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Forenthema: Im Monat eine, höchstens zwei Wochen...

» Forum: Fastentagebücher und Fastengruppen

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am 23.12.2022 um 09:14 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 2317

Hallo Lu, einen schönen guten Morgen wünsche ich dir!

Ja, so wie du es beschreibst, ergeht es mir auch sehr bewusst in Lebensphasen des Loslassens und Abschied nehmens. Damals, als ich zweimal ein Kind verloren habe, Zwillinge im 6. MOnat, da ko, da konnte ich nicht trauern, musste in den Funktionsmodus, das hat mich nachhaltig krank gemacht. Meine Seele hat im Untergrund gelitten, sich nach und nach durch Körper und Geist Gehör verschafft. wir können der Trauer nicht ausweichen, ohne Schaden zu nehmen, aber lassen wir sie zu, werden wir wachsen und eine neue Ebene erreichen.

Ich habe mich dazu übrigens ganz bewusst mit 16 entschieden... Damals hatte ich einen "besten Freund", bin in "schlechten Kreisen" umgegangen und habe in dort gefunden. Er war ein Engel, hatte eine Mutter, die im Horizontalgewerbe den Lebensunterhalt verdiente und an der nadel hing - dass auch er betroffen war, bekam ich aus der Zeitung mit, als er sich im Bahnhofsklo - welches Clischée! - den goldenen Schuss gesetzt hatte. Er hatte noch 3 kleine Geschwister... Mit ihm hatte ich solche GEspräche. Dass das Leben nicht da ist, um reinen Genuss zu spüren, und dass Wachsen weh tut. Dass wir, um glück zu empfinden, auch den Schmerz zulassen müssen, es gibt immer nur den Doppelpack. Ich habe es getan - nach seinem Tod ganz ohne - und bin damit lebenslang gut gefahren. Auch heute kann ich noch empfinden, aber was soll ich sagen, manchmal hadere ich ein bisschen, denn wir bezahlen ja für alles einen Preis. Und das tut gelegentlich superweh. Trotzdem würde ich das immer wieder so machen. Der Sohn mit der prüfung gestern übrigens auch. Als er ausgezogen ist, hat er seinen ganzen Unrat da gelassen, dieser Nichtsnutz Unter anderem Schulhefte, wo in den Seiten mancher kluge Spruch stand, unter anderem sowas wie: wenn ich das Glück spüren will, muss ich im Schmerz baden. Dejá vu... Er ist mir ähnlicher, als ich das bis dato erkannte. Rein Äußerlich ist er ein Klon seines Vaters...

Er hat sich übrigens nicht gemeldet - so kenne ich ihn. Er wird vermutlich danach gefeiert haben, dass es vorbei ist - und braucht den heutigen Tag zum Ausnüchtern.

Mit den Äpfeln halte ich es wie du, außer dem Stiel lasse ich nichts übrig! Mag auch den leicht bitteren Geschmack der Kerne. Als Kind hat meine Oma immer erzählt, die dürfe man nicht essen, dann wüchse ein Apfelbaum im Bauch. Die Vorstellung fand ich immer sooo schön, dass ich es gerade gemacht habe. Auch eine Lehre, meinen Kindern habe ich deswegen solche Märchen nie erzählt.

Mein Fastenbrechen war wieder Christiane-like. Erst den Apfel, ganz genüsslich, und danach habe ich endlich die beiden Plätzchensorten probiert. Mini-Nusseckchen mit Preiselbeeren statt Marmelade und Nussplätzchen, sooo lecker!!! Ich liebe Nüsse und habe die auch sehr vermisst. Es ist leider auch nicht bei einem geblieben.

Kurz drauf musste ich zur Toi und habe mich explosionsartig entleert, was da alles noch raus kam nach 2,5 Wochen Fasten!!! Unglaublich Heute morgen übrigens auch noch Durchfall, kann wohl nicht die Pellkartoffel und der Salat vom Abend gewesen sein. Vielleicht doch ein Infekt wie von meinem Vater. Da hatte ich ja am Montag schon das Vergnügen...

Frühstück fällt bei mir ja eh immer aus bzw. wird gegen Mittag zelebriert. Ich habe noch viel zu tun, nunmehr auch richtig Energie. Mit dem Naschen kam die Weihnachtsfreude. Der Baum steht jetzt, heute muss ich nochmal Wirbeln, freue mich drauf!

Dir wünsche ich Kraft und eine intensive bittersüße Zeit mit deinen Liebsten. Hier werde ich wieder spätestens am 7. Januar sein - auch für mehr als eine Woche (ich hoffe, ich komme wieder so gut rein...). Habe leider noch richtig viel Corona-Speck aus dieser fürchterlichen Phase. Aber dieses ein bis zwei Wochen im Monat verspricht Nachhaltigkeit und ist sehr Muskulatur-verträglich. ich gebe mich nicht auf, und ich bin selbstwirksam - eine gute Erfahrung.

Trotz allem schöne Weihnachten, Lu und eine friedliche Zeit "zwischen den Jahren", auch im Beruf! Und wenn du magst, gern weiter im Austausch per Email. Du weißt schon?

herzlichst
Christiane

--
Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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am 24.12.2022 um 08:18 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1487

Guten Morgen liebe Christiane,

herzlichen Dank für deine Worte- klug, wärmend und traurig.
Ich werde sie mitnehmen und weiter wirken lassen.

Es ist Weihnachten. Ich gratuliere dir zum Geburtstag deines Kükens und sende dir virtuell einen großen, duftenden Blumenstrauß!

Dein Verdauungstrakt hat sich hoffentlich wieder beruhigt und du kannst die Feiertage im Kreis deiner Lieben mit Genuss und voller Freude zelebrieren.

Eltern, Großeltern, Kinder und Enkel unter einem -deinem schönen- Dach, es duftet nach Mohnstollen und Kaffee und abends sitzt ihr alle um den Raclette Grill. Dein Sohn berichtet endlich von den Abenteuern der bestandenen Prüfung und du ziehst ihm mal wieder die Hammelbeine lang : O )

Gefastet wird erst im nächsten Jahr wieder- jetzt steht der Genuss an erster Stelle!
Wir haben gestern in der Oper das Märchen von der Zauberflöte genossen und waren vorher indisch essen. Palak Paneer und Bhatura sind auch nicht unbedingt Speisen, welche für die Aufbautage empfohlen werden, aber ich habe wie immer alles bestens vertragen.
Auf jeden Fall gelingt es durch regelmäßig wiederkehrende Fastenzeiten dem Körper immer leichter, sich umzustellen, ja.

Christiane, hab erholsame und harmonische Feiertage mit deiner Familie und komm gesund und lustig in ein neues, glückliches Jahr, in welchem du auch mit Hilfe regelmäßiger Fastenzeiten deinen Zielen Stück für Stück näher kommen und dich bald wieder rundum wohlfühlen wirst!

Bis ganz bald!
Lu


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am 29.12.2022 um 09:48 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 2317

Hallo Lu,

ich hoffe, du hast Weihnachten in dieser schwermütigen Stimmung des Abschieds, des bewussten Vermissens, nun auf einzigartige Weise genießen können... Ihr wart zusammen, und gemeinsam bemerken wir auch die Veränderungen, die die zeit mit sich bringt. Auch bei uns werden sie sichtbarer. Es kommen neue dazu, bestehende Verändern sich und Altes wird auch weiterhin mitgeschleppt. Es überwiegt aber doch für mich immer die Freude, sie alle um mich zu haben.

Es gab sehr viel Leckeres, dass ich auch ohne Reue genießen konnte. War noch mit dem angehenden Mediziner bei meinem Jüngsten nach Weihnachten, war auch sehr schön. Der arbeitet hauptsächlich im Home Office und konnte sich seine zeit dadurch flexibel freischaufeln. Wir haben sehr lecker asiatisch gegessen, das junge Paar ist ja Multi Kulti und bereichert uns nicht nur kulinarisch

Nun tut mir die Ruhe gut. Mohnstollen- und Weihnachtsgebäck werde ich mit den Eltern teilen und bis zum Wochenende verzehren, damit der Grundreinigung zum Jahresbeginn nichts mehr im Wege steht. Ich werde schon am Montag losfasten, habe ja doch einen Haufen Ballast abzuwerfen. Es ist der richtige Weg - hat der Weihnachtsschlemmerei standgehalten. Wann auch immer du fasten möchtest, ich bin also da!

Übrigens hatte meine beidhändige Mittelfingerentzündung, die der Doc als Strahlen-Psoriasis diagnostiziert hatte, sich während des Fastens komplett aufgelöst, ist aber nun mit dem ganzen köstlichen Naschwerk schlimmer denn je zurück. Ich argwöhne also, dass es der Zucker ist, obwohl ich keinen weißen benutze und viel mit Honig, Datteln und Rohzucker arbeite. Mal sehen, wie ich das auf Dauer konservieren kann...

Bis ganz bald auf diesem Kanal Starte mit Freude und gesund ins neue Jahr...

wünscht dir Christiane

--
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(Kirkegaard)


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am 01.01.2023 um 09:47 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 2317

2023!

Viel Freude, Gesundheit und Veränderung, wo du sie dir wünscht, aber auch Beständigkeit in liebgewonnenen Strukturen, das wünsche ich dir und uns.

Für mich geht es morgen los. Ich habe von Weihnachten noch jede Menge Salat und Rohköstliches, auch noch eine ganze Räucherforelle, die wir heute zur Feier des Jahresbeginns bewusst genießen werden. Ich freue mich auf eine weitere Erfahrung der Selbstwirksamkeit! Zurück zu mir.

Mein Mann fastet mit - was er so unter Fasten versteht... ist eher so eine Art Dinner Canceling und der Versuch, Chipse und Schoko wegzulassen... Aber immerhin! Gemeinerweise purzeln bei ihm trotz Sitzmarathon dann schnell die Kilos, während ich um jedes Gramm laufen muss. Aber ich versuche, die Auflösung körperlichen Ballastes mit dem Abwerfen seelischer Lasten zu koppeln und mich weiterhin bewusst den Quellen in mir zu öffnen. Und die sprudeln ja erst im späteren Fastenverlauf deutlich spürbarer. Zumindest bei mir.

Was wünsche ich mir? Die Rückkehr zur Achtsamkeitspraxis, vielleicht auch wieder Yoga regelmäßig mit aufzunehmen, ja, und meine Bewegung bewusster zu Cardio-Training auszubauen. Mein angehender Mediziner hat seine neuesten Erkenntnisse mit mir geteilt, dass mindestens 3,5 h Cardiotraining pro Woche in allen Studien die besten Prophylaxe-Ergebnisse gegen Demenzen gezeigt haben...

Auf denn in ein trainierteres bewusstes Leben!


--
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am 01.01.2023 um 21:46 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1487

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von LuChia am 01.01.2023 um 21:47 Uhr ]

Vielen Dank für die wirklich schönen Wünsche, liebe Christiane!
Auch für dich ein friedliches neues Jahr voller Gesundheit, Glück und Freude!

Dein Mann fastet mit dir- das ist toll! Keine Fleischgerüche im Haus und vielleicht die ein oder andere gemeinsame Fastenwanderung- was für schöne Aussichten!

Dass die Entzündung in deiner Hand durch den Zucker befeuert wurde, ist klar. Ich wünsche dir, dass auch dieses Fasten dir dahingehend schnell Besserung bringt.

Schön, dass du die Feiertage mit deinen Lieben auch kulinarisch so genießen konntest! Das war sicherlich nötig, nachdem du 2 Wochen gefastet hattest und nun schon wieder in die nächste Runde einsteigen willst.

Yoga, regelmäßige Fastenzeiten im Wechsel mit guter, frischer Nahrung, Entspannung und Sport- mit dieser Lebensweise wirst du bald wieder voller Energie durch Wälder und Wiesen schweben, tanzen und lachen!

Ich hatte auch eine schöne Zeit in den letzten Tagen des vergangenen Jahres und einen guten Start ins neue Jahr. Freue mich auf alles was kommt, habe verschiedene Reisen geplant und Lust, morgen die Wohnung abzuschmücken und die Weichen Richtung Frühling zu stellen.
Etwas wehmütig bin ich schon jedes Mal beim Entweihnachten der Hütte, der Advent hat etwas überaus gemütliches. Die Freude über die nun zusehends wieder länger werdenden Tage überwiegt aber klar.

Fasten werde ich vielleicht ein paar Tage in der nächsten Woche und dann im Februar wahrscheinlich wieder ausgiebiger, dann verbunden mit einer Frischpflanzenkur.

Momentan habe ich das Bedürfnis zu essen- gesund, warm und nahrhaft. Auch mein bunter Teller ist noch, besser gesagt wieder, überbordend gefüllt und ich bediene mich daran täglich ganz ausgiebig.
Es stehen in dieser Woche noch ein paar Gerichte auf dem Plan, auf die ich großen Appetit habe und der bunte Teller wird nach und nach geleert.
Kann mir vorstellen, dass sich der Zuckerkonsum dann bald wieder negativ an meiner Haut bemerkbar macht und mir die Süßigkeiten auch nicht mehr so gut schmecken, dann bin ich meist motiviert zu fasten.
Allerdings ist der Januar ein Monat, in welchem ich erfahrungsgemäß noch mehr Nahrung brauche als sonst, versprechen kann und will ich also lieber noch nichts : O )

Aaaber ihr seid ja zu zweit, du musst in die erste Fastenrunde des neuen Jahres nicht alleine starten!
Ich wünsche euch morgen einen leichten und gelingenden Einstieg!


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am 02.01.2023 um 14:54 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
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Beiträge: 2317

Hallo Lu,

du klingst wieder sehr zuversichtlich und geerdet! Das zu lesen tut mir einfach gut! Ich trage noch die guten Erfahrungen des Dezemberfastens in mir und bin sehr motiviert. Dir gönne ich Nahrung mit allen Bestandteilen, die deine Seele und deinen Körper nähren. Wenn du diesen Monat nicht einsteigst, ich freue mich auch auf den nächsten. Wir müssen ja auch auf unsere Substanz achten... Da bin ich in einer deutlich komfortableren Ausgangssituation als du, was das Fasten betrifft!

Leider habe ich ja im Verlauf des letzten Jahres eine dicke Hülle aufgebaut, die sich anfühlt wie ein Altersanzug. Es ist mir unheimlich, wie schnell das geht, und wie deutlich ich meine Gesundheit damit auch riskiert habe. Es begannen die Knie und die Hüften zu schmerzen, die Lendenwirbel ja sowieso, und dazu das Nachlassen der geistigen Kraft... Das Schlimmste daran war aber das Gefühl, nichts dagegen tun zu können. Es war ein Teufelskreis: keine Kraft und keine Luft für Bewegung, Muskelabbau, Fettaufbau. Und die Rollen dann wieder die Atmung beschränkend. Immer hieß es, Sie müssen Geduld haben - für mich nicht möglich! Und siehe da, ich kann doch, wenn auch nicht viel, aber beharrlich und konsequent ein bisschen was tun, und genauso stelle ich mir das mit den kognitiven Fähigkeiten vor.

Jetzt geht es erstmal ran an den Speck, und mit weniger Ballast sicher auch leichter in ein wieder bewegteres Leben. Nur nicht aufgeben! Ich halte es mit deinem Motto, im Monat ein bis zwei Wochen - das klingt machbar und nachhaltig und du beweist das ja auch. Noch 8-10 kg, das wird also noch ein paar Monate gehen, auch ohne dass ich dazwischen den süßen Zahn oder andere Schwächen nähre... Wir werden uns weiterentwickeln und weitere Erkenntnisse sammeln, Erfahrungen machen - selbst gewählt oder vom Universum gestellt.

Auf in ein gesundes und zufriedenes Jahr 2023! Und schön, dich immer mal wieder hier lesen zu dürfen!

--
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am 03.01.2023 um 09:29 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
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Beiträge: 2317

Tag 2 läuft bereits - kam irgendwie schlecht hoch heute. Wild geträumt, stark aus allen Körperöffnungen entgiftet. Mein Umfeld setzt sich stark mit Viren auseinander, ich habe keinerlei erkennbare Symptome. Vielleicht hilft ja die nächtliche "Wallung"? War im letzten Fasten schon ähnlich.

Momentan fühle ich mich noch matschig und in Watte, aber im Untergrund rattert es bereits. Da sind noch so viele Projekte in unterschiedlichen Stadien. Mehrere angefangen, einige nur im Kopf. ich durchdenke ja meistens alle Eventualitäten, bevor ich praktisch loslege - und dann kommt es doch noch anders, aber ich bin dann bereits warmgeturnt und lasse mich nicht mehr entmutigen. Normalerweise. diese Infektionskette letztes Jahr hat auch da was verändert. ich fühle mich unglaublich verlangsamt.

Na dann! Auf in den 2. Fastentag! Die Brühe habe ich gestern bereits gekocht, der Duft im ganzen Haus ist unglaublich aromatisch! Aber erstmal gibt es Tee, nach der ersten Runde gönne ich mir dann ein Schälchen! Was zum drauf Freuen!

--
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am 04.01.2023 um 02:05 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
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Beiträge: 1487

Liebe Christiane,

da ist ja bereits einiges in Bewegung bei dir.
Ich wünsche dir sehr, dass dein Körper eventuelle Erreger diesmal schnell und nachhaltig erkennen und in Schach halten kann!
Und auch auf anderen Ebenen scheint eine Menge los zu sein. Eigentlich klar- wenn der Körper sich verändert, umbaut und entgiftet, ist auch die Seele mibeteiligt.
Ich dachte gestern an dich, während ich bei der Thaimassage durchgeknetet wurde. Hast du dir mal eine Abhyanga gegönnt, so wie du es wolltest? Was bei diesen Behandlungen auch an psychischen Prozessen angestoßen wird, finde ich jedesmal enorm. In der Tiefenentspannung gelange ich in tiefere Schichten meiner Seele, komme mit mir selbst in Kontakt. Die Berührungen wirken einerseits heilend und tröstend, andererseits lösen sich auch im Körper gespeicherte Missempfindungen, werden Erinnerungen an unangenehme Ereignisse wach und zum Fließen gebracht. Alles in allem eine sehr heilsame Prozedur.
Gestern z.B. fiel mir die Redewendung "Auf die Tränendrüse drücken" ein, während mein Gesicht bearbeitet, ausgestrichen wurde. Durch das Drücken auf den Tränenkanal flossen Tränen und dazugehörende Emotionen stiegen auf. So ist das an vielen Stellen des Körpers und ich hab hinterher immer das Gefühl, ganz bei mir und sehr verbunden zu sein.

Durch das Fasten bewegt sich ja auch einiges sowohl auf körperlicher, als auch auf seelischer Ebene. Im Fett gespeicherte Informationen lösen sich auf und wollen verdaut werden, mental und gefühlsmäßig.

Auf jeden Fall motivierst du mich wieder sehr mit deiner Fasten(vor)freude!
Ich habe gestern den im Dezember verschobenen Termin bei der Zahnärztin nachgeholt. Schissig wie ich bin, wollte ich vor der Behandlung eine Betäubung, was mich die Aktion schnell und schmerzfrei überstehen, aber auch einiges an Giften im Körper hinterließ.
Momentan mache ich große Pausen zwischen den Mahlzeiten, sodass ich einerseits nachmittags wirklich Hunger wie ein Bär und zwischendurch ausreichend Zeit zum Aufräumen und Ausscheiden habe. Noch geht es mir damit sehr gut und ich möchte mich nach wie vor nicht vom Essen, auch nicht vom Süßen, trennen.
Denke aber, dass ein paar Tage Fasten in der nächsten Woche mir gut tun würden.
Zeit für Großputz, Großreinemachen, Autophagie.

Da schwebst du dann schon auf Wolke 7 und bist dabei, Körper und Leben umzugestalten, Ballast abzuwerfen, frischen Wind reinzubringen. Und hast vielleicht nen Termin für eine Abhyanga vereinbart?


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am 04.01.2023 um 10:16 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
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Beiträge: 2317

guten Morgen, Lu,

dass du bei deinem dichtgefüllten Leben noch Zeit für diese spiegelungen hast, hat mich mit einem warmen Gefühl der Verbundenheit erfüllt! Danke dafür!

Nach dieser Art von Massage habe ich hier bislang vergeblich aber auch noch nicht so hartnäckig gesucht. Es ist immer wieder die Energielosigkeit, die mich davon abbringt. Auch von anderen Dingen. Selten habe ich die Kraft, entschieden meine Ziele anzugehen. Das war früher ganz anders. Jedenfalls ist in meiner kleinen Provinzstadt hier in der Nähe wohl nichts dergleichen zu finden. Schade aber auch. Es gibt aber in der nähe mehrere Groß- und Unistädte - und in jeder davon sind liebe Freunde, ehemalige Nachbarn oder auch in der größten ein Kind von mir. Ob er sich freuen würde, wenn ich ihm monatlich tiefenentspannt auf die Bude rücke?

Für heute habe ich vor, was von meiner To-Do-Liste fertigzustellen. Zur Auswahl stehen ein Korb voll kleinerer Näharbeiten (die in dem Seniorenheim auch nicht wie versprochen geleistet werden) oder die Abdichtung der Hintertür - ein mittlerweile dreimonatiges Projekt, wo mich die Handwerker böse im Stich gelassen haben. Früher wäre das in wenigen Tagen bei mir erledigt gewesen, aber es scheint mir wie in einem anderen Leben. Das fing aber schon lange vor Corona an.

Beim Zahnarzt brauche ich leider immer mehr als eine Betäubung. Sobald der Bohrer angeht, setzt bei mir Panik und eine Dissoziationsreaktion ein. Das war eine zeitlang so krass, dass ich es mit Unterstützung aufzuarbeiten versucht habe. Die wurzel ist in der Kindheit, aber diese Erlebnisse hatte ich tief vergraben. Es kam durch eine Wurzelbehandlung wieder hoch, wo meine sehr nette und verständnisvolle Ärztin kein Okkular aufgesetzt und den Wurzelkanal verfehlt hatte - in den Kiefer gebohrt. Seitdem geht bei mir nichts. Sie hat es nicht mal bemerkt. Mittlerweile bin ich bei einem anderen Zahnarzt, der meinte, meine Wurzelkanäle seien so fein, dass ohne diese Vergrößerungsgläser nichts zu machen wäre. Die anhaltenden Kiefervereiterungen sind eine folge dessen gewesen, auch, weil ja eine Wurzel nicht entfernt wurde und sich immer wieder entzündete. Nun habe ich Ruhe - aber eine Traumareaktion und ein Medikament, dass ich immer einwerfen muss, wenn Bohren im Spiel ist. Aber die Zahnreinigung überstehe ich mittlerweile "ohne". Den Ehrgeiz, giftfrei einen Zahnarztbesuch zu überstehen, habe ich abgelegt. Meine jüngeren Anteile wären da völlig überfordert.

Dass das Fasten meinem Körper hilft, kann ich an den Mittelfingern erkennen. Sie sind ja im normalen Leben angeschwollen, schmerzen und bleiben beim Greifen oft in der Beugehaltung hängen. Psoriasis, diagnostizierte mein Hausarzt und parallel dazu mein Medizinstudent. Warum sie Rheuma ausgeschlossen hatten, habe ich vergessen, da gab es aber irgendein Kriterium. Ich glaube mich erinnern zu können, dass es nur ein Finger war. Mein Sohn scheint begabt zu sein Es fühlt sich leicht und jung an, die Hände wieder vollständig gut nutzen zu können! Wäre nur gut, die Ursachen auch für den Alltag zu identifizieren - und auszuschalten. Ich kann ja nicht ständig fasten.

so wie du habe auch ich über die fastenfreie Zeit gern von dem Nuss-Gebäck oder dem Mohnstollen genascht. Einen bunten Teller wollte ich nicht. Wenn ich dran denke, wieviele Nougat-Baumstämme und Lakritztüten auf den Rückfahrten von meinen Eltern im vorletzten Advent in meinem Schlund gelandet waren! In diesem Jahr hatte ich kein Verlangen danach, auch nicht nach Kokosschokolade. Nüsse und Datteln kann ich sehr genießen, wenn ich damit anfange, könnte es mehr werden. Aber ich habe kein Problem mehr damit, gar nicht mehr anzufangen und es im Schrank liegen zu haben. Das ist neu.

Was du erzählt hast von den im Körper gespeicherten Erinnerungen und Gefühlen, das habe ich mal bei einer Pigmentfleck-Entfernung erlebt. Da wurde mir ein verdächtiges Melanom aus der Fußsohle geschnitten, ausgerechnet aus der, wo ich mir als Kind mal den Fuß schwer verbrannt habe. Ich hatte damals eine Schockreaktion und musste zwei Wochen auf einer Intensivstation liegen, meine Eltern durften mich nicht besuchen, auch später im Zimmer anfangs nicht, weil da ein schwer verbranntes Baby mit drin lag. Früher waren die Kinderstationen sehr brutal... Das, die Ängste und Schmerzen, kam wie eine dunkle Wand wieder hoch, wie der Hautarzt an meinem Fuß rumgezupft hat, trotz Betäubung. Das war megakrass. Der Eingriff war ja total harmlos, da habe ich schlimmeres erlebt und viel leichter weggesteckt...

Schubweise habe ich jedenfalls nun Energie, komme auch wieder mit dem ersten Licht in Wallung und kann dann... erstmal hier reingucken. Meine Hundefreundin und ihr Frauchen warten aber bereits auf die erste Runde, letzterer brennt wohl was unter den Nägeln. Sie erlebt jetzt mit ihrer Mutter die Anfänge einer Demenz - und muss auch erstmal eine gesunde selbstfürsorgliche Haltung dazu entwickeln. Ich freu mich immer sehr, wenn sie mitgeht und ich ihr zuhören darf.

Das Thema eigener Hund verfolgt mich jetzt im Fasten noch emotionaler als vorher - intensiver. Mein inneres Kind sehnt sich sehr danach. Die Erwachsene versucht sie zu vertrösten. Erst die Reha, erst nach dem Urlaub... Da sind Anteile in mir, die mir einflüstern, auf die Reha zu verzichten, weil es so lange dauert, und jetzt schon... Wider jedem Verstand?

Fasten tut rundherum gut und schwächt mich kein bisschen! Ganz im Gegenteil! Eine Erfahrung der Klärung, der Selbstwirksamkeit, wider die Ohnmacht.

ich wünsche dir einen guten Mitt-Woch!

--
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am 04.01.2023 um 21:58 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1487

Wirklich hart, die beschriebenen Torturen beim Zahnarzt und im Krankenhaus. Klar erinnerst du dich daran, es waren traumatische Erlebnisse.
Der Körper speichert alles.

Zitat:


... ein Kind von mir. Ob er sich freuen würde, wenn ich ihm monatlich tiefenentspannt auf die Bude rücke?




Gute Idee!

Liebe Christiane, ich hab gerade einen sehr berührenden, klasse gespielten Film gesehen, kennst du den schon?

Mäuse-Klick

Kann ich dir empfehlen.

Wie läuft dein Fasten?

Ich werde in der nächsten Woche Dienstag einsteigen.
Für Donnerstag hab ich einen Termin zur Prophylaxe vereinbart, anschließend ist Süßpause bis Ostern geplant.
2 1/2 Wochen durchgenascht hab ich dann, irgendwann muss wieder Schluss sein.

Du startest morgen schon in deinen 4. Fastentag im neuen Jahr- wie wunderbar!


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Tonia Tünnissen-Hendricks
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