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Forenthema: Langzeitprojekt Intervallfasten

» Forum: Fastentagebücher und Fastengruppen

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am 12.10.2013 um 22:33 Uhr
... hat FrolleinTamTam geschrieben:
FrolleinTamTam
FrolleinTamTam
... ist OFFLINE

Beiträge: 53

Hallo zusammen!

Ich bin wieder da!
Eine Woche Fasten habe ich gut überstanden. Heute habe ich wieder gegessen. Die Entscheidung, was ich als Erstes esse, hat mir der Verkäufer vom Marktstand abgenommen, als er mir eine Birne geschenkt hat: saftig, süß und (fast schon zu) geschmacksintensiv.
Später gab's noch 2 Äpfelchen, getrocknete Feigen und Wurzelgemüse aus dem Ofen.

Obwohl ich nicht frühstücke, habe ich momentan einen unglaublichen Appetit auf warmen Frühstücksbrei. Eigentlich mag ich sowas gar nicht so gerne. Vielleicht macht es das Wetter? Im Ayurveda wird ein warmer Brei als Frühstück vor allem in der kalten Jahreszeit empfohlen.
Nun ja, dann gibt es bei mir den Brei eben erst mittags. So kann ich besser mein Intervall einhalten.

Schön, wieder bei Euch zu sein.
Habt einen wunderbaren Sonntag!

Plitsch platsch,
Frollein TamTam


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am 16.10.2013 um 15:08 Uhr
... hat flower4O geschrieben:
flower4O
flower4O
... ist OFFLINE

Beiträge: 102

Hallo ihr Lieben,
wünsch Euch einen liebevollen Tag.

@Eka: Würd auch mal gerne kneippen. Wünsch Dir einen liebevollen Kneipp-Aufenthalt.

@FrolleinTamTam: Find Deinen Nick so süß. Glückwunsch zu Deiner Fastenwoche.

Mir geht es soweit gut. Nur die "süssen Gelüste", die sind nun wieder da.
Versuch ich sie nicht-wahr-zuhaben, wird es eh noch schlimmer . Alles ablenken nütscht da wenig. Schon Endlosversuche gestartet.
So gönn ich mir zweimal am Tag eine kleine und eine große Tasse Cappuccino Choco. So kann ich das besser überbrücken. Hab das gestern erstmalig ausprobiert und es klappt prima. Beim Einkaufen überseh ich all die "Weihnachtssachen" und hoffe von ganzem Herzen, daß ich das bis Ende der Weihezeit überstehe. Einen prall gefüllte süßen Weihnachtsteller möcht ich auch dieses Jahr nicht. Ein Weihnachtsobstteller ist besser. Mein Mann macht jedes Jahr zu dieser Zeit seinen geliebten süßen Weihnachtsteller fertig, der dann für uns alle ist. Er meint das so lieb. Und keine Frage, wer diesen dann so langsam aber sicher mit steigendem Süsshunger ißt - ich.
Ich weiß die Zusammenhänge und all das, was es auslöst - und ich weiß auch, daß langsam steigender Süßigkeitengenuss nur zu weiteren Steigerungen führt - ist wie eine steigende Süßigkeitenleiter ohne Ende...
Beim Einkaufen müßt ich mir echte seitliche Scheuklappen anlegen, vor allem im Kassenbereich und ich finds gemein, daß dort so viele kleine Versuchungen lauern und irgendwann da ist es dann wieder soweit und ich gönn mir eines davon und hinterher ärgere ich mich.

Zwei Mahlzeiten am Tag die reichen für mich. Essen scheint wohl eher eine Kopfsache zu sein - irgendwie und irgendwo was essen, Hauptsache der Bauch ist voll und wieder wird was reingeschoben in den lieben Bauch... der natürlich wächst und sich verlagert Richtung Hüfte und Oberschenkel.
Und was zu Knabbern und zu Kauen brauch ich zwischendurch.
gleich gibt es leckeren Obstteller und Leinensamen.

Mein Schicksalstraum ist ein Leben mit erheblich weniger Süßem und gesunder bewußter Ernährung. Wird schon werden - Tag für Tag in kleinen wenigen Schrittchen.

alles Liebe
flower4O

“Wer heute einen Gedanken sät,
erntet morgen die Tat,
übermorgen die Gewohnheit,
danach den Charakter und endlich sein Schicksal.”
Gottfried Keller


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am 17.10.2013 um 21:21 Uhr
... hat FrolleinTamTam geschrieben:
FrolleinTamTam
FrolleinTamTam
... ist OFFLINE

Beiträge: 53

Bonsoir!

Ruhig ist es hier geworden...

Ich bin seit meiner Fastenwoche nicht wirklich konsequent mit meinem Essensintervall. Zwar nehme ich meine erste Mahlzeit erst zur Mittagszeit zu mir, aber es kommt oft vor, dass ich abends noch eine Handvoll Nüsse o.ä. futtere.
Seitdem ich kein Gluten und Milchprodukte mehr esse, läuft mein Stoffwechsel auf Hochtouren, so dass ich viel mehr futtern kann als früher und trotzdem an Gewicht verliere - auch noch nach dem Fasten.
Zwei Kleidergrößen in drei Monaten ohne Diät sind schon ordentlich. Mir passt nichts mehr außer ein paar im Schrank vergessene Klamotten, die bereits ein Jahrzehnt dort herumliegen. Mein Modegeschmack ist inzwischen doch ein anderer
Notgedrungen trage ich nur noch meine Kleider, da die mir nicht herunterrutschen können. Gürtel sind mein wichtigstes Accessoire, um das herumschlabbernde Kuddelmuddel in irgendeine Form zu bringen.

Toll ist, wie fit ich geworden bin, ohne zu trainieren. Nach drei Wochen Yogapause fielen mir sämtliche Übungen so leicht wie nie zuvor. Und auf dem Fahrrad bin ich richtig fix unterwegs.
Ich hoffe, es geht so weiter. Dann kann ich auch mit gutem Gewissen weiter meine Nüsse zu später Stunde knabbern.

Habt schöne Oktobertage!

Euer Frollein


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am 18.10.2013 um 10:01 Uhr
... hat Simona geschrieben:
Simona
Simona
... ist OFFLINE

Beiträge: 294

Hallo Ihr Lieben,

nach längerer (Fasten-) Pause mit anschließendem längerem basischem Aufbau bin ich auch wieder hier .

Gestern habe ich erfolgreich meinen ersten Nulltag nach dem Heilfasten überstanden. Der schöne Lohn ist, dass das Kilo, das ich nach dem Heilfasten zugelegt habe, gleich wieder verschwunden ist. So macht das natürlich göleich wieder Spass.

Geplant ist nun bis auf weiteres, dass ich Montags und Donnerstags nulle und mich dazwischen vollwertig in Richtung vegetarisch bis vegan ernähre, soweit dies möglich ist. Ein Dogma will ich nicht daraus machen, habe aber in der zurückliegenden Aufbauzeit viel mit pflanzlichen, selbstgemachten Milchalternativen herumprobiert und bin recht angetan davon. Werde jetzt auf jeden Fall weitere Versuche in Richtung selbergemachte Pflanzensahne etc unternehmen, denn das Ganze ist ausgesprochen schmackhaft und bekömmlich.

Wenn es dann noch hilft, viel Tierleid zu verhindern und der Umwelt auf diese Art nutzt (Stichwort ökologischer Fußabdruck), dann finde ich das eine feine Sache. Mir ist dazu nur mal so am Rande eingefallen, dass wir in Deutschland ca 80 Mio Einwohner haben. Davon verzehren sicherlich 40 Mio irgendwelche Kuhmilchprodukte.

Wenn jetzt jeder dieser 40 Miio auch nur einen einzigen Liter im Jahr durch eine pflanzliche Alternative ersetzen würde, wären das sage und schreibe 40 Mio eingesparte Liter. Wie viele Kühe weniger dafür dann in quälerischer Massentierhaltung leiden würden und Methan an die Umwelt abgeben würden, ist berechenbar bei einer Milchleistung von ca 20 - 30 l/Tag.

Ups, jetzt bin ich aber weit abgedriftet vom Intervallen, wobei... mit bewusstem Ernähren hat beides ja irgendwie zu tun.

Euch allen ein schönes, sonniges Wochenende,

liebe Grüße

Simona

--
Es ist besser, zu genießen und zu bereuen, als zu bereuen, dass man nicht genossen hat.

Giovanni Boccaccio


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am 18.10.2013 um 10:54 Uhr
... hat geschrieben:
User existiert nicht mehr bei heilfastenkur.de
John/Jane Doe
User existiert
nicht mehr bei
heilfastenkur.de

Hallole Zämma

Auch ich lebe noch,

bin immer noch im
" ich komme nicht ins Intervallen " Modus

Bin mit meiner Nachfastenernährung sehr zufrieden.
Es geht mir super, meine Gelenke sind auch fast gut geworden-
" hüpfle " immer noch die Treppe runter
verschiebe meine Nulltage von einem Tag auf den Anderen .
Erkältung . Einladung , ...... lauter alte Ausreden.

Will und kann mich nicht auf meinem erfolgreichen Herbstfasten ausruhen !
Ich möchte noch so viel erreichen .
Am 15. Okt. war es ein Jahr her, daß ich meine Ernährung komplett
umgestellt habe .
Stärkefrei
Langzeitfasten
intervallen
langsam aber sicher , hat sich mein Gesundheitszustand gebessert,
ist fast schon gut ! ( es begeistert mich noch täglich )
2 Jahre hatte ich geplant - realistisch gesehen.
und nun zur Halbzeit , sehe ich - DAS KLAPPT
Mein tägliches Leben , ist nun ohne Einschränkungen.
Kraftsport ohne Einschränkung.
Ausdauer und schnelles Gehen (Knieprobelme ) bis zu 1 1/2 Std.
wobei mir dann alles wieder weh tut . ( Funktionscreme, Wärme, in der Not ein Ibu )
Aber die Zeit verlängert sich von Monat zu Monat
Last not least - die Figur - keine Frau wird das nicht genießen ,
wenn alles immer weniger wird.
Ich habe schon immer nur Grammweise abgenommen , da nützt auch Langzeitfasten, Intervallen , Kein Zucker, stärkefrei nix.
Jedoch , auf lange Zeit addieren sich die " Grämmle " und in zwei Jahren
werde ich wieder schlank sein, d.h. mit auch so wenig Bauchfett wie möglich,
da Fett und Entzündungen in starkem Zusammenhang stehen. ( sollen )
Inzwischen bleibe ich stur bei meinem Programm , wiege mich nicht und habe so keine Aufs und Abs , die mich deprimieren könnten, die aber normal sind , wie jeder weiss und trotzdem unglücklich darüber ist.
Da ich gesund werden möchte , bzw. keine Schmerzen mehr haben, bin ich so stur wie nie zuvor ! Ich habe im zurückliegenden Jahr kein einziges mal gesündigt - kein Krümel Verbotenes kam in die Futterklappe .
Dass alles immer besser wurde hat natürlich meine Motivation sehr gestärkt.
Und lesen und schreiben im Heilfastenforum war auch eine große Hilfe.
Montag und Donnerstag sind " meine Intervaller " - ich werde berichten,
ob die Sturheit siegt , oder das Fleisch - nächste Woche .
Wünsche allen ein schönes , sonniges Wochenende ( wie heute )

L.G Wissensschaf




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am 18.10.2013 um 19:07 Uhr
... hat FrolleinTamTam geschrieben:
FrolleinTamTam
FrolleinTamTam
... ist OFFLINE

Beiträge: 53

Hallo Ihr Lieben,

was ich hier von Euch lese, klingt sehr vielversprechend.
Wahnsinn, was Wissensschaf in einem Jahr geschafft hat.

Was den Konsum von tierischen Produkten betrifft, bin ich Simonas Meinung ohne dogmatisch zu sein. Was man isst, ist eine Entscheidung, die man für sich selbst trifft. Ich esse fast keine tierischen Produkte. Lediglich den selbstgeimkerten Honig von einem Freund (der sehr umsichtig mit seinen Bienen umgeht) und zum Backen benutze ich hin und wieder Demeter-Eier.
Kürzlich habe ich eine günstige Reismilch entdeckt, die mir schmeckt und gute Zutaten enthält (von Alnatura, wen's interessiert). Sojaprodukte esse ich nur in Maßen. Wegen der Phytoöstrogene können sie eine ungünstige Wirkung auf die Schilddrüse habe. Da ich eine Unterfunktion habe, bin ich lieber vorsichtig.

Mir geht es seit dem Fastenbrechen richtig gut, und meine Laune wird Tag für Tag besser. Ich habe keine Waage, doch seit dem Fastenende vor einer Woche habe ich noch vier cm Umfang an der Taille verloren. Zur Belohnung gab es heute ne Super Slim Fit-Hose und einen kurzen Rock aus dem Sale.

Ich traue mich kaum zu schreiben, was ich heute alles gefuttert habe. Ich kann selbst kaum glauben, was ich ohne Völlegefühl verdrückt habe:
zu Mittag gab es frittierte Kochbananen mit Chilisoße, dann einen Soja-Chai, wenige Std. später eine Portion "ayurvedische" Pommes mit veganer Mayo und etwas später eine Tüte Kartoffelchips mit Guacamole (also Fett, Fett, Fett und viel Salz!). Zum Ausgleich und für's Gewissen habe ich mir zuhause eine halbe Riesenpapaya (die Enzyme helfen bei der Verdauung *hüstel*) und einen Wildkräutersalat mit frischer roter Bete und Sonnenblumenkernen zu Gemüte geführt.
Ich lebe noch, kann mich bewegen und habe keine Bauchschmerzen!!!
Mein Gott, ich mutiere wieder zu dem verfressenen Mädel, das ich in der Pubertät mal war (damals aber mit Spargeljanesfigur).
Für morgen gelobe ich Mäßigung

Schönes Wochenende!

Euer FrolleinTamTam


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am 19.10.2013 um 11:16 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist OFFLINE

Beiträge: 1550

moin moin zusammen,
puuhh, ich finde euch alle sooo konsequent und freue mich für euch mit, wie ihr dafür belohnt werdet. Wissensschaf..... ein wahnsinns Erfolg innerhalb eines Jahres und Frollein Tam Tam Glückwunsch zu den kleineren Kleidergrößen, dann wird Dir bestimmt das nächste Shoppen Spaß machen. Ich bin mit mir etwas unzufrieden, weil ich den Dreh zur persönlichen Wohlfühlernährung nicht finde. Gewichtsmäßig ist alles ok (aber das ist ja nur Nebensache), ich nehme ganz langsam etwas zu, aber habe ja noch "Luft". Es ist einfach so, dass mein Körper mit mir "meckert". Ich versuche "normal" zu essen, d.h. das, worauf ich einfach Appetit habe, und ich habe ja nicht doll gesündigt - ich esse fettarm, kein Fleisch, keine Wurst, ab und zu Fisch, kaum Süßigkeiten, keine Knabbereien, ich esse Obst und heimisches frisches Gemüse, Vollkornprodukte, ab zu Tofu.
Heute hab ich einen Beitrag über veganes Bewußtsein gesehen und dazu gehört ja viel mehr als sich nur vegan zu ernähren. Dieses Bewußtsein beinhaltet ja, im Einklang mit der Natur? - umweltschutzmäßig - und gegen jegliche Ausbeutung der Tiere zu sein davon handelte der Bericht).
Es gab eine Zeit, da war ich auch extrem bewußt, habe mir alle Cremes, Zahnpasta, Reinigungsprodukte etc. selber gemacht (es gab damals die Serie wo die Spinradprodukte erklärt worden sind) also voll gegen Tierversuche und bin immer mit Liste rumgelaufen, welche Unternehmen Tierversuche unterstützen aber auch mit Liste, wo alle Zusatzstoffe aufgeführt waren. Ich brauchte für das Einkaufen immer sehr lange, was meine kids manchmal sehr anstrengend und ätzend fanden Aber ich fühlte mich gerade für meine 3 kleinen Kinder sehr verpflichtet, ihnen ein bewußtes Miteinander vorzuleben, und sie so gesund wie möglich zu ernähren - hat nicht ganz geklappt, Papa liebte Fleischgerichte und einer unserer Söhne war eine fleischfressende Pflanze, wir hatten ständig Diskussionen und ich hab Kompromisse geschlossen.

Wer von euch lebt absolut vegan, d.h. für mich auch absolut bewußt und im Einklang mit der Natur. Ich bin mir für mich selber bewußt, dass wenn ich Milchprodukte kaufe, die nicht aus alternativer Tierhaltung erzeugt worden sind, unterstütze ich weiterhin die Massentierhaltung, obwohl ich sehr dagegen bin. Es ist halbherzig (für mich) wenn ich keine KZ-Hühner esse oder nur Eier von glücklichen Hühnern esse, aber Käse und Milchprodukte vom Discounter kaufe. Soll ich dann lieber alternative Milchprodukte kaufen (aus Soja) oder nur Bio von geschützen Namen wie Bioland oder Demeter? - Es ist ja nicht alles Bio wo Bio drauf steht.
Wie macht ihr das? Und wie habt ihr die Möglichkeit dazu? Ich wohne in der Stadt, aber relativ "ländlich" 20 Min. Fahrradweg und ich kann mir viele Dinge vom Hofladen kaufen und auf Milchprodukte könnte ich auch verzichten, weil ich ja sowieso noch teste, warum mein Körper meckert (immer noch die gleichen Probs - mein Arzt sagt alle Werte sind gut). Ich persönlich bin unterdessen nicht mehr so "militant" wie früher, ich denke, die Tiere sind für uns Menschen da, wir dürfen Fleisch essen und auch Tierprodukte tragen, aber wir haben die Verantwortung dafür, dass diese Tiere vorher ein artgerechtes Leben geführt haben und schmerz- und angstfrei ihr Leben für uns lassen. Und das Tier soll ganz "verwertet" werden. Wenn es schon für uns sterben muß, dann in Würde. Ich überlasse es jedem selber, ob er Fleisch essen muß, ob er Leder trägt, bei Pelzen knurre ich innerlich, habe immer noch ein gespaltenes Verhältnis Jägern gegenüber, weil es halt viele Sonntagsjäger gibt und weil viele einfach Spaß am Töten haben - aber ich bin toleranter geworden, früher gab es sehr viel Streit mit mir und ich war sehr rechthaberisch und zum Teil auch sehr ungerecht... Heute hab ich für mich erkannt, ich muß mir in die Augen schauen können und vor meiner eigenen Haustüre kehren.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende - auch hier ist Sonnenschein, so macht mir gleich das Radfahren Spaß.
Aqui


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am 19.10.2013 um 11:20 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist OFFLINE

Beiträge: 1550

Simona,
hatte Deinen Beitrag ganz überlesen Du hast mir ja schon Antworten gegeben
LG Aqui


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am 19.10.2013 um 23:44 Uhr
... hat FrolleinTamTam geschrieben:
FrolleinTamTam
FrolleinTamTam
... ist OFFLINE

Beiträge: 53

Hallo Aqui,

ich möchte Dir gerne zu Frage der Ernährung Rede und Antwort stehen.

Mit 15 habe ich angefangen, mich vegetarisch zu ernähren, mit 18 war ich sogar Veganerin, was ich damals aber nicht lange durchgehalten habe.
Ich habe schon immer sowohl aus ethischen als auch aus gesundheitlichen Überlegungen auf Fleisch verzichtet.
Einmal war ich auf einen Biobauernhof, und ein Bauer meinte, dass es ein Widerspruch wäre, auf Fleisch zu verzichten, aber Milchprodukte zu konsumieren. Auch für letztere müssen Tiere getötet werden, nämlich die Kälber, damit sie den Menschen die Milch der Mutterkühe nicht wegtrinken. Als Stadtkind war ich mir dessen nicht bewusst, und es hat mich nachdenklich gestimmt. Der Verzicht fiel mir aber lange Zeit schwer.

Inzwischen bin ich seit 18 Jahren Vegetarierin mit Tendenz zur veganen Ernährung. Milchprodukte konsumiere ich bis auf Ghee (indischer Butterschmalz aus Demeterbutter gekocht) keine.
Wie schon im vorangegangen Post geschrieben esse ich sehr selten Eier (meistens aus dem Biosupermarkt). Wenn ich schon tierische Produkte kaufe, dann mindestens in Demeterqualität. Das Demetersiegel ist das einzige, dem ich einigermaßen vertraue. Wenn ich vor Ort sehen kann, dass die Hühner sehr gut gehalten werden, müssen meine Eier selbstevrständlich kein Siegel tragen. Aber wann kommt man als Städterin schonmal aufs Land zum Bauern?
Würde ich Fleisch essen, dann würde ich dieses nur direkt vom Bauern kaufen, wo ich mich von den Lebensbedingungen der Tiere persönlich überzeugen kann. Biosiegel reichten mir als Garantie da nicht aus.

Fakt ist, dass meine Ernährung kaum noch etwas mit der eines Durchschnittsdeutschen zu tun hat. Durch meine Glutenunverträglichkeit esse ich keine Produkte mit Weizen, Dinkel, Gerste oder Roggen.
Fast alle Mahlzeiten muss ich mir selbst zubereiten, weil ich unterwegs nur in Ausnahmefällen etwas zu essen bekomme.
Zwangsläufig kaufe ich viel im Bioladen oder in asiatischen bzw. orientalischen Läden, weil ich nur dort eine große Vielfalt an Nahrungsmitteln vorfinde. Wo sonst gibt es eine Vielzahl von Nüssen, Samen, Hülsenfrüchten und alternativen Getreideprodukten zu kaufen?

Je weniger ich vom Tier konsumiere, desto wohler fühle ich mich. Mein Körper braucht keine tierischen Produkte, um leistungsfähig zu sein.
Ich denke, der Konsum tierischer Produkte ist vor allem eine Genusssache ist und bei dem riesigen Nahrungsangebot in Europa verzichtbar wäre.
Da ich Yoga praktiziere, ist es auch unter geistig-ethischen Aspekten wichtig, kein Leid bei anderen Lebewesen zu verursachen und Vegetarismus eine Selbstverständlichkeit.


Heute gab es bei mir Kartoffelrösti mit Ofengemüse, Humus und einen kleinen Tomatensalat zu Mittag. Auf Arbeit dann Chiapudding (Chiasamen in Reis-Kokosmilch) mit Himbeeren und für die Gelüste am Abend Maistortillas mit selbstgemachter Guacamole und etwas Papaya.
Morgen soll es dann Sommerollen mit gebratenen Tofu, Austernpilzen, Sprossen und Spitzkohl mit Erdnussdip geben, je nach Hunger vielleicht noch ein Möhren-Linsensüppchen zum Abendbrot.
Ich finde nicht, dass das klingt, als müsste ich darben!

Man muss experimentierfreudig sein und vieles ausprobieren, um die vegane Vielfalt genießen zu können. Erfahrungsgemäß schmeckt es dann auch den meisten "Allesfressern".

So, meine Augen fallen mir gleich zu...
Einen schönen Sonntag wünscht

das Frollein


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am 20.10.2013 um 09:54 Uhr
... hat katyes geschrieben:
katyes
katyes
... ist OFFLINE

Beiträge: 728

Ihr Lieben!
Bei mir geht es nicht wirklich voran. Gerade in der kalten Jahreszeit bin ich hauptsächlich damit beschäftigt, meine Erkältungssymptome zu bekämpfen. Nicht, dass ich völlig und dauernd krank wäre, aber die Nase läuft, ich bin viel verschleimter und es macht sich leicht Husten breit, der durch die trockene Heizungsluft kommt.

Während der letzten paar Jahre habe ich so einiges ausprobiert, was mir wohl hilft. Mein Asthma ist ziemlich gut weg gegangen, seit ich vor knapp zwei Jahren langzeitgefastet habe und ich versuche, mich mehr vegan zu ernähren. Das klappt noch nicht immer, aber zunehmend schon.

Durch meinen Beruf als Erzieherin in einer Kita bin ich ständig allerlei Keimen und Viren ausgesetzt - das hält mein Abwehrsystem in trab. Außerdem gehe ich regelmäßig in die Sauna und auch zum Fitness. Sport ist leider nicht so regelmäßig in meinen Alltag eingezogen, wie ich es gern hätte. Daran arbeite ich noch.

Ich bin ein Genussmensch und futtere zu gern über meine Bedürfnisse. Da tut mir insofern nicht gut, dass ich es nicht schaffe, abzunehmen. Ich möchte gern meinen Stoffwechsel ankurbeln und so meinen Grundumsatz erhöhen. Das habe ich bisher nicht geschafft.

Ich finde deine Ernährung bewundernswert, Frollein TamTam! Und ich freue mich, dass ich zunehmend auch dahin komme. Meine Einstellung zu Fleisch und Milchprodukten hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Ich bin seit fast 10 Jahren Vegetarier und wie gesagt, zunehmend lebe ich vegan. Das bekommt mir gut und ich habe ein besseres Gewissen, wenn ich beim Einkauf in die Wagen der anderen Menschen schaue, die ohne Sinn und Verstand konsummieren. Ressourcen auf unserer Erde zu schonen, finde ich wichtig.

Euch einen tollen Sonntag!


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Tonia Tünnissen-Hendricks
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