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Papaya


botanisch: Carica papaya
Botanische Synonyme:Papaya vulgaris, Papaya communis, Carica mammaya, Carica hermaphrodita, Papaya cucumerina
Papaya-Samen
Papaya-Samen

Der Melonenbaum Papaya stammt aus den tropischen Gebieten Amerikas. (Südmexiko und Zentralamerika) Inzwischen wird er weltweit in den Tropen angebaut.

Papaya schmeckt angenehm mild süß und ist als Frühstücksobst ebenso beliebt wie als Nachtisch nach proteinhaltigen Mahlzeiten. Die Papaya-Frucht bereitest du zum Essen vor wie andere Melonenfrüchte ebenfalls. Das heißt, du schneidest sie auf, entfernst die Kerne und entfernst die Schale. Papaya schmeckt im übrigen nicht nur pur oder in Obstsalaten gegessen, sondern gbit auch pikanten Gerichten eine interessante Geschmacksnote.

Die Bewohner der Tropen fanden schon vor vielen hunderten von Jahren heraus, dass sie schwer verdauliche Fisch- oder Fleischgerichte prima essen konnten, ohne dabei Magenschmerzen zu bekommen, wenn sie ihre Mahlzeit mit einem Nachtisch aus Papaya beendeten.

Moderne Forschungen haben ergeben, dass Papaya ein starkes Enzym enthält, mit dessen Hilfe proteinhaltige Nahrung tatsächlich besser verdaut werden kann. Dieses Enzym heißt Papain. Es ähnelt dem natürlichen Verdauungsenzym (Pepsin) des Magens. Das aus den unreifen Papaya-Früchten gewonnene Papain ist so wirksam, dass bereits fünf Körner des weißen, kristallinen Pulvers ausreichen, um einen halben Liter Milch innerhalb einer halben Stunde zu verdauen.

Proteinhaltige Nahrung (Fleisch, Fisch, Käse, Eier, Geflügel, Bierhefe, Sojabohnen, Weizenkeime oder einige Nuss-Sorten, etc. ...) verursacht, wenn sie zu lange im Darmtrakt verbleibt, toxische Zustände. Das heißt innerhalb weniger Stunden verursachen diese Proteine die Entstehung von Schwefelwasserstoff ... ein höflicher Ausdruck für Blähungen, Darmgase, Mundgeruch und einen schlechten Geschmack im Mund. Eine zügige Verdauung verhindert jedoch diese toxischen Zustände.

Papaya-Früchte sind also nicht nur ein leckerer Nachttisch, sondern ein sehr gesunder obendrein.

Andere volkstümliche Namen für Papaya
Baummelone · Engelsfrucht · Kressenfeige · Melonenbaum

Pawpaw, Papaya [englisch]
Papaye [französisch]
Lechosa [spanisch]




Linktipp:
» Papaya
aus kulinarischer Sicht

Die Papaya ist jedoch noch in vielen anderen Bereichen sehr stark. So enthält sie zum Beispiel mehr Vitamin C als Kiwis, mehr Provitamin A als Karotten, jede Menge Magnesium und andere wertvolle Mineralien und Spurenelemente. Papaya schützt somit das Immunsystem, macht müde Menschen munter und ist eine ideale Nahrungsergänzung für Schwangere.

Für therapeutische Zwecke sowie für den kulinarischen Genuss verwendet man nicht nur die Papaya-Früchte selbst, sondern auch den Milchsaft des Baumstammes sowie die Blätter, Blüten und Samen der Pflanze.

Milchsaft aus dem Melonenbaum-Stamm hilft äußerlich aufgetragen gegen Geschwüre, Furunkel, Warzen oder Hautgeschwülste. Generell eignet sich dieser Saft perfekt für eine beschleunigte Wundheilung.

Der Milchsaft aus dem Melonenbaum-Stamm und aus dem Papaya-Samen dient außerdem vorzüglich als Entwurmungsmittel.

Darüber hinaus enthält die Papaya große Mengen eines Karotinoides mit dem Namen Lycopin, das vor freien Radikalen schützt und somit Krebs und Herzerkrankungen vorbeugt.

Die Indios in Südamerika nannten den Melonenbaum im übrigen nicht ohne Grund "Baum der Gesundheit" und die Papaya-Frucht "Frucht für ein langes Leben".

In den tropischen Gebieten Amerikas verwendet man die Blätter des Melonenbaumes auch in der Küche als Zartmacher für Fleisch.

Papaya besitzt folgende therapeutische Eigenschaften
» entschlackend
» immunstimmulierend
» mikrobenabtötend (antimikrobiell)
» oxidationshemmend, krebsvorbeugend (antioxidativ)
» verdauungsfördernd
» wurmabtötend (anthelmintisch)
Papaya hilft bei folgenden Krankheiten & Beschwerden
» Blähungen
» Furunkel
» Geschwüre
» Immunschwäche, Schwache Abwehrkräfte, Abwehrschwäche
» Magen- und Darmbeschwerden
» Magenschleimhautentzündung
» Sodbrennen
» Verstopfung
» Warzen
» Wunden - offene Wunden

Papaya enthält folgende Inhaltsstoffe
» Alkaloide:Carpain
» Amine:Serotonin
» Carotinoide:Lycopin
» Enzyme:Chymopapain, Lipase, Lysozym, Papain
» Mineralstoffe:Kalium, Kalzium - Calcium, Magnesium, Natrium, Phosphor
» Saponine
» Spurenelemente:Eisen, Zink
» Vitamine:Beta-Karotin, Folsäure, Vitamin A - Retinol, Vitamin B1 - Thiamin, Vitamin B2 - Riboflavin, Vitamin B3 - Niacin, Vitamin B6 - Pyridoxin, Vitamin C (Ascorbinsäure), Vitamin E - Tocopherol

Papaya-Tipps für den Gärtner

Der Melonenbaum Papaya ist ein schnell wachsender Laubbaum, der bis zu 8 Meter hoch werden kann. Seine Blüten leuchten gelb. Die gelb-orangen Früchte, die direkt am Stamm wachsen, haben die Form einer länglichen Melone. Die Melonen können sehr groß werden und ein Gewicht von bis zu 7 kg erreichen.

Aussaat-Tipps
» Samen in lauwarmen Wasser 40 Stunden quellen lassen
» anschließend in Torf oder Saaterde aussäen
» die Keimtemperatur liegt bei 20-25 Grad
» die Keimdauer beträgt ca. 2-4 Wochen

Der exotische Melonenbaum verträgt keinen Frost. Du kannst ihn jedoch als Kübelpflanze im Wintergarten oder im geheizten Treibhaus überwintern. Im Kübel wird der ansonsten pflegeleichte Papaya-Baum für gewöhnlich nur ungefähr 2 Meter hoch.

Der Melonenbaum bevorzugt einen gut durchlässigen, leicht sauren Boden. Größere Pflanzen mögen es zur besseren Standfestigkeit auch gerne etwas lehmig. Es gibt weibliche und männliche Pflanzen. Blüte und Fruchtbildung setzen ungefähr im 3. Lebenjahr ein. Einige Sorten der Papaya sind auch selbstfruchtend. Du solltest beim Kauf darauf achten, ob du nur eine Pflanze benötigst oder eine männliche und eine weibliche ...

Die zu Hause geernteten, ungefähr 20 cm langen Südfrüchte schmecken übrigens meist süßer als die Papayas, die du im Laden kaufen kannst! Das Aroma erinnert etwas an Melone.



Tonias Wunschliste
Tonias Wunschliste


Quellen und Weiterführende Literatur
» Das grosse Lexikon der Heilpflanzen
» Die Magie der Heilkräuter
» Wie neu geboren
» Medizin der Mutter Erde
» Exotische Früchte
» Ulmers großes Obst & Gemüse Buch
» Das große Früchte- und Gemüselexikon
» Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen



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