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Forenthema: 2. Langzeitfasten 2016

» Forum: Fastentagebücher und Fastengruppen

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am 03.08.2016 um 16:59 Uhr
... hat Gartengnom geschrieben:
Gartengnom
Gartengnom
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Beiträge: 964

Hihihi, Laufen war heute nicht so wirklich meins, die Muskeln haben irgendwie dicht gemacht. Aber, das heißt ja nicht, dass man keinen Spaß haben kann.

Also „Fun-Run“ gemacht, so ab einem Drittel der Strecke hab ich die Pfützen entdeckt und mich überkam die Lust mit vollem Anlauf rein zu springen. Hab ich dann auch gemacht, jede Pfütze war „mir“. Die Schuhe waren ja eh schon nass, da kam es also nicht mehr wirklich drauf an.
Ich war patschnass von oben bis unten, hat ja eh wie aus Eimern gekübelt.
Last but not least am Spielplatz „Halt“ gemacht, mich auf die Schaukel gesetzt und geschaukelt was das Zeug hielt.
Mit einem fetten Grinsen im Gesicht bin ich dann barfuß die letzten 1,5 km nach Hause gehüpft und habe mich des Daseins erfreut.

Kein Frust oder Jammern von wegen – menno, heute das hat das mit dem Joggen aber nicht hingehauen, Glück in seiner reinsten Form, wie ein kleines Kind.

Jetzt bin ich wieder frisch, gut abgerieben mit Latschen-Kiefer (merke, ich bekomme ein wenig Muskelkater) und werde den stillen einsamen Nachmittag genießen.

Ob ich heute Abend nochmal hier vorbeischaue weiß ich noch nicht.




--
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LG Gartengnom

Gibt dir das Leben Zitronen - mach Limonade draus!

Nichts ist überzeugender als die eigene Erfahrung. Die ist die Basis jeder Wissenschaft. Schlägt jede Studie, jede Befragung etc.

Will das Glück nach seinem Sinn, dir was Gutes schenken,
sage Dank und nimm es hin, ohne viel Bedenken.
Jede Gabe sei begrüßt, doch vor allen Dingen:
Das, worum du dich bemühst, möge Dir gelingen !!!
-Wilhelm Busch-

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am 03.08.2016 um 17:43 Uhr
... hat Bremerin geschrieben:
Bremerin
Bremerin
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Beiträge: 164

FASTENEUPHORIA!!!

mich freut das sehr für Dich ...


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weiter ...

am 04.08.2016 um 19:17 Uhr
... hat Gartengnom geschrieben:
Gartengnom
Gartengnom
... ist OFFLINE

Beiträge: 964

Hallöchen

Fastentag 11 von 42+? – oder aber: Erstes Hängerchen?


Hm, heute ist alles irgendwie doch sehr durchwachsen. Leider auch die Stimmung.

Nach wie vor wache ich jeden Morgen mit Kopfschmerzen auf, diese legen sich auch erst allmählich im Laufe des Vormittags.
Gestern Abend hatte ich ziemlich starke Magenkrämpfe, keine Ahnung wo die her kamen – Basentabletten?
GsD konnte ich die aber gut in den Griff bekommen mit dem Leberwickel, entspanntem Liegen auf der „Miss Sofi“ und Ablenkung durch die Berieselung der „2 Broke Girls“. Könnte mich echt über die beiden Mädels und den Rest der Darsteller schlapplachen. Und der Volksmund weiß ja – Lachen ist die beste Medizin.

Die Verdauung kam zwar gestern Abend mehrfach spontan, heute früh auch, zum Nachmittag hin habe ich mich aber dennoch recht unwohl und mäkelig gefühlt und habe nochmals den Darm ordentlich gespült. Vorher war es am Rumpeln und Pumpeln und warum damit rumärgern?
Jetzt geht es mir besser, die leichte Übelkeit und das Unwohlsein sind weitestgehend vertrieben.
Der Leberwickel, den ich eben genossen habe hat sein übriges zu beigetragen. Jetzt genieße ich den Gummilümmel einfach nur so auf dem Bauch.

Mein Lauf heute war ganz okay, jedenfalls bedeutend besser als gestern. Jedoch erlebe ich, zum ersten Mal, dass ich nicht wie gewohnt vor Leistung, Kraft und Elan überschäume, nein, teilweise machen die Muskeln dicht und ich kann nur noch stramm Walken anstatt zu Joggen. Das kenne ich bislang so auch noch nicht.
Aber – jedes Fasten ist wirklich anders.

Erfreulich – ich bleibe konstant in der Ketose. Zumindest lässt sie sich, anders als gewöhnlich, derzeit noch tagtäglich mit den Stix nachweisen. Ich mache also alles richtig.

Ebenfalls ungewohnt das tägliche „Wasser-Karussell“ oder „Wasser-Roulette“. Da sind ganz heftige Schwankungen, die kenne ich so sonst auch nicht. Einen Tag 1,3 l weg, den nächsten wieder 0,7 l drauf. Wie gut, dass ich meine Fastenlektüre im Hinterkopf habe – der Körper speichert das Wasser zum besseren Ausschwemmen der Giftstoffe, hilft dem Entgiftungsprozess. Naja, dann muss das wohl derzeit so sein. Kein Grund sich unnötig einen Kopf oder Sorgen zu machen.
Daran erkenne ich, zumindest die innere Ruhe funktioniert mehr oder weniger. Klar, ab und zu sind auch kleinere „Ausrutscher“ da, da bin ich dann ganz schnell von 0 auf 200, aber genauso schnell ist das wieder verflogen. Da ist es schon sehr hilfreich das mein Mann und meine Tochter damit umzugehen wissen, die beiden machen das ja nicht zum ersten und vermutlich auch nicht zum letzten Mal mit.

Trotzdem fehlt mir heute irgendwie der richtige Drive zum Schreiben, bin nicht wirklich mitteilungsbedürftig. Vielleicht legt sich dieses ganze Chaos nächste Woche mit einem Saunabesuch? (ja, ich werde versuchen ihn irgendwie doch unterzubringen, hat er mir doch Anfang des Jahres super gut getan)

Somit entschwinde ich für heute.

@Bremerin:

nee, Fasteneuphoria hat sich noch nicht wirklich blicken lassen, leider. Bin aber sicher sie wird sich irgendwann blicken lassen.
Das war nur ein bisschen zu viel Endorphin durch den Sport
Also musst Du Dich für die Sporteuphorie mit mir gemeinsam freuen.

Wie geht es Dir denn so, alles fit? Wie stehen die Aktien?

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Allen noch einen relaxten, angenehmen Donnerstagabend – ja, morgen geht es schon wieder ins Wochenende!!!




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LG Gartengnom

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am 05.08.2016 um 12:02 Uhr
... hat Bremerin geschrieben:
Bremerin
Bremerin
... ist OFFLINE

Beiträge: 164

Hallo Fastenriesin! (statt Gartengnom - positiv - über Darmdusche musste ich auch schmunzeln)

also, wenn Du nicht so erfahren wärest, dann würdest Du wohl längst das Handtuch geworfen haben, 10 Tage ohne das man auf Wolke 7 schwebt, sondern eher durchwachsen, aber Du weißt: der Lohn kommt (kann mich an Dein Saunaerlebnis beim letzten Mal noch erinnern, das klang sehr herrlich)

Mein letztes Fasten sollte 14 Tage dauern - naja - nach 7 Tagen war Schluss, psychisch ging es mir sehr gut, physisch war ich ein Wrack - Treppen hoch, Herzrasen, aufstehen, schwarz vor Augen und im Grunde den ganzen Tag schwindelig (und ich trinke Kaffee, grünen Tee und bewege mich) aber im Grunde natürlich ein Klacks, gegen das, was Du so ausfechtest.

Glaube, mehrere kurze Fastenphasen sind okay für mich (selbst die fallen mir die ersten 3 Tage noch schwer, hätte da gerne das Andrea-Gen )

hoffentlich geht es Dir heute besser, letztes Mal hattest Du jede Menge Austausch mit den alten Hasen, insofern - wenn zur Zeit Internet nicht so hilft, dann lass es halt weg (obwohl hier glaube ich ne Menge "wortlos" mitlesen und sich Inspiration suchen)

2Broke Girls mag ich auch - so was ist als "Ablenkung + Lachen" - unbezahlbar!

Lieben Grüße aus Bremen


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am 05.08.2016 um 23:43 Uhr
... hat Gartengnom geschrieben:
Gartengnom
Gartengnom
... ist OFFLINE

Beiträge: 964

Guten Abend

Fastentag 12 von 42+? – oder aber: „Probier’s mal…mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit!“


Heute früh hätte ich am liebsten alles hingeschmissen. Kopfweh, Kreislauf, müde, unlustig, etc., kurzum „bäh-igitt-pfui-bah“.

Aber wie das meist so ist, nach der HEIL-Krise kommen bessere Zeiten.

Da mir heute morgen nach so rein gar nichts war (später ist man dann siedend heiß aufgefallen, hatte meine Tablette noch gar nicht genommen, darum ging es mir wohl auch so extrem beschi**en) hatte ich mir für den Rest des Tages faulenzen, faul abgammeln, keine Rolle spielen und mir die Ruhe antun auf den Plan gepackt.

Gut, ist nicht ganz so geworden, aber immerhin habe ich mir heute strengstens untersagt mich wieder aufzumachen in den Wald, zu Joggen, zu Walken oder mich in irgendeiner Form sportlich zu betätigen.
Lediglich die Arzttermine hab ich heute früh kurz erledigt und am Nachmittag einen „kleinen“ 2-stündigen Wochenend-Einkauf.
Neue Zitronen, ein paar pinke Grapefruits, neues Suppengrün für die Brühe, Gemüsesaft und reichliche neue NEM’s.
Natürlich gepaart mit ein paar Kleinigkeiten für die „essende Bevölkerung“ um mich herum, den Rest erledigen die dann morgen selber, da bin ich raus, hab nix damit zu tun. Teils sehr angenehm, teils fehlt es mir aber auch.

Hätte ich ein größeres Eisfach, dann würde ich schon mal einige Sachen vorbereiten, backen, ausprobieren, somit muss das warten, obwohl ich das immer ganz gerne in der Fastenzeit praktiziere.
Somit ist es dann beim Brühen-Gemüse-Schnippeln geblieben, ein bisschen Hausarbeit und viiiiiiiiiiel Abgammeln.

Bin wirklich sehr gespannt, ob es mir dann ab morgen, wenn ich wieder mit der Einnahme der NEM’s beginne kurze Zeit später wieder besser gehen wird. Denn das ist die einzige Variable, die ich derzeit in meiner Fastenkur habe.
Man mag darüber streiten ob es Sinn macht während so einer Kur NEM zuzuführen, da ich jedoch den Anschein habe meine Speicher sind leer werde ich die mal charmant auffüllen. Und schaden können die sowieso nicht, Überdosierung ist mit den Minimalanforderungen in Deutschland ohnehin nicht machbar und mein kaputter Darm kann vieles leider nicht so aufspalten und verwerten wie gesunde Därme, also immer rein damit.
Besonderen Wert lege ich diesmal zusätzlich auf bestimmt Aminosäuren, sowohl essentielle als auch semi-essentielle. Seit Längerem habe ich schon die Befürchtung diese könnten bei mir im „Keller“ sein.
Ich werde es sehen, experimentiere ja immer gerne mal rum, von den meisten Ärzten ist ja kaum noch kompetente Hilfe zu erwarten.

So, und was soll ich sagen, Abgammeln, mal einen Gang runterschalten – es war genau die richtige Entscheidung!!! Jetzt, zum späten Abend, geht es mir sehr viel besser, ich bin viel stabiler und ruhe wieder mehr in mir.
Auch meinen Darm habe ich heute mal komplett in Ruhe gelassen (wenn er auch jetzt mit ein wenig Luft zu kämpfen hat – liegt wohl an dem Minianteil Zwiebeln oder dem Kohl in der Brühe).
Zusätzlich habe ich heute mal ein paar Schlückchen Obstsaft, frisch gepresst, und ein paar weitere stark verdünnt mit Wasser zu mir genommen. Hat mir wohl gefehlt, danach ging es mir besser. Dafür ist bislang noch nicht einmal Honig zum Einsatz gekommen. Aber wer weiß, es liegt ja noch ein bisschen Zeit vor mir.

Doch ich will mal alles nicht zu laut beschreien, Tag 14 steht ja bald vor der Türe, entweder war die heutige Krise schon vorgezogen, oder aber der dicke Klopper kommt noch. Bei mir greift ja doch meist die 7er-Regel. Aber auch da lasse ich mich gerne mal vom Gegenteil überzeugen.


@Bremerin:

Hallo Bremerin

Fastenriesin – das klingt putzig. Gefällt mir, ist mal was anderes.

Erstmal möchte ich Dir danken, dass Du meine Beiträge liest und hier in mein Tagebuch schreibst, sonst wäre es hier mittlerweile recht still und einsam.
Ist aber auch nicht weiter tragisch, ich führe ja eh immer ein Fastentagebuch, und das auch bei jedem Fasten. Natürlich macht ein reger Austausch sehr viel mehr Freude, motiviert ein Stück weit mehr, aber der Zeitpunkt ist halt ein wenig ungünstig.
Und wenn mir halt nicht nach Schreiben ist, dann liest man halt auch mal ein oder zwei Tage nix, dass ist der Vorteil wenn man hier alleine vor sich hin schreibt. Da haben die stillen Mitleser dann halt leider Pech, wenn die regelmäßig lesen wollen dann müssen die schon mitschreiben.

Danken möchte ich Dir auch für die guten Wünsche – ja, wie oben beschrieben geht es wieder besser. Aufs und Abs halt.

Ja, ein bisschen Fastenerfahrung ist schon von Vorteil, sehr hilfreich, wenn man solche „Tiefen“ durchlebt. Meist ist mir jedoch schon im Vorfeld bewusst, zumindest theoretisch, dass ich die ersten 10 Tage nicht mit irgendwelchen „Höhen“ rechnen kann. Meist stellt sich die Fastenfreude, der Genuss, die Leichtigkeit erst um einiges später bei mir ein.

Das Saunaerlebnis, ja, das müsste Tag 18 oder 19 gewesen sein, also schon tiefste Woche 3, da kann dann mit einem Mal der Knoten platzen und es geht mir fast nur noch gut.
Darauf hoffe ich ja dann auch nächste Woche.

Die Schilderung Deines letzten Fastens bringt es grad ganz gut auf den Punkt, dieses: ich fühle mich so mies, ich möchte nur noch aufhören“. Ich denke dann sollte man das auch tun. Ohne schlechtes Gewissen, ohne Reue. Der Körper zeigt einem doch meist recht deutlich was er braucht, was er will.
Ich weiß nicht ob nicht umgekehrt ein Schuh draus wird, wenn ich Deine Auflistung so analysiere, und meine Situation grad ein Klacks ist. Mit Schwindel habe ich ganz selten zu kämpfen, Herzrasen habe ich bislang glaube ich nur 1 oder 2-mal gehabt (da hat dann immer Honig geholfen, lag wohl an der Unterzuckerung) und auch sonst hab ich die Einschnitte nicht so wirklich. Das hört sich sehr heftig an und dann hätte ich wohl nach 7 Tagen auch lang und schmutzig die Schnauze voll gehabt.

Das Andrea-Gen – der war gut!!!! Das hätte ich auch gerne, wie sehr beneide ich sie darum. Vielleicht bekommen wir das auch irgendwann, aber dafür muss ich zumindest noch viele Jahre „üben2 oder „trainieren“. Sie hat ja nun Unmengen Fastenerfahrung und Fastenjahre auf dem schmalen „Helden-des-Alltags“-Kreuz.

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Für heute mach ich Schluss, weiß noch nicht wie ich mich hier das WE blicken lassen und melden werde.
Allen einen herrlichen Start ins WE, genießen wir nochmal das bessere Wetter, ab Dienstag soll ja „Polarluft“ zu uns kommen.





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LG Gartengnom

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am 07.08.2016 um 10:23 Uhr
... hat Gartengnom geschrieben:
Gartengnom
Gartengnom
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Beiträge: 964


Guten Morgen

Fastentag 14 von 42+? – oder aber: So langsam dürfte es mal konstant besser werden.


Gestern war ein ziemlich bescheidener Tag.
Zwar war ich fleißig Laufen, hab auch ein wenig im Garten gewerkelt und mich auf der Terrasse in die Sonne gefläzt, dennoch war der Tag von einer unterschwelligen Unzufriedenheit, Unruhe und Frustration geprägt.
Da es mehr oder weniger der dritte Tag in Folge war, den ich so in den Seilen gehangen habe, denke ich mal, es war die erste richtige größere Heilkrise, die ich auszusitzen hatte.

Heute früh hingegen bin ich mehr oder weniger den ersten Tag mal nicht mit gruseligen Kopfschmerzen aus dem Bett gekrochen, nein, heute waren sie nur noch ein klein wenig im Hintergrund wahrzunehmen.
Dafür hält sich die Morgensteifigkeit noch recht hartnäckig, dazu muss ich aber glaube ich auch fairerweise feststellen, ich liege momentan auch noch recht viele Stunden schlafend in der Kiste. Weniger Liegezeit, weniger Schmerz und Steifheit, das habe ich ja schon des Öfteren feststellen dürfen.
Die Haut erholt sich dafür erstaunlich gut, meine Problemstellen glätten sich langsam, verabschieden sich von den größeren Rötungen und Entzündungen, sie fühlt sich weich und eben an.
Lediglich mein BNP ist gestern wieder recht stark aufgeflammt, war sogar blutig. Aber daran denke ich zu erkennen – es finden größere Bauarbeiten und Umbauten in meinem Körper statt.
Ich sollte ihm die Zeit geben, geduldig sein, vergiftet habe ich mich ja schließlich auch nicht nur 2 Wochen sondern einige Wochen mehr, da kann ich nicht erwarten, dass der Körper im Eiltempo alles rauswirft.
Und das er sich noch redlich bemüht erkenne ich an meiner Zunge. Auch wenn sie schon viel besser aussieht, ganz die Alte ist sie noch nicht.

Trotzdem bin ich guter Dinge, die Sonne lacht und ich hoffe es geht jetzt so langsam aber sicher mal aufwärts.
Gestern habe ich wieder begonnen meine NEM einzunehmen. Jetzt warte ich auf die Veränderungen und wie schnell sie eintreten werden. Dafür ist es immer recht hilfreich so ein Tagebuch zu führen, dann kann man immer gut nachforschen, analysieren und ermitteln oder aber einfach nur sich auskotzen, wenn einem nach Auskotzen ist, ebenso jubeln, wenn einem nach Jubilieren ist.
Auf jeden Fall werde ich die Sonne heute genießen und mich in ihr baden, mich viel im Freien aufhalten, denn ab Dienstag soll ja der nächste Wetter-Einbruch kommen (hoffentlich bricht damit nicht wieder meine Stimmung ein wenig mit ein).

14 Tage sind rum – 2 Wochen mal wieder geschafft (Wahnsinn, kann es selbst kaum glauben) und nächsten Sonntag kann ich dann schon Bergfest feiern.
Die gewohnte Hochstimmung lässt aber leider immer noch auf sich warten, „Misses Fasteneuphoria“ ist wohl schwer beschäftigt und hat noch keine Zeit sich bei mir blicken zu lassen. Vielleicht sollte ich ihr einen Wegweiser aufstellen, damit sie leichter zu mir findet?

Weiß gar nicht so recht was ich schreiben und berichten soll, bin nicht wirklich in Gedanken beim Fasten, aber genauso wenig beim Essen.

Vielleicht melde ich mich später nochmal, versprechen werde ich aber nix.




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am 08.08.2016 um 11:36 Uhr
... hat Gartengnom geschrieben:
Gartengnom
Gartengnom
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Beiträge: 964

Hallo

Fastentag 15 von 42+? – oder aber: “Woche 3 beginnt!“


Woche 3 startet.
Leider mit trübem Grau draußen, aber vielleicht nicht ganz verkehrt, habe gestern wohl ein bisschen zu ausgiebig in der Sonne „gebadet“. Mit anderen Worten, ich bin krebsrot und um die Augen rum heute früh total aufgequollen.
Gut getan hat es trotzdem.
Wenn ich mir das Wetter heute so angucke (und auch wie es den Rest der Woche bleiben soll) dann war das gestern die richtige Entscheidung.

Der Morgen lief heute etwas zäh an, wollte noch ein wenig länger im Bett gammeln, die Seele baumeln lassen, mich einfach nur hin und her wälzen. Habe ich dann auch getan.
Dann das übliche Morgenprogramm, Küche aufräumen, Haushalt, etc.
Nach ein wenig Bewegung und die obligatorische Tasse Zitrone und Kaffee – spontane Verdauung. Bäh, was für eine teerige, klebrige Angelegenheit.
Ob ich da momentan trotzdem noch nachhelfe? Ich denke mal eher nicht. Es soll endlich Ruhe reinkommen.

Den Sport werde ich auf heute Nachmittag verlegen, vielleicht regnet es bis dahin (soll es ja heute), dann kann ich wenigstens in den Wald, ohne das einen Bremsen und Co. zerfressen. Das ist das Praktische am Fasten, egal zu welcher Tageszeit, man macht immer einen Nüchternlauf!

Nach wie vor ist vom Fastenhoch nichts zu sehen, auch nicht mit dem Fernrohr. Euphoria lässt sich diesmal wirklich Zeit.
Wobei ich sagen muss, körperlich ist es diesmal eigentlich ein ziemlicher Klacks, auch wenn kurzzeitig mal ein etwas kleineres Hüngerchen „Hallo“ sagt, oder sich mittlere bis größere Gelüste breitmachen, eigentlich alles lächerlich. Viel kurioser ist diesmal der geistige Zustand. Psychisch kämpfe ich diesmal doch recht arg.
Ich schiebe es mal auf das Fehlen von Fräulein Fasteneuphoria. Vielleicht habe ich aber auch einfach alles weltliche noch nicht losgelassen, bremse mich selber aus?
Die Gelüste bewegen sich aber GsD mehr oder weniger in eine völlig gesunde Bahn (Salat, Gemüse, Obst, Fisch, Nüsse), aber natürlich sind auch einige „böse“ Vertreter mit von der Partie (Chips, Schokolade, Eis). Ich bin und bleibe halt wahrscheinlich immer ein Leckermäulchen, wenn man das von Kindheit an nicht anders kennt, dann ist es vermutlich doch recht schwer sich das gänzlich abzugewöhnen.
Vor allem wenn Männe abends da sitzt und in die Chipstüte greift, ich dieses „Knacken“ und „Krachen“ dieser kleiner gemeinen Biester höre, da tropft einem schon der Zahn.

Aufgrund dieser Gedanken kamen dann gestern Abend zu später Stunde jedoch noch einige „Alte Bekannte“ zum Vorschein. Die ersten kreativen Inspirationen, was kann man an gesunden „Leckerchen“ zubereiten, backen, kochen, basteln könnte, wie es danach weitergehen soll.
Immer ein gutes Zeichen. Der Kopf arbeitet langsam wieder in die richtige Richtung. Jedes Mal kommen quasi mehr oder weniger ein paar Neuerungen dazu, einige taugen was, andere sind eher was für die Tonne.
Kleine Abänderungen in bewährten Rezepten, was man austauschen könnte, wie man was erweitern kann usw.

Aber das ist noch weit weg (auch wenn es doch schneller geht als gedacht). Mehr Gedanken machen ich mir derzeit – wie lange werde ich Fasten und mit welcher Methode.
Momentan ist es ja mehr oder weniger nach Buchinger/Lützner. Tee, Wasser, Obst-/Gemüsesaft und Brühe, ab und zu ein Gläschen Buttermilch/Kefir. Einzig der regelmäßige Kaffee kommt hinzu, aber der ist ja mittlerweile auch mehr oder weniger konform bei den meisten Kliniken.
So werde ich vermutlich auch die 6 Wochen vollmachen.
Kurzeitig denkbar wäre auch ein Wasserfasten, letztes Mal konnte ich irgendwann die ganzen Tees, Brühen und Säfte nicht mehr sehen. Auch gut, kann ebenfalls nicht schaden. Ich werde die Dinge nehmen wie sie kommen.

Da es aber irgendwie diesmal (zumindest bislang) nicht so ganz zünden will (komischerweise zündet es im Sommer selten so wie im Frühjahr) überlege ich danach eventuell in ein Saftfasten/Obst-Gemüsefasten oder Eiweißfasten oder aber beides kombiniert, überzugehen und dies noch einige Zeit weiter auszudehnen. So richtig entgiftet und bereinigt bin ich noch lang nicht, leider.
Und rein optisch habe ich noch genug Reserven (habe ja immer ein unteres Gewichtslimit, welches ich auf keine Fall unterschreiten möchte).

Somit mache ich mir derzeit noch nicht wirklich Gedanken über den Aufbau. Außerdem steht ja noch mein Aufbauplan vom letzten Mal, und der hat echt super gegriffen. Es ging locker leicht und fröhlich, hat hervorragend geschmeckt und man hatte nicht einen Moment lang das Gefühl wirklich aufzubauen oder irgendwas zu vermissen.

Jetzt werde ich mich erstmal um den Rest der häuslichen Pflichten kümmern, Wäsche wartet noch und so einige andere Kleinigkeiten ebenfalls.

Erst die Arbeit – dann das Vergnügen.




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am 08.08.2016 um 18:13 Uhr
... hat Gartengnom geschrieben:
Gartengnom
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Beiträge: 964

N’ Abend

Gehen wir mal so langsam das Alphabet durch – A wie „aller Anfang ist schwer“ oder aber „Alles geben“


Heute bin ich mehr oder weniger richtig gut drauf, viel dazu trägt halt immer der Sport bei, ohne den würde ich glaube ich untergehen.
Klar waren die 14 km anstrengend, aber dieses Glücksgefühl danach, wenn man sie bezwungen hat – GÖTTLICH!
Wenn einem alles weh tut, angenehm, weil der Körper endlich mal wieder gefordert wird, das macht wozu er eigentlich geschaffen war, und nicht dieses erzwungene „Rumsitzen“ das unsere ganzen Rückenkrankheiten nur noch mehr fördert.

Sport - Eine unverzichtbare Errungenschaft, die einfach mit einem gesunden Lebensstil einhergeht, quasi Hand in Hand. Da braucht man sich nix vormachen. Das eine geht nicht wirklich ohne das andere. Und wenn man merkt wie man immer fitter wird, sich immer besser fühlt, dann will man diese ganze Energie auch irgendwo loswerden. Und wo geht das besser als im Sport?
Außerdem möchte ich ja meine Muskeln weiterhin schön auf- und ausbauen, sie nicht im Zuge des Fastens zum Teil einbüßen.
Bislang hat das auch immer hervorragend funktioniert. Das werde ich auch weiterhin so handhaben. Zumal es fast kein effektiveres Mittel gibt die Gifte zielsicher auszuschwemmen, sich selber ein wunderbares „Hoch“ zu verschaffen. Körpereigene Endorphine. Gepaart mit dem guten Gefühl – ja, ich habe was für mich getan!

Und die Kraft dazu hat JEDER, ausnahmslos! Sonst hätte die Menschheit (zu Dürrezeiten, welche ja damals zum Alltag gehörten und regelmäßig unsere Vorfahren heimsuchten) wohl kaum überlebt. Naturvölker in aller Welt würden sich wohl krumm und schief lachen, würden sie von unseren Ängsten hören, mal ein paar Wochen nix zu essen. Und das sie durchaus mehr als nur leistungsfähig waren, nun ja, das beweist die Geschichte und viele nachlesbare Studien dazu ja auch.

Ja, so langsam scheine ich anzukommen, ich arbeite mich mit aller Kraft meinem Hoch entgegen, will „Fräulein Fasteneuphoria“ ein Stück weit entgegen laufen, dann hat sie es nicht ganz so weit bis zu mir.
Von nichts kommt halt nichts, alles was man will im Leben muss man sich hart erkämpfen. Man bekommt nix geschenkt.
Aber dann kann man auch mehr als nur stolz sein, man braucht nirgends „Bitte und Danke“ sagen, weiß, man hat es ganz alleine vollbracht und darf zu recht mit stolzgeschwellter Brust rumstolzieren, erhobenen Hauptes.

So, genug für heute, ich genieße jetzt ausgepowert und zufrieden meinen Feierabend.




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am 09.08.2016 um 10:55 Uhr
... hat Gartengnom geschrieben:
Gartengnom
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Beiträge: 964



Fastentag 16 von 42+? – oder aber: „B“ wie „das Bestmögliche machen“, Beharrlichkeit, Brühe, Balance und Bewegung


Gut geschlafen, die Sonne lacht, Verdauung spontan. Das ist doch mal ein guter Start in den Tag.

Ruhig und ausgeglichen sind die beiden Wörter die meinen Zustand treffend umschreiben. Ein neuerlicher Entgiftungsschub läuft auf Hochtouren (Zunge ist schneeweiß, obwohl sie ja schon fast wieder rosig war) das ist prima, immer raus mit dem Dreck!

Der Schlaf war erholsam, wenn auch von reichlich Pinkelpausen geprägt. Trotzdem sehe ich die Chance, mache eben das bestmögliche draus, bleibe beharrlich. Später werde ich die Balance zwischen Bewegung und Ruhe genießen, ebenso die Brühe.
Gleich noch Laufen, somit ist die Bewegung auch abgearbeitet, frische Luft um die Nase und das Gehirn wehen lassen.

Damit wären alle meine „B’s“ aufgelistet, mal sehen was mir morgen zum „C“ spontan in den Kopf schießen wird.




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am 09.08.2016 um 11:01 Uhr
... hat Ronda geschrieben:
Ronda
Ronda
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Beiträge: 396

Hallo Gartengnom!
Würde mich dir gern noch anschließen! Du bist zwar schon lange dabei, da ich aber eh maximal zwei Wochen Fasten werde, können wir sicher ein Stück gemeinsam gehen...

Wie du auch, bin ich auch mal wieder in die alten Fallen getappt und meine Bronchitis fühlt sich wieder sehr wohl bei mir. Zwischenzeitlich habe ich diverse Tests machen lassen, alle negativ, so dass ich noch immer auf der Suche nach der Ursache für den chronischen Husten bin. Der von Ostseekobold empfohlene IgG 1-4 Test zeigte Null!!!! Auffälligkeiten, heute hatte ich noch einen Laktosetest, auch negativ 😢
Also mal wieder restetten und Fasten. Wegen des Tests heute habe ich gestern schon nichts gegessen und dann eben mit Vit C angeführt also los geht's!
VG und auf einen wie immer hilfreichen Austausch!! Ronda


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Tonia Tünnissen-Hendricks
Tonia Tünnissen-Hendricks
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