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11.12.2016

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Die Apfel-Allergie ... wenn Äpfel Juckreiz auslösen

Schneewittchen hatte zwar keine Apfel-Allergie, aber vertragen hat sie diesen Apfel dennoch nicht
Schneewittchen hatte zwar
keine Apfel-Allergie,
aber vertragen hat sie
diesen Apfel dennoch nicht ...

Ungefähr eine Millionen EU-Bürger reagiert allergisch auf Äpfel. Als Apfel-Allergiker steht man folglich keineswegs alleine da. Oft spielen dabei weitere Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Kreuzallergien eine Rolle. Aber auch unnatürliche Giftstoffe, denen die Äpfel während des Reifeprozesses ausgesetzt werden, können Allergien auslösen. Leider lassen sich nicht alle Pestizide durch gründliches Waschen entfernen.

Der herzhafte Biss in einen Apfel kann für den Apfel-Allergiker zu einem äußerst unangenehmen Juckreiz im Mund und Rachen führen. In diesem Fall kann ich übrigens nicht nur mit theoretischem Wissen brillieren, sondern leider auch mit eigenen leidvollen Erfahrungen.

Bereits seit Kindertagen reagiere ich allergisch auf Äpfel. Sobald ich unbedacht in einen knackigen Apfel beiße, bilden sich innerhalb weniger Minuten dicke Beulen an meinen Lippen, die mich nicht nur eigenartig entstellen, sondern darüber hinaus auch tierisch jucken. Diese Beulen verschwinden zwar nach 3-4 Stunden wieder vollkommen, aber diese Symptome können einem das Apfel-Essen ziemlich verleiden. Ein Allergietest ergab dann später auch, dass ich definitiv neben Petersilie, Sellerie, Haselnüssen und rohen Möhren auch keine Äpfel vertragen kann. Gepaart ist das Ganze obendrein mit einer Birkenpollen-Allergie. Wer besonders stark auf die Allergieauslöser des Apfels reagiert, kann auch das Gefühl haben, dass der Hals zuschwillt und die Luft immer knapper wird. So schlimm ist es glücklicherweise bei mir nicht.

Nun esse ich aber auch dummerweise unglaublich gerne Äpfel und wollte mich nie so richtig damit abfinden, dass ich mir das gesunde Motto "One apple a day ..." nicht einfach folgenlos zu eigen machen durfte ... also habe ich immer wieder mal mit Äpfeln herumexperimentiert und bin dabei auf folgende Lösung gestoßen:

Geschält beinhalten Äpfel deutlich weniger Allergie-Auslöser

Es heißt zwar, dass in der Apfelschale unglaublich viele gesunde Nährstoffe stecken, aber es ist auch leider nicht von der Hand zu weisen, dass sich auch ebenso viele Schadstoffe in der Schale sammeln können. Dies mag bei Äpfeln aus dem Bio-Anbau, die in einer gesunden Natur oder im eigenen Garten heranwachsen anders sein als bei gespritzten, überdüngten und für den Handel auf perfekt getrimmten Äpfeln ... aber gänzlich frei von Schadstoffen ist auch die Schale von Bio-Äpfeln heute nur noch selten - zu groß sind die Umwelteinflüsse. Man hat außerdem festgestellt, dass auch Rückstände von Handcremes oder Sonnencremes, welche die Apfelpflücker während der Ernte auf ihren Händen aufgetragen hatten, später zu starken allergischen Reaktionen führen können.

Also probierte ich es eines Tages einfach mit geschälten, vom Kerngehäuse befreiten und geachtelten Äpfeln und siehe da: keine Pusteln, kein Juckreiz ... alles gut. Auf diese Weise vertrage ich Äpfel nun ganz hervorragend - vollkommen egal um welche Apfelsorte es sich dabei handelt.

Ohne Schale ist alles gut!

Da bei mir jedoch eindeutig eine Apfelallergie diagnostiziert wurde, vermute ich, dass es nicht nur alleine an den möglichen Schadstoffen in der Schale liegen wird, dass ich die Äpfel geschält vertrage ... sondern auch daran, dass sich halt die meisten Allergieauslöser hauptsächlich in der Schale eines Apfels sammeln. Diese wiederum sind den Allergieauslösern von Birkenpollen sehr ähnlich, was meine entsprechende Kreuzallergie erklärt.


Allergieauslöser werden durch Wärme zerstört

Die allergieauslösenden Stoffe im Apfel werden durch Wärme zerstört. Dies erklärt, warum die meisten Apfel-Allergiker auf Apfelmus keinerlei allergische Reaktionen zeigen. Selbst Magen- und Darmprobleme treten im Zusammenhang mit einer Apfel-Allergie so gut wie nie auf, da die Allergene auf dem Weg in den Magen- und Darmtrakt durch die Wärme zerstört werden. Meist beschränkt es sich daher auf den Juckreiz im Mund- und Rachenbereich.

Apfelmus ist also durchaus eine mögliche Alternative, um nicht gänzlich auf Äpfel zu verzichten. Es lässt sich auch ruckzuck selbst zubereiten. Ein Rezept hierfür findest du auf meiner Seite gesund-speisen.de ... siehe: Apfelmus mit Zimt

Aus welchem Grund verursachen Äpfel Bauchschmerzen und Durchfall?

Äpfel oder Apfelsaft können bei manchen Menschen Übelkeit, Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall verursachen. Diese Symptome haben dann allerdings nichts mit einer Apfel-Allergie zu tun, sondern deuten auf eine Fruktose-Unverträglichkeit hin. Äpfel enthalten nämlich besonders viel Fruchtzucker. Wer unter einer Fruktose-Intoleranz leidet, hat jedoch für gewöhnlich auch mit anderen Obstsorten und vor allen Dingen mit gezuckerten Lebensmitteln Probleme. Eine kurze Übersicht über fruktosearme Obst- und Gemüsesorten findest du beispielsweise bei apomio.de unter dem Titel » Wenn Fruktose den Bauch grummeln lässt

Als Dessert nach einer reichhaltigen Mahlzeit werden übrigens selbst Obstsorten mit einem hohen Fruktosegehalt deutlich besser vertragen als in Form einer Zwischenmahlzeit. Ein Apfel nach dem Essen ist folglich auch für die meisten Fruktose-Geplagten durchaus ohne Folgen möglich.

Welche Rolle spielt die Apfelsorte für Apfel-Allergiker

Apfelbaum für den Garten Sorte: Gravensteiner Herbstapfel besonders allergenarm
Apfelbaum für den Garten
Sorte: Gravensteiner Herbstapfel
besonders allergenarm


Die Apfelsorte spielt bei der Verträglichkeit durchaus eine große Rolle. Wirft man hierbei einen Blick auf diverse Statistiken gehen die Meinungen jedoch stark auseinander. Während der Bund Lemgo davon spricht, dass "alte Apfelsorten" (z.B. Alkmene, Berlepsch, Finkenwerder Herbstprinz, Goldparmäne, Gravensteiner, Roter Boskoop, etc.) generell besser verträglich sind als "neue Apfelsorten", gibt es eine Untersuchung aus Bayern, die dieser Aussage in einigen Teilen widerspricht. So schneidet beim Bund Lemgo die Sorte Braeburn als besonders allergieauslösend ab - während im Testlauf der Bayern alle Betroffenen gerade beim Verzehr der Sorte Braeburn beschwerdefrei blieben. Eine allgemein gültige Aussage zu verträglichen und unverträglichen Apfelsorten gibt es folglich nicht wirklich.

Wer generell trotz Apfel-Allergie nicht auf Äpfel verzichten möchte, dem bleibt folglich nichts Anderes übrig als selbst herauszufinden, welche Sorte er verträgt und welche nicht. Schlussendlich sind die Symptome zwar lästig, aber in den meisten Fällen nicht wirklich lebensbedrohlich, so dass es den Versuch aus meiner Sicht durchaus wert ist.

Neben der Apfelsorte spielen natürlich auch Anbau, Ernte und Lagerung eine große Rolle hinsichtlich der Allergieauslöser. Auch ein und die gleiche Apfelsorte kann je nach Anbau- und Lagerbedingungen mal stärkere und mal weniger starke Reaktionen hervorrufen. Darüber hinaus spielt auch das eigene Immunsystem eine bedeutende Rolle. Ist es eh schon leicht angeschlagen, z.B. durch herumfliegende Birkenpollen, reagiert es meist auch auf die dazu passende Apfel-Allergie deutlich stärker als während anderer Jahreszeiten.

Wenn gar nichts geht: Auf andere Früchte ausweichen

Wer nach dem Verzehr von Äpfeln nicht nur unter lästigem Juckreiz leidet, sondern unter heftiger Atemnot, der sollte am besten gänzlich auf Äpfel verzichten. Es sei jedoch dazu gesagt, dass derart heftige Reaktionen äußerst selten vorkommen.

Zum Fastenbrechen wird für gewöhnlich ganz klassisch ein Apfel gereicht. Da es jedoch so viele Apfel-Allergiker gibt, kommt verständlicherweise häufig die Frage nach Alternativen hoch. Wer dann auch Apfelmus und allergiearme Apfelsorten nicht verträgt, kann selbstverständlich jederzeit auf andere Obstsorten ausweichen. Hierfür eigenen sich leicht verdauliche Früchte wie Birnen, Mangos, Papayas, Wassermelonen, Honigmelonen, reife Bananen, Feigen, Heidelbeeren oder Pflaumen.
 



Tonias Wunschliste

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