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» Forum: Fastentagebücher und Fastengruppen

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am 15.03.2022 um 07:57 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 2013

Guten Morgen, Lu!

Tag 2 - nenne ich jetzt einfach mal so, auch wenn ich gestern ein wenig geschummelt habe! Aber auch diese Milde und die Abwesenheit jeglicher Selbstverurteilung passt gerade sehr zu mir. Du kennst mich ja auch anders...

Es ist trocken, nicht so kühl wie letzte Woche am Morgen - bewölkt, aber relativ hell. Passt zu meiner Stimmung: ruhig und gelassen, aber energievoll. Ich habe gut und relativ viel geschlafen, konnte danach noch ein paar Stunden im Bett liegend meine Gräten sortieren und dehnen und meine Achtsamkeitsübungen in aller Ruhe ausführen. Das hatte ich lange verloren - mir nicht erlaubt, es auf die Fasten-Wunschliste zu schreiben. Aber da sind wohl Kräfte am Werk, die mich jetzt tragen und unterstützen.

Unsere Flucht in den Süden wurde gestern storniert - ich hätte nicht bezahlt?! Ups, muss ich schauen und mit denen reden. Ausschließen kann ich es nicht, die Restzahlung wäre diese Woche fällig gewesen, kann mich nicht erinnern... Ich bin gerade an einem 3. Burn out vorbei geschrappt. Mal sehen, ob mit denen zu reden ist. Ansonsten soll es so sein. Mein Mann sagte gestern, da seien es gerade minus 10 Grad... von wegen Süden... Aber schade um´s Geld.

Ich bin gerade voll im Vertrauen, dass da jemand für mich sorgt und lenkt - und ich es annehmen darf, getreu meinem Zitat unten.

Auf in den zweiten Fastentag! Und dir wünsche ich einen sanften Einstieg!


--
Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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am 15.03.2022 um 09:07 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1284

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von LuChia am 15.03.2022 um 10:00 Uhr ]

Guten Morgen liebe Christiane,

schön, dass dein Hals nicht mehr weh tut! Auch, dass du für deine Verhältnisse gut und lange geschlafen hast und vor allem, dass du gut zu dir bist!
Etwas Buttermilch gehört doch dazu- du hast eine lange Fastenzeit geplant.

Geschlafen hab ich leider nicht so gut- mich treibt die Arbeit um und auch alles andere geht mir ziemlich nahe. Die miesen Nächte fallen allerdings auch wieder in die Zeit nach dem Zuckerkonsum- vielleicht hat mein Körper auch damit noch zu tun. (Allerdings sind meine miesen Nächte im Vergleich zu deinen kurzen immernoch lang und erholsam.)
Bin heute Morgen länger im Bett geblieben, als mir guttut- wenn die Gedanken doof sind und ich nicht mehr müde bin, sollte ich aufstehen. Seit ner Weile hab ich latent depressive Gedanken und Gefühle, aber ja auch kein Wunder in der aktuellen Situation.

Eure Reise- ganz sicher wird da gerade für euch gesorgt! Und ja- verstehen wirst du es vielleicht erst rückblickend. Vielleicht geht alles ganz einfach und deine Nachzahlung wird akzeptiert- vielleicht sollt ihr aber auch in der Heimat bleiben.

Minusgrade? Da würde es mich gerade auch nicht hin ziehen : 0 )
Kann aber die kühlen, sonnigen Tagesanfänge schon genießen- noch mehr allerdings die frühlingshaften Temperaturen um die Mittagszeit.
Und so werde ich versuchen, die Schwere durch Fasten und Bewegung in Leichtigkeit zu wandeln. Vielleicht verschwinden dann auch die gedrückte Stimmung und die trüben Gedanken.
Erstmal werde ich meine Abhyanga genießen- die hebt mein Energielevel immer an.

Und ich hab mir vorgenommen, auf meine Antreiber aufzupassen. Ich erledige alles in meinem eigenen Tempo, bzw. lasse mich führen- ganz entspannt sein will ich wieder.

Einen entschleunigten 2. Tag wünsche ich dir!


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am 15.03.2022 um 09:59 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1284

Weißte, was mir gerade auffällt?

Es ist mein inneres Kind, das weint. Richtig doll, pausenlos. Es hat diffuse Ängste, ist verzweifelt.
Das weckt mich nachts und lässt mich herumwälzen und macht mir schon morgens diese gedrückte Stimmung.

Ich glaube, meine Idee, die Antreiber zurückzurufen, ist richtig. Ich werde jetzt erstmal gut für dieses ängstliche kleine Wesen sorgen, zusehen, dass ich es beruhige und seine Augen wieder auf die schönen Dinge des Lebens richte.

Zuviel zu arbeiten tut mir definitiv nicht gut. Und der Anspruch der KollegInnen, ich hätte mich auch an freien Tagen stets abrufbereit zu halten, musste abgeschmettert werden. Ich bin für Personalmangel aus Krankheitsgründen nicht verantwortlich- dafür werden andere bezahlt.


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am 15.03.2022 um 20:13 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 2013

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Regenwurm am 16.03.2022 um 10:11 Uhr ]

Hallo meine liebe Lu,

es tut gut, so begleitet zu sein...

Mein gestriger Beitrag ist formell so fürchterlich, dass ich hier jetzt einschreite und die Zitate von deinem Beitrag einfach nur in " setze.

"Geschlafen hab ich leider nicht so gut- mich treibt die Arbeit um und auch alles andere geht mir ziemlich nahe. Die miesen Nächte fallen allerdings auch wieder in die Zeit nach dem Zuckerkonsum- vielleicht hat mein Körper auch damit noch zu tun."

Mmh, da werde ich wohl mal einen Fokus drauf legen, um zu schauen, ob mein Schlafmangel womöglich auch mit dem Zuckerkonsum zu tun haben könnte? Wie lange brauchst du denn, bis die Wirkungen nachlassen? Du greifst ja doch auch mal üppiger zu in den Phasen, die du dir gönnst... vielleicht kann ich daraus ein paar Rückschlüsse ziehen und mich ein wenig anpassen. Gibt es Süßungsmittel, die da wirklich neutral bleiben (Honig oder Erythrit oder...)"

"Bin heute Morgen länger im Bett geblieben, als mir guttut- wenn die Gedanken doof sind und ich nicht mehr müde bin, sollte ich aufstehen. Seit ner Weile hab ich latent depressive Gedanken und Gefühle, aber ja auch kein Wunder in der aktuellen Situation. "

Oh ja, das kenne ich gut. Vor allem während einer Fastenzeit werden meine Filter selektiv durchlässiger - dann setzt mir der alltägliche Hagel an bedrohlichen Nachrichten noch mehr zu. Interessanterweise kann ich persönliche Anfeindungen und Misserfolge dann aber besser aushalten - meine oft zitierte Fastenkäseglocke beginnt heute schon zu wirken. Ich stehe aber auch direkt auf, wenn sich die Gedanken um Dunkles drehen, dann kann ich oft eine einsetzende Unruhe und ein Kribbeln in der Steißgegend wahrnehmen und muss dann auch raus aus den Federn.

"Und ich hab mir vorgenommen, auf meine Antreiber aufzupassen. Ich erledige alles in meinem eigenen Tempo, bzw. lasse mich führen- ganz entspannt sein will ich wieder."

Das ist doch mal ein perfekter Vorsatz! Sich nicht antreiben zu lassen - weder im Außen noch im Innen, das werde auch ich versuchen. Das eigene Tempo - wenn ich es doch kennen würde! Oft steuere ich zu hochfrequent auf meine Vorhaben zu, um dann feststellen zu müssen, dass mir unterwegs der Sprit ausgeht...

Unsere Reise ist vom Tisch. Eventuell werden wir kurzzeitig umbuchen und im Herbst ein anderes Ziel ansteuern, die Zustimmung dazu steht vom Reiseveranstalter aus. Ich hatte eine zusage von einem Telefonbediensteten, bin dann direkt in die Stadt gefahren und habe überwiesen, doch heute Abend hatte ich eine Nachricht auf dem AB, dass es nicht geht, weil angeblich keine Flugplätze mehr nachbuchbar sind. Ich bin darum nicht böse, wäre nur jetzt ungehalten, wenn trotz des großen Aufwandes die Anzahlung einkassiert würde. Ich habe diese Reise seit 2019 dreimal gebucht, immer wurde sie wegen Corona wieder abgeblasen, die ganze Zeit habe ich nicht auf Rückzahlung bestanden. Mir ist aber tatsächlich die Restzahlung jetzt durchgerutscht.

Mein zweiter Tag lief völlig problemlos. Keine Essfantasien, kein Magenknurren, obwohl ich am Abend meine Männer bekocht habe, und es duftet danach im ganzen Haus. Sie fanden es auch ausgesprochen lecker - ich würze kräftiger, wenn ich nicht mitesse Dafür hat ein großer Topf Fasten-Suppe währenddessen durchziehen können, und wir konnten dann zusammen essen. Die Brühe ist mir gut gelungen - schön chilischarf und knofelig So bekomme ich eine Extraladung Immunstoffe und mein Gemüsefach leerer. Sie hat auch gut durchgewärmt - obwohl das Große Frieren noch nicht eingesetzt hat.

Wie lief es bei dir? Konntest du deine Behandlung genießen? Ich bewundere wirklich deine Gabe, dir solche Höhepunkte um das Fasten herum zu schenken, da wird diese Zeit doch insgesamt wundervoll aufgewertet! Muss auch mal nach etwas derartigem suchen... Momentan bremst mich allerdings die Infektionslage aus. Im neuen Wohnumfeld meiner Eltern sind 5 positive Bewohner...

Ich wünsche dir / uns eine entspannte Nacht und fröhliche Gedanken beim Aufwachen...

Lieben Gruß
Christiane

--
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(Kirkegaard)


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am 16.03.2022 um 09:37 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1284

Guten Morgen liebe Christiane,

gestern war ich tatsächlich schon wieder früh im Bett- hab 20.22 das letzte Mal auf die Uhr geguckt und deine guten Wünsche haben Wirkung gezeigt, obwohl ich sie jetzt erst lese : 0 )
Meine Nächte werden wieder schön- mit vielen Träumen und erholsamem Schlaf. Es lebe das Fasten- die Zuckerfreiheit sowieso : 0 )
Ich bin jetzt offensichtlich wirklich in den Wechseljahren angekommen. Habe häufig mal prämenstruelle Stimmungen, aber körperlich tut sich über lange Phasen nichts. Erstaunlich: Leichte Anwandlungen aufsteigender Hitze habe ich nun auch kennenlernen dürfen- allerdings hängen die 1:1 mit meinem Zuckerkonsum zusammen. In zuckerfreien Zeiten hab ich nicht eine, sie treten prompt ein, wenn ich genascht habe. Das macht das Naschen noch unattraktiver für mich. Einen psychischen Kater habe ich danach oft (schwankende Stimmungen, Übellaunigkeit) und auch von den kleinen Pickelchen hab ich ja schon berichtet. Jetzt also auch aufsteigende Hitze- ganz leicht, wie ein winziges Surren oder Kribbeln. Mir wird warm, aber ich werde nicht rot und schwitze- das ist gut. Allerdings ist es so, dass ich nachts davon aufwache und auch tagsüber ist es nicht angenehm, weil ablenkend. Den dicken Wälzer von Frau Northrup habe ich immer noch nicht gelesen, jetzt wird es langsam Zeit dafür.
Gut und nicht katerfördernd sind Datteln und Erythrit. Mit Erythrit koche und backe ich, rühre es in Quarkspeisen und streue es über saures Obst und süße damit Kakao und manchmal Tee. Erythrit hat keinen Einfluss auf Blutzucker- und Insulinspiegel, weil der Körper es nicht verstoffwechselt.
Erythrit geht bei mir über Wochen gut- ich hab die Süße und mir fehlt nichts.
Datteln magst du ja auch sehr. Aus denen hab ich in letzter Zeit die köstlichsten Süßigkeiten hergestellt. Die tun mir gut und ich brauch nicht viel davon. Allerdings knallen sie nicht im Hirn- das schafft bei mir nur isolierter Zucker und der bringt dann eben auch die unerwünschten Nebenwirkungen mit sich.
Bei mir zeigen ein, zwei zuckerfreie Tage bereits positive Wirkung, ich schlafe dann wieder gut.
Bei genauer Beobachtung konnte ich eine große Ähnlichkeit zwischen Zucker und Wein in ihren Folgen auf meinen Körper beobachten. Liegt bestimmt daran, dass sowohl Alkohol als auch Zucker aufs Belohnungszentrum wirken, aber auch daran, dass auch trockener Wein viel Zucker enthält.
Wie auch immer- dass beides Teufelszeug ist, hab ich gelernt. Alkohol hab ich ganz verbannt, bei Zucker wird mir das nicht gelingen. Da müsste ich dauerhaft auch auf scharfen Senf und Gewürzgurken verzichten oder Produkte mit künstlichen Süßstoffen wie Aspartam kaufen- das will ich auf keinen Fall. Bliebe noch, alles selbst herzustellen. Aber dann- nie wieder Softeis, keinen Kuchen mehr bei Einladungen- so möchte ich auch nicht leben.
Bleibt nur, immer wieder durch Fasten die Spirale zu durchbrechen. Und vielleicht nähere ich mich zusammen mit dir ja auch irgendwann einem Punkt an, an welchem ich lerne, wie viel zu viel ist. Bis dahin bleibe ich Quartalsnascherin- wenn, dann richtig. Muss mich dann über die Folgen nicht wundern und immer schön die Zähnchen schrubben : 0 )


Meine Ayurveda- Therapeutin sagte gestern, dass Zucker selbstverständlich dafür sorgt, dass ich aufgedreht bin, auch nachts. Außerdem stellte sie auch anhand meiner gerade sehr trockenen Haut (das gute Öl verschwand innerhalb von Sekunden darin und sie benötigte Nachschub : 0 ) fest, dass meine Leber überlastet ist. Da wacht man nachts ja dann auch oft auf (besonders zwischen 02.00 Und 04.00 Uhr).
Von strengem Fasten riet sie mir ab. Das während des Fastens in großer Menge produzierte Adrenalin, das unter anderem dafür sorgt, dass ich mich schnell so gut fühle, belastet die ohnehin gestressten Organe (Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse) zusätzlich.
Klar, am Anfang wird ja auch Kortisol ausgeschüttet, alles Stress für den Körper, sorgt aber auch für den schnellen Energiekick.

Sie riet mir zu einer Leberreinigung. Klar, die ist nach den letzten Monaten fällig. Gut sind jetzt Äpfel und Gurke. Kein Wunder, dass ich darauf während der letzten Woche großen Appetit hatte. Äpfel hatte ich ausreichend und will sie während des Fastens wegen des Zuckers meiden. Gurke soll sehr befeuchtend wirken- die baue ich seit gestern ein. Geht ja auch als Saft- ich hab 5 riesige Biogurken für die erste Woche besorgt. Jetzt also Zitronen- und Gurkensaft, viel Wasser und Bewegung.
Außerdem riet sie mir zu viel Grün und fettfreien Tagen. Abends darf es dann gutes Öl geben. Alles gut für die Leber- will ich mir merken. Die Leberreinigung würde gut in den April passen- nach Ostern.
Das Grün werde ich ab heute einbauen- beginne mit meiner Frischpflanzenkur- das hatte ich sowieso vor. Auch die wird mich befeuchten. Bei Denns ist ab heute Aloe Vera Saft im Angebot. Ich überlege, ihn zu kaufen- aber der schmeckt so scheußlich! Vielleicht hole ich ihn, vielleicht tun es auch Brennnessel, Löwenzahn und Artischocke- die hab ich auf Vorrat hier.

Auch die Antreiber wollen sorgfältig beobachtet werden. Die inneren sind bei mir die eigentlich schlimmen. Sehe ich Staub in der Hütte- und gerade sehe ich viel- kann ich nicht sachlich feststellen, dass ich mal Staub wischen müsste, sondern es geht ein Konzert der Abwertung in meinem Kopf los. Als wäre ich ein schlechterer Mensch, wenn hier Staub liegt. Ich weiß ja seit langem, woher das kommt, aber diese unbewussten Programme verselbständigen sich eben immer wieder. Achtsamkeit kann da sehr helfen, aber dafür benötige ich Zeit.
Gerade weckt der Staub Überforderungsgefühle in mir, die mich lähmen. Da hilft nur Flucht- ich will raus, mich bewegen. Ist bestimmt auch viel gesünder zum Abbau der vielen, durch das Fasten ausgelösten Stresshormone!

Christiane, ich finde, der Reiseveranstalter sollte nochmal die ganze Geschichte vor Augen haben, bevor er entscheidet. Schreib ihn an, fasse doch nochmal kurz die Neverending Story der geplanten Reise zusammen! Er sollte kulant sein, sonst ist er euch los. Entweder er lässt euch jetzt reisen oder er rechnet die Anzahlung auf die Herbstreise an. Lege denen alles nochmal kurz schriftlich dar!

Und gönn dir mal wirklich -vielleicht schon jetzt zum Einstieg- eine professionelle Behandlung! Ayurveda ist während des Fastens toll. Ich wurde gestern erstmal komplett ausgeklopft, bevor die Ölung begann : 0 )

Hab einen guten, schönen und sinnlichen 3. Fastentag! Genieß deine schmackhafte, immunstärkende und nährende Brühe und die emotional stärkende Nähe deiner beiden Männer!


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am 16.03.2022 um 10:30 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 2013

Guten Morgen, Lu!

Tag 3 beginnt - warum zähle ich eigentlich? - mit einem dicken Strauß von Impulsen, die ich wieder von dir bekomme, herzlichen Dank dafür! Mir geht es sehr gut, bin jetzt im Fasten angekommen. Die Nacht war, wie immer im Fasten, kurz, aber erholsam. Es ist, als würde alles komprimiert, wenn die energie- und zeitfressende Verdauungsarbeit entfällt. Ganz ist es noch nicht so, ich ahbe nach wie vor starke Verdauung am Morgen. Aber die Ausscheidungen verändern sich, werden dunkler, reichen anders und fühlen sich auch anders an. Ich bin dankbar, dass ich nicht diese Salzbomben brauche, meine Nieren können Entlastung gebrauchen.

Alkohol ist ja im Grunde auch ein Kohlenhydrat und wird im Körper in Zucker umgewandelt. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass beide Stoffgruppen ähnliche Auswirkungen auf den Stoffwechsel und vor allem auf das Gehirn haben. Sogar die sichtbaren folgen sind gleich: eine persistierende Bauchfettablagerung, die auch beim Intevallfasten nicht abgebaut wird. Dazu habe ich letzte Woche einen interessanten Beitrag in Youtube gefunden. Für mich ist das die Bestätigung, dass mein Wochenfasten für mich eine bessere Intervall-Lösung ist, inklusive Sahnehäubchen der psychischen Effekte.

Echt, das mit dem Adrenalin und Kortisol wusste ich noch nicht! Finde ich jetzt nicht unbedenklich, zumal ich in den letzten Wochen davon meinem Körper viel zuviel zugemutet habe und knapp an einem ernsthaften Herzproblem vorbeigerauscht bin. hast du Infos darüber, bei welcher Fastendauer es sich wie auswirkt?

Um dein AyurXXX beneide ich dich, und ja, da werde ich nun doch mal auf die Suche gehen...

So, nun braucht mein mann eine Stunde meine Begleitung und Unterstützung beim Holzmachen (ich bin die Frau für´s Laden...) und danach gehen wir noch zu einer Beeerdigung aus der Nachbarschaft...

Einen schönen und entspannten 2. Fastentag für dich und viel grüne Energie! Ich führe sie mir ja momentan nur durch die Suppe und durch die Augen zu... Aber danach!!!

--
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am 16.03.2022 um 11:52 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1284

Beerdigung- gut, dass wir leben…

Die Stresshormone sollen nur während der ersten zwei Tage, während der Zeit des Hungerns, ausgeschüttet werden. Bei mir war diesmal gar kein Hunger vorhanden, gestern nur ein bisschen Appetit auf Brot- ich glaube, ich bin heute auch schon wieder richtig drin.
Danach sinkt im Körper der Pegel des Adrenalins und Cortisols auch wieder, stattdessen wird Serotonin ausgeschüttet. Mit der Fastendauer hat das also nichts zu tun, soweit ich verstanden habe- das beruhigt dich hoffentlich.
Würdest du etwas näher wohnen, bekämst du meinen Vorrat an Weißdornsaft, den ich noch hier habe. Damit hab ich immer mal nach übermäßigem Alkoholkonsum gekurt- da hatte ich Extrasystolen- auch nicht fein…
Ich glaube, dieser Stress im Körper wird vor allem durch strenge Fastenkuren-nur Wasser, sonst nichts- hervorgerufen. In deiner Gemüsebrühe sind ja viele gute Stoffe, die dein Körper gerade benötigt.

Und eine Ayurvedabehandlung kann man sich auch zum Geburtstag wünschen : 0 )
Die wirkt maximal tiefenentspannend- ich bin hinterher immer ein neuer Mensch!

Liebe Christiane, findest du den Youtube- Beitrag evtl. noch? Der tät mich interessieren : 0 )

Übernimm dich nicht beim Laden!


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am 16.03.2022 um 15:06 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
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... ist OFFLINE

Beiträge: 1284

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von LuChia am 16.03.2022 um 15:09 Uhr ]

Schon wieder ich- heute ist mein Mitteilungsbedürfnis echt groß : 0 )

Übermorgen ist Vollmond und ich glaube, kurz davor fällt das Saubermachen besonders schwer.
Werde das Putzen aus gutem Grund auf nächste Woche vertagen : 0 )

Ich war in der Sonne- es ist so schön draußen! Hab bei Denn’s den Aloe Vera- Saft erst ein- und dann angeekelt wieder ausgepackt. Will nicht viel Geld für etwas ausgeben, was mir nicht schmeckt. Im Angebot sind auch Wildheidelbeeren und mein geliebter Fasten- Fitnesscocktail, beides durfte in größerer Menge mit.

Mir gelingt es beim Fasten im Gegensatz zu dir, die große Welt draußen zu lassen, schotte mich mental ab und bin gefühlsmäßig sehr bei mir. Merkte ich heute beim Hören der Nachrichten. Irgendwie stehe ich daneben, als würde mich das alles gar nicht betreffen- das ist sehr erholsam. Das werde ich durch einen schönen Film, das Lesen von Fastenliteratur und mein geliebtes Wannenbad unterstützen und auch in der nächsten Nacht wieder gut schlafen- das merke ich jetzt schon- bin etwas platt. Dafür bin ich, besonders während der ersten Fastentage, leicht reizbar. Da habe ich gerne frei, später kann ich dann gut arbeiten.

Kaffee getrunken hab ich früher auch viel mehr- ähnlich wie du. Jetzt sind es ein Pott morgens und einer nachmittags, die gönne ich mir auch während des Fastens, wenn mir danach ist. Kaffee soll ja in Maßen sogar sehr gesund sein.

Mein März- Programm steht:

Es gibt Löwenzahn-, Brennnessel-, Artischockensaft und den Fitnesscocktail, der zusätzlich Tomate, Rote Bete, Möhre, Sellerie und Apfelessig enthält.
Außerdem Gurke und bei Bedarf Eiweiß. So mache ich bis zum Wochenende weiter, pausiere Sonntag und Montag und steige Dienstag wieder ins Programm ein. In der nächsten Woche entscheide ich, ob ich bis Sonntag faste und Montag pausiere, eher aufhöre oder weiterfaste. Vielleicht steige ich auch nach dem nächsten Montag nochmal bis Ende März ein- mal sehen. Auf keinen Fall kann ich durchgehend 3 Wochen fasten- du hast dir wieder ganz schön was vorgenommen! Mit meinem Intervall wäre ich aber bis zu deinem Fastenende dabei- das fände ich schön! Mein Schwerpunkt wird auch beim Pausieren auf der Leberpflege liegen und es werden dann insgesamt rund 15 Fastentage für mich.
Auf jeden Fall hab ich dann auch meine diesjährige Frischpflanzenkur gemacht- dafür benötige ich ungefähr zwei Wochen. Passt alles gut zusammen.

Ich hoffe, du hast nach den emotional und körperlich anstrengenden Tagesaktivitäten Zeit, um deine Seele baumeln zu lassen und dich körperlich zu entspannen?

Einen schönen Nachmittag und Abend wünsche ich dir!


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am 17.03.2022 um 09:30 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
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Beiträge: 2013

Hallo und einen schönen guten Morgen, Lu!

Wow, du hast mich aber gestern wirklich sehr mit deinen Gedanken beschenkt! Ich habe zweimal über den Tag versucht, dir darauf zu schreiben, bin von Telefonaten und Terminen rausgerissen worden, und habe es versehentlich - zweimal!!! - runtergeahren, weil ich das Haus verlassen habe. Alles weg!!! Und so möchte ich wenigstens einen Teil jetzt nochmal versuchen zu rekapitulieren.

Fange mal hinten an: Am Abend war ich absolut erschöpft - es war ein ungeheuer anstrengender Tag. ich bin dankbar, dass ich im Fasten bin, und durch die vielfältigen Eindrücke gestern war ich auch gut abgelenkt vond er inneren Unruhe. Ich war früh im Bett - 21 Uhr - und sehr schnell eingeschlafen, aber kurz nach MItternacht glockenhellwach und dabei blieb es dann. Vollmondnacht eben... Habe ich schon immer, seit den Wechseljahren auch bei Neumond verstärkt. Kein Gedankenkarussel, das hatte ich über Tag zur Genüge.

Dein Beitrag, den ich gestern gefunden habe (ist mir komplett durchgerutscht), fand in mir ein großes Echo: Das innere Kind das heult und weint... und dass es ganz klar ist, dass wir mit diesen Schwingungen nicht zur Ruhe kommen und erstmal diese kindlichen Anteile wieder annehmen, trösten und beruhigen müssen. Emotion versus Verstand ist das mal wieder bei mir - Teile des inneren Teams überschreien sich.

Akuter Auslöser: ich habe meine Eltern zwei einhalb Jahre gut durch die Pandemie gebracht - nun in eine Pflegeeinrichtung wider Willen überführt und dort ist jetzt ein Ausbruch. ich mache mir Vorwürfe und spiele innerlich schlimme Szenarien durch. Mein inneres Kind hat Todes- und Verlustangst. Beiträge von flüchtenden Familien aus der Ukraine, von Leid, Krieg, Tod und Zerstörung befeuern diese Ängste.

Wie sie mit der für sie unverständlichen Zimmerquarantäne zum Bleiben motivieren? Ich fand eine Lösung, die mir nun durch die Stornierung der Reise möglich wird: ich mache ein unbezahltes Praktikum in der Einrichtung. Kann ich im Rahmen meiner Ausbildung sogar verwerten. (Ob sie selbst positiv sind, weiß ich noch nicht - wurden wohl alle PCR-getestet.)

Die Reise dürfen wir (zeitnah) umbuchen - das soll auch noch heute über die Bühne gehen. Zahllose Auseinandersetzungen via Telefon mit Endlos-Bandansagen- Warteschleife gingen dem zuvor. Und ähnlich die Telefonbestellung für die Eltern in der Einrichtung. Wurde nun auf nächste Woche verschoben, in der Hoffnung, dass Corona das zulässt.

Und nun muss ich mich noch um Finanzamt und Pflegeversicherung kümmern - viel Arbeit statt durchschnaufen. Wie war das mit den inneren Antreibern? Früher hätte ich sowas gezielt und strukturiert abgearbeitet, aber früher ist vorbei.

Das Thema Wechseljahre ist bei mir biologisch eigentlich längst abgehakt, aber die Symptomatik mit den Hitzeanflügen hatte ich in den letzten Wochen sehr verstärkt. Daher dachte ich eher an Herz-Kreislaufproblematik, zumal weiteres dazu kam. Eine (Hormon-)Umstellung ist für unseren Körper Stress und Schwerstarbeit, da knirscht es schon mal im Getriebe. Und Ungleichgewichte im Hormonhaushalt haben wir ja auch bei "normalem" Stress. Alles pendelt sich aber wieder ein. Der Werkzeugkasten ist ja zwischenzeitlich gut gefüllt...

Meine Hitzeempfindungen in den Wechseljahren waren eher superangenehm: ich bin eher der Typ mit einem Scheintoten-Blutdruck und ewig kalten Füßen, mir war mit den meist nächtlichen Wallungen angenehm warm. Gesichtsröte und Schweißausbrüche hatte ich nie. Meine Lösung war, zwei dünnere Bettdecken übereinander und bei Hitze eins davon wegklappen, bei eintretender Kühle wieder drüberziehen. Das habe ich im Halbschlaf hinbekommen und es hat mir in der Vergangenheit ermöglicht, sehr schnell wieder einzuschlafen. Dieses um 2 -3 Aufwachen und nicht mehr Einschlafen hatte damit nichts zu tun. Da habe ich in der anthroposophischen Klinik letztes Jahr eine homöophatische Leberkur gemacht, keinen Kaffee getrunken, kein Fleisch, kein Zucker und Vollwertkost mit sehr hohem Rohkostanteil zu mir genommen - und 4 Wochen Abstand zum normalen Wahnsinn. Damit konnte ich wieder gut schlafen. Da möchte ich nun wieder hin (in den zustand, nicht in die Klinik - obwohl? zum Resetten?)

Hochinteressant fand ich deine Beobachtungen zum Zusammenhang von Zuckerkonsum und Schlafqualität! Das werde ich beobachten. Der Leidensdruck vom Zuckerentzug ist nicht ein Bruchteil von dem des Schlafentzugs... Ich konsumiere aber doch sehr gezielt - ufere nur gelegentlich mit der besagten Kokosschokolade und Salzlakritze aus. Aber eher schubweise. Dass sich die Symptomatik dadurch verstärkt? Was kommt von was? bislang dachte ich, meine Widerstandskräfte gegen das Verlangen nach Zucker lässt durch emotionalen Stress und dadurch bedingten Schlafmangel nach.

Das Video über IV-Fasten und viszerales Bauchfett war in der ZDF-Mediathek, ich versuche es zu finden. Die Aussage war aber nicht so wissenschaftlich nachvollziehbar dargestellt, eher eine Randaussage. Für mich ein interessanter Gedanke, den ich nochmal recherchieren will.
nach eigenen Erfahrungen können wir dieser höchst ungesunden Ablagerung am ehesten durch Sport entgegentreten. Wichtig beim Fasten: auf den Muskulaturabbau achten. Für mich heißt das, Eiweiß in Form von Buttermilch oder Kefir zuführen, Magerjoghurt 0,1 % ginge theorethisch auch noch.

Damit bin ich beim Fasten: Tag 4 läuft. Ich bin unausgeschlafen und fühle mich heute morgen etwas wackelig. Brauche noch viel Flüssigkeit, um meinen Kreislauf zu puschen. Meine Siebträgermaschine wird trotz jüngster Entkalkung laut, wenn sie kaputt geht, werde ich sie nicht ersetzen. Vielleicht komme ich vom Kaffee weg oder kann es noch weiter reduzieren. Momentan trinke ich zwei Tassen schwachen Milchkaffee am Morgen, danach nur Tee, auch außerhalb des Fastens.

Meine Gedärme tun emsig und zuverlässig ihren Dienst, keine Anschubhilfe notwendig. Kein Hungergefühl (damit hatte ich ja nur am Startmorgen ein Thema - sehr seltsam und ungewöhnlich für mich), keine Appetitanflüge. Beim Einkaufen (Obst für die Eltern) habe ich ein wenig wehmütig den Pak Choi und die Endivien betrachtet, aber das bleibt ja weiter verfügbar. Diese Gemüse liebe ich in Butter oder Kokosfett angeschmort mit Kräutersalz und einer Brise Zucker (da ist es wieder, das Gift!).

Draußen wird es nicht wirklich hell, soll der Saharastaub sein. Im Laufe des Tages haben sie aufkommende Winde und Sonnenschein versprochen.

Noch ein Satz zum Ukraine-Drama: mich wundert, dass die westliche Welt sich soviel Gedanken nur um die Energie macht, viel offensichtlicher wäre es doch, auf die Nahrungsmittelsicherheit zu achten. Würde Putin die Ukraine unter seine Herrschaft bringen, hat er 30 % der Weizenproduktion in seiner Gewalt - und damit kann er sowohl China als auch Afrika dominieren. In Afrika wäre der nächste Schritt die Wasserversorgung unter seine Kontrolle zu bringen - das ist dann das nächste Kriegsszenario. Unsere Wirtschaft ist wichtig - aber da läuft ein fundamentaler viel existenziellerer Kampf im Hintergrund ab. Putin und China ringen um die Macht - die Ukraine könnte da das Zünglein an der Waage sein.

Auf in den Tag! Ich wünsche dir gute Gedanken und viel Kraft für deine Herausforderungen...

Christiane

--
Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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am 17.03.2022 um 09:45 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
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Beiträge: 1284

Guten Morgen kleiner Regenwurm,

mein 3. Fastentag beginnt!

Ich bin frisch und früh aufgewacht, hab mein Pflichtprogramm (1 Liter Zitronenwasser, halber Haushalt : 0 ) erledigt- jetzt beginnt mit einer Tasse Kaffee die Kür.
Hatte geplant heute auszuschlafen, aber dafür war ich gestern zu früh im Bett. 23.00 Uhr ging die Lampe aus.

Probleme hab ich keine, gestern ab und zu Kreislauf, heute ein bisschen Nebel im Kopf- ähnlich wie draußen. Der wolkenverhangene Himmel lädt dazu ein, mich weiter in der Hütte zu beschäftigen- werde gleich meditativ Staub wischen. Die Antreiber sind für heute beruhigt- so kann ich gemäß meines eigenen, während des Fastens verlangsamten Tempos tätig sein : 0 )

Freue mich, dass die Abwicklung der Rückerstattungen diverser für 2020 geplanter und mehrfach verschobener Konzerte jetzt abgeschlossen ist. Alles mache ich auch nicht mit, jetzt ist das Geld wieder auf meinem Konto. Das Blödeste war die Verlegung eines Punk- Open- Air mit mehreren Bands von einem absolut schönen, weitläufigen Veranstaltungsort in eine kleine Halle. Nö- einen ganzen Sommertag im Dunkeln verbringen, um den Großteil der Zeit Rowdies beim Umbau zuzugucken, dafür bin ich zu alt und fehlt mir auch der Wille zum Genuss von viel Alkohol.

Wie bin ich froh, dass ich dieses Festival 2019 besucht und noch heute die Eindrücke im Kopf habe! Wichtig ist, nicht irgendwann verpassten Gelegenheiten nachzutrauern, finde ich.

Wie die aber all die Leute, welche den ursprünglichen Veranstaltungsort besuchen wollten, in diese kleine Halle bekommen, dabei für Abstand sorgen und Stimmung aufkommen lassen wollen, ist mir schleierhaft. Vielleicht rechnet der Veranstalter von vornherein mit vielen Absagen? Dann rechnet er komisch- es gibt bestimmt noch mehr Leute, die wie ich keinen Bock haben, eingesperrt zu werden und nur aus dem Grund der Veranstaltungsverlegung ihre Karten zurückgeben.

In diesem Jahr habe ich nun noch 3 Konzerte von 2020 und ein im letzten Jahr geplantes auf dem Plan- große Freude!
Als hätte ich es geahnt, war ich 2018/ 2019 kulturell unterwegs, als würde es kein Morgen geben und bin irgendwie noch satt. Die kleinen Häppchen reichen mir, um mich wie Bolle zu freuen.

Wie geht es dir am Morgen des 4. Fastentages, liebe Christiane? Gibt’s Neuigkeiten vom Reiseveranstalter?

Ich hatte eine Reise von 2020 nach 2021 verschoben- auch insgesamt 3x, glaube ich und dann mit Verlust der Anzahlung storniert.
War damals froh, dass ich die Entscheidung dann getroffen hatte und tröste mich noch heute damit, dass ich ja meine letzte Reise auf unsere Insel vor zwei Jahren trotz Covid 19 wie geplant durchführen konnte. Am 18. März 2020 sind wir zurückgekommen, zu dieser Zeit mussten Tausende Reisender ihren Urlaub abbrechen und hatten große Probleme mit der Rückreise. Denen sind auch durch die Rückholaktion hohe Kosten entstanden, vom Stress mal abgesehen.

Ich bin seit zwei Jahren nur noch in unseren Gefilden unterwegs und kann das sehr genießen. Einmal, weil es wirklich schöne Orte gibt, zum anderen, weil ich in den Jahren davor schon einiges gesehen habe. Leid tut es mir für die Jugendlichen, die es naturgemäß jetzt in die weite Welt hinauszieht und die sich nicht nur mit den Beschränkungen durch die Pandemie, sondern mit der Bedrohung durch einen Krieg in Europa auseinandersetzen müssen.

Och nö, dahin wollte ich jetzt nicht mit meinen Gedanken und deine auch lieber in eine angenehme Richtung lenken.

Scheint bei euch die Sonne? Bei und bringt der Saharastaub Grüße aus der Ferne, das kenne ich sonst auch nur auf der Insel. Urlaubsfeeling : 0 )

Oh- du hast währenddessen auch geschrieben- und so viel, wie schön!
Ich muss mich jetzt dringend bewegen, werde deine Zeilen gleich lesen und später antworten, ja?

Hab einen schönen Tag, bis später!


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Tonia Tünnissen-Hendricks
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