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» Forum: Fastentagebücher und Fastengruppen

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am 07.02.2021 um 12:42 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
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Beiträge: 1797

Hallo ihr beiden Lieben,

ich werde hier gerade eingeschneit und habe beschlossen, meinen Hund zu fragen, ob sie nicht aufs Klo möchte - nein natürlich machen wir gleich noch eine schöne Schneerunde, meine absoluten Winterstiefel hab ich heute endlich rausgeholt, warme Jacken hab ich, Mütze, Schal - ich hab schon 1 Std. Schnee räumen müssen und nun hab ich es ziemlich im Kreuz, mußte eine Pause machen, werde aber gleich weiter machen müssen, weil die nächsten Schneewehen schon wieder meine Treppe zugeweht haben und die sollte frei sein. War heute morgen schon grenzwertig. Es fing wirklich gestern am späten Abend so richtig an und ich traute heute Morgen meinen Augen nicht. Viele kamen kaum noch weg - auch meine Nachtschichtler-Söhne hatten große Probleme. Das Auto war eingefroren. Schön, wenn man Feierabend hat und merkt, man kommt nicht in sein Auto......

Lu, ja ich sehe viele Parallelen und auch bei Dir Christiane, das weißt Du. Meine Schmerzgrenze ist wirklich höher, gebe ich zu, aber ich beobachte mich sehr und bin heute nicht mehr neugierig, so wie früher. Ich kenne mich ja und muß mich nicht mehr testen, mich nur noch im Auge behalten.
Bei mir ist es auch eher die psychische Abhängigkeit, nicht so sehr die körperliche. Von 60 auf 0 Zigaretten hat mir nur was ausgemacht, weil ich nicht wußte, was ich mit meinen Händen machen sollte, ich hab ja ständig Zigaretten gedreht. Da mir mein Gewicht immer wichtig war, bin ich nur noch mit Möhren rumgelaufen und bekam langsam lange Ohren, aber hab nicht zugenommen und hatte was in den Händen. Meine Kollegen haben gelacht, ich bin immer nur mümmelnd durch die Büros gelaufen. Damals durfte man noch im Büro rauchen und sie kämpften sich immer durch eine Nebelwand durch mein Büro (Vorzimmer) , dann kamen sie beim Chef an, der genauso extrem rauchte wie ich. Es muß grausam für Nichtraucher gewesen sein.....
Später kamen dann diese Selbstversuche auf Feten zu rauchen sonst nicht - mein Mann war absoluter Nichtraucher, er hat mich aber nie "abgelehnt" wenn ich geraucht hatte, obwohl es wirklich für einen Nichtraucher ekelig ist - wer knutscht schon gerne einen Aschenbecher? - Bis dann absolut Schluß war, auch nicht mehr auf Feten, aber dann lernte ich Ehemann Nr. 2 kennen mit fast 50 Jahren und der war Raucher und was hab ich gemacht, ich fing an mit zu rauchen, erst passiv, dann aktiv, bis ich erkannte, wie schwachsinnig das war und er mußte draußen rauchen und ich hab natürlich wieder aufgehört.
Mit dem Wein ist das was anderes, auch keine körperliche Abhängigkeit, ich verbinde es mit einer angenehmen Gewohnheit. Wein schmeckt besser als Wasser, sonst hätte Jesus nicht aus Wasser Wein gemacht und ich finde es "gemütlich", auch das Knabbern ist gemütlich und dann überlege ich einfach, wo will ich Kalorien sparen und spare beim Knabbern. Ich gebe zu, es geht mir immer ums Gewicht, seit ich in den Wechseljahren war kann ich nur Christiane bestätigen, dass es auch bei mir ein Problem wurde, vorher nie.
Lu - ich finde es total toll wie Du mit Dir umgehst, unheimlich bewußt, sehr überlegt aber auch gefühlt. So war ich auch mal und hab mich auch sehr gut damit gefühlt. Ich sag jetzt nur ganz kurz eins - und Christiane weiß was ich damit sagen will - für mich hat sich vor 11 Jahren etwas ereignet, dass mich so aus der Bahn geschmissen hat, dass ich zu meinem Leben eine andere Einstellung bekommen habe und es ist mir wirklich egal, wann ich sterbe, wie nicht ganz so..... aber ich weiß, was ich nie mehr möchte und das sind Abhängigkeiten, deshalb lege ich für mich die Hand ins Feuer, dass mir das nie (mehr) passiert. Aber alles, was mein Leben "versüßt" nehme ich bewußt mit. Die Dinge, die mein Leben versüßen sind weniger und anders geworden, aber der Wein am Abend vor dem Fernseher bleibt. Früher hab ich nach Partys einen dicken Schädel bekommen, weil ich es übertrieben habe, heute gehe ich sehr bedacht damit um, aber mir sind die Statistiken vollkommen egal, was eine Frau trinken dürfte, ein Mann trinken darf. Ab wann man sagt, man wäre Alkoholiker - das interessiert mich gar nicht, sollen sie doch ihre Statistik machen, ich spiele da nicht mit. Und mir muß keiner mit erhobenen Zeigefinger ankommen, dann zeige ich ihm einen anderen Finger.

Es ist auch immer wieder so, dass ich vielleicht selber "weiß" was besser wäre, aber ich nicht bereit ist, es zu tun. Ich sag jetzt nicht, dass es ein Resignieren ist, aber eine Art Gleichgültigkeit bei einem gewissen Punkt.

Ja.... ich denke, der Kühlschrank und der Ofen bleibt bei mir heute zu bzw. aus. Ich hab nichts, was ich jetzt noch vernichten müßte, also bin ich dabei. Ich denke dann bis nächsten Sonntag. Christiane, genieße Deinen Salat und ich freue mich über einen weiteren Austausch.

Man bekommt doch immer wieder neue Denkanstöße und ich finde es sehr schön, wenn man gleichgesinnte Menschen "trifft", die aber jeder auf seine eigene Art damit umgehen, aber nicht belehren wollen, weil sie denken ihres wäre das allein Richtige, sondern einfach nur sagen, wie sie damit umgehen, umgegangen sind, was für Bedenken sie haben, Ratschläge geben, aber nicht erwarten, dass man sie befolgt. Aber da ich selber mal so "schulmeisterisch" war, kann ich auch das verstehen...... (ich war so schlimm, was Ernährung anging.......)

Ich wünsche euch einen weißen Sonntag (damit meine ich den Schnee) .
Ganz lieben Gruß
Aqui


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am 07.02.2021 um 21:32 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1914

Liebe Fastengemeinde
Ab morgen bin auch ich dabei. Heute habe ich nochmal Gemüse satt genossen, erst als Salat (der war sooo lecker, alles roh reingeschnippelt, was noch gegessen werden sollte) den Rest hat mein Männe am Abend vernichtet. Und am Spätnachmittag gab es für mich Gemüsenudeln und für meinen Gatten "richtige" mit einer Gemüsebolognaise, in die ich noch einen Stremellachs mit rein gepackt habe. Auch toll - wollte ich die ganze Woche schon machen. Ich bin natürlich pappesatt, und die Morgentoilette ist auch gesichert. Eigentlich habe ich noch nie abführen müssen...

Ich habe wohl ein bissel zuwenig getrunken heute, das kriege ich auch nicht mehr korrigiert. Aber morgen ist ja auch noch ein Tag.

Da bist du also heute schon umgestiegen,Aqui, du, Lu schon an Tag vier oder fünf - ich hinke ganz schön hinterher

Die Stimmung ist gut, der Schnee soll heute Nacht kommen. Noch war es hier nur nebelweiß und nass. Temperatursturz und Schneegestöber gegen Mitternacht - die Bescherung werde ich mir erst morgen früh angucken. Frühsport?

Euch beiden einen schönen Abend und später (bei mir schon jetzt) eine gute Nacht!

--
Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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am 08.02.2021 um 07:19 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1184

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von LuChia am 08.02.2021 um 07:22 Uhr ]

Einen schönen Guten Morgen!

Tag 5 beginnt bei mir- ja die Zeit verfliegt wieder nur so.

Aqui, es muss nicht nur für Nichtraucher schlimm sein, Raucher zu küssen! Ich fand es schrecklich, als mein nichtrauchender Küsser sich zum Raucher wandelte, obwohl ich selber rauchte. Ihn hingegen hat mein Rauchen nie gestört. Ich war permanent mit Kaugummi unterwegs, glaube aber nicht, dass die Mischung Qualm-Pfefferminz weniger eklig ist.
Ein Glück ist das lange vorbei.

Hier liegt schon seit gestern Schnee, Christiane du wachst heute an Tag 1 im Winterwunderland auf und wirst bestimmt eine große Runde in den Wald gehen?

Ich hab- wie ich es ahnte- zusätzliche Arbeit übernommen und heute und morgen nochmal richtig zu tun.
Aber dann- morgen mittag- ist Feierabend für den Rest der Woche- ich freu mich!

Bin auch ganz froh darüber, dass ich das vorher nicht wusste, hätte bei so viel Arbeit gar keine Fastenzeit geplant.
Ich weiß auch noch gar nicht, ob ich im März Zeit finde- wenn dann wieder sehr kurz. Da mir das Umstellen aber nun wirklich so richtig leicht fällt (Christiane, ich helfe auch nicht mehr nach, sondern lasse meinen Körper im eigenen Rhytmus loslassen : O ) sind kurze Fastenzeiten zwischendurch ja auch kein Problem.

Außerdem kann ich mir vorstellen, dass mein Bedürfnis zu fasten schwindet, wenn ich wie geplant weiterhin zuckerfrei esse. Werde meine Leber- Galle- Nierenkur weitermachen und meine Ernährung schwerpunktmäßig auf diese Organe konzentrieren.
Die Erfahrung, dass ich bei basischer Ernährung kein Bedürfnis zu fasten habe, konnte ich schon öfter machen. Ist ja auch logisch- die guten Darmbakterien werden ordentlich gefüttert und können ihre Arbeit machen, die Organe kommen mit den alltäglichen Entgiftungsaufgaben auch locker zurecht, wenn ich ihnen nicht permanent Zucker und Transfette aufbürde.

Ich mach mich jetzt arbeitsfein und latsche vorher noch eine große Runde am See entlang.

Genießt den Wintertag, zieht euch warm an und passt auf- es wird glatt!
Lu


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am 08.02.2021 um 10:13 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist OFFLINE

Beiträge: 1797

Guten Morgen ihr Beiden,

es ist so richtig Winter, aber schon so, dass es nicht mehr Spaß macht. Heute Morgen bereits wieder Frühsport gemacht mit Schnee schaufeln und leider mußte ich Salz auf meine Treppe tun, sie war zum Teil mit Eisschicht. Hab ich nach dem Gassigang gemacht und nun hoffe ich dass das Eis taut. Wir Nachbarn helfen uns hier gut gegenseitig aus. Ich habe 1/2 Std. alleine für die Treppe gebraucht unterdessen waren die Nachbarn dran und haben mein Teilchen Grundstück gehfrei gemacht. Wir haben keinen Bürgersteig bei uns, ich wohne auf einer Spielstraße, aber wir müssen einen kleinen Teil frei haben, damit man mit dem Kinderwagen vorbei kommt.
Ich spüre diese Tätigkeit ganz unangenehm im Kreuz und weiß, dass ich dringend Gymnastik machen muß, gezielt für den Rücken. Schließlich weiß ich ja, wo mein Schwachpunkt liegt.

Gestern nichts zu essen war absolut ok, hab noch ab und zu in den Kühlschrank geguckt, der war aber sehr übersichtlich und dann war gut. Lu ist bald schon wieder fertig und Christiane ist heute dabei. Ich denke, bis zum Wochenende sind wir dann zusammen, Christiane, oder? Einkaufen gehen könnte ich im Moment nur zu Fuß mit Rucksack. Fahrradfahren geht nicht. Aber heute brauche ich nicht raus, hab für die Tiere noch alles im Haus, das ist am wichtigsten.
Mein Hund kann leider die Schneesparziergänge nicht ganz so toll genießen, sie bleibt immer zwischendurch sitzen und leckt sich die Pfötchen, heute morgen auch wieder, entspannt sieht anders aus. So bleiben wir beide in der warmen Wohnung. Meine Katze sowieso, sie betrachtet sich den Schnee vom Sofa aus, sie würde nicht einen Schritt nach draußen machen Irgendwie scheine ich für diese Lebensphase die richtigen Tiere zu haben. Kuscheln und Kraulen - was braucht Tier mehr?
Ja Christiane, nun wirst Du wohl auch die weiße Pracht genießen und hast vielleicht schon Frühsport gemacht. Du hast auch mehr Grundstück zu räumen als ich.
Ich wünsche euch einen schönen Tag wenn er auch bei Lu sehr arbeitsreich ist.
LG Aqui


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am 08.02.2021 um 12:56 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1914

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Regenwurm am 08.02.2021 um 13:08 Uhr ]

Liebe Lu, liebe Aqui,

ich wünsche euch beiden einen schönen Wochenstart und genussvolles Winterwetter - meist ist ja das, wie eigentlich alles, eine Frage der inneren Haltung und deshalb auch eine Entscheidung, wie will ich es sehen... Allein, es ist manchmal ein Kraftakt, diese Entscheidungen zu treffen, und manchmal bin ich eben einfach nicht in Stimmung, es schön zu finden oder das Gute im Mist zu suchen - ist ja immer da, aber manchmal, manchmal möchte ich mich auch im Seelenschlamm wälzen (Stichwort Krankheitsgewinn).

Heute morgen habe ich mir aber wieder meine Portion Anschubenergie für die Woche abgeholt, mir geht es gut, ich spüre Lust auf Veränderung - gute Voraussetzung für den Fastenstart. Erstmal gab es einen superschönen Spaziergang durch Weinberge und Naturschutzgebiet - natürlich mit den Hunden! Leider heute morgen nur ganz wenig Puderzucker über der Landschaft, leichter Frost, klare kalte Luft, fühlte sich nach einer inneren Reinigung an. Ich hatte die Handschuhe vergessen und meinen dicken Strickloop samt Pudelmütze noch auf der Heizung zum Trocknen, war nach dem Spaziergang richtig durchgefroren. Auf meiner ToDoListe stand noch ein wenig Haushalt an, einen Teil habe ich gemacht, während der Tee zog, nun wärme ich mich innen mit heißem Tee und äußerlich mit einer warmen Kuscheldecke, während ich euch hier beichte.

Denn dann habe ich in den Kühlschrank geguckt und noch eine halbe Papaya, die teure Bio-Premium-Papaya! gefunden und mir daraus nun einen Shake gemixt, ich wollte das nun wirklich nicht fortwerfen müssen. Sie war nicht süß, aber sehr aromatisch, schmeckte nach Indien und Nepal (seufz!!!) und weckte Fernweh und Dankbarkeit, das ich diese faszinierenden Länder besuchen durfte.

Werte ich nun also als weiteren Umschalttag und möchte es für heute auch dabei belassen. Mir ist auch nicht nach selbst abstrafen - macht mein innerer Preuße ja schon automatisch, wenn ich meine Vorhaben so aufweiche - halte dieser inneren Stimme entgegen, dass es mir wichtig ist, mir die Geschenke dieses Daseins bewusst zu machen und auch und gerade im Verzicht auch genießen zu können. Ab sofort soll der Genuss aber doch eher in der Vorfreude liegen!

Ich beneide euch ein wenig um die watteweiße helle Winterlandschaft, von mir aus darf es hier auch reichlich schneien. Dann sieht alles heller und sauberer aus! Hier ist es grau in grau - Nebel schluckt jedes Licht und frisst die Hoffnung auf Frühling, und der Dauerregen hängt mir langsam zum Hals raus. Unsere Böden sind gesättigt, die Flüsse laufen über und im Wald finden die Baumwurzeln keinen Halt mehr und die Riesen kippen beim kleinsten Windhauch um... Aqui, Schneeschippen so mit hauruck und wuppdich ist für unsere Knochen und die vernachlässigten Rückenmuskeln schon eine arge Strapaze, vielleicht kannst du das langsamer und bedächtiger angehen, damit du dir nicht womöglich noch einen Bandscheibenschaden einsammelst? Aber der Weckruf wurde von dir gehört, und deine guten Vorsätze hinsichtlich Gymnastik (lese ich ja immer wieder bei dir und seufze, hat sie recht, müsste ich auch...) wurden verstärkt. Mir bleibt wegen fehlender Schneemassen auch dieser Sport erstmal erspart. Werde dann ersatzweise mal den Besen, Feudel und Staubwedel schwingen...

Da man mir das home office noch nicht eingerichtet hat, bleibe ich weiterhin noch von solchen Arbeitsattacken verschont, wie sie dir, Lu, so unvermutet ins Haus gerutscht sind. Du hast es schon geahnt, wirst nun noch mal richtig was bewegen müssen. Ich wünsche dir die Energie und Konzentration trotz niedrigem Blutzuckerspiegel...

Die Straßen sind schon vorsorglich so mit Salz vollgeballert, dass da wohl nichts liegen bleibt, auch wenn wir den Schnee noch bekämen, also ein Schneechaos wie im Nordosten wird es hier wohl so nicht geben.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein bewusstes und achtsames Fasten! Ich rücke nach...

--
Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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am 08.02.2021 um 12:57 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
... ist OFFLINE

Beiträge: 1184

Zitat:


LuChia schrieb:

Hallo liebe Christiane,

herzlichen Dank für Deine lange und schöne Antwort! Euern spannenden Thread habe ich gespeichert und werde ganz sicher in der nächsten Zeit noch darin nach- und weiterlesen.
Für mich endet gerade der 5. Fastentag.
Genieße diese Fastenzeit sehr bewusst. Es ist alles so leicht, auch weil ich mich mit dem Gedanken, weiterhin auf Alkohol zu verzichten, unglaublich wohl fühle. Alles in mir jubiliert und bedankt sich für diesen Entschluss. Das Entgiften von dieser Droge ist für mich ja seit Jahren ein Hauptmotiv zum wiederkehrenden Fasten. Und die Einsicht, dass es doch sinnvoll wäre, das Zeug gar nicht erst zu konsumieren, reifte während der letzten Jahre. Nun habe ich mich theoretisch gezielt mit den Auswirkungen regelmäßigen Alkohol“genusses“ beschäftigt, einiges zum Thema gelesen und die Lust darauf ist mir komplett vergangen.

Ich weiß, dass ich stattdessen naschen werde. Und ich weiß, dass Zucker abhängig macht und sehr ungesund ist. Das wird dann meine nächste Baustelle : - )
Wichtig ist, denke ich, sich in emotional angespannten und/ oder belastenden Situationen nicht reflexartig etwas zuzuführen, sondern zu atmen, ruhig zu werden.
Ich möchte auch weiterhin abgeben, mich lösen, loslassen- so wie beim Fasten.
Ungesund sind das In- Sich- Hineinfressen und Runterschlucken von Gefühlen, das ist ja allgemein bekannt. Und da werde ich achtsam bleiben.
Regelmäßiges Meditieren hilft mir sehr.

Deine Idee eines Fastenwanderns ist so schön. Gerade das kann man meditativ erleben, wenn man sich alleine oder wie Du es planst mit seinem geliebten Tier auf den Weg macht. Wunderschöne Vorstellung, die hatte ich auch mal- vielen Dank für die Erinnerung daran! Das kommt auf die Liste meiner Wünsche, nein Ziele für die nächsten Jahre!

Du findest hoffentlich Ruhe und Muße, um den Abschied von diesem Fasten in Achtsamkeit zu zelebrieren. Ich wünsche Dir sehr, dass Deine Dir zugewachsenen Erkenntnisse zum Thema Geborgenheit in Dir wurzeln und auch Dein inneres Kind immer wieder Impulse zum Hüpfen und Hüften schwingen bekommt!

Eine schöne und genussreiche Aufbauzeit wünsche ich Dir!
Lu





Hallo Christiane,

das habe ich dir 2017 geschrieben- vor fast 4 Jahren : O )

Bin gerade auf Seite 50 hereingestolpert und hängen geblieben, wir wissen es wirklich alle schon so lange!

Wo ist eigentlich @Georgie geblieben? Geht es dir gut?

Meditieren, Fastenwandern, Yoga- es gibt so schöne Ziele!

Lu


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am 08.02.2021 um 13:59 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 1914

Nachsatz:

Lu, ich habe mich lustigerweise auch gerade verklickt und bin auf eine sehr frühe Seite gekommen, wo auch Sätze drin standen, die du mir auch jetzt gerade eben hättest schreiben können - wie das Zitat von gerade! Habe ich nix dazugelernt? Doch, natürlich, aber bin a.) noch immer nicht wirklich sattelfest und b.) stellen sich die Muster als sehr komplex da. Vielleicht verändern sie sich auch wie ein Virus und entwickeln immer neue Variationen / Mutationen? Unsere Aufgaben sind komplex und werden von Jahr zu Jahr anspruchsvoller?


Übrigens war meine Aufgabe für diese Woche, die Meditation - mit kleinen Schritten und kurzen Zeitspannen wieder aufzunehmen - ohne preußischen Anspruch und in Selbstliebe. Es gibt Anteile in mir, die werden schon beim Gedanken daran kribbelig... Ein wenig mulmig ist mir schon, was da wieder an die Oberfläche will...

Du und dein Verzicht auf Suchtstoffe - auch ein gemeinsames Thema von uns (vor allem der Zucker!). ich habe durch deine Ausführungen auch dazugelernt und ein Aha-Erlebnis gehabt, das viel erklärt: Alkohol ist ja den Zuckermolekülen ähnlich... Vielleicht ist es die jeweilige Ersatzdroge? Leider genauso gefährlich und gefährdend...

Aqui hat sich abgefunden und hat einen verträglichen Umgang und ihr persönliches Wohlfühlquantum gefunden, ihren Frieden mit diesem Thema gemacht, möchte es nicht verändern. Für mich ist sowohl Zucker als auch Alkohol etwas, wo ich sehr wachsam bleibe - vielleicht weil das die für mich einzige Weise ist, nicht ganz darauf verzichten zu müssen. Immer mal wieder die Autophagie hochzufahren kann doch ein guter Weg sein, für schädliche Einflüsse einen Ausgleich zu finden und Reparaturvorgänge zu initiieren. Heilfasten eben.

Genug geschwafelt! Euch beiden einen schönen Fastentag!

--
Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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am 08.02.2021 um 16:35 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
... ist OFFLINE

Beiträge: 1797

Ist ja interessant...
ich habe vor einiger Zeit auch "gestöbert" im Forum und bin bis Anfang 2009 gekommen, da war glaube mein erstes mal Fasten innerhalb des Forums. 2008 fing ich überhaupt damit an, aber für mich alleine.
Ich hab ein wenig geseufzt über das euphorische Fasten damals. Viele Dinge, die sich immer mehr oder weniger wiederholen, können zur Routine werden oder man kann nicht mehr das empfinden, was man im Anfang empfunden hat. So ergeht es auf jeden Fall mir.

Ich komme ohne Vorbereitung rein und ohne großartigen Aufbau wieder raus, Fastenhochs empfinde ich kaum noch, bei Fastentiefs höre ich eher auf, weil mir dann das Ganze nichts bringt, es wird zur Quälerei.
Dieses Forum und die unterdessen zum Teil sehr vertrauten Menschen helfen doch zur gegenseitigen Motivation und vor allen Dingen erleben wir die Entwicklung auch wenn es manchmal nach Stillstand oder nicht positiver Entwicklung aussieht. Und ich kann mich auch sehr positive Berichterstattungen sehr erfreuen, wie es z.B. gerade Reinhold für sich empfindet, voller Elan und Tatendrang dieses absolute Langzeitfasten mit sehr viel Erfolg, egal wie viel Säfte er trinkt, aber es geht ihm sehr gut und das ist das Wichtigste (finde ich).

Mein Hund mag das Wetter nicht, meine Katze guckt mich erschrocken an, wenn ich die Balkontür öffne. Ich war kurz davor, sie einmal zu ärgern und sie einfach in den Schnee zu setzen. Das hätte sie mir wohl nie verziehen und ich habs gelassen, ich liebe ja meine Katze.
Mein Hund hätte glaube gerne Schuhe an, sie ist hochbeinig und dürfte eigentlich keine Probleme mit dem Schnee haben, aber sie leckt sich ständig die Füße, es ist aber hier kein Salz gestreut, sie jammert auch nicht, aber hält ständig an. Ihre Freundin ist ein Husky und liebt das Wetter und den Schnee. Meine ist mit einer relativ kurzen Runde (1/2 Std). voll zufrieden und möchte wieder in die warme Wohnung. Der Schnee ist auch sehr anstrengend, sehr tief, man sieht keinen Radfahrer mehr, aber Schlittenzieher (Eltern) mit ihren Sprößlingen, es soll richtig kalt werden, d.h. er bleibt liegen.

Ich hab mir gerade eine Spargelsuppe gemacht. Ich hatte noch Spargelwasser im Glas und hatte mir ein wenig gekörnte Bio-Gemüsebrühe reingetan und etwas Pfeffer. Lecker! und wärmt gut und was ja echt erstaunlich ist, sie sättigt ungemein.

Ich für meinen Teil wäre jetzt sehr froh, wenn nicht noch mehr Schnee runterkäme wenn dieser dann liegen bleibt, alles was jetzt noch käme, wäre wirklich zu viel des Guten.
LG bis später oder morgen.
Aqui


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am 09.02.2021 um 08:07 Uhr
... hat LuChia geschrieben:
LuChia
LuChia
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Beiträge: 1184

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von LuChia am 09.02.2021 um 08:10 Uhr ]

Guten Morgen, Guten Morgen…

Fastentag 6

Ja, Aqui, die Gewöhnung an angenehme Zustände kann dazu führen, dass man schöne Gefühle dann nicht mehr wahrnimmt. Wenn ich Alkohol und Zucker konsumiere, beschert mir das am Anfang ein High- knallt richtig rein. Je länger ich das Zeug zu mir nehme, desto mehr lässt die Wirkung nach- ich will mehr.
Ganz unangenehm ist es, wenn ich dann trotzdem weitermache, weil das Suchtstimmchen säuselt: Komm, heute nochmal, du fühlst dich nach dem Spritz-/ Mohn-/ Käse-/ Apfelkuchen doch so viel besser! Im ersten Moment stimmt das auch, aber insgesamt kann ich dabei zusehen, wie ich mich in eine Depression nasche.

Wie viel schöner ist die Unabhängigkeit beim Fasten!
Ich entwickele seit gestern Gelüste- weiß bereits, was am Wochenende auf dem Tisch stehen wird. Kartoffelsuppe mit viel Liebstöckl, für den Biss Maroni, Porree, dicke Möhrenscheiben und Rosenkohl dazu. Das Bund Suppengrün, was ich sonst reinmache, genügt in meiner Vorstellung gerade nicht. Und die Suppe ist bei mir immer sehr dick- ich werde mich richtig wärmen und satt essen daran.

Apropos Wärme: Trotz Minusgraden habe ich bisher nur Sonntagabend ein bisschen gefroren, da half ein Wannenbad vor dem Verschwinden im Bett. Bei meinen täglichen Spaziergängen im Schnee wird mir richtig schön warm- ich mag es gerade sehr, meinen Körper zu spüren. Kein Nasser- Sack- Gefühl mehr, eher das erwachende Bedürfnis, mich mal wieder richtig zu dehnen und zu strecken- ich glaube, ich bin bereits wieder auf dem Weg der Yogini : O )

Aqui, dass du beim Fasten z.Z. kein schönes Gefühl erlebst, ist schade, ja.
Das würde ich auch sehr vermissen.
Bei einem Tief höre ich auch auf, bevor es in Quälerei ausartet, Fasten soll eine freiwillige Sache sein und nicht widerwillig durchgezogen werden, finde ich.
Aber du klingst gerade auch nicht unzufrieden, oder? Das Löffeln deiner Spargelsuppe war ein Highlight und du genießt das Zusammensein mit deinen Tieren.

Meine Fastenspeise war gestern wieder heißgemachter Tomatensaft mit scharfen Gewürzen, diese Suppe gibt es jeden Tag. Letzte Woche waren hier Ener Bio- Produkte im Angebot und ich hab mich umfassend damit eingedeckt. Rote Linsennudeln, gute Öle, Nuss-, Frucht- und Mandelmus, Samen und Kerne... Der Tomatensaft ist von der Konsistenz her wie Passata, die Farbe knallrot und der Geschmack hervorragend. Ökotest hat ihn im letzten Jahr mit "Sehr gut" bewertet und auch ich kann ihn nach dem Verkosten sehr empfehlen : O )

Außerdem gab es jetzt jeden zweiten Tag Buttermilch. Einmal, weil ich großen Appetit darauf hatte, dann weil sie mich am Abend satt und glücklich machte und zu allem Überfluss hab ich gelesen, dass Dr. Anne Fleck meint, die Leber bräuchte Eiweiß zum Entgiften. Ha!
Mein Mariendistel- Artischocke- Löwenzahn- Präparat wird ein Übriges tun.

Und was soll ich euch sagen? Ich bin übermütig, entspannt, energiegeladen und voller schöner Gefühle. Tauchen schwarze Gedanken auf, lasse ich sie weiterziehen. Diesen Zustand liebe ich- das Gehirn schüttet Endorphine aus, der ganze Körper wird damit geflutet. So könnte es immer sein!
Dieses großartige Fastengefühl potenziert sich im Frühling erfahrungsgemäß durch Bewegung in der Sonne, leichtbekleidet mit dem Wind um die Beine noch um ein vielfaches.
Bisher arbeite ich mit Hilfsmitteln. Selbstbräuner, farbiger Lidstrich und rote Lippen, nicht zu eintönige Garderobe- damit rette ich mich jetzt bis zum Frühling. Es ist ja schon bald März!

O Mann, wenn ich zurück blicke- vor einer Woche hatte ich meinen übertriebenen Zuckertag. Ja, es war lecker und ich bereue es nicht. Aber das Körpergefühl jetzt ist mit dem von letzter Woche nicht zu vergleichen! Ich spüre mich bis in die kleinste Faser, alles tanzt und hüpft!

Liebe Christiane, dass du gestern in deiner Papaya Indien und Nepal schmecken konntest, ist ein wahres Geschenk des Lebens. Diese wollen dankbar angenommen und gefeiert werden- ich mache das genauso. Der preußische Antreiber ist ein ausgesprochener Unsympath und passt nicht zu dir und deiner geduldigen, nachsichtigen und liebevollen Art- weise ihn in seine Schranken!
Du darfst dich von deinen Gefühlen leiten lassen und deinen Weg modifizieren. Der olle Perfektionist kann meckern und in seiner geraden Spur bleiben- hör nicht auf ihn! Erklär ihm, dass wir hier nicht beim Militär sind- Links zwo drei…
Eine sensible Frau durchlebt zyklisch ganz verschiedene Phasen, davon hat dieser Eumel keine Ahnung.

So, ich werde mich nun meiner Arbeit widmen. Heute Nacht hat sie mich im Traum noch beschäftigt- es wird Zeit, dass ich wieder mehr Zeit für mich und die liebe Familie habe.
Home office würde mir nicht ins Haus kommen!
Mein Zuhause ist mir heilig, da wird Arbeit nur in ganz seltenen Fällen ausnahmsweise geduldet.
Ich arbeite viel mit Menschen, das geht nicht von zu Hause aus. Habe also weiterhin Präsenzpflicht und das große Glück, dass die Wohnung mein Rückzugsort bleibt.

Heute Mittag ist nach einem arbeitsreichen Wochenende, gestern und heute dann aber endgültig Feierabend und ich stapfe durch die winterweiße Landschaft Richtung Heimat. In den nächsten Tagen soll hier die Sonne rauskommen- dann wird es nochmal extra schön!

Habt einen wunderschönen Tag - Aqui schon an Tag 3 mit hoffentlich doch bald einsetzendem Fastenhoch, Christiane dir wünsche ich einen leichten Einstieg!

Seid lieb gegrüßt
Lu


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am 09.02.2021 um 10:32 Uhr
... hat Aqui geschrieben:
Aqui
Aqui
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Beiträge: 1797

Hallo Lu und Christiane,

Lu, Du strahlst eine wunderbare Lebensfreude aus, das ist wunderschön. Wenn ich jetzt schreiben würde, ich beneide Dich darum, wäre es nicht passend, weil ich kein bißchen Neid empfinde, sondern mich unheimlich für Dich freue. Zum Glück kenne ich dieses Gefühl, leicht wie eine Feder auf Wolken schweben, mal darf dann auch die rosa Brille aufgesetzt werden, Schmetterlinge tanzen im Bauch. Das erinnert mich an meine sehr schöne Lebensmitte wo mein Mann immer sagte: "Ich muß jetzt meinen Schmetterling wieder einfangen".
Ich habe Appetit auf rote Bete ist mir gestern so in den Sinn gekommen. Ich habe mir mal eingeschweißte Bio von Demeter mitgenommen. Ich denke da mache ich mir nächste Woche eine leckere Speise von mit Gemüsezwiebeln als Salat oder warm. Da 5 Stck drin sind, wird es für zwei Tage reichen und vielleicht ein Tag mit Schafkäse überbacken. Ich werde mal in Rezepten wühlen. Nach Suppe ist mir bei diesen Temperaturen auch, nach einer kräftigen Linsensuppe z.B. Die Idee mit der Tomatensaftsuppe finde ich sehr gut, die schärfer gewürzt, ist bestimmt sehr lecker. Ich mache mir manchmal einen Löffel Tomatenmark in meine selbstgemachte Brühe, dann sieht es auch aus wie Tomatencremesuppe - das Auge ist ja auch mit.
Mein Sohn ist bei dem Wetter "doof" gefallen - Arbeitsunfall. Da sind große, erwachsene Männer dann wieder "klein". Er rief mich heute morgen um 8.15 Uhr an (ich lag natürlich um die Zeit noch im Bett) und überlegte wie er zum Arzt oder Krankenhaus käme, er kann nicht auftreten, ist heute Nacht schlimmer geworden, Auto fahren kann er auch nicht. Er wird mit dem Taxi zum Krankenhaus zum röntgen fahren (ich kann ihn nicht fahren) . Das war mir im Winter vor 3 Jahren passiert, aber der Knöchel war gebrochen. Wochenlang Krücken bei Glätte, das hatte was. Da hatte ich aber noch keinen Hund. Zum Glück wohnt mein Sohn nur 1/2 Std. von mir zu Fuß entfernt, wenn er also ausfällt, kann ich für ihn einkaufen gehen. Er ist seit 2 Monaten wieder Single und da merkt man die Nachteile - es ist keiner da, der mal eben "einspringt". Auch mit Schnee fegen, er müßte dann schon Nachbarn bitten. Ich bin ja nicht motorisiert, für mich gibts nur Rad oder Füße oder öffentliche Verkehrsmittel, die fahren aber hier zur Zeit nicht und mit ihnen käme ich auch nicht zu meinem Sohn.
Mich ärgert gerade sehr mein Kreuz, aber ich kenne ja die Schwachstellen meines Körpers und Schnee fegen ist kein guter Ausgleichsport für mich.

Lu, ich konnte nur nicken bei Deinen Ausführungen.
Ich war immer der Genießertyp gewesen und auch sehr neugierig, hatte aber meine eigene moralische Meßlatte. Und egal was es ist an Süchten, irgendwann werden sie eine Alltäglichkeit. Dann bleibt nur eins: Weiter gehen oder aufhören. Ich habe einen starken Überlebenstrieb und habe immer aufgehört. Ich kenne viele andere, die dann weiter gegangen sind, die leben aber zum Teil nicht mehr. Das Glas Wein am Abend ist nicht gefährlich, aber die Flasche Schnaps zum Betäuben. Die Zigarette nach dem Essen würde nie bei mir zur Sucht führen, aber schon morgens nach dem Aufstehen mit einer Zigarette anzufangen, wäre für mich ein Problem. Der Joint auf einer Party muß nicht der Einstieg zur Drogenabhängigkeit sein, aber andere Drogen machen körperlich abhängig. Gerade diese ganzen modernen chemischen Drogen, die in jeder Gesellschaftsschicht genommen werden. Der Riegel Schokolade macht es nicht, aber wenn auf einmal die ganze Tafel weg ist und man weiß nicht wie und warum, dann kommt doch der Seufzer. Sich die Tüte Chips einzuteilen für ein paar Tage zum knabbern beim Fernsehen ist besser als auf einmal in die leere Tüte zu schauen, ups.... wer hat mitgegessen, ach nein, ich bin ja alleine.
Und zu überlegen, die wievielte Kanne Kaffee es ist.... ist auch nicht so der Hit und 3 Stücke Kuchen zu essen, obwohl eins gereicht hätte, muß auch nicht sein. Und wenn eine Liebe nur noch leiden heißt, ist eine Trennung besser.
Ich habe viele Süchte durchlebt, aber bin gestärkt danach - meine Wunde leckend - rausgegangen.
Am schlimmsten waren Trennungen, von der Sucht einer großen Liebe loslassen zu müssen, Zigaretten von 60 auf 0 waren einfacher.
Man spürt nur in diesem Schmerz eine Lebendigkeit, wenn auch eine sehr unangenehme und wenn der Schmerz langsam nachläßt spürt man meistens, dass wieder ein Licht am Ende des Tunnels ist. Wenn nicht, steckt man evtl. in einer nicht ganz so kleinen Depression.
Genug dieser Gedanken, ich fange an zu grübeln..... Lu, behalte diese Lebensfreude, spüre Deinen Körper und erfreue Dich an ihm, er ist Dein bester Freund. Und Freunde soll man nicht vernachlässigen, sie nehmen es einem sonst übel.
Habt einen schönen Tag, Christiane, Dir einen guten Einstieg, die Suppe köchelt vielleicht schon. Du gehörst ja zu den Lerchen und ich zu den Eulen
LG Aqui


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