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Forenthema: Im Monat eine, höchstens zwei Wochen...

» Forum: Fastentagebücher und Fastengruppen

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am 12.03.2023 um 14:17 Uhr
... hat Anoli geschrieben:
Anoli
Anoli
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Beiträge: 734

Zitat:


Regenwurm schrieb:
Anoli, wenn du wirklich monatlich einsteigst, freue ich mich sehr, dass wir uns dann noch länger begleiten! Warum fastest du? Wie lange planst du die monatlichen Intervalle? Ich wünsche dir einen gelingenden Einstieg - der erste Tag ist ja bekanntermaßen der mühsamste...



Ja, das wäre schön, wenn wir uns öfters treffen...
Ich faste tatsächlich schon seit sicherich 12 Jahren . Eigentlich 2x jährlich... Um Karneval und im November. Aber ich muss gestehen, die letzten Jahre hat es nicht mehr so gut geklappt.
Mein Hauptanliegen war dabei ehrlich gesagt immer, neben der Entgiftung einen neuen Einstieg in eine gesündere Ernährungsweise zu bekommen... und letztendlich ging es sehr viel darum, mein Gewicht im Griff zu halten.
Die letzten 4 oder 5 Jahre ist mir das immer schwerer gefallen. Ich habe es immer auf das Alter geschoben. Ich bin jetzt 52, aber noch nicht richtig in den Wechseljahren... aber unterschwellig werden sie wohl schon anklopfen.
Ich merke, dass ich nicht mehr die Konsequenz habe wie früher und damit verbunden habe ich in den letzten Jahren beim Fasten leider kaum noch ein Hochgefühl gehabt... oft eher öfters Fastenkrisen oder -flauten wegen des Fastens... und meist habe ich es dann nur halbherzig geschafft. Wenige Tage....

Letzten Monat war ich tatsächlich wegen meinem Asthma 10 Tage auf einer Nordseeinsel, alleine mit Hund und leerem Kühlschrank... und in diesen Tagen habe ich mal wieder richtig toll gefastet. Trotz dass die ersten Tage unbequem waren, stellte sich dieses Mal tatsächlich nochmal ein Hochgefühl ein.... aber dann war am 1. März mein Geburtstag... und ich hatte Gäste... und eigentlich wollte ich ja nach dem Fasten eine andere Ernährungsweise anpeilen.
Doch letztendlich gab es dann wieder jeden Tag eine Ausnahme.
Wenn jeden Tag Ausnahmen sind, dann ist das eine einzige Selbstverarschung. Und dann hat man die Erfolge von Februar ganz schnell wieder als Misserfolge im Plus auf der Waage, die einem doch nur wieder in ein Loch zieht und uns daran hindert, die Achtung vor uns selbst zu erhalten.

Ich faste also aus dem Grund , dass es mir mental besser geht und ich wieder über mich selbst sagen kann: "Ich finde mich gut!"

Das ist auch noch ein Foto von Heute morgen. eigentlich wohnen wir in einer so schönen Gegend. Aber das Wetter macht das Grau in Grau doch zu einer traurigen Landschaft.




--
Des Menschen Gemüt ist sein Geschick.... Lasalle


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am 12.03.2023 um 14:31 Uhr
... hat Akelei geschrieben:
Akelei
Akelei
... ist OFFLINE

Beiträge: 73

Hallo Ihr Beiden, jetzt folge ich dir, Regenwurm, mal in deine Gruppe 🙂 - ich überlege gerade ob ich nach meiner jetzigen Fastenphase bis Ende des Monats bei euch einsteige. Das, was du Anoli, schreibst, dass es Ü50 deutlich schwerer ist, erlebe ich auch so. Habe gerade mit einer Freundin telefoniert, die Mitte 80 ist und noch täglich Yoga und 2x Woche Fitnessstudio macht. Ich bewundere sie sehr und merke, dass es mit 54 jetzt wirklich Zeit wird, meinen Körper ernster zu nehmen und den drohenden Muskelschwund zu stoppen- das ist im trubeligen Alltag so schwierig, da klingt euer Projekt als eine gute Idee! Ich wünsche euch einen schönen Sonntag mit guter Achtsamkeit für euch!
Akelei


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am 13.03.2023 um 07:13 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 2322

ja, schön, Akelei! gerne auch hier... und willkommen im Club!


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am 13.03.2023 um 08:01 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 2322

[ Beitrag wurde zuletzt editiert von Regenwurm am 13.03.2023 um 14:57 Uhr ]

Guten Morgen Anoli und Akelei (falls du weiter hier liest und vielleicht auch schreibst)

...und danke Anoli, dass du meinem maroden Gedächtnis mit deinem Rückblick (Insel, Labbi) auf die Sprünge geholfen hast - ich hätte sonst irgendwann mal nachgeguckt... Dieser unbeschreibliche Blick... Das können nur Labbies (und Berner!) Ich finde Natur bei jedem Wetter toll, oft ist es nur der erste Schritt vor die Tür, der überwindung kostet. Warm einpacken und los, und dann bekomme ich oft kein ende... um euren Schnee beneide ich euch, hier war nur Regen, Regen, Regen - aber auch der wird dringend gebraucht. Die Stürme dünnen gerade unsere eh schon spärlichen Wälder aus, weil durch die Trockenheit der letzten Jahre die Fein- und sogar Pfahlwurzeln abgestorben sind, die sie im Boden verankern. Und auch, wenn ich die Ohren ganz tief in den Kragen ziehe, wenn der Regen so unbarmherzig pladdert und mir der Wind die Kaputze immer wieder runter reißt - es ist doch eine helle Freude, einem Labbi bei seinen Pfützenbädern zuzuschauen! Gestern morgen gab es oben auf dem Plateau Reste von Schnee, da hat sie sich vorn runter gelegt und durch die Flocken geschoben... Nur im dahinter liegenden Matsch nicht direkt aufgehört... Da dachte ich nur "gut, dass ich sie nachher abgeben kann und Herrchen sie dann badet..." Ich bin mit meiner Freundin eine kleinere Runde gelaufen - sie kann nach der Op noch nicht so weit - und anschließend mit der Thöle noch eine richtig schöne weite...

Zu meinem aktuellen Fastenplan Anoli - nicht um dich neidisch zu machen oder Beifall zu heischen, sondern um dich zu ermutigen! Ich habe mich immer so zwischen 64 und 58 kg bewegt in den letzten Jahren (nachdem ich zu Beginn des Jahrtausends schon mal 25 kg so nach und nach verbrannt hatte). Mit dem zunehmenden "Unterstützungsbedarf" der Eltern nahm aber die Bewegung ab, und der Hund wurde älter und verstarb letztlich 2021. Das letzte halbe Jahr vor dem Umzug ins Heim war ein Albtraum, ich war völlig runter. Aber Corona geschuldet fand ich weder Pflegedienste noch Heimplätze noch Betreuungskräfte... Als der Umzug mit böser List endlich möglich war, bin ich zusammengebrochen und habe erstmal Corona Nr. 1 bekommen (vor einem Jahr). Im Sommer dann noch mal, viel weniger schlimm akut, und nach vier Wochen ein drittes Mal, das merkte ich kaum. Aber im September schlug dann Post Covid zu, und darin hänge ich hirnmäßig immer noch fest. Körperlich habe ich mich im Schneckentempo wieder in die Bewegung gekämpft, seit September, wo ich, weil mir niemand glaubte, ein Belastungs-EKG gemacht habe, das die Herzproblematik sichtbar gemacht hat, ist viel passiert. Ich laufe nun mit Nordic Walking Stöcken, und mit Vier-Rad-Antrieb kam ich dann, wenn auch anfangs im Schneckentempo, auch die ansteigenden Wege hoch. Mein Radius wurde größer - und nach 7 Monaten würde ich mich als "altersgemäß" fit bezeichnen (wenn auch noch meilenweit von meinem Vor-Elternkrise und Corona-Status entfernt. Aber ich bin weiter a.u., weil mein Gedächtnis nicht funktioniert und ich mich nur kurze Zeitspannen konzentrierten Tätigkeiten zuwenden kann. Aber wenigstens sowas wie kochen geht jetzt wieder..., solange mich niemand anspricht dabei.

Im Dezember habe ich die ersten 14-Tage-Fasten eingelegt, da hatte ich 72 kg, schon beim Anlauf, bei der Fastenvorbereitung, purzelten 2 kg... Und so kämpfe ich mich langsam runter. Jedes Fasten ist anders - und ich bleibe dran. Beharrlichkeit kann ich gut - länger als zwei Wochen am Stück würde dazu führen, dass ich es dann belassen müsste und so ausgezehrt wäre, dass eben nicht wieder nach kürzerer Pause ein Neufasten möglich wäre. Ich faste jetzt mit der in diesem Thread so wunderbar vorgegebenen Struktur - und mit dem Mond, wann immer es möglich ist (ob Einbildung oder nicht - es ist ein Marker!) Zwei bis drei Wochen essen, zwei Wochen Fasten - das hat tatsächlich mich jetzt schon sehr nahe an mein Ziel 58 kg geführt. Aber ich merke, ohne die Muskelmasse reicht das nicht - und ich will dieses ungesunde Bauchfett wieder loswerden. Mein Körper hat sich erschreckend verändert... Also werde ich wohl noch länger dabei sein.

Außerdem habe ich mit Muskelabbau zu kämpfen, und die werden immer mühsamer im Wiederaufbau und es gelingt mir nicht wirklich. Im letzten Jahr habe ich alleine durch die Erstarrung fast die komplette Bewegungsmuskulatur abgebaut! Dass sich da was getan hat, merke ich schon, aber nicht genug bzw. so unendlich langsam. Und da gesund werden ja nun mein Job ist, bleibe ich dran, laufe jeden Tag 2x, mindestens 12 Tsd. Schritte, oft mehr, 8-15 Kilometer sind es laut GPS-Tracker. Ein bis zwei Kilo gehen nach dem Fasten wieder hoch - schon wegen Magen- und Darmfüllung, Wassereinlagerungen und eventuellem Muskelaufbau. Aber es sind nun schon 13 Kilos!!! Das ist unglaublich! Und ich fühle mich sehr wohl in meiner Haut. Bin auf einem guten Weg!

Vor zwei Jahren war ich in einer anthroposophischen Klinik (akut, woanders gab es keinen Platz), da war die Ernährung nach Brucker Religion. Weil mir die Mittagsmahlzeiten nicht schmeckten (ich hasse gebundene Saucen) habe ich mich an den überbordenden Salatbuffets plus Käse und Kerne, Samen, Trockenfrüchten und morgens Frischkornbrei!!! etc satt gefuttert, viel Rohkost und sonst ausschließlich pflanzlich, kein Kaffee... Hat mir super gut getan und vieles habe ich in den Alltag importieren können, vor allem hohe Rohkostanteile. Das tut gut, hilft achtsam und gründlich zu kauen, wie wir es auch nach dem Fasten immer üben (bis die Nahrung flüssig ist) und macht lange satt.

Und ich nasche nun mal ein paar Datteln oder hochprozentige Schokolade, mache einen Bogen um mein Suchtfutter, wenn es mir nicht gut geht (Nougatbaumstämme, Kokosschokolade und Salzlakritze) und es funktioniert tatsächlich. Wie der Suchtmotor anspringt, was die Auslöser sind, wo meine Denkmuster mich in die Falle führen - alles Zusammenhänge, die sich mir zumeist beim Fasten erschlossen haben. Und hier im Forum und in dem wirklich unglaublich wertvollen Austausch habe ich soviel gelernt - auch, dass ich nicht die einzige bin, der es so geht... Die Lösungsansätze von Lu haben mich da schon sehr viel weiter gebracht!

Und Rückfälle / Ausnahmen, Anoli, darf es doch geben - es ist eine Chance, die Mechanismen unserer unguten Strukturen (meiner individuellen Zuckersucht) kennenzulernen. Für Rückfälle gibt es Ursachen! Ich will ja doch auch hin und wieder meinen Genüssen fröhnen! Und es gibt ja immer wieder eine neue Chance durch ein neues Fasten!

Also, Anoli, was ich sagen wollte: vermutlich wird mein Bauchfett erst mit 55 kg weitestgehend abgebaut sein - das wären dann 17 kg... Nur Mut - es waren jetzt seit Dezember 4 Fastenphasen, es werden weitere folgen. Das muss ja dann durch Sport gefestigt werden und die eigentlich Aufgabe ist ja dann der Muskelaufbau und ein bewegtes Leben (ein eigener Hund!!!)

"Ich will Frühling".... da bin ich voll dabei!
Sorry für das Geschwafel, aber ich hatte so den Eindruck, du kannst diesen Mutmacher (so war es gemeint) gut gebrauchen!

Lieben Gruß
Christiane

--
Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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am 13.03.2023 um 20:45 Uhr
... hat Anoli geschrieben:
Anoli
Anoli
... ist OFFLINE

Beiträge: 734

Zitat:


Regenwurm schrieb:
...und danke Anoli, dass du meinem maroden Gedächtnis mit deinem Rückblick (Insel, Labbi) auf die Sprünge geholfen hast

Zu meinem aktuellen Fastenplan Anoli - nicht um dich neidisch zu machen oder Beifall zu heischen, sondern um dich zu ermutigen!...
Im Dezember habe ich die ersten 14-Tage-Fasten eingelegt, da hatte ich 72 kg, schon beim Anlauf, bei der Fastenvorbereitung, purzelten 2 kg... Und so kämpfe ich mich langsam runter. Jedes Fasten ist anders - und ich bleibe dran. ....
Ich faste jetzt mit der in diesem Thread so wunderbar vorgegebenen Struktur - und mit dem Mond, wann immer es möglich ist (ob Einbildung oder nicht - es ist ein Marker!) Zwei bis drei Wochen essen, zwei Wochen Fasten - das hat tatsächlich mich jetzt schon sehr nahe an mein Ziel 58 kg geführt... Und hier im Forum und in dem wirklich unglaublich wertvollen Austausch habe ich soviel gelernt - auch, dass ich nicht die einzige bin, der es so geht... Die Lösungsansätze von Lu haben mich da schon sehr viel weiter gebracht!

Und Rückfälle / Ausnahmen, Anoli, darf es doch geben - es ist eine Chance, die Mechanismen unserer unguten Strukturen (meiner individuellen Zuckersucht) kennenzulernen. Für Rückfälle gibt es Ursachen! Ich will ja doch auch hin und wieder meinen Genüssen fröhnen! Und es gibt ja immer wieder eine neue Chance durch ein neues Fasten!...

Also, Anoli, was ich sagen wollte: vermutlich wird mein Bauchfett erst mit 55 kg weitestgehend abgebaut sein - das wären dann 17 kg... Nur Mut - es waren jetzt seit Dezember 4 Fastenphasen, es werden weitere folgen. Das muss ja dann durch Sport gefestigt werden und die eigentlich Aufgabe ist ja dann der Muskelaufbau und ein bewegtes Leben (ein eigener Hund!!!)




Lieber Regenwurm, danke für Deine ausführliche Nachricht. Das hat mich in der Tat sehr bestärkt. Es ist so eingängig und kommt doch viel besser an, als wenn man es mit 2 einzelnen Worten versucht oder 3 oder 4....
Man spürt Deine vorherige Unzufriedenheit und realisiert doch schon Deinen ersichtlichen Erfolg.

Ich bin heute leider nicht früher zum Schreiben gekommen.
Das Fasten hat gut geklappt. Ich habe aber zu wenig getrunken.

Liebe Akelei, wie schön, dass Du auch mit in dieses Forum schaust. Ich habe bei Dir auch schon mit gelesen.
Bei Deinem Namen muss ich immer an ein Lied denken, was wir im Frauenchor singen. Es handelt von Akeleien.

Ich bin heute nicht sehr gesprächig oder ge-schreib-ig. In 5km Entferung von uns ist gestern morgen ein Mädchenleiche gefunden worden. Dort wo ich oft mit dem Hund gehe. Heute morgen meldete man, dass es sich bei dem 12-jährigen Kind um ein Gewaltverbrechen handelte. Ich kannte die Familie nicht, aber man kennt halt auf dem Dorf Leute, die diese Familie kennen. - Außerdem habe ich ein déjà-vu, weil vor 4 1/2 Jahren der Freund meines jüngsten Sohnes auch durch ein Gewaltverbrechen starb.

Wir stehen hier alle total unter Strom.

Entschuldigt, dass ich Euch das alles schreibe.
Ich wollte nur, dass Ihr versteht, warum ich nicht online war heute....

Morgen ist ein neuer Tag... und ich habe auch nicht vor, mich gedanklich so in diese Nachricht zu verbeißen. Das darf man nicht... das Leben geht ja weiter.
Dennoch sieht sich so etwas im Fernsehn einfacher, als wenn man es vor der Tür hat.

Naja.... ich bin jetzt lieber still. Und schreibe Euch morgen in alter Frische.

Tag 1 ist erledigt... und ich freue mich, dass ich zumindest diese eine Woche im abnehmenden Mond zu fasten habe.

Schlaft später schön, ihr Beiden


--
Des Menschen Gemüt ist sein Geschick.... Lasalle


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am 13.03.2023 um 22:54 Uhr
... hat Akelei geschrieben:
Akelei
Akelei
... ist OFFLINE

Beiträge: 73

Gute Nacht euch Beiden - schlaft behütet 😴

--
Wer inne hält, findet im Inneren Halt.


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am 14.03.2023 um 07:22 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
... ist OFFLINE

Beiträge: 2322

Guten Morgen, ihr Lieben!

Deine Worte haben mich sehr berührt, Anoli, die Nachricht von der vermissten, tot aufgefundenen 12jährigen hat auch mich sehr getroffen. Es war hier nur vom Browser eine Notiz... Aber in der Nähe wohnt mein Schwager, und ich dachte daran, dass ich im Winter auch immer im Dunklen durch den Wald heim laufe. Puh, gerade, wenn es ein Wiederholungsfall ist und man möglicherweise selbst noch jüngere Kinder hat... Hoffentlich wird der oder die TäterIn schnell gefasst! Ich bekomme Gänsehaut!

Du hast es trotzdem geschafft, ins Fasten zu kommen, keine emotionale Essattacke gehabt. Vielleicht schützt dich die "Fastenkäseglocke", dich nicht zu sehr in Sorge oder Ängsten zu verlieren und einen klaren Kopf zu behalten. Gewalt, insbesondere sexuelle Gewalt gegen Kinder, das ist das für mich noch Schockierendste daran, kommt häufig aus dem unmittelbaren Umfeld der Familien...

Trinken ist sooo wichtig, ich habe schon im normalen Leben immer eine Thermoskanne warmen Tee oder einen Krug kalten neben mir stehen. Ich trinke sehr sehr viel, weil ich irgendwas noch nicht diagnostisch realisiertes an den Nieren habe - muss immer gut gespült werden. Ohne Essen kann ich gut eine Weile sein - ohne Trinken kann ich gar nicht. Bekomme sofort (spätestens nach 2 Stunden) heftigste Kopfschmerzen, ein sehr zuverlässiger Erinnerungsdienst!

Heute ist Tag 8, der erste Tag der zweiten Woche. Die Fastenzeit verfliegt so schnell - flüchtig wie alles im Leben? Und wie das Leben selbst... Was ist Zeit, warum nehmen wir sie so wichtig? Es ist doch im Anblick anderer Themen so künstlich, so hausgemacht...Wir versuchen alles zu messen, zu kontrollieren, festzuhalten und zu gestalten... Warum nicht einfach laufen lassen, schauen, was kommt, uns daran freuen und lernen?

Das passt zu meiner Lebensphase - ich mache mir gerade massiv Gedanken darüber, wie ich die gestalten möchte. Tja, es haben sich Optionen gezeigt...

Werde bald 61 und habe PoCo - mit gravierenden Folgen für mein Denkvermögen. Was wenn ich dement oder was ähnliches werde wie meine Eltern? Ist es nicht wichtiger, das Leben achtsam und bewusst zu leben als ständig die weitere Zukunft zu planen? Endlich nur zu tun, für was man brennt? Wollte ich das nicht schon mit 16-18-25-36-50? Nicht alles von dem, was ich verschoben habe, kann ich heute noch leben... Und wenn ich an die Demenz denke, die ja jeden und jede treffen kann - macht es keinen Sinn, etwas zu tun, um davon später zehren zu können. Was mich diese Erkrankung (?) lehrt ist, dass das Leben nur im Hier und Jetzt stattfindet!

Sorry, ich könnte nun noch stundenlang weiter philosophieren, bin seit 3 Uhr wach und konnte nicht wieder einschlafen, aber gut wach, nicht gequält, und habe nachgedacht bzw. meinen Gedanken und Gefühlen gelauscht.

Die zweite Fastenwoche - die tiefen mentalen Prozesse - die Zeit, ab der sich die Seele zeigt... irgendwann, Akelei, nehme ich mir auch so ein Projekt vor wie du jetzt - ein echtes Langzeitfasten... Und wenn es das letzte ist, was ich tue (die Nahrung zu verweigern ist für Senioren oft die einzige Möglichkeit, der Medizin ein Schnäppchen zu schlagen und sterben zu dürfen). Das kam mir bei der letzten Beobachtung im Heim mit meinem Vater, wo ich so für ihn gekämpft habe...

Wer ist dann da, um für mich zu kämpfen? Ich weiß leider sehr genau, wie viel Kraft das kostet und was dafür auf der Strecke bleibt... Jungs können das nach meiner Beobachtung im Regelfall nicht so gut verarbeiten wie Mädels, und eine Tochter habe ich nicht... Würde ich das von ihnen überhaupt wollen? Wir bekommen zwar viel zurück, aber zahlen dafür auch einen Preis... Ich werde irgendwann mal mit ihnen darüber das Gespräch suchen, auch, um meine Vorstellungen von der allerletzten Lebensphase zu transportieren. Mit meinen Eltern habe ich darüber erst sprechen können, als ich schon sehr vorsichtig formulieren musste - sie hätten nie mit mir das Gespräch gesucht - solche "intimen" - hochpersönlichen! - Themen besprach diese Generation nicht mit den Kindern. Mit meinem Vater ging da noch einiges, als die Aphasie noch nicht so fortgeschritten war und die Demenz ihn noch nicht so einschränkte. Aber eben nur relativ oberflächlich... Aus unserer Lebenserfahrung sollen wir aber lernen - und etwas anders und hoffentlich besser machen.

So, nun habe ich euch zugequatscht mit meinem Seelenkram - muss niemand was zu sagen...

Liebe Grüße und viel Kraft euch für den neuen Fastentag!
Christiane

--
Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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am 14.03.2023 um 12:04 Uhr
... hat Akelei geschrieben:
Akelei
Akelei
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Beiträge: 73

Liebe Regenwurm, liebe Anoli,
ich werde jetzt unter "Start 9.3." nur noch kurz den aktuellen Stand des Fastens schreiben, da es bei mir hoffentlich mit dem Fasten noch bis Monatsende weitergeht, wenn die Weisheit meines Körpers mich lässt ... diese Gruppe nutze ich dann gerne für die nächste Woche zum Austausch mit Euch und ob ich mich dann ab Mai anschließe oder ob ich einen anderen Weg wähle, wird sich am Ende meines Fastens zeigen. Aber jetzt bin ich hier - wie Du schreibst, Regenwurm, mit der Aufgabe achtsam und bewusst im HEUTE zu leben, statt auf eine unplanbare Zukunft zu warten.
Und Du, liebe Regenwurm, tust ja gerade alles dafür, wieder aus dem Brain fog raus zu kommen und darauf würde ich mich konzentrieren.
Ich habe vor 20 Jahren eine Tagespflege für Demenzerkrankte geleitet und hatte viele Angehörige mit Sorgen, selbst zu erkranken - meistens waren die Erkrankten - so wie Deine Eltern - sehr hochaltrig, so konnte ich Ihnen zusprechen, dass sie sehr wahrscheinlich die guten Gene zum Altwerden erben und keine erhöhte Demenzwahrscheinlichkeit und die Forschung viel in dem Bereich macht. Wer weiß, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, wenn wir über 80 sind - und ich glaube ja, dass unsere Ernährung einer der wichtigsten Wegweiser zum gesunden Alt werden ist - daher hoffe ich ja auch durch das Heilfasten wieder dahin zu kommen, zwischen unserer sehr gesunden biologisch wertvollen vegetarischen Hauptmahlzeiten, die von mir nur zu üppig verzehrt werden, weniger ungesundes und vor allem Süßes zu snacken - und damit meinem Körper auch weniger zu schaden.
Ich wünsche Euch beiden heute einen Tag mit einem guten Gespür für Körper und Inneres!
Liebe Grüße
Akelei

--
Wer inne hält, findet im Inneren Halt.


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am 14.03.2023 um 19:25 Uhr
... hat Anoli geschrieben:
Anoli
Anoli
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Beiträge: 734

Hallo Ihr Lieben,
ich bin wieder recht spät mit dem Schreiben. Aber der Tag ist nur so verflogen... er hatte einen ähnlichen Charakter wie der Gestrige... Mannomann, die Nachrichten sind nicht zu fassen... und alles so nah. Doch ich will mich hier bei Euch etwas ablenken.

Liebe Akelei, ich habe auch immer diese Vorsätze für "Nach dem Fasten" ... das ist interessant wie intensiv und überzeugt man noch in der Fastenzeit von diesem Willen ist. Leider ist die Aufbauzeit dann doch soooo viel schwerer als das Fasten. Bei mir zumindest. Allerdings muss ich mir zugestehen, dass ich genau dieses, was Du geschrieben hast, früher jahrelang geschafft habe. Ich konnte so stark sein. Cola habe ich Jahrelang gemieden, auf Alkohol zu verzichten ist für mich eh nicht so ein großes Problem, weil ich generell wenig trinke oder vertrage. Aber in dieses früheren Jahren habe ich wirklich auf Parties immer konsequent Wasser getrunken. Keine Apfelschorle, kein Radler, keine Sprite oder Cola... ich war so bewundernswert.
Ich ziehe gerade den Hut vor mir, wie gut ich einmal war.
Seit Jahren bin ich leider an der Stelle nicht mehr "die Alte". Seit ich jetzt wirklich eine Alte bin -ist man das mit 52?- bin ich Schoko-süchtig, liebe Cola, trinke auf Feten gerne Radler, Wein oder Schorlen aller Art. Ich kippe in jedes Gericht gerne Sahne oder Schmand oder Schmelzkäse rein... - Und dem entsprechend sehe ich aus.

Ich freue mich, dass Du jetzt hier im Thread bist, so ist es etwas leichter und ich muss auch nicht bei beiden antworten.

Trotzdem habe ich noch in Deiner Story mitgelesen. Und auch dass Christiane geschrieben hat dass sie 3 Söhne hat und der mittlere ihr Sorgenkind war. Irgendwie ist das wieder eine Paralelle. Ich habe auch 3 Söhne. 27, 24 und 17.... und derjenige in der Mitte ist der stillste und der feinfühligste. Heute noch.
Ich finde diese Eigenschaften sehr schätzenswert und ich erkenne bei ihm so viel Empathie und auch Hintergrundwissen und Interesse an Psychologie. Aber leider ist da auch ganz viel, was mich sorgt und an meine Grenzen bringt. Da ist mangelndes Selbstbewusstsein und zu viel Bescheidenheit, auch Selbstmitleid und eine falsche Wahrnehmung von Konflikten oftmals.
Auch von diesem will ich mich jetzt nicht in einen Schreibrausch ziehen lassen. Es tut mir nicht gut.

Das Problem mit dem wenigen Trinken, hatte ich heute leider wieder, Regenwurm. Ich wiederhole mich und nenne Dich mal wieder mein Vorbild. Das muss ich mir zu Herzen nehmen.
Ich vergesse es im Alltag einfach.
Da muss ich nun gestehen: Als ich im Februar auf Juist war und gefastet habe, da habe ich das Fasten wirklich richtig zelebriert. Wie ein Fest:
Ich habe morgens meinen Tee aufgesetzt, meine Molke mittags getrunken... und abends meine Brühe - mit Einlage. Dieses richtige Brühe-Fasten habe ich auch da nicht bis zum Ende durch geführt.
Jedoch muss ich dazu sagen, dass es ja dennoch ein Basenfasten ist, auch wenn man die Brühe sämiger macht oder kleine Stücke drin hat.
Früher - ich rede wieder von früher (Man sagt ja, diejenigen, die nur von früher reden, sind alt.) - habe ich schon streng nach dem Buch wie "Neu geboren" gefastet. Aber seit ich das Glaubern für mich gestrichen habe, und meine Molke benutze, fühle ich mich beim Fasten viel fitter und habe auch schönere, nicht so ausgemergelte Haut.
Aber wie ihr auch schon geschrieben habt:
Das muss jeder für sich selbst versuchen und entscheiden.

Ich finde es schön, wenn jeder die Art der anderen Mitfastenden akzeptiert .

Naja, und dann habe ich in Juist meinen Leberwickel in der Mittagspause geschafft, meine Einläufe... aber hier im Alltag ist man leider schnell wieder in der Sorge.

Das ist eigentlich nicht meine Vorstellung von richtig-leben.
Ich finde Achtsamkeit und Selbstempathie wichtig, aber ich finde auch wichtig, dass man sich auf die positiven Dinge des Lebens konzentriert. Ich habe mal in einem so schönen Podcast irgendwann gehört, dass man sich nicht nur über den sauren Regen aufhalten soll, sondern sich auch freuen soll über den Regen, der die Blumen so schön blühen lässt.
Natürlich gibt es in der Welt das Ungute, aber es gibt auch Gutes. Es pfeifen auch in Syrien und in der Ukraine Vögel. Es verlieben sich auch dort Leute und werden Eltern. Es wachsen auch dort Blumen und Früchte .... und die Sonne scheint dort auch.
Ich will das Schlechte nicht weg reden. Natürlich ist da Ungerechtigkeit und Tod und Armut und Not... aber ich erinnere mich an einen 4-tägigen Bhuddistischen- Klosterbesuch letztes Jahr und die Nonne sagte: "Sie sagte, das Leben ist alles. Das Gute und das Schlechte. Die Nacht und der Tag. Die Krankheit und die Gesundheit. Gute Energien und schlechte...." Ich liebe die bhuddistische Denkweise und die Überzeugung, dass wir mit allem auf der Erde verwandt sind. Das ein Baum unser Bruder ist und ein Grashalm unsere Schwester... und das der Apfel, der noch außerhalb vom Körper ein Apfel ist, doch verspeist ist er ein Teil von uns.... dann ist er nicht mehr Apfel, dann ist es Wasser und Kohlenstoff, Energie und Vitamine... Er ist Sonne und Regen, Erde und Baum, Arbeit des Gärtners und Liebe der Mutter, die ihn uns schält....

Ich schreibe zu viel. Ich wünsche euch eine gute Nacht.

--
Des Menschen Gemüt ist sein Geschick.... Lasalle


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am 14.03.2023 um 20:41 Uhr
... hat Regenwurm geschrieben:
Regenwurm
Regenwurm
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Beiträge: 2322

Guten Abend euch beiden!

ich finde überhaupt nicht, dass ihr beiden zuviel schreibt, ich fand es gerade sehr befruchtend zu lesen, zu fühlen und immerzu nicken zu dürfen!

Anoli, ich habe gerade so eine Plop-Nachricht über das Mädchen gelesen, das ist ja unfassbar...

Zu dem buddhistischen - nicht wertenden Ansatz: das hat mich auch schon viele Jahre fasziniert. Und es fühlt sich wahr und richtig an. Wir lehnen etwas ab oder werten es negativ, weil wir es ablehnen, weil es nicht unserer Komfortzone entspricht, keine Lieblingsbedürfnisse befriedigt. Aber wenn wir genau hingucken gibt es doch nichts, was so schlecht wäre, dass nicht auch was gutes drin steckt. Beispiel Wetter: gerade meckern so viele darüber. Für die Natur ist es aber ein Segen! Die Sommertrockenheit kommt noch früh genug! Und was da vom Himmel fällt ist Trinkwasser, ist Leben. Ich habe heute nachmittag einen tollen Spaziergang mit einer ganz langjährigen Freundin gemacht, und wir hatten ernste Themen, aber auch viel Spaß. Und es hat die ganze zeit geregnet - das war einfach nicht wichtig! Ich laufe so gerne durch Pfützen und Matsch - wenn ich die richtigen Klamotten anhabe und es nicht zu kalt ist...
Oder Stürme und Erdbeben - sie zerstören unendlich viel, und die getöteten Menschen werden nicht wieder lebendig... Eine große Tragödie! Auf längere Sicht wird dort dann besser wiederaufgebaut, und die Überlebenden haben bessere Chancen. Und die Welt, die Syrien bereits wieder vergessen hat, schaut nun wieder hin (hoffentlich nachhaltig!) Oder meine Krankheit: ich sehe sie als Krise, auch als Chance, denn Krisen ermöglichen Veränderung! (Danke übrigens für die ermutigenden Worte zu den Angehörigen von hochaltrigen Demenzkranken!)

Auch der Klimawandel wird die Natur nicht zerstören, er wird sie verändern und damit Raum für neues machen. so funktioniert die Evolution: was sich am besten anpasst, überlebt. Aber die Menschen zerstören ihr Paradies - sie werden vielleicht nicht, zumindest aber nicht so gut weiter leben können. das ist eine dramatische Erkenntnis, wenn man Kinder hat. Aber diese nachfolgenden Generationen sind auch eine Chance, die Mißstände doch noch zu heilen. Denn viele haben verstanden!

Mein 8. Tag ging super emotional und wie eine Achterbahn vorbei. Ich habe einige Knoten lösen können und bin ein gutes Stück weiter gekommen. Es war gut zu fasten, so kam ich nicht in Versuchung, mich mit den süßen Drogen vom inneren Aufruhr abzusondern.

Wieder zuhause habe ich gut für mich gesorgt:
- einen längeren Labbispaziergang in der Abendsonne gemacht - nach ausgiebigem Regen ist das doch so herrlich!
- ein heißes Ölbad genommen und genieße gerade dieses Gefühl von babyzarter Haut!
- mir für die letzten Tage eine Fastensuppe aufgesetzt. Mein Teilzeithund wird sich über die Gemüsereste wieder doll freuen!

Gute Voraussetzungen für eine bessere Nacht! Ach, Anoli, den Leberwickel habe ich auch wieder verloren - danach konnte ich mittags sooo gut schlafen! Danke für die Erinnerung! Und ich freu mich, Akelei, dass du jetzt auch hier schreibst! Unser Austausch ist sehr inspirierend!

Uns allen eine erholsame Nacht!
Christiane

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Das Leben muss vorwärts gelebt werden, wird aber erst rückwärts verstanden...
(Kirkegaard)


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Tonia Tünnissen-Hendricks
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