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Forenthema: Intervallfasten als Neustart

» Forum: Fastentagebücher und Fastengruppen

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am 27.10.2017 um 08:10 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1976

Guten Morgen an meinem ersten Urlaubstag - Sabi, besonders an dich, dich hatte ich in diesem Forum einfach überlesen, dachte, du seist mir in einem anderen begegnet! Und im Austausch finde ich unsere Truppe unvergleichlich wertvoll - einen jeden.

Das Geheimnis gestern war, dass ich in Word geschrieben habe, da konnte ich blättern. Außerdem hat mich das Rechtschreibprogramm ein bissel unterstützt Ich habe total den Überblick verloren, aber eure Unterstützung als so bereichernd in dieser Gartenkrise empfunden, es war mir dann ein BEdürfnis, nciht nur in mir stecken zu bleiben. Außerdem war das ein Tagesprodukt, von morgens an - und natürlich musste ich gestern mehrfach unterbrechen, weil ja auch ich einem Broterwerb nachgehen muss, wenn auch nciht wörtlich beim Bäcker.

Ach, Liora, das ist ja mal eine tolle Nachricht! Du kommst mit der Verwirklichung deiner Lebensträume einen Riesenschritt weiter - und für heute, für dein Vorstelungsgespräch, drücke ich dir natürlich alle vier Daumen

Ich selbsthabe heute eine Riesen-To-Do-Liste abzuarbeiten, immer so zu Urlaubsbeginn, wenn ich nicht wegfahre. Ich wünsche uns allen viel Kraft, viel Mut und viel Gelassenheit! Fühle mich durch euch sehr unterstützt!

herzlichst

Christiane

--
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am 27.10.2017 um 10:30 Uhr
... hat Einstein39 geschrieben:
Einstein39
Einstein39
... ist OFFLINE

Beiträge: 120

Guten Morgen Ihr Lieben,

mein Essenstag gestern war ok, nicht mehr. Abends dann doch wieder einen Auflauf mit Fleisch, Gemüse und mehr Kartoffeln als geplant gegessen. Heute wieder IV, aber ich fühle mich gut.
Christiane, das war ein wunderschön reflektierter und ehrlicher Beitrag. Du hast mir in vielen Dingen aus der Seele geschrieben. Christiane, du bist nicht kompliziert. Du hast ganz normale Bedürfnisse, die man versucht hat dir abzugewöhnen, weil zu schwierig, jedenfalls war das bei mir so. Und dann haben wir um diese Bedürfnisse herum riesige rationale Mauern aufgebaut, die uns jetzt beim Einreißen sehr kompliziert vorkommen. Bei mir sind es immer genau diese Bedürfnisse, die das Selbst in mir nähren, die sich kompliziert anfühlen. Wut ist ohne Frage eine gute Energiequelle. Als Mann finde es z.B. eher schwierig zu trauern als wütend zu werden, dabei tun Tränen so gut. Ich spüre Trauer häufig erst mal als Wut. Ich konnte auch Dein inneres Kind, das sich verlassen fühlt, total gut nachvollziehen.
Liora, das hört sich super an mit Deinem Studium. Zieh das unbedingt durch. Ich drücke Dir auch alle Daumen für die Jobsuche.
Selbst wenn ich nur lese unterstützt ihr mich. Dankeeeeeeeeeee.
Muss los. Liebe Grüße, Eckhard


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am 27.10.2017 um 11:28 Uhr
... hat Theechen geschrieben:
Theechen
Theechen
... ist OFFLINE

Beiträge: 271

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Theechen am 27.10.2017 um 11:31 Uhr ]

Lieber Einstein, ich glaube das Problem Trauer zuzulassen, ist nicht nur ein „Männer“spezifisches. Mir fällt es tatsächlich auch schwer, weil es ein so tiefes und grundsätzliches Gefühle ist, das auch weh tut. Vor allem der Trauer bin ich sehr oft aus dem Weg gegangen. Wenn ich geweint habe, dann war es doch sehr häufig aus Selbstmitleid oder Verzweiflung. Die echte tiefe Trauer habe ich erst in den letzten Jahren zulassen gelernt. Ich denke, dass ich in meinem Leben noch nicht so oft gerechten Zorn über Ungerechtigkeit oder Bosheit gespürt habe. Wut bricht schon manchmal aus mir heraus, aber dann ist sie eher unreflektiert und zum Teil auch ungerecht oder ungerechtfertigt, hat mit alten Mustern zu tun. Wenn jemand meine Erwartungen und Bedürfnisse nicht bedienen mag, das ist ein sehr häufiger Auslöser bei mir gewesen. Als ich meinen jetzigen Partner kennengelernt habe, war ich in den ersten 8 Monaten so häufig beleidigt, verletzt, habe mich zurückgesetzt gefühlt oder nicht verstanden und wurde dann wütend. Aber das ist für mich nicht die echte Wut. Ich versuche immer mehr mit den Bedürfnissen bei mir zu bleiben und die Erwartung, die ich an andere habe, zu hinterfragen. Oder einfach auszudrücken, was ich mir wünschen würde. Wenn der andere es bedienen mag, umso schöner.

Das passt auch ganz gut zu dem Thema, das du, Christiane angesprochen hast (deiner tollen Zusammenfassung aller wertvollen Beiträge vermag ich nichts hinzuzufügen). Manchmal lösen andere in uns Wut aus, diese Wut hat aber viel mehr mit uns selbst, als mit den anderen zu tun. Und das Verhalten des anderen zu versuchen zu verstehen, bringt uns auf jeden Fall einen Schritt weiter in der Akzeptanz und darin, einen kreativen Lösungsweg zu finden. Das schreibt sich so einfach, ist aber in der Realität nicht leicht.

Aber du hast auch von Akzeptanz gesprochen und das beschäftigt mich momentan sehr. Meine große Herausforderung momentan ist, dass mein Partner seinen Bedürfnissen, Wünschen und Gelüsten 100%-ig nachgeht. Das hört sich komisch an. Einerseits bewundere ich ihn dafür, dass er sich nichts verbietet und sich so viel „gönnt“, sich um sein eigenes „inneres Kind“ kümmert, andererseits geht es mir nicht gut damit, dass er raucht und richtig viel raucht und das ist eine echte Herausforderung für mich. Ich kann Rauch im Moment gar nicht riechen, es ekelt mich, ich mag mich dem auch nicht aussetzen. Und auf Raucher muss man zum Beispiel ständig warten, damit versuche ich auch gerade meinen Weg zu finden. Wenn ich dann mal sage, ich warte jetzt nicht bis er geraucht hat, sondern gehe meinem Bedürfnis nach, gleich zu Duschen, dann ist er schon auch mal eingeschnappt. Aber da bin ich inzwischen klarer, dass mein Bedürfnis genauso wichtig ist. Das hilft ungemein. Es ist ein echter Prozess und sehr spannend. Alles ist ja ein Geben und Nehmen und ich warte auch manchmal gerne auf ihn.

Heute ist der dritte Tag gesunden und ausgewogenen Essens, mit 4-5 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten. Vor allem vormittags ist es eine Herausforderung, nicht zwischendrin zu essen. Ich trinke also viel, um nicht mehr in mich hinein zu stopfen. Ich bin also stolz, dass ich für den Moment die Kurve gekriegt habe.

Gesundheitlich ist es aber nach wie vor sehr herausfordernd. Es macht mir Angst, wenn ein Medikament so stark in meine Persönlichkeit eingreift, dass ich müde, lethargisch, kopfschmerzgeplagt, schwindelig und wenig konzentrationsfähig bin und nicht schlafen kann. Ich nehme es jetzt morgens und hoffe, dass es sich mit der Zeit verwächst. Ich mag nicht so fremdgesteuert sein und weglassen geht nicht, da es nach 4,5 Jahren starken Schmerzen die letzte Chance ist, dass es mir in Wochen/Monaten vielleicht etwas besser geht. Pest und Cholera eben. Aber es scheint anzuschlagen, daher gebe ich nicht so schnell auf, denn die starken Schmerzschübe zwischendrin machen mir einen normalen Alltag nach wie vor schwer.

Ich wünsche allen einen guten Start ins Wochenende und in den Urlaub und viel Balsam für die Seele

Theechen


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am 28.10.2017 um 09:55 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1976

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Regenwurm am 28.10.2017 um 09:56 Uhr ]

Hallo euch Lieben!

Da musste ich doch noch mal genau nachlesen, weil ich es selbst gar nicht so hintereinander bekommen habe, für was ich das so gestreichelt werde …

Sabi, diese Einschlaf-Atem-Meditation mit dem Platz, an dem du gerne bist, magst du davon noch mehr erzählen? Ich habe sehr häufig große Hummelschwärme im Kopf, die genau dann losfliegen, wenn ich todmüde ins Bett gehe und nicht mehr die Augen aufhalten kann, und - klong – bin ich wieder glockenhellwach. Gestern war es so schlimm, dass ich nicht einmal die Gedanken festhalten und ansehen konnte. Sie kamen und gingen derart schnell, dass mir schwindelig wurde. Ich versuchte es dann mit dem Körperscan, aber gestern kam ich nicht mal über die Zehen hinaus. Auch die progressive Muskelentspannung – keine Chance. Die Gedanken haben sich überhaupt nicht darum gekümmert und bombardierten mich weiter, mir war das echt zu viel. Reizüberflutung, was ist Ursache, was ist Wirkung??? Ein Teufelskreis.

Fast hätte ich was eingeworfen, aber da ich heute nicht arbeiten musste, habe ich es einfach ertragen und versucht auszuhalten, über mich hinwegrauschen zu lassen. Um vier war ich immer noch wach, das fand ich dann schon wirklich anstrengend. Deine Bauchmeditation würde ich gern mal ausprobieren… jeder Strohhalm wird ergriffen.

Theechen, wir haben etwas gemeinsam: ein Problem mit einem rauchenden Partner. Wir haben schon sehr lange darum einen Kampf, als wir uns kennenlernten, war er angeblich Nichtraucher. Den anderen so lassen wie er ist - ein hohes Ziel. Aber mich ekelt es absolut vor diesem Rauchgeruch, war selbst mal starker Raucher, und das ist nach der Abstinenz bei mir total ins Gegenteil umgeschlagen. Mein Mann hat sich schon zigmal das Rauchen abgewöhnt (aus gesundheitlichen Gründen und wegen mir), aber nun hat er wieder mal Stress und neu (?) angefangen, ausgerechnet jetzt, wo er dabei ist, sein Arbeitsleben zu beenden und dauerhaft bei mir zu leben. Wie soll ich Nähe zu einem Menschen, vor dem es mich ekelt, aushalten? Das scheint mir nicht möglich!

Nicht ich bin falsch, sondern dieser Geruch. Wir hatten uns darauf geeinigt, dass er, wenn er (mal wieder) rauchen möchte, in seiner Dienstwohnung bleibt, und damit sehen wir uns in diesen Phasen nicht wirklich oft, und das ist stets konfliktbeladen. Er wirft mir Nötigung vor... Bislang ging es dann irgendwie immer wieder vorbei, diesmal scheint es komplizierter zu sein.

Er rauchte dann immer, wenn er in seiner Wohnung ist, und hier nicht, will mir (oder sich) beweisen, dass er das kann – und verhält sich so, wie sich eben jemand auf Entzug verhält. Eine Zerreißprobe für die Beziehung. Jetzt raucht er auch hier, geht natürlich raus, putzt sich danach die Zähne, aber leider habe ich eine sehr sensibilisierte Nase, rieche es in den haaren, an der Haut, in der Kleidung, schon wenn er neben mir sitzt, steht, läuft... Wir werden noch einmal darüber reden müssen, wie er sein „Bedürfnis“ (ich nenne es beim Namen „Sucht!“) befriedigen kann, ohne mich so in Mitleidenschaft zu ziehen. Ich hatte schon mal eine E-Zigarette ins Spiel gebracht, aber das ist ihm zu affig. Herrgott hilf!!!

Dir scheint es ja mit dem Ekel ähnlich zu gehen, du wirkst auf mich jedoch sehr viel gelassener. Welche Ansätze hast du denn, dass du so damit umgehen kannst? Ich bin für jede Hilfestellung dankbar…

Und dann deine Erkrankung – liest sich nicht gut… Schmerzschübe… Das Medikament, dass du nimmst, scheint anzuschlagen und deine Symptome zu lindern, aber dafür zahlst du einen hohen Preis. Oft liest man ja, dass sich Nebenwirkungen nach einer Weile wieder legen, ich drücke dir die Daumen dafür. Fasten soll die Selbstheilungskräfte aktivieren - zumindest für Magen-Darm-Erkrankungen kann ich das bestätigen und meine Psyche beruhigt sich dann auch, aber für „richtige“ (=organische) schwere Erkrankungen, da ist es wohl eine Frage des Ausprobierens. Ich glaube, Georgie hatte damit Erfahrungen. Da kann ich mal wieder nur Danke ans Universum sagen, dass ich diese Baustelle nicht so habe!

Liora, wie war dein Vorstellungsgespräch? Und wie geht es dir damit, und mit Essen, fasten, oder was du gerade machst, da bin ich glaube ich auf dem Stand, dass du momentan durchgängig ißt? Magst du erzählen, wie deine Ernährung sich so zusammensetzt, und ob sie sich in irgendeine Richtung bewegt?

So, nun ist mein Internet weg, ich habe Seitenladefehler, und diesmal kann ich mir auf die Schulter klopfen, denn ich schreibe in Word. Kann es eben dann erst morgen abschicken. Hoffentlich. Ich bin rechtschaffen müde und werde nun ins Bett gehen. Das geplante Vollbad und Bett frisch beziehen vertage ich nun auf morgen.

Liebe Grüße Christiane (22.20 Uhr)



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am 28.10.2017 um 11:15 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
... ist OFFLINE

Beiträge: 1837

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Georgie am 28.10.2017 um 11:34 Uhr ]

Guten Morgen Christiane,
guten Morgen allen Fastenfreunden.

Also 'experimentell' habe ich schon viel ausprobiert und kann mich getrost einen Fastenheilpraktiker schimpfen, wenn es um meine eigene Gesundheit geht.
Und da liegt das Problem. Um wirklich anderen helfen zu können, fehlt mir ein bißchen der Überblick speziell über das krankheitsspezifische Fasten. Denn gerade dort muss man sehr genau aufpassen, darf sich keinen Fehler erlauben. Auch wenn ich von der Schulmedizin nicht ganz so viel halte, gelinde gesagt, möchte ich mich auch nicht mit ihr anlegen. Und schon gar nicht falsche Ratschläge bezüglich schwerer organischer Erkrankungen erteilen, die habe ich nämlich nicht, darum kenne ich mich damit auch nicht aus. Einfach hingegen wird es, wenn sich jemand eh vegan, zumindest vegetarisch ernährt. Da sind die Entgiftungssyptome m. M. nach überschaubar und auch nicht mehr so stark.
Rauchen ist in ähnlichem Maße schädlich für den Körper wie Fleisch essen. Behaupte ich mal.
Mit einem rauchenden Partner kann's schwierig werden. Man darf seine Abneigung gegen den Geruch nicht auf die Spitze treiben, da man sonst den Partner unnötig verletzt und wenn man ehrlich ist, will man das gar nicht. Auch muss man selbst unterscheiden, zwischen dem Partner und seiner 'schlechten Angewohnheit, mit der er sich identifiziert. - Als ich früher meine rauchenden Freunde besucht habe, als wir noch nicht in einer Wohngemeinschaft zusammen wohnten, kam ich regelmäßig nach Hause und nahm diesen üblen Tabakgeruch in meiner Kleidung wahr. Und als wir hier einzogen, anfangs war das auch noch so. Inzwischen bin ich meiner Nase dankbar, dass sie das einfach mal sein gelassen hat, herumzunörgeln, und sich an diesen Unabwendbarkeiten zu ärgern. Und ich hab eh immer Sandelholz - Räucherstäbchen herumliegen, um mal gegen qualmen zu können.
Es gibt ein Raucherzimmer unter dem Dach im kleinen Anbau. Ich sitze regelmäßig dort, die brauchen ihren Rauchsport, um kommunizieren, diskutieren und sich entspannen zu können. Ich bekomme regelmäßig das große Gähnen dort, obwohl die kleine Dachluke dort immer auf ist.

Auch folgendes ist wohl wahr, dass diejenigen, die früher selbst mal geraucht haben, anschließend am empfindlichsten auf den Tabakgeruch reagieren.
Rauchen und rauchen, da muss man, glaube ich, auch differenzieren: Filterzigaretten sind hinter Zigarren und Zigarillos am schlimmsten beleidigend für die Nase. Ähnlich schlimm sind alle blauen Drehtabaksorten mit dunklerem Tabak, sie legen sich gerne auf alles ab, was so im Raum anwesend ist. Unproblematischer hingegen ist heller Virginiatabak, so Javanse, American Spirit und so'n Zeugs. Da kann man seine Nase getrost im Gesicht lassen.
Leider ist kaum ein Tabakraucher dazu bereit, seine geliiibte Tabaksorte gegen eine andere zu tauschen.
Mit Rauchen aufhören, das ist ganz genau betrachtet und am aller ehesten ein VERZICHT.
Darum wird es sehr problematisch, wenn es letztendlich darauf hinausläuft, dass sich der arme Raucher dafür entscheiden muss, ob er eher auf seinen geliebten Partner oder auf seine geliebte Angewohnheit verzichten will.
Empfundene 'Nötigung' ist schon ziemlich hart ...
Bei Alkoholismus geht's nicht anders, da muss man mal einen Schlussstrich ziehen, damit dieser Mensch zur Vernunft kommt.
Meine beiden Kumpels sind, Gott sei Dank (wörtlich) .... , keine Hardcore - Tabakraucher, sondern mischen dieses grüne Zeugs dabei (der Name fällt mir gerade nicht ein Spinat? ).
Da hab ich aber Glück gehabt.
Und ich war jahrzehntelang Tabak - und Spinatraucher, was jetzt auch schon 20 Jahre her ist.
Huch, wie alt alt bin ich eigentlich? Weiß das noch jemand?


Georgie

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Es geht nicht darum
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am 28.10.2017 um 14:40 Uhr
... hat Liora geschrieben:
Liora
Liora
... ist OFFLINE

Beiträge: 958

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Liora am 12.11.2017 um 08:06 Uhr ]

.


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am 28.10.2017 um 16:12 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
... ist OFFLINE

Beiträge: 1837

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Georgie am 28.10.2017 um 16:15 Uhr ]

Hi Liora, klar will ich wieder fasten und ich freue mich schon darauf.
Esstechnisch schlage ich ganz schön zu, ich neige aber auch zu körperlich anstrengender, schwerer Arbeit und die kam die letzten Tage auch vermehrt auf mich zu, Garten, Freund im Wald, ... Ich bin super zufrieden damit, dass ich nach 15 Tagen Fasten gerade mal 8 Tage gebraucht habe, um körperlich wieder richtig reinhauen zu können.
Bei 30 - 40 Tagen dauerte das bis 1 1/2 Monate!
Ich bin zwar ziemlich schlank, aber kräftig genug für Erdarbeiten und Vorschlaghammer. Da kann ich mit zufrieden sein. Und an Sport brauche ich dann auch nicht mehr zu denken.
Und beim Fasten bekomme ich dann wieder diesen tiefen, innere Frieden, diese innere Ruhe wie ein großes Geschenk ...
Eigentlich hätte ich das auch in meinem eigenen Beitrag schreiben können ... sorry, ich komme mir manchmal wie wie ein schwarzes Loch, ziehe mir hier alles rein aber kann nicht auf alles antworten ...
Ach zum rauchen, bin ja nicht mit meinen Kumpels verheiratet, und komme ihnen auch nicht so nahe. ;-D

Musste gerade mal schauen, 7 Tage noch, dann geht's wieder los.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende.


Georgie

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am 28.10.2017 um 21:08 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1976

Halloho,

von mir jetzt nur ein ganz kurzer Gruß...

Es war ein rabenschwarzer Tag, der erste mit Räumen im Garten - der count down hat begonnen. War schlimm und tat so weh - allen tollen Sprüchen der letzten Tage zum Trotz. Es ist eben eine andere Ebene, nicht der Verstand. Jetzt geht es wieder, aber heute war es ein einziges achtloses Essen - von früh bis jetzt - ohne jeden Widerstand.

Rückfall...

Auf eure Beiträge gehe ich jetzt nicht mehr ein, bin zu leer - nur, dass ich mich berührt und aufgefangen gefühlt habe. Ihr seid so hoffnungsvoll und positiv.

Ich möchte euch mal ganz dolle drücken!

Christiane

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am 28.10.2017 um 23:42 Uhr
... hat Sabi geschrieben:
Sabi
Sabi
... ist OFFLINE

Beiträge: 67

Einen schönen guten Abend zusammen.
Mannomann da hatte ich gerade aber erstmal eine Menge zu lesen
Bevor ich es vergesse versuche ich erst mal kurz auf die Atemtechnik einzugehen die ich manchmal zum Einschlafen verwende. Im Großen und Ganzen ist es eine ganz simple Angelegenheit. Wenn meine Gedanken zu sehr Kreisen und ich fast keine Ruhe finde, lege ich beide Hände auf den Bauch konzentriere mich auf meine Atmung und versuche die Atemzüge erstmal zu zählen. Wenn ich nicht so weit komme fange ich einfach wieder von vorne an dann konzentriere ich mich darauf wo die Atmung eigentlich hingeht atme ich mehr in den Brustkorb, oder direkt in meine Hände in den Bauch. Dann lenke ich die Atmung ganz bewusst in den bauch rein dass meine Hände sich heben und senken, versuche dann die Atmung immer tiefer werden zu lassen und dadurch dass man sich komplett auf diesen Vorgang konzentriert vergehen die Gedanken ganz von alleine.

Der punkt mit meinem lieblings Ort im Kopf ist dann ein bisschen mehr Meditation, da konzentriere ich mich ganz bewusst darauf dass ich, in meinem Fall ist es eine Holztür, bewusst durch die Tür schreite und dann an meinem Lieblingsort bin. Dort lege ich mich dann meistens hin und nehme einfach das war was ich mir dort vorstelle oder was mich erwartet. Meistens fühle ich den Wind der über mich hinweg weht oder höre ein paar Vögel zwitschern oder nehme Gerüche wahr und wenn ich mich ganz fest an diesen Ort gedanklich Binde schlafe ich dabei von alleine ein. Wenn du das ausprobieren magst, Bericht mir doch gerne mal darüber wie es für dich war.

Zum Thema Partnerschaft und rauchen und so weiter habe ich auch ein leises wehleidiges Lied zu singen. Mein Mann raucht zwar nicht, er nähert sich aber ziemlich ungesund und hat in den letzten Jahren auch ziemlich an Gewicht zugelegt. Das ganze stört mich sehr, wobei ich ihm auch nicht so viel rein reden will er soll seine Ernährung aus eigenem Antrieb verbessern. Nur ich merke wie mich dieses Thema immer und immer wieder auch wütend stimmt weil er sich einfach so wenig damit beschäftigt. von daher finde ich es sehr bewundernswert seinen Partner einfach so hinnehmen zu können und würde mir sehr wünschen dass ich das auch könnte. Es gibt so viele Punkte wo ich noch an mir arbeiten muss....

Was das Thema Emotionen angeht, bin ich ziemlich bei der Spitze dabei würde ich sagen. Die werden bei mir häufig in voller Klarheit und auch Heftigkeit ausgelebt. Ich bin sehr impulsiv, weine schnell, aus Trauer, Wut, Verzweiflung manchmal weiß ich auch gar nicht genau warum ich weine. Aber genauso kann ich laut werden vor Wut oder mich zurückziehen wenn ich verletzt bin. Einerseits ist es gut seine Emotionen leben zu können, so kann die Energie sich andere Wege suchen. Mein Mann ist so gut wie gar nicht emotional aufgewachsen(er ist in Russland geboren) , für ihn sind Emotionen ein schwieriges Thema glaube ich. Er kann sie nicht so gut zeigen und manchmal sind meine für ihn glaube ich auch zu viel das Problem an der Sache ist manchmal auch dass ich diese ganzen Emotionen einfach sehr schlecht in Worte fassen kann und auch häufig ein Problem damit habe das Gespräch von mir auszusuchen.

Zu meinen letzten zwei Tagen kann ich sagen, das Fasten ist gebrochen. Der erste Tag fiel mir auch gar nicht schwer, der zweite Tag heute war schon etwas komplizierter. Ich habe gemerkt wie ich bei jeder Kleinigkeit gerne etwas gegessen hätte die Lust auf das Essen ist sofort wieder da und ich muss mich sehr zusammenreißen leichte Kost zu essen und auch nicht die großen Mengen na ja bisher habe ich es durchgehalten ich hoffe die nächsten Aufbautage halte ich auch noch durch.

Was heute mein absolutes Highlight war, ist das meine Schwester mir allen Ernstes zum Geburtstag und Weihnachten mein eigenes Pferd geschenkt hat. Ich bin fast hinten übergekippt und sofort in Tränen ausgebrochen. Es war schon oft die Rede davon dass ich mir ein eigenes Pferd anschaffen möchte ich habe aber nie ein passendes gefunden und als mein Pflegepferd im Frühjahr grundlos eingeschläfert worden ist hatte ich sehr daran zu knacken. Ich freue mich jetzt sehr darauf ihn kennenzulernen und Vertrauen aufbauen zu können, er hat eine wunderbare ruhige Ausstrahlung und wird mir sicherlich zu vieler positiver Energie verhelfen können.

Oje jetzt habe ich auch schon eine ganze Menge geschrieben, ich wollte dir Liona (ich hoffe ich habs richtig geschrieben) noch eben zu deinem schönen neuen Job gratulieren das klingt wirklich ganz fantastisch und es freut mich zu hören dass sich deine beruflichen Umstände so positiv entwickeln

Jetzt wünsche ich euch allen eine gute Nacht, ich muss auch gleich ins Bett es ist schon wieder viel zu spät

Gute Nacht ihr lieben


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am 29.10.2017 um 00:09 Uhr
... hat Sabi geschrieben:
Sabi
Sabi
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Beiträge: 67

Da bin ich nochmal, ich muss nochwas loswerden. Ich möchte nicht das hier ein falscher Eindruck entsteht. Von wegen reiche Familie, die kriegt einfach ein Pferd geschenkt.... Oder iwie sowas. So ist das nämlich nicht. Der gute Kerl sollte weg weil er bei Pferderennen zu langsam war und er jetzt keinen Zweck mehr erfüllt hat ziemlich traurig aber meine Familie und ich nehmen meist Tiere auf die niemand mehr möchte. Ein Shetty haben wir vorm Schlachter gerettet, unser Hund kommt aus dem Tierschutz und wir haben ihn genommen weil er allen zu schwierig war und er einfach nicht vermittelt werden konnte.. . Da könnte ich jetzt noch einiges aufzählen, mir geht es aber nur darum keinen falschen Eindruck zu hinterlassen, mit der Aussage das ich ein Pferd geschenkt bekommen habe.... Das klingt halt iwie hochnäsig und blöd.
Das geisterte mir jetzt halt noch so durch den kopf. Wir sind sehr bescheiden und nicht protzig oder ähnliches, ich hab mich halt nur so gefreut über den neuen zuwachs das ich das unbedingt schreiben musste.

Tja und das mit dem Rechtfertigen ist halt auch so ne schwäche wie man merkt

So nu ists aber gut gewesen gute nacht allerseits


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Tonia Tünnissen-Hendricks
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