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Salz-Anwendungen können unserer Gesundheit auf die Sprünge helfen

Salz-Anwendungen sind gut für die Gesundheit
Salz-Anwendungen sind gut für die Gesundheit

Salz ist ein uraltes und bewährtes Hausmittel, das bei zahlreichen gesundheitlichen Beschwerden helfen kann. So hilft die salzhaltige Luft am Meer oder in einer Salzgrotte nicht nur bei asthmatischen Beschwerden und Heuschnupfen, sondern lindert auch die Beschwerden bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte.

Ein Salzbad kann Erkältungsbeschwerden schneller abklingen lassen und hilft erfolgreich gegen Erkrankungen der Scheide wie Scheidenpilz, Ausfluss oder eine trockene Scheide. Kalte Füße, Fußpilz oder Hühneraugen lassen sich mit einem Solefußbad behandeln und gegen Halsschmerzen hilft das Gurgeln mit Sole. Sole-Tinkturen haben sich außerdem bei der Behandlung von Herpes, Warzen und Insektenstichen bewährt. Ein Krümel Salz auf der Zunge weckt die Lebensgeister bei einer Kreislaufschwäche und ein Augenbad mit einer einprozentigen Solelösung entspannt trockene und überanstrengte Augen. Die Liste der Anwendungsmöglichkeiten ist schier endlos lang ...

Nicht grundlos gibt es so viele Kurhäuser am Meer, in der Nähe von Salzstollen oder Thermalquellen. Thermalbäder sind übrigens schon seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. bekannt. Der Floating-Trend im Wellnessbereich ist also in keinster Weise eine gänzlich neue Erfindung ...

Auch zu Hause lassen sich viele der Salz-Therapien selbständig durchführen. In den meisten Fällen benötigt man dafür einfach nur Salz und eine Badewanne. Zum Inhalieren von salzhaltiger Luft gibt es ebenfalls viele verschiedene Möglichkeiten, die sich auch in den heimischen vier Wänden realisieren lassen.

Die folgenden Salztherapien kannst du auch zu Hause durchführen:

Solebad ... Baden wie im Toten Meer

Badesalz aus dem Toten Meer
Badesalz aus dem Toten Meer

Ein Salzbad bringt unser Immunsystem so richtig schön auf Trab und hilft somit hervorragend gegen unangenehme Erkältungskrankheiten. Es unterstützt außerdem den Abbau von überflüssigen Säuren, bringt die Lymphe in Schwung und wird daher auch gerne in Verbindung mit den Begriffen Entschlackung und Entgiftung genannt.

Das Salzwasser wirkt zudem entspannend auf Muskeln, Gelenke und Nerven. Nach einem stressigen Tag kann uns ein Solebad folglich nicht nur vor Schlafstörungen bewahren, sondern auch vor einem Burn-out-Syndrom.

Das Salz im Wasser entwickelt neben dem entspannenden Effekt auch eine entzündungshemmende Wirkung, was sich wiederum positiv bemerkbar macht bei diversen Hauterkrankungen wie Schuppenflechte, Neurodermitis, trockener oder fettiger Haut. Nicht selten kommt es bei diesen Erkrankungen jedoch vor, dass der Juckreiz die Betroffenen dazu verleitet hat, sich wund zu kratzen. Die Solekonzentration im Wasser sollte dann bei offenen Wunden maximal 1% betragen. Eine höhere Salzmenge führt ansonsten zu einem heftigen Brennen. Der Erholungseffekt bleibt dann leider auf der Strecke.

Gleichermaßen heilend wirkt ein Sole-Sitzbad - wie bereits erwähnt - bei Entzündungen der Scheide (Scheidenpilz oder Ausfluss). Da das Salz auch in diesem Bereich die Schleimhaut zu befeuchten vermag, hilft ein Sole-Sitzbad auch gegen eine trockene Scheide.

Die Solekonzentration steuerst du über das Verhältnis zwischen Salz und Wasser. In einer gewöhnlichen Badewanne benötigt man für ein Vollbad ungefähr 100 Liter Wasser. Möchtest du eine Salzkonzentration von 1% erreichen, bedeutet das, dass du 1 Kilo Salz im Wasser auflösen musst. Das geht übrigens am einfachsten, wenn du zunächst das Salz in die Badewanne schüttest und dann etwas heißes Wasser hinzugibst. Erst wenn sich das Salz in der kleinen Menge Wasser aufgelöst hat, lässt du die Wanne weiter voll laufen.

Je höher die Salzkonzentration im Wasser ist, desto stärker wird unser gesamter Organismus gefordert. Zum Abbau von Stoffwechselabfällen ist das wunderbar. Du kannst dich nach und nach langsam bis auf eine Solekonzentration von 8% "hocharbeiten". Aber wie bereits erwähnt, solltest du das nur tun, wenn deine Haut keine Wunden aufzuweisen hat.


Salzluft inhalieren befreit die Atemwege

Viel Meer Nordfriesische Inseln und Halligen Hier liegt Salz in der Luft
Viel Meer
Nordfriesische Inseln und Halligen
Hier liegt Salz in der Luft


Das Inhalieren von Salzluft ist besonders für Asthmatiker häufig eine wahre Wohltat. Das Salz in der Luft kann den Schleim in den Bronchien lösen und somit für freie Atemwege sorgen. Besonders ein längerer Aufenthalt am Meer wirkt dann oft besser als jedes Medikament. Hier spielen allerdings neben der Salzluft auch noch andere Faktoren eine Rolle, die das wohltuende Reizklima ausmachen. Neben der salzhaltigen Luft entfalten hier auch Wind und Sonne eine besonders wohltuende Wirkung. Ein besonders starkes Reizklima bietet ein Urlaub an der besonders salzhaltigen Nordsee. Ein wenig milder geht es an der Ostsee zu. Aber auch das milde Klima am Mittelmeer kann für Allergiker durchaus eine enorme Erleichterung darstellen - so lange dort noch keine hohen Sommertemperaturen herrschen.

Salzluft kann man außerdem auch in Salzgrotten einatmen. Der größte europäische natürliche Salzheilstollen befindet sich in Wieliczka (Polen). Dort befindet sich 226 Meter unter der Erde gleich ein komplettes Sanatorium, das sich speziell um Asthmatiker, Allergiker und Lungenkranke kümmert. Ganz nebenbei zählt das Salzbergwerk von Wieliczka zum Weltkulturerbe der UNESCO. Aber auch in Berchtesgaden gibt es in 600 Meter Tiefe einen solchen Heilstollen, siehe Salzheilstollen Berchtesgaden. In den meisten Fällen sind die Salzgrotten, die man weit verstreut überall bei uns in Deutschland finden kann, allerdings künstlich erbaut. Dennoch eignen sich auch diese nachgebauten Salzstollen zu therapeutischen Zwecken.

Leider hat jedoch nicht jeder Mensch, der unter Atemwegsbeschwerden leidet, ein passendes Meer oder eine Salzgrotte direkt vor der Haustür. Und auch ein Urlaub oder eine Kur sind nicht immer jederzeit möglich. Um dennoch in den Genuss salzhaltiger Luft zu kommen, gibt es ein paar Therapieformen, die auch zu Hause angewendet werden können. Auch wenn die Erfolge mit diesen Methoden nicht ganz so gewaltig ausfallen dürften wie eine vierwöchige Kur am Meer, so ist es dennoch verblüffend wie viele Leute sich zum Beispiel mit Hilfe einer sogenannten Salzpfeife das Atmen erleichtern können.

Eine Salzpfeife ist auch unter den Begriffen Meeresluft-Inhalator, SaltPipe® oder Salzinhalator aufzuspüren. Für Kinder gibt es den Inhalator auch in einer witzigen Form als Elefant. Er nennt sich dann SoleFant und sieht echt niedlich aus. Da das Prinzip das Gleiche ist wie bei der SaltPipe® würde ich vermutlich tatsächlich auch zur Kindervariante greifen ;-)

Nachfüllbarer Meeresluft-Inhalator
Nachfüllbarer Meeresluft-Inhalator

Vereinfacht beschrieben wird bei einer Salzpfeife die Luft, die man einatmet durch einen mit Salzkristallen gefüllten Filter gesaugt. Man zieht mit dem Mund an der "Pfeife" und atmet die salzhaltige Luft über die Nase wieder aus. Wendet man diese Therapie täglich 20-30 Minuten an, zeigt bei vielen Betroffenen schon nach wenigen Tagen eine deutliche Verbesserung der Atmung. Einen Erfahrungsbericht hierzu findest du zum Beispiel auf der Website Selbsthilfe COPD.

Einen nachfüllbaren Meeresluft-Inhalator (siehe Foto) habe ich im Onlineshop Die moderne Hausfrau entdeckt.

Gurgeln mit Salzwasser hilft gegen Halsschmerzen und Aphten

Oft entstehen Halsschmerzen durch trockene Schleimhäute während einer Erkältung. Mein erklärter Favorit ist in diesem Fall zwar Salbei-Tee, aber auch ein regelmäßiges Gurgeln mit Salzwasser kann die entzündete Schleimhaut befeuchten und beruhigen. Hierfür brauchst du dann einfach nur einen Teelöffel voll mit ganz gewöhnlichem Kochsalz, den du in 250 ml Wasser auflöst. Das Auflösen funktioniert übrigens am besten in heißem Wasser. Das Gurgelwasser solltest du idealerweise 1-2 Minuten im Mund behalten und es auch ein wenig in den Rachen laufen lassen - ohne es allerdings dabei runterzuschlucken.

Auch wenn sich die Schleimhaut im Mund entzündet oder sich beispielsweise schmerzhafte Aphten entwickeln, kann das Gurgeln mit Salzwasser Erleichterung bringen.

Regelmäßige Solespülungen nach dem Essen können außerdem dazu beitragen, eine gesunde Mundflora aufzubauen und den Zahnschmelz zu regenerieren. Durch das Salz wird nämlich nicht nur der Speichelfluss angeregt, sondern gleichzeitig kann ein übersäuerter Mund- und Rachenraum neutralisiert werden. Auf diese Weise schützt man sich gleichzeitig vor Zahnstein und Karies.

Solespülung für die Nase

Nasendusche - Yogis NoseBuddy®
Nasendusche - Yogis NoseBuddy®

Eine Nasenspülung mit Salzwasser hat sich bewährt gegen eine verstopfte Nase. Für eine solche Nasenspülung benötigt man eine Nasendusche oder ein Nasenspülkännchen, 2 Gramm Kristallsalz und 200 ml warmes Wasser. Zunächst einmal wird dann das Salz gründlich aufgelöst. Dann füllt man jeweils 100 ml pro Nasenloch in die Nasendusche. Mit etwas Übung lässt man dann die Lösung durch das eine Nasenloch einlaufen und direkt aus dem anderen Nasenloch wieder herauslaufen. Dafür beugt man sich mit dem Kopf über ein Waschbecken und neigt den Kopf leicht zur Seite. Die Nasendusche wird dann auf der nach oben gerichteten Nasenseite eingeführt und angehoben, so dass das Wasser einfließen und durch das andere Loch wieder hinaus fließen kann. Wichtig ist dabei, dass der Mund während der Gießprozedur weit geöffnet wird - ansonsten steigt das Risiko, dass das Salzwasser in den Rachen läuft. Und das fühlt sich dann gar nicht gut an.

Auch Pollen-Allergiker profitieren übrigens von der Wirkung einer Nasendusche. Neben möglicherweise fest sitzendem Schleim und Dreck werden mit Hilfe der Nasendusche nämlich auch Pollen nach außen befördert, die dem Betroffenen Schwierigkeiten bereiten. Eine Nasenspülung mit Salzwasser kann also auch die Heuschnupfen-Symptome deutlich eindämmen.

HNO-Ärzte empfehlen die Nasendusche unter anderem auch als therapeutische Begleitmaßnahme bei einer akuten Mittelohrentzündung.

Von einer vorbeugenden Behandlung raten Fachleute jedoch unbedingt ab. Denn ein all zu häufiges Nasenspülen mit Salzwasser kann die Nasenschleimhaut auf Dauer auch schädigen.

Wichtig ist es auch, wirklich nur die empfohlene Salzmenge in Höhe von 1 Gramm auf 100 ml Wasser zu verwenden. Nimmt man nämlich zu viel oder zu wenig Salz kann dies die Schleimhäute unangenehm reizen.

Was bringt eine Sole-Trinkkur?

Bei einer Sole-Trinkkur trinkt man jeweils morgens auf nüchternen Magen ein Glas Salzwasser. Dafür löst man 1 TL Kristallsalz in einem Glas lauwarmen Wasser auf. Dieser Mix reinigt den Darm, sorgt für eine gute Verdauung und wirkt sich positiv auf das Hautbild aus. Gleichzeitig reguliert der Sole-Trank den Säure-Basen-Haushalt und ist dadurch in der Lage auch rheumatische Beschwerden zu lindern.

Empfohlen wird dieses Glas Kristallsalz-Wasser beispielsweise auch während der Limonadendiät (Heilfasten nach Stanley Burroughs) - auch bekannt als The Master Cleanser.



Tonias Wunschliste

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Quellen und Weiterführende Literatur
» Lebenselixiere aus Wasser und Salz



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