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Forenthema: Intervallfasten als Neustart

» Forum: Fastentagebücher und Fastengruppen

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am 15.01.2019 um 09:28 Uhr
... hat Liora geschrieben:
Liora
Liora
... ist OFFLINE

Beiträge: 958

Hallo Theechen,Christiane und Aqui (willkommen Silberdistel, du wirst hier sehr viel Unterstützung bekommen).

Theechen, dir möchte ich unbedingt sagen, dass ich deine Gedanken/Gefühle so gut nachempfinden kann.
Auf der einen Seite ist die Vernunft und das Wissen, dass es aufgrund bestimmter Gegebenheiten für deine Gesundheit das Beste ist.
Du weisst das alles, doch auf der anderen Seite ist immer auch die emotionale Ebene. Die Gefühle zu der Situation lassen sich nicht so schnell bewältigen bzw verändern, auch wenn du schon einige Zeit weisst, dass sich deine Arbeit verändern wird. Das spielt in diesem Fall einfach keine Rolle, du trauerst und ich fühle so sehr mit dir.
Was aber möglich ist (Zeit braucht) und das Allerschönste wäre, was ich dir wünsche: dass du bei der dir nun zugeteilten Arbeit,mit der du noch nicht wirklich etwas anfangen kannst vom Herzen her, ebenfalls Freude entwickelst.
Dich da reinzufinden und dann wieder zu FÜHLEN (nicht nur zu wissen), dass du genauso wichtig bist für euer Team wie vorher auch.
Gerne würde ich diesen Prozess miterleben, wenn das okay ist.

Mir geht das sehr nahe, mir geht vieles momentan nahe, auch wenn ich mir seit letzter Woche Sonntag sage und seiT Freitag ja nochmal verstärkt (Bestätigung bald wieder arbeiten zu können unter Rahmenbedingungen, die für mein Kind und mich passen), dass alles doch in Ordnung ist. Der fastenstart fühlte sich schlüssig und stimmig an, aber nach so kurzer Zeit kam Unruhe auf und ich erkenne, dass sie nicht beim/durchs fasten entstanden ist, sondern dadurch nur richtig heftig zum Vorschein kam. Das fasten sensibilisiert, das stimmt Christiane.
Und auch ich habe trotz alledem während dieser Runde etwas für mich erkennen können. Und zwar wie gross, beängstigend die existenzielle Angst VOR der Gewissheit war, wieder arbeiten zu können. Die ganzen anderen Job-Absagen, immer mit der Begründung dass es wegen meinen zeitlichen Einschränkungen ist. Etwas, wogegen ich mich machtlos sah. Mein Kind hat ja bereits einen Ganztages-Platz, sodass ich von 8 bis 16 Uhr gut arbeiten kann. Aber das reicht eben überall nicht aus. Dann die Mitteilung dass ich bei meiner alten Arbeit wieder WILLKOMMEN, erwünscht bin, sie mir von sich aus nun eine festanstellung in Aussicht stellen, direkt ansprechen - das hat so viel Freude erzeugt aber mir dann schlag auf Schlag (und ich sehe es erst jetzt,hatte es verdrängt) verdeutlich wie gross die angst davor war. Dass sie nur im Inneren geschlummert hat. Da half auch das wissen, der Verstand nicht, dass ich ja gespart habe und stets Vorsorge treffe.
Das eine ist der Kopf, das andere sind die Gefühle.

ExistenzAngst,als ich das Wort hier neulich im Forum gelesen hab, hat das vielleicht einen ersten Anstoß gegeben, in diese Richtung mal "hinzufühlen", unterbewusst.
Und auch da spielt es keine Rolle ob sie real war (wir würden ja niemals unter der Brücke landen, haben mehr als wir benötigen + Gesundheit noch dazu) oder eben nicht. Es ist eine schlimme Angst und ich wünsche sie niemandem.

Christiane und aqui, theechen und Georgie. Wir schreiben im Frühling glaub ich 2 Jahre miteinander. Wir haben viel voneinander mitbekommen.Ihr habt viele Tiefs von mir mitbekommen, auch Veränderungen. Und ich auch von euch. Unabhängig vom fasten sogar Bedürfnisse, Ziele, wünsche. Vieles haben wir geteilt. Und ihr habt mir ebenfalls wunderschöne Gedanken mit auf den weg gegeben. Besonders das "loslassen" konnte ich als "lassen" oder "SEIN lassen" in mein Leben integrieren.
Von meiner Seite aus möchte ich keinen Bruch wegen unterschiedlicher Denkweisen. Schließlich sind wir weiterhin unterschiedliche Menschen. Auf unterschiedlichen Wegen.

Ich möchte, ja diesmal MÖCHTE ich aber auch ganz klar sagen, dass ich das Gefühl habe dass ihr (Christiane und bisschen aqui) meine Worte manchmal nicht richtig..lest.
Als Beispiel habe ich geschrieben dass ich "alle möglichen Berufe schätze". Das bedeutet doch genau so, wie es geschrieben ist, dass ich alle nur denkbaren Berufe,Jobs als wichtig ansehe.
Und danach ja auch, dass alle Tätigkeiten gemacht werden müssen.
Aqui, ich habe ja auch sehr viele Jahre Brötchen verkauft, Sehr gerne sogar, nur am Schluss nicht mehr wegen Mobbing.
Für mich zählt es, arbeit zu haben oder arbeiten zu wollen.
Vielleicht ist es falsch angekommen (aber ich kann nicht verstehen warum weil ich nur für mich gesprochen habe), dass ich gesagt habe dass ich mir mit dem Studium alle Perspektiven offen halten möchte
Das heisst doch nicht, dass jemand, der nicht studiert hat, weniger ein Vorbild für sein Kind wäre, Quatsch.
Nur ich selbst würde das halt gerne noch erreichen.

Vielleicht lässt sich darüber "streiten", ob es unsensibel von mir war dass ich über Formulierungen vorheriger anderer Beiträge lachen musste und es zugegeben habe. "Wandelnde Tonnen". Das Leben ist so ernst und wir reden auch alle überwiegend ernstHaft, aber ich musste lachen und dafür kann ich mich nicht entschuldigen. Und dass daraus dann indirekt abgeleitet wurde, dass ich "gegen dicke Menschen bin", finde ich sehr extrem. Ich vertrete Hellens Meinung in Bezug auf Eigenverantwortung, zumindest irgendwann im leben ist man eben für sich selbst verantwortlich,egal ob Hilfe kommt oder nicht. Ich War mein leben lang allein mit meinen Problemen und musste erkennen, dass ich Wege finden kann und muss,wenn ich das Geschenk des Lebens und das Geschenk ein Kind grossziehen zu dürfen, wirklich annehmen, wertschätzen möchte. Und ich kann sagen, ich habe es gelernt und ich liebe das Leben.

Ich finde es so Schade dass Hellen weg ist, ich hatte immer gerne mit ihr gefastet und sie war stets sehr aufmerksam und hat mir mit klaren Worten auch einiges mitgegeben

Mir geht es nicht gut heute aber das ist nicht euer Fehler oder Problem, sondern ist der davor verdrängten Existenzangst zuzuschreiben. Das wollte ich miT euch teilen.

Liora

--
~ Jeder Zauber hat seinen Preis ~


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am 15.01.2019 um 12:52 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist OFFLINE

Beiträge: 1815

Erst mal ein persönliches Hallo an Liora, den anderen natürlich auch ganz klar!!

Liora zu den Existenzängsten möchte ich Dir als lebenserfahrene Frau was schreiben.....
Das hatte ich 2 x gehabt, 1 x als mein 1. Ehemann sehr krank wurde, ich war mit den 3 Kindern nicht mehr berufstätig. Er wurde wieder gesund, ich hab aber danach eine Weiterbildung/Umschulung gemacht und bin wieder arbeiten gegangen. Dieser Gedanke, mein Mann würde so krank, dass er nicht mehr arbeiten könnte und ich bin "nur" Hausfrau war schlimm für mich.

Dann als mein 2. Mann gestorben ist, ich war auch "nur" Hausfrau, wir haben uns dahingehend lange ausgetauscht und ich war damit einverstanden (er hatte ja auch 4 Kinder gehabt und ich war ausgelastet).
Als er starb hatte ich große Existenzängste, ich hätte kein HartzIV bekommen, keine Unterstützung vom Staat, wollte ich auch nicht und hab mich wirklich durchgekämpft. Hab dann - wie ich Dir schon schrieb - Brötchen verkauft und dann Babys und Tiere gesittet und von der Witwenrente gelebt. Ich hab bis jetzt zur Rente immer einen Druck gespürt, was ist, wenn ich krank werde, wenn ich ausfalle? Deshalb kann ich nachempfinden, wie Du Dich fühlst. Aber es geht immer weiter auch wie Du schreibst, ihr werdet nicht unter der Brücke landen.

Ich habe dadurch eine Art Urvertrauen bekommen, jemand sorgt für mich, hört sich schrill an, aber die ganzen "harten" Jahre ist so viel passiert, dass ich immer wieder "danke" gesagt habe. Du wirst bestimmt bald diese Festanstellung haben mit Vertrag und für Dich und Deinem größten, kleinen Schatz wird alles gut.

Ich bin nicht besonders gläubig gerade nicht, was die katholische Kirche betrifft, aber ich habe eine Art Gott-Vertrauen, Universum-Vertrauen, wie man es auch ausdrücken will und es hat immer geklappt. Davon hab ich Dir ja auch schon mal geschrieben zum Thema: Wünsche ans Universum......

Ich habe beim Zurückkommen in meine alte Heimat sofort wieder einen Job bekommen und nun kann ich mich diesbezüglich ruhig zurücklegen. Nun heißt es nur noch gesund bleiben und daran arbeite ich, soweit es mir möglich ist.

Theechen.... 2 Std. am Tag um dabei zu sein, von vielem loslassen müssen, das ist Dein Thema. Du hast eine anspruchsvolle Tätigkeit gehabt davor und kannst sie nicht mehr machen - im Moment - . Aber Du bist noch dabei, Du bist im Team.
Es ist natürlich auch viel für Dich, die 2 Std. arbeiten, vorher Therapie, nachher Arzt, Du wirst geschafft sein.

Ich kenne das mit dem Gefühl auf dem Abstellgleis zu sein.... ich habe jahrelang in der Buchhaltung gearbeitet und als ich zurück kam hab ich im Empfang gearbeitet. In der selben Firma - aber es war ein Unterschied, aber ich war auch 8 Jahre raus aus dem Job, was erwarte ich? Ich war dankbar überhaupt wieder einen Fuß auf dem Boden der Arbeitswelt zu finden ich war ja schon Mitte 50! 6 Jahre lang hab ich es gemacht, bis ich in Rente gehen durfte. Abschied nehmen tut immer weh. Aber Du kommst wieder langsam rein und hast eine Aufgabe, die Dich vielleicht bald wieder erfüllen wird.
Und ich hoffe ganz doll, dass Du uns irgendwann eine freudige Nachricht anderer Art berichten kannst. (alle Daumen drück)
Das war es erst mal.
Fühlt euch gefühlt von mir
Aqui

PS. das steht nun auch im anderen Thread, aber da ist Theechen nicht mit drin, ist mir schon mal passiert. Liora Du bist ja auch in mehreren Threads, deshalb hab ich mich vertan, nun steht es in 2 Threads, aber eins hab ich editiert, weiß aber nicht, wann es wirklich weg ist - keine Ahnung, weil ich sonst nie editiere.
Jetzt hab ich mich noch mal vergewissert - ja! ich bin im Intervallthread! Da ist auch Theechen!!!


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am 15.01.2019 um 17:30 Uhr
... hat Silberdistel geschrieben:
Silberdistel
Silberdistel
... ist OFFLINE

Beiträge: 16

Hallo, alle zusammen!

Ich danke, daß mich alle so lieb aufgenommen haben.

Ich hatte dann heute meinen 1. Fastentag. Und es geht mir gut dabei. Keine Probleme, kein Hunger und keine Gelüste.

Wenn ich bis morgen, zu meiner gewohnten Frühstückszeit, bis 10.15 Uhr durchhalte, habe ich 40 Stunden nichts gegessen.
Das ist für den Anfang nicht schlecht, oder?


Ich melde mich dann morgen wieder.

Allen einen schönen Abend und eine gute Nacht.


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am 16.01.2019 um 00:39 Uhr
... hat Theechen geschrieben:
Theechen
Theechen
... ist OFFLINE

Beiträge: 271

Hallo Silberdistel, das freut mich sehr! Ein guter Erfolg.

Morgen intervalle ich wieder. Ich werde ganz gut beschäftigt sein, es dürfte mir also nicht schwer fallen.

Danke Christiane, Liora und Aqui für euer offenes Ohr, das Verständnis und die guten Worte. Es tut gut, offen darüber zu sprechen und zu lesen, wie ihr mit ähnlichen Situationen umgegangen seid.

Schlaft gut, Theechen


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am 16.01.2019 um 19:54 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1976

Guten Abend ihr Lieben!

Silberdistel, hast du es durchhalten können? Wie geht es dir damit heute?

Theechen, ich trau mich fast gar nicht zu fragen, wie es dir ehtue geht - ich weiß noch von meinen Wiedereingliederungen, wie erschöpft ich in der ersten Woche nach nur zwei Stunden täglich sein konnte. Und bei dir kommt ja das neue Arbeitsgebiet erschwerend hinzu. Wie sind dir denn deine Kolleginnen und Kollegen begegnet? Stimmt die Chemie noch? Du findest bestimmt bald wieder rein! Und heute wolltest du intervallen? Bin gespannt, wie dir das bekommt!

Aqui und ich fasten noch, Liora, du brichst morgen, oder war das schon heute? Ich bin irgendwie momentan völlig aus der Zeit gefallen, mir geht es auch gar nicht gut. Der Grund ist: ich habe nicht geschlafen, aber der echte Grund ist: ich habe gestrichen die Hosen voll. Seit drei Tagen wache ich im Minutentakt nach Alpträumen auf, die sich alle um den Zahnarzttermin drehen, und dann bin ich glockenhellwach und auch gar nciht scharf darauf, wieder einzuschlafen und weiterzuträumen... Nun sage ich mir immer, noch einmal schlafen, und wenn das Schlafen dann wieder ansteht, dann ist es vorbei!!!

Ich habe eine Sch... Angst, und ich verstehe dich sowas von gut, dass dich diese frühere existentielle Bedrohung noch heute umtreibt. Sie wurde wachgeküßt durch die Unsicherheit mit dem Arbeitsplatz, dir ist ja auch selten was geschenkt worden, wieso sollte es diesmal so sein? Du hast sie aber, die Arbeit, in einem tollen Team und mit der Aussicht auf unbefristete Einstellung! Jetzt hast du die Anspannung weg, die dich in diesen Funktionsmodus versetzt hat und damit verhinderte, dass die Angst dich lähmen kann. Nun kannst du aber auch erkennen und fühlen, was da noch so alles drunter lag...

Was ich dabei bemerken möchte (weil auch mir dieser Funktionsmodus über sehr lange Zeit ermöglicht hat, zu funktionieren und unseren Alltag zu wuppen), du hast sehr klug und zur richtigen Zeit gehandelt - lange abgewartet und jetzt aber nachgefragt. Es hat gepasst, eine andere Kollegin hört auf, welcher Zufall Das Universum hat dich nicht vergessen Vielleicht gelingt es dir, statt vor Schreck an der Erkenntnis hängen zu bleiben, dass auch du Ängste, große und auch berechtigte Existenz-Ängste hast, aber bitte auch, dass du eine starke Frau bist, die Fäden in der Hand hälst, und im Falle einer Entscheidung die Intuition und die Entschlossenheit aufbringst, das Richtige zu tun! Du darfst stolz auf dich sein!

Aqui, wie geht es dir heute Abend? Ist Hugo noch in der Hütte? Ich habe heute Mittag in dem Wanderlokal nur bemerkt, dass ich mich total auf die Ofenkartoffel mit Kräuter-Sauerrahm und gemischtem Salat freue, die bestelle ich nir, sobald ich wieder esse! Schon nächste Woche? Mal sehen, was die Wundheilung dazu sagt... Die Vorfreude jedenfalls ist schon mal da!

Du machst noch stramme Spaziergänge? Bei mir ist gerade sowas von die Luft raus, Treibstoff leer... Es geht nur noch in gemächlicherem Tempo. Du wirst jetzt sicher bald deinen Rock löcker zu kriegen!

Hellen ist wieder da, und darüber freue ich mich total! Ich ahbe die letze schlaflose Nacht darber nachgegübelt, wieso da die Emotionen so hoch gekocht sind. Vielleicht ist mir die Erklärung dazu eingefallen, und das hat zumindest bei mir eine große Nähe auch zu Hellen wieder geschaffen. Hellen, falls du dazu was lesen willst, sag es an, ansonsten habe ich nun einen großen Frieden in mir. Das ganze Drama hat mich sehr umgetrieben.

Uns wünsche ich nun eine gute und bitte auch erholsame Nacht!

--
Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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am 16.01.2019 um 21:12 Uhr
... hat Silberdistel geschrieben:
Silberdistel
Silberdistel
... ist OFFLINE

Beiträge: 16

Guten Abend, liebe Mitfaster.

Ja, ich habe durchgehalten und es ist mir nicht schwergefallen. Hatte noch nie Probleme mal 1 oder 2 Tage nichts zu essen, es war nur seltsam freudlos.


Habe heute seeehr lecker zu Mittag gegessen. Dann kam meine wunderbare Tochter mit meinem wunderbaren Enkelsohn und hatte Apfelstrudel und Linzerstangerln zum Kaffee dabei. War auch gut.

Schmeckt alles viel besser, wenn man mal eine Weile nichts gegessen hat.

Morgen geht es in die zweite Runde.

Dann werde ich weniger Kaffee trinken, der bekommt mir in Mengen nicht wirklich. Dann gibt es nur noch Tee. Naja...


Ich wünsche Euch allen eine gute Nacht.


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am 17.01.2019 um 09:36 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1976

Hallo silberdistel!

Das ist ja wunderbar, wie du ins Intervallen kommst - so mühelos! Dass dir dabei die Freude gefehlt hat, hat mich doch einigermaßen erstaunt. Vielleicht magst du berichten, wieso diese Erwartung bei dir da war? Was ich ganz mit dir teilen kann ist der Genuss hinterher, wenn wir wieder was essen - nicht nur solche Leckereien, wie sie dir gestern geschenkt wurden, sondern auch einfachere Gerichte. In welchem Rhythmus wolltest du nun Weiterfasten?

Heute ist der große Tag. Um die Mittagszeit dürft ihr mir alle mal Kraft schicken... Aqui, dich bitte ich jetzt einfach mal, Reiki?

Ansonsten ist das Fasten nach wie vor meine Schutzglocke, und ich wüßte nicht, wie ich es sonst überstehen könnte. Wahrscheinlich käme ich vor Stress-Durchfall nciht von der Toi runter. Apropos Durchfall, ich ahbe keine Ahnung, wielange mein Stuhl jetzt nciht abgeht, Minimum sind es zwei Tage. Ich glaube, seit Montag? jedenfalls wird es mal wieder Zeit. Dann werde ich, wenn es hetue nicht Bewegeung gibt, heute Abend mal warmen Sauerkrautsaft trinken. Vorher kann ich nicht - Arbeiten und BEhandlungsstuhl, wäre beides dann nicht so dolle, wenn der Darm in Wallung käme...

Liora, wie war das Fastenbrechen?

Liebe Grüße euch allen, und erfolgreiches achtsames Fasten!!

--
Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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am 17.01.2019 um 13:57 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist OFFLINE

Beiträge: 1815

Hallo ihr Lieben Intervaller(innen)

Christiane und ich sind nächste Woche bestimmt auch wieder mit dabei, aber lesend begleiten wir euch immer.
Theechen, wie bekommt Dir die Arbeit? Läuft es zufriedenstellend?
Liora wie fühlst Du Dich als "Essende" geht es Dir gut?
Silberdistel, schön, dass Du so problemlos ins Intervallen gekommen bist. Bei mir ist es auch so, dass ich lieber gar nichts essen kann als gezielt. Bei gezielt essen, gelangt immer mal wieder ein Stückchen Käse in meinem Mund.

Dieses freundlose Gefühl kenne ich auch bei mir manchmal beim Fasten. So dieses "Es fastet mich". Ich bin gar nicht richtig dabei, ich tu es einfach.
Dieses Fasten ist anders, mehr so ein Selbstläufer, aber auch ohne besondere Gefühle, so als wäre ich im Ruhezustand innerlich.

Manchmal ist es aber auch eine Qual, dann schaue ich jeden Tag auf den Kalender, mache mein Pflichtprogramm 7 Tage und dann esse ich, ohne diese Zeremonie mit dem Apfel o.ä.
Ein anderes mal muß ich es hinauszögern, so voller Vorfreude, aber auch mit der Angst, sehr schnell wieder in den alten Rhythmus reinzufallen und nicht "bewußt" zu essen. Denn ein Stück Käse in den Mund schieben, hat nix mit bewußtem Essen zu tun. Vielleicht hänge ich diesem noch eine Woche mit Gemüse und Obst dran und lass den Käse noch reifen.

Im Moment ist in mir noch alles ganz friedlich. Ich kann ohne Streß den Kühlschrank öffne. Nicht zu essen fällt mir bei diesem Fasten sehr leicht, allerdings gab es gestern etwas Buttermilch bei mir, welches auch zu Darm-Erfolg geführt hatte. Oder mit einer Tasse Cappuchino klappt es auch ganz gut. Also strenges Heilfasten nach Buchinger ist es nicht, aber ich hatte ja auch zugegeben, dass es mir überwiegend um Gewichtsverlust ging. Ziel ist es unter 60 zu kommen und dort gerne zu bleiben, was mir sehr schwer fällt, sobald ich wieder "normal" esse. Da ich mich aber vorher nicht gewogen habe und mich erst wiege, wenn ich aufhöre, weiß ich natürlich nicht, was ich abgenommen habe. Aber auf jeden Fall weiß ich, wie nah ich meinem mir gesteckten Ziel bin.

Aber da ich dann höchst wahrscheinlich an 2 Tagen intervallen werde, könnte es mir doch gelingen, wenn ich mich endlich mal aufraffen würde und für mehr Bewegung sorgen würde.

Christiane, ich bin ganz bei Dir heute und verstehe Deine Not. Energiepaket hab ich Dir geschickt. Ich schaue ständig auf die Uhr und überlege, ob Du bereits wieder befreit bist, ob Du noch zur Arbeit gehst, oder Deine Wunden leckst. Ich werde mich bis heute Abend gedulden, um das zu erfahren (trommel, trommel.....)

Mir geht das Wetter sehr auf den Zeiger. Ich bin sehr froh, dass ich meinen Hund habe,denn sonst wäre nur Sofa oder Schreibtischstuhl angesagt. Es bleibt dunkel den ganzen Tag, es regnet, es ist mild - kein Winterwetter. Gleich heißt es aber Regenjacke und Gummistiefel an und raus eine Runde stramm laufen.

Dann wünsche ich euch allen einen Sonnenstrahl im Herzen, keinen knurrenden Magen. Ich habe heute Tag 10, ich denke 4 Tage mache ich noch, alleine um mit Christiane solidarisch zu sein, die Langzeitfastenden werde ich nur in Gedanken begleiten. Mein längstes Fasten war 21 Tage, dann wurde "Hugo" aber auch unruhig, der Appetit vergeht ja nicht, Hungergefühl ist nicht da, aber die Geruchsnerven werden sehr aktiv, wenn die Nachbarn kochen und beim Betrachten von Kochrezepten läuft so langsam das Wasser im Mund zusammen.
Ich hab es aber trotz großer Familie damals geschafft. Ich für mich hab herausgefunden, dass es sehr auf die Beweggründe bei mir drauf ankommt. Nun brauche ich nur noch für mich alleine bruzzeln bzw. nicht und ich freue mich auf Gemüse, Obst und vielleicht ein Stückchen Fisch.

Allerdings wenn man sich 40 Tage vornimmt und die Psyche darauf eingestellt ist, vergehen auch diese wie im Fluge (kann ich mir vorstellen).
Einen schönen Tag
Aqui


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am 17.01.2019 um 14:06 Uhr
... hat natti geschrieben:
natti
natti
... ist OFFLINE

Beiträge: 400

Ein schneller, besonderer Gruß an Christiane, dass sich die Ängste alle nicht bewahrheiten und Du erleichtert heute eine Runde mit Deinem Hund drehen kannst!

Natti


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am 17.01.2019 um 14:40 Uhr
... hat Theechen geschrieben:
Theechen
Theechen
... ist OFFLINE

Beiträge: 271

Liebe Christiane, ich denke ebenfalls an dich und schicke dir viel Ruhe und Gelassenheit. Wer weiß, vielleicht hast du es jetzt sogar schon hinter dir und kannst wieder durchatmen. Auf jeden Fall hast du es bald geschafft. Ich kann mir ehrlich gesagt gar nicht vorstellen, wie so eine Panik vor dem Zahnarzt ist, ich bin schon angespannt, wenn ich zum Zahnarzt muss, aber das ist im Vergleich zu deinen VorSymptomen ein Witz.

Aqui, mich freut sehr, dass du in diesem Fasten eine große Ruhe erlebst. Wie schön. Und dein Ziel hast du ja offensichtlich auch bald erreicht.

Gestern nachmittags war ich nicht mehr gut abgelenkt und habe früher als gewollt etwas gegessen. Na ja, aber meine 22h hatte ich trotzdem. Die Arbeit läuft soweit gut, es kommt halt auf die Rahmenbedingungen an. Heute war eine Veranstaltung von 2h, aber die Stühle waren sehr ungünstig, so dass ich das Mittagessen nicht mehr im Sitzen zu mir nehmen konnte. Daran merke ich dann, wie schnell ich an die Grenze komme. Die Kollegen wieder zu sehen und Austausch zu haben, das tut gut. Auch das Verständnis dass sie für mich haben. Ich wurde mehrfach angesprochen, wie es mir mit dieser einschneidenden Veränderung durch die Abgabe der Aufgaben geht. Ich freue mich, dass auch andere von außen so sensibel sind, dass das emotional nicht einfach ist. Bei meinem neuen Vorgesetzten muss ich sehr achtsam sein, dass ich mit meinen Interessen nicht auf der Strecke bleibe und auch noch ein wenig realisieren kann, was ich mir vorstelle. So schön es ist, wenn jemand strukturiert und klar führend ist, so schwer ist es auch, ihn von Alternativen zu überzeugen. Das wird eine Herausforderung, auch weil wir sehr unterschiedliche Vorstellungen davon haben, mit welcher Stundenzahl wir eventuell einen Teilzeitvertrag machen. Zum Glück müssen wir das jetzt noch nicht festlegen. Aber ganz ehrlich, in zwei Stunden kann man fast nichts schaffen oder vorankommen.

Im Moment strukturiere ich sehr vieles um, hole meine Sportgruppen an den Wohnort, die hatte ich immer am Arbeitsort, aber mit Teilzeit müsste ich immer zwei Mal am Tag fahren und brauche für eine Strecke 40-45min. ich glaube, es wird richtig gut und viel weniger stressig, als es jetzt ist.

Morgen Abend gehe ich mit meinem Mann Essen, wir feiern, dass wir uns jetzt 3 Jahre kennen. Es war eine schöne und intensive Zeit und ich bin sehr dankbar für ihn. Das letzte Jahr war nicht besonders leicht, abgesehen natürlich von der Hochzeit.

Liebe Grüße
Theechen


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Tonia Tünnissen-Hendricks
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