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» Forum: Fastentagebücher und Fastengruppen

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am 16.12.2022 um 08:04 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1487

Guten Morgen liebe Christiane,

deine Nacht war hoffentlich kuschelig warm?
Schön, dass ich Dich zum Baden inspirieren konnte- das tut einfach gut und ist während des Fastens unverzichtbar, finde ich.

Du schriebst, dass du eine Rehamaßnahme bewilligt bekommen hast, klasse! Wann geht es denn los?

Vielleicht- hoffentlich- kannst du der Lösung deiner Probleme da ein Stückchen näher kommen.
Bestimmt gibt es nicht nur eine Ursache für deine Beschwerden, es hängt ja alles mit allem zusammen.

Was fällt dir denn spontan ein?

Konzentrationsschwierigkeiten und Wortfindungsstörungen hatte ich früher an Tagen, nachdem ich Alkohol getrunken hab- Vergiftungserscheinungen, nehme ich an.
Seit einiger Zeit vermute ich die Wechseljahre als Grund. Psychischer Stress verstärkt die Symptome.

Fahre im Januar ans Meer und im März zur Kur in ein Naturschutzgebiet ans Wasser. Hoffe, dass es mir danach wieder besser geht.
Überhaupt tut Wasser in allen Formen mir gut. Beim Laufen im Wald kann ich sehr gut entspannen, Spaziergänge am Wasser entlang verstärken den positiven Effekt.

Wie ist denn deine Arbeitssituation gerade?
Wie geht es deinen Eltern?
Hast du viel mit Weihnachtsvorbereitungen zu tun?

Und findest du genügend Zeit, dich um dich und deine Bedürfnisse zu kümmern?

Ich wünsche dir einen schönen Tag im Schnee!



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am 16.12.2022 um 20:44 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 2317

Hallo Lu,

ja, den hatte ich ausgiebigst! Bin zweimal mit dem Leihhund gelaufen und mittags einmal alleine - weit und schnell (naja, fastenbedingt sehr relativ). Es war richtig frostig, glasklar und supersonnig, ein Wintertag wie gemalt.

Bei soviel Natur kam meine ToDoListe etwas zu kurz - ich kann nur kurze Zeit konzentriert arbeiten, brauche viele Pausen. Aber den Baum habe ich und eins der Bäder fast fertig. Sie rücken immer von Weihnachten bis Neujahr an - leider ist nie klar, wer wie lange da ist. Hotel Mama hat ja immer offen. Aber ich verteile mittlerweile gnadenlos die Einkauf- und Kochdienste.
Es wird trotzdem entspannter an Weihnachten, denn meine Schwiegermutter ist in diesem Sommer gestorben. Sonst sind wir da noch an einem Feiertag hingefahren, auch Familientreffen. Sie hat am Ende keine gute Zeit gehabt, nicht mehr gehört, nicht mehr gesehen, laufen ging auch nicht mehr... Sie tat mir unendlich leid. aber wie bei meinen Eltern hat auch sie verweigert, rechtzeitig umzuziehen, und dann ging es nicht mehr. ich habe ein altes Fachwerkhaus mit vielen Schwellen und Stufen, auf dem Land - Hauptstraße direkt vor der letzten Treppenstufe. Es wäre nicht machbar gewesen.

Meine Eltern sind im nahen Städtchen in einem Seniorenheim, ich fahre alle zwei Tage hin. Ich muss oft die Zähne zusammenbeißen, weil ich zuviel mitkriege, was nicht optimal läuft, aber sie sind alle sehr nett. Zuwenig Personal eben, gerade sind viele krank. Aber weiter täglich 50 km fahren, das konnte ich nicht mehr leisten. Und in der
Zeit, wo ich nicht da war, eine Katastrophe nach der anderen. Nein, ist schon ok so jetzt.
War das nicht unser letztes Fasten, wo ich das mit der Verantwortung gelöst habe? War doch auch ein Impuls von dir...
Die Reha ist noch nicht terminiert, die Klinik wird sich mit mir in Verbindung setzen. Aber ich habe mir die im Internet angeguckt und festgestellt, dass es nicht passt. Das ist eine Lungen- und Herzklinik. Körperlich geht es mir ja längst wieder gut - der Kopf ist das Problem, warum ich noch immer nicht arbeiten kann. Leichtes Kardio-Training mache ich ja hier selbst, hilft ja auch, wenn auch langsam (da kommt wieder meine Ungeduld durch). Kein Vergleich mehr mit vor drei Monaten.
Muss ich jetzt mit meinem Rentenversicherungsträger klären. Eine passende Klinik hatte ich in Nordhorn, eine in Brandenburg gefunden. Aber aus unbekanntem Grund wurde ich in die Pneumo-Kardiologie gepackt. Da hat jemand die Anträge nicht richtig gelesen und nur LongCovid gelesen...
Ja, es fastet sich prima für mich. Wie geht es denn dir? du hattest den vierten Tag? Wie lange planst du diesmal? Mir schwebt so bis Donnerstag vor, aber dann möchte ich doch zu essen beginnen. die Brut rückt erst am 24. an, aber da wollen sie schon gut essen. Auch wenn es längst nicht mehr so opulent ist wie früher bei meiner Mutter. Die war eine Sterneköchin (also, so gut) und ist an den Familienfesten immer zu Hochform aufgelaufen. Die beiden hole ich dann natürlich auch dazu.
Eine warme weiche gemütliche Nacht wünsche ich uns!

--
Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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am 17.12.2022 um 07:43 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1487

Moin liebe Christiane,

da haben wir denselben Fastenzeitraum angepeilt- wie schön!
Möchte auch bis 22. 12. weitermachen und am 23.12. in vernaschte Weihnachtstage starten. Hab jetzt schon manchmal großen Appetit, weil überall selbstgebackene Plätzchen locken.
Aber die Vorteile des Fastens überwiegen momentan. Bin sehr bei mir, kann mich gut um meine jüngeren, traurigen Anteile kümmern und sie trösten. Trost gab es in unserer Familie nie durch Süßigkeiten. Und dieses Warten auf Weihnachten und die kleinen Köstlichkeiten versetzt mich in die Kindheit zurück. Das bisschen Naschwerk vom Nikolaus war schnell eingeatmet. Dann gab es zwar hier und da mal ne Kleinigkeit im Kindergarten oder bei Tanten, aber das war nicht viel und hat die Vorfreude auf den bunten Teller eher gesteigert. Freue mich auch schon auf Mandarinen und Nüsse, die gehören für mich genauso wie ein glänzender, rotbäckiger Apfel auch unbedingt auf einen Weihnachtsteller.

Die alten Weihnachtslieder laufen seit Beginn der Adventszeit täglich gleich morgens bei uns und bringen mich gerade jetzt in eine sentimentale, schöne Stimmung. Hach ja...
Das hat die Natur sehr gnädig eingerichtet, dass wir vor allem schöne Situationen erinnern und alles andere verblasst.

Christiane, ich finde du darfst die Einrichtung, in welcher deine Eltern untergebracht sind, in die Pflicht nehmen. Es hat optimal zu funktionieren.
Ich bin sehr schwierig- so mein Ruf in entsprechenden Institutionen. Aber wer, wenn nicht du, soll sich denn für die Belange deiner Lieben einsetzen?

Weihnachten seid ihr dann für sie da, aber ansonsten hat das zu funktionieren. Ich finde, man darf sich mit Zuständen, in welchen Menschen nicht optimal betreut und versorgt werden, nicht abfinden. Häufig ist es ja so, dass in der Konzeption einer Einrichtung tolle Sachen stehen, in der Praxis aber oft sowieso nur noch eine Grundversorgung stattfindet. Wenn aber nicht mal mehr für das körperliche Wohl und grundlegende psychische Bedürfnisse gesorgt ist, muss man immer wieder auf den Tisch hauen. Es gibt einen Vertrag, den sie erfüllen müssen.

Das Pflegepersonal kann aufgrund des hohen Krankenstandes eine Überlastungsanzeige stellen und sollte das auch unbedingt tun. Sonst leiden am Ende deine Eltern unter der Situation und du mit ihnen.
Aus Erfahrung weiß ich, dass es immer die gleichen MitarbeiterInnen sind, die ihre Energie in Jammern und Klagen stecken, statt etwas an der Situation zu ändern. Die guten und sehr guten fordern die Angehörigen eher auf, sich über ungute Zustände zu beschweren, weil ihnen gegenüber den Trägern sonst auch die Hände gebunden sind.

Da hast du ja ganz schön den Kopf voll. Ich wünsche dir neben der Kraft, die du brauchen wirst, auch viel Freude bei den Weihnachtsvorbereitungen!

Bin total froh darüber, unsere Wohnung gleich nach dem Urlaub geschmückt und zusätzliche Lichter installiert zu haben. Auch um Geschenke hab ich mich lange im Voraus gekümmert und kann mich deshalb jetzt vielen Momenten adventlicher Stimmung hingeben, mich treiben lassen.
Mag den Duft von Tannengrün, rot leuchtende Sterne und Kerzen überall.

Gerade aber sitze ich vor meiner grellen Tageslichtlampe, die mir wieder mal gute Dienste leistet.

Fastentag 6 für mich- weiter gehts!

Wie war deine Nacht- kuschelig weich und vollgepackt mit süßen Träumen?




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am 17.12.2022 um 13:40 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 2317

Hallo Lu,

danke für dein Rückenstärken! Habe heute morgen bereits Stichworte gemacht. heute sollen zwei Briefe geschrieben werden, der an die Rentenkasse wegen einer anderen Klinik und der an die Einrichtung. ich kriege wegen der Häufigkeit meiner Besuche und dem geschulten Blick (nach 3 Jahren häuslicher Pflege) einfach auch zuviel mit. Deswegen durfte ich mein Praktikum wohl nicht in der Einrichtung machen... (habe noch eine Ausbildung zur Betreuungsassistenz während des Pflegeurlaubs gemacht, weil ich fürchtete, keinen Platz für sie zu finden). ich werde mit deinen Anregungen nochmal das Gespräch suchen.

Mir ist dieses Jahr nicht nach Weihnachten. Hatte noch eine sehr üble Baustelle, die erst seit einer Woche fast behoben ist. Offenes Haus bei den Temperaturen... ich wollte schon allen absagen. Nun sieht es aber doch gut aus. Ein Bäumchen steht nun auch bereit, das ist für mich das wichtigste Weihnachtselement. Es fügt sich alles.

Geschenke habe ich vor 12 Jahren abgeschafft, es gibt nur symbolische Kleinigkeiten. Damit können wir alle gut umgehen. Ansonsten gehe ich der optischen und akustischen Reizüberflutung in der Stadt aus dem Weg. Ich liebe eher die leise Weihnacht, mag weder die Dauerbeschallung noch das überbordende Angebot.Ist in diesem Jahr besonders schlimm - unsere Dekadenz im Kontrast zu dem Leid eines ganzen Volkes gar nicht so weit von uns. Da wird mir bewusst, was wirklich wichtig ist. ich genieße den Schutz meines Hauses, die Geborgenheit und Wärme, dass ich auch meine Lieben in Sicherheit weiß, mit ihnen sprechen kann.

Heute möchte ich etwas backen, der Teig steht schon länger im Kühlschrank, die geknackten Nüsse für den Belag werden immer auf mystische Weise von einer zweibeinigen Riesenmaus weggeknabbert. Grrr! Ich werde mich an den Gerüchen freuen und er an der Kostprobe. Dann werde ich die verstecken, sonst ist Weihnachten nichts mehr da!

Bei uns war Trost immer Süß, Zeit und Zuwendung war Mangelware. Das ist wohl der Grund für mein emotionales Ess-Problem. Auch diese Kopplung von Heimkommen und Essen müssen. Die Bewusstwerdung, oft während des Heilfastens, hat das ja nicht aufgelöst, es hilft nur, sich dem nicht widerstandslos zu ergeben. Bei meinen Kindern hat es mit meiner Oma und meiner Schwiegermutter richtig Knatsch gegeben, weil sie nicht nur den unerwünschten Schnuller gegen meinen Willen eingesetzt haben, sondern auch noch bei jedem Weinen in die Zuckerdose getunkt. Sie wollten mir damit zeigen, wie man einen weinenden Säugling beruhigt...

Ich freu mich für dich, dass dich das Fasten in der Wahrnehmung deines Kummers und dem Abschied unterstützen kann. Du klingst sehr geerdet.

Dann fasten wir also noch eine - fast - Woche zusammen, wie schön!

--
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(Kirkegaard)


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am 18.12.2022 um 01:02 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1487

Frieden, Geborgenheit, Wärme, Schutz und Sicherheit sind neben frischer Luft, sauberem Wasser und natürlich lieben Menschen mit Humor das, was ich jedem Menschen wünsche und wofür ich zutiefst dankbar bin.

Heute war wieder ein sehr schöner und erfüllter Tag. Morgen bin ich den ganzen Tag mit meinen liebsten Menschen unterwegs und kann erst abends schreiben.

Ich hoffe, das Fasten bekommt und tut dir weiterhin gut?
Schön, dass du nicht arbeiten musst, so kannst du dir deine Zeit selbst einteilen. Ist das Backwerk gelungen? Und kommst du in der Hütte voran?
Vielleicht kann die zweibeinige Maus auch Nüsse knacken- probiers mal aus : O )

Mir erscheint alles gerade sehr unwirklich, als würde ich bald erwachen.
Und müde bin ich.
Bis morgen!


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am 18.12.2022 um 06:55 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1487

Moin liebe Christiane,

bist du schon Mitglied im BIVA Pflegeschutzbund?
Der hat mich mit seiner kämpferischen Einsteĺlung und seinen wertvollen Infos durch mental anstrengende Zeiten im Jahr 2020 getragen.
Als Mitglied (Monatsbeitrag 4,00 €) bekommst du vom Tag deines Eintritts ab kompetente Beratung und tatkräftige Unterstützung.

Hab einen schönen 4. Advent!


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am 18.12.2022 um 08:55 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
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Beiträge: 2317

Hallo, liebe Fastenfreundin,

ja, mir bekommt das Fasten sehr gut. Seit dem Wärmedurchbruch vor zwei Tagen ist es schön muckelig nachts, fast schon zu sehr, mag gar nicht morgens raus. Ist aber auch momentan sehr ungemütlich da draußen - zweistellig minus und sehr sehr neblig. Das richtige Wetter für einen Sonntag im Bett. Aber daraus wird nichts. Da ich nicht wirklich lange an irgendetwas dran bleiben kann, muss es die Kontinuität bringen.

Ich habe schon von vier Kilo gelassen, das ist für mich superviel. Zehn sollen es werden, also werde ich wohl deine Überschrift zu befolgen versuchen. Das beunruhigende: ich merke es noch nicht so dolle an den Hosen. Sonst war das eine Größe... Naja, wird gleichmäßig verteilt sein. Beängstigend waren die schleichenden Zunahmen. Und ich habe mit meiner Mutter ja vor Augen, wohin das führt, wenn wir nicht rechtzeitig das Ruder rum reißen. Sie hat mittlerweile nur noch 1,58 m (früher 1,65 m), aber im Durchmesser... Und da sie gut und gesund gelebt haben, mache ich das Übergewicht für die Demenz mitverantwortlich.

Da lebst du dein Leben lang gesund und bewusst und genießt es auch mit Reisen, offenem Verstand und Herz - immer im Glauben, dass dir das niemand wegnehmen kann, was du im Herzen trägst... Und dann raubt dir diese Krankheit Stück für Stück deine Erinnerungen, deine Persönlichkeit, alles, was dich ausmacht. Und alle anderen müssen zugucken. Die meisten wenden sich ab, ziehen sich zurück.
Das ist immer wieder Thema meiner Seele, auch heute Nacht wieder. Ich spreche es kaum noch aus. Die Umgebung will es nicht mehr hören. Ich lasse sie scheibchenweise los, freu mich immer, wenn etwas vertrautes aufblitzt. Wenn es soweit ist, werde ich sie gut gehen lassen können, ohne großen Schmerz. Bei Deinem Bruder, so habe ich es aufgenommen, kam es unverhofft und viel zu früh - für die Angehörigen brutal und sicher maximal schmerzhaft. Aber du kannst ihn in Erinnerung behalten, wie er in seiner Kraft und Persönlichkeit war. alles hat sein Gutes - und seinen Schmerz.

Dir wünsche ich für den heutigen Tag im vertrauten Kreis einen schönen Sonntag. Ich werde ihn wieder für mich verbringen - mit kurzen Unterbrechungen mit meinem Angetrauten. Mir tut die Ruhe aber wirklich gut. Da drinnen tobt das Leben - das Kind nimmt ein weiteres Stück Abschied.

--
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am 18.12.2022 um 20:17 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
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Beiträge: 1487

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von LuChia am 18.12.2022 um 20:20 Uhr ]

Einen schönen guten Abend Christiane,

tatsächlich habe ich mein Fasten heute unterbrochen, hatte dafür ja deinen Segen : O )

Es gab Salat, Gemüse und Obst, wir waren im Restaurant. Außerdem sind wir 2x in Cafès eingekehrt, wo es Waffeln und Torte gab- aber nicht für mich.
Ein schöner Tag war es und nun liege ich im Bett.

Morgen Abend bin ich zum Essen verabredet.
Weiß gar nicht mehr, in welchem Restaurant. Momentan hab ich echt n Kopp wie n Sieb.
Werde dann übermorgen wieder einsteigen und bis Donnerstag mit dir fasten.

Freue mich unglaublich auf die weihnachtlichen Süßigkeiten, mein Plan geht auf.
Heute hab ich schon sehr verlockende, selbstgebackene vegane Kekse und eine Marzipanauswahl geschenkt bekommen. Außerdem ziehen mich meine Nikolaussüßigkeiten magisch an. Es wird ein Fest!

Ansonsten lässt der gnädige Verdrängungsmechanismus langsam nach, befürchte ich. Aber weiß ja auch, dass alles wegzuschieben auf Dauer ungesund wäre.
Soll er also kommen, der Schmerz, ich will versuchen, ihn willkommen zu heißen.

Wie läufts bei dir?

Schlaf gut!


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am 19.12.2022 um 09:32 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
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Beiträge: 2317

Liebe Lu,

wegen mir musst du doch nicht dann wieder einsteigen - ich bin schon groß! Dann begleite mich lieber bei dem schwierigen Wiedereinstieg im Januar, ich fürchte, da werde ich jede Unterstützung gebrauchen!

Tatsächlich war ich gestern heilfroh, dass ich faste. Mein Vater ist kollabiert, nachdem ich gerade im Wald an einem wunderbaren Wanderausgangspunkt angekommen war. Alle Bäume glitzernd mit Eis überzogen, es war so überirdisch schön! Ich wollte mein Auto stehen lassen und heimlaufen, das mache ich sehr gerne, wenn ich von einem Elternbesuch komme, macht den Kopf und das Herz frei. Aber es kam anders - ich kriegte, noch im Auto sitzend, den Anruf vom Pflegeheim und bin direkt hin. Habe dann den ganzen Nachmittag auf der Notaufnahme zugebracht. Ein klassischer Fall von emotionalem Überessen, hätte ich nicht gefastet.

Wie er so da lag, ganz grau und eingefallen, gut 15 cm kleiner als früher und sehr zart - da lag er mit offenem Mund und schlief. Nur aufgrund der Geräusche war erkennbar, dass er noch lebendig ist. Wieder ein Stück Vorbereitung auf´s Loslassen... Bevor ich zu ihm gelassen wurde hat er so Panik gehabt, dass er erbrechen musste. Sonst wäre das wieder nicht möglich gewesen. Wie unmenschlich ist doch dieses System! Sie haben alle Vollmachten!

Heute morgen brauchte mein Kreislauf Anschub in Form von O-Saft. Das erste Mal meiner Fastenlaufbahn. Aber die Nacht war Verarbeitung angesagt, ich bin wie gerädert.

Nach wie vor bin ich fasziniert davon, wie du hin und her switchen kannst und dabei soviel positive Energie ausstrahlst, dass noch was zu mir schwappt! Danke dafür! Und genieße ruhig weiter! Nach dem Fasten ist vor dem Fasten!

--
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am 19.12.2022 um 15:36 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1487

Hallo liebe Christiane,

gerade höre ich überall Rettungswagen. Es ist sehr glatt draußen, ich bin gerade nach Hause gekommen.

Dein Vater, deine Mutter und du, ihr seid wirklich sehr tapfer.

Gut, dass du zur Zeit wenigstens deiner Erwerbsarbeit nicht nachgehen musst. Es ist so schon alles fast zuviel. Gut, dass das Fasten dir Kraft gibt und gut, dass du bewusst die Fallen wahrnimmst, in welche du ohne dappeln würdest.
Mein Tag gestaltet sich recht selbständig als Fastentag. Hab beim großen Arbeitsfrühstück nichts essen wollen. Musste kurz an dich denken, als ich die liebgemeinte Aufforderung bekam, ein Stück Käsekuchen zu essen, zum Trost...
Ich liebe Käsekuchen, aber trösten könnte der mich nicht. Ich denke, weil ich es nicht gelernt habe. Hatte weder einen Schnuller, noch hat den jemand in Zucker getunkt. Mein Glück waren große Geschwister. Es fand sich meist jemand, bei dem ich mich ausheulen und der mich trösten konnte.

Ja, wir sind schon groß. Aber deine jüngeren Anteile haben wie meine gerade Grund zu klagen.
Der Genuss von Bewegung in der Natur, um Frustration abzubauen, entspricht meinem kleinen Mädchen auch sehr. Du wirst deinen Spaziergang nachholen, wenn du es nicht sogar schon getan hast!
Und ich faste gerne, mit dir gemeinsam noch lieber, weißt du ja.
Wann planst du denn den schweren Einstieg im Januar? Manchmal fällt er doch leichter als gedacht. Ich hab häufig nach einer Zeit in Saus und Braus regelrecht das Bedürfnis, ein paar Tage zu verzichten. Das kennst du doch auch?

Geht es deinem Vater heute hoffentlich wieder etwas besser?


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