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Forenthema: Intervallfasten zum abnehmenden Mond ab Vollmond jeden Monats

» Forum: Fastentagebücher und Fastengruppen

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am 15.10.2017 um 09:47 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
... ist OFFLINE

Beiträge: 1732

Guten Morgen Liora,
und ich finde es gut, daß du dir auch mal ein paar Actimel gönnst. Du bist ja auch sportlich aktiv und da ist es nur vernünftig, dem Körper ein bißchen dazu zu geben. Das ist verantwortungsvoll.
Ich habe jetzt fast drei Liter Flüssiges weg und da sind ja auch schon Säfte,verdünnte dabei , der Körper braucht das einfach.
Und ich habe auch nicht das Gefühl, Raubbau mit meinem Körper betrieben zu haben. Alles fühl sich normal an. Und ich freue mich auf die Tour nachher und werde ein Bad im Flüsschen nehmen, direkt hinter der Stromschnelle und dem kleinen Wasserfall.

Ich wünsche dir,
und allen anderen auch, ein schönes,erholsames Wochenende.

Georgie

--
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am 15.10.2017 um 21:40 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1864

Hallo Liora und Georgie,

weil ich unabhängig von meinem Aufenthaltsort ebenfalls nachts fast immer zwischen 2 und 3 Uhr aufwache (konnte ich gerade bei meiner Wochenendreise überprüfen, ist also nicht der Nachbarshund oder der Mann von gegenüber, wenn er von der Spätschicht heimkommt), habe ich deinen Beitrag von wegen Organuhr mal nachgelesen und folgendes bei Lothar Ursinus gefunden:

"Leber - Das Organ der Wandlung, Veränderung und Erneuerung.

Die Leber ist unser größtes Stoffwechselorgan. Alle aufgenommenen Nahrungsmittel werden von den Verdauungssäften des Magens, der Bauchspeicheldrüse, der Galle und des Darms gelöst und der Leber zur weiteren Verarbeitung zugeführt. Die Leber gestaltet aus der aufgenommenen Nahrung neue Energie und Substanzen, die der Stoffwechsel zur Regeneration und zum Aufbau von Körperzellen benötigt.

Zu der wichtigen Aufgabe des Aufbaus übernimmt die Leber auch die zentrale Rolle im Abbau von Stoffen, die den Körper belasten oder nicht mehr benötigt werden. Dazu zählen unter anderem Umweltgifte, Medikamente, Stoffwechselendprodukte und Hormone.

In der Kindesentwicklung findet im 3. Lebensjahr die so genannte Trotzphase statt. Das Kind entwickelt in diesem Alter das Ichbewusstsein. Es entfernt sich von dem bis dahin noch überwiegend kosmischen Bewusstseins und paradiesischen Alleins-Sein. Das „Ich“ entwickelt sich durch die Abgrenzung zum „Du“. Grenzen zu ziehen und seinen eigenen Lebensraum zu bestimmen ist ein Thema der Leber.

Schwächen in der Abgrenzung auf psychischer Ebene finden sich in der Unfähigkeit zum „Neinsagen“. Im Blutlabor erkennen wir es durch Erhöhung der Cholinesterase (Leberwert). Eine solche Schwäche kann zu einer Störung der Entgiftungs- und Ausscheidungsfunktion der Leber führen und damit Ursache von chronischen Krankheiten werden.

Pflanzen mit Stacheln sorgen für Abgrenzung. In Bezug auf die Leber unterstützt die Mariendistel (Ceres Carduus marinaus urt.) diesen Aspekt.

Die Leber entspricht dem Planeten Jupiter, dem entwickelnden Urprinzip mit Bezug zu Schädel, Gelenken, Muskeln, Sehnen und Knorpel. Außerdem besteht eine enge Verbindung zur Hypophyse, der Meisterdrüse, die das Hormonsystem steuert.

Auf körperlicher Ebene zeigen sich Leberstörungen durch:

Arthritis, Pleuritis, Perikarditis (Stauungen in den serösen Häuten)
chronische Sinusitis, Ödeme
Glaukom und andere Augenleiden
Leber- Nierenstau
Ödeme
Thrombose,
erhöhten Muskeltonus
verminderte Drüsenfunktion
Nierenschwäche
Schlafstörungen in der Zeit von 1 bis 3 Uhr morgens
allgemeine Müdigkeit unruhige Beine (restless leggs)
Schwellung und Jucken im Genitalbereich
Hormonstörungen
brüchige Nägel


Auf emotionaler Ebene meldet sich die Leber durch:

Rechthaberei
Arroganz
mangelnde Anpassungsfähigkeit
Stumpfheit im Denken
Depression
fehlende Unparteilichkeit"

Da war ich aber sowas von platt! Wir sind am Fasten - erhoffen Veränderungen in unserem Leben, gleichzeitig findet ein Abbau und Umbau unseres Körpers dadurch statt! Und für mich trifft auch das Abgrenzungsproblem zu... Ich habe mit der Niere Probleme, trinke angeblich immer zuwenig (trinke aber in der in Wirklichkeit eher sehr viel - 5-7 l am Tag!) und auch andere Symptome sind mir nicht unvertraut...habe eine Schilddrüsenunterfunktion...

Darüber werde ich noch weiter recherchieren. Vor allem würde mich da interessieren, wie man das Ungleichgewicht abstellen, die Balance wieder erlangen kann! Und enldich mla wieder durchschlafen...

Danke Georgie!





--
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am 15.10.2017 um 21:59 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
... ist OFFLINE

Beiträge: 1732

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Georgie am 15.10.2017 um 23:10 Uhr ]

Hallo Christiane,
sehr interessant, Danke. So, aber nicht ganz so ausführlich habe ich das auch schon mal gelesen.
Was mir aber merkwürdig erscheint, so viel zu trinken. Weil, die Nieren müssen viel arbeiten, um die ganze Flüssigkeit wieder auszuscheiden. Scheint mir sehr viel. Bezieht sich das auf die FASTENZEIT oder auch danach?
Ich meine, wenn du dich damit wohlfühlst...
Man lernt nie aus.
Was machen ... da hört meine Kompetenz eigentlich auf. Was ICH machen würde ... Leberreinigung, denn die Nieren reagieren eigentlich erst, wenn die Leber ihre Arbeit nicht richtig schafft. Ich hab das damals mit verquirltem Olivenöl /Orangensaft gemacht . Die Methode wird im Internet beschrieben. Etwas skurril. Aber die Methode mit Rizinusöl ist ja auch so, vielleicht besser wegen der darmreinigenden Wirkung.
Nachtrag: Körpergewicht um 22.00: 70.9 kg
Also wurde innerhalb 27 Stunden 2,4 l Flüssigkeit vom Körper gebunden.


Georgie

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am 16.10.2017 um 05:42 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1864

Guten Morgen, Georgie,

dann ist ja das passiert, was du prophezeit hast, dein Körper hat erst die Flüssigkeit ausgeschieden und dann erneuert - sich wieder vollgesaugt wie ein Schwamm. Wie fühlst du dich jetzt? Besser als vorher?

Meine Nieren sind schon Jahrzehntelang das Problemorgan - man hat mir, obwohl ich es nie bewußt wahrgenommen habe, bei jedem Krankenhausaufenthalt immer gesagt, mein Urin sei zu hoch konzentriert, ich müsse mehr trinken. Dann habe ich den Hausarzt damit konfrontiert, weil ich immer Durst habe und immer trinken muss, und der hat mir einen 24 Stunden-Urin verordnet, da kam das mit den 5-7 l raus. Oben rein, unten auch (mit ca 0,5 - 1 l Unterschied) wieder raus. Ich überprüfe das mit dem Trinken von Zeit zu Zeit, kommt nach wie vor hin. Aber der Urin sei normal konzentriert, keine Auffälligkeiten (Ich dachte, ich hätte vielleicht Diabetes). Ich kriege davon nichts mit. Und auch meine Cholesterinwerte sind seit jeher erhöht, hat aber mein Vater auch, und bislang nie Probleme gehabt (das sei überweigend genetisch festgelegt). Nervig ist nur dieses seit Jahrzehnten nächtliche Aufwachen und oft nicht mehr Einschlafen können, unabhängig vom Zubettgehzeitpunkt. Das sit einer der Hauptgründe, dass ich so früh schlafen gehe, denn ansonsten drehe ich sehr schnell an dem zitierten Rad... Aber ich habe auch meinen Psychostress und meine Macken abbekommen...

Fastest du jetzt mit den Säften? Auf jeden Fall wünsche ich dir einen guten Start in die neue Woche!

LG Christiane

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am 16.10.2017 um 06:06 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
... ist OFFLINE

Beiträge: 1732

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Georgie am 16.10.2017 um 06:36 Uhr ]

Guten Morgen Christiane,
Jo, ich trinke die frisch hergestellten Säfte von letzter Woche und im Kühlschrank lauert Orangensaft auf die Verdünnung. Außerdem stehen schon Tomaten - und Gemüsesaft bereit für Freitag, wenn die zwei Wochen Mondfasten rum sind. Dem Körper geht es natürlich besser, war doch schon sehr dehydriert am Sonnabend. Nach meinem Ausflug gestern will ich heute lieber zuhause bleiben, obwohl das Wetter noch mal sehr dazu einlädt, etwas zu unternehmen. Gestern Abend bin ich um 19.00 schon eingeschlafen, der Körper braucht mehr Schlaf im Moment. Und darum bleibe ich heute auch noch zuhause.

Ich weiß nicht mehr genau, wie du dich ernährst. Es könnte damit zusammenhängen, wenn du noch Fleisch usw. ißt. Ich bin ja kein Arzt, ich habe mir mal verinnerlicht, dass wenn die Nieren spinnen, die Leber gereinigt werden muß.
Hast du mal einen Heilpraktiker zu Rate gezogen? Weil die betrachten den Menschen mehr ganzheitlich, könnten dir vll. helfen.
Ansonsten gibt es für uns nicht so viele Schrauben, wo wir dran drehen können, bezüglich unserer Gesundheit.
Und das ist nun mal leider wie ernähren wir uns, was trinken wir und hat der Körper ausreichend Bewegung. Eigentlich ist wohl die ganze Lebensweise gemeint, ob wir harmonisch mit unserer Umgebung und der Natur leben können.
Aber auch, wie ist unsere Umgebung, Trinkwasserqualität ...
Ja, ich kann erstmal nur an trinken denken und werde voraussichtlich auch zum zunehmenden Mond nur trinken, erstmal. Vor allen Dingen selbstgemachte Kräutersäfte, solange die Natur noch welche liefert.
Und die Plätzchen aus den Rückständen von der Saftherstellung, die werde ich essen, ein paar Stück am Tag.
Das Trinken hat mich sehr ernüchtert, würde ich mal sagen. Es stellt sich so eine Art Alltagsgefühl ein
Fastenalltag.
Ich mache heute den ersten Kräutersaft für mich selbst.


Georgie
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am 16.10.2017 um 18:14 Uhr
... hat Liora geschrieben:
Liora
Liora
... ist OFFLINE

Beiträge: 948

hallöchen...meine kräfte bzw die Motivation lässt seit gestern vom Stunde zu stunde nach heute habe ich noch richtig gut durchgezogen, mit Fahrrad wieder in die Stadt. eine stunde sehr intensiv sport. Danach einkaufen und paar Verpflichtungen.
morgen wird gegessen. aber bewusst. Ich werde Vormittags möhren, paprika, Tomaten und oliven essen (ja mein magen verträgt ja eh alles), hab richtig lust suf Gemüse. hab ich eh immer da. Dann gibts mittage Himbeeren und Birnen mit nem joghurt und abends werd ich mit meinem kind essen. Hat nix mit Aufbau zu tun, muss es auch nicht. mittwoch dann fasten, Donnerstag essen, ab jetzt konsequent Intervallen. Bis ich mir sicher sein kann dass die gier weg ist.
Weitere tage jetzt weiterfasten nachdem fast 11 rum sind, wäre zu viel. Selbst meine sporthosen sitzen jetzt noch lockerer
ne es reicht. Freue mich gut ausgewähltes essen.

du freust dich ja auch auf deine Gemüsesäfte Georgie
toll dass du so konsequent bist und alles so genau durchdenkst.
und Wahnsinn dass du immer die kompletten 14 Tage durchziehst!

Muss leider Schlussmachen und zum Kind.

eilige grüße und bis sehr bald

--
~ Sie haben mir mein Herz gebrochen. Es schlägt, doch es lebt nicht mehr ~


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am 16.10.2017 um 20:46 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
... ist OFFLINE

Beiträge: 1732

Hallo Liora,
lass es dir schmecken, das hört sich alles gut an.
Gemüse, Obst .... Das wäre eigentlich auch was für mich ...
Heute Vormittag ist der Mixer mit der Post angekommen. Der dreht so hoch, dass man denkt, er hebt gleich ab (32000 U/min)
Damit kann man was machen.
Ob das allerdings sooo gut ist , auf Dauer, so turbogedrehte Nahrung ... da gibt es bestimmt kritische Stimmen dagegen. Aber für das was ich plane, ist der genau richtig.
Ja, die meisten Leute haben so viel zu tun, und ich nun mal nicht so viel. Ich sehne mich nach einer ausgewogeneren Lebensweise , mit mehr sinnvoller Tätigkeit, Arbeit, Dienst.
So'n Kind ist so gesehen praktisch. Da weiß man, was man zu tun hat. Also ich meine, da hat man genug zu tun . Ist sinngebend sinnvoll und man trägt viel Verantwortung.
Da rede ich lieber über den heutigen Tag.
Und das gar nicht gern. Ich hatte einen interessanten Tag, bin in einem See geschwommen und fand es herrlich. Und zuguterletzt bin ich noch einmal zu Fuss drumherum und das richtig schnell. (Naja, und das am Montag, ist gerade Urlaubszeit? )
Ich habe heute ein Glas von meinem selbstgemachten Wildkräutersaft getrunken. Kommt das daher?
Mein neues Körpergewicht fühlt sich ideal an. Leicht und beweglich. Es fehlt nur noch die Fitness, vielleicht bekomme ich das auch noch hin.
Morgen sammele ich Kräuter und mache Saft für mich und 'meinem Patienten'.

Soweit erstmal.

Georgie

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am 17.10.2017 um 04:30 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1864

Guten Morgen, Liora und Georgie!

Du beliebst wieder in Rätseln zu schreiben, Georgie - hat dich deine Verdauung überrumpelt und das an einer Wanderautobahn ohne schützenden Sichtschutz? Das wollen wir doch mal nicht überbewerten...

Was ich total toll finde in deinen Berichten - das lockt eine tiefe Sehnsucht in mir - wenn du von deinem neuen, innigen Gefühl für Wasser schreibst. Wie sich das anfühlt, wenn es nun auch äußerlich über deinen Körper läuft, wenn du schwimmst, duscht ode dich wäscht, wenn du es trinkst. Diese Sinnlichkeit im Kontakt zu einem "Element", dass unseren Körper zum größten Teil ausmacht. Ich stelle es mir vor wie im Sommer bei einem warmen Regen, wo ich gelegentlich in meinem blickdichten Innenhof unter der überlaufenden Dachrinne stehe und das Wasser mich mit seinen Rinnsalen und Schwallgüssen streichelt, massiert, innerlich und äußerlich berührt, reinigt und erfrischt. Und Berührung ist ein ganz elementares Bedürfnis... Und wenn dann noch anschließend ein warmer Wind weht, der mich trocknet, sind meine Speicher seelisch und körperlich wieder aufgefüllt.

Wir nehmen es so selbstverständlich hin, dass wir genug Wasser haben, nur den Kran aufdrehen und es läuft achtlos weg - seit ich reisen kann (seit meine Kinder so nach und nach finanziell autark werden) nehme ich das als das kostbarste Gut an, dass wir hier besitzen, und dafür bin ich auch unendlich dankbar. Ich weiß, dass es doof klingt für westlich-europäische Ohren, aber ich denke bei jedem Spülvorgang auf der Toi daran, wieviel Trinkwasser da wieder durchrauscht und dass eine ganze Familie in Katmandu nur knapp 5 l sauberes Wasser am Tag hat. Wasser ist Leben... Und um es zu reinigen müssen wir viel Aufwand betreiben und Stoffe einsetzen, die der Umwelt auch nicht gut tun, die belasteten Abfälle bleiben zurück...

Meine Essensgewohnheiten? Ich würde mich als einen Teilzeitvegetarier bezeichnen. Meistens esse ich Obst und Gemüse, in der Vegetationszeit fast auschließlich aus meinem Garten, ich sammel aber auch hin und wieder Wildkräuter und -stauden und verzehre die in Smoothies oder auch als Gemüse, pürierte Suppen usw. Milchprodukte liebe ich auch sehr. Hin und wieder esse ich aber auch mal Fleisch, öfter als das sogar auch Fisch (1-2 mal in der Woche). Wenn mein Mann da ist (er hat ja eine "Dienstwohnung" nahe seines Arbeitsplatzes) möchte er meist gern Fleisch, und das ist überwiegend das von ihm erlegte Wild. Wir verwerten es komplett - Knochen, Innereien, natürlich Muskulatur, aber eben auch die "weniger wertvollen Stücke", zum Beispeil in einem nahrhaften Eintopf ("Heilsuppe"), und mit einem Rotwild kommen wir dann locker 1-1,5 Jahre hin. Er jagt sehr bewußt und waidmännisch (ich war mehrfach mit, bin auch immer beim Zerwirken involviert), und da kommen so ganz archaische Rituale vor... z.B. dem erlegten Wesen danken, dass es sein Leben für uns läßt usw. Das ist auch eine heilige Verpflichtung, die Nahrung dann zu genießen - nichts umkommen zu lassen und es wertschätzend zu verzehren, immerhin hat das Tier sich uns geschenkt (naja, nicht so ganz freiwillig...) Das ist aber auch Nahrung, die einen tatsächlich nährt, die Kraft schenkt und heilt.

Wir beide passen nicht so wirklich in diese Zeit, in diese industrielle Kultur, entziehen uns, so oft wir es können, den gesellschaftlichen Konsumzwängen. Trotzdem gibt es sie eben - ist immer ein Abwägen - wie kann ich das, was ich will, in dieses Leben integrieren. Reisen per Flugzeug ist ja da ganz sicher nicht die umweltverträglichste Weise. Nach meinem inneren Bedürfnis müsste ich zu Fuß gehen, radeln oder per Pferdewagen reisen... Aber dann würde ich ja niemals bis in andere Erdteile kommen.

Aqui und ich wollten das Reiseideal ja mal umsetzen und eine längere Wanderung, vielleicht teilweise oder sogar ganz als Fastenwanderung, unternehmen. Ein Stück ganz persönlichen Pilgerweg laufen, so wenig wie möglich mitnehmen und erfahren, wie wenig wir wirklich zum Glück und zu einem erfüllten Leben in Zufriedenheit brauchen... Aber ein wenig müssen wir darauf noch warten, bis es so passt. Ich peile mal 2020 an...

Jetzt bin ich aber ins Plaudern gekommen...

Einen schönen neuen Tag wünsche ich euch!


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am 17.10.2017 um 06:06 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
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Beiträge: 1732

Guten Morgen Christiane,
was ich da beschrieben habe, sind die inneren Konflikte, die bei mir gestern abliefen. Ich saß dort am Sandstrand ,war happy und dachte an meine Mitbewohner/Freunde, die zur Arbeit sind, früh morgens. Und sitze dort in der Sonne, glücklich, und die müssen ran. Du warst sicherlich nie langzeitarbeitslos und kennst so was nicht.
Und das kommt mir immer wieder hoch.
Das andere war ein anderer Konflikt.
Ich komme automatisch in den Tagebuchstil und schreibe das einfach auf. ICH weiß, was damit gemeint ist.
Wie auch immer gejagt,
"behutsam"
das Reh tut mir leid. Denn es gibt kein Lebewesen, dass dazu auf die Welt gekommen ist, um vom Menschen gewaltsam getötet zu werden,
für seinen Genuss. Desgleichen "Schlachtvieh", was bitte ist das?
Zwei Tage in einem Schlachthof, alles miterleben, die meisten wären von ihrer"behutsamen" Fleischsucht geheilt.
Für Fische sehe ich das nicht anders. Schleppnetzfischerei ... mal drüber informiert?
Wenn man das alles genau betrachtet, sieht man das Ende der Schöpfung.

Bei Zucker sehen die meisten noch ihre Sucht und dann ...

Nein Danke.

Georgie

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am 17.10.2017 um 06:43 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
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Beiträge: 1732

Ich glaube ich lasse das mal, euch mit meinen Problemen zu belästigen.

Ich wünsche allen einen schönen Tag

Georgie

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