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Forenthema: 21 Tage, wer macht mit?

» Forum: Fastentagebücher und Fastengruppen

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am 12.07.2016 um 16:01 Uhr
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robyn
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Beiträge: 45

Hallo Sarah, schön dass du kurz vorbeigeschaut hast. Freue mich auf weiteren Austausch!


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am 12.07.2016 um 16:13 Uhr
... hat robyn geschrieben:
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Beiträge: 45

6. Fastentag

Ich bin noch dabei!

War die letzten Tage zu beschäftigt und außer Haus um zu schreiben. Ich fand das viele außer Haus sein echt anstrengend. Bis jetzt habe ich immer im Urlaub oder in urlaubsähnlichen Situationen gefastet und es ist für mich ungewohnt, dass während dem Fasten so viel los ist was nicht mit "Fastenprogramm" oder persönlichem Programm (Freunde treffen etc.) zu tun hat. Bin noch dabei mich daran zu gewöhnen. Und lieber wäre es mir schon mehr Zeit "für mich" zu haben, wie auch immer ich die dann gestalten würde.

Heute Nachmittag und morgen habe ich weniger Termine und freue mich auf mehr Zeit für Entspannung, Spazierengehen, Yoga und im Garten werkeln.

Meinem Körper geht es nach wie vor sehr gut. Keine Kreislaufprobleme, Hungergefühle, etc. und seit ein paar Tagen schlafe ich auch wieder besser - v.a. länger

Was mir grade noch so ein bißchen abgeht ist eben die innere Einkehr, Ruhe und Kreativität. War zwar das ganze Wochenende auf einem Meditationsretreat, aber da ich das mitgeleitet habe war ich eben auch sehr beschäftigt und fühlte zwar sehr viel Inspiration aber eher weniger Ruhe. Naja, so ist das halt.

Ich "esse" weiterhin eine Portion Brühe zu Mittag und eine zu Abend, und trinke nur sehr sehr wenig Saft. Der bekommt mir einfach nicht so, außer Zitronen- und Sauerkrautsaft, und beide möchte ich weiterhin in Maßen genießen damit sie mir nicht zu schnell zum Hals raushängen




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am 14.07.2016 um 07:39 Uhr
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Beiträge: 45

8. Fastentag

War gestern zu müde was zu schreiben. Hatte so um die drei Stunden Schlaf, war ab 3.30 Uhr auf und munter, naja nicht munter aber auch nicht schläfrig genug um weiter auszuruhen, und hab mich dann so durch den Tag gehievt.

Als ich aufwachte hatte ich erst mal richtig Durst und Unwohlsein, und nach viel Trinken gab es ein bald eine natürliche Darmentleerung. Kein Wunder dass ich aufgewacht und wachgeblieben bin. Habe gestern mehr aufs Trinken geachtet.

Mit der Darmentleerung war das bis jetzt eh so eine Sache. Eigentlich bin ich es gewohnt "Darmtage" gleich morgens anzugehen, trinke erst mal einen Sauerkrautsaft und evtl. später noch etwas Aloe Vera Saft, und lasse die wirken. Wenn dann nach ein paar Stunden noch nichts natürlich ging, mache ich einen Einlauf. So hat sich das bei mir über die Jahre als gut erwiesen. Ich fang einfach gern mit einem mild abführenden Getränk an, also "von oben," in der Hoffnung dass der ganze Darm etwas durchgeputzt wird.

Naja, und dieses Fasten war ich bis jetzt so viel außer Haus dass ich mich an Darmtagen eben erst relativ spät am Tag drum kümmern konnte. Wenn ich da dann Sauerkrautsaft o.ä. trinke hat der Körper anscheinend nicht immer genug Zeit den ganzen Vorgang abzuschließen bevor ich ins Bett gehe. Wäre wohl besser einfach nur einen Einlauf zu machen an solchen Tagen.

Mal sehen.

Gestern ist mir das Fasten schon eher schwer gefallen. Naja, wenn ich so wenig geschlafen habe fällt mir erfahrungsmäßig vieles schwer. Vor allem doof fürs Fasten war dass ich mehr Naschgelüste habe wenn ich so übermüdet bin, als könnte ich mich von Snack to Snack schleppen... So hab ich gestern zwischen 3:30 Uhr morgens und Mittag schon fast alle kalorienhaltigen Getränke zu mir genommen, also meine Kalorieblianz für den Tag war sozusagen fast voll. Schon doof, aber irgendwie hab ich es nicht anders hingekriegt. Konnte mich aber zu einem Nachmittagsspaziergang durchringen (nach dickem Regen, es war wunderschön überall, wild und klar) und ein bißchen Gymnastik habe ich auch noch gemacht.

Letzte Nacht konnte ich etwas länger schlafen, und fühl mich dementsprechend besser heute Morgen. Mal sehen was der Tag so bringt... Vormittags bin ich wieder unterwegs und das Wetter ist ganz wunderschön heute, ich freu mich schon richtig aufs Radeln!


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am 15.07.2016 um 11:24 Uhr
... hat robyn geschrieben:
robyn
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Beiträge: 45

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von robyn am 16.07.2016 um 09:17 Uhr ]

9. Fastentag

Konnte wieder nur sehr wenig schlafen, fühle mich extrem müde heute und oft den Tränen nahe.

Wenig Schlaf bin ich eigentlich gewöhnt und habe über die Jahre gelernt damit umzugehen. Die Tendenz zur Schlaflosigkeit hat mit der Fibromyalgie zu tun, mit permanent verwirrten Serotonin- und Kortisolwerten. Es ist essentiel nicht durch Pillen, Kräuter, Schlafhygiene, meditieren, etc. zu "heilen," aber diese haben mir über die Jahre sehr geholfen nicht auch noch eine psychologische Schlaflosigkeit auf die hormonell bedingte Schlaflosigkeit draufzusetzen.

Im Moment gelingt mir das anscheinend nicht, also eigentlich seit Dienstag, da gab es schlechte Nachrichten die mein Leben evlt. langfristig betreffen. Ich lebe schon seit vielen Jahren in Großbritannien, kann wegen Fibromyalgie nicht so viel arbeiten, und bin jetzt in ein Testverfahren des Staates reingerutscht dass mir das Aufenthaltsrecht entziehen kann. Nachdem ich hier schon so lange zu Hause bin hat mich das echt schockiert.

Wie auch immer, seit Dienstag schlafe ich also noch weniger als sonst und wache mitten in der Nacht auf, und der Geist ist schon dabei sich Sorgen zu machen bevor ich richtig wach bin...

Da habe ich mich jetzt gestern wieder gefragt ob das jetzt die richtige Zeit fürs fasten ist. Wollte ja mindestens 21 Tage fasten... Einerseits fühle ich mich körperlich immer besser während dem Fasten (weniger Fibromyalgie-Schmerzen), und irgendwie unterstützt es mich auch seelisch in dieser verwirrenden Woche. Andererseits habe ich jetzt so viele Termine mit der Bürokratie, Bürgerberatung, etc., dass ich mich halt frage inwieweit ich mich noch gut um den fastenden Körper kümmern kann.

Bis jetzt geht's mal noch. Ich fühle mich halt irgendwie bereit jederzeit abzubrechen. Was für mich ein neues Gefühl ist, dieses nicht-Wissen-wie-lange-noch-fasten.

Naja, soviel mal für heute. Ich merke grade dass ich mich ein bißchen wacher fühle (habe vorher einen verdünnten, frisch gepreßten O-Saft getrunken) und werde sehen ob ich ein bißchen Arbeit geschafft kriege.


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am 16.07.2016 um 09:58 Uhr
... hat robyn geschrieben:
robyn
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Beiträge: 45

10. Fastentag

Ich habe gut geschlafen, juhu! Und nicht nur gut sondern auch mal länger als 4 Uhr morgens

Und habe heute den ersten total freien Tag vor mir seit ich angefangen habe zu fasten. Also frei von Arbeit und Verabredungen und Terminen, juhu!!! Hatte den Eindruck dass ich deswegen gestern auch entspannter einschlafen konnte...

Gestern war ich ja supermüde, wie das halt so ist nach mehreren fast schlaflosen Nächten. Hatte eigentlich geplant eine gute Freundin in einer Nachbarstadt zu besuchen, aber das ging dann halt nicht, ich fühlte mich echt als könnte ich kaum aus dem Haus, geschweigedenn zum Bahnhof radeln, etc. etc. Zum Glück hatte sie genug Zeit und Energie um dann einfach spontan zu mir zu kommen, und nach einem Vormittag voller sich-müde-fühlen und rumhängen hat mich ihr Besuch dann total aufgebaut.

Bin dann danach noch kurz spazieren gegangen und hab sogar noch ein kleines bißchen Stretchen etc. hinbekommen vor dem Abendessen.

Mein Hauptessen ist weiterhin die Fastenbrühe, für Mittags und Abends. Irgendwie gelingt mir die besser dieses Mal als in den letzten Fastenzeiten. Sie schmeckt sehr viel stärker und reichhaltiger. Und ich hab jetzt auch endlich begriffen was es für einen Unterschied macht das gute Salz erst ganz am Schluß, also zur abgesiebten Brühe oder direkt in die Schüssel zu geben. Keine Ahnung warum ich jahrelang immer die gesamte Brühe, inkl. Gemüse, gesalzen habe, und mich dann eben immer gewundert habe wie andere mit so wenig Salz klar kommen und ich nicht. Ist ja klar wenn ich versuche das ganze Gemüse mitzusalzen dass ich dann eh nicht esse

Jedenfalls kriege ich dieses Mal immer gut schmeckende Brühen hin und mehr Salz in meinen Körper, was mir anscheinend guttut. Hatte noch keinen einzigen Muskelkrampf etc. obwohl ich normalerweise, also wenn ich nicht faste, oft mal Magnesium einnehmen muss wegen Krämpfen.

Bis auf Müdigkeit wegen zu wenig Schlaf geht es dem Körper wirklich gut, also physisch ist mir fasten noch nie so leicht gefallen wie dieses Mal. Und gut geschlafen habe ich ja nun auch, jetzt ist also nur noch die Frage was ich mit dem freien Tag anfangen soll. Es ist recht kühl und grau hier...


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am 16.07.2016 um 11:49 Uhr
... hat Rehleinwerden geschrieben:
Rehleinwerden
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Beiträge: 42

Hallo robyn,

na das klingt doch alles ziemlich positiv. freu mich für dich. ich habe heute auch keine verpflichtungen und hänge hier immer noch in meinen schlafsachen rum aber wen stört das? niemanden - bin ja single.

was nimmst du alles für gemüsebrühe, wenn das gemüse dann weg geworfen wird oder pürierst du es und verdünnst es dann? ich trinke ja nur wasser, tee und kaffee - ja ich weiß aber den lasse ich nicht weg - irgend ein laster muss sein

ich wünsch dir einen schönen entspannten sonnabend.

lg

--
Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß wie Wolken schmecken.
Carlo Karges


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am 17.07.2016 um 07:17 Uhr
... hat robyn geschrieben:
robyn
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Beiträge: 45

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von robyn am 17.07.2016 um 12:45 Uhr ]

Hallo, hallo,

bei mir gibt's auch eine Tasse Kaffee morgens, mmmmh!!!

Viele Jahre lang war ich fest überzeugt dass Fasten und Kaffee einfach gar nicht zusammen gehen... irgendwann mal auf einer Fastenwanderwoche mit meiner Mutter hat die Leiterin meiner Mutter einen milden Kaffee morgens gegen niedrigen Blutdruck vorgeschlagen. Anscheinend hatte sich die Fasten-Experten Meinung über Kaffee geändert (wie ja auch Tonia auf dieser Seite schreibt).

Seitdem seh ich das nicht mehr so eng für mich, obwohl ich mich schon immer freue wenn ich den Kaffee mal weglassen kann, einfach eine Pause von dem intensiven Geschmack haben kann. Aber erzwinge tu ich da nix. Wie du schon sagst, irgend ein Laster muss sein

Im Moment fahre ich den Kaffee runter, also nahm immer weniger Kaffeepulver, für die morgendliche Tasse. Mal sehen…

Bei der Gemüsebrühe versuche ich maximalen Geschmack durch bestimmte Gemüsesorten herzustellen, z.B. eine Mischung aus Sellerie, Fenchel, Fenchelgrün, Grünkohl, Rote Beete, Rote Beete Blätter, Mangold, Karotten, Lauch, und manchmal eine Tomate -- was davon halt da ist an dieser Art Gemüse...

+ Zwiebel und Knoblauch (von denen wird ja abgeraten wegen Verdauungsproblemen, mir machen die aber nix aus, und grade der Knoblauch bringt Geschmack). Dann gebe ich oft noch ein paar große Stücke Zitronenschale dazu, Lorbeerblätter, Majoran, Rosmarin, irgendwelche Kräutermischungen die ich da habe, Kümmel und Koriander.

Fein geschnitten eine halbe Stunde köcheln, dann noch eine Weile ziehen lassen. Und wenn die Portion im Schosselchen ist, etwas gutes Olivenöl und Salz dazu. Schmeckt ziemlich reichhaltig.

Meine Erfahrung ist dass es sich geschmacksmäßig auf jeden Fall lohnt Biogemüse vom Markt oder Bioladen zu kaufen, also so Tengelmann Bio-Karotten etc. bringen normalerweise nicht viel (an Geschmack). Und für mich persönlich geben Gemüse wie Paprika, Aubergine, Zucchini, etc. keinen stark genugen Geschmack abgeben, das kam mir dann irgendwie wie Gemüseverschwendung vor und ich nehme die nicht mehr her für die Brühe.

Natürlich kann man das würzen total individuell anpassen. Ich vertrage keine scharfen Gewürze oder Geschmacksverstärker wie Tomatenmark, hasse Nelken usw., nehm also das was ich am angenehmsten finde, und davon kräftig.

Damit die Brühe wirklich nach Gemüse schmeckt, und eben auch die guten Wirkstoffe in ausreichenden Mengen enthält, braucht es so 500g Gemüse für eine 250ml Portion Brühe (+ etwas mehr Wasser, da ja doch was verdampft beim Kochen).

Ich persönlich püriere nix von dem Gemüse um es zur Brühe dazuzugeben. Das machen ja einige, und ist kalorienmäßig auch ok, nur regt es bei mir total die Verdauung an und das ist einfach doof. Es kommt also alles ausgekochte Gemüse auf den Kompost. Das ist mir anfangs sehr schwer gefallen, das Gemüse so "wegzuschmeißen", bis mir dann irgendwann einfiel dass das Gemüse sowieso, auf irgendeinem Weg, wieder zu Erde wird, ob es jetzt auf dem Feld verwest, bei mir ausgekocht auf dem Kompost landet, oder gegessen wird und später im Klärwerk verarbeitet wird.

Hmm, was für ein langer Wortschwall über ein Viertel Liter Flüssigkeit
naja, für mich ist es ja irgendwie die Hauptnahrung beim Fasten...


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am 17.07.2016 um 07:42 Uhr
... hat robyn geschrieben:
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Beiträge: 45

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von robyn am 17.07.2016 um 08:03 Uhr ]

11. Fastentag

Hab mich schon länger nicht mehr gewogen; irgendwie vergess ich das morgens leicht, und es fällt mir erst ein nachdem ich viel getrunken habe... werd jetzt doch mal auf die Waage hüpfen, trotz Wasserbauch.

Optisch kam es mir die letzten Tage so vor als hätte sich mein Körper nicht verändert. Also ich seh nicht dünner oder drahtiger aus. Hab natürlich auch nicht so viel Fett zu verlieren wie manch anderer, aber normalerweise transformiert Fasten meinen Körper schon; und es gibt natürlich schon größere Fettdepots an Po und Oberschenkeln, da könnte schon mal was verbrannt werden... hmmm, dafür müßte ich mich eventuell auch mal gezielter bewegen, meine Yogaroutine ist nicht so auf den Po aus, und Radfahren scheint da auch nicht so viel zu bringen.

Hatter gestern also einen freien Tag zu Hause, und bin erst mal vor lauter Freude länger im Bett rumgehangen. Bis dann die Sonne rauskam und ich Lust auf Gartenarbeit hatte. Es ist echt so ein Luxus verschiedene Aktivitäten aus dem Ausruhen heraus kommen zu lassen, und nicht vom Kopf her ("muss jetzt noch dies machen", "das wäre jetzt gut für mich, los geht's" usw.). Disziplin ist ja schön und gut, die hab ich ja auch, aber irgendwie fühl ich mich freier und viel tiefer erholt wenn eine Aktivität aus dem Ausruhen raus erwächst.

Manchmal kommt es dann halt nicht zu so viel Aktivität... Gestern war ich zwar ausgeschlafen, aber einfach fix und fertig von der letzten Woche, und hatte anscheinend v.a. Spaß am Rumhängen. Also physisch aktiv war ich nur vormittags im Garten und dann nachmittags für eine etwas ausgedehntere Yoga-Pilates-Mischung.

Außerdem hatte ich gestern starke Geschmacksgelüste, v.a. auf Bio-Ananassaft, der hier leider nicht zu haben ist. Werde morgen mal schauen ob ich irgendwo einen nicht-Bio-frischgepressten A.-Saft finden kann. Die gängigen Fruchtsäfte vertrag ich alle nicht, und irgendwie fühl ich mich grad etwas eingeengt, geschmacklich, zwischen Brühe und Gemüsesaft.

Heute hätte ich eigentlich wieder volles Programm, hab aber (mal wieder) nur bis 3 Uhr geschlafen und ein paar Sachen abgesagt. Heute Morgen geht's also nur mit dem Fahrrad zum Markt, wo Sonntags immer ein Biobauer aus der Region super-duper Gemüse zu super-duper Preisen anbietet. Werde mich da also bald hinschleppen... es sind eigentlich nur 15 Minuten mit dem Rad, kommt mir grade etwas unüberwindlich vor. Danach dann evtl. wieder ins Bett - ?

Und nachmittags mit einer Freundin ein paar lokale Künstler und Galerien erkunden. Hier ist im Juli immer "open studio", also sehr viele Künstler stellen in Galerien aus oder öffnen ihre privaten Studios, und man kann so durch die Stadt von einem zum andern spazieren.


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am 18.07.2016 um 13:05 Uhr
... hat robyn geschrieben:
robyn
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Beiträge: 45

12. Fastentag

Und wieder nur sehr wenig geschlafen. Fühl mich echt wahnsinnig müde und hab Termine etc. für heute abgesagt oder verschoben.

War ja gestern schon sehr übermüdet und fand den Tag recht schwierig. Schon das Radeln zum Markt am Morgen, und der "Aufwand" einen neuen Topf Brühe aufzusetzen haben mich echt geschlaucht.

Es war heiß hier, nachmittags war ich mit einer Freundin unterwegs und hab mich ab und an etwas schummrig gefühlt, nicht schwindelig aber irgendwie etwas schwach. Und war mir auch sehr meines leeren Magen-Darms bewußt, das war ein komisches, ungewohntes Gefühl, als ob ich mit einem Loch in meiner Mitte herumlaufen würde. Trotzdem war ich froh unterwegs zu sein, so ist wenigstens Zeit vergangen

Als ich dann wieder allein zu Hause war wußte ich nicht so recht was mit mir anfangen, war mir auch wieder mehr dem komischen Magen-Darm-Gefühls bewußt, und hatte nicht mal Lust mich in meinem bequemen Liegestuhl zu räkeln an diesem schönen Sommerabend. Es war eher eine Stimmung und Müdikeit die ich auch so von mir kenne, als ein "direktes" Fastenproblem. Trotzdem hab ich etwas Buttermilch getrunken, die erste in dieser Fastenzeit, weil mir auch irgendwie total nach Abwechslung war (konnte meine tolle Brühe nicht mehr sehen gestern; es war auch eh irgendwie zu heiß für warme Brühe).

Naja, irgendwie hab ich den Abend dann rumgekriegt, aber es hat sich schon doof angefühlt, dieses übermüdete-nicht-zur-Ruhe-kommen. Und auch dass mir plötzlich die Fastengetränke nicht mehr schmecken... ich war echt einfach unbefriedigt und ruhelos gestern. Hoffentlich ist das die Vorstufe zu einer kreativeren Phase!

Heute fühle ich mich fast noch müder und hab mich entschlossen so aktiv wie eben möglich zu sein. Bis jetzt hab ich schon den halben Haushalt gemacht und sobald die heißeste Tageszeit vorbei ist geht's auf einen Spaziergang. Die Motivation is nicht hoch, aber ich weiß einfach dass ich mich danach besser fühle und evtl. auch wieder besser schlafen kann.


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am 19.07.2016 um 10:27 Uhr
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Beiträge: 45

13. Fastentag

Habe besser geschlafen letzte Nacht, also einmal von halb elf bis drei, und dann nochmal von halb sechs bis acht Uhr - so um die sieben Stunden anstatt die paar wenigen Stunden der vorherigen Nächte!

Also gestern fand ich echt schwer. Ich war einfach so extrem übermüdet. Naja, heute ist es also wieder anders, wenigstens etwas anders. Ich fühle mich nähmlich immer noch sehr müde, was bei mir oft vorkommt wenn ich eine längere fast schlaflose Phase hatte. Da scheint eine Nacht mit mehr Schlaf nicht zu reichen um wirklich ausgeruht zu sein...

Vor ein paar Tagen habe ich einen Ausschlag ganz oben auf den Schultern bekommen, sah zuerst aus als könnte es Gürtelrose sein es hat sich dann aber als Nesselsucht herausgestellt. Hatte ich noch nie beim Fasten...

Mein Hausarzt vermutet dass es mit einer veschleppten Innenohrentzündung liegt die immer noch am Abklingen ist, und hat vorgeschlagen die Infektion nochmal mit Medikamenten zu bekämpfen. Grade weil ich z.Zt. so wenig schlafe und der Körper anscheinend mit den Selbstheilungskräften am Ende ist. Damit wäre meine Fastenkur dann natürlich frühzeitig zu Ende.

Hmmmmm, also dazu kann ich mich jetzt grade noch nicht entscheiden, hoffe halt auch, dass das Fasten hilft die Infektion auszuheilen... andererseits, wenn das bis jetzt nicht passiert ist brauche ich evtl. doch Medikamente. Also 1-2 Tage gebe ich dem Fasten jetzt noch...

Also heute geht's mal noch weiter! (Mit Natrongemisch auf der Nesselsucht um den Juckreiz zu lindern, danke für den Tipp Tonia!)

Es soll hier 32 Grad werden heute und ich hab meine ersten Termin in der Stadt um zwei Uhr nachmittags. Werde also viel zu Trinken mitnehmen!


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Tonia Tünnissen-Hendricks
Tonia Tünnissen-Hendricks
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