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» Forum: Fastentagebücher und Fastengruppen

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am 28.07.2021 um 08:33 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1284

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von LuChia am 28.07.2021 um 08:34 Uhr ]

...und last but not least sind wir Vorbilder für den Nachwuchs. Das Gejammere über ein Speckfältchen hier und ein Kilo da wird ja über Generationen "vererbt". Daran möchte ich mich keinesfalls beteiligen. Wir sollten Verantwortung für die erschreckend wachsende Zahl an essgestörten jungen Menschen übernehmen.

Ich finde Diversität in allen Bereichen schön und wichtig, auch bei der Form (weiblicher) Körper. Da nehme ich meinen selbstverständlich nicht aus- das wäre ihm gegenüber ungerecht.


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am 28.07.2021 um 18:05 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1284

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von LuChia am 28.07.2021 um 18:06 Uhr ]

Vielleicht hab ich den hier schon mal verlinkt?

Mäuse-Klick

Embrace- Du bist schön

Ein starker Film, mitproduziert von Nora Tschirner, der Schönen, Schlauen.


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am 28.07.2021 um 21:29 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 2013

Hallo Lu,

ich habe deins in einer Arbeitspause gelesen und war voller Antworten - bin aber jetzt viel zu müde, als dass ich das umsetzen könnte. Morgen sieht es auch sehr eng aus - vielleicht kann ich ja am Abend.

Besonders deine Ausführungen zu dem inneren Erwachsenen und sein Verhältnis zum inneren Kind - darüber werde ich nochmal nachfühlen. Es hat mich sehr berührt.

Fasten lief gut - keine Einbrüche, nur eben eine körperliche Erschöpfung, die schon vorher da war, aber sich nun weiter verstärkt. Vielleicht liegt das an einem Entgiftungsprozess, den ich so noch nie hatte: ich bin nächtens fast stündlich zur Toi gelaufen und habe entwässert. Dabei trinke ich weder anders noch mehr als "normal". Auch da gibt es die obligatorische Kanne heißen Tee abends und dazu ein wenig Wasser. Habe auch lange geschlafen, aber eben nicht tief, sondern sehr flach und mit zahlreichen Unterbrechungen (mindestens 5), konnte aber gut wieder einschlafen.

Tag 3 ging also gut rum, meine zweite Gemüsebrühe habe ich auch am Abend gekocht, denn der nachhause-komm-Ess-Reflex verlangt nach einer heißen Brühe, die ich bereits am Mittag zu mir nehme. Meine Hündin freut sich über das Gemüse.

Du bist ja sicher wieder leichtfüßig unterwegs? Genießt das Fasten? Ja, schade, an mir läuft es so ein wenig vorbei - ich vermisse meine Salatteller, aber denke gar nicht groß über Nahrung nach. Vielleicht sollte ich mal wirklich gut vorbereitet ohne Arbeit fasten und auch mit den Eltern und anderem in dieser Zeit kürzer treten... Eine Sehnsucht, die aber wohl in den nächsten Jahren eher utopisch bleibt.

Morgen, spätestens übermorgen mehr...

--
Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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am 29.07.2021 um 07:53 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1284

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von LuChia am 29.07.2021 um 07:54 Uhr ]

Hi Christiane,

Tag 4 beginnt- das geht wieder schnell!

Ja, ich bin seit gestern im Fastenmodus angekommen- diesmal mit etwas unangenehmeren Begleiterscheinungen als sonst. Putze mir einmal mehr die Zähne und muss ein Deo benutzen- das kann ich sonst meist weglassen. Aber alles im grünen Bereich- wehret den Anfängen : O )

Außerdem bin ich etwas faul und langsamer als sonst unterwegs. Macht aber nichts, da ich momentan tatsächlich nur tun muss was ich möchte und mir meine Zeit frei einteilen kann.

Ein Termin steht heute an, auf den ich mich schon seit gestern freue: Die regelmäßige Thaimassage, bei der ich von oben bis unten zurechtgebogen und kleinere Verspannungen gelöst werden.
Zu meiner Masseurin habe ich im Lauf der Zeit ein persönliches Verhältnis aufgebaut und diese wöchentlichen 1 ½ Stunden gehören unbedingt zu meinem Leben.
Während des letzten Jahres musste ich aus bekannten Gründen monatelang darauf verzichten und sie stellte, als wir uns wiedersahen, fest:
Alles auf Anfang : O )

Als ich vor einigen Jahren die ersten Male da war, bedeutete das ganze alles andere als Genuss und Entspannung- es tat einfach höllisch weh. Hinterher hatte ich immer heftigen Muskelkater- und trottete trotzdem weiterhin zu ihr. Nachdem die gröbsten Verhärtungen und Verklebungen gelöst waren, geriet ich bei jedem Termin in einen Zustand tiefer Entspannung.
Und während des Fastens ist alles besonders weich und einfach nur schön. Das merkt auch die Masseurin und staunt bei diesen Gelegenheiten: Heute ist alles sehr angenehm, oder?

Ich denke auch, dass diese Massage den Abtransport von Giftstoffen aus den Zellen unterstützt. Sie geht so tief ins Bindegewebe, dass alles tüchtig aufgemischt wird und ich unterstütze die Ausscheidung hinterher durch exzessives Trinken.

Ohne Verpflichtungen zu fasten ist ideal, ja. Aber vielleicht kannst du dir wenigstens kleine Inseln im Alltag schaffen?
Ich habe mittlerweile fest etablierte Rituale im Alltag- innerhalb und außerhalb der Fastenzeiten.
Abendliches Baden und Lesen gehören fest dazu- die täglichen langen Spaziergänge auch. Die hast du ja sowieso mit deiner Hundedame.

Trotz aller Anstrengungen- hab einen guten 4. Tag!


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am 29.07.2021 um 13:04 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1284

Und es kam wie vermutet- meine liebe Masseurin sagte: „Heute alles schön, na mal sehn, wie’s nächste Woche ist."

Ganz bestimmt ist beim Fasten alles so schön locker und un- verklebt, weil das Salz fehlt und die Zellen entwässern können. Ich merke auf jeden Fall Zusammenhänge zwischen Ernährung und Verspannungen/ Verhärtungen/ Verklebungen. Habe ich mich eine Zeitlang sehr Industriezucker -lastig ernährt, tut während der Massage vieles weh.
Ohne Nahrung, Zucker und Salz, ist das Gewebe locker, die Haut wird straffer und insgesamt alles geschmeidiger.

Dass mein Körper gerade so offensichtlich entgiftet, liegt ganz bestimmt wieder an den vielen Emulgatoren, Farb- und Konservierungsstoffen aus unterwegs verzehrten Eistüten sowie den Pflanzenschutzmitteln aus konventionell angebauten Kirschen. Ich glaube, mich daran zu erinnern, dass ich das im letzten Sommer auch beobachten konnte.

Außerdem will mein Körper ganz sicher auch die Abbauprodukte aus zwei kurz aufeinanderfolgenden Impfungen loswerden. Raus damit!

Christiane, mir ist schon wieder sehr nach essen, vor allem nach Kirschen, Salat, Gemüse und Rührei mit Zwiebeln. Zwei Tage werde ich wohl noch fasten und Sonntag in den Essensmodus wechseln. Beginne bereits, mir auszumalen, was es während der nächsten Tage geben kann- der Appetit ist groß.

Allerdings überlege ich auch, vom 02. bis 08. August, also ab Dienstag nächster Woche, bereits eine kurze August- Fastenwoche einzulegen. Im letzten Sommer hab ich auch zweimal kurz hintereinander gefastet, das ist mir gut bekommen. Das überlege ich mir noch. Das wären dann insgesamt 12 Tage und genug für den Sommer.

Im Herbst steht dann der finale Rauswurf der Nebenprodukte aus der Kirschen- Eiszeit an, da werde ich das Fasten dann wieder mit meinem Mariendistel- Artischocken- Präparat unterstützen, die Hälfte davon ist noch übrig.
So meine Pläne.

Wie geht es dir? Wie lange planst du diesmal dabei zu bleiben? Ich hoffe, du übernimmst dich nicht!

Was du nicht zu schreiben schaffst, erledige ich diesmal offensichtlich mit : O )


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am 29.07.2021 um 22:23 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 2013

hallo Lu, heute geht bei mir wirklich nicht mehr viel, ist auch für mich schon zu spät, aber morgen morgen echt mehr!

Mein Tag war brutal, das Fasten habe ich kaum bemerkt, keine Gedanken darana. Erst zuhause habe ich eine Buttermilch getrunken, denn mein Darm ist diesmal zu ruhig. Der geplante Einlauf muss auch bis morgen warten, keine Kraft mehr. ich will nur noch schlafen.

Mir ist nicht nach lange Fasten, möchte wieder ins Intervallen kommen, anfangs mehr, später dann weniger. Ziel, mit einem Tag die Woche und gesunder rohkostlastiger Vollwerternährung dann weiter leben. Meine ziele sind dabei fast so wie die von Natty - nachzulesen im Nachfastenthread. Kurz: Gewicht Halten, gesund ernähren ohne zuviel Krampf, Fokus auf weniger Gifte, besonders Zucker. Alkohol ist bei mir kein Thema, ich trinke mal ein Glas trockenen Rotwein, manchmal auch zwei, aber immer weniger und immer seltener. Mein Körper will den auch nicht mehr - merke ich am Folgetag. Schon ein Glas führt zu Kopfweh und Vergiftungssymptomen. Ganz seltsam...

Mich lockt gerade sehr das vielfältige Obst- und Gemüseangebot, ich freu mich schon sehr auf den ersten Salat. Habe heute Äpfel, Birnen, Bananen und Aprikosen mitgebracht. Kirschen esse ich am liebsten die Wilden - selbstgepflückt. Da sind auch keine Spritzmittelrückstände dran.

Gute Nacht meine Liebe, morgen vielleicht / hoffentlich mehr... War das jetzt schon der vierte Tag???

--
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am 30.07.2021 um 06:48 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1284

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von LuChia am 30.07.2021 um 06:49 Uhr ]

Einen schönen guten Morgen, liebe Fastenmitstreiterin,

ja- Tag 4 ist Geschichte!

Oh Mann, wie ging es mir gestern schlecht!

Vom späten Nachmittag an rutschte ich unaufhaltsam in eine ordentliche Fastenflaute mit allem Pipapo. Mein Serotoninpegel muss am Boden gewesen sein und ich fühlte mich schlapp, träge und hochgradig übellaunig. Konnte mich über schönste Dinge, Geschenke des Lebens, nicht mehr freuen und zog mein Abendritual (diesmal mit gründlicher Zungenreinigung) vor.

Den Rest des Tages verbrachte ich schlecht gelaunt mit Büchern im Bett. Und was hab ich für Zeug geträumt! Rauchte schachtelweise und wusste nicht, wie ich je wieder damit aufhören soll. Zu guter Letzt sagte mir meine (ehemalige) Chefin (wir waren zusammen im Schwimmbad, klar : O ), dass ich mich echt mal wieder duschen müsse. Das wäre Kollegin Tina auch schon aufgefallen…
Herrje- was bin ich froh, dass dieser Spuk vorbei ist!

Dass auch du Alkohol nicht mehr gut verträgst, wundert mich nicht. Ich glaube nach langer Beschäftigung mit dem Thema, das ist vor allem bei Frauen auch eine Altersfrage. Auch unsere Organe werden nicht jünger und ächzen unter solch zusätzlichen Belastungen- zumindest, wenn sie regelmäßig auftreten.

Ich hab am Ende nur noch selten Alkohol getrunken und mir ging es hinterher trotzdem schlecht. Ein Freund meinte damals, ich müsste regelmäßiger trinken, dass ich so selten tränke, wäre das Problem. Ich hab‘s als deutliches Signal meines Körpers gedeutet, dass er mich darum bittet, damit aufzuhören.

Das muss jede und jeder für sich herausfinden.

Zur Vollwerternährung sind mir gestern ganz alte Bücher in die Hände gefallen- aus meiner Reformhauszeit! Ich war gerade Vegetarierin geworden und alles Neuland für mich- sehr spannend. Damals kochte ich regelmäßig im Kinderladen meines Sohnes und beschäftigte mich auch aus diesem Grund viel mit vegetarischer Vollwerternährung.

Nun bin ich wild entschlossen, ein paar neue, alte Rezepte auszuprobieren.

Auf in Tag 5, genieß ihn!


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am 30.07.2021 um 06:53 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 2013

Schon wieder ein neuer Morgen - bin wie gerädert, mein Körper entgiftet wie meine Seele...

Trotzdem und wieder sehr trotz unruhigem Schlaf fühle ich mich besser, fester, ruhiger als gestern. Da war das innere Kind sehr in Not, auch in tiefer Trauer und Schmerz. Ein vorgezogener Abschied auf Raten ist Demenz... Wenn die Wesensveränderungen zuschlagen und mein erwachsener Anteil funkt, die (neu verstärkt auftretenden) Aggressionen sind doch nur Ausdruck von Angst und Unsicherheit einer Seele, in der auch noch ein inneres Kind um das ringt, was es noch braucht... Mehr möchte ich in diesem Forum nicht erzählen. Aber es macht mit mir - gewaltig.

Was wäre ohne die Fastenblase gewesen, die mich schützt??? Nicht auszudenken. Das Universum hat wohl gerade gut auf mich aufgepasst. Dieser Gedanke,, beschützt und geborgen zu sein, ploppt immer wieder auf - in ganz üblen Momenten, wo mein jüngerer Anteil sehr in Not kommt - und auch diese Lebensidee, das nichts ohne Sinn geschieht, wir sind hier um zu lernen, und aller Druck von Außen doch nur Hilfestellungen der höheren Mächte sind, umzulenken, neu zu entscheiden, die Weichen zu stellen für einen neuen Weg, für den Aufbruch in eine weitere Erfahrung. Wenn ich doch nur wüsste, in welche Richtung ich mich wenden soll...

Du merkst schon, Lu, meine Nacht war sehr gehaltvoll, und ich hänge noch in den Gedanken und Nachbereitungen des gestrigen, wirklich belastenden Tages fest. Jetzt noch eine kurze Hunderunde, damit meine Fellnase gut durch den Vormittag kommt, und dann zur Arbeit.

Die Zeit der langen und entspannten Spaziergänge mit meiner haarigen Freundin sind wohl vorbei, auch ihre Lebensenergie geht zur Neige. Rassespezifisch hat auch sie ein Krebs, ist inoperabel wegen der Anämie, als großer Hund auch Gelenkarthrose und eine Spinalkanalstenose, sie hat Schmerzen und die Medikamente schlagen nicht mehr an. Es ist eine Gradwanderung, und ich sehe mich in der Verantwortung, sehr achtsam mit ihr umzugehen. Es naht der Tag, an dem ich auch sie loslassen muss. Mit einem Hund kann man eine sehr enge Bindung eingehen, die einem unendlich viel gibt, aber es kommt der Tag, da bezahlst du dafür...

Mein Einlauf hat sich erledigt, offenbar hat das gestrige Glas Buttermilch sehr unterstützt, vielleicht auch der seelische Prozess, der nun wieder ein Stüfchen weiter ist. Fasten ist schon faszinierend, wenn wir uns darauf einlassen und auch heilen wollen...

Bis Sonntag bin ich auf jeden Fall noch dabei, möglicherweise auch noch nächste Woche, das lasse ich mal so kommen, es wird sich schon zeigen, ob es noch passt. Am folgenden Wochenende kommt mein Jüngster mit seiner Freundin das erste Mal hierher, dafür gibt es noch viel zu tun, ich bin ja durch Arbeit und Eltern und meine seelischen Baustellen nicht so oft in der Lage, mein Umfeld so zu gestalten, dass sich andere wohl fühlen. Vor allem der Außenbereich ist doch sehr ins Kraut geschossen...

Liebe Grüße und einen ergiebigen neuen Fastentag - schon der fünfte....

Christiane

--
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(Kirkegaard)


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am 30.07.2021 um 08:24 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1284

Zitat:


Regenwurm schrieb:

..., umzulenken, neu zu entscheiden, die Weichen zu stellen für einen neuen Weg, für den Aufbruch in eine weitere Erfahrung. Wenn ich doch nur wüsste, in welche Richtung ich mich wenden soll...





Da haben wir heute Morgen zur gleichen Zeit geschrieben.

Und auch für dich sind die körperlichen und seelischen Reinigungsprozesse deutlich spürbar.

Dass du sehr traurig bist, ist deutlich, und du hast auch allen Grund dazu.
Ich bin überzeugt davon, dass wir die Richtung bestimmen, in die wir gehen.
Such dir deine aus! Stell die Weichen so, wie es für dich und die kleine Seele wichtig und passend ist. Sorge für dein inneres Kind, das macht sonst keiner.

In einer Woche siehst du deinen Jüngsten- wie schön! Er wird sich in deinem wildromantischen, zugewucherten Wohnzimmer sehr wohl fühlen. Wichtig ist, dass ihr euch nahe seid.
Und auch seine Freundin wird Verständnis dafür haben, dass du Prioritäten setzen musst.

Ich wünsche dir, dass du heute wieder etwas Zeit findest, dich zu besinnen- auf dich.

Hab einen guten Tag voller spannender Erkenntnisse!


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am 30.07.2021 um 20:25 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 2013

Ach ja, das Fastentief, hat mich oft am 5. Tag erwischt, na ja, vielleicht war es diesmal am 4. schon mit dabei. Unruhe, kaum auszuhaltende Anspannung, Probleme mit den Eltern, und auf der Arbeit fluppte es auch nicht so ganz. Ja so ist das, wenn wir auf Technik angewiesen sind, sie aber eben manchmal einfach nicht funktioniert. Dafür war es heute sehr entspannt.

Was du da geschrieben hast mit dem Alkohol, das habe ich so auch schon überlegt, dass es einfach mit altersbedingten Abläufen im Körper zu tun haben könnte. Ich bin aber mein Leben lang nicht über die Stränge geschlagen - familiäre Negativ-Beispiele habe ich da einige, sehr abschreckend. Vielleicht ist es auch so eine Art prophylaktische Körperweisheit, damit ich erst gar keine Schäden davon bekomme. Natürlich, die Männer... Meiner hat einen sinngemäß gleichen Satz losgelassen. Klar, hätte ich immer viel getrunken, wäre mein Körper dran gewöhnt, aber die Schäden bekäme ich, so schleichend wie sie sich bei chronischem "Genuss" einstellen, womöglich gar nicht mit. Wie war das mit dem Frosch im Topf, der langsam erhitzt wird?

Hin und wieder schmeckt er mir, meistens in lieber Gesellschaft, dann genieße ich es auch, meistens kriege ich am nächsten Tag dann die Quittung, aber das weiß ich vorher und kann mich entscheiden. Das ist es mir dann eben manchmal wert.

Mit dem Süßkram ist es ja nicht viel anders - nur, dass da meine Suchtrezeptoren wohl in besonders zartem Altern bereits geeicht wurden und das innere Kind aus der Nummer nicht raus kommt. Es tut mir ganz deutlich nicht gut. Dennoch esse ich davon, achte aber zwischenzeitlich darauf, dass es hochwertig ist und vielleicht nicht zuviel Zucker oder eben Natursüße enthält. Schön, dass mir Datteln und andere getrocknete Früchte mittlerweile lieber sind als die meisten anderen Naschereien. Nüsse liebe ich auch sehr, bei der Schokolade bevorzuge ich die dunkleren Sorten. Wo ich schwach werde, das sind Pralinen, vor allem diese Lindor-Kugeln, da fällt mir der Widerstand doch sehr schwer. (Pause)

Siehst du, kaum schreib ich drüber, passiert das auch. Meine Gassi-Freundin, eine Liebhaberin von guten Tropfen hat eine Flasche Sekt mitgebracht, die wir auf einer meiner tatsächlich mal längeren Waldrunde angeschlossenen megakurzen Schonrunde für ihre verletzte Maus an dem Dorfgrillplatz (mit Wiesengelände zum Schnüffeln für die Spürnasen) geöffnet haben. Ich habe auch da nur ein Gläschen geschafft, aber es war ein schöner Abschluss einer anstrengenden Woche und für sie eines sehr miesen schwarzen Freitags. Bei uns war es sehr warm - 28 Grad, Sonne pur und ein erfrischender Wind. Die Luft war klar, und der Ausblick ging in endlose Weiten. Unser Grillplatz liegt auf einem Hügel.

Mein Körpergefühl ist heute, nach dem 5. Fastentag, richtig gut. Meine Lieblingshose sitzt so locker, dass ich sie wohl so nicht mehr lange tragen kann, aber vorausschauend hatte ich sie in guter Hoffnung nochmal eine Nummer kleiner mitgenommen, als die Angebotswoche vorbei war und die Preise halbiert wurden. Ein so preiswertes Schnäppchen, dass ich nicht wiederstehen konnte. Das ist nun meine Belohnung, wenn sie nach der Fastenwoche passt. Heute war dank Darmentleerung ein sehr ergebnisreicher Fastentag.

Allerdings möchte ich auch berichten, dass mir schon sehr nach meinen jetzt gut nachgereiften Nektarinen und den gestern leichtsinnigerweise mitgenommenen Aprikosen ist. Wäre eine super Mischung für das Fastenbrechen... Montag wahrscheinlich. Und die Gedanken am Abend gehen eindeutig in richtung großem Salatteller. Sehr schön!

Die Einstellung, mein Körper darf Altern, aber ich gebe ihm alles, was er braucht, die finde ich super und teile sie voll und ganz. Meine Haare dürfen weiß werden (ich bin aber doch froh, dass sie nicht ausfallen!), meine Figur weicher, der Muskelaufbau ist zwar nach wie vor möglich, aber deutlich mühsamer als früher. Mit der Selbstfürsorge hapert es oft noch - hängt auch von Ideen ab, zum Beispiel, was die Schlafqualität angeht. Jetzt, in der dritten Woche in Arbeit, wache ich wieder jede Nacht gegen 3 Uhr auf...

So, das war es von mir! Bin froh, dass du dir das so geduldig anhörst, auch, dass wir so ähnlich schwingen. alleine hätte ich es vielleicht heute schon geschmissen. Leichtigkeit ist bei mir gerade nur körperlich (sichtbar), seelisch fühle ich mich schon wieder geleert und kraftlos. Aber das macht der Tagesverlauf. Kommt morgen früh dann wieder in die Gänge.

Und wie läuft es bei dir?

--
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Tonia Tünnissen-Hendricks
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