich endlich bis zum Kern vorstoßen und mich mit mir selbst aussöhnen, [...]

Hmm, ich hoffe, ihr haltetmich nach diesem Auskotzen hier nicht für völlig irre und krankhaft durchgedreht.



Keineswegs! Natürlich hat jeder so seine Ecken die für andere mal schwerer oder mal leichter scheinen. Aber die Belastung, die man bewältigen muss, ist für jeden sehr, sehr real.

Mich haben gesundheitliche Probleme über 5 Jahre aus dem normalen Arbeitsleben geschmissen und die angestrebte "Karriere" ruiniert. Wenn es mir (und meinem Selbstwertgefühl) heute wieder gut geht, dann ist dies das Ergebnis von harter Arbeit - und nicht nur beruflich. Für mich war es wichtig, Dinge zu finden die ich bewältigen konnte. In kleinen Schritten wieder aufzubauen. Ohne Hilfe hätte ich es vermutlich nicht geschafft. Eigentlich war das Geheimis das, dass ich mir rechtzeitig diese Hilfe gesucht habe. Heute geht es mir gesundheitlich, familiär und auch beruflich gut ... wenn auch alles etwas anders aussieht, wie ich es mir vor vielleicht 30 Jahren gewünscht hatte.

Alleine ist hier eben blöde.

Also ... ich halte Dich nicht für durchgeknallt oder sonstwas. Aber ich wünsche Dir die richtige Hilfe.

Oder wie es meine Yogalehrerin sagt: Man bekommt nicht immer den Lehrer den man sich wünscht ... aber den, den man braucht. - Falls man ihn sucht!
Vielleicht etwas esoterisch, aber einen Gedanken wert.

Vielleicht noch einen Satz zum "Lehrer": Das ist in meinen Augen jemand der mit Verantwortung übernimmt. Darum sind mir Figuren wie Betz so suspekt. Er erzählt möglicherweise sinnige Sachen, auch wenn sie nicht mein Ding sind (aber ich bin da auch nicht der Maßstab). Aber er geht eben nicht in die persönliche Mitverantwortung. Das ist der Unterschied zwischen einem Meinungsbildner und einem echten Lehrer, wie ich es aus meiner Lebens- und Yogatradition kenne.


Zitat:

Zwischenzustand zwischen Fasten und Diät



Letztendlich ist es doch genau das, was intermittierendes bzw. Intervallfasten ausmacht. Man geht nicht in den Fastenstoffwechsel, weil die Zeiten von Nahrungskarrenz dafür zu kurz sind. Aber man bleibt auch nicht im hohen Ernährungslevel mit dauerhaftem Kalorienüberschuss. Das macht gesund und lässt uns länger leben

Nach dem Motto kann dieser Thread länger leben als es das klassische Internet geben wird.

Selbst wenn Du über den vorgegebenen Mengen liegst: Es bleibt immer noch eine Kalorienreduzierung. Zwar gibt es gute Hinweise dafür, dass der Nutzen aus wirklichen Fastentagen besonders gut ist. Aber wenn insgesamt die leicht negative Kalorienbilanz vorhanden ist, stimmt die Richtung doch. Es geht immer um das Ergebnis ... nie um die "Lehre"!

Viele Grüße

Odem

--
Dem Leben begegnen wie ein Kind laufen lernt. Hinfallen, weinen, wieder aufstehen und weiter machen.

odem@imalltagleben.de


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am 05.09.2012 um 01:02 Uhr
... hat heike2211 geschrieben:
heike2211
heike2211
... ist OFFLINE

Beiträge: 219


Hi Odem - wie lustig, da haben wir Katja zur gleichen Zeit geschrieben.

Katja, ich kann mich - mal wieder- Odem nur anschliessen. Das ist im Wesentlich das, was ich sagen wollte - hoffe, gesagt zu haben (mehr oder weniger).

Gute Nacht!


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am 05.09.2012 um 01:16 Uhr
... hat Odem geschrieben:
Odem
Odem
... ist OFFLINE

Beiträge: 683
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Puhh Heike,

irgendwie bin ich mit einen Fenstern durcheinander geraten und hatte die Befürchtung meine letzte Nachricht sei nicht durchgekommen. Dass ich das alles nicht neu schreiben muss finde ich eigentlich ganz gut

Mittleriweile habe ich den Eindruck, dass mir für bestimmte Themen einfach die Möglichkeit fehlt direkt und privat zu antworten. Gerne hätte ich für Dich Heike oder auch alle andern hier einen direkten Draht. Eine E-Mail Adresse steht in meine Sig.

Viele Grüße

Odem


--
Dem Leben begegnen wie ein Kind laufen lernt. Hinfallen, weinen, wieder aufstehen und weiter machen.

odem@imalltagleben.de


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am 05.09.2012 um 07:14 Uhr
... hat katyes geschrieben:
katyes
katyes
... ist OFFLINE

Beiträge: 728

Guten Morgen!

Hui! Hier war ja richtig was los gestern! Ich finde es übrigens total mutig und toll, dass ihr hier so ehrlich über eure Probleme berichtet! Und vor allem beeindruckt mich euer Optimismus, der überall durchscheint.

Ich fühle mich heute irgendwie befreit, weil ich meine Wut rausgelassen habe, die so lang in mir gebrodelt hat. Außerdem beflügelt mich meine Gewichtskurve, die in den letzten Tagen stetig nach unten gezeigt hat - ich bin gespannt: so viel Gutes muss ja auch mal ein Ende haben, lach!

Odem, ich finde es richtig und gut, wie du über den Beruf/die Berufung des Trainers sprichst. Genau das empfinde ich auch. Ein Trainer trägt Verantwortung und genau wie ein Erzieher oder Lehrer oder auch ein Dozent auf irgendeinem Kongress ist er verantwortlich für das, was er vermitteln will und auch an wen er es vermittelt. Wer sich dieser Verantwortung nicht stellt, macht zum einen den Fehler, seine "Zielgruppe" nicht zu beachten und zum anderen beachtet er sich selbst und seine Ziele als Lehrender/Vermittler/Trainer falsch. Denn: ich bin immer in Resonanz und in Verbindugn mit meiner Umwelt. Wenn jemand das tut, was ich ihm empfehle, muss ich auch für seine Fragen, Zweifel, Probleme eine gewisse Mitverantwortung zu tragen bereit sein. Das bedeutet nicht, dass dem Trainee (also dem Klienten/Patienten/Kunden) abgesprochen wird, dass er selbst in Eigenverantwortung sein Leben in die Hand zu nehmen hat.
Mein Lieblingssatz in dem Zusammenhang ist immer, dass es wichtig ist, dass die Kinder/Schüler/Klienten ihr GEHIRN EINSCHALTEN. Nur mit diesem Anspruch ist kritische Weiterverabeitung des Vermittelten möglich. Und anders sollte es auch nicht sein.

So, jetzt hab ich mal als zukünftige Psychologin mit dem Studienschwerpunkt auf Pädagogischer Psychologie richtig "vom Leder gezogen" - lach! - ich hoffe, ihr nehmt das nicht übel!

Liebe Grüße und euch einen schönen Tag!


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am 05.09.2012 um 08:12 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1636

Guten Morgen zusammen!

Meiner ist leider nicht so gut - oder doch?

ich bin gestern abend direkt nach dem Schreiben in die Kiste, fiel mehr oder weniger ins Koma, und muss heute morgen den Wecker ausgestellt haben, ohne dass es in mein Bewußtsein gedrungen ist. Also nicht wie gewohnt um 3 aufgestanden, sondern erst um 5.30 Uhr. Mein Tag ist damit (arbeitstechnisch) gelaufen, dazu wieder diese gefährlichen einseitig pulsierenden (leichten) Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, Durchfall. Ob das die neuen Medikamente sind (hochdosiertes Eisen 2+), eine Infektion, die nicht richtig rauskommt, oder einfach Umstellungsprobleme - ich weiß es nicht. Ist eigentlich auch egal, weil es an den Konsequenzen nichts ändert.

Ist schon eigenartig, dass wir uns hier in einem Rahmen treffen und tatsächlich viele die gleichen Probleme habe (Nieren); macht Hoffnung, dass der Lösungsansatz dann vielleicht in das ersehnte Gleichgewicht führt?!

Ich habe für meine primären Nierenprobleme eine Lösung gefunden: ich trinke 5-7 l am Tag! Eine umfangreiche Untersuchung hat nichts gebracht, mein 24 Std Urin ist unauffällig, bloß die Menge ist außergewöhnlich (ich schwitze es mir tatsächlich nicht durch die Rippen wieder raus!). Organisch bin ich kerngesund. Ist ja auch was!

Gibt es da irgendeine, von mir aus esoterisch angehauchte Seite, was diesen Körpertyp "Niere" ausdrückt? Tät mich schon mal interessieren - ein Weg zu einer Lösung, den ich noch nicht probiert habe...

Ich bin auch kein Vegetarier - esse allerdings selten Fleisch, und wenn, dann
von einem Tier, dass bestimmt nicht qualvoll gestorben ist. Mein Lebensgefährte jagt, und zwar in einer faszinierend verantwortungsvollen Art. Da lebt das Stück Wild natürlich bis zu dem Augenblick, wo der Schalter rumgelegt wird, und dann ist es tot. Ohne Todeskampf, ohne Schmerz (soweit ich das beurteilen kann, denn auch ich bin noch nie gestorben). Und wir jagen nur, was wir selber essen. Wenig Fleisch, also eher nur ein Stück Wild im Jahr. Den Rest seiner Zeit bestimmt die Hege, und für den Abschussplan hat er jagdgierige Kollegen, die er aber genau ausucht.

Seit Fastenende hatte ich noch kein Bedürfnis nach Fleisch. Einmal gab es Fisch - aber auch das hätte ich nicht gebraucht. Gemüse und Obst, das ist meins! Und ich lebe im Schlaraffenland, und mein Biotop wird immer schöner. Hier im Weinbaugebiet reifen nun die Trauben, die Brombeeren, die Herbsthimbeeren, letzte Erdbeeren, verwilderte Äpfel und Birnen, leider dies Jahr keine Pflaumen (Frost in der Blüte). Die Tafel ist reich gedeckt. Dazu das, was der Garten mir schenkt an Kräutern und Gemüse, auch jede Menge, mehr, als ich essen kann. Eine liebe Freundin hat mir außerdem grüne Smoothies ans Herz gelegt - aus Wildkräutern wie Brennessel, Melde, Giersch usw. mit Obst und Wasser gemixte Coktails, die einen mit allen notwendigen Mineralien und Vitaminen versorgen sollen. Ich bin blutiger Anfänger, aber die Idee gefällt mir. Meine Drinks schmecken noch sehr nach Gras, ich kriege sie runter, aber naja, Genuss ist was anderes. Vielleicht stimmt die Mischung noch nicht. Soll beim Strunz auf der Seite stehen, mit wissenschaftlicher Begründung, aber ich hab´s noch nicht gefunden. Und, schaden kann es nicht (ich kenne mich bei Kräutern sehr gut aus, da gibt es keine unguten Überraschungen).

Das mit den Männern - ja das ist ein besonderes Thema. Wahrscheinlich - auf dem Trip bin ich mittlerweile - ist es ziemlich egal, welchen Partner wir wählen. Erstens sucht frau (und mann?) sich unbewußt den Sparring-Partner, der einem genau die zu entwickelnden Eigenschaften spiegelt, die bei einem selbst im Argen liegen, und zweitens ist, wenn die Gefühle stimmen, ja auch Entwicklung drin. Also, einen backen können wir uns nicht, etwas erzwingen auch nicht, und auch, wenn es nicht der Richtige war, hatte es bestimmt seinen Sinn zu der betreffenden Zeit - und sei es nur eine Erfahrung, die hinterher weh tut, und aus der wir etwas über uns selbst lernen sollen. Mir hilft diese Einstellung, Beziehung ohne Groll und Gram zu leben, Verletzungen hinzunehmen, ohne daran zu zerbrechen, und den mühsamen Kampf um die Liebe nicht aufzugeben.Tut natürlich nicht weniger weh, aber hilft, es auzuhalten.

@ Katja,

Zitat:

Ich will jetzt wirklich endlich bis zum Kern vorstoßen und mich mit mir selbst aussöhnen, [...]

Hmm, ich hoffe, ihr haltetmich nach diesem Auskotzen hier nicht für völlig irre und krankhaft durchgedreht.



Ist es nicht das, was beim Fasten hochkommen kann: das Thema, das jetzt und hier für einen persönlich dran ist? Wenn das also dein Thema ist, dann bist du doch auf einem guten Weg! Und ich persönlich muss auch etwas aussprechen, aufschreiben (in ein Auditorium schmeißen hilft besonders!), damit mir selbst klarer wird, um was es gerade geht! Diese Kernerkenntnis (was gerade dran ist) ist für mich der eigentliche Grund, das Heilfasten zu betreiben!

Das was du da durchmachst, habe ich übrigens auch hinter mir: jahrelange Zeitverträge, am langem Arm verhungern, und dann einen scheiß Job angeboten bekommen, bevor ich einen erfolgversprechenden Arbeitsgerichtsprozess anleiern konnte. Anschließend Mobbing in Reinkultur - ist nicht so vom Himmel gefallen, meine kranke Seele. Aber ich wehre mich, habe gerade mal einen Etappensieg zu verbuchen - meine Arbeitsbedingungen mit langem Atem so verändert, dass sie mich ernähren, ohne kaputt zu machen. Übrigens: auch Verwaltung... Und die Kraft schöpfe ich auch aus dem Fasten, weil es mich für eine Zeit lang vor allem, was gerade nicht so wichtig ist, befreit und vor zuviel ablenkenden Außenreizen schützt. Ich werde sozusagen focussiert.

Das mit dem Lehrer finde ich toll, aber wie sucht man den, und wo findet sich der (darf auch eine Lehrerin sein...) Bei mir sind es nie zentrale Figuren, wohl aber gute Gespräche, Impulse, die durchaus auch mal ein Satz eines ansonsten bedeutungslosen Menschen sein können, der im richtigen Moment den entscheidenden Schubs bringt... Vielleicht müssen wir offen sein für Anstubsen - und auch hier: Heilfasten ist für mich eine Art Grundbodenbearbeitung, auf der der Same dann fallen und keimen kann! Gegen "Gurus" habe ich was, meistens passt nichts ja unverändert auf einen selbst, wir müssen schon das Wesentliche herausfiltern und das, was die Kernaussage für unser eigenes Leben ist, herausarbeiten ...

Ich bin übrigens auch ein "Looser", habe zweimal meinen ersehnten Aufbaustudiengang wieder abgebrochen, weil ich es einfach nicht geschafft habe (alleinerziehend, drei Kinder, Vollzeitjob)... Jetzt habe ich mich versöhnt, dass es eben nicht geht - jedes Ding hat seine Zeit, vielleicht in einem anderen Leben... ich suche aber weiter - neben meinem Broterwerb - noch nach etwas, dass mich seelisch zufrieden macht, vielleicht ein Ehrenamt - mal sehen.

So, nun wieder zum Kerngeschäft: ich sollte heute meinen zweiten 0-Tag angehen... Stand heute morgen etwas wehmütig vorm Brotkasten und hätte so gerne... Aber dieser Weg soll ja ausprobiert werden, und so schnell lass ich mich nicht entmutigen!

Also denne:

--
Ziele sind Träume mit Termin!


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am 05.09.2012 um 09:49 Uhr
... hat Odem geschrieben:
Odem
Odem
... ist OFFLINE

Beiträge: 683
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Hallo Katyes,

Zitat:

Denn: ich bin immer in Resonanz und in Verbindugn mit meiner Umwelt. Wenn jemand das tut, was ich ihm empfehle, muss ich auch für seine Fragen, Zweifel, Probleme eine gewisse Mitverantwortung zu tragen bereit sein.



Hier bin ich nur bedingt bei Dir. Wenn ich bei einem Vortrag, in einen allgemeinen Wochenendseminar oder auch hier im Forum etwas von mir gebe und andere Leute setzen das um - und kommen nicht damit zurecht, dann werde ich zwar versuchen etwas dazu zu sagen, wenn ich es mitbekomme. Aber ich bin nicht in der Lage das nachzuhalten oder zu steuern. Zwar bin ich in gewissem Sinne tasächlich "verantwortlich" für das, was ich sage ... aber mir fehlt eben die Steuerungsmöglichkeit über das, was jemand aus dem, was ich sage oder tue, macht.

Wenn ich von einem Lehrer spreche, dann immer im Sinne eines abgesprochenen Lehrer / Schüler Verhältnisses mit geklärten Rollen und Verantwortungen. Wir kennen das dem Wort nach als "Guru" meist in einem eher unguten Ton für Menschen die über andere oft ungute Macht ausüben. Wenig bekannt, dafür aber unbelastet ist der Begriff "geistliche Begleitung" Mäuse-Klick . Löst man daraus die religiöse Komponente, dann bleibt das, was ich meine. Zwei Menschen machen eine Übereinkunft darüber was in diesem Prozess passieren soll und der "Schüler" lässt sich vom "Lehrer" nach bestimmten verbindlichen Regeln begleiten.

Anders als in therapeutischen Verhältnissen, bei denen der Therapeut in einer gewissen professionellen Distanz bleibt (geht hier auch nicht anders) muss das bei so einem Lehrer/Schüler Verhältnis nicht so sein. Das ist aber individuell und Inhalt der Übereinkunft.

Nach diesem Muster war ich über viele Jahre bei einer Lehrerin - eher zufällig, weil das in meiner Yogatradition so üblich ist und ich eben eine Yogalehrerausbildung machen wollte. Wenn ich mich heute stabil und auch den negativen Seiten des Lebens gewachsen fühle, dann hat sie daran sicher einen großen Anteil. Und wenn es nötig ist, bekomme ich dort auch heute noch Supervision. D.h. auch nach dem Ende der Zeit bleibt noch eine Rückfalllinie.


@ Christiane

Zitat:

Ist schon eigenartig, dass wir uns hier in einem Rahmen treffen und tatsächlich viele die gleichen Probleme habe (Nieren); macht Hoffnung, dass der Lösungsansatz dann vielleicht in das ersehnte Gleichgewicht führt?!



Im Moment kursieren hier eher einige Problembeschreibungen ... weniger Lösungen. Aber vielleicht liegt darin ja schon der richtige Ansatz? Offensichtlich scheint das ja schon Erleichterung zu bringen.

Zitat:

Gibt es da irgendeine, von mir aus esoterisch angehauchte Seite, was diesen Körpertyp "Niere" ausdrückt?



ganz bestimmt. Aber das ist nicht mein Feld.


Zitat:

Das mit dem Lehrer finde ich toll, aber wie sucht man den, und wo findet sich der (darf auch eine Lehrerin sein...)



Zufällig? Bewusst? Vom Pfarrer über vielleicht doch einen Therapeuten / Meditations- oder Yogalehrer bis hin zu einem Menschen, der vielleicht nicht gerade die beste Freundin (die ist ungeeignet, weil zu nahe dran) ist, aber sich auf eine gewisse Rgelmäßigkeit einlässt.

Aber das findet sich, wenn man wirklich bereit ist.

Zitat:

Gegen "Gurus" habe ich was, meistens passt nichts ja unverändert auf einen selbst, wir müssen schon das Wesentliche herausfiltern und das, was die Kernaussage für unser eigenes Leben ist, herausarbeiten ...



Deshalb habe ich oben auf den Begriff der geistlichen Begleitung hingewiesen. Ein guter Lehrer lässt einem in diesem Geschäft nicht alleine, sondern begleitet diesen Prozess. Nicht mehr und nicht weniger. Ein guter Lehrer hat nicht nur einen Weg, sondern akzeptiert jeden sinnvollen individuellen.

... uups ... ich muss los (wird ja immer interessanter hier!)

Viele Grüße

Odem

--
Dem Leben begegnen wie ein Kind laufen lernt. Hinfallen, weinen, wieder aufstehen und weiter machen.

odem@imalltagleben.de


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am 05.09.2012 um 14:15 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
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Beiträge: 1636

Zitat:


Odem schrieb: ich muss los (wird ja immer interessanter hier!)



Dito! jetzt muss ich doch mal schauen, ob ich das mit der email in der Signatur hinkriege?

--
Ziele sind Träume mit Termin!


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am 05.09.2012 um 18:03 Uhr
... hat katyes geschrieben:
katyes
katyes
... ist OFFLINE

Beiträge: 728

Wow, die Themen werden ja immer inhaltsschwerer und tiefgründiger - das hat schon was zu sagen, finde ich.

Odem, mit der Verantwortung sehe ich das so, dass ein Vermittler natürlich nicht für jede Folge, die der Schüler erlebt, verantwortlich sein kann. Aber ansprechbar und anwesend für Fragen sollte er schon sein. Ich spreche wohl auch eher wie du von einem gewissen Lehrer-Schüler-Verhältnis, das mir da vorschwebt. Das ist dann viel individueller und persönlicher als vielleicht das Verhältnis zu einem Vortragenden in einem großen Saal.
Trotzdem stehe ich allen erstmal skeptisch gegenüber, die behaupten, die einzige richtige Lösung für mein Problem zu kennen. Ich bin als Ostdeutsche kurz nach der Wende auch mal in so eine Veranstaltung (wo alle am Ende "ja!" und "Hurra!" schreien) hineingeraten. Und ich konnte nur den Kopf schütteln über so viel Naivität und Verlust des Gehirns, nur weil einer was sagt und toll motiviert - NEE! Mich haben sie nie gekriegt mit sowas und das bleibt hoffentlich auch so....
Zum Glück funktioniert mein Bauchgefühl da richtig und mein Gehirn schaltet sich nicht ab, wenn man mir versucht, Honig ums Maul zu schmieren...

Ich bin auch ein Loser - aber jetzt mit 41 Lenzen vervollkommne ich meine Ausbildung! Leute - wenn man will, kann man auch mit 50 noch studieren - wenn es also euer Herzenswunsch ist, das noch zu tun - dann traut euch!
Die Kinder sind groß, sie verstehen und bewundern meinen Schritt und ich fühle mich unendlich jünger, geistig reger und sooo "gebildet", weil ich direkt in der Uni an der Quelle sitzen kann. Natürlich muss ich auch meine Brötchen verdienen und arbeite hauptberuflich als Erzieher in einer Kita. Aber es lässt sich für mich prima vereinbaren und die Arbeit UND das Studium macht mir einen Riesen-Spaß!
Ich glaube, wenn ich das nicht gewagt hätte, wäre ich mit 80 Jahren ganz trübsinnig ob der vertanen Möglichkeiten gewesen. Die Zeit dreht sich nicht rückwärts - leider! Vielleicht kann ich euch ja motivieren, wenn ihr eurem abgebrochenen Studium so hinterher"weint".

Liebe Grüße!


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am 05.09.2012 um 23:25 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
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Beiträge: 1550

Jop, ich finde es auch immer interessanter hier, wieviele Emotionen doch hochkommen, ich bin ja ganz begeistert!
Ich hätte vieles dazu zu sagen, aber versuche mich doch ein wenig zurück zu nehmen, ich lasse eher alles sacken was ihr da zu sagen habt.
Aber zum Thema Loser möchte ich doch was sagen (u.a.) Ich denke wir sind keine Loser, weil wir die eine oder andere Aufgabe nicht gemeistert haben, Prüfungen des Lebens werden uns zu jeder Tages- und Nachtzeit gestellt und wie oft scheitern wir an unseren Aufgaben. Wenn es nicht so wäre, wären wir nicht menschlich. Natürlich freuen wir uns mehr über Erfolge und sind natürlich enttäuscht, wenn wir einen Traumjob vor Augen haben, unseren Traum aber nicht erfüllen können, weil wir Prüfungen nicht schaffen.
Heike ich finde gut was Du gesagt hast: Wir sollten besser das sehen was wir schon geschafft haben, ich arbeite auch daran, das zu sehen (Theorie und Praxis)
Auch ich bin im absoluten Umbruch und voll auf Suche nach mir selber, aber ich bin guter Dinge, dass ich mich finden werde, sei es beruflich oder privat. Beruflich ist es für mich zur Zeit nicht ganz so leicht, weil ich nach 8 Jahren wieder zurück in einen "normalen" Beruf gekommen bin mit neuen Aufgabengebieten. Aber das wird schon.
Ich finde es auch toll, wenn ihr noch weitere Versuche macht, einen weiteren Abschluß zu bekommen (hab ich mit Mitte 40 auch noch mal gemacht) und ich würde heute auch noch gerne studieren, aber nur für mich selber, nicht mehr aus beruflichen Gründen - keinen Bock mehr auf Prüfungen (arme Katja, ich drück Dir die Daumen) Ich weiß wie schwer es ist, mit Familie einen 2. Bildungsweg zu gehen.

Geht es euch eigentlich auch oft so, dass ihr eine genaue Vorstellung von dem habt, was ihr nicht wollt, aber euch nicht so richtig im klaren seid, was ihr wollt oder ihr wißt genau was ihr wollt, aber dieses ist nicht zu verwirklichen. So ein Gefühl hab ich bei mir.....

Odem, mir gefällt der Satz Deiner Yogalehrerin sehr gut. Oft bekommt man etwas und erkennt aber nicht, dass man gerade das in gewissen Lebensabschnitten braucht. Den Sinn erkennt man oft er viel später....

Ich halte immer viel davon, mir etwas intensiv aus vollem Herzen zu wünschen, und das eine oder andere ist dann auch passiert, aber ich habe den Wunsch wohl oft nicht richtig formuliert, deshalb bin ich jetzt immer sehr vorsichtig mit meinen Wünschen.

Ich finde auch, dass ein Lehrer/in sich der Verantwortung bewußt sein soll, aber was die betroffene Person, die sich geführt fühlt, daraus macht, wenn sie alleine laufen muß, dafür ist sie selber verantwortlich. Wir können immer nur eine Weile begleiten oder begleitet werden, aber wenn wir dann weiterhin von den vertrauten Personen uns Rat holen können, tut das schon sehr gut. Aber oft muß man leider den Weg alleine gehen. Aber haben vielleicht viel daraus gelernt.
Ich wünsche euch eine gute Nacht und freue mich über diesen emotionalen Austausch.
LG Aqui



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am 06.09.2012 um 01:37 Uhr
... hat heike2211 geschrieben:
heike2211
heike2211
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Beiträge: 219

Huhu

Heute ist mein Bericht mal wieder ganz 'irdisch':

Nach einem aufbau-technisch fast vorbildlichem Tag war ich Abends im Gym - habe super intensives Intervalltraining gemacht, Maschinen bis die Muskeln brannten und dann Rudern bis das Gym geschlossen hat und dann habe ich zuhause eine ganze Packung Bahlsen Kekse wegeputzt (die mit einer Seite LeibnizKeks und die andere Seite Vollmilchschokolade) und dann noch ne kleine Tuete Chips. Und beides war soooo lecker und ich habe das total genossen...

Also hab' ich mal wieder kein schlechtes Gewissen, es darf nur nicht zur Regel werden - gestern hab' ich ja auch Salat nach dem Sport gegessen... und das war auch super!

Ganz herzliche Gruesse

Heike


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Tonia Tünnissen-Hendricks
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