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Forenthema: Intervallfasten als Neustart

» Forum: Fastentagebücher und Fastengruppen

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am 12.08.2018 um 05:51 Uhr
... hat Theechen geschrieben:
Theechen
Theechen
... ist OFFLINE

Beiträge: 271

Hallo ihr Lieben, besonders du Christiane,

Lass dich einmal ganz lieb drücken. Manchmal gibt es nicht so viele Worte, die hilfreich sind. Ich glaube dass die Seele ihre eigenen Wege geht. Man kann sich nicht immer disziplinieren. Schönes, dass du wahrnimmst warum du isst. Und manchmal braucht man einfach auch die entsprechende Kraft, um daran etwas ändern zu können. Deswegen sorge gut für dich. Was hast du denn anders gemacht, als du in der letzten Phase relativ lange gesund vergessen hattest? Was war da anders? Was könnte dir denn jetzt helfen?

Ich hatte das schon zweimal, dass ich nach dem Fasten nur essen konnte. Und ich konnte auch wirklich nicht mehr aufhören. Als ob sich mein Körper alles zurück holen wollte. Das fand ich damals auch sehr unheimlich. Ich glaube, dass man tatsächlich auch unterschiedlich nach Fastenzeiten reagiert.

Ich habe tatsächlich gestern mit dem Fasten angefangen. Es lief ganz unkompliziert, nur das Abführen will noch nicht klappen. Ich habe dann heute früh mit Sauerkrautsaft nachgeholfen, ich glaube, das war gut, es fängt bereits an zu rumoren. Ich werde nicht ganz klassisch fasten, sondern so wie du Christiane immer mal wieder Buttermilch oder Gemüsesaft verwenden. Ich entscheide sowieso von Tag zu Tag. Im Moment habe ich das Gefühl, dass ich meine Energie benötige. Und sollte mich das Fasten schwächen, dann breche ich es früher. Es ist einfach wichtiger, dass ich stabil werde. Im Moment plane ich das Fastenbrechen am Samstag nächste Woche.

Ansonsten gibt es gute Nachrichten. Ich bin ein bisschen fitter geworden in der letzten Woche. Ich war aber auch ziemlich vernünftig, habe mich nach dem Arbeiten wirklich überwiegend ausgeruht. Ich glaube das tut mir richtig gut. Aber man kann sich natürlich nicht nur ausruhen.

Liebe Aqui, du müsstest jetzt schon deinen schönen Grillabend hinter dir haben. Ich hoffe du hast es sehr genossen. Und es geht dir mit dem Essen gut.

Georgie, ich habe übrigens das Buch ebenfalls bestellt. Ich bin sehr gespannt.

Liora, bist du verschollen? Ich hoffe sehr dass es Dir gut geht und deinem kleinen auch. Du bist ja wahrscheinlich am Essen.

Ich freue mich, wenn ihr intervall und werde einfach hier mitschreiben wenn es in Ordnung ist.

Euch einen wunderschönen Sonntag
Euer Theechen


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am 12.08.2018 um 06:45 Uhr
... hat Theechen geschrieben:
Theechen
Theechen
... ist OFFLINE

Beiträge: 271

Nachtrag: der Sauerkrautsaft schlägt voll durch; ein großer Erfolg also


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am 12.08.2018 um 07:31 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 2021

Ein sonntägliches Guten Morgen in die Runde!

Liebe Theechen, das ist so schön, dasss du stabiler und fitter wirst, wenn du deine neuen Grenzen annehmen und einhalten kannst! Du tarierst gerade eine neues Gleichgewicht aus, tastest dich ran, wieviel Ruhe brauchst du, in welchem Maß kannst du wann und wie nach der Arbeit noch etwas tun. Deine Achtsamkeit geht gerade sehr in Richtung Körper, der hat die Notbremse gezogen, dich aus gewohnter Aktivität zurückgepfiffen. Und immer noch agierst du ihm zu viel. Es ist nicht einfach, sich da reinzufinden.

Auf mich wirkst du aber trotzdem sehr liebevoll, sehr in Balance, sehr achtsam. Kein Hadern, kein Aufbäumen gegen dein Los. Sachte nutzt du jetzt das Fasten, um ein wenig Kraft zu finden, dich besser zentrieren zu können, aber auch das könnte gegenteilig wirken, wenn es nicht dran ist - da bleibst du vorsichtig.

Starre Pläne, starre Vorgaben können nicht immer passen. Mir hat das Fasten mit Eiweiß sehr gut getan. Ich habe ein hochdosiertes Präparat aus der Aphotheke verwendet, dass hauptsächlich aus Molkepulver besteht (nur 3,5 % Kohlenhydrate hat, wegen meiner Darmproblematik)und eben Kefir und Buttermilch, um die Darmbakterien aufzufüllen, habe dabei keinen spürbaren Kraftverlust bemerkt - in den vorherigen Fasten war es immer, als würde mir der Stecker gezogen. Muskulatur hatte ich dabei immer verloren, und das wollte ich jetzt auf gar keinen Fall, es ist gelungen. Das Eiweiß war ziemlich teuer in der Apotheke, nun habe ich, angelehnt an die Zusammensetzung, mal recherchiert und Molkepulver gefunden, dass direkt vom Erzeuger deutlich günstiger ist. Werde ich bestellen und probieren.

Was habe ich in früheren Fastenzeiten anders gemacht? Ich bin ins Intervall gegangen und habe das auch konsequent angewendet, erst jeden zweiten Tag, dann jeden dritten. Das hat mich sehr in der Bewußtheit verankert. Diesmal war es der Zahn, der mich aus dieser Sicherheit rausgeholt hat, der Auslöser war für die Fastenzeit, aber auch die seelischen Nöte mit Essen kompensieren hat was mit dem Zahn zu tun.

Was ist noch anders? Mein Mann lebt jetzt hier, und das ist für mich ebenfalls immer wieder mit schwierigen Situationen verbunden. Wir haben vorher beide lange alleine bzw. als Haushaltsvorstand gelebt, sind beide seelisch wund - und momentan versuchen wir, 7 Tage die Woche als Paar zusammen zu leben. Vorher hätte er in seine Wohnung ausweichen können, und alleine dieser Gedanke hat den Unterschied gemacht. Diese Wohnung gibt es nicht mehr. Kopfkino. Und Unruhe. Anpassungsstörung.

Du fastest bereits, ich schau mal, wo es bei mir hinläuft. Auf jeden Fall in ein Intervall. Die Suche anch dem Gleichgewicht auch für mich.

Allen einen schönen Sonntag!

--
Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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am 12.08.2018 um 12:44 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist OFFLINE

Beiträge: 1871

Hallo ihr Lieben,
ja ich bin wieder im Essmodus angelangt und ich habe sofort die alten Darmprobleme. Es ist nichts schlimmes, nur einfach ätzend, vermehrter Stuhlgang (kein Durchfall) Blähungen, wo ich nicht genau weiß, ist es auch nur Luft. Ich bin ja relativ sofort ins "normale" Essen eingestiegen. Ein Tag noch mit Obst aufgebaut, zweiter Tag dann Nudelsalat und gestern dann Nudelsalat und gefüllte Champignons. Brot und Käse hab ich noch gemieden. Bierchen schmeckte gestern auch gut und wir hatten einen schönen Nachmittag, der bei mir bis 23 Uhr ging, weil ich noch mit dem Rad nach Hause mußte und ich bin nachtblind. Hieß also vorsichtig fahren. Ich bin sogar mit Helm gefahren (Hinweg ohne, ich mag keinen Helm.....)

Ich habe sehr viel Eindrücke mitgenommen, ich neige ja dazu (je älter ich werde) sehr viel zu beobachten, sehr viel zwischen den Zeilen zu lesen, mich zurück zu nehmen, mich nicht einzumischen, es gelingt mir nicht immer so ganz.
Es ist ja so, dass ich auf mein Leben bereits zurückblicken kann, habe viele Kinder erzogen, war viel Babysitter - Kinder sind mir sehr vertraut und nun versuche ich vieles mit Abstand zu sehen, weil jede Generation es anders macht.

Aber ich sehe doch Probleme aufkommen und erwähne sie dann innerhalb eines Gespräches, aber nicht als ein Bewerten, sondern mehr als ein Hinterfragen. Meine Mutter durfte sich auch nie einmischen in meine Erziehung und nun habe ich den Spiegel vor Augen (als Oma).

Aber ich bin immer noch mehr Mama und auch Freundin von den Kumpels meiner Jungs, weil ich immer mit ihnen gefeiert habe und das ist auch heute noch schön und so konnte ich den Tag sehr genießen. Kulinarisch auch, obwohl ich kein Fleisch esse beim grillen, aber das spielt ja auch überhaupt keine Rolle, ich lebe von den Beilagen und es gab 2 vegetarische Salate, Brot wollte ich nicht.

Theechen, schön, dass Du so richtig bei Dir bist. Du beobachtest Dich sehr und freust Dich über jede positive Veränderung und bist dankbar dafür, das schätze ich wahnsinnig an Dir. Es gibt Menschen, die nur jammern über ihr ach so böses Schicksal, Du akzeptierst es, arbeitest dran, vermittelst eine Dankbarkeit und wenn es Dir schlecht geht, dann sagst Du das - das finde ich übrigens sehr wichtig! Es gibt Menschen, die schauen Dich an, bei der ehrlichen Frage: "Wie geht es Dir?" mit einem leidenden Blick und sagen: Es muß ja..... oder sie sagen, wie es meine Mutter und ihre große Schwester (heute 94 Jahre alt) gemacht haben: "Mir gehts immer gut" und es ging ihnen nicht gut - ohne Jammerblick. Ich wußte nicht, wie es ihnen wirklich geht. Meine Mutter hatte jahrelang einen Hirntumor "verleugnet" - es ging ihr ja immer gut und dieses ständige Umkippen hatte was mit dem Blutdruck und Kreislauf zu tun..... Sie hat mich länger hinters Licht geführt, bis ich mich durchgesetzt habe und wir sind zum Neurologen gegangen, danach ganz schnell OP und sie hatte danach noch eine ganz andere Lebensqualität gehabt.

Ich finde es als kein Jammern, wenn jemand sagt, wie es ihm wirklich geht, auch wenn man vielleicht nichts dran ändern kann, aber man weiß Bescheid, warum er zickig ist (Migräne?) warum er gewisse Dinge nicht mit machen möchte (Schmerzen, Übelkeit?) Es geht einem nicht immer gut und man kann sich nicht immer zusammen reißen und sollte man auch nicht. Wenn es mir wirklich gut geht, dann sag ich es ehrlich, dann hab ich auch nix, was sehr schön ist. Manchmal kann man auch nur sagen, mir gehts gut, aber mein Rücken...... (ich habe viele junge Kolleginnen, die das Problem mit dem Rücken haben - auch einer meiner Söhne und mein Freund auch) zu viel sitzende Tätigkeit? Zu wenig Ausgleichssport? Anlagenbedingt?
Theechen, Du hast körperliche Beschwerden, aber machst das beste draus und denkst absolut positiv.

Das Buch ist gekommen, ich hab schon mal reingeschaut, hört sich sehr interessant an Georgie und ich werde ganz bestimmt gewisse Übungen machen, hab gestern schon mal probiert (Darmprobleme). Ich werde erst mal weiter lesen, das Schöne an solchen Büchern ist, dass man es ausprobieren kann und schauen, ob es hilft. Es sind Übungen, die leicht nachzumachen sind und wenn sie helfen, ist das total toll und wenn nicht, ist es wenigstens ein Versuch wert. Aber ich würde nie sofort etwas "erwarten" sondern einfach länger schauen, denn auch die Krankheit hat ja länger gebraucht, bis sie da war. Es schlummert ja schon länger in uns, bevor es zum Ausbruch kommt und leider nehmen wir die kleinen Tritte vors Schienbein oft nicht ernst genug. Das Buch kann ein Begleiter sein und deshalb danke für die Empfehlung.

So... ich werde ab Dienstag mit Intervallen wieder dabei sein - das ist ja der Thread , aber ich finde es schön, dass auch ein themenübergreifender Austausch stattfindet. Mein Ziel hab ich nicht erreicht, das war mir aber auch klar, aber es war es mir trotzdem wert. Nun hab ich einen vollen Kühlschrank mit Gemüse und Obst und werde davon sehr bewußt leben.
Ich wünsche euch einen schönen sonnigen Sonntag.
Ganz lieben Knuddler
Aqui


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am 13.08.2018 um 04:17 Uhr
... hat Theechen geschrieben:
Theechen
Theechen
... ist OFFLINE

Beiträge: 271

Guten Morgen ihr Lieben,

Liebe Aqui, sehr interessant was du von deiner Mutter erzählst. Manchmal glaube ich auch dass es eine Generationenfrage ist, wie sehr man ehrlich über seine gesundheitlichen Schwierigkeiten spricht. Meine Mutter ist auch ein absoluter Künstler darin zu verheimlichen wie es ihr geht.

Ich finde es schön, dass du so eine große Familie hast mit vielen lieben Freunden. Ich glaube du bist eine echte Mama und Oma, ich finde es gut wenn man sich nicht direkt einmischt, aber trotzdem Anmerkungen macht. Selbst das ist für manche Kinder ja zuviel.

Liebe Christiane, dann habt ihr ja beide nicht mehr so sehr euren eigenen Raum, wie ihr das immer gewöhnt wart. Das stelle ich mir tatsächlich auch schwierig vor. Aber du gehst ja noch arbeiten. Das heißt du bist den halben Tag nicht da? Trotzdem ist es natürlich wirklich eine Herausforderung. Vor allem wenn es euch beiden nicht so gut geht. Ich wünsche dir, dass ihr auch im gemeinsamen Alltag immer wieder einen guten Abstand zueinander habt. Und euch eigene Dinge machen lassen könnt.

Nach meinem euphorischen Fastenbeginn habe ich gestern Nachmittag das Fasten beendet. Ich habe mich schon wieder total erschöpft gefühlt und ich habe gemerkt dass ich einfach meine Energie brauche. Ich glaube das intervallfasten ist gerade für mich eine viel bessere Lösung. Länger als ein Tag oder anderthalb Tage zu fasten, zehrt irgendwie an mir. Tja, das war dann wohl ein kurzer Ausflug.

Ich werde also nächste Woche mit euch gemeinsam intervallfasten. Und gönne mir morgen aber zuerst noch mal einen Esstag. Ich denke ich werde es bei zwei Tagen in dieser Woche belassen.

Mit dem Schlafen habe ich es wieder mal nicht so. Dafür habe ich gerade wenige Kopfschmerzen.

Ich finde wünsche euch einen wunderschönen Start in die neue Woche, gute Erfahrungen, einen guten Start in das Intervallfasten und ein achtsames Essen.
Euer Theechen


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am 13.08.2018 um 11:31 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist OFFLINE

Beiträge: 1871

Hallo ihr Lieben,
Theechen, da hast Du aber zu einer sehr ungewöhnlichen Zeit geschrieben. Warst Du noch wach oder schon wach? Bei mir wäre es dann eher 'noch' gewesen. Bei Christiane 'schon'.
Ich hab meinen normalen Rhythmus, zwischen 1 und 3 Uhr schlafe ich ein zwischen 8 und 9 Uhr stehe ich auf. Das ist ganz unabnhängig von der Zeitumstellung, es ist einfach mein Biorhythmus (was sagen meine Schichtdienstsöhne: Mama, was ist Biorhythmus? )
Theechen, gut, dass Du auf Deinen Körper hörst, er braucht Energie und dann passt kein Fasten rein. Und das ist ja das Schöne, wir können jederzeit aufhören, wir können immer variieren, alles darf - nichts muß.

Ich esse wieder ganz normal, gestern hat Hugo gewonnen: Es gab Käse!!! Ich hatte einen sehr reifen Camenbert, der zerfloß im Mund und fast im Kühlschrank, der war soooo lecker! Natürlich Voll-Fett-Stufe, ein halber ist gestern drauf gegangen, dafür hab ich meine vorbereitete Mahlzeit auf heute verschoben, weil ich gestern nach dem Radfahren nicht mehr so lange warten wollte, bis ich was essen konnte. Ich war erst um 20 Uhr zu Hause und dann gab es halt was Schnelles. Das ist der Vorteil, wenn man nur für sich was machen muß und keine hungrigen Mäuler mehr stopfen muß. Meine Katze war etwas knatschig und hat mich "hungrig" erwartet (sie hat so viel Fettreserven......) aber sie hat eine innere Uhr, die ab und zu vor geht, aber nie nach....

Dann sind wir drei beim Intervallen. Ich versuche den Dienstag und Donnerstag zu nehmen, solange ich noch arbeiten gehe, das passt mir dann immer am besten. Zwei Tage brauche ich, damit ich mein Gewicht halten kann - traurig aber wahr.

Theechen, ich glaube ich bin eine gute Mama, weniger eine gute Oma, weil ich mich dazu nie so berufen gefühlt habe, verstehst Du, ich habe so viele Kinder großgezogen (1 x 3 und 1 x 4 über einige Jahre und danach noch Babysitten) das dieser Gluckenbedarf absolut gedeckt ist. Ich betreue gerne mal ab und zu meine Enkel, aber hauptsächlich gehe ich dorthin, um meine Kinder zu treffen und dabei erfreue ich mich auch kurz meiner Enkel. Ich würde mir nicht wünschen, 1 - 2 Tage in der Woche sie fest bei mir zu haben, ganz im Ernst nicht, irgendwie bin ich nie aus Duplos und Legos rausgekommen - es reicht. Dazu kommt auch noch, dass ich ja Söhne habe und die Mütter von den Mädels sind immer mehr involviert und ich dränge mich nicht dazwischen. Dazu kommt auch noch, dass zwei Trennungsfälle dabei sind, sowieso immer sehr kompliziert. Wenn ich im Norden leben würde, bei meiner Tochter und sie hätten Kinder, würde es ganz anders aussehen, das wüßte ich, aber das ist nicht so. Erstens haben sie noch keine Kinder, aber möchten dringend welche haben und zweitens lebe ich nicht mehr im Norden und sie werden nicht in den Ruhrpott ziehen. So bleibt es immer noch bei Besuchen so 2 - 3 x im Jahr, aber die dann sehr intensiv.
Ich bin auf Findungssuche bei mir selber, versuche meine Wichtigkeiten zu leben, ohne die anderen zu vergessen. Verantwortungsbewußt, eigenständig und mit einer gesunden Form von Egoismus. Meine Jungs sind erwachsen, sie müssen ihr Leben selber in den Griff bekommen, tun sie auch (zeitweise/teilweise) und in Notfällen bin ich immer für sie da. Mein großes Thema in diesem Leben ist ja Loslassen und Zulassen und daran werde ich arbeiten bis zur Urne

Aber in der Zwischenzeit werde ich mich intensiver mit meinem Körper - sprich Gesundheit beschäftigen und da muß ich mal etwas strenger mit mir sein. Das Argument, ich hab keine Zeit, gilt schon lange nicht mehr und zu der Zeit , wo ich keine Zeit hatte, war ich viel aktiver und auch viel bewußter, was gesunde Ernährung angeht.
Mein Kühlschrank ist voll von guten Dingen, an denen ich mich erfreuen kann. Bio-Gurke und Tomaten aus dem Garten meiner Kinder, die gibt es Mittwoch, vielleicht mit Schafkäse verfeinert, heute einen Auflauf bestehend aus frischen Champignons, Paprika, Tomaten und die restlichen Nudeln vom Nudelsalat, die ich nicht mehr gebraucht habe und ich freue mich auch bald auf ein Stücken Fisch, den ich mir so 1 x im Monat gönne. Ich bin zwar Vegetarier aber Fisch (ohne Kopf - er darf nicht mehr nach Fisch aussehen) geht bei mir. Vieles ist bei mir Kopfsache, ich mag auch keine Krabben oder Garnelen etc...... und ich könnte niemals sagen, dieser Fisch soll jetzt für mich sterben. Eigentlich sollte ich nach der Devise leben: Iß nur das, was Du auch selber töten könntest - ich würde niemals angeln gehen..... dann nur vegetarisch, wäre aber auch nicht schlimm für mich, aber ich mag schon sehr gerne mal ein Stück Lachs oder anderes Fischfilet, auch Forellenfilet auf Brot, aber keine Forelle blau, die mich noch anguckt...
Bei dem Thema bin ich nicht sehr naturverbunden, das weiß ich, und Christiane hat dazu eine viel gesündere Einstellung als ich, was Emotionen betrifft. Ich stehe auch voll dahinter, nur kann ich es für mich nicht umsetzen.

Fleisch esse ich schon über 30 Jahre nicht mehr, war auch eine Kopfsache bei mir, ich esse es nur nicht aus ethischen Gründen, vom Geschmack her könnte ich es essen. Ich liebe Sauerbratensoße und esse sie mit Tofu, ist absolut selten und ist ja auch ein Fleischprodukt, aber ich mag es vom Geschmack her, ansonsten gibt es so tolle Alternativsoßen veggi und vegan - klar oft mit Geschmacksverstärker, aber da bin ich nicht mehr so streng mit mir.
Ich wünsche euch einen angenehmen Wochenbeginn.
Geogie und Liora alles ok mit euch? Gehts euch gut?
LG Aqui


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am 13.08.2018 um 18:40 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
... ist OFFLINE

Beiträge: 2021

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Georgie am 13.08.2018 um 18:50 Uhr ]

Hallo again,
es gibt natürlich auch ein Mudra gegen das übermäßige Hungergefühl.
Ich glaube in dem Buch von Kim Da Silva ist das aber nicht mit drin … warum nicht? - Vielleicht war das damals noch nicht so das Thema, keine Ahnung. Vielleicht gibt es DOCH einen Hinweis in dem Buch, irgendwo, versteckt, am Rande erwähnt.
Ich habe einfach mal im Internet nachgeschaut:

Mäuse-Klick

Das scheint mir das Richtige zu sein. Und natürlich sind Mudras bestens für unser Problem geeignet, ansonsten käme wohl auch noch Akkupunktur in Frage.
Bei meinen Ausflügen ins Trockenfasten Ende letzten Jahres habe ich ein Sutram, eine Art Mantra verwendet. All diese Techniken arbeiten auf feinstofflichen Ebenen, dort an den Schaltstellen, wo die psychischen Probleme die Hungerattacken auslösen.

Na das ist natürlich auch was für Georgie, das Mudra trifft die Problematik gaaanz genau.

Grüße an alle.



Georgie

--
"An der inneren Reinheit ist ALLES gelegen.
Die ganze Schöpfung beruht auf ihr."

(J.H.S. 1950 - 2010)


"Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben " (Leo Tolstoi)


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am 13.08.2018 um 20:04 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 2021

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Regenwurm am 13.08.2018 um 20:10 Uhr ]

"All diese Techniken arbeiten auf feinstofflichen Ebenen, dort an den Schaltstellen, wo die psychischen Probleme die Hungerattacken auslösen."

Na, dann wird es bestimmt auch mir helfen können, so wie ich ja mega-gelassen war diesmal beim Zahnarzt, naja, wenigstens anfangs. Aber immerhin! Danke dir nochmal dafür, Georgie! Und auch gerade jetzt für dieses Mudra gegen die Gier, da habe ich ja auch ein Thema mit! Diese Süßhungerattacken, wenn mein inneres Kind schreit! Es schient mir so, als üwrde ich auf diese Heilmethode ansprechen, darüber bin ich sehr froh. Die beste Medizin ist die, die wir nicht shclucken müssen.

Theechen, das meinte ich damit, dass wir manchmal nur ein Impulsfasten brauchen, wie du ejtzt einen Tag, der super leif, udnd er nächste halbe war schon zuviel. Du hast es gemerkt und auch verstanden, was dir dein Körpergefühl mitteilt, und schon bist du - und damit wir auch - wieder eine Erkenntnis weiter. Ich freue mich sehr, dass du diese Erfahrungen teilst, es bestärkt mich in der Überzeugung, dass für mich auf Dauer das Intervallfasten eine heilende Ernährungsform ist - für Seele und körper. Und ich freue mich auch, dass wir ejtzt wieder zu dritt intervallen werden!

Morgen werde ich mit dir fasten, Aqui, und dann kann ich dieses Mudra gleich mal einsetzen. Heute hatte ich einen genussvollen aber gemäßigten Esstag. Ich habe zwei Mahlzeiten durch ein grünes Smoothie erfüllt und eine Nudelmahlzeit genossen. Fühle mich gut und gesund genährt.

Ganz liebe Grüße
Christiane

--
Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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am 14.08.2018 um 02:06 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
... ist OFFLINE

Beiträge: 2021

Hi, ich bin dann auch mit dabei, einen Tag zur Probe, sozusagen. Früher mal, als ich mit den Mudras anfing, gab es Schwierigkeiten mit der Fingerbeweglichkeit. Auch dafür gibt es natürlich ein spezielles Mudra in dem Buch.
Es ist schon Jahre her, Mudras habe ich zuletzt vor 2014 verwendet, die Fingerbeweglichkeit ist aber noch da.

Ich bin gespannt ...

Georgie


--
"An der inneren Reinheit ist ALLES gelegen.
Die ganze Schöpfung beruht auf ihr."

(J.H.S. 1950 - 2010)


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am 14.08.2018 um 12:22 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist OFFLINE

Beiträge: 1871

Hallo zusammen,
Georgie, ich werde mir heute auf der Arbeit die wichtigsten Mundras kopieren, ich sie versuchen zu verinnerlichen. Ich weiß ja, wo meine Schwachstellen liegen. Auf feinstofflicher Ebene habe ich ganz lange mit dem Chakra-Ausgleich gearbeitet, ich bin morgens nie aufgestanden, bevor ich mich nicht "ausgeglichen" habe. Irgendwie ist vieles verloren gegangen bei mir, warum auch immer. Aber auch vieles ist noch drin und wird immer wieder geweckt auch durch solche Empfehlungen, wie Du sie gegeben hast Georgie, danke.
Ich habe nur nie ein übermäßiges Hungergefühl, eigentlich verspüre ich überhaupt keinen Hunger, sondern eher eine Lust auf Essen. Heute vormittag (ganz ohne Hunger) wollte ich mir gerade ein Knäckebrot mit Käse machen und ups... ich intervalle ja heute. Alles gut so. Auch jetzt nach dem Fasten, ich hatte keinen Hunger, es ist auch nicht so die absolute Leere, die ich füllen möchte so wie Christiane es verspürt hat, es ist eine Gewohnheitssache, oberflächlich, einfach nur essen wollen, weil es dazu gehört und dann auch das, wonach mir gerade ist, nicht mega kopfgesteuert, bewußtes gesundes Essen, sondern sogar die letzten Chips, die noch da waren, obwohl sie mir überhaupt nichts gebracht haben. Es ist nur sehr gut, dass ich wenig Verlangen nach Süßes oder Chips und co habe, das ist eher eine Ausnahme, aber es gibt dafür andere Dinge, deren Lustgefühle ich nachgehe und das ist eher Richtung Getränke,die kalorienreich sind, wo ich immer mal wieder meinen Gelüsten nachgebe und sie irgendwie auf den Hüften liegen bleiben. Wenn dann noch fetthaltiges dazu kommt, wie der geliebte Käse...... (Wein und Käse passt so gut zusammen!) und da hab ich gestern gut von gesündigt. Aber solange man keine direkten Probleme hat, verdrängt man die Anfänge, die man wehren soll.
Ansonsten gehts mir ja halt richtig gut. Rücken wieder ok (dagegen wollte ich nun auch vorbeugend was machen, bevor mich wieder der Schmerz packt), dann meine Darmbeschwerden, die sofort wieder aufgetreten sind, seit ich wieder esse, ist alles nichts schlimmes, aber unangenehm und lästig. Ich sollte dankbar sein, dass mein Körper so fit ist und ich auch noch schlank bin, obwohl ich mich seit ca. 10 Jahren immer für zu füllig halte, weil ich halt immer sehr schlank war.

Also heute intervallen, morgen habe ich mir vorgenommen, großen leckeren Salat und vorher Sauna, Donnerstag wieder intervallen und dann am Wochenende das essen wonach mir wirklich ist, ich denke es wird ein Stück Fisch sein mit einer großen Folienkartoffel.
Aber jetzt muß ich erst mal zur Arbeit, bin vollkommen dann im intervallen drin und werde auch kein bißchen abgelenkt, weil es dort keine Ablenkung gibt, nur der Wasserspender, den ich sehr gerne für mich benutze. Komisch, da trinke ich auch immer stilles Wasser zu Hause glaube ich Wasser mit Kohlensäure trinken zu müssen. Was uns doch unser Gehirn suggestiert.
Dann wünsche ich uns einen guten Intervalltag.
LG eure Aqui


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Tonia Tünnissen-Hendricks
Tonia Tünnissen-Hendricks
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