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» Forum: Fastentagebücher und Fastengruppen

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am 17.05.2018 um 06:24 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
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Beiträge: 1943

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Regenwurm am 17.05.2018 um 06:25 Uhr ]

Ihr Lieben, wünsche euch einen guten Morgen...

mein Kreislauf ist sehr wackelig heute morgen, mir ist regelrecht flau.

Die Nacht war sehr von Ausscheidungsvorgängen geprägt, ich war dreimal draußen, es kam aus allen Poren und Öffnungen, geschwitzt habe ich extrem, trotz kühleren Temperaturen und dünner Sommerdecke. Dabei sind Hitzewallungen gar nicht meins, nur ein generell geringerer Temperaturbedarf, aber heute Nacht wollte ich offenkundig entwässern und entgiften, und Stuhl kam auch nochmal.

Ich fahre jetzt 80 km mit meinem Vater zu einem Spezialisten, lasse Blut abnehmen (bei ihm und dann gleich bei mir), und dafür müssen wir eh nüchtern sein. Autofahren im Berufsverkehr durch ein Nadelöhr (Brücke am Rhein)... Die Situation hat zwei große Kaffee mit Milch (ohne macht mein Magen nicht mit) gefordert. Ob das 3 Stunden später die Werte noch beeinflusst? Ich hoffe nicht. Ansonsten lasse ich das mit dem Blut bei mir.

Mmh, das neue Filmchen habe ich doch gestern abend noch geschaut, hat mich sehr beunruhigt und in die Träume verfolgt...

Liebe Grüße euch und einen guten Start in den Tag!



--
Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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am 17.05.2018 um 08:44 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1207

Guten Morgen miteinander,

liebe Christiane, das tut mir leid, dass du schlechte Träume hattest. Ich würde das Thema manchmal auch lieber ignorieren, fällt aber schwer, wenn man ab und zu Nachrichten verfolgt und sich Wahlergebnisse ansieht.
Es tröstet dich vielleicht nicht, aber ich träume in letzter Zeit auch schlecht. Überlege, ob das Vorzeichen der Wechseljahre sind. Träume viel von früher und denke auch öfter über Vergangenes nach. Blöderweise nicht über schöne Erlebnisse, sondern über doofe Sachen. Sollte damit aufhören, vielleicht hören dann auch diese Träume auf. Morgens denke ich durch so einen Traum dann wieder über irgendwas nach, was vorbei ist. Irgendwie eine Dauerschleife.
Will mich verstärkt daran halten:
„Ich sehe nur soweit nach hinten, wie es mir hilft, nach vorn zu schauen.“
und mich wieder mehr in Achtsamkeit üben. Dieses viele Nachdenken macht mich mürbe und bringt nichts.
Außerdem wird es wohl Zeit, mich mit der bevorstehenden Zeit des Wechsels zu befassen. Wenn eine da hilfreiche Tipps hat, gerne her damit! Körperlich merke ich noch nichts, denke aber, meine Psyche signalisiert mir die bevorstehenden Veränderungen bereits.
Trotz allem sind mein Lachen und meine Tränen meist eher Quelle als Qual, das hast du schön formuliert!

Schön, dass du und dein Mann euch wieder angenähert habt. Bad Vibrations braucht keiner während des Fastens.
Ich bin froh, dass ich gestern Abend alleine war und meine Emotionen ungehemmt ausleben konnte. Heute achte ich wieder drauf, dass niemand unter meinen Stimmungen leidet.
Wie sieht deine frischgeputzte Käseglocke aus? Kannst du dir die bewusst basteln oder stellt sie sich von selbst auf? Meinst du das schöne Fastengefühl, dieses ganz bei sich sein?

Dass du eine uralte Prägung überwinden konntest, ist wirklich ein Grund zu feiern! Ja, forsche weiter daran und lass uns bitte an einigen deiner Gedanken teilhaben!
Was willst du denn über deine Blutwerte testen lassen? Ich hab leider keine Ahnung, inwieweit Kaffee oder Milch Werte beeinflussen. Aber du wirst dort sicher nochmal nachgefragt haben, oder? Und lieber sicher durchs Nadelöhr, als sichere Blutergebnisse, finde ich.

Liebe Aqui, ich muss mich der Anerkennung anschließen: Toll, wieviel du Sport du machst und dich zum Laufen überwindest! Das ist für mich nicht vorstellbar. Und neidisch bin ich bei deiner Beschreibung darüber, wie fleißig du im Haushalt warst!

Trockenfasten würde ich auch nicht in Betracht ziehen, da verstehe ich dich.
Ein Ziel habe ich mir nicht gesetzt, ich faste von einem Tag zum nächsten, ungefähr eine Woche, vielleicht ein bisschen länger. Du hast ja auch schon geschrieben, dass das Schöne ist, dass wir nicht fasten müssen, sondern es freiwillig tun. Merke gerade, wie sich alles an mir entspannt, während ich das schreibe. Freiwilligkeit ist doch ein wesentlicher Faktor für Lebensqualität.

Freiheit, Frühling- kein Grund für trübe Gedanken!

Habt einen schönen Tag!


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am 17.05.2018 um 09:20 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist OFFLINE

Beiträge: 1805

Guten morgen liebe Lu und liebe Christiane,
auch ich hatte schreckliche Träume gehabt, sie waren sogar sehr ekelhaft, ich hab mich im Bett liegen sehen und hatte ganz viele Krabbeltiere/Insekten im Bett, massig und sie waren in der ganzen Wohnung. Auch ich träume oft in der Vergangenheit, sehe mich mit den Kindern, die noch klein sind. Lu, ich versuche auch im Hier und Jetzt zu leben, nicht mehr sehr in der Zukunft zu planen eher so eine 5Jahresplanung als eine Lebensplanung und aus der Vergangenheit zu lernen. Ich erwische mich aber sehr häufig in der Vergangenheit, durch sie bin ich das geworden was ich jetzt bin. Ich denke über meine Fehler nach, die ich gemacht habe und was gewesen wäre, wenn ich anders gehandelt hätte, so nach dem Butterfly-Effekt. Wir können nichts mehr an dem Rad der Zeit ändern, höchstens versuchen, Fehler wieder gut zu machen und uns eingestehen, dass wir nur Menschen sind. So versuche ich mit mir umzugehen und auf die Zeichen zu achten, die mir immer wieder gegeben werden, ich muß sie nur erkennen.

Ich habe Muskelkater im rechten Oberschenkel, das ist spaßig wenn ich bei mir in der Wohnung die Treppe hoch und runter gehe (ich wohne auf 2 Etagen). Mein Kreislauf ist heute morgen auch nicht so super merke ich und ich habe mega Durst, ich trinke Tee und Wasser durcheinander, da ich heute arbeiten muß, sollte ich meine Blase nicht so sehr füllen, 4 Std. möchte ich immer gerne ohne Toilettengang aushalten - ich arbeite ja nur 4 Std.

Lu, ich bin sehr gut durch die Wechseljahre gekommen ohne besondere Nebenwirkungen. Ich habe immer viel Sojaprodukte zu mir genommen, es denke, das hat sehr dazu beigetragen. Meine Mutter hatte ganz viel Beschwerden in den Wechseljahren gehabt und mir graute schon davor - bei mir war aber nichts. Dazu hatte ich gerade in der Zeit eine persönliche sehr starke Veränderung gehabt, die bestimmt auch dazu beigetragen hat, dass es mir sehr gut ging. Ich war sozusagen in einen Jungbrunnen gefallen und bekam von den Wechseljahren nur das Positive mit.

Ich habe heute Nacht zwar auch stärker geschwitzt, mußte aber sonst nicht raus, obwohl ich noch viel getrunken hatte am Abend.
Da ich heute wieder mit dem Rad zur Arbeit fahre, bin ich wieder beruhigt über meine Bewegung, die ich haben werde, morgen muß ich auch arbeiten, Samstag möchte ich dann wieder joggen gehen und Sonntag fahre ich auch wieder Rad - das ist natürlich abhängig vom Wetter, aber die Prognosen sind ja ganz gut.

Christiane Dir einen erfolgreichen Tag mit Blutabnahme und Deinem Papa. Lu Dir positive Gedanken und uns allen einen angenehmen Fastentag.
LG Aqui


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am 17.05.2018 um 11:12 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1207

Liebe Aqui,

danke für deine Gedanken und den Wunsch für positive Gedanken an mich!

Ich lasse mich echt zu oft durch negative Gedanken belästigen.
„Wo kommen die Gedanken her, was wollen sie von mir? Wenn sie morgen wiederkommen, bin ich nicht mehr hier…“

Funny van Dannen

Werde nachher eine Gehmeditation im Wald durchführen, das hilft immer gut.
Ich weiß auch nicht, was zuerst da war, die Träume oder die bewussten Gedanken. Wobei ich für die Träume der letzten Nacht schon den Auslöser im gestrigen Tag finden kann: War durch eine Fortbildung in eine Gegend verschlagen worden, in welcher eine verflossene Liebe lebt. Seit Jahren war ich nicht mehr in dieser Gegend.

Für andere Träume gibt’s nicht so klar erkennbare Ursachen, wie z.B. für deinen Traum der letzten Nacht- hoffentlich : - )

Aber ich denke, unser Unterbewusstsein macht das schon ganz gut, dass es uns manchmal auch belastende Inhalte zur Verfügung stellt, damit wir uns bewusst damit auseinandersetzen.

Ich denke nicht darüber nach, was gewesen wäre, wenn. Kann mir auch ganz gut verzeihen. Bei mir sind es eher die Traurigkeit über die Vergänglichkeit des Lebens und die Angst davor, dass etwas Schreckliches passieren könnte. Dazu reicht es mir bereits, die Nachrichten zu hören. Dieses unnötige Sorgen kostet mich viel Kraft, die ich gerne anders einsetzen würde. Andererseits möchte ich informiert bleiben und interessiert es mich, was um mich herum passiert.
Eine schwierige Übung bleibt für mich das Abschalten und Entspannen. Außerdem beschäftige ich mich wahrscheinlich zu viel mit belastenden Dingen, beruflich und privat. Sollte mich öfter schönen Dingen zuwenden.
Möchte auch immer wieder lange Spaziergänge und Erlebnisse in der Natur, Basenbäder und Tees in die Zeiten nach dem Fasten retten. Benötige mehr Ruhe als früher als junger Mensch, bin geräuschempfindlicher und schneller genervt.

Ja, die Zeichen: Ich achte auch auf Synchronizität- ein spannendes Feld, wie ich finde. Etwas führt uns. Vielleicht werde ich einfach Fatalist : - )

Danke für deine Mut machenden Gedanken zu den Wechseljahren! Ich hoffe auch, relativ leicht hindurchgleiten zu können, bin seit 25 Jahren Vegetarierin. Trotzdem will ich mich vorbereiten und achtsam sein, gerade Stimmungsschwankungen können für die Mitmenschen doch echt ätzend sein. Und wenn es vergleichbar mit der Pubertät ist, fürchte ich mich vor düsteren Stimmungen.
Meine Mutter sagte, sie hätte mit dem Wechsel gar keine Probleme gehabt. Da sie auch vorher und nachher unberechenbar in ihren Stimmungen war, kann ich mich nur bedingt an ihrer Aussage orientieren. Ich hatte sie dazu befragt, nachdem ich gelesen hatte, dass es bei Töchtern und Müttern auch während des Klimakteriums Ähnlichkeiten gibt.
Dein Beispiel demonstriert doch aber anschaulich, dass Gene auch in diesem Fall nicht die überwältigende Rolle spielen, sondern man mit seinem Verhalten vieles bewirken kann. Dank dafür!
Ich werde jetzt mal davon ausgehen, dass mein sojalastiges Leben, in Kombi mit den Genen meiner Mutter, mich vor all zu großen Problemen bewahren wird. Optimistisch in die Zukunft blicken, auch wenn‘s manchmal schwerfällt.

Und ich wende mich jetzt positiven Dingen zu. Mache nebenbei den Haushalt, pflege mich, dann eine Gehmeditation, ein wichtiges Gespräch und dann ein entspannter, entspannender Nachmittag mit meiner Familie.

Ich will dringend damit aufhören, so viel zu denken : - )

Habt einen schönen Tag und erzählt bitte davon!
Lu


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am 17.05.2018 um 15:14 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist OFFLINE

Beiträge: 1805

Hallo Lu,
ach was war das angenehm mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, nicht zu warm, nicht zu windig, ich fühle mich immer gut, wenn ich was getan habe.
Erst mal dank für den letzten Mausklick, das Lied hat es in sich und die Bilder dazu auch....
Ich neige auch zum grübeln, oft habe ich negative Gedanken so wie Du, stelle mir Situationen vor, die eintreten könnten und stehe mir damit selber im Wege. Ich versuche immer mehr positiv zu denken, weil die Gedanken viel dazu beitragen, wie wirklich etwas wird. Ich lasse mich nur schnell aus meiner Bahn ziehen, bin kein Ellenbogentyp, sondern ein Sensibelchen. Ich ziehe mir auch sehr schnell den Schuh an, wenn man mich angreift. Oft denke ich erst hinterher - nein, das ist so nicht richtig - verteidige mich dann im zweiten Gespräch. Ich muß erst mal darüber nachdenken, ob der Mensch evtl. Recht hat, gerade bei den mir nahe stehenden Menschen. Ansonsten kann ich kontern, aber nicht wenn Menschen meines Vertrauens mit angreifen.

Die Vergänglichkeit des Lebens macht mich auch oft traurig und ich habe große Probleme mit dem Loslassen. Deshalb verstehe ich Deine Gedanken, an denen Du uns teilhaben läßt. Und gerade in der Fastenzeit ist man oft noch angreifbarer als sonst, die Haut wird noch dünner, das wird Christiane bestimmt bestätigen können.
Mich läßt man im Moment sehr in Ruhe, das finde ich hervorragend.

Ich möchte mich nicht unbedingt als ein Mensch bezeichnen, der den Fatalismus lebt (das wurde meinem Mann von seiner Psychologin unterstellt, er litt an Depressionen) , aber ich glaube an eine Führung, welcher Art auch immer. Ich denke nur, dass wir es in der Hand haben, die richtigen Entscheidungen zu treffen und mit den Konsequenzen leben müssen.

Früher hab ich mal geglaubt, wir hätten nichts in der Hand, ich hab an Schicksal, Bestimmung und Führung geglaubt. Bis ich dann dachte, das wäre ein wenig einfach, es anderen in die Schuhe zu schieben.
Heute denke ich, dass wir lernen sollen und nicht nur für dieses Leben, dass wir vieles auflösen sollen, sonst nehmen wir es mit ins nächste Leben. Das ist einfach mein Glaube und ich versuche halt bis zur Kiste mich danach zu richten und nicht auszulernen. Was ich wohl mache, wenn ich einen wichtigen Wunsch habe und den auch klar äußern kann dann sage ich es dem Universum und ich bin schon sehr gut damit gefahren. Aber ich habe auch schon unklar meinen Wunsch geäußert und das Ende war dann nicht so toll.... Ich bin unterdessen etwas vorsichtig mit meinen Wünschen, nur noch sehr gezielt und überlegt
Beispiel: Ich hab mir mal eine Auszeit gewünscht von der Arbeit aus tiefstem Herzen - die hatte ich dann gehabt, ich hatte einen Unfall mit meinem Pferd und war 3 Monate aus dem Verkehr gezogen - so meinte ich das aber nicht.

Ich habe zum Glück nicht sehr viel körperliche Dinge von meiner Mutter geerbt.
Sie hatte grauen Star und grünen Star, ich habe mich aufgrund dessen auch untersuchen lassen und es ist bei mir gar nichts. Außerdem hatte sie kalte Knoten an der Schilddrüse gehabt (sie neigte auch zu gutartigen Tumoren) und der Arzt war davon überzeugt, dass ich sie auch hätte. Er hat mich kostenlos untersucht mit Ultraschall als ich meine Mutter begleitet hatte und ich habe nichts.

Auch andere Erkrankungen hab ich nicht. Ich soll wohl mal meine Leber auf Hepatitis C untersuchen lassen, weil meine Mutter sich wohl irgendwo infiziert hatte und ist eigentlich daran gestorben aber mit 88 Jahren. Sie wußte nichts von Hepatitis C. Ich hatte als 19jährige mal Hepatitis B gehabt,
Wie gesagt, die Wechseljahre waren für meine Mutter die Hölle. Begannen mit 40 Jahren und endeten nie. Bis ein Arzt feststellte, dass sie wechselnden Blutdruck hat und deshalb ständig Hitzewellen auch noch mit 60. Sie hat dann ein Medikament bekommen und es war gut.
Ich bin auch Vegetarierin allerdings esse ich ab und zu Fisch. Hab auch immer viel Sojaprodukte gegessen und es wird ja auch in der Apotheke ein Sojapräparat angeboten gegen die Begleiterscheinungen in den Wechseljahren.

Du hast nun eine Gehmeditation gemacht, machst Du das im Wald? Umarmst Du dann auch einen Baum? Ich benötige auch viel mehr Ruhe als früher. Ich war früher ein Hans-Dampf-in-allen-Gassen-Typ, ein Flummi, stand ständig unter Strom, sehr aktiv, konnte Lärm und Parties sehr gut ab. Ich hab dann eine Weile im Norden gelebt, wo die Uhren langsamer liefen und hab mich angepasst. Heute genieße ich es, wenn ich in Familie und auch bei Freunden bin, hab auch noch Spaß auf Parties, brauche aber meinen Rückzugsort und seit ich alleine lebe, genieße ich auch die Zeit, die ich nur für mich alleine habe.
Deshalb kann ich Dich da auch sehr gut verstehen/fühlen.

So nun werde ich mal wieder ein wenig arbeiten, denn dafür bin ich hier, aber da ich nichts vorarbeiten kann, hab ich immer mal Zeit auf der Arbeit zu lesen und zu schreiben.
Ich bin so froh, dass mein Hugo so friedlich ist, kein Bedürfnis nach Essbarem. Allerdings hat Kaufland Wassermelonen im Angebot. Mag ich sehr gerne. Ich hab mir schon überlegt, ob ich nach der Fastenwoche eine Obstwoche dran hänge und dann überwiegend Wassermelone esse, weil sie direkt sehr viel Flüssigkeit liefert und weniger Süße hat als Weintrauben oder Bananen. Es ist ja auch Erdbeerzeit, gesund und lecker. Ich glaube, das werde ich machen. Eine Weile kein Brot und kein Käse essen. Und danach "normal" essen (natürlich gesund und kaum Fastfood) und Intervalltag(e) einlegen. Dazu weiterhin jeden Tag Bewegung - der Wille ich da, im Moment bin ich hochmotiviert.
In diesem Sinne sag ich mal bis später und wünsche Dir Lu und Christiane einen leichten Tag.
Aqui


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am 17.05.2018 um 20:08 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
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Beiträge: 1943

Hallo euch beiden,

ich bin völlig platt und vertage mich wohl besser auf morgen. Der ganze Tag war sehr anstrengend, obwohl alles glatt lief. Mir macht gerade weniger mein Papa als meine Mama Sorge, sie ist ganz und gar nicht begeistert, dass ich mich da reinmische und sie "nötige", sich um unangenehme Sachen Gedanken zu machen. Heute hatten wir noch das Thema Patientenverfügung... Wenigstens die Medikamentenliste haben wir geschrieben. war sehr überschaubar...

Ja und von dort aus mit fliegenden Fahnen zur Arbeit, war heute auch anstrengend. Mir hätte eins von beiden gereicht, war so müde und auch irgendwie unkonzentriert... Zuhause dann den Hund genommen und eine größere Runde gelaufen, weil ich hoffte, wie üblich damit alles Dunkle abfließen zu lassen, hat aber nicht geklappt, obwohl der Spaziergang das Beste vom Tag war. Nur wohne ich in hügeliger Landschaft, und irgendeiner hat die Steigungen aufgeschüttet und mir Blei in die Schuhe getan... Außerdem war der Wind lausig kalt!

Nun habe ich eine Strickjacke an, ich fröstel vor mich hin, bin stinkiger Laune, ohne jeden Anlass, würde am liebsten gleich ins Bett gehen. Schon wieder ein Fastenloch??? Hey, ich möchte das Hoch dazwischen aber auch haben!

Tag 5 ist rum. Ich könnte gerade irgendwas essen, habe keine Idee, auf was ich Lust hätte, wenn, und schon gar nicht zum Fasten. Aber diese Stimmung wird wieder vergehen. Mein Konzept mit dem Einlauf machen und dann fröhlich und energiegeladen aufzustehen ist wohl nicht aufgegangen.

Eine erholsame Nacht mit entspannteren Träumen wünsche ich uns allen - und Aqui, keine ekligen Krabbeltiere mehr

Zu allem anderen morgen, bin sonst nur eine Spaßbremse heute Abend.

--
Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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am 17.05.2018 um 21:56 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1207

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von LuChia am 17.05.2018 um 22:00 Uhr ]

Hallo und guten Abend,

oh Aqui, warst du fleißig mit dem Schreiben!

Ich schließe mich dir, Christiane, an und schreibe morgen wieder mehr.

Nur so viel: Nein, ich umarme keine Bäume- so eine bin ich nicht. Aber ich spreche mit ihnen- in Gedanken. Habe sogar einen Lieblingsbaum, der hat ein Gesicht, sieht aus wie aus nem Bilderbuch.

Heute habe ich erst viel mit dem Thema Loslassen zu tun gehabt, dann eben noch eine wunderbare, schöne und herzberührende Reise in die Vergangenheit gemacht. Richtig glücklich bin ich jetzt, es war ein großes Geschenk.
Überhaupt fühle ich mich gerade wieder reich beschenkt vom Leben.
Auch heute wieder- alleine diese Gefühlspalette! Schmerz, Trauer, riesiges Glück- das alles an einem Nachmittag und Abend.
Bin nun ziemlich geschlaucht.

Ja Aqui, Wünsche sollte man ganz konkret formulieren. Dazu gibt's tolle Geschichten...

Ich wünsche euch süße Träume und sage bis morgen!


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am 17.05.2018 um 23:15 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist OFFLINE

Beiträge: 1805

Hallo ihr Lieben,
dann kommt noch ein Gute-Nacht-Gruß von mir.
Mein Arbeitstag war easy, eigentlich mein ganzer Tag sehr entspannt, im Gegensatz zu Dir Christiane. Und auch Du Lu hast Deinen inneren Frieden bei der Meditation gefunden.
Christiane, Du bist geschafft und ich hoffe, Du hast eine gute Nacht mit angenehmen Träumen, denn Du hast viel zu verarbeiten. Es ist schlimm, wenn Eltern sich entmündigt fühlen, anstatt dass sie merken, man macht sich Sorgen und möchte für sie da sein. Diese Zeit liegt hinter mir, aber meine Mama, hat sich bedingungslos auf mich eingelassen, obwohl ich ihr das Pflegeheim antun mußte. Das war für mich und für sie ein schrecklicher Schritt.
Mit Deinem Vater ist alles gut gegangen, das ist beruhigend.
Oh, Du hast schon Tag 5 rum? Ich erst Tag 3, aber alles im grünen Bereich, Hugo hat mal kurz den Kopf gehoben, als ich an Ständen vorbei ging, wo es sehr lecker roch..... also Hugo lebt noch
Zu Hause war aber alles wieder gut.
Mit Bäumen hab ich auch schöne Erlebnisse, wo Du gerade beschreibst, dass ein Baum ein Gesicht hat. Ich saß oft auf der Terrasse und hab die Bäume aus der Ferne im Abendlicht betrachtet und sie haben sich verändert, ich habe mir dazu eine Geschichte ausgedacht, die mir diese Bäume erzählen wollten, fand ich manchmal sogar ein wenig gruselig....
Lu, Du hast ein Glücksgefühl gehabt, das ist sehr schön und Christiane, Du hast nun langes Wochenende und ich hoffe, dass Du Dich ein wenig erholen kannst und Deine Laune besser wird. Dein Hundeli hilft Dir auf jeden Fall dabei.
Ich wünsche euch eine gute Nacht.
LG Aqui


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am 18.05.2018 um 07:51 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1943

Hallo ihr Herzensbegleiterinnen!

Das vom gestrigen intensiven Austausch hier muss ich wohl nochmal ganz in Ruhe lesen. Hatte ich ja gestern in mieser Verfassung, und ehteu nochmal, war alles neu, alles von gestern wieder weg. Vielleicht ist meine Festplatte einfach voll.

Diese intensiven Gefühle schlauchen wie eine Tageswanderung im Gebirge - sie bewußt wahrnehmen zu können empfinde ich als ein Riesengeschenk. Bilder sind die direkte Verbindung zu unserer Seele, glaube ich, die Sprache unseres Selbst. Leider feuert mein überlastetes Hirn gerade derartig, dass die Bilder wie im Zeitraffer vorbeirasen, ich sollte dringend wieder zur Ruhe kommen. Vielleicht wirklich in einer Meditation. Warum verliere ich es immer wieder aus dem Leben - ich weiß doch, was mir gut täte...

Eure Erlebnisse, die ihr mit mir teilt, auch die Ruhe, die da rüberschwappt, tun mir gerade soo gut.

Klar, Aqui, gestern konnte ich nicht mal mehr bis 4 zählen, sorry, du hast natürlich recht. Irgendwie war da wohl der Wunsch der Vater des Gedankens. Diese Fastenzeit ist für mich moemntan superanstrengend, aber eher durch das drum herum. Ich wäre so gern in einer Hütte im Wald...

Vielleicht werde ich das ganz in Ruhe im Laufe der nächsten Tage nochmal anschauen - ich war von euren Beiträgen sehr berührt.

Liebe Grüße jetzt erstmal so!

Christiane

--
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am 18.05.2018 um 08:00 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1207

Moin Moin,

Dein Bericht über deine Eltern hat mich sehr berührt, Christiane. Und auch das, was du über deine Mutter schreibst, Aqui.

Das Thema Pflege ist ja auch gesellschaftlich relevant- überhaupt unser Umgang mit alten und jungen Menschen mit und ohne Behinderung. Die Schere zwischen der Gesellschaft der „Normalen“ und Menschen mit Handicap klafft auseinander.

In großen Städten gibt es durch die Gentrifizierung in den Innenstädten Bezirke, in welchen keine alten Menschen zu sehen sind und nur hippe, junge Leute leben. Deren Kinder wachsen fast ghettoisiert auf- abgeschirmt von vielem, was zum Leben gehört.
Die Alten werden an den Rand der Städte gedrängt. Junge Menschen mit Beeinträchtigung werden weiterhin isoliert in besonderen Schulen gefördert und betreut, vielen wird es unmöglich gemacht, an einem Leben außerhalb dieser kleinen Gemeinschaft teilzuhaben.

Eine Patientenverfügung berührt ja sehr sensible Bereiche. Gerade Menschen, die dem Thema Tod sonst ausweichen, reagieren darauf oft erschrocken und mit Abwehr.
Ich finde es großartig, mutig und verantwortungsvoll, das Thema Pflege anzusprechen, wenn die Zeit gekommen ist. Gerade dieses Thema beinhaltet viel Unerschrockenheit und den Mut, loszulassen.

Chapeau uns mutigen Frauen!

Liebe Christiane, ich finde ja, dass du gestern Abend guten Grund zu stinkiger Laune hattest. Es war ein heftiger Tag für dich- nach diesem Termin noch zur Arbeit…
Gut, dass ein langes Wochenende vor dir liegt, während des Fastens benötigst du doch eigentlich vermehrt Ruhezeiten.
Aber Huch- auch ich glaube, dass dir der Tag gestern wie zwei erschien. Von Mo bis Do sind‘ s 4 Fastentage : - )
Demnach beginnt für Aqui und mich heute Tag 4.

Merkt ihr eigentlich Unterschiede zum Fasten bei abnehmendem Mond?

Vor mir liegt ein Zahnarzttermin, ich bin begeistert.
Das genügt mir schon, innerlich gekränkt zu reagieren: Die Ärztin hat einen Backenzahn entdeckt, welcher nicht mehr zu erhalten ist und ich bekomme eine Krone. Bereits die zweite im Lauf der letzten zwei Jahre.
Dachte als erstes: Die will doch nur Geld mit mir verdienen! Nie hatte ich was mit den Zähnen! Mittlerweile nehme ich zur Kenntnis, dass ich beginne zu bröckeln. Die ersten Verschleißerscheinungen und es werden sicher weitere folgen.

Gelebt wird jetzt. Und wir tun ja einiges dafür, uns gesund zu halten.
Aqui, deine Idee zur Obstwoche im Anschluss klingt toll! Und dein Fastenziel wird in Nullkommanichts erreicht sein!
Ich mache mir noch gar keine Gedanken darüber, wann ich das Fasten brechen und was ich dann essen möchte. Hab mir aber für die bevorstehenden Tage Buttermilch und Gemüsesaft besorgt und hoffe, nicht plötzlich doch umzukippen. Den Teil, den ihr Hugo nennt, habe ich auch und der kann von 0 auf 100 drei Meter groß werden. Die größte Herausforderung für mich ist gerade, dass ich ja bereits im Juni wieder fasten möchte und das innere Stimmchen flüstert, dass es doch jetzt reichen würde…

Heute Nacht hatte ich recht entspannte Träume, nachdem ich endlich eingeschlafen war. Gestern Abend war ich emotional so aufgewühlt, dass ich heftiges Herzklopfen hatte, als ich im Bett lag.
Das mit der Entspannung üben wir nochmal : - )

Ihr hattet hoffentlich eine im wahrsten Sinn des Wortes traumhaft schöne Nacht?
Ich werde mich jetzt in Richtung Zahnarzt treten, um die Weichen in meinem Mund richtig zu stellen. Ignorieren hilft ja nicht.

Habt einen guten Start in den Tag!





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Tonia Tünnissen-Hendricks
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