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Forenthema: Intervallfasten als Neustart

» Forum: Fastentagebücher und Fastengruppen

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am 23.08.2018 um 10:06 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
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Beiträge: 1871

Hallo zusammen,
bei mir gibt es nichts Spektakuläres zu berichten. Intervallen mit gar nichts essen, fällt mir im Moment auch sehr schwer, meistens esse ich doch am Abend wenigstens etwas Obst. Und Theechen, Du spürst ganz genau, was Dir gut tut, Du hast viel Kopfschmerzen und dagegen was zu tun, ist wichtiger, als sich an die Prinzipien des Intervallens zu halten, aber da darf man ja auch sehr variabel sein. Gerade bei Dir ist es ganz wichtig, einen Weg zu Dir und Deinem Körper zu finden, mehr als für denjenigen, der einfach nur mit ein paar Kilos zu kämpfen hat.

Die Vorfreude und die Vorbereitungen gehen dem Entspurt entgegen, Sektgläser werden schon poliert. Bald ist Dein großer Tag. Wir werden alle ganz doll an Dich denken und uns mit Dir freuen.

Dass mit meinem "Partner" ist etwas kompliziert, auch nicht so die "normale Beziehung". Jeder lebt für sich und trotzdem gehören wir zusammen. Wir sind mehr oder weniger eingefleischte Junggesellen. Ich bin es seit dem Tod meines Mannes vor 9 Jahren geworden. Ein Zusammenleben oder eine Heirat käme für mich nicht mehr in Frage. Und mein Freund ist noch länger nicht im Rentenalter, er ist etliche Jahre jünger als ich. Ich wede langsam auf die Rente vorbereitet, was ich sehr gut finde. Ich war nach längerer Pause wieder berufstätig geworden, aber nur auf 450 € Basis. Deshalb falle ich auf jeden Fall in kein Loch, ich habe nur 2 - 3 Tage mehr für mich zur Verfügung, was ich auch genießen werde (hoffe ich).

Georgie, was macht Dein Projekt? Nimmt es mehr und mehr Formen an? Auch Du kannst Dir den Tag einteilen wie Du möchtest, vermute ich jetzt mal und es ist sehr schön, wenn man dann eine Aufgabe hat oder sich etwas sucht, was einen erfüllt, egal was es ist. Ob ehrenamtlich oder innerhalb der Familie oder einfach nur für sich selber. Ich finde es manchmal schwierig, sich erklären zu müssen. Es scheint verachtenswert zu sein, wenn man auf die Frage, was hast Du denn heute so gemacht sagt: "Nichts, rumgegammelt, fern gesehen, geschlafen, Buch gelesen"..... man muß immer produktiv sein? (für die Gesellschaft), eine Aussage wie: Ich war im Fitness-Studio, ich habe die Steuern gemacht, ich habe an einem Projekt im Haus weitergearbeitet, ich bin den Jakobsweg gegangen - das ist alles gut, aber nichts zu tun, ist unmoralisch, Zeitverschwendung. Für mich persönlich auch ein Thema, zum einen, weil ich mich nicht erklären will zum anderen, weil ich es für mich selber so sehe - aber nicht bei anderen, die können tun und lassen, was sie wollen. Ich möchte nicht bewerten. Wenn Menschen damit zufrieden sind, ist das absolut ok für mich. Und trotzdem hab nur ich das Recht, mich selber zu bewerten und kein anderer. Ich finde es unmöglich, wenn andere mir meine Zeit einteilen wollen nach dem Motto: "Du hast doch so viel Zeit, warum machst Du nicht das oder das....?"
Heute muß ich was tun, muß gleich arbeiten gehen. Ich wünsche euch noch mal einen sonnigen, schönen Tag, bald soll es wohl vorbei sein mit der Hitzeperiode aber hoffentlich noch nicht mit dem Sommer.
Ganz lieben Gruß an alle
Aqui


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am 23.08.2018 um 13:11 Uhr
... hat Liora geschrieben:
Liora
Liora
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Beiträge: 958

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Liora am 26.08.2018 um 15:00 Uhr ]

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am 24.08.2018 um 11:06 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
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Beiträge: 1871

Hallöchen,
Liora diesmal hauptsächlich an Dich gerichtet..... ich kann Dich gut verstehen. Ich sehe es aus meiner Sicht - ich bin so alt wie Deine Mutter - und ich sehe es aus der Sicht meiner Kinder. Ich bin unheimlich froh, dass wir jetzt schon lange eine Phase haben, wo wir uns zwar brauchen, aber auf eine Art und Weise mit gegenseitigem Nehmen und Geben und emotional brauchen wir uns, ohne irgendwelche Ängste zu haben. Meine Kinder schaffen ihr Leben sehr gut eigenständig, haben eigene Familien, ich bin keine Belastung, keiner um den man sich Sorgen machen muß und ich hoffe, das bleibt auch noch 20 Jahre so. Nach dem Tod meines Mannes bin ich in ein tiefes Loch gerutscht, habe aber zugesehen, dass ich alleine wieder rauskam - mein Überlebenstrieb ist sehr ausgeprägt und meine Liebe zu den Kindern, ich wollte ihnen keine Sorgen machen.
Aber irgendwann kommt der Punkt, da "müssen" sich die Kinder um einen mehr oder weniger kümmern. Und dann machen sie es auch gerne, das habe ich ihnen hoffentlich vermittelt. Und ich mußte mich alleine um meine Mutter als Einzelkind kümmern, sie können sich das teilen.
Aber soweit denke ich noch nicht. Mit 65 Jahren ist man normalerweise noch so "jung", dass jeder eigentständig leben kann. Die Kinder sind groß, die Eltern sorgen sich um sich selber. Man macht vielleicht viel miteinander auch mit den Enkeln, aber nicht als Verpflichtung. Ich war vorgestern mit meinem Sohn in der Sauna und wir hatten sehr schöne 4 Stunden gehabt. Ich bin sehr beruhigt über ihn, umgekehrt genauso. Wir sind auf Augenhöhe, akzeptieren uns und klopfen uns gegenseitig auf die Schulter. So sollte es eine Weile sein. Natürlich kann eine Krankheit dazwischen kommen und alles ist anders, da müssen sich die Kinder frühzeitig um die Eltern kümmern oder die Eltern immer noch um die erwachsenen Kinder.
Bei Dir Liora läuft es nicht rund. Du bist unzufrieden, fühlst Dich überfordert. Du bist alleinerziehende Mama und hättest gerne schon mal Hilfe von Deiner Mama, die aber ihr Leben nicht in den Griff bekommt, warum auch immer. Hat sie denn nicht mal eine Weile sogar Deinen Sohn gesittet, während Du arbeiten warst? Wie machst Du es jetzt? Gehst Du nur arbeiten, wenn er in der Kita ist? Sollte nicht Deine Mutter ihn ein paar Stunden nehmen, weil sie auch das Geld brauchte? Dann hast Du doch auch noch Deinen Papa und Stiefmama mit kleinem Bruder. Läuft es da auch nicht gut? Du hörst Dich sehr deprimiert, resigniert und auch ungerecht behandelt an, als hättest Du viele Jahre schon vieles entbehrt. Du mußtest immer für Deine Mutter da sein, auch als Du noch jung warst. Das erinnert mich ein wenig an meine 2. Familie, wo die älteste Tochter mit 13 Jahren Aufgaben übernommen hat, die ihre Kindheit verkürzt haben, sie hatte 3 jüngere Geschwister und Papa war alleinerziehend (bis ich dazu kam).
Kinder wollen unbeschwert leben, ihre Kindheit genießen, die ja leider nur sehr kurz ist. Wenn sie sich aber verantwortlich fühlen müssen, für einen Elternteil, der halt nicht erwachsen sein kann/will, dann wird ihnen was genommen. Und so war es wohl bei Dir.
Du kannst nichts rückgängig machen, Du kannst aber zusehen, dass Du zum einen Deinem Sohn eine schöne Kindheit bescheren kannst und zum zweiten einen gesunden Egoismus hast, nämlich an Dich und Deinen Spatz denkst. Die anderen müssen klar kommen. Du wirst unterstützt von Deiner Schwester, das ist gut so. Ihr beide könnte euch zusammen setzen und schauen, wie es mit eurer Mutter weiter geht, es sieht ja nicht so aus, als käme sie alleine aus dem Loch raus. Sie braucht Hilfe, aber vielleicht professionelle Hilfe, wenn sie den Alltag nicht geregelt bekommt.
Dein kindlicher Anteil schreit nach Hilfe, die kleine Liora möchte einfach mal an die Hand genommen werden und nicht ihre Mama an die Hand nehmen müssen, weil diese Hilfe braucht. Deine Schwester war damals auch krank. Du hast früh lernen müssen, für Dich selber zu sorgen und das kommt jetzt raus. Du willst nicht mehr! Und das ist Dein Recht. Als erstes hast Du eine Verantwortung für Deinen Sohn und als zweites kommst Du, die anderen danach. Das ist ein gesunder Egoismus und den solltest Du jetzt durchziehen und wenn auch Du Hilfe dazu brauchst, dann hol sie Dir, es gibt überall Einrichtungen, wo Du Dir Hilfe suchen kannst. Oft ist ein klärendes Gespräch schon Hilfe oder auch etwas für die Mutter in die Wege zu leiten, dass sie Hilfe bekommt und Du entlastet wirst auch mit gutem Gewissen.
Es bringt ja nichts, wenn Du Dich zurückziehst, hast aber innerlich keine Ruhe.
Du bekämst Dein Leben sehr gut alleine in den Griff, wenn nicht diese ganzen Barrieren um Dich herum wären und es reicht Dir jetzt, hau auf den Tisch und sag, ich kann und will nicht mehr.

Theechen, ich hoffe, Deinem Kopf geht es soweit gut, dass er Dich nicht quält und Du das schaffen kannst, was Du Dir vornimmst. Ich finde es beeindruckend, dass Du - aus meiner Sicht - die innere Ruhe dazu hast, nicht ungeduldigt wirst, weil Du ja weißt, es bringt nichts. Du machst das Beste aus Deiner Situation, resignierst nicht, schaust nach vorne und freust Dich über kleine Schritte.

Christiane, wir sind im Thema intervallen und evtl. noch mal kurzfasten, ich überlege, ob ich nächste Woche von Montag bis Freitag faste, würde sich sehr gut ergeben, weil ich jeden Tag arbeiten muß und keiner führt mich in Vesuchung - also Kühlschrank leer lassen, im Moment ist er sehr übersichtlich.
Heute wird gesündigt, ich gehe raus und werde Pizza essen und Altbier trinken, morgen mal schauen, habe Kind-Sitten, Sonntag dann vielleicht noch mal genießen, wonach mir ist, entlasten brauche ich ja für die kurze Zeit nicht, auch nicht wieder aufzubauen, aber einfach mal wieder kurz die Bremse ziehen, ich muß sagen... aus Gewichtsgründen. Ich möchte doch so gerne wieder unter 60 kommen und das halten!
Ich wünsche euch einen guten Start ins Wochenende - ich hab es schon.
Lieben Gruß
Aqui


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am 25.08.2018 um 10:04 Uhr
... hat Theechen geschrieben:
Theechen
Theechen
... ist OFFLINE

Beiträge: 271

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Theechen am 25.08.2018 um 20:34 Uhr ]

Guten Morgen ihr Lieben,

Liora, du musst nicht dankbar sein. Die Gefühle, die da sind, haben eine Berechtigung. Meine Familie und Kindheit waren auch sehr schwierig und darüber war ich sehr lange Zeit sehr wütend und enttäuscht. Es ist nie schön, wenn man nicht das bekommen hat, was man gebraucht hätte. Das ist bedauerlich, schade, hat niemand verdient. Du hast wie du schreibst einiges entbehrt. Du darfst es zulassen, dass du gerade keine Bereitschaft hast, zu helfen, dich zurückziehen. Das ist dein gutes Recht. Und es ist besser, wenn du dabei auf dich hörst und ihr eine Möglichkeit findet, wie sich andere um deine Mutter kümmern können. Vielleicht gibt es ja ein Betreutes Wohnen oder ähnliches, wo sie hin könnte und du sie nicht versorgen musst.

Nach 20 Jahren Hadern mit meinen Eltern habe ich meinen Frieden damit machen können. Inzwischen kann ich aber sogar wieder Dinge sehen, die auch gut waren und die meine Eltern gut gemacht haben. Sie haben es nicht besser gekonnt. Das ist nicht für alles eine Entschuldigung, aber ich verstehe es auch ein Stück weit. Was ich nicht bekommen habe, das werde ich nicht nachholen können.

Im Gegensatz zu dir habe ich das Glück, meinen "fast" Mann an der Seite zu haben. ER gibt mir, was ich brauche und trägt mich. Solch einen Partner würde ich dir auch sehr wünschen, denn das gibt Halt und hilft das Jetzt und die Zukunft neu zu gestalten, sich von dem alten zu lösen. Das ist für mich ein guter Schutzmantel. Und wenn dann doch wieder im Kontakt mit der Familie alte Wunden aufreißen, dann kann ich mit ihm reden.

Es ist schön, dass du darüber mit uns sprichst. Vor allem, wenn es dich entlastet. Ich drücke dich einfach ganz lieb.

Aqui, willst du wirklich schon wieder fasten? Wow. Ich könnte mir das gerade so gar nicht vorstellen. Der Intervalltag gestern war auch eher 20:4, aber trotzdem ganz gut. Mir geht es zumindest gut damit. Und ohne das phasenweise Intervallfasten geht es mir körperlich schlechter. Meine Kopfschmerzen waren ausnahmsweise mal etwas besser. Ich hoffe, das bleibt jetzt so. Aber es bleibt jetzt auch kühler. Ich glaube die Hitze hat die sonst schon starken Kopfschmerzen sehr verschärft. Schade, dass dein Partner noch lange nicht in Rente geht. Da wirst du viel Zeit für dich, deine Kinder und deine Freunde haben, oder? Bist du kreativ? Sport machst du ja auch gerne. Da finden sich doch sicher schöne Beschäftigungen. Oder ein Ehrenamt? Ich wünsche dir, dass du den Übergang gut gestalten kannst.

Christiane, wie geht es dir?

Euch allen ein schönes Wochenende. Ich muss jetzt los zur Wassergymnastik. Die nächsten 3 Wochen fehle ich dort, weil ich entweder heirate, in Flitterwochen bin oder meine Hochzeit feiere.

Theechen


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am 25.08.2018 um 18:35 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 2021

Hallo von Herzen euch allen!

Mich aht es erwischt, eine Sommergrippe, auch ich bin in einer grenzwertigen Situation der Belastung, und du hast mir gerade duch deine GEdanken sehr geholfen, Liora. Ich werde darüber nochfühlen und schauen, was daran für mich passt - wenn du so erzählst, tauchen bei mir Ideen auf, wie sich diese Situation verbessern könnte, bei mir selbst bin ich oft ziemlich ratlos.

Jeder Mensch trägt eine Eigenverantwortung, und wenn du so immer mal wieder was zu deiner Mutter schreibst, klingt das ein wenig danach, dass sie sich gehen läßt, zurück fallen läßt in das bequeme Kind sein, Hilflos sein, aber das geht ja auch nur, wenn ihr helfen und einspringen könnt. Ich sehe bei dir eine grenzwertige Situation, und wie auch die anderen gesagt haben, du trägst die Verantwortung für dich selbst und für dein Kind.

Deine Mutter zieht also um, ihre Töchter wuppen diesen Umzug - aber das, was du da schilderst, geht weit über normale Hilfe hinaus. Wenn sie nicht für sich selbst einstehen kann und ihre Belange selbst regeln kann, braucht sie einen Betreuer! Und es fühlt sich nicht so an, als könntest du das leisten.

So ein klein wenig höre ich Selbstvorwürfe in deinen Schilderungen, dass du dich traust, deine Bedürftigkeit, deinen Mangel einzugestehen. und ja, das kann niemand so auffüllen, was wir in der Kindheit entbehren mussten, aber wir können in der Gegenwart gut für uns und unsere kindlichen Anteile sorgen. Es könnte dir mit deinem Sohn leicht fallen, auch dein inneres Kind zu spüren, rumzualbern, Eis essen gehen, spielen... Es sit ganz toll, wenn du einen Partner hast, der immer für dich da ist, dich trägt und stützt - aber was, wenn der erst stark anmutende Partner auch bei dir seine Kindheitsbatterien aufladen möchte? Ich freu mich sehr für dich Theechen, dass du da nettere Erfahrungen sammelst. Du hast es aber auch wirklich verdient!

Was könnte denn schlimmstenfalls passieren, wenn sich eure Mutter nicht um ihre Digne selbst kümmern kann? Das rechtliche und finanzielle wäre sicher gut bei einem Betreuer aufgehoben, und einen Tag in der Woche? / im Monat? mal mit ihr irgendwas zu unernehmen, da musst du schauen, was tut dir noch gut, wo butterst du nicht wieder soviel rein, dass es dir die Batterien leer zieht. Zu dem Betreuer gibt es Beratungsstellen, und wenn eure Mutter das ablehnt, müßtet ihr es auch aushalten und mal nicht immer Feuerwehr spielen. Klare Ansage - an dich selbst, an die Schwester und an deine Mutter.

Man hilft seinen Lieben nicht, wenn man ihnen immer die glühenden Kohlen aus dem Feuer holt und die Hindernisse aus dem Weg räumt. Es ist für sie bequem, und sie erleben so einen Krankheitsgewinn. Wenn sie aber vielleicht selbst in ihrer Unordnung und ihrem Dreck gut klar kommen, dann solltest du dich fragen, wen stört es denn jetzt, und wer leidet darunter. Wieso sollte sie es ändern, wenn es doch dich stört?

WEr bestimmte Ansprüche aht und die selbst nicht mehr erfüllen kann, muss an seiner eigenen Einstellung arbeiten oder das Geld in die Hand nehmen und andere damit betrauen. Ist das Geld nicht da und der Popo zu schwer, tja, dann ist es eben so.

Mmh, das war nun ein Fast-Selbstgespräch...

Ich hänge gerade nämlich auch an einem seidenen Faden, könnte passieren, dass ich wieder die Grätsche mache.

Theechen, dir wünsche ich am nächsten??? Wochenende ein unvergesslich schönes Fest - und ihr fahrt danach gleich in die Flitterwochen, oder? Lass dich umarmen und dir alles Glück der Welt wünschen!

Das schöne an unserem Thread ist ja, dass jeder hier so seinen Weg suchen und gehen kann, herumprobieren, wieviel Fasten tut gut, was bedeutet mir Ernährung und Essen, was macht das mit mir?

Ich rutsche immer wieder in alte Muster, kompensiere durch das Essen (oder Nicht-Essen) emotionale Mangelsituationen, finde mein Gleichgewicht nicht. Aber die Ausschläge flachen ab, und das ist ja ein super Erfolg! Vor zwei Jahren ist mein GEwicht noch 8 kg rauf und runter gegangen, nun ist es etwa die Hälfte.

Mein Magen-Darm-Infekt hat mir einen superleichten Intervalltag beschert. Und ich möchte ab Montag auch eine Fastenwoche einleiten - vielleicht auch nur drei Tage, aber auf jeden Fall so, dass ich danach inervallen kann. Es ging mir körperlich lange nicht so gut wie letztes Jahr, wo ich über fast ein halbes Jahr die Intervalltage einhalten konnte! Da möchte ich wieder hin.

Euch allen einen schönen Abend!


--
Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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am 26.08.2018 um 00:03 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist OFFLINE

Beiträge: 1871

Noch einen guten-Nacht-Gruß an euch Lieben,
Liora, Du hast nun viel Gedanken von uns bekommen. Hoffentlich kannst Du was damit anfangen. Du alleine mußt spüren, hilft Dir das, lohnt es sich drüber nachzudenken, kannst Du es umsetzen? Passt es überhaupt in Deine Situation, in der nur Du lebst, nicht wir.
Ich finde den Austausch sehr schön, wir sind uns relativ vertraut, wie es halt in einem Forum möglich ist. Es ist nichts Oberflächliches bei uns, wir schreiben über das Fasten aber auch über "mehr".
Ja - zum Thema Intervallen und fasten.... ich werde morgen noch mal "richtig" essen, aus dem Grunde, weil ich mir eigentlich was für heute vorbereitet hatte, ich aber nicht dazu kam, es zu essen, weil ich unterwegs war. Und um 22 Uhr wollte ich nicht mehr essen, also ist es für morgen und dann möchte ich gerne ein paar Tage fasten, nur bis Freitag, weil ich dann auf einem Polterabend bin und dann auch essen möchte, wenn was angeboten wird. Aber ein paar Tage einfach mal wieder "loslassen". Ich fühle mich so aufgeschwämmt..... Ich weiß´, dass es übertrieben ist, aber man sieht ja immer nur sich selber.... manchmal auch durch einen Spiegel, der nicht nur was mit sich selber zu tun hat.
Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und Christiane, werde mir schnell wieder gesund.
Ganz lieben Knuddler
Aqui


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am 26.08.2018 um 09:00 Uhr
... hat Liora geschrieben:
Liora
Liora
... ist OFFLINE

Beiträge: 958

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Liora am 27.08.2018 um 22:09 Uhr ]

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am 26.08.2018 um 17:02 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist OFFLINE

Beiträge: 1871

Hallo ihr Lieben,
gerade auch ein Hallo an Liora,
ich hoffe, Du bist mit Deiner Arbeit sehr zufrieden, ein neuer Anstrich, neues Licht in Deiner Wohnung, neue Farbe in Deinem Leben. Finde ich toll.
Danke meine Liebe, ich denke ich würde Dich auch adopitieren . Ich muß sagen, ich war früher für sehr viele die "Mama" , habe sehr viele Adoptivkinder gehabt, (lach) weil ich immer die Übermama war, die mit den Freunden meiner Söhnen nachts gesessen hatte, mit denen philosophiert hat, mit ihnen den Liebeskummer getröstet hatte, aber auch mit ihnen richtig gefeiert hatte. Das war eine mega tolle Zeit für mich. Ich hab mit der Bande viel Spaß gehabt, auch viel Blödsinn mit ihnen gemacht. Ich war nie der Moralapostel, hab aber ein Auge drauf gehalten, dass es nicht aus dem Ruder lief. Ich glaube, ich war in der Zeit eine mega gute Mama und Freundin. Dann hab ich mich "leider" noch mal selbstverwirklicht - leider in "" wegen meiner Kinder, nicht wegen meiner Person, obwohl im Nachhinein vielleicht auch da ein wenig leider.... aber nur des Ergebnises wegen.
Auch heute werde ich noch sehr mit einbeogen und meine ganzen Adoptivkinder lieben mich . Ich kann immer noch gut mit ihnen feiern, kann den gestandenen Männern heute zuhören und ihnen aus meiner Lebenserfahrung auch manchmal Ratschläge geben und stehe selber voll im Leben, in meiner Eigenverantwortung und das ist sehr gut. Das schafft leider Deine Mama nicht Liora, sie "mißbraucht" euch, weil sie euch braucht. Aber Du und Deine Schwester seid in einem Alter, wo ihr selber klar kommen wollt und nicht noch die Verantwortung für eure noch eigentlich "junge" Mutter übernehmen wollt. Ich finde Mitte 60 ist kein Alter um sich im Schaukelstuhl auszuruhen und dass die Kinder einem die Einkäufe erledigen müssen, das ist vielleicht 20 Jahre später so..... (hoffe ich).
Liora, Du mußt und solltest Dich distanzieren und Dein eigenes Leben leben, Deiner Mutter aber zeigen, Du bist für sie da, wenn sie Dich wirklich braucht und nicht nur, weil sie gerade auch renoviert haben will. Und finanziell muß sie auch klar kommen. Du bist eine bewundernswerte junge Frau, die ihr Leben alleine gut in den Griff bekommt. Du schaffst Deine Arbeit, fühlst Dich auch wohl dort, Du liebst Deinen kleinen Sohn über alles und ihr habt ein schönes Leben miteinander. So soll es sein. Und irgendwann - davon bin ich felsenfest überzeugt - kommt Dein Prinz, vielleicht nicht auf einem Pferd angeritten, aber er wird an Deiner Seite sein. Du bist jung, attraktiv und einfach liebenswert und Dein kleiner Lockenkopf schafft es bestimmt, die Männer um den Finger zu wickeln, ihre Väterinstinkte zu wecken. Vielleicht können wir das noch miterleben.
Ich werde mich noch ein wenig aufs Rad schwingen, Wetter ist gut, heute noch mal gut essen und ab morgen möchte ich ein paar Tage fasten, nur so für mich selber, ein paar Tage entlasten. Mein Kühlschrank sieht dementsprechend aus - nichts was mich verführen kann.
Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag.
Ganz lieben Knuddler
Aqui


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am 27.08.2018 um 07:15 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 2021

Hallo und einen guten Wochenstart euch Lieben!

Ich kann jetzt nicht schreiben,obwohl ich es gerne täte - habe verschlafen. Bauch ist wieder halbwegs gut, noch Blähungen und Rumores, aber auch noch beschleunigte Verdauung, aber kein Schüttelfrost und Fieber mehr, keine Gleiderschmerzen. Das war eine Areitgeberfreundlcihe Wochenendinfektion.

Ich fange erstmal an zu fasten - vielleicht mache ich direkt Intervall, vielleicht auch kurzfasten? Ich lasse es mal laufen und lausche in mich rein. Aqui, wir starten gemeinsam, ich weiß, notfalls schaffst du deins auch ohne mich, aber es geht erstmal miteinander los.

Melde mich heute Abend intensiver - fühlt euch umarmt!

--
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am 27.08.2018 um 07:22 Uhr
... hat Theechen geschrieben:
Theechen
Theechen
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Beiträge: 271

Guten Morgen auch von mir,

Christiane, schön dass es dir besser geht. Das freut mich sehr.

Dann fasten wir heute zu dritt. Ich mache sicher ein Intervall bis abends. Dann esse ich etwas.

Liora, das wird. Sehr schön, wie du dich abgrenzen konntest. Das Ergebnis erfreut dich hoffentlich sehr. Ein neuer Anstrich ist ein tolles Gefühl.

Euch allen einen guten Tag.

Georgie, geht es dir gut?


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Tonia Tünnissen-Hendricks
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