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Forenthema: Intervallfasten als Neustart

» Forum: Fastentagebücher und Fastengruppen

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am 08.10.2017 um 13:03 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1976

Hallo Georgie,

na dann versuche ich das mal.

Beim Intervallfasten wechseln gelegentliche einzelnde Fastentage mit einzelnen meist häufigeren Esstagen ab, und weil es eben nur ein einzelnder Fastentag ist, schaltet der Körper nicht in diesen Fastenmodus um. Für Menschen, deren Körper bereits häufiger gefastet haben, ist das meist weder körperlich noch seelisch ein Problem, weil es ja am nächsten Tag schon wieder was gibt. Es muss nicht entlastet, entleert oder aufgebaut werden, geht einfach so und läßt sich dadurch auch prima in den Alltag integrieren. Un wenn mal was ist, kann man verschieben, fastet dann eben am nächsten Tag.

Dahinter steht die Überlegung, dass wir uns viel zuviel Nahrung zuführen, also gelegentlich auch mal weniger brauchen, um nicht übergewichtig zu werden, aber eben auch, dass Fasten gesunde Effekte hat (die uns ja alle sehr bekannte sind). Viele stehen dem "richtigen" Fasten, dem mehrtägigen Verzicht auf auch nur feste Nahrung, sehr ablehnend gegenüber, ständig haben wir Diskussionen, nervigen Rechtfertigungs- oder Erklärungsdruck, und IV-FAsten kriegt niemand wirklich mit. Und viele fasten ja "nur" wegen des Gewichtes. Aber man muss auch da erstmal in den Rhytmus reinkommen.

Bei mir gelingt ein länger angelegtes Intervallfasten (z.B. zum Umprogrammieren ungesunder Gewohnheiten) am ehesten unmittelbar nach einer Fastenzeit, ich habe den "kalten Entzug bezüglich meines Suchtfutters gerade abgeschlossen. Ich umgehe aber auch dadurch die Gier, die ja auch mich wieder überfällt, sobald ich was in die Futterlucke stecke. (Heute morgen hätte ich auch locker noch einen zweiten Apfel essen können, ich war viel zu schnell fertig, weil der gedünstete zu weich war zum Kauen und zu heiß, um ihn länger im Mund zu behalten - merkst du was? früher mal war ich nach einem halben Apfel pappesatt!) Mit den zwei Tagen nach einer nun nur 3tägigen Fastenzeit hoffe ich also, in einen Essmodus ohne Gier zu kommen.

Beim abwechselnd einen Tag essen und einen Tag fasten (1:0-Intervall) nimmst du vergleichsweise wenig Nahrung auf, wenn du nicht alle Fastenerkenntnisse über Bord schmeißt und dann alles in dich reinschaufelst, was nicht bei drei auf dem Baum ist, wenn Esstag ist. Aber gesundes, vollwertiges und ausgewogenes Essen gehört natürlich mit dazu (möglichst frisch und selbst gekocht usw.). Ich habe den 1:0-Intervall über das Wochenende gelockert und dann zwei Tage gegessen, korrekt hätte ich es 4:3-Intervall nennen müssen, aber mein Gott, da blickt ja dann echt keiner mehr durch (musste ich auch erstmal nachzählen . )

Was ich also vorher gemacht hatte, waren 3 Fastentage in der Woche, und dazwischen immer einen Esstag, und am Wochenende eben zwei Esstage. Wenn ich jetzt auf 5:2-Intervall gehe, werde ich nur noch 2 Tage pro Woche fasten. Mein Stoffwechsel hat die übrigen Esstage Zeit, wieder gut hochzufahren, aus dem Notfallprogramm ganz allmählich wieder in einen normalen Modus zu kommen. Gelingt es mir, ohne neuerlichen Gierattacken zu erliegen, wäre das ein ganz toller Schritt für mich! Dazu kämen vor einer erneuten Änderung (Ziel: im November auf einen Fastentag in der Woche zu reduzieren) wieder eine Mondfastenwoche. Substanz habe ich immer noch genug.

Mit diesem einen Fastentag pro Woche könnte ich mich anhaltend anfreunden. Allerdings besteht da bei mir die erhöhte Gefahr, dass mein Hugo (inneres Schweinehundi) sich still durch die Hintertür wieder Gehör verschafft, ich die Tage ständig wegen pillepalle schiebe, bis sie eben keinen festen Rhytmus mehr haben, und dann weiß ich schon, wie das endet. Wäre genau vor der Weihnachtszeit ein ganz verheerendes Signal - ich mag Glühwein, und ich liebe Nusskekse!!!

Das mit der Fastenwoche vorher ist aber nicht in dem Intervallfastenbuch so beschrieben, das sind meine persönlichen Erfahrungen. Ich stecke in dem Mißbrauch von Nahrung zu emotionalen Zwecken ganz tief drin. Wenn ich die Zügel mal ein halbes Jahr schleifen lasse und überhaupt nicht mehr faste, verliere ich die Kontrolle, und bei der nächsten Krise stopfe ich mich bestimmt wieder mit Unmengen von Suchtfutter voll. Das kann seltsamerweise auch Käse sein (da muss auch irgendwas drin sein) oder Nüsse. Vor allem die Cashews, da kriege ich dann kein Ende, bis der letzte Krümel weg ist!

Dabei esse ich Gemüse und Obst roh und gegart supergern, habe einen riesigen Selbstversorgergarten und entspanne auch total bei Gartenarbeit, also eigentlich beste Vorraussetzungen. Und mir geht es mit sowohl energetisch wie auch seelisch (führt in eine Depri-Stimmung) schlecht, wenn ich meine Ernährung entgleisen lasse. Trotzdem passiert es mir immer wieder. Also: neuer Versuch!

Liebe Grüße

Christiane

PS: ich hatte ganz vorne bei meinem ersten Eintrag auf Odem verlinkt, der hat das mal super erklärt und auch verlinkt, kannst ja mal hingucken, wenn du magst.

--
Krisen sind die Steigbügel zu nachhaltigen Veränderungen!


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am 08.10.2017 um 18:16 Uhr
... hat Einstein39 geschrieben:
Einstein39
Einstein39
... ist OFFLINE

Beiträge: 120

Hallo zusammen,

Christiane, Du machst das prima. Ziehst ja die 3 Tage echt gut durch. Dann wirst Du auch den Einstieg ins Intervallfasten gut schaffen. Ich habe die letzten 3 Tage schon viel gegessen. Ich traue mich gar nicht auf die Waage, egal. Morgen kann ich hoffentlich wieder Intervallen. Meine Erkältung wird gaaaanz langsam besser. Die Halsschmerzen werden weniger und der Husten lockert sich so langsam. Vor allem fühle ich mich so langsam wieder fit meine Arbeit kommende Woche zu schaffen. Bin quasi 3 Tage unterwegs. Gefühlt habe ich 3 Kg zugenommen. Aber es war gut für meine Krankheit. Gestern abend war ich mit meiner Frau in einem Biohof essen, dort gab es ganz viel leckere Sachen.

Wünsche allen einen schönen Sonntag. LG, Eckhard


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am 08.10.2017 um 22:26 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
... ist OFFLINE

Beiträge: 1837

Hallo liebe Fastenfreunde,
hallo Christiane, Danke für deine ausführliche Erklärung. Puh, jetzt muss ich noch mal ran.

Also ist Intervallfasten dazu da, den unnatürlichen Heißhunger nach dem Fasten in den Griff zu bekommen ... ein sehr wichtiges Thema. So ganz will mir das auch noch nicht gelingen. Zumindest noch nicht in den zwei Wochen des zunehmenden Mondes. Früher nach dem Langzeitfasten (30-40 Tage) war das nicht so problematisch. Trotzdem bin ich nach einem Jahr gewichtsmäßig wieder an dem Punkt, wo Fasten angesagt ist.

Mal sehen, wie das nach dieser Fastenrunde aussieht.

Käse enthält einen opiatähnlichen Stoff, der Schmerzen lindert. Das ist bereits bekannt.

Wir armen Veganer, schmerzgeplagt ...

Nüsse sind Nervennahrung, auch das Gehirn braucht essentielle Fettsäuren. Trotzdem sollte eine Handvoll pro Tag ausreichen, wegen des hohen Nährwertes. Also bei Nussmischungen und Studentenfutter esse ich mich satt. Da muss ich sehr aufpassen.
Ojemine, mein Appetit kommt ... - Schnell weiter!

--
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am 08.10.2017 um 22:31 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
... ist OFFLINE

Beiträge: 1837

Ach das war ein Link, das mit 'Odem' und ich dachte, das geht um Odem, Lebensatem, Prana, Chi, Orgon, Lebenskraft...
Schau ich mir noch mal an.

Danke für den Hinweis.

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am 09.10.2017 um 05:11 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1976

Hallo, Eckhard,

schön, dass es dir wieder besser geht, und nicht mutlos werden, erstmal ist die Magen-Darmfüllung für ein Völlegefühl zuständig, dann das Wasser, dass wir ja wieder einlagern - 2-3 kg ist normal, ohne dass es etwas mit Fett zu tun hätte! Ich schaue immer wieder zu dir auf, wie sehr du mit deinem Körper in Kontakt stehst und wie achtsam du doch mittlerweile bist, wenn es um Nahrung und ihre Wirkung auf ihn geht. Es ist toll, hier mit dir fasten und lernen zu dürfen!

Hallo, Georgie, ja, Intervallfasten eignet sich prima dafür, auf Dauer ein Gleichgewicht zwischen Nahrungsaufnahme und Energieverbrauch hinzubekommen, es ist für mich (wirklich ganz individuell, denn ich habe einen Sparbrötchenstoffwechsel, der meinen Ahnen bestimmt ermöglicht hat, so einige Hungsersnöte zu überstehen) eine, wenn nicht die einzige Möglichkeit, den sehr langsam hochfahrenden Stoffwechsel und meine Lust auf gutes und gesundes Essen in Einklang zu bringen. Ich taste mich durch die allmähliche Reduzierung der Fastentage da ran, wo für mich ein Langzeitgleichgewicht liegen könnte. Eckhard macht es mir ja vor, dass das funktionieren kann, allen gelegentlichen Ausbüxern, den beruflichen Anforderungen und Hemmnissen zum Trotz, und auch noch, ohne ein Gefühl von Entbehrung und Zu-Kurz-Kommen. Letzteres wäre für mein inneres Kind verhehrend, und ich habe in den letzten 10 Jahren gelernt, dass ich keine bleibenden tragfähigen Veränderungen installieren kann, ohne diesen Inneren-Kind-Anteil (und damit meine Glaubenssätze aus der Kindheit) zu integrieren.

Die wirkliche Herausforderung beim Fasten ist der Wiedereinstieg ins Essen - also der Aufbau, aber auch die Zeit danach. Den Kontakt mit der Körperebene unseres Seins und die Achtsamkeit, diese Wahrnehmung der Wechselwirkung / Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele, die ich im Fasten aufbaue, nicht gleich wieder zu verlieren, wenn das Außen mit seinen vielen Eindrücken so ohne die Fastenkäseglocke auf mich einströmt. Ich bin hochsensitiv und super schnell reizüberflutet, rette mich dann in einen Funktionsmodus - Achtsamkeit kommt darin nicht vor. Ich habe mittlerweile sehr viel darüber gelesen und durch Selbstversuche überprüft, was da dran ist, so wie du ja auch.

Dein Satz über Käse hat mich jetzt neugierig gemacht, und wenn du mir da mehr zu sagen möchtest, bin ich ganz Ohr Ich habe gestern noch gegoogelt und in Infos, die in meinen auszumistenden Ecken lagen, darüber einen Hinweis gefunden, dass da wohl irgendeine Vorstufe für die Serotoninproduktion drin wäre, und das dockt ja unmittelbar ans Belohnungszentrum an - wie Schokolade (Phenolphtaleinsäure) ja auch. Und bei Nüssen scheint das im Prinzip genauso zu funktionieren. Die Stoffe waren aber nicht benannt.

Ich versuche immer, etwas zu verstehen - dann kann ich es übertragen und auch bei anderen Lebensmitteln, die auf meine Psyche Einfluss nehmen, danach suchen. Es ist doch gut, wenn wir die Wirkkreise aufdecken, um aus einem Ursache-Wirkung-Teufelskreis rauszukommen.

Mein gestriger Aufbautag war eine Katastrophe. Ich habe superlecker mit einem gedünsteten Apfel begonnen, bis dahin noch alles gut. Lediglich die Lust auf mehr, die sich sofort einstellte, passte nicht ins Bilderbuch. Aber meine Fastensuppe mit Einlage ist mir gar nicht bekommen. Ich habe dann tatsächlich große Bauchschmerzen und Durchfall bekommen, hat mir sehr die Stimmung verhagelt. Ich hatte mich so auf genußvolles Essen gefreut. Vielleicht muss ich im Aufbau wirklich einzelnde Komponenten essen, nicht diese Vielfalt verschiedener Gemüse, die ja in meiner Fastenbrühe gekocht wurden. Außerdem fühlte sich der Tag wie ein echtes Fastentief an. Vielleicht darf ich eine Fastenzeit nicht beliebig lang machen - am 3. bis 5. Tag bin ich fast immer im Prozess, und dieser Zug läßt sich womöglich, wenn er einmal rollt, nicht beliebig stoppen. Man lernt nie aus...

Boah, 30-40 Tage Fasten hast du schon gefastet, Georgie? Das ist eine Nummer... Ich bin mangels Masse über 28 Tage nicht hinausgekommen, habe aber auch da gemerkt, wie die Fastensucht mich fest im Griff hatte... Das hat sehr nachhaltige mentale Veränderungen in meinem Bewußtsein bewirkt, und ich würde es gerne wiederholen, aber dazu fehlt mir wohl die Substanz.

Heute möchte ich einen 2. Aufbautag machen, der ein wenig näher an der klassischen Vorgabe ist, heute morgen Haferschleim (mir ist immer noch nach "warm"), dann habe auch ich ein straffes Programm bis in den frühen Nachmittag, aber mein Essen heute sollte wohl Eiweiß-betont werden, wenn ich auf die inneren Bilder höre. Gedünsteter Fisch wäre nicht schlecht. und morgen starte ich in mein 5:2-Intervall.

Laßt uns gut in Kontakt mit unserem Körper, aber auch mt der Seele bleiben! Gute Fasten- oder Esszeit!

Liebe Grüße

Christiane

--
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am 09.10.2017 um 06:10 Uhr
... hat Hellen geschrieben:
Hellen
Hellen
... ist OFFLINE

Beiträge: 1334

Hallo Christiane,

wenn Dir für längeres Fasten Substanz fehlt, hilft bei mir Saft. Der bringt ja auch eine gewisse Kalorienmenge. Und wenn Du Äpfel oder auch Möhren aus Deinem Garten entsaftest, dann ist es auch gesund und nichts anderes drin.
Liebe Fastengruesse Hellen

--
Gestern ist vorbei und morgen ist noch weit. Aber heute, nur heute will ich gut zu mir sein und gut für mich sorgen.


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am 09.10.2017 um 10:43 Uhr
... hat Einstein39 geschrieben:
Einstein39
Einstein39
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Beiträge: 120

Hallo Ihr Lieben,

ich bin zwar nicht an dem Punkt wo ich Untergewichtsprobleme bekomme, aber danke für den Tipp Hellen. Ist auch gut, wenn ich einfach kein Gewicht mehr verlieren will beim Fasten, falls ich mal wieder auf die Idee komme intensiver Sport zu machen.
@Hellen hast Du das Gefühl, dass Du beim Saftfasten auch viel Muskelmasse verlierst ?
Christiane, das ist bei mir nach kurzen Fastenperioden auch immer schwierig. Mein Körper denkt einfach, er hat 4 Tage nichts zu Essen bekommen und muss jetzt nachholen. Hast Du denn bei dem kurzen Fasten Darmentleerung etc. gemacht. Ich drücke Dir die Daumen für den Aufbautag heute. Meine letzten Aufbautage sind ja essenstechnisch leider auch ziemlich in die Hose gegangen.
Georgie, 5:2 ist zwar hilfreich für den Aufbau, für mich funktioniert es aber auch gut als Dauerstrategie. Die beiden Fastentage (Kalorienreduziert und Low Carb) bringen immer wieder einen Reset für ungesundes/süchtiges Essverhalten und 2 Tage pro Woche lassen sich ganz gut mit meinen beruflichen Auswärtstagen kombinieren. Ich finde es auch viel einfacher mir bei Hunger vorzustellen, dass ich ein bisschen Essen kann und notfalls morgen wieder wie ich möchte.
Drückt mir mal die Daumen für den IV-Tag heute. Ich plane übrigens im November eine längere Fastenphase von 18+ Tagen. Ich werde die letzte Woche davon in einem Kloster bei einer Fasten/Stille/Komtemplationswoche verbringen. Ich hoffe, dass mir das gut tun wird. Es wäre für mich das 1. Mal, dass ich mir für einen Teil der Fastenzeit wirklich Urlaub gönne. Bin schon ganz gespannt. Fastet von Euch noch jemand ab dem 1. November ?
Liebe Grüße und einen entspannten Tag mit Essen bzw. Fasten, Eckhard


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am 09.10.2017 um 10:55 Uhr
... hat Georgie geschrieben:
Georgie
Georgie
... ist OFFLINE

Beiträge: 1837

Hallo Eckhard,
ja, ab 5. November zum abnehmenden Mond für 2 Wochen,
nur, wenn ich mich nicht diesen Monat verausgabe.
Aber ich denke,ich bekomme das hin.

Grüße

Georgie

--
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am 09.10.2017 um 11:51 Uhr
... hat Liora geschrieben:
Liora
Liora
... ist OFFLINE

Beiträge: 958

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Liora am 29.07.2018 um 18:55 Uhr ]

.


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am 09.10.2017 um 13:09 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
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Beiträge: 1815

Hallöchen zusammen,
manno ist hier was los . Eigentlich wollte ich mich etwas "raus" halten, weil es fastenmäßig bei mir nicht unbedingt was zu berichten ist, mehr alles im Kopf und in den Anfängen, ein Umdenken, ein Umfühlen. Aber ich bin da immer sehr vorsichtig mit den Gedanken, weil ich nicht weiß, ob ich sie auch umsetzen kann. Der Wille ist da!
Ich esse immer noch sehr bewußt, sehr gesund, baue mehr Tee in meinen Trinkplan mit ein, das hab ich vernachlässigt, mir lieber schnell einen Cappu gemacht. Kaffee selber trinke ich nicht (mehr).
Liora was ich damit meine, wenn ich sage, ich möchte alles in Einklang bekommen ist folgendes: Für mich persönlich gilt dann, gesund essen und trinken mit intervallen, Sport machen, ein Lernprogramm täglich machen - es gibt ein kostenloses "Denkprogramm" im Internet, was wirklich Gehirnjogging ist und wenn man es regelmäßig macht, auch spürt, dass es zur Konzentration beiträgt. Ich gucke viele Quizsendungen, naja das geht auch, wenn ich sie vom Trimmrad aus gucke . Dann würde ich gerne wieder meditieren, Nahrung für die Seele. Ich habe viele CDs in Hinsicht geführte Meditation, aber anstatt die beim Einschlafen zu hören, mache ich mir den Fernseher an.

Das mit dem Kloster und fasten würde mich auch sehr reizen,Eckhard mußt Du uns unbedingt schreiben, wie Du es empfunden hast. Mein Ziel ist auch immer noch der Jakobsweg, mit Hund und mit Freundin evtl. zu gehen. Es ist so vieles bei mir im Kopf und im Herzen, was ich aber im Schneckentempo angehe. Aber wie bei vielem im Leben merke ich unterdessen, dass auch eine Schnecke ganz, ganz langsam an ihr Ziel kommt. Ich versuche geduldiger mit mir zu sein, verständnisvoller, achtsamer, aber ich weiß auch genau, ab und zu muß ich mir in den Po treten oder jemand anderes macht es (liebevoll aber bestimmt) für mich.
Das ist nämlich ein wunder Punkt bei mir. Ich mag mir nichts vorschreiben lassen, wovon ich nicht selber überzeugt bin. Ich höre mir gerne alles an,versuche es auch, aber es kann sein, dass ein Weg für jemanden der richtige ist, aber nicht für mich. Für Denkanstöße bin ich immer mega offen und dankbar, prüfe aber, ob es in diesem Leben zu mir passt. Vielleicht bin ich noch nicht so weit, aber ich komme ja wieder

Das sind auch alles Erfahrungswerte, die ich schmerzlich machen mußte. Ich wollte mal mit jemanden seinen Weg gehen, bin aber umgedreht. Allerdings ist er auch dann von der Klippe gesprungen, ich hab mich auf einen anderen Weg gemacht: Ich zitiere hier mal "Unheilig" in einem Lied: Wenn Du springst, ich springe nicht mit.

Was ich damit sagen will - und nun komme ich zum Fasten zurück - zur Zeit fühle ich vieles, sehr bewußt, wahrscheinlich auch bedingt durch euch und durch Schicksalsschläge sage ich jetzt mal dazu, bewußter mit meinem Körper umzugehen.

Dazu gehören auch Arzttermine, da schludere ich gerne. Ich stelle aber fest, Christiane, Liora und auch Eckhard wir sind im Moment aufgeschlossen für Ärzte. Eckhard, Du bedingt durch deine hässliche Erkältung, Liora durch ihren Hormonhaushalt, Christiane durch Fuß- und Rückenprobleme.
Heute hab ich meinen Super-Check-Termin. Gerade nach der Erkrankung meines Schwiegersohnes ist es - auch für mich - wieder wichtig geworden. Bei meinem Schwiegersohn beginnt am Mittwoch die Chemo. Er ist voller Hoffnung. Nächste Woche fahre ich zu den beiden und bleibe eine Weile dort. Dann kann ich mir ein eigenes Bild machen.

Ansonsten fühle ich mich fitt. Wetter geht mir vollkommen auf die Nerven. Als es gestern nachmittag heller wurde, hab ich mein Rad geschnappt und bin noch 1,5 Std. ziellos gefahren, aber Hauptsache raus, Kopf freipusten lassen. Danach hab ich mich verwöhnt - leider mit Nahrung, die mir genauso wie bei Christiane, nicht gut bekommen ist. Ich mußte heute Nacht "rennen". Nach der Darmentleerung ging es mir wieder besser.
Nach dem gestrigen Wannenbad und Körperpflege bin ich dann mit Wärmekissen ins Bett gegangen. Mein Immunsystem ist wohl etwas geschwächt, denn Herpes hat mich voll erwischt, ohne sichtbaren Grund (hatte ich ewig nicht mehr) aber innerer Streß kann ja auch der Auslöser sein. Ich pflege meine Lippe gut und es verheilt gerade. Herpes finde ich absolut ätzend!

Ich finde es schön, dass wir alle so dabei sind, fastend, intervallend, aufbauend und uns immer wieder gegenseitig motivieren.
Liora, dass mit der Zuckersucht ist genauso schlimm wie Nikotinsucht oder Alkoholsucht. Der Körper verlangt etwas, was für ihn nicht gut ist. Disziplinierte Menschen können einfach sagen: Mach ich nicht, fertig aus. Dazu gehöre ich auch nicht. Ich gehöre zu den kontrollierten Menschen. Wenn etwas Überhand nimmt, schicke ich Hugo in die Hütte und lasse ihn knurren. Zur mir gehört aber nicht, mir etwas zu verbieten, was ich gerade oder auch länger brauche. Bei einigen Dingen kann ich es einschränken, kontrollieren, bei anderen Dingen mußte ich es mir erst mal verbieten. Z.B. als ich aufgehört hatte zu rauchen. Damals war ich 23 Jahre alt und habe 60 Zigaretten am Tag geraucht. Da hab ich von einem zum anderen Tag gesagt: Schluß! keine Zigarette mehr. Wochenlang keine einzige, und dann hab ich mich wieder getestet. Ich konnte dann gezielt rauchen, fand es allerdings irgendwann bescheuert und hab es ganz sein gelassen. (Wurde so der Partyraucher und hatte einen dicken Schädel am nächsten Tag)

Andere dürfen nie mehr eine Zigarette anrühren oder wenn sie trockene Alkoholiker sind, nie mehr einen Tropfen Alkohol. Bei mir ist es anderes, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Eigenartigerweise ist für mich Zucker in Form von Keksen, Schokolade etc. nicht wichtig. Kuchen kann mich überhaupt nicht reizen und Nachtisch mag ich mal ein Eis oder Pudding mit Obst, mal eine Rotweincreme. Aber es gibt halt andere Dinge - danke Georgie wegen der Aufklärung bezüglich Käse.... das ist nämlich bei mir ein Problem. Ich möchte nie auf Käse verzichten, reiße mich aber im Moment zusammen.

Liora, ich finde es gut, dass Du daran denkst, weiter zu studieren. Denn jetzt fällt es Dir viel leicher, als wenn Du später auf dem zweiten Bildungsweg was macht. Auch das weiß ich aus eigener Erfahrung und meine Söhne machen gerade die gleichen Erfahrungen auch sie holen alles auf dem zweiten Bildungsweg nach. Ich drücke Dir die Daumen, dass Du das schaffst.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche bei allem was ihr euch so vornehmt.
LG Aqui


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