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21.05.2013

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Verschiedene Varianten zur Darmentleerung beim Fasten


Während des Fastens geht es in erster Linie um die Ausscheidung von Giftstoffen und Schlacken - auch wenn sich einige Leute vehement dagegen sträuben und behaupten, es gebe keine Schlacken im menschlichen Körper.

Wer jedoch selbst einmal über einen etwas längeren Zeitraum gefastet hat, wird selbst erleben, was auch nach 3-4 Wochen Fastenzeit immer noch alles in die Toilette plumpst und ich persönlich finde, der Begriff "Schlacke" beschreibt recht gut, was da herausrauscht ...

In Wirklichkeit sind das natürlich Stoffwechselabfälle, die auch während des Fastens weiterhin anfallen ... siehe auch meine Infoseite

» Wieso muss ich nach 2 Wochen Fasten immer noch abführen?

Grundsätzlich ist es förderlich und wichtig für unsere Gesundheit, wenn wir regelmäßig Stuhlgang haben - das gilt gleichermaßen für die Fastenzeit als auch für den Alltag. "Regelmäßig" bedeutet hierbei, dass man am besten täglich oder spätestens jeden zweiten Tag "käckerln" kann - um es mal ganz derb auszudrücken.

Sanfte Abführ-Helferlein
» Zitronen-Drink
» Sauerkrautsaft
» Apfelessig
» Brottrunk
» Pflaumensaft
» Buttermilch
» Molke
» Heilwasser
Härtere Abführ-Helferlein
» Rizinusöl
» F. X. Passage SL Pulver
» Glaubersalz
» Bittersalz
» Vogelmieren-Wasser
» Sennes-Tee
» Faulbaum-Tee
Zur Unterstützung
» Einlauf (Irrigator/Klistier)

Denn zwischen dem ganzen "Restmüll", der unseren Darm verlässt, hängen schließlich auch jede Menge Giftstoffe, die ebenfalls schleunigst aus dem Körper verschwinden sollten. Bleiben diese nämlich zu lange im Darm und kommen mit der Darmschleimhaut in Kontakt, können diese Gifte wieder ins Blut aufgenommen werden. Am schnellsten sichtbar wird dieses Übel dann auf unserer Haut: sie quillt auf, wird fettig, glänzt, wird picklig, trocken oder matt - kurzum: unsere Haut reagiert mit Unreinheiten, weil unsere innere Körperschutzpolizei (unser Immunsystem) die Giftstoffe über einen anderen Ausgang vor die Tür setzen will. Derweil können diese Rückvergiftungen natürlich auch jede Menge Unsinn in unserem Inneren anstellen und zu diversen Krankheiten und Wehwehchen führen ...

Aber nun zu den Abführmethoden ... Da unser Darm während der Fastenzeit nicht all zu viel zu tun bekommt (schließlich essen wir ja nichts) ist meist ein wenig Nachhilfe erforderlich, um dennoch eine tägliche oder spätestens zweitägliche Darmentleerung zu ermöglichen. Eine Reihe von verschiedenen Möglichkeiten findest du in der Box "Abführ-Helferlein".

Im Idealfall kommst du mit den sanften Mittelchen aus, die im ersten Teil der Box aufgelistet sind und kannst auf die harten Methoden wie Glaubersalz und Co. gänzlich verzichten. Wenn diese Dinge bei dir aber alle - auch am dritten Tage - nicht fruchten, ist es wohl immer noch besser, einmal auf ein Abführsalz zurückzugreifen als auf einem überfüllten Darm sitzen zu bleiben.

Danach solltest du aber unbedingt wieder nur auf die sanften Methoden zurückgreifen, damit sich dein Darm gar nicht erst an diese ungesunden Gesellen gewöhnen kann!


Es ist im übrigen keineswegs erforderlich, dass du jedes Mal, wenn es heißt "Abführ-Tag" einen Wahnsinns-Durchfall erzeugen musst, der dich x-mal in letzter Sekunde zur Toilette jagt. Es ist völlig ausreichend, wenn du ganz "normal" auf die Toilette gehen kannst. Wichtig ist, DASS etwas rauskommt. Ein ständiger Durchfall während des Fastens ist möglicherweise vielleicht sogar gar nicht soooo gut, weil dann nämlich auch jede Menge Mineralien und Nährstoffe aus dem Körper ausgeschwemmt werden, die eigentlich besser drin bleiben sollten. Und natürlich kommt auch nach ein paar Tagen nicht mehr eine ganz so sensationell große Menge heraus wie in den ersten 1-2 Tagen der Fastenkur ... die Portionen werden durchaus von Tag zu Tag kleiner ... dafür aber häufig um so konzentrierter und stinkender ...

Wichtig ist, dass du an den Abführtagen darauf achtest, dass du ordentlich viel trinkst - besonders wenn deine Darmentleerung tatsächlich eher durchfallartig erfolgt ... denn dann verlierst du ja auch ziemlich viel Flüssigkeit, die dringend nachgefüllt werden muss.

UND ... Wenn der Darm ordentlich leer ist, gibt es auch phänomenalerweise keine Hungergefühle mehr :-)
 


ACHTUNG ACHTUNG
... hier spricht die Darmpolizei

Im normalen Alltag solltest du nur im absolut äußersten Notfall, wenn wirklich tagelang überhaupt gar nichts mehr geht, zu harten Abführmitteln greifen. Abführmittel machen abhängig, zwingen dich nach und nach zu immer höheren Dosen und zerstören auf diese Weise langsam, aber sicher die normale Darmfunktion!

Tipps, was du gegen eine Verstopfung im Alltag tun kannst, findest du auf der folgenden Seite: Verstopfung (Obstipation)


Verschiedene Varianten zur Darmentleerung beim Fasten
» Apfelessig ... wirkt verdauungsfördernd und appetithemmend
» Bittersalz (Magnesiumsulfat) ... salinisches, radikales Abführmittel
» Brottrunk ... gut für den Darm
» Buttermilch ... ein kleiner Eiweißschub beim Fasten
» Einlauf ... die schnellwirkende Methode gegen Verstopfung
» F. X. Passage SL Pulver ... ein auf Bittersalz basierendes Abführmittel
» Glaubersalz (Natriumsulfat) ... ein bekanntes salinisches Abführmittel
» Heilwasser ... Durstlöscher beim Fasten mit doppeltem Nutzen
» Molke ... stoppt den Hunger und kitzelt den Darm
» Pflaumensaft ... köstlich und abführend zugleich
» Sauerkrautsaft ... ein Jungbrunnen für den Darm
» Zitronen-Drink ... ein bewährtes Abführhelferchen beim Fasten




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Respektlos, aber voller Humor, behandelt Pernilla Stalfelt das Thema Darmentleerung von vielen verschiedenen Seiten: Sie betrachtet die Form (Zapfen, Wurst, Schrauben), die Farbe (z. B. nach Genuss von Rote Bete ...), die Konsistenz. Das führt sie weiter zum Durchfall und später zur Verstopfung. Sie vergleicht Pferdeäpfel, Kuhfladen und Elefantenhaufen und dass aus Elchkot Schmuck gefertigt werden kann, wird manchen erstaunen. Sie erklärt, wie Toiletten funktionieren und dass es auf dem Land früher Klohäuschen gab. Das Kind oder auch der interessierte Erwachsene erfährt, dass Kacke zu Dünger werden kann, dass in Afrika mit Kacke Häuser gebaut werden und wie wichtig Windeln für Babys sind! Pernilla Stalfelt gibt aber auch Anregungen für ein Pupstheater ...





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Wenn man zur Toilette muss, vergisst man alles - sogar, dass man verliebt ist - sagt eine alte, persische Weisheit. Müssen müssen müssen wir alle einmal. Oft mehrmals am Tag. Mal zuhause, mal unterwegs. Wobei sich Letzteres schnell mal zu einem Notdurftproblem auswachsen kann. Zum einen sind öffentliche Toiletten in freier Natur selten wie Schnee in der Wüste, zum anderen mangelt es beispielsweise in flacher Heide nicht nur an der notwendigen Deckung. Von Kleinigkeiten wie Klopapier mal ganz abgesehen. Gerade auf von Wander- oder Radrouten, beim Trekking oder anderen Aktivitäten scheint die nächste anständige Notdurfverrichtungsstelle oft so weit weg, wie die Sonne von der Erde. Je nach Geländebeschaffenheit kann es schon mal eine echte Herausforderung sein, den Blasen- und Darmtrakt zu entleeren, beispielsweise, wenn es zu einer unvermittelten Begegnung mit Krokodilen kommt oder ein Hornissenschwarm beim Anblick des Gesäßes eine unbändige Fleischeslust entwickelt. Was macht man und frau bei einer tagelangen Kanutour? Wie kann sich der Campingreisende diskret erleichtern? Und wie bitteschön, baue ich mir einen anständigen Thron in Mutter Natur? Wie kann frau im Stehen pinkeln? Der Kindermund behauptet zwar: Mädchen können ihr Pipi nicht im Stehen machen, weil sie nichts zum Festhalten haben. Hier gibt es handfeste Tipps und Tricks, wie es trotzdem klappt! Müssen müssen kann auf Reisen hier und da schon mal zu einem drängenden Problem werden ... Zeit für ein schlaues Buch ohne Berührungsängste.

 



Quellen und Weiterführende Literatur
» Wie neugeboren durch Fasten
» Wie neu geboren
» Die neue F.-X.-Mayr-Kur
» Buchinger-Heilfasten
» Heilfasten: Die Buchinger-Methode



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http://www.beauty-cottage.de/de/arrangements_fasten-pur
http://www.fastenwandern-auf-mallorca.de
http://www.fastenkur.at

Wie neugeboren<br>durch Fasten



Wie neu geboren



Die neue F.-X.-Mayr-Kur



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Heilfasten:<br>Die Buchinger-Methode


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