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Forenthema: Intervallfasten als Neustart

» Forum: Fastentagebücher und Fastengruppen

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am 30.01.2018 um 11:04 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
... ist OFFLINE

Beiträge: 1837

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Georgie am 31.01.2018 um 16:40 Uhr ]

Moin Moin,
also Rohkost zwischendurch ohne Mönche (dafür Obst, Gemüse), finde ich auch super in Ordnung.
Ich wollte echt schon fragen, ob das Intervallen ist, was ich da gerade mache. Danke für die Auskunft. Also ist Intervallen doch sinnvoll. Ich hatte da so meine Zweifel, dauernd hin und her twischen Essen und fasten ...
Zu Karneval habe ich eigentlich ein ganz entspanntes Verhältnis. Weil ich noch nie daran teilgenommen habe. In Hamburg war da eh fast nix mit, und hier im Norden gibt es keine großen Umzüge. Als Kind habe ich mir gerne die großen Rosenmontagsumzüge im Fernsehen angeschaut, Köln, Düsseldorf und Mainz. Zuerst in schwarz/weiss und später sogar in Farbe Allerdings jetzt auf dem Lande klingt das schon hin und wieder mal an, hier gibt es tatsächlich noch so ne alte Tradition. Heißt hier 'Faslam' und die schreien tatsächlich auch "Helau", saufen auch, und in den größeren Orten gibt es sogar kleinere Umzüge.
.

So ala:
Faslamslied

Und alle Faslamsbrüder,
leben so wie ich und du,
alle Faslamsbrüder leben so wie ich.
Sie legen sich besoffen nieder,
stehen auf und saufen wieder,
alle Faslamsbrüder leben so wie ich.

Hoch das Bein, die Schweinepreise steigen,
hoch das Bein, die Schweinepreise steigen!
So lang wie de Mors inne Büx noch passt
wird keine Arbeit angefasst,
so lang wie de Mors inne Büx noch passt
wird keine Arbeit angefasst!

FASLAAAM!

Also vergiss es . Kann man von mir aus in die Tonne treten.
Ist doch immer die Frage, was entsteht: Heil oder Unheil?

Und Hauptsache "das Schwein muss tot". Ob da wohl Heil draus entsteht?

Vegaaan muss her! Von mir aus Marzipanschweine mampfen und dann anschließend hier die Zuckersucht bekämpfen.

Allen einen schönen Tag

Georgie




--
"An der inneren Reinheit ist ALLES gelegen.
Die ganze Schöpfung beruht auf ihr."
(J.H.S. 1950 - 2010)



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am 30.01.2018 um 11:32 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist OFFLINE

Beiträge: 1815

Hallöchen zusammen,
ich mußte etwas schmunzeln.... ja Karneval steht vor der Tür. Ich muß sagen früher mit den Kindern hab ich immer sehr gerne Karneval gefeiert, ob es Kindergarten war, ich war mal Pipi Langstrumpf im Kindergarten, hab als Mama mitgemacht. Heute sehe ich Karneval anders, wie vieles im Leben..... bin sowieso gerade in der "Anders-Phase-sehen". Ich habe eine Sonderschicht Rosenmontag angenommen auf der Arbeit, werde aber Karnevalsamstag relativ unverkleidet bei meinem Sohn "feiern". Der Karnevalszug kommt bei ihm am Haus vorbei und sein Sohn ist dann da..... Natürlich wird dann auch Alkohol getrunken, aber in Maßen, nicht zum Umfallen und das ist unterdessen in allem meine Devise. Immer kontrolliert, egal was es ist.... ich war früher sehr unkontrolliert, in allem hab es durchlebt und möchte es heute nicht mehr. Ich bin zwar dadurch nicht mehr so unbefangen, so locker, so cool, ist egal wie man es nennt, weil ich immer mitdenke, beim Essen, beim Trinken, beim Joint rauchen, immer schön kontrolliert bleiben....... damit fahre ich besser, das weiß ich, dann sprenge ich auch nicht meine Hosen, weil ich wieder mal am Buffet zugeschlagen habe und laber auch kein Mist, weil ich Gefühle preis gebe, wofür ich mich nachher schäme.....
alles gut so wie es ist..... Wir machen alles still mit uns im Kämmerchen aus, ohne andere dran teilhaben zu lassen, wie es uns wirklich geht. Keinen in Mitleidenschaft ziehen....
Gestern hat mein Intervallen geklappt, ich war voll kontrolliert. Ich weiß nicht genau wie es euch so geht, beim Fasten z.B. oder auch bei anderen Dingen, wenn ihr spürt, ihr macht was, was ihr eigentlich gar nicht wollt, egal was.
Liora, ich habe selten richtig Hunger, es ist mehr der Wunsch nach Nahrungsaufnahme, wahrscheinlich ein Metapher für was anderes. Manchmal knurrt mir der Magen im Büro nachmittags, das ist dann Hunger, aber wenn ich abends vor dem Fernseher sitze und könnte jetzt noch ein Stück Käse essen oder ein Stück Schokolade, dann hat das überaupt nix mit Hunger zu tun. Und wenn ich Durst mit einem Bier lösche oder mit einem Mix-Getränk dann hat das auch nix mit Durst zu tun.....
Eigentlich kann es alles egal sein, wenn man sich damit wohl fühlt. Ein sehr guter Freund von mir ist an Lungenkrebs gestorben und hat bis zum Schluß geraucht, bewußt und gerne. Er hat gesagt, ich sterbe zwar mit 63 Jahren, aber habe gelebt, wie andere nicht mit 100 Jahren leben können. Er hat es nicht bereut.... Ich habe unterdessen die Einstellung: Ich bereue lieber das, was ich gemacht habe, als das was ich nicht gemacht habe. Ich arbeite nur noch daran, das auch umzusetzen.
Genug philosophiert - ich denke es gibt auch heute noch einen Intervalltag, mit einem Apfel oder so..... und dabei geht es nur um Kontrolle und um den Gang nach der Waage... um nichts anderes.
Ich hoffe ihr habt andere Beweggründe als ich.
Ganz lieben Intervall-Gruß
Aqui



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am 30.01.2018 um 11:53 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
... ist OFFLINE

Beiträge: 1837

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Georgie am 30.01.2018 um 11:54 Uhr ]

Hi Aqui,
oh, mit 63 ... ... das wäre für mich ein paar Jahrzehnte zu früh. Dann wäre ich ja dieses Jahr schon fällig. ;-?
Ich habe aber mal gelesen, egal in welchem Alter man stirbt, das Leben ist immer vollständig gelebt.
Ist allerdings mit dem Glauben an die Wiedergeburt verknüpft. Sonst würde die Aussage keinen Sinn ergeben.
Nun muss ich auch mal ran, noch was Sinnvolles zustande bringen.

Alles okeee

Georgie

--
"An der inneren Reinheit ist ALLES gelegen.
Die ganze Schöpfung beruht auf ihr."
(J.H.S. 1950 - 2010)



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am 30.01.2018 um 22:15 Uhr
... hat Liora geschrieben:
Liora
Liora
... ist OFFLINE

Beiträge: 958

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Liora am 29.07.2018 um 19:30 Uhr ]

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am 31.01.2018 um 02:29 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist OFFLINE

Beiträge: 1815

Also, dann muß ich doch auch noch mal schreiben.... eigentlich ist ja auch für mich langsam Bettzeit...
Ich mußte nur gerade echt schmunzeln über Dich. liebe Liora und ich fand auch den Beitrag von Georgie sehr treffend.
Georgie.... ich bin davon überzeugt, dass wir in diesem Leben für das nächste Leben lernen müssen, sonst hat nix einen Sinn. Vieles lerne ich schon in diesem Leben für dieses und lerne auch mit den Konsequenzen klar zu kommen. Wir werden aus meiner Sicht für nichts bestraft, was wir gemacht haben, aber bekommen doch aufgezeigt, was nicht so richtig war, wenn wir es auch für uns annehmen können.
Da ich gerade mal wieder in einer großen Findungsphase oder Lernphase bin, warte ich einfach mal ab auf die neuen Zeichen...
Nein ich möchte auch noch nicht jetzt abdanken, weil ich noch neugierig auf das bin, was mich noch erwartet. Ich fand nur die Ausage meines guten Freundes ok.... er hatte mit 63 Jahren alles erlebt. Ich noch nicht. Ich habe noch eine Aufgabe und möchte auch noch leben, solange mein Leben noch lebenswert ist und das ist es auf jedenfall noch.

Karneval - ich habe eine zeitlang im Norden gelebt und nix davon mitbekommen aber ich bin ja eigentlich eine gebürtige Ruhrgebietlerin, aber eine Närrin (naja) .

Liora, für mich ist die Kontrolle sehr wichtig, weil ich keine Disziplin mag - wenigstens nicht bei mir. Dafür habe ich mich entschieden. Wenn ich mich diszplinieren würde, dann wäre bei mir der Spaß am Leben vorbei, weil ich immer mal wieder über Grenzen gehen möchte, auch über meine eigenen, ich will mal unvernünftig sein und das könnte ich nicht, wenn ich diszipliniert wäre. Aber wenn ich mich im Griff habe, also kontrolliert bin, dann geht es und auch mit der Nahrungsaufnahme halte ich es so. Heute hab ich Mist bebaut, hab was gegessen, wonach mir war, ist mir nicht bekommen und mein Magen-Darm sagte mir : raus damit. War ich mit einverstanden....
Mein Thema ist im Moment, vernünftige Ernährung mit Intervallen, weil ich sonst leider nicht mein Gewicht halten kann, weil ich zu wenig Bewegung habe. Also das ist mein nächster Schritt. Ich arbeite dran. Wird ja bald wieder Frühling und bald ist mein Fuß ja auch wieder richtig gut, denke ich und dann habe ich keine Ausrede mehr.

Liora Karneval und Geld ausgeben, bin ich voll auf Deiner Seite. Ich habe mich früher oft verkleidet, als Punk, als Pipi Langstrumpf, als Hippie, ich habe nie viel Geld dafür ausgegeben und meine Kinder wurden auch immer "improvisiert" ich hab mir immer was einfallen lassen, was nicht viel gekostet hat.
Oh, nun sollte ich aber mal wirklich langsam ins Bett gehen..... Ich wünsche euch eine gute Vollmondnacht.
LG Aqui


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am 31.01.2018 um 09:37 Uhr
... hat Liora geschrieben:
Liora
Liora
... ist OFFLINE

Beiträge: 958

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Liora am 31.01.2018 um 09:37 Uhr ]

Guten morgen.. habt ihr mal festgestellt, dass ich während Ess-/Intervall-Phasen enorm kommunikativ bin? Ich habe es festgestellt. Leider habe ich auch herausgefunden, wusste es aber schon, dass ich meistens viel unkonzentrierter bin als zu Fastenzeiten. Meine Gedanken sind unruhiger, ich habe auch mehr Ängste und fühle mich unsicherer. Wahrscheinlich könnte ich das abmildern indem ich NUR gesund esse und das zu späte Essen weglasse. Nur nach der Arbeit hab ich das "Gefühl" was essen zu müssen, weil ich ja darf da eh Ess-Tag.
Da muss ich echt den gedanklichen Knoten lösen, weil ich ja WEIß, dass ich nicht essen MUSS oh man, das klingt so trivial, aber ist es einfach in der Praxis nicht..
Hinzu kam dass ich gestern 100 Sachen "falsch" gemacht habe bei der Arbeit. Meine chefin war diesmal länger da als sonst und je länger sie da ist (und ich bin ja noch recht neu), desto mehr werde ich bei allem möglichen, bei Kleinigkeiten (die da aber extrem "wichtig"sind) korrogiert. Gestern habe ich mich dann sehr blöd gefühlt. Teils ging es um meine Ausdrucksweise (manche formulierungen soll ich gegen andere ersetzen), dann um meine generelle art mit kunden umzugehen (da ist der grad schmal zwischen übersteigerter Höflichkeit/Zuvorkommenheit die ununterbrochen herrschen muss und "zu persönlich-werden", Distanz wahren sollen). Bei einem kunden, einem älteren Herren war ich anscheinend zu unhöflich, bei einer frau mittleren alters wiederum zu "offen". Ich wurde echt sehr oft korrigiert und "zur seite genommen", das waren nur zwei Beispiele und bei sowas komme ich mir richtig dämlich vor. Nein, saudämlich.
Naja. Diese "fehler" muss ich jetzt sein lassen, meine chefin achtet sehr genau auf die von ihr vorgeschriebenen regeln. Gleichzeitig kann ich manches nicht nachvollziehen, aber bringt nichts. Ausserdem ist dort ununterbrochen Hektik, es gibt keine minute, in der nicht wieder 2-4 Leute vor einem stehen. Eher 3-5. Ich bin froh wenn ich nachmittags mehr im hinteren bereich alleine arbeiten kann, aber man wird ständig gerufen (klar, ist ja auch ein grosses cafe mit viel gastronomie-Anteil) und dann muss man SOFORT kommen (was mir auch gestern deutlich gesagt wurde). Alles wird freundlich gesagt aber mit enorm viel Nachdruck. Und gestern kam Viel zusammen. Ok genug gejammert..

Ich schätze christiane hat auch stress und ist deshalb nicht hier zu finden, verstehe ich auch. Ich schicke mal etwas Energie rüber..

Aqui, das mit der Disziplin verstehe ich. Schlimmer noch wird es, wenn man das Wort Disziplin durch das Wort "Zwang" ersetzt. Druck. Ich mache mir immer sehr viel Druck, spüre zwischenzeitlich auch, dass ich etwas "lockerer" lassen muss. Aber leider habe ich so hohe Ansprüche an mich, sowohl ernährungstechnisch, sporttechnisch, freizeittechnisch (ich will meinem kind die schönste Freizeitgestaltung bieten), finanziell (ich habe das Gefühl NOCH MEHR sparen zu müssen, aber stresse mich damit auch zu sehr) ect ect.
Mir tut der Austausch hier sehr gut, ich fühle mich hier aufgehoben weil ich sehe dass auch ihr konstant euren weg sucht, ab und zu die Richtung ändert und dann wieder reflektiert/analysiert, immer weitermacht.
Du Aqui bist mir hier neben Christiane am nächsten, weil ihr schon weiter als ich Seid, auch frauen, mütter. (Theechen ist mir auch so lieb geworden, schwebt für mich aufgrund ihrer stärke aber fast schon "über allem", hält auch so viel aus ect. Klingt blöd aber egal).
Irgendwie fühie ich mich schon immer sehr zu menschen hingezogen, die ihr Leben so aktiv in die Hand nehmen und, egal was kommt, noch deutlich spüren und vertreten, dass das leben schön ist.
Ja irgendwie (auch wenn andere denken dass ich mich dadurch selbst kleiner mache) brauche ich sogar menschen, zu denen ich aufgucken kann. Die ich bewundere.
Kennt ihr das oder verfliegt das irgendwann?
Ich empfinde es nicht als schlimm.

Das erstmal von mir. Heute Intervall-Tag. Weitere Infos folgen zügig



--
~ Sie haben mir mein Herz gebrochen. Es schlägt, doch es lebt nicht mehr ~


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am 31.01.2018 um 11:27 Uhr
... hat Theechen geschrieben:
Theechen
Theechen
... ist OFFLINE

Beiträge: 271

Hallo ihr Lieben,

Heute habe ich auch Intervalltag. Aqui, was ich nicht ganz verstanden habe, was ist für dich der Unterschied zwischen Disziplin und Kontrolle? Ich dachte immer um etwas zu kontrollieren muss man diszipliniert sein. Kontrolle ist für mich auch etwas sehr Wichtiges. Wenn ich nicht kontrolliert esse beispielsweise, dann fühle ich mich nicht wohl. Ich habe das Gefühl dass mir etwas entgleitet. Aber ich empfinde das eigentlich als negativ. Weil es mir den Genuss verstellt.

Liora, du schreibst über mich , daß ich über allem stehe. Nein schwebe. Das hat mich fast etwas geängstigt. Denn ich bin keine Heilige und so erlebe ich mich selber nicht. Klar, ich kann viel aushalten. Das musste ich auch lernen. Aber manchmal kann ich schon ganz schön selbstmitleidig sein. Das wichtigste ist natürlich einfach das Aufstehen. Und das ist tatsächlich etwas, was ich gelernt habe. Mich nicht unterkriegen zu lassen. Aber heute ist z.b. ein schlechter Tag. Nicht dass ich unbedingt darüber mit anderen sprechen muss, aber es beschäftigt mich dann schon. Hoffentlich ist die Reduktion von Cortison nicht schon wieder der Startschuss für eine deutliche Verschlechterung.

Da tut mir das Intervallen heute ganz gut. Dadurch bin ich mehr bei mir, habe auch schon progressive Muskelentspannung gemacht.

Liora, das kenne ich sehr sehr gut , dass man sich doof dabei fühlt viel korrigiert zu werden. Mir geht das auch oft so. Mir hat mal jemand den Tipp gegeben, es als eine Chance zu sehen etwas zu verändern. Und etwas dazu zu lernen. Diese Sichtweise einzunehmen, ist gar nicht so einfach. Vor allem dann, wenn man gefallen will oder perfektionistisch ist. Ich denke dass es niemand dort böse meint, so empfindest du es ja glaube ich auch. Blöd ist natürlich, wenn man etwas nicht nachempfinden kann. Dein Job hört sich aber auch sehr stressig an. Eine Ausgewogenheit hinzubekommen zwischen Lockerheit, Höflichkeit, Zuvorkommenheit ist sicher gar nicht so einfach .

Georgi, ich freue mich sehr dass es dir besser geht. Es ist doch toll, dass du mit einer Mahlzeit am Tag deinen Bedürfnissen gerecht wirst. Ich merke auch, dass mir das Intervall fasten gerade wieder einen inneren Halt gibt. Ich habe es wirklich sehr vermisst.

Christiane, ich hoffe du bewältigt deinen Alltag gut und es geht in deinem Bad endlich voran. Sabi, von Dir habe ich gerade nicht im Kopf was gerade ansteht aber auch dich möchte ich nicht vergessen.

Ekkehard, von Dir habe ich schon lange nichts mehr gehört. Klappt es mit dem Sport?

Ihr Lieben, ich wünsche euch einen guten Tag, ob beim Fasten oder Intervallen. Lasst es euch gut gehen.

Euer Theechen


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am 31.01.2018 um 12:53 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist OFFLINE

Beiträge: 1815

Hallöle zusammen, bzw. im Moment hauptsächlich Theechen und Liora.
Theechen für mich persönlich ist Disziplin und Kontrolle ein Unterschied. Ich hatte eine Kollegin gehabt, die war absolut diszipliniert in jeder Hinsicht, was Gefühle anging, was ihr Gehabe anging. Ich kam überhaupt nicht mit ihr klar, weil sie mir so "kalt" wirkte. Sie hat mir auch erklärt, dass für sie Disziplin das einzig Wahre ist. Für mich heißt Diziplin innere Vergewaltigung, sich Druck machen, wie auch Liora es andeutete. Etwas zu machen, was ich eigentlich vom Gefühl her nicht will. Ich bin ein Gefühlmensch (glaube ich zumindest) und muß aber die Kontrolle behalten, mich immer wieder in die richtige Bahn schieben, den Überblick behalten, damit ich zwar falle, aber wieder aufstehe. Wenn ich diszipliniert wäre, würde ich gar nicht erst fallen Ich glaube, es ist eine Auslegungssache. Ich hoffe Du spürst den Unterschied von meiner Interpretation her. Wenn mir nach Pizza oder Pommes ist, dann tu ich es, weil ich undizipliniert bin, aber kontrolliere am nächsten Tag mein Gewicht auf der Wagge und sage: Stopp! heute wird intervallt! Wenn ich diszipliniert wäre, würde ich die Pizza nicht essen. Frei nach meinem Lebens-Motto: Ich bereue lieber das, was ich getan habe, als das was ich nicht getan habe.
Theechen, bei Dir läuft es nicht ganz so rund, wie Du es Dir eigentlich wünscht hab ich den Eindruck. Ich hoffe, das ändert sich noch mit den richtigen Medis.
Liora, ich habe mal für 3 Wochen in einer Bäckerei gearbeitet, ich glaube, das schrieb ich schon mal und ich weiß wovon Du sprichst. Bei mir war es eine kleine Bäckerei, wo ich nach 3 Wochen Einarbeitung alleine hätte arbeiten sollen. Ich kam sehr gut durch die "Kontrolle". Mir wurde Kundenfreundlichkeit, Blickkontakt, Höflichkeit, sicheres Auftreten mitgeteilt. Gefühlt habe ich es als ganz anders.
Ich hatte nach 3 Wochen das Handtuch geschmissen, weil ich noch nie zuvor im Verkauf gearbeitet hatte, ich war immer der Büromensch, und ich mich nach dem Tod meines Mannes auch noch nicht in der Lage gefühlt hatte, in den Alltag zurück zu gehen. Ich mußte aber arbeiten gehen. Diese Vorstellung, ich sollte nach 3 Wochen den Laden alleine schmeissen hat mir solch eine Angst bereitet, dass ich in der Probezeit gekündigt hatte. Stattdessen hab ich mich dann übrigens mit Hunde- und Babysitten über Wasser gehalten, das lag mir mehr. Deshalb hab ich eine Vorstellung, wie Du Dich fühlst. Ich finde auch, dass diese "Brötchenverkäuferinnen" ganz viel machen. Ich hatte das vollkommen unterschätzt und habe auch sehr viel Anerkennung gezeigt für meine jungen Kolleginnen, die einfach einen ganz anderen Blick hatten als ich. Ich hatte ja schon Probleme mit der ganzen Technik gehabt. Die Brötchen mußten zwischendurch rausgeholt werden, die Kasse mußte verstanden werden. Die Brötchen auswendig gelernt und auch die Preise. Zwischendurch immer mal wieder Kaffee kochen, Brötchen schmieren. Dann immer zwischendurch umräumen, aufräumen, sauber machen. Die Vorlaufzeiten und Nachlaufzeiten waren für mich viel zu kurz. Ich mußte ja noch nachdenken, woran ich alles denken mußte, was meine jungen Kolleginnen im Schlaf konnten. Ich hätte den Job weiter gemacht mit jemandem zusammen, dann aber bitte mit jemandem, der nicht ständig die Augen rollt, weil ich zu langsam war. Es ist ein Unterschied, ob man ein neues Gebiet mit 20 Jahren anfängt oder mit Mittte 50. Ich fühlte mich unsicher und oft auch richtig blöde, so wie Du es auch geschildert hattest. Wir hatten auch immer zwischendurch Kontrolle von oben gehabt, die sich ganz genau angeschaut haben, wie der Laden aussah, wie das Brot, die Brötchen lagen und wie wir mit den Kunden umgegangen sind. Meine Jungs hatten damals nicht verstehen können, wieso ich mich mit "Brötchen-verkaufen" überfordert gefühlt habe.....
Baby- und Hundesitten lag mir mehr deshalb klopfe ich Dir mal ganz doll auf die Schulter liebe Liora. Wenn ich heute beim Bäcker bin, sehe ich vieles ganz anders, besonders zu Stoßzeiten, wenn sich eine Schlange bildet und eine Person ganz alleine ist. Ich habe dann einfach nur Geduld und wenn ich keine Zeit habe, dann komme ich später noch mal wieder.
Heute wird bei mir nicht intervallt, meine Enkelin wird 4 Jahre und natürlich ist Kaffeeklatsch angesagt. Ich bin ja kein Kuchenfreak, aber natürlich werde ich ein Stück essen. Meine Schwiegertochter backt auch gerne mit Vollkornmehl. Ich denke morgen wird aber wieder ein Intervalltag sein. Es ist zwar Vollmond und bei abnehmenden Mond wäre Fasten toll, aber ich werde wohl erst im März wieder beim Fasten sein.

Mädels und Jungs haltet die Ohren steif, bald ist Ostern Die Karnevalszeit packen wir mit links, für viele ganz wichtig, das merke ich jetzt schon am rumzappen mit der Fernbedienung, die Jecken bewegen sich schon sehr aktiv. In den Läden liegen noch Karnevalskleider aber auch schon Ostereier . Ich finde es immer herrlich, wenn es noch richtig warm ist (oft im September) wir aber schon von Weihnachtsmännern in Schokolade angeschaut werden und dann bei Schnee schaut uns ein Osterhase an - obwohl mir der Osterhase viel lieber ist, weil ich dem Grün, der Sonne, dem Zwitschern der Vögel entgegenfiebere, mir fehlt die Helligkeit, die Wärme und deshalb ist Ostern ein Grund bei mir, auf den ich mich viel mehr freue als auf Weihnachten. Und zu Ostern sehe ich meine Nordlichter wieder, meine Tochter, Schwiegersohn, Freunde und meine Vierbeiner (die ich damals gesittet habe) 1 x im Jahr passe ich noch auf die süße "Kleine" auf, während "Mama und Papa" noch in Winterurlaub fahren und dieses Fellmonster nicht mitnehmen. Das ist seit Jahren dann mein Urlaub im Norden, alte Erinnerungen kommen hoch, lieben Menschen begegne ich und gehe noch mal den Spuren hinterher, die ich mit meinem Mann gemacht habe. Es ist auch immer wieder eine Reise in die Vergangenheit. Es ist so toll, die Wege mit dem Hund zu gehen, mir den Wind um die Ohren pfeiffen zu lassen. Am Wasser zu sein und den Gedanken nachzugehen. Ein Jahr hatten wir allerdings so viel Schnee gehabt, das war nicht mehr schön, dafür ein Jahr später schon Frühling. Bin gespannt, wie es dieses Jahr ist. Am schlimmsten ist nur Regen, starker Wind und Matsch. Der Vierbeiner ist ein weißer Tibet-Terrier, mit ganz langem Fell und überhaupt nicht pflegeleicht. Sie liebt trotzdem Matsch auch als Prinzessin.......
Aber jetzt gehe ich erst mal anderen Gedanken nach, das hat noch Zeit bis März.
Knuddel an euch
Aqui


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am 31.01.2018 um 14:46 Uhr
... hat Liora geschrieben:
Liora
Liora
... ist OFFLINE

Beiträge: 958

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Liora am 29.07.2018 um 19:30 Uhr ]

.


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am 31.01.2018 um 19:07 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
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Beiträge: 1976

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Regenwurm am 31.01.2018 um 19:08 Uhr ]

Hallo Mädels und Georgie als momentan einziger Hahn im Korb!

Ich möchte nur ein kurzes Lebenszeichen geben, weil heute Baustopp ist und ich gerade gewagt habe, meinen Kopf aus dem Loch zu strecken...

Ich habe gerade mal geschaut, was ihr so treibt... Ist ja viel los hier! Ihr seid so taff dabei... Momentan kann ich dem Essen oder nicht-Essen (Fasten kann man das momentan nicht nennen) kaum Energie zufließen lassen, esse weder gesund noch bewußt, wieder auch zuviel und eigentlich ständig, die Hosen beginnen zu kneifen, aber alles hat seine Zeit. Ich habe keine Kraft für diese Facette des Lebens -bin im Überlebensmodus und fokussiere mich auf die Baustelle, und da geht so einiges nicht nach Plan. Es wird noch sehr viel länger dauern als geplant, und mittlerweile habe ich nur noch die Wasserzapfstelle in der Küche - kein Waschbecken, keine Dusche, allerdings ein provisorisch angeklemmtes Klo. Und kein Ende in Sicht. Zudem habe ich nun einen langschwänzigen Untermieter ohne Vertrag und betreibe (noch erfolglos) die Zwangsräumung. Sowas kann passieren, wenn man sich darauf verläßt, dass eine Sanitärfirma weiß, was sie tut.

Ich wünsche euch weiterhin gutes Gelingen bei allem was ihr so tut - haltet das Thread am Leben, ich komme bald wieder!

Christiane

PS: Sobald ich halbwegs wieder Boden unter den Füßen habe, faste ich wieder. Eine Reset-HF-Woche, dann zurück ins Intervall. Aber wann das sein wird - keine Ahnung. Vielleicht klassisch zu Aschermittwoch?

--
Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(von wem das ist, habe ich vergessen)


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Tonia Tünnissen-Hendricks
Tonia Tünnissen-Hendricks
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